Hydromatic W 724 - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Hydromatic W 724 MIELE
Gebrauchsanweisung für Waschautomat HYDROMATIC W 724
Inhaltsverzeichnis
Sei.e
Gerätebeschreibung 3
Für den Benutzer
Sparhinweise 4
Sicherheitshinweise und Warnungen 5
Wäsche vorbereiten 7
Wäsche einfüllen 8
Waschmittel zugeben 9
Weich- oder Formspüler zugeben 11
Programm wählen 12
Programm-Ablauf 18
Nach dem Waschen 20
Reinigung und Pflege 21
Störungen – wie helfe ich mir selbst? 23
Kundendienst 28
Für den Aufsteller
Aufstellen 29
Elektro-Anschluß 33
Wasser-Anschluß 34
Technische Daten 36
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Gerätebeschreibung

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Drucktasten Wasser ohne End- plus schneudern Kurz mit Vorwäsche Schon- gang PROGRAMMWAHL Ende 95 80 70 60 50 40 30 Pumpen Schleuderns Stärken kalt 30 40 WOLLE PFLEGELEICHT-FEIN PROGRIAMMWAHL KOCHWÄSCHNE BUNTWÄSCHNE 60 50 40 30 50 40 30 PROGRIAMMWAHL Ablaufanzeige ENDe Vorwaschen Endschneudern Spulsteo Sputen Haupt- waschen SCHLEUDER- DREHZahl Wähler für die Schleuder- drehzahl
1 - Elektroanschluß
2 - Druckfester Zulaufschlauch
3 - Flexibler Ablaufschlauch mit drehbarem Krümmer
4 - Waschmittel-Schubkasten
5 - Bedienungsblende
6 - Fülltür
7 - Klappe zum Laugenfilter und zur Laugenpumpe
8 - vier höhenverstellbare Schraubfüße
Im Waschautomaten befinden sich noch Schmiermittel- und Prüfwasserreste. Diese müssen ausgespült werden.
- Keine Wäsche einfüllen.
- Etwas Waschmittel in Kammer W /füllen.
- Programm „Koch-/Buntwäsche 95°C“ wählen.
Nach Beendigung des Programms sind die Reste weggeschwemmt.
Der Waschautomat verfügt über eine Mengenautomatik, d.h. es wird immer nur soviel Wasser verbraucht, wie es Textilart und -menge erfordern.
Am sparsamsten waschen Sie, wenn
- immer die von den jeweiligen Programmen abhängige max. Menge Wäsche in die Trommel gefüllt wird,
- immer nur soviel Waschmittel verwendet wird, wie es für den Härtebereich Ihres Wassers notwendig ist,
- bei Wäsche ohne schwer herausbleichbare Flecken eine niedrigere als im Textil- Pflegeetikett angegebene Temperatur gewählt wird.
Eine Zeitüberwachung im Koch-/Buntwäscheprogramm und Pflegeleicht-Programm sorgt dafür, daß der Waschgang bei jeder Temperatur die gleiche Dauer hat (Waschzeitgarantie). Das ist für ein gutes Reinigungsergebnis notwendig.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung, bevor Sie Ihren Waschautomaten in Betrieb nehmen.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Waschautomaten.
Wenn Sie einen alten Waschautomaten ausrangieren (zum Müll geben), machen Sie vorher das Türschloß unbrauchbar.
Sie verhindern damit, daß spielende Kinder sich einsperren und in Lebensgefahr geraten.
Stellen Sie Ihren Waschautomaten nicht in frostgefährdeten Räumen auf. Eingefrorene Schläuche können unter Druck reißen bzw. platzen. Die Zuverlässigkeit der Electronik kann durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen.
Überzeugen Sie sich vor der Inbetriebnahme davon, daß die Transportsicherung an der Rückseite entfernt ist.
Beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung zu Schäden am Gerät und möglicherweise an nebenstehenden Möbeln/Geräten führen.
Sichern Sie den Ablaufschlauch gegen Abrutschen, wenn er in ein Wasch- oder Ausgußbecken eingehängt ist (s. Abb. in „Gerätebeschreibung“).
Die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers kann sonst den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken; Überschwemmungsgefahr!
Prüfen Sie bei Einhängung in ein Waschbecken, ob das Wasser schnell genug abfließt. Sonst besteht Überlaufgefahr.
Waschen Sie in diesem Waschautomaten ausschließlich Textilien, die vom Hersteller im Pflegeetikett als maschinenwaschbar deklariert sind.
Färbemittel müssen für den Einsatz in Waschautomaten geeignet sein. Beachten Sie unbedingt die Verwendungshinweise des Herstellers.
Entfärbemittel enthalten Schwefel, die den Waschautomaten beschädigen können. Verwenden Sie daher keine Entfärbemittel.
Entkalkungsmittel enthalten Säuren. Verwenden Sie nur Markenentkalkungsmittel mit Korrosionsschutz (Metallschutz). Halten Sie die Anwendungshinweise des Herstellers streng ein. Beenden Sie den Entkalkungsprozeß immer mit mehreren Spülgängen, damit alle Säurereste entfernt und keine Bauteile angegriffen werden.
Lösemittelhaltige Reinigungsmittel auf keinen Fall in diesem Waschauto- maten verwenden.
Es besteht die Gefahr, daß Geräteteile beschädigt werden und giftige Dämpfe entstehen. Zudem sind sie brand- und explosionsgefährlich.
Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, daß die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Der Waschautomat ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn der Netzstecker gezogen oder die Sicherung ausgeschaltet ist.
Wenn Sie mit hohen Temperaturen waschen, denken Sie daran, daß das Schauglas heiß wird.
Hindern Sie deshalb Kinder daran, während des Waschvorgangs das Schauglas zu berühren.
Die eingeschaltete Kindersicherung verhindert, daß Kinder den Waschmittelschubkasten aufziehen (s. Seite 26).
Der Waschautomat sollte während des Betriebes nur dann ohne Aufsicht betrieben werden, wenn sich ein Bodenablauf (Gully) in direkter Nähe des Gerätes befindet.
Die Verwendung bester Materialien und die angewandte Sorgfalt bei der Herstellung schützt den Zulaufschlauch nicht vor alterungsbedingten Schäden. Durch Risse, Knicke, Beulen oder ähnliche Merkmale können Undichtigkeiten entstehen, aus denen Wasser ausfließt. Kontrollieren Sie deshalb den Schlauch in regelmäßigen Abständen. Sie können ihn dann rechtzeitig austauschen und Wasserschäden damit verhindern.
Bewahren Sie diese Gebrauchsanweisung auf!
Sortieren Sie die Wäsche nach:
- Pflegesymbolen
- Farbe
- Verschmutzung
- Empfindlichkeit
Pflegesymbole
Sie informieren über die maximale Waschtemperatur und Pflegebehandlung. Sie finden sie auf dem Pflegeetikett, daß sich im Kragen oder in der Seitennaht der Textilien befindet. Bei Nichtbeachtung der Pflegesymbole können Wäscheschäden auftreten!
Kochwäsche 95
Buntwäsche 60 40 30
Pflegeleichte Wäsche 60 40 30
Maschinenwaschbare Wolle

