MIELE W 838 - Waschmaschine

W 838 - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Waschmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch W 838 - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. W 838 von der Marke MIELE.

BEDIENUNGSANLEITUNG W 838 MIELE

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.

Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammelsystem in den Materialkreislauf zurück.

Bitte sorgen Sie dafür, dass das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie die Gebrauchsanweisung unter der Rubrik "Sicherheitshinweise und Warnungen".

Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Entsorgung der Transportverpackung....2

Entsorgung des Altgerätes 2

Gerätebeschreibung

Gesamtübersicht 6

Bedienungsblende 7

Sicherheitshinweise und Warnungen 8

Umweltfreundliches Waschen 11

Vor dem ersten Waschen

Trommel ausspülen 12

Merkzahl für Wasserhärte einstellen 12

So waschen Sie richtig

Kurzanleitung....13

Vor dem Waschen....13

Programmstart 14

Nach dem Waschen 16

Wäsche nachlegen/entnehmen....17

Programm 18

... unterbrechen 18

... ändern 18

...abschnitt auslassen 18

Waschmittel

Eine richtige Dosierung ist wichtig, denn 19

Waschmittel einfüllen 20

Wasserenthärter....20

Weichspüler, Formspüler, Stärke oder Flüssigstärke. 20

Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken. 21

Separates Weichspülen oder Formspülen 21

Separates Stärken 21

Programme

Übersicht 22

Ablauf....24

Pflegesymbole 26

Zusatzfunktionen

Einweichen....27

Vorwäsche 27

Kurz 27

Wasser plus 28

Schleudern....28

"ohne Endschleudern" 28

"Spülstop" 28

Elektronische Programmverriegelung 29

Programmierfunktionen

A = Maximaler Wasserstand 30

B = System Wasser plus 30

© = Kammer 山 aktivieren 31

D = Einweichzeit 31

E = Schongang....31

F = Laugenabkühlung für "KOCH-/BUNTWÄSCHE" aktivieren ..... 31

G = Memory-Funktion 31

Programmieren und Speichern 32

  1. Programmiermodus anwählen 32

  2. Programmierfunktion anwählen 32

  3. Programmierfunktion aktivieren oder deaktivieren. 33

  4. Programmierfunktion abspeichern 33

Reinigung und Pflege

Waschautomat reinigen 34

Waschmittel-Einspülkasten reinigen 34

Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen 35

Wassereinlaufsiebe reinigen 37

Sieb im Zulaufschlauch reinigen 37

Sieb im Einlaufstutzen des Wassereinlaufventils reinigen . . . . . . . . . . . . . . . 37

Störungshilfen

Was tun, wenn 38

Es erfolgt kein Programmstart. 38

Das Waschprogramm wurde abgebrochen und eine Fehlermeldung erfolgt. . . . 39

Das Waschprogramm läuft wie gewohnt ab, jedoch erfolgt eine Störmeldung . . 40

Allgemeine Störungen oder ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis . . . . . 41

Fülltür öffnen bei Stromausfall 44

Kundendienst. 45

Garantiebedingungen und Garantiezeit 45

Programmaktualisierung (PC) 45

Aufstellen und Anschließen

Aufstellfläche 46

Gerät aufstellen 46

Transportsicherung entfernen 46

Ausrichten 48

Fuß herausdrehen und kontern. 48

Unterbau unter eine Arbeitsplatte 49

Wasch-Trocken-Säule 49

Wasserzulauf 50

Wasserablauf 51

Elektroanschluss 52

Verbrauchsdaten 53

Technische Daten....54

Gesamtübersicht

MIELE W 838 - Gesamtübersicht - 1

①Elektroanschluss
②Zulaufschlauch (druckfest bis 70 bar)
③Ablaufschlauch (mit dreh- und abziehbarem Krümmer)
④Waschmittel-Einspülkasten

⑤Bedienungsblende
⑥Fülltür
⑦Klappe für Laugenfilter, Laugenpumpe und Notentriegelung
⑧vier höhenverstellbare Füße

Bedienungsblende

MIELE W 838 - Bedienungsblende - 1

text_image I-Ein 0-Aus Tür ① ② Einweichen ○ Vorwäsche ○ Kurz —○ Wasser plus○ START —○ ③ ④ ⑤ ⑥ 1100 900 Spülstop ohne End- schleudern MISCHWÄSCHE Ende KOCH-/BUNT- Extraspülen 40 95 °C Pumpen 75 Schleudern 60 Stärken 40 MINI 30 kalt 60 WOLLE 30 FEINWÄSCHE kalt 30 40 PFLEGELEICHT Ablauf prüfen ○ Zulauf prüfen PC

Ein-/Ausschalten oder Programm unterbrechen.

②Taste "Tür"

öffnet die Fülltür

③Taste "START"

startet das Waschprogramm.

④Tasten für die Zusatzfunktionen

Mit der oberen Taste können Sie entweder die Zusatzfunktion "Einweichen" oder "Vorwäsche" oder "Kurz" anwählen.

Die untere Taste ist für die Anwahl der Zusatzfunktion "Wasser plus".

Kontrollleuchte ein = gewählt

Kontrollleuchte aus = nicht gewählt

⑤Taste "Schleudern"

für Schleuderdrehzahl, Spülstop und ohne Endschleudern.

⑥Kontrollleuchte

zeigt die gewählte Einstellung an.

⑦Programmwähler

Kann rechts- oder linksherum gedreht werden.

⑧Ablaufanzeige mit Kontrollleuchten

⑨Service-/Fehler-Kontrollleuchten

Lesen Sie vor dem ersten Benutzen des Waschautomaten die Gebrauchsanweisung. Sie gibt wichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf und geben Sie diese an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Waschautomat ist ausschließlich zum Waschen von Textilien bestimmt, die vom Hersteller im Pflegeetikett als maschinenwaschbar ausgewiesen sind und Textilien aus handwaschbarer Wolle.

Andere Verwendungszwecke sind möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.

Technische Sicherheit

Kontrollieren Sie das Gerät vor der Aufstellung auf äußere sichtbare Schäden. Ein beschädigtes Gerät nicht aufstellen und in Betrieb nehmen.

Vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Absicherung, Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes vergleichen. Erfragen Sie diese im Zweifelsfalle bei einer Elektro-Fachkraft.

Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden.

Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keine Verlängerungskabel (Brandgefahr durch Überhitzung).

Das Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Durch unsachgemäße Reparaturen können unvorhersehbare Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller keine Haftung übernimmt. Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachleuten durchgeführt werden.

Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn:

  • der Netzstecker des Gerätes gezogen ist oder
  • die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist oder
  • die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.

Der Waschautomat ist nur unter Verwendung eines neuwertigen Schlauchsatzes an die Wasserversorgung anzuschließen. Alte Schlauchsätze dürfen nicht wieder verwendet werden. Kontrollieren Sie die Schlauchsätze in regelmäßigen Abständen. Sie können sie dann rechtzeitig austauschen und Wasserschäden verhindern.

Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen in vollem Umfang erfüllen.

Gebrauch

Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

Stellen Sie Ihr Gerät nicht in frost-gefährdeten Räumen auf. Eingefrorene Schläuche können reißen oder platzen, und die Zuverlässigkeit der Elektronik kann durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen.

Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die Transportsicherung auf der Rückseite des Gerätes (siehe Kapitel Aufstellen). Beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung das Gerät und nebenstehende Möbel / Geräte beschädigen.

Schließen Sie den Wasserhahn bei längerer Abwesenheit (z.B. Urlaub), vor allem dann, wenn sich in der Nähe des Gerätes kein Bodenablauf (Gully) befindet.

Überschwemmungsgefahr! Überprüfen Sie vor dem Einhängen des Abflussschlauches in ein Waschbecken, ob das Wasser schnell genug abfließt. Sichern Sie den Abflussschlauch gegen Abrutschen. Die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers kann den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken.

Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper (z.B. Nägel, Nadeln, Münzen, Büroklammern) mitgewaschen werden. Fremdkörper können Gerätebauteile (z.B. Laugenbehälter, Waschtrommel) beschädigen. Beschädigte Bauteile können wiederum Wäscheschäden verursachen.

Bei richtiger Waschmitteldosierung ist ein Entkalken des Gerätes nicht erforderlich. Falls Ihr Gerät dennoch so stark verkalkt sein sollte, dass ein Entkalken notwendig wird, verwenden Sie Spezial-Entkalkungsmittel mit Korrosionsschutz. Diese Spezial-Entkalkungsmittel erhalten Sie über Ihren Miele Fachhändler oder beim Miele Kundendienst. Halten Sie die Anwendungshinweise des Entkalkungsmittels streng ein.

Textilien, die mit lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln behandelt wurden, müssen vor dem Waschen in klarem Wasser gut ausgespült werden.
Verwenden Sie niemals lösemittelhaltige Reinigungsmittel (z.B.

Waschbenzin) im Waschautomaten. Gerätebauteile können beschädigt werden und giftige Dämpfe auftreten. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!

Färbemittel müssen für den Einsatz in Waschautomaten geeignet sein. Beachten Sie unbedingt die Verwendungshinweise des Herstellers.
Entfärbemittel können durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen zu Korrosion führen. Entfärbemittel dürfen im Waschautomaten nicht verwendet werden.
Wenn Sie mit hohen Temperaturen waschen, bedenken Sie, dass das Schauglas heiß wird.

