W 6073 - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Waschmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch W 6073 - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. W 6073 von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG W 6073 MIELE
Sicherheitshinweise und Warnungen 4
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 7
Gerätebeschreibung 8
Waschen 11
Vor dem ersten Waschen 11
Wäsche vorbereiten und einfüllen 11
Programm wählen 12
Öffnen der Fülltür nach Programmende....13
Weichspülen / Stärken 14
Zusatzfunktion 16
Programm wählen mit Kassiergerät....17
Startvorwahl 17
Programmveränderungen 18
Reinigung und Pflege 21
Störungshilfen 24
Fülltür öffnen bei Stromausfall 24
Mögliche Ursachen der erhöhten Schaumbildung 26
Kundendienst 27
Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild 28
Hinweise für den Aufsteller 29
Transportsicherung 29
Wasseranschlüsse 30
Kassiergerät 31
Elektro-Anschluss. 32
EG-Konformitätserklärung 33
Die Waschmaschine darf nur vom Werkkundendienst oder einem autorisierten Fachhändler aufgestellt werden.
Lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung, bevor Sie Ihre Waschmaschine in Betrieb nehmen.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrer Waschmaschine.
Bestimmungsgemäße Verwendung der Waschmaschine
Diese Waschmaschine ist nur zur Anwendung für Wäsche, die nicht mit gefährlichen oder entzündlichen Arbeitsstoffen durchsetzt ist, bestimmt.
Waschen Sie in dieser Waschmaschine ausschließlich Textilien, die vom Hersteller im Pflegeetikett als maschinenwaschbar deklariert sind.
Den Desinfektionsstandard, thermischer sowie chemothermischer Verfahren (aus der Liste, gemäß § 18 IFSG) hat der Betreiber in der Routine durch entsprechende Prüfungen sicherzustellen. Die Verfahren sollten periodisch, thermoelektrisch mittels Loggern oder bakteriologisch mittels Bioindikatoren überprüft werden. Auf die Einhaltung des Verfahrensparameter, Temperatur und bei chemisch thermischen Programmen auch der Konzentration hat der Betreiber insbesondere zu achten. Desinfektionsprogramme dürfen nicht unterbrochen werden, da sonst das Desinfektionsergebnis eingeschränkt sein kann.
Auf keinen Fall in dieser Waschmaschine chemisch reinigen! Bei den meisten Reinigungsmitteln - z.B. Benzin - besteht Brand-/ Explosionsgefahr!
Lagern oder verwenden Sie in der Nähe der Waschmaschine kein Benzin, Petroleum oder sonstige leicht entzündliche Stoffe. Benutzen Sie den Maschinendeckel nicht als Ablagefläche. Brand- und Explosionsgefahr!
Technisch elektrische Sicherheit
Die elektrische Sicherheit dieser Maschine ist nur dann gewährleistet, wenn sie an ein Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorkehrung vorhanden ist. Im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen lassen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleitung verursacht werden.
Beschädigen, entfernen oder umgehen Sie nicht die Sicherheitseinrichtungen und Bedienungselemente der Waschmaschine.
Maschinen bei denen Bedienungselemente oder die Isolierung von Leitungen beschädigt sind, dürfen vor einer Reparatur nicht mehr betrieben werden.
Benutzen Sie die Waschmaschine nur, wenn alle abnehmbaren Außenverkleidungsteile montiert sind und somit kein Zugriff zu stromführenden oder sich drehenden Maschinenteilen besteht.
Die Waschmaschine ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn der Hauptschalter oder die Sicherung ausgeschaltet ist.
Reparaturen an elektro- oder dampfbeheizten Maschinen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleisten wir, dass sie im vollen Umfang die Sicherheitsanforderungen erfüllen, die wir an unsere Maschinen stellen.
Die Verwendung bester Materialien und alle angewandte Sorgfalt bei der Herstellung schützt die Zulaufschläuche nicht vor alterungsbedingten Schäden. Durch Risse, Knicke, Beulen oder ähnliche Merkmale können Undichtigkeiten entstehen, aus denen Wasser ausfließt. Kontrollieren Sie deshalb die Zulaufschläuche in regelmäßigen Abständen. Sie können sie dann rechtzeitig austauschen und Wasserschäden verhindern.
Für diese Waschmaschine gelten die Berufsgenossenschaftlichen Regeln (BGR). Es wird empfohlen die Überprüfungen gemäß der Berufsgenossenschaftlichen Regeln - BGR 500 /Kapitel 2.6/Abschnitt 4 durchzuführen. Das für die Prüfdokumentation erforderliche Prüfbuch ist beim Miele Kundendienst erhältlich.
Gerätebenutzung
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, die Waschmaschine sicher zu bedienen, dürfen die Waschmaschine nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Erlauben Sie Kindern nie, in, auf oder in der Nähe der Waschmaschine zu spielen oder sogar selbst die Waschmaschine zu bedienen.
Wenn Sie mit hohen Temperaturen waschen, denken Sie daran, dass das Schauglas und die Tür heiß werden. Hindern Sie deshalb Kinder daran, während des Waschvorganges das Schauglas und die Tür zu berühren.
Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, dass die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.
Das beim Waschen anfallende Wasser ist Lauge und kein Trinkwasser! Leiten Sie diese Lauge in ein entsprechend dafür ausgelegtes Abwassersystem.
Die Waschmaschine sollte ohne Aufsicht nur dann betrieben werden, wenn sich ein Bodenablauf (Gully) in direkter Nähe des Gerätes befindet.
Überschwemmungsgefahr! Überprüfen Sie vor dem Einhängen des Abflussschlauches in ein Waschbecken, ob das Wasser schnell genug abfließt. Sichern Sie den Abflussschlauch gegen Abrutschen. Die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers kann den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken.
Desinfektions- und Reinigungsmittel enthalten häufig chlorhaltige Verbindungen. Trocknen solche Mittel auf Edelstahl-Oberflächen an, können die entstehenden Chloride den Edelstahl angreifen und Rost erzeugen. Durch Verwendung chlorfreier Mittel zum Waschen/Desinfizieren sowie zum Reinigen der Edelstahlflächen schützen Sie ihr Gerät vor Rostschäden. Lassen Sie sich im Zweifelsfall die Unbedenklichkeit des Mittels durch den Hersteller bestätigen. Versehentlich auf die Edelstahl-Oberfläche geratene chlorhaltige Mittel mit Wasser abwaschen, danach die Oberfläche mit einem Tuch trockenreiben.
Färbe- / Entfärbemittel sowie Entkalkungsmittel müssen für den Einsatz in Waschmaschinen geeignet sein. Beachten Sie unbedingt die Verwendungshinweise des Herstellers.
Prüfen Sie das Waschergebnis bei Wäsche, die mit biologischen Ölen oder Fetten verschmutzt ist. Nicht ausreichend gewaschene Wäsche kann beim Trockenprozeß zur Selbstentzündung führen. Setzen Sie für solche Wäsche spezielle Waschmittel oder Waschprogramme ein.
Achten Sie bei der Anwendung und Kombination von Waschhilfsmitteln und Spezialprodukten unbedingt auf die Verwendungshinweise der Hersteller. Setzen Sie das jeweilige Mittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein um Materialschäden und heftigste chemische Reaktionen zu vermeiden.
Lassen Sie sich die Unbedenklichkeit des Einsatzes dieser Mittel in Waschmaschinen durch den Waschmittelhersteller bestätigen.
Die anwendungstechnische Empfehlung chemischer Waschhilfsmittel bedeutet nicht, dass der Gerätehersteller die Einflüsse dieser Hilfsmittel auf das Waschgut und die Waschmaschine verantwortet. Beachten Sie, dass Produktveränderungen die vom Hersteller dieser Hilfsmittel nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Waschergebnisses beeinträchtigen können.
Zur Reinigung der Waschmaschine darf kein Hochdruckreiniger und kein Wasserstrahl benutzt werden.
Benutzung von Zubehör
Zubehörteile dürfen nur dann eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von Miele freigegeben sind. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und / oder Produkthaftung verloren.
Chlor und Bauteilschäden
Hinweise zur Behandlung mit Chlorbleichen und Perchlorethylen
Mit steigendem Einsatz von Chlor steigt die Wahrscheinlichkeit von Bauteilschäden.
Der Einsatz von chlorhaltigen Mitteln, wie beispielsweise Natrium-Hypochlorit und pulverförmigen Chlorbleichen, kann, abhängig von der Chlor-Konzentration, der Einwirkzeit und der Temperatur die Schutzschicht von Edelstahl zerstören und zu Korrosion an Bauteilen führen. Aus diesem Grund sollte auf den Einsatz solcher Mittel verzichtet werden und stattdessen möglichst Bleichmittel auf Sauerstoffbasis eingesetzt werden.
Werden dennoch bei speziellen Verschmutzungen chlorhaltige Bleichmittel verwendet, muss unbedingt immer ein Antichlorierungsschritt durchgeführt werden. Andernfalls können die Bauteile der Waschmaschine und die Wäsche nachhaltig und irreparabel geschädigt werden.
Antichlor-Behandlung
Die Antichlor-Behandlung muss direkt im Anschluss an die Chlorbleiche stattfinden. Am besten unter Verwendung von Wasserstoff-peroxid oder eines Wasch- bzw. Bleichmittels auf Sauerstoffbasis und ohne das Bad zwischendurch abzulassen.
Mit Thiosulfat kann sich, besonders beim Einsatz von hartem Wasser, Gips bilden, der zu Inkrustationen auf der Wäsche oder zu Ablagerungen in der Waschmaschine führen kann. Da die Behandlung mit Wasserstoff-Peroxid den Neutralisationsprozess von Chlor unterstützt, ist diese Anwendung vorzuziehen.
Die genauen Einsatzmengen der Hilfsmittel und die Behandlungstemperaturen müssen vor Ort entsprechend der Dosierungsempfehlungen der Wasch- und Hilfsmittelhersteller eingestellt und überprüft werden. Auch muss getestet werden, ob kein Rest-Aktivchlor in der Wäsche verbleibt.
Entsorgung des Altgerätes
Sollten Sie eine alte Waschmaschine ausrangieren (zur Verschrottung geben), dann machen Sie vorher die Türschlösser unbrauchbar. Sie verhindern damit, dass spielende Kinder sich einsperren und in Lebensgefahr geraten.
Werden weitere Personen in die Handhabung der Waschmaschine eingewiesen, so sind ihnen diese wichtigen Sicherheits-hinweise zugängig zu machen und/oder vorzutragen.
Bewahren Sie diese Gebrauchsanweisung auf!
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt die Maschine vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät entsprechend den regionalen Entsorgungsvorschriften entsorgt wird.
Miele bietet ein Recyclingsystem an. Hierüber informiert Sie Ihr Fachhändler oder Vertriebszentrum.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Hinweise zum Energiesparen
Nutzen Sie möglichst die maximale Beladungsmenge des jeweiligen Programms. Der Energieverbrauch ist dann, bezogen auf die gesamte Wäschemenge, am günstigsten. Unterbeladung ist unwirtschaftlich. Überfüllung beeinträchtigt das Waschergebnis.
Lassen Sie die Wäsche in der Waschmaschine möglichst mit maximaler Schleuder-drehzahl ausschleudern. So sparen Sie beim Trocknen Zeit und Energie.
Wird die Wäsche in der Waschmaschine im letzten Spülgang mit Warmwasser gespült, ergibt sich durch geringere Restfeuchte und der Restwärme der Wäsche eine kürzere Verarbeitungszeit im Trockner oder mit der Muldenmangel und somit eine Energieersparnis.
Berücksichtigen Sie die Angaben des Waschmittelherstellers bei der Waschmitteldosierung.
Die Dosierung ist abhängig von der Wäschemenge, der Wasserhärte und dem Verschmutzungsgrad der Wäsche.
Richtige Wahl der Programme (Vorwäsche, Intensiv) und Temperaturen.
Waschmaschine W 6073 wahlweise mit Ablaufventil oder Laugenpumpe
Die konstruktive Ausführung der Maschine entspricht IEC 60204-1:2005.