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REINE SCHURWOLLE PURE NEW WOOL WASCHMASCHINENFEST MACHINE WASHABLEHandwäsche

nicht waschen

chemisch reinigen

nicht chemisch reinigen

Farbe
Dunkle Textilien haben häufig einen Farbüberschuß. Dieser überträgt sich auf helle Textilien. Deshalb sollten Sie neue Textilien einige Male getrennt waschen.
Verschmutzung
Nutzen Sie bei leicht verschmutzten Textilien die Möglichkeiten zum Energiesparen.
Empfindlichkeit
Schalten Sie bei bewegungsempfindlichen Textilien den Schongang zu (s. auch Seite 13).
Bereiten Sie die Wäsche vor:
• Taschen entleeren

- Stark verschmutzte Stellen und wasserlösliche Flecken mit Waschmittelbrei oder einer Waschpaste vorbehandeln. In besonders hartnäckigen oder kritischen Fällen sollten Sie einen Fachmann fragen (chem. Reinigung, Drogerie).
- Mit Einweichmitteln vorbehandelte Wäsche vor dem Waschen gut spülen und kurz anschleudern.
● Gardinenröllchen und Bleiband können Gardinen und Innentrommel beschädigen. Sie sollten vor dem Waschen entfernt werden.
Festsitzende Gardinenröllchen und Bleiband in ein Tuch wickeln und zubinden.
Fülltür öffnen
- Taste „Tür“ drücken.
Die elektronisch überwachte Türverriegelung öffnet sich, wenn
- der Automat elektrisch angeschlossen ist,
● das Wasser abgepumpt ist,
• die Trommel stillsteht.
Fülltür öffnen bei Stromausfall: s. Seite 25.
Trommel füllen
- Textilien entfalten
- locker in die Trommel legen
● empfohlene Füllmenge beachten
Überfüllung verschlechtert das Waschergebnis und erhöht die Knitterbildung. Verschieden große Textilien verstärken die Waschwirkung und ermöglichen eine bessere Verteilung beim Schleudern. Der Automat schleudert dann leiser.
Fülltür schließen
Wasserhahn öffnen
Waschmittel wählen
Verwenden Sie nur Waschmittel, die für Waschmaschinen geeignet sind.
Die verschiedenen Waschmittel-Arten unterscheiden sich durch folgende Merkmale:
Universalwaschmittel
- für alle Temperaturbereiche.
Flüssigwaschmittel
- ohne Bleichmittel
- bis max. 60°C.
Feinwaschmittel
- für besonders empfindliche Textilgruppen, z.B. Wolle
● Temperaturangaben auf der Packung beachten.
Waschmittelmenge bestimmen
Auf der Waschmittelpackung ist die Dosiermenge für normal verschmutzte Wäsche nach den Wasserhärtebereichen 1 – 4 für 4,5 bis 5 kg Beladung angegeben.
Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ihrem Wasserversorgungs-Unternehmen.
Wasserhärten
| Härlebereich | Wasser-eigenschaft | Millimol | °dH | °IH |
| 1 | weich | 0-1,3 | 0-7° | 0-12° |
| 2 | mittel | 1,3-2,5 | 7-14° | 12-25° |
| 3 | hart | 2,5-3,8 | 14-21° | 25-37° |
| 4 | sehr hart | über 3,8 | über 21° | über 37° |
Merkzahl für Wasserhärte einstellen
- Deckel der Kammer 📋 aufklappen.

● Die Stellscheibe mit einer Münze auf die gewünschte Zahl drehen.
Fehlen die Mengenangaben für pflegeleichte Wäsche (max. 2 kg), dosieren Sie 1/2 bis 2/3 der Waschmittelmenge, die für Koch-/Buntwäsche angegeben wird.
Einige Waschmittelhersteller richten sich in den Dosierangaben nach der Wassermenge in der Hauptwäsche.
Für die einzelnen Waschprogramme gelten folgende Werte:
ca. 15 Liter Wasser im Koch-/Buntwasch- und Pflegeleicht-Programm
- ca. 25 Liter Wasser im Pflegeleicht-Fein und Wollprogramm.
Kleinere Beladungsmengen:
- Verringern Sie die Waschmittelmenge langsam.
- Beobachten Siw das Waschergebnis und den Zustand der Wäsche.
- Wenn die Wäsche nicht sauber, grau oder hart wird, geben Sie beim nächsten Waschen wieder etwas mehr Waschmittel zu.
Unterdosierung führt zu:
● Vergrauen der Wäsche
● Fettläusen in der Wäsche
- Kalkablagerungen im Laugenraum (Heizkörper, Innentrommel).
Überdosierung führt zu:
● starker Schaumbildung
● geringer Waschmechanik
● schlechtem Spülergebnis.
Waschmittelmenge zugeben
Der Waschmittel-Schubkasten hat drei Kammern:
- Kammer 📁 für Vorwaschmittel
- Kammer 📊 für Hauptwaschmittel
- Kammer ⚙/ (mit Deckel) für flüssige Weichspülmittel oder Formspüler

Waschmittelmenge aufteilen:
Programme ohne Vorwäsche:
● Gesamtmenge in Kammer 📊.
Programme mit Vorwäsche:
im Wasserhärtebereich 1 - 3
● 1/4 Vorwäsche 📊
● 3/4 Hauptwäsche 📊/
im Wasserhärtebereich 4
● 1/3 Vorwäsche 📁
● 2/3 Hauptwäsche 📊.
Wasserenthärtungsmittel
Möchten Sie zur Waschmittelersparnis in den Härtebereichen 2–4 ein Wasserenthärtungsmittel einsetzen, dosieren Sie
● Waschmittel nach dem Härtebereich 1
- Wasserenthärtungsmittel entsprechend dem Härtebereich Ihres Wassers.
Beachten Sie die Dosierungsangaben des Herstellers.
Füllen Sie immer zuerst das Waschmittel, dann das Enthärtungsmittel in die Kammer ⏻ und ⏻. Dadurch werden die Mittel eingespült.
Mit Weichspülern erzielen Sie einen weichen Griff der Wäsche und vermindern die statische Aufladung.
- Den Deckel der Kammer 📋/ öffnen.