Hindern Sie deshalb Kinder daran, während des Waschvorganges das Schauglas zu berühren.

Benutzung von Zubehör

Zubehörteile dürfen nur dann an- oder eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von Miele freigegeben sind.

Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und / oder Produkthaftung verloren.

Vor der Entsorgung des Altgerätes

Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Machen Sie die Netzanschlussleitung sowie Stecker unbrauchbar. Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit dem Gerät betrieben wird.

  • Nutzen Sie die maximale Beladungsmenge des jeweiligen Waschprogramms.
    Der Energieverbrauch und Wasserverbrauch ist dann, bezogen auf die Gesamtmenge, am niedrigsten.
  • Waschen Sie normal und leicht verschmutzte Kochwäsche mit einer niedrigeren Temperatur (75°C oder 60°C), dadurch sparen Sie Energie.
  • Nutzen Sie die Programme MISCH-WÄSCHE oder MINI für kleinere Wäscheposten.
  • Für die Reinigung normal verschmutzter Wäsche reicht die Hauptwäsche.
  • Nutzen Sie die Zusatzfunktion "Einweichen". Dadurch können Sie die Waschtemperatur in der Hauptwäsche senken.
  • Nutzen Sie die Zusatzfunktion "Einweichen" anstelle der Zusatzfunktion "Vorwäsche" bei stark verschmutzter Wäsche.
    Bei Einweichen und anschließender Hauptwäsche wird dieselbe Lauge benutzt.

  • Waschen Sie leicht verschmutzte Wäsche mit der Zusatzfunktion "Kurz".

  • Verwenden Sie höchstens so viel Waschmittel wie auf der Waschmittel-verpackung angegeben ist.
  • Verringern Sie bei kleineren Beladungsmengen die Waschmittelmenge (ca. ^1/_3 weniger Waschmittel bei halber Beladung).
  • Wählen Sie eine höhere Schleuderdrehzahl bei anschließendem maschinellen Trocknen.
    – Durch die Mengenautomatik und Spülautomatik schwanken die Waschzeiten stark. Je nach Beladungsmenge wird die Hauptwäsche gekürzt und auf einen Spülgang verzichtet.

Das Gerät vor dem ersten Waschen richtig aufstellen und anschließen. Bitte beachten Sie das Kapitel "Aufstellen und Anschließen".

Trommel ausspülen

■ Wasserhahn aufdrehen.
■ Keine Wäsche einfüllen.
■ Daher nur max. ^1/_4 der auf der Waschmittelpackung angegebenen Waschmittelmenge in Kammer 📊füllen.
■ Taste "I-Ein/O-Aus" hineindrücken.
■Programmwähler auf "KOCH-/ BUNT-WÄSCHE 60°C" drehen.

Wichtig!

Dieses Programm muss gewählt werden, damit sich die Elektronik auf die Umgebungsbedingungen einstellt.

■Taste "Wasser plus" drücken. Kontroll-leuchte leuchtet.
■ Drücken Sie die Taste "Schleudern" so oft, bis auf der Anzeige "ohne Endschleudern" leuchtet.
■ Taste "START" drücken.
■ Eventuelle Verunreinigungen sind am Programmende ausgespült.

Merkzahl für Wasserhärte einstellen

Die Dosiermenge ist, neben anderen Faktoren, von der Wasserhärte abhängig. Eine Stellscheibe im Waschmittel-Einspülkasten dient als Merkhilfe für die Wasserhärte.

MIELE W 838 - Merkzahl für Wasserhärte einstellen - 1

text_image Miole

■ Entnehmen Sie an der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkas-tens den gelben Öffner.

MIELE W 838 - Merkzahl für Wasserhärte einstellen - 2

text_image Miele

■ Die Stellscheibe mit Hilfe des Öffners auf den entsprechenden Härtebereich drehen.

Die Wasserhärte erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen.

Kurzanleitung

Sie können die mit Zahlen (1, 2, 3, ...) gekennzeichneten Bedienschritte als Kurzanleitung nutzen.

Vor dem Waschen

①Wäsche vorbereiten.

MIELE W 838 - Vor dem Waschen - 1

⚠ Fremdkörper (z.B. Nägel, Münzen, Büroklammern) können Textilien und Bauteile beschädigen.

■ Wäsche sortieren.

Die meisten Textilien haben Pflegeetikketten am Kragen oder an der Seitennaht. Sortieren Sie die Wäsche nach den Symbolen. Die Bedeutung der Symbole erfahren Sie im Kapitel "Programme", Abschnitt "Pflegesymbole".

Dunkle Textilien "bluten" bei den ersten Wäschen oft etwas aus. Damit nichts Helles verfärbt, waschen Sie neue dunkle Sachen ein paar mal getrennt.

Empfindliche Textilien getrennt und be- sonders schonend waschen (ggf. Waschbeutel benutzen).

Keine Textilien waschen, die als nicht waschbar deklariert sind. (Pflegesymbol 📧)

Flecken vorbehandeln.

Flecken oder stark verschmutzte Kra- gen mit etwas Flüssigwaschmittel oder Waschpaste vorbehandeln.

Bei besonders hartnäckigen Flecken fragen Sie in der Reinigung um Rat. Auf keinen Fall chemische (lösemittelhaltige) Reinigungsmittel im Gerät verwenden!

- Bei Gardinen: Röllchen und Bleiband entfernen oder in einen Beutel einbinden.

- Bei BH's gelöste Formbügel vernähen oder entfernen.

- Bei Strickwaren, Jeans, Hosen und Maschenwaren (z.B. T-Shirt, Sweats-hirt): Innenseite nach außen wenden, wenn es der Textilhersteller empfiehlt.

- Reißverschlüsse, Harken und Ösen vor dem Waschen schließen.

- Bett- und Kissenbezüge schließen, damit keine Kleinteile hineingelangen.

②Taste "Tür" drücken.
③ Wäsche einfüllen.

Wäsche auseinander gefaltet und locker in die Trommel legen. Verschieden große Wäschestücke verstärken die Waschwirkung und verteilen sich beim Schleudern besser. Überfüllung mindert das Waschergebnis und fördert Knitterbildung.

Beachten Sie folgende maximale Beladungsmengen:

KOCH-/BUNTWÄSCHE ..... 5,0 kg
PFLEGELEICHT....2,5 kg
FEINWÄSCHE ..... 1,0 kg
WOLLE. 2,0 kg
MINI 2,5 kg
MISCHWÄSCHE ..... 3,0 kg

4 Fülltür mit einem leichten Schwung schließen.

Achten Sie darauf, dass keine Textilien zwischen Fülltür und Dichtring eingeklemmt werden.

⑤Wasserhahn öffnen.

⑥ Waschmittel zugeben.

Genauere Hinweise erhalten Sie im Kapitel "Waschmittel".

Programmstart

⑦Taste "I-Ein/0-Aus" hineindrücken.

- Steht der Programmwähler auf "Ende", so leuchtet in der Ablaufanzeige die Kontrollleuchte "Knitterschutz/Ende".

MIELE W 838 - Programmstart - 1

text_image MISCHWÄSCHE Ende KOCH-/BUNT- Extraspülen 40 95 75 °C Pumpen 60 Schleudern 40 Stärken 30 MINI — 40 60 kalt 50 30 WOLLE 40 30 FEINWÄSCHE kalt 30 40 PFLEGELEICHT

8 Programmwähler auf gewünschtes Programm drehen (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht").

⑨ Falls gewünscht, Zusatzfunktionen wählen.

Sie können max. zwei Zusatzfunktionen einschalten, wenn diese vom Programm zulässig sind. (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht"). Von den Zusatzfunktionen "Einweichen", "Vorwäsche" und "Kurz" können Sie immer nur eine anwählen.

Einweichen O

Vorwäsche O

Kurz — O

Wasser plus O

■Taste für die Zusatzfunktionen "Einweichen" oder "Vorwäsche" oder "Kurz" so oft drücken bis die Kontrollleuchte der gewünschten Zusatzfunktion leuchtet.
■ Die Taste für die Zusatzfunktion "Wasser plus" drücken wenn gewünscht.

Eine gewählte Zusatzfunktion kann durch nochmaliges Drücken der Taste wieder ausgeschaltet werden.

⑩ Schleuderdrehzahl wählen.

MIELE W 838 - ⑩ Schleuderdrehzahl wählen. - 1

MIELE W 838 - ⑩ Schleuderdrehzahl wählen. - 2

■Drücken Sie die Taste "Schleudern", so oft bis die Kontrollleuchte der gewünschten Endschleuderdrehzahl leuchtet.

In einigen Programmen ist die max. Schleuderdrehzahl begrenzt. Das Gerät läßt keine Anwahl einer höheren Drehzahl zu (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht").

Memory-Funktion

Wird zu einem Programm eine Zusatzfunktion angewählt und/oder die Schleuderdrehzahl geändert, speichert das Gerät diese Einstellungen ab.

Bei erneuter Anwahl dieses Programms zeigt das Gerät die abgespeicherten Zusatzfunktionen und/oder Schleuder-drehzahlen an.

⑪Taste "START" drücken.

Das Programm ist gestartet.