1 -Waschmitteleinspülkasten
2 -Schalterblende
3 -Fülltür
4 -Vorderwand
5 -Klappe für Laugenfilter bzw. Ablaufsystem und Notentriegelung der Tür Dosierschläuche
6 -Schraubfuß, verstellbar (4 Stück)
7 -Kabeldurchführung für Zusatzgeräte
8 -Kabeldurchführungen für Dosierpumpen
9 -Kabeldurchführung für Netzanschluss
10 -Entlüftungsstutzen
11 -Kaltwasseranschluss
12 -Warmwasseranschluss
13 -Schlauchdurchführungen für
14 -Ablaufschlauch (bei Laugenpumpe)
15 -Rückwand
16 -Ablauf (bei Ablaufventil)
Schalterblende

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1200 1000 800 1 2 3 4 5 H G F E 20 30 40 D 20 30 40 60 30 40 50 95 °C 80 70 60 50 40 30 95 60 B C1 -Schleuderdrehzahlwähler
2 -Temperatur- und Restzeitanzeige, Startvorwahl
3 -Drucktasten-Schalter
4 -Programmablauf-Anzeigeleuchten
5 -Programm- und Temperaturwähler
Drucktasten-Schalter

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+1 Q ◇Tür
öffnet die Fülltür; entriegelt auch evtl. betätigte Drucktaste "mit Vorwäsche", "Stärken" und "ohne Endschleudern"
+ mit Vorwäsche
wählbar zu den Programmen
A, B, C, E
Stärken
wählbar zu den Programmen
A, B, E, F
ohne Endschleudern
wählbar zu den Programmen
A, B, C, D, E, F
Start
startet das Waschprogramm
Zusatzanzeige

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8 88 h min / °C min °CZeitanzeige h / min
Es wird angezeigt, wie lange das Waschprogramm noch dauert bzw. bei Startvorwahl, nach welcher Zeit der Start des Programmes erfolgt.
Anzeigeleuchte ⏻ min leuchtet.
oder
Temperatur°C
Die Temperatur wird ab 20°C aufwärts in 5 °C-Stufen angezeigt.
Anzeigeleuchte ⚠ °C leuchtet.
minRestzeit
°C Temperatur
Startvorwahl
Zur Startvorwahl eines Programmes von maximal 24 Stunden.
Programm-Ablaufanzeige