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MAX- Den Weichspüler nach Dosierangabe des Herstellers in die Kammer * füllen, aber höchstens bis zur ringartigen Maximal-Markierung. Die Kammer entleert sich sonst vorzeitig ohne Nutzen für die Wäsche.
- Den Deckel schließen und den Schubkasten einschieben.
Der Weichspüler wird automatisch mit dem letzten Spülwasser eingespült.
Nach Ende des Waschprogramms verbleibt eine Restmenge Wasser in der Kammer ⚙/. Dieses Wasser verdünnt dickflüssige und konzentrierte Weichspüler und sorgt damit für ein rückstandsfreies Einspülen. Steht mehr Wasser als gewöhnlich in der Kammer ⚙/, ist entweder der Saugheber verstopft oder der Schubkasten wurde beim letzten Spülgang geöffnet und dadurch der Saughebereffekt unterbrochen. Die Reinigung ist auf Seite 19 beschrieben.
Formspüler (synthetische Stärkemittel) werden vornehmlich bei Hernden, Blusen, Tischdecken, Servietten, Bettwäsche und dergleichen eingesetzt.
Geben Sie Formspüler in die Kammer (gleiche Handhabung wie bei Weichspüler).
Geben Sie niemals Weichspüler und Formspüler zusammen in die Einspül-kammer, da es dann zu einer hartnäckigen Verstopfung des Überlaufsystems kommen kann.
Bei Pulver- und Flüssigstärke benutzen Sie das Programm Stärken (s. Seite 14).
- Stärkemittel nach Herstellerangaben vorbereiten und in die Kammer ↪ geben.
- Wählen Sie einen niedrigen Wasserstand (Empfehlung: Wasser plus – aus und Mikroschalter unter der Blende (s. Seite 27). Die Wirkung des Stärkemittel ist dann am größten.
- „ohne Endschleudern“ – Spülstop kann hinzugewählt werden, um eine Knitterfixierung zu vermeiden.
Der Waschautomat bietet Programme für
- Koch-/Buntwäsche
- Pflegeleicht
- Pflegeleicht-Fein
• Wolle - Stärken
- Schleudern
- Pumpen
Bedienungselemente:
Programmwähler
- Durch Rechts- oder Linksdrehung Programm und Temperatur einstellen.
- Beenden/Abbrechen eines Programms: auf Position „Ende“ drehen.
- Unterbrechen eines Programms: Programmwähler auf „0“ drehen. Der Programmstand bleibt gespeichert. Neustart: Programm wieder wählen.
- Ändern der Temperatur: die gewünschte Temperatur einstellen.
- Ändern eines irrtümlich gewählten Programms (z.B. von Koch-/Buntwäsche auf Pflegeleicht): auf Position „Ende“ drehen, dann neues Programm wählen.
- Achtung: wird der Programmwähler während des Waschens auf ein anderes Programm oder eine andere, z.B. höhere, Temperatur gedreht, kann die Wäsche Schaden nehmen (durch Einlaufen, Abfärben etc.).
Ablaufanzeige
- Sie informiert über den jeweiligen Stand des Programms.
Schleuderdrehzahl
- Den Drehwähler auf die gewünschte Drehzahl stellen.
- Soll die Wäsche im Trockner getrocknet werden: höchste Drehzahl wählen (Energieeinsparung beim Trocknen).
- bei Pflegeleicht und Pflegeleicht-Fein wird die Drehzahl auf max. 800 U/min. begrenzt, bei Wolle auf 900 U/min.
Betriebskontrolleuchte
- Sie leuchtet während des Programmablaufs und erlischt am Programmende.
- Ist die Taste „ohne Endschleudern“ gedrückt, erlischt sie im „Spülstop“.
zusätzlich wählbare Funktionen:
„Wasser plus“
Neben dem sparsamen Waschen mit niedrigem Wasserstand können Sie mit der Taste „Wasser plus“ einen mittleren Wasserstand wählen.
Das empfiehlt sich in folgenden Fällen:
- wenn bei besonders empfindlichen Textilien der Schongang allein nicht ausreicht,
- wenn sich das Waschmittel schlecht einspülen läßt.
Ein mittlerer Wasserstand ist möglich in den Programmen:
- Koch-/Buntwäsche beim Waschen und Spülen,
- Pflegeleicht beim Waschen.
Bei besonderen Anforderungen an die Spülwirkungen und bei Wasser im Härtebereich 1 können Sie einen hohen Wasserstand während des Spülens im „Koch-/Buntwaschprogramm“ einschalten (siehe Seite 27).
„ohne Endschleudern“
- Es erfolgt kein Stufen- bzw. Endschleudern.
- Die Textilien bleiben am Programmende im Wasser (Spülstop – vermindert das Knittern).
- Das Schleudern zwischen den Spülgängen im Koch-/Buntwaschprogramm wird durchgeführt.
- Wählbar in jedem Waschprogramm sowie für Stärken.
- Wird die Taste nicht gedrückt oder nach dem Spülstop herausgedrückt, werden die Textilien wäschegerecht geschleudert.
„kurz“
- Geeignet für leicht verschmutzte Textilien.
- Es läuft ein zeitlich verkürztes Wschprogramm ab.
- Zusätzliche Temperaturreduzierung ist nicht empfehlenswert, da das Waschergebnis eventuell verschlechtert wird.
- Wählbar für Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht und Pflegeleicht-Fein.
„mit Vorwäsche“
- Nur für stärker verschmutzte Textilien notwendig.
- Geben Sie Waschmittel entsprechend der Dosieranweisung in die Kammer
- Wählbar für Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht und Pflegeleicht-Fein.
„Schongang“
- Für das schonende Waschen leicht verschmutzter, empfindlicher Textilien, die zum Flusen oder Pillen (Knötchenbildung) neigen.
● Halbierung der Trommelbewegung. - Wählbar für Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht und Pflegeleicht-Fein.
Taste „Tür“: durch Drücken der Taste öffnet sich die Fülltür.
So waschen Sie richtig:
- Wäsche einfüllen, Fülltür schließen.
- Wasserhahn aufdrehen.
- Waschmittel einfüllen.
- evtl. Zusatzfunktion wählen.
- Schleuderdrehzahl wählen.
- Programm wählen.
Programm wählen
| Programmart | Textilart | max.Füllmenge |
| Kochwäscheohne Vorwäsche95 | Normal verschmutzte Bettwäsche, Tisch-wäsche, Oberhemden, Kittel, Frottiertücher, usw. aus Baumwolle und Leinen. | 5 kg |
| Buntwäscheohne Vorwäsche60 40 30 | Normal verschmutzte Bettwäsche, Tisch-wäsche, Oberhemden, Kittel, Frottiertücher, Jeans usw. aus Baumwolle und Leinen. | 5 kg |
| Pflegeleichtohne Vorwäsche60 40 30 | Normal verschmutzte Textilien aus synthetischen Fasern (Perlon, Nylon, Diolen, Misch-gewebe aus Baumwolle/Polyester usw.). Besonders empfindliche Artikel im Programm Pflegeleicht-Fein waschen. | 2 kg |
| Pflegeleicht-Feinohne Vorwäsche60 40 30 | Verschmutzte, empfindliche Textilien aus Diolen, Dralon, Trevira, Feinwäsche aus Kunstseide, Socken, Strümpfe und dergleichen aus Chemiefasern, wenn sie keine Wolle enthalten. | 1 kg |
| Gardinen, die vom Hersteller als maschinen-waschbar deklariert sind.Kalt - 30°C | locker bis 1/3 füllen | |
Wolle Kalt - 40°Cohne Vorwäsche REINE SCHURWOLLEPURE NEW WOOL![]() ![]() | In diesem geprüften Woll-Waschprogramm können alle maschinenwaschbaren, strapa-zierfähigen Wollsachen, Wollgemische und Stricksachen, die mit dem abgebildeten und eingenähten Pflegekennzeichen versehen sind, behandelt werden. | 1 kg |
| StärkenKalt | Tischdecken, Servietten, Schürzen, Berufskleidung. | 5 kg |
| Endschleudern | Schleuderfeste Textilien; z. B. handgewas-chene Wäschestücke. | 5 kg |
| Pumpen | Wenn Textilien nach dem Spülstop nicht geschleudert werden sollen. |
Hinweise
| ● Bei intensiv verschmutzten Textilien z. B. Windeln und Säuglingswäsche, Taste mit Vorwäsche drücken. | EnergiesparmöglichkeitBefinden sich in den Textilien keine schwer ausbleichbaren Flecken, genügt es, weniger als die im Pflegeetikett angegebene Maximaltemperatur zu wählen. In diesem Fall kein Kurz-Programm wählen, da die Waschzeit dann zu kurz wird. |
| ● Für intensiv verschmutzte Textilien Taste mit Vorwäsche drücken.Für wenig verschmutzte Textilien Taste „Kurz“ drücken. | |
| ● Für intensiv verschmutzte Textilien Taste mit Vorwäsche drücken.Für wenig verschmutzte Textilien Taste „Kurz“ drücken. | |
| ● Für wenig verschmutzte Textilien Taste „Kurz“ drücken. | |
| ● Der häufig in Gardinen vorhandene Feinstaub erfordert meistens ein Waschprogramm mit Vorwäsche.Gardinen nur dann schleudern, wenn es der Hersteller erlaubt. | |
| Die Wäsche sollte frisch gewaschen, aber nicht weichgespült sein. | |
| Bei besonders empfindlichen Textilien kann die Schleuderzeit durch Drehen des Programmwählers auf „Ende“ vorzeitig beendet werden. |
| Kochwäsche/Buntwäsche | Pflegeleicht | |
| Vorwäsche | zuschaltbar | zuschaltbar |
| Hauptwäsche | ● | ● |
| Reaktivieren 1) | ● | ● |
| Pendelspülen 2) | - | ● |
| Anzahl der Spülgänge | 4 | 3 |
| Spülschleudern | ● | - |
| Stufenschleudern (U/min) 4) | max. 800 | max. 800 |
| Endschleudern (U/min) 5) | max. 1400 | - |
| Intervall-Auflockern | ● | ● |
| Waschrhythmus | normal | normal |
| Wasserstand - Waschen | niedrig 3) | niedrig 3) |
| - Spülen | niedrig 3) | hoch |
| Laufzeit min(Abweichungen möglich) | 119 | 74 |
Erläuterungen
● Funktion vorhanden
- Funktion entfällt
1) Reaktivieren:
Es läuft zusätzliches Wasser in die Trommel, damit der Schmutz besser mit der Lauge fortgeschwemmt werden kann. Dabei wird die Lauge etwas abgekühlt.
2) Pendelspülen:
Das Abkühlen der Lauge erfolgt stufenweise am Ende der Hauptwäsche durch zulaufendes und abfließendes Wasser. Hierdurch wird die Gefahr der Fixierung der Knitter in den Textilien vermindert (kein Temperaturschock).
3) Wasserstandserhöhung:
Ein höherer Wasserstand kann gewählt werden (Seite 13 und 27).
| Pflegeleicht Fein | Wolle 6) | Stärken | Endschleudern |
| zuschaltbar | - | ● | - |
| ● | ● | - | - |
| - | - | - | - |
| ● | - | - | - |
| 3 | 3 | - | - |
| - | - | - | - |
| max. 800 | - | - | - |
| - | max. 900 | max. 1400 | max. 1400 |
| ● | - | ● | ● |
| normal | Wolle 6) | normal | - |
| hoch | hoch | niedrig | - |
| hoch | hoch | - | - |
| 51 | 51 | 21 | 11 |
4) Stufenschleudern:
Die Textilien werden in Intervallen mit steigender Drehzahl geschleudert.
5) Endschleudern:
Die jeweils gewählte maximale Schleuderdrehzahl wird über einen bestimmten Zeitraum konstant gehalten.
6) Wolle:
Wolle ist im nassen Zustand sehr bewegungsempfindlich, deshalb bleibt die Trommel während der Aufheizphase stehen. Die Bewegungszeiten während des Programmablaufs sind kürzer und die Drehgeschwindigkeit der Trommel ist langsamer.
Tür öffnen.
Wäsche entnehmen.
Programmwähler auf „Ende“ drehen.
Wasserhahn zudrehen.
Vergewissern Sie sich, durch Drehen der Trommel, daß die Trommel leer ist. Sonst besteht beim nächsten Waschen die Gefahr, daß die Textilien
● Schaden nehmen (z.B. Einlaufen).
- auf andere Wäschestücke abfärben.
Dichtringfalte auf Fremdkörper kontrollieren.