So waschen Sie richtig

Nach dem Waschen

⑫Taste "Tür" drücken.
13 Waschautomat ausschalten.

Drücken Sie die Taste "I-Ein/0-Aus" heraus und drehen Sie den Programmwähler auf Position "Ende".

14 Wäsche entnehmen.

Keine Wäschestücke in der Trommel vergessen! Sie könnten bei der nächsten Wäsche einlaufen oder etwas anderes verfärben.

MIELE W 838 - Nach dem Waschen - 1

⑮Dichtring an der Fülltür auf Fremdkörper kontrollieren.

16 Wasserhahn schließen.

⑰Fülltür schließen.

Sonst besteht die Gefahr, dass Gegenstände unbeabsichtigt in die Trommel gelangen. Diese könnten versehentlich mitgewaschen werden und die Wäsche beschädigen.

Wäsche nachlegen/entnehmen

Sie können nach dem Programmstart bei folgenden Programmen noch Wäsche nachlegen/entnehmen:

  • KOCH-/BUNTWÄSCHE
  • PFLEGELEICHT
  • WOLLE
  • MINI
  • Stärken
  • MISCHWÄSCHE
    ■ Taste "Tür" drücken, bis Fülltür aufspringt.
    ■Wäsche nachlegen/entnehmen.
    ■Tür schließen.

Das Programm wird automatisch fortgesetzt.

  • Bei KOCH-/BUNTWÄSCHE, WOLLE, MINI, Stärken und MISCHWÄSCHE (hoher Baumwollanteil) können Sie, von Ausnahmefällen abgesehen, die Tür in allen Programmabschnitten öffnen.
  • Bei PFLEGELEICHT und MISCHWÄSCHE (hoher Pflegeleichtanteil) können Sie, von Ausnahmefällen abgesehen, die Tür während der Hauptwäsche öffnen.

Generelle Ausnahmen:

Die Tür läßt sich nicht öffnen, wenn:

  • die Laugentemperatur über 55°C liegt.
  • die Zusatzfunktion "Wasser plus" gewählt ist.
  • die Programmverriegelung eingeschaltet ist.
  • der Programmschritt "Endschleudern" erreicht ist.

Programm ...

... unterbrechen

■ Taste "I-EIN/0-AUS" drücken.
■ Zum Fortsetzen desselben Programms Taste "I-EIN/0-AUS" erneut drücken.

... ändern

Das Gerät akzeptiert nach Betätigung der Taste "Start" folgende Änderungen:

  • bis 6 Minuten nach Start eine Anwahl oder Abwahl der Zusatzfunktionen "Wasser plus" und eine Umwahl der Temperatur.
    – eine Änderung der Drehzahl des Endschleuderns in den erlaubten Grenzen.

Nach dem Start ist es nicht mehr möglich, ein anderes Programm zu wählen.

Wird ein anderes Programm gewählt oder 6 Minuten nach Start eine andere Temperatur gewählt, blinkt die Kontrollleuchte "Knitterschutz/Ende". Der Programmablauf wird nicht beeinflusst. Die Kontrollleuchte erlischt, wenn der Programmwähler wieder auf das vorher gewählte Programm oder die vorher gewählte Temperatur gestellt wird.

Um ein anderes Programm zu wählen sollten Sie so vorgehen:

■ Gerät mit der Taste "I-Ein/0-Aus" ausschalten.
■ Programmwähler auf "Ende" drehen.
■ Gerät mit Taste "I-Ein/0-Aus" einschalten.
■ Neues Programm wählen.
■ Taste "START" drücken.

... abschnitt auslassen

■Programmwähler auf "Ende" drehen.

Sobald in der Ablaufanzeige die Kontrollleuchte des Programmabschnittes blinkt, mit dem das Programm fortgesetzt werden soll:

■Programmwähler innerhalb von 4 Sekunden wieder auf das gewünschte Programm drehen.

Bei aktivierter Programmverriegelung kann das Programm nicht abgebrochen oder geändert werden.

Sie können alle modernen Waschmittel verwenden, die für Waschautomaten geeignet sind. Auch flüssige, kompakte (konzentrierte), Tabletten und Baukas- ten-Waschmittel.

Textilien aus Wolle oder Wollgemischen sind mit einem Wollwaschmittel zu waschen.

Dosierhinweise stehen auf der Waschmittelverpackung und sind einzuhalten.

Die Dosierung ist abhängig von:

  • der Wäschemenge
    – dem Verschmutzungsgrad der Wäsche

leicht verschmutzt

Keine Verschmutzungen und Flecken erkennbar. Die Kleidungsstücke haben z.B. Körpergeruch angenommen.

normal verschmutzt

Verschmutzungen sichtbar und/oder wenige leichte Flecken erkennbar.

stärker verschmutzt

Verschmutzungen und/oder Flecken sind klar erkennbar.

- der Wasserhärte

Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen.

Wasserhärten

Härtebe-reichWasserei-genschaftGesamt-härte in mmol/ldeutsche Härte °d
I weich0 - 1,3 0 - 7
II mittel1,3 - 2,5 7 -14
III hart2,5 - 3,8 14 -21
IV sehrhart über 3,8über 21

Eine richtige Dosierung ist wichtig, denn ...

... zu wenig Waschmittel bewirkt:

– Wäsche wird nicht sauber und im Laufe der Zeit grau und hart
– Fettläuse in der Wäsche
– Kalkablagerung auf dem Heizkörper

... zu viel Waschmittel bewirkt:

– starke Schaumbildung
- geringe Waschmechanik
- schlechtes Reinigungs-, Spül- und Schleuderergebnis
- hoher Wasserverbrauch (durch einen automatisch zugeschalteten zusätzlichen Spülgang)
- ökologische Belastung

Waschmittel einfüllen

MIELE W 838 - Waschmittel einfüllen - 1

Ш= Kammer Hauptwäsche

☒ = Kammer Weichspüler/Form-spüler

Das Einspülen des Waschmittels für die Vorwäsche erfolgt über Kammer 山.

Das Einspülen des Waschmittels für die Hauptwäsche erfolgt über Kammer 📊. Sollte die Kapazität der Kammer 📊im Programm "KOCH-/BUNTWÄSCHE" nicht ausreichen, kann zusätzlich Kammer 📊für die Waschmitteleinspülung aktiviert werden (siehe Kapitel "Programmierfunktionen", Abschnitt "Kammer 📊aktivieren").

Wasserenthärter

In den Härtebereichen II-IV können Sie einen Wasserenthärter zugeben, um Waschmittel zu sparen. Die richtige Dosierung steht auf der Packung. Füllen Sie zuerst das Waschmittel, dann den Enthärter ein.

Das Waschmittel können Sie dann wie für Härtebereich I dosieren.

Empfehlung: Wenn Sie mit mehreren Komponenten (z.B. Baukasten-Waschmittel) waschen, füllen Sie die Mittel immer in nachstehender Reihenfolge zusammen in Kammer 📂:

  1. Waschmittel
  2. Wasserenthärter
  3. Fleckensalz

Dadurch werden die Mittel besser eingespült.

Weichspüler, Formspüler, Stärke oder Flüssigstärke

Weichspüler geben der Wäsche einen weichen Griff und vermindern statische Aufladung beim maschinellen Trocknen.

Formspüler sind synthetische Stärke-mittel und geben z.B. Hemden, Tisch- und Bettwäsche einen festeren Griff.

Stärke gibt der Wäsche Steifigkeit und Fülle.

■ Dosieren Sie, wie der Hersteller es angibt.

Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken

■ Den Deckel der Kammer 🎨öffnen.

MIELE W 838 - Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken - 1

text_image MAX.

■Den Weichspüler, Formspüler oder Flüssigstärke einfüllen. Nicht über die Max.-Marke hinaus einfüllen.
■Den Deckel schließen.
■Waschmittel-Einspülkasten hinein-schieben.

Mit dem letzten Spülgang wird der Weichspüler, Formspüler oder Flüssigstärke eingespült. Am Ende des Waschprogramms bleibt eine kleine Restmenge Wasser in der Kammer 📁.

Reinigen Sie nach mehrmaligem automatischen Stärken den Einspülkasten, insbesondere den Saugheber und den Weichspülkanal (Kapitel "Reinigung und Pflege", Abschnitt "Waschmittel-Einspülkasten reinigen").

Separates Weichspülen oder Formspülen

■ Weichspüler oder Formspüler in Kammer 🚙️füllen.
■ Programmwähler auf "Stärken" drehen.
■ Eine Schleuderdrehzahl wählen.
■ Taste "START" drücken.

Separates Stärken

■ Stärkemittel dosieren und vorbereiten, wie auf der Packung angegeben.
■Die Stärke in Kammer 山füllen.
■Den Programmwähler auf "Stärken" drehen.
■Eine Schleuderdrehzahl wählen.
■Taste "START" drücken.