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Ein / Start Vorwäsche Hauptwäsche Spülen Spülen Spülen / Stärken Ablauf Endschleudern Ende Wasserzulauf / AblaufDrehzahlwähler

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1000 1200 800Wählbar 800, 1000 oder 1200 Umdrehungen pro Min. für das Endschleudern.
Maximale Schleuderdrehzahl der Programme
| A Koch-/BuntwäscheDWolleEMiniprogrammGExtra Schleudern | 1200 U/Min. |
| B PflegeleichtF Extra Spülen | 900 U/Min. |
| C Fein/Synthetik 600 U/Min. |
Programm- und Temperaturwähler

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H G F E 20 30 40 D 20 30 40 60 30 40 50 95 80 70 60 50 40 30 A 95 60 50 40 30 BProgramme
A Koch-/Buntwäsche
B Pflegeleicht
© Fein/Synthetik
D Wolle
E Miniprogramm
Extra Spülen
G Extra Schleudern
Extra Ablauf
Waschmittel - Einspülkasten

Kammer 📁 - Vorwäsche
Kammer 📊 - Hauptwäsche
Kammer △ - flüssige Bleichmittel
Kammer 📊 - Weichspüler
Vor dem ersten Waschen
Die Erstinbetriebnahme des Waschschleuderautomaten darf nur durch den Kundendienst oder einen autorisierten Fachhändler vorgenommen werden.
Sehr wichtig: das Gerät muß ordnungsge- mäß aufgestellt und angeschlossen werden.
Prüfwasser-Reste ausspülen
■ Erster Waschgang ohne Wäsche.
■ Etwas Waschmittel in Kammer 📊 füllen.
■ Programmwähler auf " A Buntwäsche 60°C" drehen.
■ Taste " ◇ Start" drücken.
Wäsche vorbereiten und einfüllen

Fremdkörper (z.B. Nägel, Münzen, Büroklammern) können Textilien und Bauteile beschädigen.
Wäsche sortieren
Die meisten Textilien haben Pflegeetiketten am Kragen oder an der Seitennaht. Sortieren Sie die Wäsche nach den Symbolen.
Waschen Sie nur waschmaschinenfeste Textilien in dieser Maschine.
Textilien aus Wolle oder Wollgemischen müssen durch das Pflegeetikett als maschinen-waschbar gekennzeichnet sein.
Wäsche einlegen
Wäsche auseinandergefaltet und locker in die Trommel legen. Verschieden große Wäschestücke verstärken die Waschwirkung und verteilen sich beim Schleudern besser.
Überfüllung mindert das Waschergebnis und fördert Knitterbildung.
Beachten Sie folgende maximale Beladungsmengen (Trockenwäsche):
A Koch-/ Buntwäsche 7,5 kg
B Pflegeleicht 3,0 kg
© Fein / Synthetik 1,5 kg
D Wolle 1,5 kg
E Miniprogramm 7,5 kg

Die Fülltür aus geöffneter Position kräftig zuwerfen ohne sie loszulassen. Die Fülltür ist anfangs noch schwer zu schließen. Im Laufe der Zeit läßt die Schwergängigkeit jedoch nach.
Keine Wäschestücke beim Schließen der Fülltür einklemmen. Schäden an den Textilien sind sonst die Folge.
■ Wasserabsperrventile (bauseitig) öffnen.
■ Hauptschalter (bauseitig) einschalten.

■ Waschmittel für das Hauptwaschen in Kammer 📊 - und falls gewünscht - Waschmittel für Vorwäsche in Kammer 📊, Weichspüler in Kammer 🌐 und flüssige Bleiche in Kammer △ eingeben.
Programm wählen

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H G F E 20 30 D 40 20 30 40 60 95 °C 80 70 60 50 40 30 95 60 50 30 40 50 B■ Programm und Temperatur wählen (z.B. Programm Ⓐ Koch- / Buntwäsche 95 °C).

■ Vorwäsche nur bei den Programmen A, B, C, E wenn gewünscht, hinzuwählen. Hierzu Schalter " + mit Vorwäsche" eindrücken.

■Taste "Start" betätigen. - Die Anzeigeleuchte "min" erlischt und die Anzeigeleuchte "℃" leuchtet auf. - Das Waschprogramm läuft ab.
Temperaturanzeige
Nach dem Programmstart wird bis zum Erreichen der eingestellten Temperatur für die Hauptwäsche die aktuelle Laugentemperatur jeweils in 5°C-Stufen angezeigt.
Die Anzeigeleuchte " °C Temperatur" leuchtet.
Zeitanzeige (Restzeit)
Nach Erreichen der eingestellten Temperatur für die Hauptwäsche des Programms wird die noch verbleibende Programmdauer in Stunden und Minuten angezeigt.
Die Anzeigeleuchte " ⏻ min Zeit" leuchtet.
Die Restzeit wird in 1-Minuten-Schritten heruntergezählt.
Öffnen der Fülltür nach Programmende

Nach Aufleuchten der Anzeigeleuchte "→Ende":
■ Taste "○—Tür öffnen" betätigen - die Fülltür öffnet sich.
■ Wäsche entnehmen.
Keine Wäschestücke in der Trommel lassen. Diese Textilien können sonst beim nächsten Waschprogramm einlaufen oder andere Textilien verfärben.
Sind keine weiteren Waschprogramme mehr vorgesehen:
■ Fülltür offen lassen.
■ Hauptschalter (bauseitig) ausschalten.
■ Wasserabsperrventile (bauseitig) schließen.
Wasserhärten
| Härte-bereich | Wasser-eigen-schaften | Gesamthärte in mmol/l | deutsche Härte °d |
| I weich 0 - 1,3 | 0 - 7 | ||
| II mittel 1,3 - 2,5 | 7 - 14 | ||
| III hart 2,5 - 3,8 | 14 - 21 | ||
| IV sehr hart über 3,8 über 21 | |||
Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen.
Waschmitteldosierung
Die Angaben des Waschmittelherstellers berücksichtigen. Eine Überdosierung ist grundsätzlich zu vermeiden, da sie zur erhöhten Schaumbildung führt. Keine stark schäumenden Waschmittel verwenden.
Die Dosierung ist abhängig von:
- der Wäschemenge
- der Wasserhärte
– dem Verschmutzungsgrad.
Zu wenig Waschmittel bewirkt:
– Wäsche wird nicht sauber und im Laufeder Zeit grau und hart.
– Rückstände (Fettläuse) in der Wäsche.
- Kalkablagerungen auf den Heizkörpern.
Zuviel Waschmittel bewirkt:
- starke Schaumbildung.
- geringe Waschmechanik.
- schlechtes Reinigungs-, Spül- und Schleuderergebnis.
Weichspülen / Stärken