Sonst besteht die Gefahr, daß Kinder Gegenstände in die Trommel legen. Diese könnten versehentlich mitgewaschen werden und die Wäsche beschädigen.
Waschmittelschubkasten regelmäßig reinigen
Bei niedrigem Wasserfließdruck und zum „kleben“ neigenden Wasch- und Weichspülmitteln kann es notwendig werden, die Reste aus dem Einspülfach zu entfernen.
- Schubkasten bis zum Anschlag herausziehen.
- Roten Entriegelungsknopf herunterdrücken und gleichzeitig den Schubkasten ganz herausziehen.

- Einspülkammern und den Weichspülkanal von hinten reinigen, am besten mit warmem Wasser und einer Flaschenbürste.

● Saugheber aus der Kammer / herausziehen, mit warmem Wasser reinigen und wieder einsetzen.

- Den Schubkasten wieder in die Führungsnuten einsetzen, roten Entriegelungsknopf drücken und Schubkasten einschieben.
Waschautomat reinigen
Gehäuse und Fülltür
- Mit milden Reinigungsmitteln oder Seifenlauge abwaschen.
- Mit einem weichen Tuch trockenreiben.
Bedienungsblende
- Mit einem feuchten Tuch abreiben. Keine scheuernden Reinigungsmittel oder Lösungsmittel verwenden!
Laugenpumpe reinigen
Kontrollieren Sie Laugenfilter und Laugenpumpe. Wenn Sie viel flusende Textilien waschen, sind Laugenfilter und -pumpe häufiger zu kontrollieren. Entfernen Sie evtl. vorhandene Fremdkörper (Knöpfe etc.).
- Klappe öffnen.

- Flache Schüssel vor die Öffnung stellen.
- Entleerungsschlauch in die Schüssel legen.
- Stopfen herausziehen.

Vorsicht: das auslaufende Wasser ist heiß, wenn kurz vorher mit einer hohen Temperatur gewaschen wurde!
Die Wassermenge hängt von der Abpumphöhe ab. Eine große Abpumphöhe (z.B. 1 m) bedeutet viel Wasser. Die Schüssel muß dann mehrmals geleert werden.
- Läuft kein Wasser mehr aus, Schlauch wieder verschließen.
- Ablaufklappe nach vorn schwenken und eine flache Schüssel darunter stellen.
- Verschlußdeckel abdrehen

Vorsicht: ist der Entleerungsschlauch verstopft, kann eine größere Menge Wasser aus der Öffnung laufen.
Laugenfilter und Laugenpumpenflügel kontrollieren.
- Den Flügel auf leichtgängiges Drehen prüfen. Ein schwergängiger Flügel bedeutet eingeklemmte Fremdkörper. Diese müssen entfernt werden.

- Laugenfilter einsetzen und den Verschlußdeckel wieder festdrehen. Der Knebel muß waagerecht stehen.
Durch das abgelassene Wasser hat das Kugelventil nicht mehr seine Dichtfunktion. Stellen Sie diese Funktion wieder her.
- „Stärken“ wählen.
- Sobald sich die Trommel dreht: Programmwähler auf „Pumpen“ drehen und Programm ablaufen lassen.
- Gerät ausschalten.
Das Kugelventil ist wieder in Funktion.
Wassereinlaufsiebe reinigen
Der Automat hat zum Schutz der Wassereinlaufventile zwei Siebe.
Sieb im Zulaufschlauch reinigen:
- Zulaufschlauch vom Wasserhahn abschrauben.

● Gummidichtung aus der Führung herausziehen
- Steg des Kunststoffsiebes mit einer Kombi- oder Spitzange fassen, herausziehen und reinigen.
- Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge.
- Den Zulaufschlauch kontrollieren, da er während des Betriebes des Automaten unter hohem Druck steht. Eine Erneuerung ist erforderlich, wenn die Schlauchoberfläche kleine Risse oder andere Schäden aufweist.
Verwenden Sie nur Schlauchqualitäten, die einem Überdruck von mindestens 70 bar standhalten. Miele-Originalschläuche erfüllen diese Forderung.
Sieb im Einlaufstutzen des Magnet- ventils reinigen:
- Gerippte Kunststoffmutter vorsichtig mit einer Zange vom Zulaufstutzen lösen und abschrauben.
- Kunststoffsieb z.B. mit einer Spitzzange am Steg fassen (s.Abb.), herausziehen und reinigen.