Übersicht

Programm Textilart Temperatur max.Drehzahl
KOCH-/BUNTWÄSCHEWäsche aus Baumwolle und Leinen, z. B. Bettwäsche, Tischwäsche, Frottiertücher, Jeans, T-Shirts, Unterwäsche, Säuglingswäsche.95°C bis 30°C100
BUNTWÄSCHE Wäscheposten nach Norm. 60°C 1100
PFLEGELEICHT Textilien aus synthetischen Fasern, Mischgewebe oder pflegeleicht ausgerüsteter Baumwolle, z. B. Oberhemden, Blusen, Kittel, Tischwäsche.60°C bis 30°C900
FEINWÄSCHE Textilien aus synthetischen Fasern oder Kunstsei - de, z. B. Strümpfe, Blusen, Oberhemden, Feinwäsche.40°C bis kalt600
Gardinen, die vom Hersteller als maschinen-waschbar deklariert sind.30°C bis kalt600
WOLLETextilien aus handwaschbarer oder maschinen-waschbarer Wolle und Wollgemische.40°C bis kalt1100
MINI Leicht angeschmutzte Textilien, die im Buntwasch-programm gewaschen werden können.40°C 1100
Stärken Tischdecken, Servietten, Schürzen, Berufskleidung.kalt1100
Schleudern Schleuderfeste Textilien, z. B. handgewaschene Wäschestücke.1100
Pumpen
Extraspülen Textilien, die mit der Hand gewaschen wurden und nur gespült und geschleudert werden sollen.kalt900
MISCHWÄSCHE Beladungsmix aus Textilien für die Programme Buntwäsche und Pflegeleicht nach Farben sortiert.40°C900

kalt:
Bei der Temperaturangabe "kalt" wird das Wasser auf 24°C erwärmt, hiermit werden Temperaturschwankungen des Trinkwassers ausgeglichen und die Waschmittelwirkung verstärkt.

max. FüllmengeZusatzfunktionen Hinweise
5 kg— Einweichen— Vorwäsche— Kurz— Wasser plus (Option 1,2,3,4)Bei besonders stark verschmutzter Wäsche Taste "Einweichen" oder "Vorwäsche" drücken. Dunkelfarbige Textilien mit Flüssigwaschmittel waschen.
5 kg Für Prüfinstitute:Programmeinstellung für die Prüfung nach Norm EN 60456.
2,5 kg— Einweichen— Vorwäsche— Kurz— Wasser plus (Option 1,2,4)Bei besonders stark verschmutzter Wäsche Taste "Einweichen" oder "Vorwäsche" drücken.Für gering verschmutzte Wäsche Taste "Kurz" drücken.
1 kg— Einweichen— Vorwäsche— KurzTextilien, die Wolle enthalten, im Wollprogramm waschen.
— Einweichen— Vorwäsche— KurzDer in Gardinen häufig vorhandene Feinstaub erfordert meist ein Programm mit Vorwäsche.
2 kg Flüssiges Wollwaschmittel benutzen.
2,5 kg— Wasser plus (Option 1,2,4)Weniger Waschpulver dosieren (halbe Beladung).
5 kg Die Wäsche sollte frisch gewaschen, aber nicht weichgespült sein.
5 kg
5 kg
3,0 kg— Einweichen— Vorwäsche— Kurz— Wasser plus (Option 1,2,3*,4*)In Abhängigkeit der Wäschezusammensetzung werden Wasserstand, Anzahl der Spülgänge und die Laufzeit automatisch eingestellt (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Ablauf").* Option wird nur durchgeführt bei hohem Baumwollanteil.

Eine nähere Erläuterung der Zusatzfunktionen finden Sie im Kapitel "Zusatzfunktionen".

Ablauf

KOCH-/BUNT-WÄSCHE1)PFLEGE-LEICHT1)FEINWÄSCHE WOLLE
Einweichen wählbar wählbar wählbar –Vorwäsche wählbar wählbar wählbar –Hauptwäsche ●
Laugenabkühlung ab 75°C programmierbar – – –Pendelspülen – ab 50°C – –
Anzahl der Spülgänge– normal3 oder 42)332
– Teilbeladung2232
– Kurz223
Spülschleudern (U/min) max.1000 max. 500 – max. 600
Endschleudern (U/min)max. 1100 max. 900max. 600 max. 1100
Knitterschutzmax. 30 minmax. 30 minmax. 30 min
Spülstopwählbar wählbar wählbar wählbar
ohne Endschleudernwählbar wählbar wählbar wählbar
WaschrhythmusnormalnormalSchongangWolle
Wasserstand – Waschenniedrigniedrighochmittel
– Spülenniedrigmittelhochmittel

Erläuterungen:

  • Programmabschnitt vorhanden
  • Programmabschnitt nicht vorhanden

1) Beladungsstufenerkennung:

In diesen Programmen wird anhand des Saugverhaltens der Wäsche der Programmablauf verändert.
2) Der 4. Spülgang

wird automatisch zugeschaltet, wenn viel Schaum in der Trommel ist oder eine kleinere Schleuder-drehzahl als 700 U/min gewählt ist.

WOLLE:

Wolle ist in nassem Zustand sehr bewegungsempfindlich. Die Waschmechanik während des Programmablaufes ist gering.

MINI Stärken Schleudern Extraspülen MISCHWÄSCHE
1)

hoher Baum-wollanteilhoher Pflege-leichtanteil
----wählbar wählbar
- ●-- wählbar wählbar
●---
------
-----
2--23 oder 41)3
2---22
----22

max. 500 --- max. 900 max. 500
max. 1100 max. 1100 max. 1100 max. 1100 max. 900 max. 900
max. 30 min max. 30 min max. 30 min – max. 30 min max. 30 min
wählbar wählbar – wählbar wählbar wählbar
wählbar wählbar – wählbar wählbar wählbar

normalnormal-Schongangnormalnormal
niedrigniedrig-niedrigniedrig
mittel--hochniedrigmittel

Laugenabkühlung (programmierbar):

Am Ende der Hauptwäsche läuft zusätzliches Wasser in die Trommel; die Lauge wird etwas abgekühlt. Heiße Lauge kann Abflussrohre aus Kunststoff beschädigen.

Pendelspülen:

Die Lauge wird stufenweise am Ende der Hauptwäsche durch zu- und abfließendes Wasser abgekühlt. Hierdurch wird die Knitterbildung in den Textilien vermindert.

Spülschleudern:

Die Textilien werden zwischen den einzelnen Spülgängen geschleudert.

Endschleudern:

Die maximale Drehzahl des jeweiligen Waschganges wird über die Taste für die Schleuderdrehzahl gewählt. Bei den Programmen PFLEGELEICHT und MISCHWÄSCHE begrenzt das Gerät die Endschleuderdrehzahl automatisch auf 900 U/min. Im Programm Feinwäsche begrenzt das Gerät die Endschleuderdrehzahl automatisch auf 600 U/min, auch wenn die Kontrollleuchte für die Schleuderdrehzahl 900 U/min anzeigt.

Knitterschutz:

Vermindert die Knitterbildung an Textilien durch längeres Liegen der Wäsche in der Trommel. Die Trommel bewegt sich zweimal in der Minute.

Pflegesymbole

Waschen

9 Kochwäsche 95°C, 75°C

8 Buntwäsche 60°C

7 Buntwäsche 40°C

6 Buntwäsche 30°C

4 Pflegeleicht 60°C, 50°C

2 Pflegeleicht 40°C

1 Pflegeleicht 30°C

a Feinwäsche 40°C

c Feinwäsche 30°C

/ Handwäsche

h nicht waschen

Ⓐ⑤①chemisch reinigen

D nicht chemisch reinigen

y chloren möglich

z nicht chloren

Trocknen

q mit normaler Temperatur

r mit niedriger Temperatur

s nicht maschinell trocknen

Bügeln

I heiß bügeln

H mäßig heiß bügeln

G nicht heiß bügeln

J nicht bügeln

Durch den Druck auf eine Zusatzfunktionstaste wird diese dem Grundprogramm zu geschaltet. Die Kontrollleuchte der Zusatzfunktion leuchtet.

Wird eine Zusatzfunktion gewählt, die nicht vom Grundprogramm zugelassen ist (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht"):

- die Kontrollleuchte der Taste erlischt beim Loslassen.

Wird eine Schleuderdrehzahl gewählt, die nicht vom Grundprogramm zuge- lassen ist (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht"):

– das Drücken der Taste wird vollständig ignoriert.

Einweichen

Das Einweichen ist für besonders stark verschmutzte und verfleckte Textilien mit eiweißhaltigen Flecken (wie z.B. Blut, Fett, Kakao) geeignet.

  • Die Einweichzeit kann zwischen 30 Minuten und 2 Stunden in 30-Minutenabständen programmiert werden.
    – Die Grundeinstellung beträgt 2 Stunden.

Die Umprogrammierung auf eine andere Zeit ist im Kapitel "Programmierfunktionen" beschrieben.

Waschmitteldosierung bei der Zusatzfunktion "Einweichen":

- Gesamtwaschmittelmenge in Kammer j oder direkt auf die in der Trommel liegende Wäsche geben.

Vorwäsche

Für stark verschmutzte und verfleckte Textilien.

Kurz

Verkürzt die Programmlaufzeit. Für leicht verschmutzte Textilien.

In den Programmen "KOCH-/BUNTWÄ-SCHE", "PFLEGELEICHT" und "MISCH-WÄSCHE" werden nur zwei Spülgänge mit erhöhtem Wasserstand durchgeführt.

Wasser plus

Der Wasserstand in der Hauptwäsche und/oder Spülen wird erhöht und/oder ein zusätzlicher Spülgang wird durchgeführt.