Bleichen Sie nur Textilien, die mit dem Pflegesymbol △ gekennzeichnet sind. Die Zugabe von flüssigem Bleichmittel darf nur in die dafür vorgesehene vordere Einspülkammer △ erfolgen. Nur dann ist gewährleistet, daß das Mittel automatisch wäschegerecht zum 2. Spülgang eingespült wird (Kaltbleiche). Die Zugabe flüssiger Bleichmittel bei Buntwäsche ist nur dann unbedenklich, wenn der Textilhersteller in der Pflegekennzeichnung auf die Farbechtheit hinweist und das Bleichen ausdrücklich erlaubt.
Für das Kaltbleichen muß der 4. Spülgang programmiert werden (s. Programmveränderungen).
Weichspüler
Dosieren Sie, wie der Hersteller es angibt:
■ Deckel der Weichspülkammer 🏠️ öffnen.
■ Weichspüler einfüllen (nicht über die Max.-Marke hinaus).
■ Deckel schließen.
Mit dem letzten Spülgang wird der Weichspüler automatisch eingespült. Am Ende des Waschprogramms bleibt eine kleine Restmenge Wasser in der Weichspülkammer.
Pulver- und Flüssigstärke
■ Stärkemittel dosieren und vorbereiten wie auf der Packung angegeben.
Automatisches Dosieren von flüssigem Stärkemittel
■ Stärkemittel in Kammer 🚙️ gießen (nicht über die Max.-Marke hinaus).
■ Deckel schließen.
Manuelles Dosieren von Pulver- oder Flüssigstärke
■ Bei der Programmwahl Taste "Stärken" hereindrücken. Programmablauf und Restzeit halten vor dem letzten Spülgang an. Die Anzeigeleuchte "Stärken" leuchtet.
■ Stärkemittel in Kammer ⊥ geben.
■ Taste "Stärken" herausdrücken. Das Programm wird fortgesetzt.
"ohne Endschleudern" können Sie wählen, um Knitterbildung vorzubeugen. Das Wasser wird abgepumpt - die Textilien können tropfnass aus der Trommel genommen werden.
Durch das Drücken einer oder mehrerer Tasten können Sie die Programme noch gezielter auf die Wäsche abstimmen.
+山 "mit Vorwäsche"
Für stark verschmutzte und verfleckte Textilien in den Programmen A, B, C, E.
"Stärken"
Für frisch gewaschene Textilien wie Tischdecken, Servietten, Berufskleidung etc. in den Programmen A, B, E, F.
"ohne Endschleudern"
Wäsche, die nicht geschleudert, sondern nach dem Abpumpen des Wassers tropf-nass entnommen werden soll in den Programmen A, B, C, D, E, F.
Programmablauf ändern
Das Programm kann jederzeit - soweit es vom Programmablauf her sinnvoll ist - geändert werden.
■ Den Programmwähler auf das gewünschte Programm drehen. Das neue Programm wird im entsprechenden Schritt fortgeführt.
Ausnahmen:
Der Programmwähler wurde über die Position "→|Ende" gedreht.
Bei Umwahl aus oder in die Programme
- F Extra Spülen
- G Extra Schleudern oder
- H Extra Ablauf
erfolgt ein Programmabbruch. Das jeweilige Programm startet nach Betätigen der Taste " ◇ Start" neu.
Beim Betrieb mit Münzkassierwerk/Münzzeit-zähler verriegelt das Programm nach 3 Minuten und eine Änderung ist nicht mehr möglich.
Programm abbrechen
■ Den Programmwähler auf "→I Ende" drehen.
Die Anzeigeleuchten der nachfolgenden Programmschritte blinken bis in die "→I Ende" Stellung nacheinander auf.
Programmabschnitt auslassen
■ Programmwähler auf "→I Ende" drehen.
Sobald in der Ablaufanzeige der Programmabschnitt blinkt, mit dem das Programm fortgesetzt werden soll:
■ Programmwähler innerhalb von 3 Sekunden wieder auf das entsprechende Programm drehen.
Programmabschnitt wiederholen
Voraussetzung:
Der Programmabschnitt, der wiederholt werden soll, ist beendet:
■ Programmwähler auf "→I Ende" drehen.
Wenn in der Ablaufanzeige "→I Ende" leuchtet:
■ Ein beliebiges Programm wählen.
■ Taste "Start" drücken.
■ Nach ca. 5 Sekunden Programmwähler wieder auf "→|Ende" drehen.
Sobald in der Ablaufanzeige die Anzeige-leuchte des Programmabschnittes blinkt, der wiederholt werden soll:
■ Programmwähler innerhalb von 3 Sekunden auf das gewünschte Programm drehen.
Programmierfunktionen
Sie haben die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen und / oder geänderte Programmabläufe zu programmieren. Siehe Programmveränderungen.
Diese Abweichungen vom serienmäßigen Stand des Gerätes sollten auf jeden Fall in der Tabelle der Programmveränderungen notiert werden. Nur so läßt sich im Falle des Austausches einer defekten Elektronik der gewünschte Programmierstatus wieder herstellen.
Programm wählen mit Kassiergerät
■ Wasserabsperrventile (bauseitig) öffnen, Hauptschalter (bauseitig) einschalten.
■Programm und Temperatur wählen.
Die Funktionen 🚗 "Stärken", Ⓧ "ohne Endschleudern" und ◆ "Startvorwahl" sind im Kassierbetrieb nicht anwählbar.
■ Waschmittel und ggf. Weichspüler zugeben.
■ Geld bzw. Wertmarke in das Kassiergerät einwerfen.
■Taste " ◇ Start" drücken.
Kassiergerät C 5002, C 5003, C 4060
Münzverlust erfolgt, wenn nach dem Geldeinwurf und vor dem Drücken der Taste "◇ Start"
– die Fülltür geöffnet wird.
- der Programmwähler über "→Ende" auf ein anderes Programm gedreht wird.
- mit Münzzeitzähler ein Programm länger als 20 Sekunden unterbrochen wird.
Hinweis für den Betreiber:
Münzen und Wertmarken regelmäßig dem Kassiergerät entnehmen, da es sonst zum Stau im Kassiergerät kommen kann.
Startvorwahl
Nach dem Schließen der Fülltür und Einstellung eines Programms signalisiert ein Blinken der Anzeigeleuchte " ⊕ min Zeit" die Möglichkeit der Startvorwahl.
Mit der Taste "Startvorwahl" kann in Schritten von 30 Minuten bis 9 Stunden und 30 Minuten und darüber in Schritten von 1 Stunde bis zu 24 Stunden eine Startvorwahl eingegeben werden.
Nach Einstellung der Startvorwahl wird der Vorgang mit der Taste "◇Start" abgeschlossen. Aus der abnehmenden Zeitanzeige ist ersichtlich, wie lange es noch bis zum automatischen Programmstart dauert.
Vor Betätigung der Taste "◇ Start" ist das Löschen der Startvorwahl über die Programmwähler-Stellung "→I Ende" möglich.
Nach Ablauf der eingestellten Startvorwahl startet das Programm, die Anzeigeleuchte " ⊕ min Zeit" erlischt. Die Anzeige "Zeit min." / "Temperatur °C" zeigt die Wassertemperatur bis zum Öffnen des Ablaufventils am Ende der Hauptwäsche an. Danach Restzeitanzeige bis Programmende.
Verändern einzelner Waschprogramme durch Umprogrammierung
Einzelne Waschprogramme lassen sich individuell verändern und somit an unterschiedlichste Waschgewohnheiten und Waschverfahren anpassen.
20 Programmierfunktionen mit bis zu
4 Optionen können verändert werden.
Voraussetzungen:
Der Hauptschalter (bauseitig) muß eingeschaltet sein.
Ein vorheriges Programm muß abgeschlossen sein.
Die Fülltür des Waschschleuderautomaten muß geöffnet sein.