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max. 105mmDie beiden Schmutzsiebe – eines in der Überwurfmutter, eines im Einlaufstutzen des Magnetventils – dürfen nicht entfernt werden.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Es gibt jedoch Störungen, die Sie selbst beheben können.
Nach der Programmwahl läuft kein Wasser ein.
Überprüfen Sie, ob
- der Anschlußstecker richtig eingesteckt ist.
- die Fülltür richtig verschlossen.
- der Wasserhahn geöffnet ist.
Trotz ausreichendem Wasserdruck läuft das Wasser nur langsam ein.
Die Siebe im Wasserzulauf können verstopft sein. Reinigen Sie diese wie auf Seite 22 beschrieben.
Im Einspülkasten verbleiben größere Waschmittelrückstände.
Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus.
- Siebe reinigen (s. Seite 22).
- Prüfen, ob 5 Liter Wasser in 15 Sekunden aus dem Wasserhahn fließen.
Pulverwaschmittel in Verbindung mit Enthärtungsmitteln neigen zum Kleben.
- Geben Sie künftig erst das Waschmittel und dann das Enthärtungsmittel in den Einspülkasten.
Der Weichspüler wird nicht vollständig eingespült bzw. es bleibt zuviel Wasser in der Kammer 🌐 stehen.
- Während der Einspülphase des Weichspülmittels wurde der Schubkasten aufgezogen.
- Der Saugheber sitzt vermutlich nicht richtig oder ist verstopft. Reinigen Sie ihn wie auf Seite 19 beschrieben.
Zu starke Schaumentwicklung
Rasche Abhilfe können Sie durch die Zugabe von handelsüblichen schaumbremsenden Mitteln schaffen. Möchten Sie das jedoch von vornherein ausschalten, so ist auf folgendes zu achten:
- Nur Waschmittel verwenden, das für Waschautomaten und für den entsprechenden Temperaturbereich geeignet ist.
- Wasserhärte bei der Dosierung berücksichtigen.
- Bei leicht verschmutzter Wäsche oder bei geringer Füllmenge die Waschmittelmenge entsprechend herabsetzen.
- Mit Einweichmittel vorbehandelte Wäsche vor dem Waschen gut spülen.
Das Wasser wird nicht abgepumpt.
Prüfen Sie, ob
- die Laugenpumpe verstopft ist. Laugenpumpe und Laugenfilter reinigen wie auf Seite 20/21 beschrieben.
- „ohne Endschleudern“ gewählt ist.
Die Wäsche wird nicht wie gewohnt oder überhaupt nicht geschleudert.
● Die eingestellte Schleuderdrehzahl war zu niedrig.
- Die Wäsche kann sich in der Trommel nicht genügend verteilen. Deshalb wurde zum Schutz des Automaten nur mit einer reduzierten Schleuderdrehzahl oder gar nicht geschleudert.
- Große, aufgerollte Wäschestücke (z.B. Badezimmerläufer) verursachen eine zu starke Unwucht. Aus Sicherheitsgründen wird nicht geschleudert. Der Schleuderanlauf wiederholt sich jedoch so lange, bis die eigentliche Schleuderzeit abgelaufen ist. Geben Sie deshalb immer große und kleine Wäscheteile in die Trommel.
- Der Laugenfilter kann verstopft sein. Reinigen Sie Laugenfilter und Pumpe wie auf Seite 20/21 beschrieben.
Nach dem letzten Spülgang (Spülstop) ist Schaum sichtbar.
- In Gebieten mit weichern Wasser kann eine Laugenverschleppung Ursache einer übermäßigen Schaumbildung im letzten Spülgang sein. Schalten Sie in solchen Fällen einen höheren Wasserstand im Spülen ein (s. Seite 27)
- In Waschmitteln sind unter anderem nichtionogenen Tenside vorhanden (waschaktive Substanzen), die die Vergrauung besonders von pflegeleichten Textilien verhindern helfen. Diese Tenside verursachen häufig Schaum im letzten Spülwasser, haben aber nachweislich keinen Einfluß auf das Spülergebnis (keine Alkali-tät). Die Menge des Schaums ist bei den einzelnen Waschmitteln unterschiedlich groß. Auch durch weitere Spülgänge verringert sich das Schaumbild kaum.
Der Waschautomat steht während des Schleuderns nicht ruhig.
Das ist möglich, wenn nicht alle vier Füße gleichmäßig aufstehen.
- Durch leichtes diagonales Kippen feststellen, welcher Fuß nicht richtig steht.
- Den Automaten wie auf Seite 31 beschrieben standsicher ausrichten.
Nachgiebige Dielenbretter führen nicht nur zu verstärkten Schleudergeräuschen, sondern auch zu unsicherem Standverhalten.
- Eine ca. 3-5 cm dicke Platte auf mindestens 2 Fußbodenbalken festschrauben.
- Waschautomat nicht in der Mitte, sondern in der Ecke eines Raumes aufstellen.
- Ist eine Verstärkung der Dielenbretter nicht möglich, ist es ratsam, künftig eine niedrigere Schleuderdrehzahl einzustellen.
Die Fülltür läßt sich nicht öffnen
Prüfen Sie, ob
- der Waschautomat elektrisch angeschlossen ist
- das Programm abgelaufen ist.
- das Wasser abgepumpt ist
● die Wäschetrommel still steht.
Sind diese Vorraussetzungen erfüllt:
● Die Fülltür kräftig zudrücken.
- Taste „Tür“ drücken.
Fülltür öffnen bei Stromausfall
● Waschautomat ausschalten.
- Klappe zum Laugenfilter mit dem mitgelieferten Öffner oder einem Löffelstil öffnen.

- Falls noch Wasser im Waschautomaten ist, wie auf Seite 20 beschrieben herauslaufen lassen.
Achtung: das Wasser ist heiß, wenn vorher mit einer hohen Temperatur gewaschen wurde.
- Wenn sich noch Wasser in der Trommel befindet, ein möglichst großes Gefäß benutzen: Es muß je nach Wassermenge im Automaten mehrmals geleert werden.
- Am Zugöffner ziehen. Die Fülltür öffnet sich.

Bevor Sie in die Trommel fassen, prüfen Sie, ob die Trommel stillsteht.
Auf der gewaschenen Wäsche haften graue elastische Rückstände (Fettläuse).
Die Wäsche war stark mit Fett verschmutzt (Salben, Öle), und die Waschmittelmenge hat nicht ausgereicht, um das Fett zu binden.
- Bei derart verschmutzter Wäsche entweder 1/2-Meßbecher mehr Pulverwaschmittel zur Hauptwäsche zugeben oder bei Programmen bis 60°C flüssiges Waschmittel verwenden.
- Vor der nächsten Wäsche das Koch-/Buntwäscheprogramm bei 60°C mit einem flüssigen Waschmittel ohne Wäsche ablaufen lassen, um den Laugenraum zu reinigen.
Nach dem Waschen sind braune Flecken in der Wäsche.
Es kann sich dabei um Mangan- oder Eisenrückständen aus dem Wasser einer eigenen Hauswasserversorgung handeln.
Die Verfleckungen entstehen vorwiegend, wenn phosphatfreies Pulverwaschmittel verwendet wird.
- Waschen Sie die Wäsche noch einmal mit phosphathaltigem Pulverwaschmittel, einem Flüssigwaschmittel oder behandeln Sie die Wäsche mit einem speziellen Rostentferner.
Nach dem Waschen haben sich auf den Textilien Knötchen (Pills) gebildet.
Die Textilien vertragen nicht die übliche Waschbehandlung. Solche Textilien waschen Sie am besten im Schongang oder in einem schonenderen Programm, um eine weitere Knötchenbildung zu vermeiden.
Die Wäsche wird mit Flüssigwaschmittel nicht sauber.
Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleichmittel. Daher werden nicht alle Flecken entfernt, z. B. Obst-, Kaffee- oder Teeflecken.
● Verwenden Sie bei derart verschmutzten Textilien bleichmittelhaltige Universalwaschmittel oder
- füllen Sie Fleckensalz entsprechend der Dosieranweisung in die Kammer 🐎 und das Flüssigwaschmittel in eine Dosierkugel.
- Flüssigwaschmittel und Fleckensalz nie zusammen in die Einspülkammer geben.
Kindersicherung für den Waschmittelschubkasten
Die Kindersicherung verhindert das Aufziehen des Waschmittel-Schubkastens durch Kinder.
- Den Schubkasten nach vorn ziehen.
- Die Kreuzschlitzschraube an der Unterseite des Schubkastens herausdrehen.