Sie können zwischen vier Optionen für die Taste Wasser plus wählen.

Die Optionen sind im Kapitel "Programmierfunktionen", Abschnitt "System Wasser plus" erklärt.

Ausschalten der Zusatzfunktionen

Ist eine Zusatzfunktion eingeschaltet, d.h. die Kontrollleuchte der Taste leuchtet, kann diese durch nochmaliges Drücken der Taste ausgeschaltet werden. Die Kontrollleuchte der Taste erlischt.

Schleudern

Das Endschleudern wird nach jedem Grundprogramm durchgeführt, wenn eine Drehzahl gewählt worden ist.

"ohne Endschleudern"

Das Spülschleudern in den jeweiligen Programmen wird durchgeführt.

Die Textilien werden nach dem letzten Spülgang nicht geschleudert. Das Gerät schaltet nach dem Pumpen sofort in den Knitterschutz.

"Spülstop"

Das Spülschleudern in den jeweiligen Programmen wird durchgeführt.

Die Textilien bleiben nach dem letzten Spülgang im Wasser liegen.

Dadurch wird die Knitterbildung vermindert, wenn die Textilien nicht sofort nach dem Programmende aus der Waschtrommel genommen werden.

Programm fortsetzen:

Mit der Taste "Schleudern" die gewünschte Drehzahl einstellen.

Die von den Programmen vorgegebenen maximalen Drehzahlen (siehe Kapitel "Programme" Abschnitt "Übersicht") werden eingehalten.

Elektronische Programmverriegelung

Die Programmverriegelung verhindert, dass während des Waschens das Gerät geöffnet oder das Programm abgebrochen wird.

Programmverriegelung einschalten

■ Wählen Sie ein Programm, wie im Kapitel "So waschen Sie richtig" beschrieben.
■ Drücken Sie die Taste "START" für mindestens 5 Sekunden.

Die Programmverriegelung ist jetzt aktiviert.

Das Gerät akzeptiert jetzt keine Änderungen und wäscht das Waschprogramm zu Ende.

Nach Ablauf des Waschprogramms ist die Programmverriegelung aufgehoben, damit ein neues Waschprogramm gewählt werden kann.

Wollen Sie vorzeitig die Programmverriegelung ausschalten:

■ Drücken Sie die Taste "START" für mindestens 5 Sekunden.

Ausnahme:

In der Ablaufanzeige blinkt die Kontrolleuchte"Knitterschutz/Ende".

■ Der Programmwähler wurde verstellt. Drehen Sie den Programmwähler auf das vorher gewählte Programm. Die Kontrollleuchte "Knitterschutz/Ende" erlischt.

■Drücken Sie die Taste "START" für mindestens 5 Sekunden.

Überprüfen, ob die Programmverriegelung eingeschaltet ist

■Drücken Sie die Taste "Schleudern".

- Verändert sich die angewählte Schleuderdrehzahl nicht:

Die Programmverriegelung ist aktiv.

- Verändert sich die Drehzahl:

Die Programmverriegelung ist nicht aktiv.

Mit den Programmierfunktionen können Sie das Gerät an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Die Programmierfunktionen bleiben so lange gespeichert, bis sie wieder vom Benutzer gelöscht werden.

Die folgenden Programmier- funktionen haben Sie zur Aus- wahl:

A = Maximaler Wasserstand

Der Wasserstand im Spülen wird automatisch auf maximalen Wasserstand erhöht für besondere Anforderungen an die Spülwirkung.

Wirksam in den Spülgängen der Programme:

- KOCH-/BUNTWÄSCHE

- PFLEGELEICHT

- MINI

- MISCHWÄSCHE

B = System Wasser plus

Die Taste "Wasser plus" besitzt vier verschiedene Optionen die den Wasserstand erhöhen und/oder eine zusätzlichen Spülgang bewirken.

Option 1

Erhöhung des Wasserstandes im Programmabschnitt Spülen bei den Programmen Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht, Mini und Mischwäsche, z.B bei besonderer Anforderung an die Spülwirkung.

Option 2

Erhöhung des Wasserstandes in allen Programmabschnitten der Programme Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht, Mini und Mischwäsche, z.B. bei besonders empfindlichen Textilien und schwer einspülbaren Waschmitteln. Diese Option ist im Auslieferungszustand eingestellt.

Option 3

Bei der Koch-/Buntwäsche wird ein zusätzlicher Spülgang durchgeführt, z.B. bei besonderer Anforderung an die Spülwirkung.

Option 4

Erhöhung des Wasserstandes in allen Programmabschnitten der Programme Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht, Mini und Mischwäsche. Im Programm Koch-/Buntwäsche wird ein zusätzlicher Spülgang durchgeführt, z.B. bei Hautempfindlichkeit gegenüber Waschmitteln.

© = Kammer ⊥ aktivieren

Im Hauptwaschgang der KOCH-/BUNTWÄSCHE läuft die ersten 10 Sekunden das Wasser über die Kammer ♖ein.

Die Kammer 📊kann für die Waschmit - telmenge der Hauptwäsche nicht aus- reichen, wenn:

  • das Wasser sehr hart ist (Härtebereich IV) und
    – die Wäsche stark verschmutzt ist.

In diesem Fall kann Kammer 山für das Einspülen von Waschmittel für die Hauptwäsche genutzt werden.

D = Einweichzeit

Sie können eine Einweichzeit von:

- 30 min oder

- 1 h oder

- 1 h 30 min oder

- 2 h programmieren.

E = Schongang

Für das schonende Waschen leicht verschmutzter Textilien. Die Trommelbewegung wird reduziert.

Der Schongang kann in den Programmen KOCH-/BUNTWÄSCHE, PFLEGE-LEICHT, MINI, Stärken und MISCHWÄSCHE benutzt werden.

Ist der Schongang programmiert, wird bei jedem Waschgang in diesen Programmen mit dem Schongangrhythmus gewaschen.

F = Laugenabkühlung für "KOCH-/BUNTWÄSCHE" aktivieren

Am Ende der Hauptwäsche läuft zusätzliches Wasser in die Trommel; die Lauge wird etwas abgekühlt.

Die heiße Lauge kann Abflussrohre aus Kunststoff beschädigen.

Die Laugenabkühlung erfolgt bei Anwahl der Temperaturen 95°C und 75°C.

G = Memory-Funktion

Wird zu einem Programm eine Zusatzfunktion angewählt und/oder die Schleuderdrehzahl geändert, speichert das Gerät diese Einstellungen ab.

Die Memory-Funktion ist im Auslieferungszustand aktiv. Sie kann über diese Programmierfunktion ausgeschaltet werden.

Das Programmieren der Programmierfunktionen ist auf den folgenden Seiten beschrieben.

Programmieren und Speichern

Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Zusatzfunktionstasten und des Programmwählers aktiviert. Die Zusatzfunktionstasten und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.

Die Programmierung erfolgt in vier Schritten:

  1. Programmiermodus anwählen
  2. Programmierfunktion anwählen
  3. Programmierfunktion aktivieren oder deaktivieren
  4. Programmierfunktion abspeichern

1. Programmiermodus anwählen

①Das Gerät muss ausgeschaltet und geschlossen sein.
Der Programmwähler steht auf Position "Ende".
2 Die Zusatzfunktionstasten Einweichen/Vorwäsche/Kurz und Wasser Plus gleichzeitig drücken und gedrückt halten und . .
3. . . das Gerät mit der "I-EIN/0-AUS"-Taste einschalten.
④ Alle Tasten loslassen.

In der Ablaufanzeige blinkt die Kontrollleuchte Waschen.

2. Programmierfunktion anwählen

5 Drehen Sie den Programmwähler auf eine der folgenden Stellungen:
- für die Programmierfunktion
A Maximaler Wasserstand auf - MISCHWÄSCHE -
- für die Programmierfunktion
BSystem Wasser plus auf - Extraspülen -
- für die Programmierfunktion
©Kammer ↓Aktivieren auf - Schleudern-
– für die Programmierfunktion
DEinweichzeit auf - WOLLE kalt -
– für die Programmierfunktion
E Schongang auf - WOLLE 40°C -
- für die Programmierfunktion
FLaugenabkühlung für KOCH-/BUNTWÄSCHE aktivieren auf - FEINWÄSCHE kalt -
- für die Programmierfunktion
©Memory-Funktion auf - FEINWÄSCHE 30°C -

3. Programmierfunktion aktivieren oder deaktivieren.

Für die Programmierfunktionen A, C, E, F G

6 Durch einmaliges Drücken der Taste "Start" wird die Programmierfunktion aktiviert. In der Ablaufanzeige leuchtet die Kontrollleuchte Spülen.

Durch nochmaliges Drücken der Taste "Start" erlischt die Kontrollleuchte Spülen. Die Programmierfunktion ist deaktiviert.

Für die Programmierfunktion B

Die Kontrollleuchte Spülstop leuchtet.

6 Durch das mehrmalige Drücken der Taste "Start" können Sie die verschiedenen Optionen aktivieren. Zur Bestätigung der gewählten Option leuchten folgende Kontrollleuchten:

- Kontrollleuchte Spülen = Option 1

- Kontrollleuchte Spülstop = Option 2

- Kontrollleuchte Pumpen/Schleudern = Option 3

- Kontrollleuchte Knitterschutz/Ende = Option 4

Für die Programmierfunktion

Die Kontrollleuchte Spülen leuchtet.