Alle übrigen Drucktasten müssen auf "Aus" stehen, also herausgedrückt sein.

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H G F E 20 30 40 D 20 30 40 60 95 °C 80 70 60 50 40 30 95 60 50 30 40 BDer Programmwähler muß auf Position "→I Ende" stehen. Drehzahlwahlschalter beliebig.
Einstieg in die Programmierebene

■ Nach dem Schließen der Fülltür muß innerhalb von 4 Sekunden die Taste "+Mit Vorwäsche" 2 mal herein- und herausgedrückt werden.

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P ↓ O ○ min ○ °C- Auf der Zusatzanzeige erscheint nach 4 Sekunden ein "P" (für Programmieren).
- Die Programmablauf-Anzeigeleuchten "Vorwäsche" und "Hauptwäsche" blinken. -
- Eine Umprogrammierung kann durchgeführt werden; siehe Beispiel.
Beispiel:
Veränderung der Temperaturhaltezeit in der Hauptwäsche
von 10 Minuten auf 5 bzw. 15 oder 20 Minuten.
Gewünscht werden 15 Minuten.
Option 3 entsprechen 15 Min.; siehe Tabelle der Programmveränderungen Nr.8 / B 95 Temperaturhaltezeit in Minuten.
■ Den Programmwähler auf Programm B/ 95 °C stellen. In der Zusatz-Anzeige wird " P8 " blinkend angezeigt.

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+山 ↑■ Die Taste "Start" dreimal betätigen.
Es erscheinen in der Zusatz-Anzeige nach- einander


■ Taste "○—Tür öffnen" betätigen.
- Die Veränderung der Temperaturhaltezeit in der Hauptwäsche ist mit der Taste "○—Tür öffnen" gespeichert, der Programmiervorgang beendet.-
■ Programmierung bitte in die Tabelle auf der nächsten Seite eintragen.
■ Programmwähler auf Position "→|Ende" stellen.
Weitere Möglichkeiten zur Programmveränderung auf nächster Seite.
Programmveränderungen
| Nr. | Programmwahlschalterstellung | Optionen Program | -mierte Optionen eintragen | ||||
| Programm | mmfunktion 1 | Standard | 2 | 3 | 4 | ||
| Zusatz-Vorwäsche | |||||||
| 1 | A 95 | Waschzeit: (min) | keine Vorw. | 5 | 9 | ||
| 2 | A 80 W | Wasserstand: Niveau niedrig | hoch | ||||
| Vorwäsche | |||||||
| 3 | A 70 | Anwahl Vorwäsche | über Taste | generell ja | |||
| 4 | A 60 | Waschzeit: (min) | 8 | 11 | 16 | 6 | |
| 5 | A 50 | Temperatur: (°C) | 35 | 45 | 60 | 24 | |
| 6 | A 40 W | Wasserstand: Niveau niedrig | hoch | ||||
| Hauptwäsche | |||||||
| 7 | A 30 | Thermostop u. Heizung aktiv | ja | nein | |||
| 8 | B 95 | Temperaturhaltezeit: (min) | 10 | 5 | 15 | 20^2 | |
| 9 | B 60 | Wasserstand: Niveau | niedrig | hoch | |||
| 10 | B 50 | Laugenabkühlung: (sec) | 25 | 20 | 30 | ||
| 11 | B 40 | Temperatur im Wolleprogr. | 30 | 25 | |||
| Spülen | |||||||
| 12 | B 30 W | Wasserstände anheben | nein ^1 | gering ^1 | mittel ^1 | hoch | |
| 13 | C 60 | Anzahl Spülgänge | 3 | 4^3 | 5^3 | 2 | |
| 14 | C 40 | Spülstop | nein | ja | |||
| Endschleudern | |||||||
| 15 | C 30 | Vorentwässerung | nein | ja* | |||
| Sonderfunktionen | Sollten nur vom Kundendienst verändert werden. | ||||||
| 16 | C 20 | Umschaltung | Extra Spülen | Hygiene | |||
| 17 | D 40 | Wasserzulauf | KW+WW | KW | KW-hart KW-weich | KW+Heiß-Wasser | |
| 18 | D 30 | Max. Temperatur in HW: (°C) | 90 | 85 | 80 | ||
| 19 | D 20 | Extra Schleudern kostenlos | ja | nein | |||
| 20 | E | Extern 3 Dosierpumpen | Komb. 1 | Komb. 2 | Komb. 3 | Komb. 4 | |
1) Beladungsabhängig, wenn Nr. 2,6,9 Standardeinstellung hat
KW = Kalt-Wasser
2) chemothermische Desinfektion Temp.= 60°C
WW = Warm-Wasser
3) Beim Bleichen 4 oder 5 Spülgänge wählen.
HW = Hauptwäsche
*) Standardeinstellung
Waschschleuderautomat reinigen
Gehäuse mit mildem Reinigungsmittel oder Seifenlauge reinigen. Mit einem weichen Tuch trockenreiben.
Blende mit einem feuchten Tuch abreiben und nachtrocknen.
Waschtrommel sowie sonstige Geräteteile aus Edelstahl mit einem geeigneten Edelstahl-Pflegemittel reinigen.
Keine scheuernden Reinigungsmittel oder Lösemittel verwenden!
Ablagerungen an der Türdichtung mit einem feuchten Tuch entfernen.
Fremdrostbildung
Die Trommel und der Laugenbehälter sind aus rostfreiem Edelstahl hergestellt. Eisenhaltiges Wasser oder eisenhaltige Fremdkörper (z.B. Büroklammern, Eisenknöpfe oder Eisenspäne) die mit dem Waschgut eingebracht werden, können zu Fremdrostbildung in der Trommel bzw. dem Laugenbehälter führen.
Reinigen Sie in diesem Fall die Trommel bzw. den Laugenbehälter regelmäßig und unmittelbar nach Auftreten des Fremdrostes mit handelsüblichen Edelstahlpflegemittel. Die Türdichtungen sind auf eisenhaltige Rückstände zu kontrollieren und mit oben genannten Mitteln gründlich zu reinigen. Diese Maßnahmen sind vorbeugend regelmäßig durchzuführen.
Ablaufsystem reinigen
Bei Ausführung mit Laugenpumpe:
Kontrollieren Sie den Laugenfilter. Anfangs nach 3 - 4 Wäschen, um festzustellen, wie oft eine Reinigung notwendig ist.
■ Gerät ausschalten (Fülltür öffnen oder bauseitigen Hauptschalter ausschalten).

■ Behälter unter den Schlauch stellen.

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2-3+ 2,01■ Laugenfilter mit 2-3 Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen. Es laufen ca. 2 Liter Wasser aus.
Wenn der Ablauf verstopft ist, befindet sich eine größere Menge Wasser im Gerät (max. 30l). Entleerungsvorgang wiederholen, bis kein Wasser mehr ausläuft. Wasserablauf unterbrechen: Laugenfilter wieder zudrehen.
⚠ Vorsicht: wenn kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen wurde, besteht Verbrühungsgefahr!