- Die Kindersicherung rastet ein, wenn der Schubkasten geschlossen wird. Nun kann der Schubkasten nur mit gleichzeitig hochgedrückter Kindersicherung herausgezogen werden.

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MieleHohen Wasserstand einschalten
Ein hoher Wasserstand während des Spülens im Programm „Koch-/Buntwäsche“ kann unabhängig von der Taste „Wasser plus“ mit dem Mikroschalter unter der Blende eingeschaltet werde.
Dies ist sinnvoll
- bei besonderen Anforderungen an die Spülwirkung
- bei Wasser im Härtebereich 1.
Den Mikroschalter unter der Blende auf der +-Seite z. B. mit einem Schraubendreher mit schmaler Klinge drücken.

Der hohe Wasserstand während des Spülens bleibt solange erhalten, bis Sie den Mikroschalter wieder umschalten.
In den Programmen „Pflegeleicht-Fein“ und „Wolle“ wird automatisch mit hohem Wasserstand gewaschen und gespült, im Programm „Pflegeleicht“ wird mit hohem Wasserstand gespült.
Zur Ausführung von Reparaturen benachrichtigen Sie bitte
- Ihren Miele-Fachhändler oder
● den Miele-Werkskundendienst.
Das beigefügte Adressenverzeichnis enthält die Anschriften der Miele-Verkaufsbüros und Beratungsstellen.
Der Kundendienst benötigt Typ und Nummer Ihres Automaten. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schau-glases.
Beispiel:

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Miele MADE IN GERMANY 5 kg U/min Typ Nr. Heizung W Nennauftn. W A 50 Hz Füllgew. Schleud.Aufstellfläche
Als Aufstellfläche eignet sich am besten eine Betondecke. Diese gerät im Gegensatz zu einer Holzbalkendecke oder einer Decke mit „weichen“ Eigenschaften selten beim Schleudern in Schwingung.
Beachten Sie folgende Hinweise zur Aufstellung des Gerätes:
- waagerecht und standsicher aufstellen.
- nicht auf weichen Fußbodenbelägen aufstellen, da das Gerät sonst während des Schleuderns vibriert.
- bei Holzbalkendecke: Automat auf eine Sperrholzplatte (60x60x3 cm) stellen. Die Platte sollte mit möglichst vielen Balken, jedoch nicht mit den Fußbodenbrettern verschraubt werden.
- Aufstellung möglichst in einer Ecke des Raumes. Dort ist die Stabilität jeder Decke am größten.
- bei Sockelaufstellung: Sicherung vor dem Wegrutschen während des Schleuderns durch Spannlaschen* oder eine 1-2 cm hohe Kante am Sockel.
Automat aufstellen
Automat vom Verpackungsboden zum Aufstellort transportieren. Beachten Sie:
- Zum Heben nicht an die Fülltür fassen.
- Gerätefüße und Aufstellfläche müssen trocken sein. Sonst besteht Rutschgefahr beim Schleudern.
Transportsicherung
- Drehsicherung mit einer Kombizan- ge entfernen.

● Transportstangen um 90° drehen.

- Stangen und Stützblech herausziehen.

- Löcher mit den mitgelieferten Stopfen verschließen.

Der Automat darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden.
Bewahren Sie die Transportsicherung auf. Sie muß vor einem Transport des Gerätes (z.B. bei einem Umzug) wieder montiert werden.
Wasch-Trocken-Säule
Eine Wasch-Trocken-Säule ist zusammen mit einem Miele-Trockenautomaten möglich. Dazu ist ein Zwischenbausatz* erforderlich.
Alle mit * gekennzeichneten Teile sind im Miele-Fachhandel oder -Kunden-dienst erhältlich.
Ausrichten
Der Waschautomat muß lotrecht stehen, damit ein einwandfreier Lauf gewährleistet ist.

Gleichen Sie Bodenunebenheiten durch die Schraubfüße aus.
- Fuß (Füße) herausschrauben, bis der Automat lotrecht steht.
- Fuß mit einer Wasserpumpenzange festhalten.
- Kontermutter mit einem Schraubendreher festdrehen.

Aufstellung unter einer Arbeitsplatte / in einer Küchenzeile:
- ein Unterbausatz* ist erforderlich.
- der Gerätedeckel muß durch ein Abdeckblech ersetzt werden. Sorgfältige Montage ist aus Gründen der elektrischen Sicherheit unbedingt erforderlich. Das Abdeckblech gehört zum Lieferumfang des Unterbausatzes.
- bei Arbeitsplatten-Höhe 900/910 mm ist ein Ausgleichsrahmen* erforderlich.
- Wasserzulauf und -ablauf sowie der Elektroanschluß sollten in der Nähe des Automaten installiert und zugänglich sein.
- Unterbau-, Nischen- und Gerätemaße siehe Abb.
- Eine Montageanweisung liegt dem Unterbausatz bei.

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580 -20 600 600 165 35 100 55 570 820 820-10 -5 595Alle mit * gekennzeichneten Teile sind im Miele-Fachhandel oder -Kunden-dienst erhältlich.
Drehstrom-Ausführung
Der Automat ist mit einem Drehstromkabel 5 x 1,5 mm² ohne Stecker (ca. 1,9 m lang) versehen. Der Anschluß erfolgt an ein Drehstromnetz 3 N \~ 50 Hz 380 V. Der Anschlußwert beträgt 4,7–5,2 kW, die Absicherung 16 A.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Das Gerät ist von Drehstrom auf Wechselstrom umschaltbar.
Die Umschaltung erfolgt am Klemmbrett an der Rückwand des Automaten. Auch muß das Anschlußkabel gewechselt werden.
Der Automat darf nur vom autorisierten Elektro-Fachmann umgeschaltet werden.
Farben der Adern im Anschlußkabel:
Drehstrom 3 N \~ 50 Hz 380 - 400 V
Schutzdraht = grün/gelb.