6 Durch das mehrmalige Drücken der Taste "Start" können Sie die verschiedenen Einweichzeiten aktivieren. Zur Bestätigung der gewählten Einweichzeit leuchten folgende Kontrollleuchten:

- Kontrollleuchte Spülen = 2h

- Kontrollleuchte Spülstop = 1h 30min

- Kontrollleuchte Pumpen/Schleudern = 1h

- Kontrollleuchte Knitterschutz/Ende = 30min.

4. Programmierfunktion abspeichern

⑦Das Gerät mit der Taste "I-EIN/0-AUS" ausschalten.

Sie können nun das gewünschte Waschprogramm starten.

Die Programmierfunktion ist jetzt abgespeichert und steht jederzeit zur Verfügung, bis sie wieder gelöscht wird.

Reinigung und Pflege

Waschautomat reinigen

■ Gehäuse mit mildem Reinigungsmittel oder Seifenlauge reinigen. Mit einem weichen Tuch trockenreiben.
■ Blende und Deckel mit einem feuchten Tuch abreiben und nach trocknen.
■ Waschtrommel mit einem geeigneten Edelstahl-Putzmittel reinigen.

⚠️ Keine Scheuermittel und keine Glas- oder Allzweckreiniger verwenden! Diese können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung erhebliche Beschädigungen der Kunststoffoberflächen hervorrufen.

Waschmittel-Einspülkasten reinigen

MIELE W 838 - Waschmittel-Einspülkasten reinigen - 1

text_image MinoBox

■ Waschmittel-Einspülkasten bis zum Anschlag herausziehen.
■ Roten Entriegelungsknopf drücken und Waschmittel-Einspülkasten herausnehmen.

MIELE W 838 - Waschmittel-Einspülkasten reinigen - 2

■ Einspülkammern und Weichspülkanal reinigen.

Bitte entfernen Sie eventuelle Waschmittelrückstände regelmäßig.

MIELE W 838 - Waschmittel-Einspülkasten reinigen - 3

■ Saugheber aus der Kammer 📄he - rausziehen und unter fließendem war- men Wasser reinigen.

Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen

Kontrollieren Sie den Laugenfilter. Anfangs nach 3-4 Wäschen, um festzu-stellen, wie oft eine Reinigung notwen-dig ist.

Bei der normalen Reinigung laufen ca. 2 Liter Wasser aus.

Wenn der Ablauf verstopft ist, befindet sich eine größere Menge Wasser im Gerät (max. 25 l).

⚠ Vorsicht: wenn kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen wurde, besteht Verbrühungsgefahr!

MIELE W 838 - Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen - 1

text_image Miele

An der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkastens befindet sich ein gelber Öffner für die Klappe zum Laugenfilter (siehe Abbildung oben).

MIELE W 838 - Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen - 2

■Behälter unter den Schlauch stellen.

MIELE W 838 - Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen - 3

text_image 2-3+ 2,01

■ Laugenfilter mit 2-3 Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen.

Bei größeren Mengen Entleerungsvorgang wiederholen, bis kein Wasser mehr ausläuft. Wasserablauf unterbrechen: Laugenfilter wieder zudrehen.

Reinigung und Pflege

MIELE W 838 - Reinigung und Pflege - 1

■ Wenn kein Wasser mehr ausläuft: Laugenfilter ganz herausdrehen.
■Laugenfilter gründlich reinigen.

MIELE W 838 - Reinigung und Pflege - 2

■ Fremdkörper (Knöpfe, Münzen etc.) entfernen.

■ Prüfen, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen lässt. Wenn nicht: Fremdkörper entfernen.
■ Innenraum reinigen.

Es dürfen sich keine Kalk- und Waschmittelablagerungen oder Fremdkörper im Schraubgewinde befinden.

■ Laugenfilter wieder einsetzen und festdrehen.

⚠ Wird der Laugenfilter nicht wieder eingesetzt und festgedreht, läuft Wasser aus dem Gerät.

Nach der Reinigung:

Um Waschmittelverluste zu vermeiden

■füllen Sie ca. 2 l Wasser durch den Waschmittel-Einspülkasten ein.

Das Kugelventil ist wieder aktiv.

Wassereinlaufsiebe reinigen

Das Gerät hat zum Schutz der Wassereinlaufventile zwei Siebe. Diese Siebe sollten Sie etwa alle 6 Monate kontrollieren. Bei häufigen Unterbrechungen im Wassernetz kann dieser Zeitraum kürzer sein.

Sieb im Zulaufschlauch reinigen

■ Wasserhahn zudrehen.
■ Zulaufschlauch vom Wasserhahn abschrauben.
■ Gummidichtung aus der Führung herausziehen.

MIELE W 838 - Sieb im Zulaufschlauch reinigen - 1

■ Steg des Kunststoffsiebes mit einer Kombi- oder Spitzzange fassen, herausziehen und reinigen.
■ Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge.

Den Zulaufschlauch kontrollieren, da er während des Betriebes des Gerätes unter hohem Druck steht. Eine Erneuerung ist erforderlich, wenn die Schlauchoberfläche kleine Risse oder andere Schäden aufweist.

Verwenden Sie nur Schlauchqualitäten, die einem Überdruck von mindestens 70 bar standhalten. Miele Original-schläuche erfüllen diese Forderung.

Sieb im Einlaufstutzen des Wassereinlaufventils reinigen

■ Gerippte Kunststoffmutter vorsichtig mit einer Zange vom Zulaufstutzen lösen und abschrauben.

MIELE W 838 - Sieb im Einlaufstutzen des Wassereinlaufventils reinigen - 1

text_image max. 106cm

■ Kunststoffsieb z.B. mit einer Spitz-zange am Steg fassen, herausziehen und reinigen.
■ Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge.

⚠️ Die beiden Schmutzsiebe müssen nach der Reinigung wieder eingesetzt werden.

Was tun, wenn ...

Sie können die meisten Störungen und Fehler, zu denen es im täglichen Betrieb kommen kann, selbst beheben. In vielen Fällen können Sie Zeit und Kosten sparen, da Sie nicht den Kundendienst rufen müssen.

Die nachfolgenden Tabellen sollen Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung oder eines Fehlers zu finden und zu beseitigen. Beachten Sie jedoch:

⚠️ Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.

Um ein schnelleres Auffinden der Störungen oder des Fehlers zu ermöglichen, sind die Tabellen in folgende Kapitel eingeteilt:

– Es erfolgt kein Programmstart.
– Das Waschprogramm wurde abgebrochen und eine Fehlermeldung erfolgt.
– Das Waschprogramm läuft wie gewohnt ab, jedoch erfolgt eine Störmeldung.
– Allgemeine Störungen oder ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis.

Es erfolgt kein Programmstart.

Fehler mögliche Ursache Behebung
Die Kontrollleuchte "Knitterschutz/Ende" leuchtet nicht.Das Gerät hat keinen Strom.Prüfen Sie, ob:– die Tür richtig geschlossen ist.– der Netzstecker eingesteckt ist.– die Sicherung in Ordnung ist.
Bei Anwahl des Programms Schleudern erfolgt kein Programmstart.Der Waschautomat muss betriebsbereit gemacht werden.Siehe Kapitel "Vor dem ersten Waschen", Abschnitt "Laugenraum ausspülen".
Nach Ablauf eines Programms läßt sich kein neues Programm starten.Der Programmwähler wurde nicht über die Position "Ende" gedreht.Drehen Sie den Programmwähler auf Position "Ende". Versuchen Sie dann erneut einen Programmstart.

Das Waschprogramm wurde abgebrochen und eine Fehlermeldung erfolgt.

Fehlermeldung mögliche Ursache Behebung
Die Fehlerkontrollleuchte "Ablauf prüfen" blinkt.Der Wasserablauf ist blockiert.Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe.
Der Ablaufschlauch liegt zu hoch.Die maximale Abpumphöhe beträgt 1 m.
Die Fehlerkontrollleuchte "Zulauf prüfen" blinkt.Der Wasserzulauf ist gesperrt.- Öffnen Sie den Wasserhahn.- Programm neu starten.
Eine der folgenden Kontrollleuchten blinkt?- "Einw./Vorwaschen"- "Waschen"- "Spülen"- "Spülstop"Ein Defekt liegt vor. - TTaste "I-Ein/0-Aus" herausdrücken.- Programmwähler auf "Ende" drehen.- Taste "I-Ein/0-Aus" herein drücken.- Programm neu starten.- Blinkt die Kontrollleuchte erneut, rufen Sie den Kundendienst.