■Wenn kein Wasser mehr ausläuft: Laugenfilter ganz herausdrehen und reinigen.
■ Fremdkörper (Knöpfe, Münzen etc.) entfernen.
■ Prüfen, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen läßt. Wenn nicht: Fremdkörper entfernen.
■ Innenraum reinigen.
Es dürfen sich keine Kalk- und Waschmittelablagerungen oder Fremdkörper im Schraubgewinde befinden.
Nach der Reinigung die Klappe wieder schließen.
Wassereinlaufsiebe reinigen
Das Gerät hat zum Schutz der Wassereinlaufventile folgende Siebe:
- jeweils in den Wasser-Zulaufschläuchen am freien Schlauchende
- jeweils in den Zulaufstutzen der Verbindungen Schlauch - Maschine.
Siebe in den Zulaufschläuchen reinigen:
■ Wasserhahn zudrehen.

■ Zulaufschlauch vom Wasserhahn abschrauben.
■ Gummidichtung aus der Führung herausziehen.
■ Steg des Kunststoffsiebes mit einer Kombi- oder Spitzzange fassen, herausziehen und reinigen.
■ Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge.
Die Siebe in den Zulaufschläuchen sollten etwa alle 6 Monate gereinigt werden.
Den Zulaufschlauch kontrollieren, da er während des Betriebes des Automaten unter hohem Druck steht. Eine Erneuerung ist erforderlich, wenn die Schlauchoberfläche kleine Risse oder andere Schäden aufweist.
Verwenden Sie nur Schlauchqualitäten, die einem Überdruck von mindestens 70 bar standhalten. Miele Originalschläuche erfüllen diese Forderung.
Sieb in den Einlaufstutzen der Wasserein- laufventile reinigen:
■ Gerippte Kunststoffmutter vorsichtig mit einer Zange vom Zulaufstutzen lösen und abschrauben.

■ Kunststoffsieb z.B. mit einer Spitzange am Steg fassen (s. Abb.), herausziehen und reinigen.
■ Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge.
Die beiden Schmutz siebe müssen nach der Reinigung wieder eingebaut werden.
■ Der Waschmitteleinspülkasten ist nach Gebrauch mit warmem Wasser gründlich von Waschmittelrückständen und Verkrustungen zu säubern.
■ Reinigen Sie ebenfalls den Saugheber in Kammer ✉ und Kammer △.

■ Die Schraube neben dem Saugheber herausdrehen. Saugheber herausziehen, mit warmem Wasser reinigen und anschließend in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen (Saugheber muß eingehängt sein).
Bei einer längeren Stillstandzeit der Maschine (ab 4 Wochen), ist die Trommel einige Umdrehungen zu drehen. Wiederholen Sie alle 4 Wochen die Drehung der Trommel, um Lagerschäden vorzubeu gen.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben.
Fülltür öffnen bei Stromausfall
Bei Ausführung mit Laugenpumpe:
■ Programmwähler auf " → Ende" drehen.
■ Klappe zum Ablaufsystem öffnen und Wasser, wie es unter "Reinigung und Pflege" beschrieben wird, herauslaufen lassen.

■ Gegen die Fülltür drücken und am Zugöffner ziehen. Die Fülltür öffnet sich.
Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme, daß die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.
Bei Ausführung mit Ablaufventil:
■ Programmwähler " →I Ende" drehen.
■ Klappe zum Ablaufsystem öffnen (siehe "Reinigung und Pflege").

■Hebel für die Notentleerung nach unten drücken s. Abb., festhalten bis kein Wasser mehr herausläuft.

■ Gegen die Fülltür drücken und am Zugöffner ziehen. Die Fülltür öffnet sich.
Es erfolgt kein Programmstart, die Betriebsanzeigeleuchte "I Ein/Start" leuchtet nicht.
Prüfen Sie, ob die Tür richtig geschlossen ist, der Netzstecker richtig eingesteckt ist und die Sicherung in Ordnung ist.
Die Anzeigeleuchte " 🔍" blinkt, aber das Waschprogramm ist wie gewohnt abgelaufen.
Der Wasserzulauf ist behindert:
■ die Wasserhähne sind nicht weit genug geöffnet.
■ der Zulaufschlauch ist geknickt.
■ der Wasserdruck ist zu niedrig.
■ die Siebe in den Zulaufschläuchen sind verstopft (siehe "Reinigung und Pflege").
Die Anzeigeleuchte erlischt, wenn der Programmwähler auf die Position "→I Ende" gedreht wird.
Die Anzeigeleuchte " 🔍" blinkt, in der Ablaufanzeige leuchtet " →| Ende", aber die Wäsche wurde nicht gewaschen.
Der Wasserzulauf ist gesperrt.
■ Programmwähler auf " → I Ende" drehen.
■ Wasserhähne öffnen.
■ Programm wählen.
■ Taste " ◇ Start" drücken.
Läuft im nächsten Waschgang trotzdem nur wenig oder kein Wasser ein, könnte der Wasserdruck zu niedrig sein.
Ist der Wasserdruck jedoch ausreichend, liegt ein Defekt vor. Benachrichtigen Sie in diesem Fall Ihren Fachhändler oder den Miele-Kundendienst.
Die Anzeigeleuchte " 🔍" blinkt.
Prüfen Sie, ob das Ablaufsystem verstopft ist.
■ Reinigen Sie dieses, wie es unter "Reinigung und Pflege" beschrieben wird.
In der Ablaufanzeige blinkt die Anzeige-leuchte " ☐ Vorwäsche".
Wiederholen Sie den Programmstart. Blinkt die Anzeigeleuchte erneut, liegt ein Defekt vor. Kundendienst informieren.
In der Ablaufanzeige blinkt die Anzeige-leuchte "Hauptwäsche" während oder nach dem Programm.
Tritt das Blinken auch beim nächsten Programm auf, liegt ein Defekt vor. Kundendienst informieren.
Trotz ausreichendem Wasserdruck läuft das Wasser nur langsam ein.
Die Siebe im Wasserzulauf können verstopft sein. Reinigen Sie diese wie es unter "Reinigung und Pflege" beschrieben wird.
Im Einspülkasten verbleiben größere Waschmittelrückstände.
Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus.
■ Siebe reinigen (s. "Reinigung und Pflege").
■ Prüfen, ob 5 Liter Wasser in 15 Sekunden aus dem Wasserhahn fließen.
Pulverwaschmittel in Verbindung mit Enthärtungsmitteln neigen zum Kleben.
■ Geben Sie künftig erst das Waschmittel und dann das Enthärtungsmittel in den Einspülkasten.
Der Weichspüler bzw. das Bleichmittel wird nicht vollständig eingespült bzw. es bleibt zuviel Wasser im Einspülfach stehen.
■ Der Saugheber sitzt vermutlich nicht richtig oder ist verstopft.
■ Deckel hochklappen und den Saugheber herausziehen.
■ Einspülfach und Saugheber mit warmem Wasser reinigen.
Mögliche Ursachen der erhöhten Schaumbildung
- Waschmittelsorte
■ Verwenden Sie Waschmittel, die für gewerbliche Waschmaschinen geeignet sind. Haushaltswaschmittel sind nicht geeignet.
- Überdosierung des Waschmittels
■ Beachten Sie die Dosierangaben des Waschmittelherstellers und dosieren Sie entsprechend der örtlichen Wasserhärte.
- stark schäumendes Waschmittel
■ Setzen Sie ein weniger stark schäumendes Waschmittel ein oder ziehen Sie einen Waschmittelanwendungstechniker hinzu.
- sehr weiches Wasser
■ Bei Wasser im Härtebereich 1 entsprechend den Angaben des Waschmittelherstellers weniger dosieren.
– Verschmutzungsgrad des Waschgutes
■ Bei leicht verschmutztem Waschgut entsprechend den Angaben des Waschmittelherstellers weniger dosieren.
– Rückstände im Waschgut wie z.B. Reinigungsmittel
■ Zusätzliches Vorspülen ohne Temperatur, ohne Waschmittel. Mit Einweichmittel vorbehandelte Wäsche vor dem Waschen gut spülen.
– geringe Beladungsmenge
■ Die Waschmitteldosierung entsprechend verringern.
Die Wäsche wird nicht wie gewohnt oder überhaupt nicht geschleudert.
■ Die Taste " ☒ ohne Endschleudern" wurde gedrückt.
■ Die Wäsche kann sich in der Trommel nicht genügend verteilen. Deshalb wurde zum Schutz des Gerätes nur mit einer reduzierten Schleuderdrehzahl oder gar nicht geschleudert.
■ Große, aufgerollte Wäschestücke (z.B. Badezimmerläufer) verursachen eine zu starke Unwucht.
Aus Sicherheitsgründen wird nicht geschleudert. Der Schleuderanlauf wiederholt sich jedoch so lange, bis die eigentliche Schleuderzeit abgelaufen ist.
■ Geben Sie deshalb immer große und kleine Wäscheteile in die Trommel.
■ Das Ablaufsystem kann verstopft sein. Reinigen Sie dieses wie es unter "Reinigung und Pflege" beschrieben wird.
Die Anzeigeleuchte " 📄 " blinkt.
Das Gerät hat sich wegen extremer Unwucht abgeschaltet.
■ Bauseitigen Hauptschalter aus- und wieder einschalten oder Fülltür mit der Notentriegelung, wie es unter "Fülltür öffnen bei Stromausfall" beschrieben wird, öffnen.
Das Gerät steht während des Schleuderns nicht ruhig.
Das ist möglich, wenn nicht alle vier Füße gleichmäßig stehen.
■ Das Gerät, wie es unter "Hinweise für den Aufsteller" beschrieben wird, standsicher ausrichten.
Bei Störungen benachrichtigen Sie bitte den Werk-Kundendienst.
Der Kundendienst benötigt Typ, Maschinennummer (Fabr.-Nr.) und Material-Nummer (M.-Nr.). Diese Angaben finden Sie auf den Typenschildern:

text_image
Typ Fabr.-Nr. Art.-Nr. → |M.-Nr.| IBNBei geöffneter Tür oben im Türring, oder:

oben an der Maschinenrückseite.
Im Ersatzfall dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet werden
(auch in diesem Fall benötigt der Kunden-dienst Typ, Maschinennummer (Fabr.-Nr.) und Material-Nummer (M.-Nr.).

text_image
14 15 16 20 Typ Fabr-Nr. Art.-Nr. M.-Nr. 3 O O O O 4 5 6 8 9 10 7 11 12 13 14 15 16 20 ... - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -13 19 22 IBN Total Total 17 18 21 19 22| 1 | Typ | |||
| 2 | Fabr-Nr | |||
| 20 | Art.-Nr. | M.-Nr. | ||
| IBN | ||||
1 Maschinentyp
2 Maschinennummer/Baujahr*
3 Spannung/Frequenz
4 Steuersicherung
5 Antriebsmotor
6 Tellerdurchmesser/Telleranzahl*
7 Trommeldaten
8 Trommeldurchmesser/Trommeltiefe
9 Schleuderdrehzahl
10 Trommelinhalt/Wäschetrockengewicht
11 Kinetische Energie
12 Hochlaufzeit
13 Bremszeit
14 Heizung
15 Elektroheizung
16 Sicherung (bauseitig)
17 Dampfheizung indirekt*
18 Dampfheizung direkt*
19 Gasheizung*
20 Inbetriebnahmedatum
21 DVGW-Reg.-N° (Wasser)
22 Feld für Prüfzeichen/CE-...... (Produkt-ID-Nummer)
*) gilt nicht für W 6073
Geräuschemission
A-bewerteter Schalleistungspegel Waschen Schleudern 58,5 dB 74,3 dB
gemessen nach DIN (IEC) 45 635 Kennzeichnung nach Maschinen-Lärmverordnung 3. GSGV § 1 1.a
Die Waschmaschine darf nur vom Werkkundendienst oder einem autorisierten Fachhändler aufgestellt werden.
Aufstellen
Als Aufstellfläche eignet sich am besten eine Betondecke.
Beachten Sie:
■ Gerät lotrecht und standsicher aufstellen. Maschinenbefestigung ist erforderlich.
■ Gerät nicht auf weichen Fußbodenbelägen aufstellen, da das Gerät sonst während des Schleuderns vibriert.
■ Den Waschautomaten nicht auf Teppichboden stellen, wenn der Teppichboden die Ventilationsöffnungen am Gehäuseboden verschließen kann.
■ Bei Sockelaufstellung muß das Gerät durch die mitgelieferten Spannlaschen gesichert werden.
Betonsockel - bauseitig -, ist dieser nicht vorhanden, bietet der Miele-Kundendienst einen Stahlunterbau an (auf gute Bodenverbindung mit dem Stahlunterbau ist zu achten).
Beiliegenden Installationsplan beachten.
Um eventuelle Frostschäden zu vermeiden, sollte der Waschschleuderautomat auf keinen Fall in frostgefährdeten Räumen aufgestellt werden.
Transportsicherung
Die rot gekennzeichneten Transportsicherungen "A", "B" und "C" sind erst am Aufstellungsort zu entfernen.
Bewahren Sie die Transportsicherung auf. Sie muß vor einem Transport des Gerätes (z.B. bei einem Umzug) wieder montiert werden.
Vordere Transportsicherung

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"A" (1 Stück)Zum Entfernen der vorderen Transportsicherung (3 Schrauben SW 13) muß die Vorderwand (2 Innentorx-Schrauben T 20 unten) demontiert werden.
Hintere Transportsicherung

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"B" (1 Stück) "C" (1 Stück)Zum Entfernen der hinteren Transportsicherungen (je 3 Schrauben SW 13) muß die Rückwand (15 Innentorx-Schrauben T20 unten nur lösen) demontiert werden.
⚠️ Das Gerät darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden.
Ausrichten
Das Gerät muß lotrecht stehen, damit ein einwandfreier Lauf gewährleistet ist.
Gleichen Sie Bodenunebenheiten durch die Schraubfüße aus.