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Anschlußkabel 3 2 1 N 1Drehstrom 3 N \~ 50 Hz 380–400 V
Anschlußwert 4,7–5,2 kW
Absicherung 16 A
Wechselstrom \~ 50 Hz 220 – 230 V
Schutzdraht = grün/gelb.
Anschlußkabel

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3 2 1 N +Wechselstrom \~ 50 Hz 220–230 V
Anschlußwert 3,2–3,5 kW
Absicherung 16 A
Hinweis für die Schweiz
Der Automat kann auf eine andere Spannungsart umgeschaltet werden (Umschaltungsanweisung im Bereich der Netzanschlußklemme an der Maschinenrückwand).
Die Umschaltung nur von einem autorisierten Elektro-Fachmann vornehmen lassen.
Anschlußwert siehe Typenschild.
Sondervorschriften für Österreich (nur bei Drehstrom)
Bei festem Anschluß muß im Handbereich des Automaten ein allpoliger Hauptschalter (einschl. Abschaltung des Nulleiters) in die Zuleitung montiert werden.
Ein vom EVU verlangter 4poliger Fehlerspannungs- oder Fehlerstromschutzschalter gilt als allpoliger Abschalter im Sinne dieser Vorschrift.
Wasserzulauf
Der Automat darf ohne Rückflußverhinderer an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden, da er nach den DVGW-Richtlinien gebaut ist (zu ersehen auf dem Typenschild).
Zum Anschluß ist ein Wasserhahn mit 3/4" Verschraubung erforderlich. Fehlt ein Wasserhahn, so darf er nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden.
An den Wasserhahn wird der ca. 1,5 m lange Druckschlauch 3/8" mit 3/4" Verschraubung angeschlossen.
Dieser Druckschlauch ist nicht für einen Warmwasseranschluß geeignet. Bitte achten Sie darauf, daß die Dichtungsscheibe richtig in der Verschraubung sitzt.
Hat der Wasserhahn ein verkürztes 3/4" Gewinde, die mitgelieferte Dichtungsscheibe als Längenausgleich zusätzlich in die Überwurfmutter des Zulaufschlauches legen.
Die Anschlußstelle steht unter Wasser- leitungsdruck. Kontrollieren Sie deshalb durch langsames Öffnen des Wasser- hahns, ob der Anschluß dicht ist.
Wenn Sie den Schlauch austauschen, verwenden Sie nur Schlauchqualitäten mit einem Platzdruck von mindestens 70 bar Überdruck. Dieses gilt auch für die eingebundenen Anschlußarmaturen. Miele-Originalteile erfüllen die Forderung.
Als Sonderzubehör sind Schläuche von 2,5 oder 4,0 m Länge lieferbar.
Der Fließdruck muß mindestens 1 bar Überdruck betragen. Der Wasserstau- druck darf 10 bar Überdruck nicht übersteigen. Ist er höher als 10 bar Überdruck, muß ein Druckreduzierventil in die Wasserleitung eingebaut werden.
Der Mindestfließdruck von 1 bar Überdruck ist vorhanden, wenn bei voll geöffnetem Wasserhahn in einer Zeit von 15 Sek. 5 Liter Wasser in einen Eimer mit Füllmarkierungen fließen.
Die beiden Schmutzsiebe – eines im freien Ende des Zulaufschlauches, eines im Einlaufstutzen des Magnetventiles – dürfen nicht entfernt werden.
Sondervorschriften für Österreich
im Versorgungsgebiet der Wiener Stadtwerke:
Unmittelbar vor der Anschlußstelle des Automaten ist ein Handsperrventil vorzusehen.
Es dürfen nur Ventile vorgesehen werden, die von den Wasserwerken der Stadt Wien zum Anschluß an die Innenanlage zugelassen sind.
Die Verwendung von Gummischläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Automat ist nur dann gestattet, wenn sie
- samt eingebundenen Anschlußarmaturen einem Mindestdauerdruck von 15 bar Überdruck standhalten,
- während der Inbetriebhaltung des Automaten hinreichend beaufsichtigt sind und
- nach Beendigung des gesamten Waschvorgangs der Wasserzufluß zuverlässig abgesperrt oder die Schlauchverbindung überhaupt von der Innenanlage (Auslauf) getrennt wird.
Wasserablauf anschließen
Die Lauge wird durch eine Ablaufpumpe mit 1 m Förderhöhe abgepumpt. Um den Wasserablauf nicht zu behindern, muß der Schlauch knickfrei verlegt werden. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und ggf. abziehbar.
Maße des Ablaufschlauches:
Länge 1,5 m Innendurchmesser 22 mm Außendurchmesser 30 mm Außendurchmesser des Krümmers 32 mm
Möglichkeiten des Wasserablaufs:
- Einhängen in ein Wasch- oder Ausgußbecken.
Wird das Wasser in ein Wasch- becken abgepumpt, muß es schnell genug abfließen. Sonst besteht die Gefahr, daß Wasser überfließt oder ein Teil des abgepumpten Wassers in den Automaten zurückgesaugt wird. - Anschließen an ein Kunststoff-Abflußrohr mit Gumminippel (Siphon nicht unbedingt erforderlich).
● Auslauf in einen Bodenablauf (Gully).
Falls notwendig kann der Schlauch bis zu 5 m verlängert werden.
Für Ablaufhöhen über 1 m (bis 1,8 m max. Förderhöhe) ist im Miele-Fachhandel oder im Miele-Kundendienst eine 2. Laugenpumpe - Duobetrieb – mit dem erforderlichen Umbausatz erhältlich.
Sondervorschriften für Österreich
Der Automat kann direkt an die Abflußleitung angeschlossen werden, wenn die Hauskanalanlage der Ö-Norm 2501 entspricht.
Technische Daten
| Höhe | 85 cm(verstellbar +1/-0,5 cm) |
| Höhe bei abgenommenem Maschinendeckel | 82 cm(verstellbar +1/-0,5 cm) |
| Breite | 59,5 cm |
| Breite bei abgenommenem Maschinendeckel | 59,5 cm |
| Tiefe | 60 cm |
| Tiefe bei geöffneter Fülltür | 92 cm |
| Gewicht | 99 kg |
| max. Bodenbelastung | 1600 Newton (ca. 160 kg) |
| Fassungsvermögen | 5 kg Trockenwäsche |
| Anschlußspannung | 380–400 V |
| Anschlußwert (Drehstrom) | 4,7–5,2 kW |
| Absicherung | 16 A |
| Wasserstaudruck max. | 10 bar Überdruck |
| Wasserfließdruck min. | 1 bar Überdruck |
| Abpumphöhe max. | 1 m |
| Abpumplänge max. | 5 m |
| Verbrauch nach DIN 44983 Kochwäsche 95°C | Strom: 2,0 kWhWasser: 75 l |
| Erteilte Prüfzeichen | Funkschutz, VDE |
| Netzrückwirkungsfrei | ja, nach DIN EN 60555/VDE 0838 |
Miele
MIELE & CIE.
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