Das Waschprogramm läuft wie gewohnt ab, jedoch erfolgt eine Störmeldung

Störmeldung mögliche Ursache Behebung
Die Fehlerkontrollleuchte "Ablauf prüfen" blinkt.Der Wasserablauf ist behindert.Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe.
Die Fehlerkontrollleuchte "Zulauf prüfen" blinkt.Der Wasserzulauf ist beeinträchtigt.- Der Wasserhahn ist nicht weit genug geöffnet.- Der Zulaufschlauch ist ge-knickt.- Der Wasserdruck ist zu niedrig.
Das Sieb im Zulauf-schlauch ist ver-schmutzt.Reinigen Sie das Sieb.
In der Ablaufanzeige blinkt die Kontrollleuchte "Pumpen/Schleudern".Das Endschleudern wurde nicht durch-geführt. Das Gerät erkannte eine zu große Unwucht.- Lockern Sie die Wäsche auf.- Drehen Sie den Pro-grammwähler auf "Schleu-dern"- Beachten Sie die Drehzahl des jeweiligen Pro-gramms.
In der Ablaufanzeige blinkt die Kontrollleuchte "Knitterschutz/ Ende".Die Stellung des Programmwählers wurde nach Programmstart verändert. Drehen Sie den Pro-grammwähler auf die ursprüngliche Position.

Allgemeine Störungen oder ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis

Störung möglicheUrsache Behebung
Das Gerät steht während des Schleuderns nicht ruhig.Die Gerätefüße stehen nicht gleichmäßig und sind nicht gekontert.Richten Sie das Gerät standsi-cher aus, und kontern Sie die Gerätefüße
Die Wäsche wird nicht wie gewohnt geschleudert.Die eingestellte Schleuderdrehzahl war zu niedrig.Wählen Sie beim nächsten Waschgang eine höhere Schleuderdrehzahl.
Die Fülltür läßt sich nicht über die Taste Tür öffnen.Das Gerät ist nicht elektrisch angeschlossen.Stecken Sie den Schuko-Stecker in die Steckdose.
Stromausfall Öffnen Siedie Fülltür wie im Kapitel "Was tun wenn", Abschnitt "Fülltür öffnen bei Stromausfall" beschrieben.
Die Tür war nicht korrekt eingerastet.Drücken Sie einmal kräftig gegen die Schlossseite der Füll-tür, und drücken Sie anschließend die Taste "Tür".
Es befindet sich noch Wasser in der Trommel, und das Gerät kann nicht abpumpen.Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe.
Zum Schutz vor Verbrühungen läßt sich die Fülltür bei einer Laugentemperatur über 55°C nicht öffnen.
Auftreten von unge-wöhnliche Pumpgeräuschen.Kein Fehler! Die Geräusche am Anfang und am Ende des Pumpvorganges sind normal .
Im Waschmittel-Einspülkasten verbleiben größere Waschmittel-rückstände.Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus.– Reinigen Sie das Sieb im Wasserzulauf.– Drücken Sie evtl. die Taste "Wasser plus".
Pulverwaschmittel in Verbindung mit Enthärtungsmitteln neigen zum Kleben.Geben Sie künftig erst das Waschmittel und dann das Enthärtungsmittel in den Ein-spülkasten.
Der Weichspüler wird nicht vollständig eingespült, oder es bleibt zu viel Wasser in der Kammer ⚙️ stehenDer Saugheber sitzt nicht richtig oder ist verstopft.Reinigen Sie den Saugheber.
Der Weichspülkanal ist verstopft.Reinigen Sie den Weichspül-kanal.
Die Wäsche wird mit Flüssigwaschmittel nicht sauber.Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleich-mittel.Flecken aus Obst, Kaffee oder Tee können nicht entfernt werden.– Verwenden Sie gleichmittel-haltige Pulverwaschmittel.– Füllen Sie Fleckensalz in die Kammer ⚗und das Flüssigwaschmittel in eine Dosierkugel.– Geben Sie nie Flüssig-waschmittel und Flecken-salz zusammen in die Ein-spülkammer.
Störung mögliche Ursache Behebung
Auf der gewaschenen Wäsche haften graue elastische Rückstände (Fettläuse).Die Dosierung des Waschmittels war zu niedrig (die Wäsche war stark mit Fett verschmutzt (Öle, Salben)).- Geben Sie bei derartig verschmutzter Wäsche entwe- der mehr Waschmittel zu, oder verwenden Sie Flüssig-waschmittel.- Lassen Sie vor der nächsten Wäsche das "KOCH/BUNT-PROGRAMM 60°C" mit Flüssigwaschmittel ohne Wä-sche laufen.
Auf gewaschenen dunklen Textilien befinden sich weiße, waschmittel-ähnliche Rückstände.Das Waschmittel enthält wasserunlösliche Bestandteile (Zeolithe) zur Wasserenthärtung. Diese haben sich auf den Textilien festgesetzt.- Versuchen Sie nach dem Trocknen die Rückstände mittels einer Bürste zu entfernen.- Waschen Sie die Textilien zukünftig mit Flüssigwaschmit-tel. Diese enthalten keine Zeolithe.

Fülltür öffnen bei Stromausfall

■ Waschautomat ausschalten.
■ Klappe zum Laugenfilter öffnen und Wasser herauslaufen lassen, wie im Kapitel "Reinigung und Pflege", Abschnitt "Laugenfilter und Laugenpumpe reinigen" beschrieben.

⚠️ Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, dass die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.

MIELE W 838 - Fülltür öffnen bei Stromausfall - 1

■ An der Notentriegelung ziehen. Die Fülltür öffnet sich.

Überprüfung des Wasserdrucks

■ Stellen Sie einen Wassereimer unter den Wasserhahn.
■ Drehen Sie den Wasserhahn auf.

Fließen 5 l Wasser innerhalb von 15 Sekunden in den Eimer, ist der Wasserdruck in Ordnung.

Kundendienst

Zur Ausführung von Reparaturen benachrichtigen Sie bitte

  • Ihren Miele Fachhändler oder
  • den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer:

D Deutschland

(08 00) 22 44 666

A Österreich

Salzburg (06 62) 85 84-321/322

Wien (01) 6 80 95-300

Graz (03 16) 24 04 321/322

Innsbruck (05 12) 24 01-300

L Luxemburg

(00352) 4 97 11-20/22

Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schauglases.

MIELE W 838 - Kundendienst - 1

text_image Miele MODE IN GERMANY

Garantiebedingungen und Garantiezeit

Die Garantiezeit des Waschautomaten beträgt 1 Jahr.

Nähere Angaben zu den Garantiebedingungen finden Sie im Garantieheft.

Programmaktualisierung (PC)

Die auf der Bedienungsblende mit "PC" gekennzeichnete Service-Anzeige dient dem Kundendienst als Übertragungspunkt für eine Programmaktualisierung (PC = Programme Correction).

Damit können zukünftige Entwicklungen bei Waschmitteln, Textilien und Waschverfahren in der Steuerung Ihres Gerätes berücksichtigt werden.

Miele wird die Möglichkeit zur Programmaktualisierung rechtzeitig bekannt geben.

Aufstellfläche

Als Aufstellfläche eignet sich am besten eine Betondecke. Diese gerät im Gegensatz zu einer Holzbalkendecke oder einer Decke mit "weichen" Eigenschaften beim Schleudern selten in Schwingung.

Beachten Sie:

■ Gerät lotrecht und standsicher aufstellen.
■ Gerät nicht auf weichen Fußbodenbelägen aufstellen, da das Gerät sonst während des Schleuderns vibriert.
■Bei Aufstellung auf einer Holzbalkendecke: Gerät auf eine Sperrholzplatte (mind. 59x52x3 cm) stellen. Die Platte sollte mit möglichst vielen Balken, jedoch nicht nur mit den Fußbodenbrettern verschraubt werden.

Aufstellung möglichst in einer Ecke des Raumes. Dort ist die Stabilität jeder Decke am größten.

⚠️ Bei Aufstellung auf einen bauseitig vorhandenen Sockel (Betonsockel oder gemauerter Sockel) muss das Gerät durch Spannlaschen (erhältlich im Miele Fachhandel oder beim Miele Kundendienst) gesichert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Gerät beim Schleudern vom Sockel fällt.

Gerät aufstellen

Gerät vom Verpackungsboden zum Aufstellungsort transportieren. Beachten Sie:

■ Zum Heben nicht an die Fülltür fassen.
■ Gerätefüße und Aufstellfläche müssen trocken sein, sonst besteht Rutschgefahr beim Schleudern.

Transportsicherung entfernen
MIELE W 838 - Gerät aufstellen - 1

  1. Linke Transportstange um 90° drehen.

MIELE W 838 - Gerät aufstellen - 2

  1. Rechte Transportstange um 90° drehen.

MIELE W 838 - Gerät aufstellen - 3

  1. Löcher mit den mitgelieferten Stopfen verschließen.

MIELE W 838 - Gerät aufstellen - 4

  1. Stangen und Stützblech herausziehen.

Das Gerät darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden. Bewahren Sie die Transportsicherung auf. Sie muss vor einem Transport des Gerätes (z. B. bei einem Umzug) wieder montiert werden.

Transportsicherung einbauen

Der Einbau der Transportsicherung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Ausrichten

Das Gerät muss lotrecht und gleichmäßig auf allen vier Füßen stehen, damit ein einwandfreier Betrieb gewährleistet ist.

MIELE W 838 - Ausrichten - 1

Eine unsachgemäße Aufstellung erhöht den Wasser- und Energieverbrauch und das Gerät kann wandern.

Der Ausgleich des Gerätes erfolgt über die vier Schraubfüße. Im Auslieferungszustand sind alle Füße herein gedreht.

Fuß herausdrehen und kontern

■ Das Gerät leicht ankippen und sichern, z.B. mit einem festen Holzklotz.

⚠️ Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht abrutscht, sonst besteht Verletzungsgefahr.

MIELE W 838 - Fuß herausdrehen und kontern - 1

■ Fuß 1 zusammen mit der Kontermutter 2 mit einen Schraubendreher nach links lösen (siehe Abbildung unten) und herausschrauben.

■Gerät wieder auf alle vier Füße stellen.

■Mit einer Wasserwaage überprüfen, ob das Gerät lotrecht steht.

■ Fuß 1 mit einer Wasserpumpenzange festhalten und die Kontermutter 2 mit einem Schraubendreher nach rechts fest gegen das Gehäuse drehen.

Alle vier Kontermuttern müssen fest gegen das Gehäuse gedreht sein. Bitte überprüfen Sie auch die Füße, die beim Ausrichten nicht herausgedreht wurden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Gerät wandert.

Unterbau unter eine Arbeitsplatte

Die Montage des Unterbausatzes* und des Zwischenbausatzes* müssen von einer Fachkraft durchgeführt werden.

  • Ein Unterbausatz* ist erforderlich. Das dem Unterbausatz* beigefügte Abdeckblech ersetzt den Gerätedeckel. Die Montage des Abdeckblechs ist aus Gründen der elektrischen Sicherheit unbedingt erforderlich
  • Bei einer Arbeitsplatten-Höhe von 900/910 mm ist ein Ausgleichsrahmen* erforderlich.
  • Wasserzulauf und -ablauf sowie der Elektroanschluss sollten in der Nähe des Waschautomaten installiert und zugänglich sein.

Eine Montageanleitung liegt dem Unterbausatz bei.

Wasch-Trocken-Säule

Der Waschautomat kann mit einem Miele Trockner als Wasch-Trocken-Säu le aufgestellt werden. Dazu ist ein Zwischenbausatz* (WTV) erforderlich.

Die mit * gekennzeichneten Teile sind im Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.

Wasserzulauf

Das Gerät darf ohne Rückflussverhinderer an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden, da es nach den gültigen DIN-Normen gebaut ist.

Zum Anschluss ist ein Wasserhahn mit 3/4" Verschraubung erforderlich. Fehlt ein Wasserhahn, so darf es nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden.

Der ca. 1,5 m lange Druckschlauch 38 " mit 34 " Verschraubung wird an den Wasserhahn angeschlossen.

Dieser Druckschlauch ist nicht für einen Warmwasseranschluss geeignet. Bitte achten Sie darauf, dass die Dichtungsscheibe richtig in der Verschraubung sitzt.

Die Anschlussstelle steht unter Druck. Kontrollieren Sie deshalb durch langsames Öffnen des Wasserhahns, ob der Anschluss dicht ist.

Wenn Sie den Schlauch austauschen, verwenden Sie nur Schlauchqualitäten mit einem Platzdruck von mindestens 70 bar Überdruck. Dieses gilt auch für die eingebundenen Anschlussarmaturen. Miele Orginalteile erfüllen die Forderung.

Als Sonderzubehör sind Schläuche von 2,5 oder 4,0 m Länge lieferbar.

Der Fließdruck muss mindestens 1 bar und darf max. 10 bar Überdruck betragen. Ist er höher als 10 bar Überdruck, muss ein Druckreduzierventil in die Wasserleitung eingebaut werden.

Der Mindestfließdruck von 1 bar Überdruck ist vorhanden, wenn bei voll geöffnetem Wasserhahn in einer Zeit von 15 Sek. 5 Liter Wasser in einen Eimer mit Füllmarkierungen fließen.

Die beiden Schmutzsiebe - eines im freien Ende des Zulaufschlauches, eines im Einlaufstutzen des Wassereinlaufventiles - dürfen zum Schutz des Wassereinlaufventiles nicht entfernt werden.

Sondervorschriften für Österreich

im Versorgungsgebiet der Wiener Stadtwerke:

Unmittelbar vor der Anschlussstelle des Gerätes ist ein Handabsperrventil vorzusehen.

Es dürfen nur Ventile vorgesehen werden, die von den Wasserwerken der Stadt Wien zum Anschluss an die Innenanlage zugelassen sind.

Die Verwendung von Gummischläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie

  • samt eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdauerdruck von 15 bar Überdruck standhalten,
  • während der Inbetriebhaltung des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
  • nach Beendigung des gesamten Waschvorgangs der Wasserzufluss zuverlässig abgesperrt oder die Schlauchverbindung überhaupt von der Innenanlage (Auslauf) getrennt wird.

Wasserablauf

Die Lauge wird durch eine Ablaufpumpe mit 1 m Förderhöhe abgepumpt. Der Ablaufschlauch hat eine Länge von 1,50 m. Um den Wasserablauf nicht zu behindern, muss der Schlauch knickfrei verlegt werden. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und ggf. abziehbar.

Möglichkeiten des Wasserablaufs:

  1. Einhängen in ein Wasch- oder Ausgussbecken.

Beachten Sie:

  • Sichern Sie den Schlauch gegen Abrutschen!
  • Wird das Wasser in ein Waschbecken abgepumpt, muss es schnell genug abfließen. Sonst besteht die Gefahr, dass Wasser überfließt oder ein Teil des abgepumpten Wassers in das Gerät zurückgesaugt wird.

  • Anschließen an ein Kunststoff-Abflussrohr mit Gummimuffe (Siphon nicht unbedingt erforderlich).

  • Anschließen an ein Waschbecken mit Kunststoffnippel.
  • Auslauf in einen Bodenablauf (Gully).

Falls notwendig, kann der Schlauch bis zu 5 m verlängert werden. Zubehör ist beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.

Für Ablaufhöhen über 1 m (bis 1,8 m max. Förderhöhe) ist im Miele Fachhandel oder im Miele Kundendienst eine 2. Laugenpumpe - Duobetrieb - mit dem erforderlichen Umbausatz erhältlich.

Sondervorschriften für Österreich

Das Gerät kann direkt an die Abflussleitung angeschlossen werden, wenn die Hauskanalanlage der Ö-Norm 2501 entspricht.

Elektroanschluss

Das Gerät ist mit Wechselstrom-Anschlusskabel (ca. 2 m lang) und Schuko-Stecker anschlussfertig für Wechselstrom \~230 V 50 Hz ausgerüstet.

Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen. Miele empfiehlt, das Gerät in keinem Fall an Verlängerungskabeln, wie z.B. Mehrfach-Tischsteckdosen o.ä., anzuschließen, um eine potentielle Gefahrenquelle (Brandgefahr) auszuschließen.

Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739, dem Gerät einen Fl-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.

Über die Nennaufnahme und die entsprechende Absicherung gibt das Typenschild Auskunft. Vergleichen Sie die Angaben auf dem Typenschild mit den Daten des Elektronetzes.

Sondervorschrift für Österreich

Bei Anwendung der Schutzmaßnahme "Fehlerstromschutzschaltung" darf in Verbindung mit diesem Gerät nur ein pulsstromsensitiver Fehlerstrom-Schutzschalter verwendet werden.

Programm(ohne Zusatz- und Programmierfunktionen)Beladung Verbrauchsdaten
Energie W in kWh inWasser Laufzeit normal kurz
Kochwäsche/Buntwäsche
95°C 5,0 kg 1,70 52 1 h 54 min1 h 26 min
60°C* 5,0 kg 0,95 52 1 h 58 min1 h 16 min
40°C 5,0 kg 0,55 52 1 h 58 min1 h 06 min
Pflegeleicht
40°C 2,5 kg 0,45 58 1 h 15 min49 min
Feinwäsche
30°C 1,0 kg 0,40 75 58 min 49 min
Wolle
30°C 2,0 kg 0,23 35 35 min -

* nach EN 60456

Die Verbrauchsdaten können je nach Wasserdruck, Wasserhärte, Wasserein-lauftemperatur, Raumtemperatur, Wäscheart, Wäschemenge, Schwankungen in der Netzspannung und gewählten Zusatzfunktionen von den angegebenen Werten abweichen.

Technische Daten

Höhe 85,0 cm

Breite 59,5 cm

Tiefe 60,0 cm

Tiefe bei geöffneter Tür 97,0 cm

Gewicht 92 kg

max. Bodenbelastung 1600 Newton (ca. 160 kg)

Fassungsvermögen 5 kg Trockenwäsche

Anschlussspannung siehe Typenschild

Anschlusswert siehe Typenschild

Absicherung siehe Typenschild

Wasserfließdruck 1 bar (100 kPa)

Wasserstaudruck 10 bar (1000 kPa)

Abpumphöhe max. 1,00 m

Abpumplänge max. 5,00 m

Erteilte Prüfzeichen Funkschutz, VDE

Miele & Cie. GmbH & Co.

D-33325 Gütersloh

Telefon (0 52 41) 89-0

Telefax (0 52 41) 89-20 90

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MIELE W 838 - Technische Daten - 1

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MIELE W 838 - Technische Daten - 2

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0180-52 52 100*

Mo-Fr 8 - 20 Uhr *DM 0,24 pro Minute

MIELE W 838 - Technische Daten - 3

Luxemburg

00352-4 97 11-28/29

Mo-Do 8.30 - 12.30, 13-17 Uhr

Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr

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Produktinformationen

Marke : MIELE

Modell : W 838

Kategorie : Waschmaschine