■Fuß (Füße) herausschrauben, bis das Gerät lotrecht steht.
■ Fuß mit einer Wasserpumpenzange festhalten.
■ Kontermutter mit einem Schraubendreher festdrehen.
⚠ Verschieben Sie das Gerät nur, wenn alle Außenverkleidungsteile montiert sind.
Wasseranschlüsse
Der Anschluss an die nach DIN 1988 erstellte Versorgungsleitung muß über ein Wasserabsperrventil erfolgen. Diese Montage darf nur ein zugelassener Installateur unter Einhaltung der länderspezifischen Vorschriften wie zum Beispiel:
- DVGW (Deutschland)
- ÖVGW (Österreich)
- SVGW (Schweiz) sowie
- Vorschriften des zuständigen Wasserversorgungsunternehmens oder
– regionale Bauordnungen vornehmen.
Beachten Sie den beiliegenden Installationsplan und die Installationsanweisungen, sie sind wichtig für den Wasseranschluss.
Wasserzulauf / -ablauf anschließen (siehe beiliegenden Installationsplan).
Für den Wasseranschluss müssen grundsätzlich die mitgelieferten Zulaufschläuche verwendet werden. Damit der mit 90 °C gekennzeichnete Warmwasserschlauch noch lange Jahre druckfest bleibt, darf er nur an eine Warmwasserleitung mit maximal 70 °C angeschlossen werden.
Verwenden Sie im Falle eines Austausches nur Schlauchqualitäten mit einem Platzdruck von mindestens 70 bar Überdruck und für eine Wassertemperatur von mindestens 90 °C. Dieses gilt auch für die eingebundenen Anschlussarmaturen. Original-Ersatzteile erfüllen diese Anforderung.
Um einen störungsfreien Programmablauf zu gewährleisten, ist ein Wasserdruck (Fließdruck) von mindestens 1 bar / maximal 10 bar erforderlich.
Einlaufendes Warmwasser darf eine Temperatur von maximal 70 °C nicht überschreiten.
Anschluss nur an Kaltwasser
-Siehe beiliegenden Installationsplan.-
Wasserablauf
- Bei Ausführung mit Laugenpumpe
Die Lauge wird durch eine Ablaufpumpe bis max. 1 m Förderhöhe abgepumpt. Um den Wasserablauf nicht zu behindern, muß der 1,5 m lange Ablaufschlauch knickfrei verlegt werden. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und ggf. abziehbar.
Möglichkeiten des Wasserablaufs:
■ Einhängen in ein Wasch- oder Ausgussbecken (bei Ausführung mit Laugenpumpe). Wird das Wasser in ein Waschbecken abgepumpt, muß es schnell genug abfließen. Sonst besteht die Gefahr, daß Wasser überfließt oder ein Teil des abgepumpten Wassers in den Automaten zurückgesaugt wird.
■ Anschließen an ein Kunststoff-Abflussrohr mit Gumminippel (Syphon nicht unbedingt erforderlich).
■ Auslauf in einen Bodenablauf (Gully).
- Bei Ausführung mit Ablaufventil
Die Entleerung des Gerätes erfolgt durch ein motorisch angetriebenes Ablaufventil. Über einen Winkelstutzen DN 50 kann der Anschluss an die bauseitig zu erstellende Bodenentwässerung (Sinkkasten mit Geruchverschluss) erfolgen.
Vorschrift für Österreich
Für die Verbindungsleitung von der Anschlussstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12 Abs. 1 der Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960 aufgezählten Rohre zu verwenden.
Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie
- samt den eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdauerdruck von 15 bar standhält,
- während der Inbetriebnahme des Gerätes hinreichend beaufsichtigt und
- nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuverlässig außer Betrieb gesetzt oder überhaupt von der Innenanlage getrennt wird.
Kassiergerät
Der Waschschleuderautomat kann mit einem Kassiergerät ausgerüstet werden.
Das Gerät kann auch an ein bereits vorhandenes Kassiergerät angeschlossen werden. Für das C 4030 / 4031, C 4050 / 4051 und C 4065 / 4070 im Zeitbetrieb ist ein Adapter (AD 3) erforderlich.
Die dabei erforderliche Umprogrammierung des Gerätes darf nur vom Kundendienst bzw. Miele-Fachhändler durchgeführt werden.
Kassiergeräte sind im Miele-Fachhandel erhältlich.
Elektro-Anschluss
Den Elektroanschluss darf nur ein zugelassener Elektro-Installateur unter Einhaltung der länderspezifischen Vorschriften wie z.B. - VDE (Deutschland), ÖVE (Österreich) und SEV (Schweiz) - und der Vorschriften des zuständigen Elektrizitätswerkes vornehmen.
Die elektrische Ausrüstung der Maschine entspricht IEC 335.
Das Mindestflottenniveau zum Aktivieren der Heizung beträgt 45 mm Wassersäule.
Beachten Sie den beiliegenden Schaltplan und Installationsplan. Diese Pläne sind wichtig für den Elektroanschluss.
Die Maschine darf nur an die auf dem Typenschild angegebene Spannung und Frequenz angeschlossen werden.
Varianten: 3N AC 380-415 V 50 Hz
3 AC 220-240 V 50 Hz
3 AC 440 V 60 Hz
Gegen Überlastung ist der Motor durch Wicklungsschutz gesichert.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Über die Nennaufnahme und die entsprechende Absicherung gibt das Typenschild Auskunft. Vergleichen Sie die Angaben auf dem Typenschild mit den Daten des Elektronetzes.
Für den Festanschluss muß installationsseitig eine allpolige Abschaltung vorhanden sein. Ausgeführt als Hauptschalter mit Not-Aus-Funktion, gelb-rot und leicht erreichbar.
Eine Neuinstallation des Anschlusses, Veränderungen in der Anlage oder eine Überprüfung des Schutzleiters einschließlich Feststellung der richtigen Absicherung darf immer nur von einem konzessionierten Elektromeister oder einem anerkannten Elektro-Fachmann vorgenommen werden, denn diese kennen die einschlägigen Vorschriften des VDE und die besonderen Forderungen des Elektro-Versorgungs-Unternehmens.
⚠️ Nach erfolgter Aufstellung und Anschluss der Maschine sind unbedingt alle demontierten Außenverkleidungsteile wieder zu montieren.
Dokument-Nr.: 07133940
Monat.Jahr: 07.2007
Hersteller: Miele & Cie. KG
Anschrift: Industriestrasse 3
D - 31275 Lehrte
Produktbezeichnung: Waschautomat
Typenbezeichnung: W 6073
Warenzeichen: Miele
Das bezeichnete Produkt stimmt mit den Vorschriften folgender Europäischer Richtlinien überein:
Nummer: - Beschreibung 2006/42/EG: Maschinenrichtlinie mit Änderungen 89/336/EWG: EMV Richtlinie mit Änderungen
Harmonisierte Europäische Norm: EN ISO 10472-1 :1997
EN ISO 10472-2 :1997
EN 60204-1 :2006
Anbringung der CE-Kennzeichnung: 2007
Ort, Datum: Lehrte, 2007-07-10
Rechtsverbindliche Unterschrift:
Köchler
Leitung Konstruktion u. Entwicklung
Hr. Dr. Köckerling
Drinipman
Leitung Gerätefertigung
Hr. Krimpmann
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 89-0
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele-professional.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestraße 1 – 5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 - 0 - Telefax 050 800 - 81 219
Miele im Internet: www.miele-professional.at
E-Mail: info@miele.at
Verkauf: Telefon 050 800 - 81 420 – Telefax 050 800 - 81 429
E-Mail: vertrieb-professional@miele.at
Service Telefon 050 800 - 390
Schweiz:
Miele AG
Limmatstrasse 4, 8957 Spreitenbach
Telefon 056 417 20 00 Zentrale
Telefon 056 417 27 51 – Telefax 056 417 24 69
Miele Service Professional 0 800 551 670
E-Mail: info.mieleprofessional@miele.ch
Internet: http://www.miele-professional.ch
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu
