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Fritz!Box 6340 - Router AVM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Fritz!Box 6340 AVM

Einrichten und bedienen

AVM Fritz!Box 6340 - 1

text_image und bediellen HPS HEAM Power / Cable Fan LAN WLAN Info

Inhaltsverzeichnis

Sicherheit und Handhabung ....7

Sicherheitshinweise 7

Handhabung der FRITZ!Box 9

Handbuchkonventionen....10

1 Die FRITZ!Box 6340 Cable....11

2 Anschlüsse, Taster und Leuchtdioden....12

3 Bevor Sie die FRITZ!Box anschließen....15

3.1 Lieferumfang der FRITZ!Box....15

3.2 Voraussetzungen für den Betrieb ..... 15

4 FRITZ!Box anschließen 17

4.1 Am Kabelanschluss anschließen ..... 17

4.2 An die Stromversorgung anschließen....18

5 Computer mit Netzwerkkabel anschließen ..... 19

5.1 Computer anschließen 19

5.2 Netzwerk-Hub oder Netzwerk-Switch anschließen ..... 20

6 Computer über WLAN mit FRITZ!Box verbinden ..... 21

6.1 Verfahren zum Herstellen sicherer WLAN-Verbindungen.....21

6.2 WLAN-Verbindung mit WPS herstellen ..... 21

6.3 WLAN-Verbindung herstellen mit Netzwerkschlüssel ..... 23

7 Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box ..... 25

7.1 Benutzeroberfläche öffnen 25
7.2 Übersicht: FRITZ!Box auf einen Blick 26
7.3 Standardansicht und erweiterte Ansicht 27

8 Systemfunktionen der FRITZ!Box nutzen. 28

8.1 Diagnose: FRITZ!Box-Funktionen überprüfen....28
8.2 Energiesparfunktionen der FRITZ!Box nutzen 29
8.3 Push Services: Benachrichtigungsdienste der FRITZ!Box ..... 30
8.4 Tasten der FRITZ!Box sperren 32
8.5 Einstellungen der FRITZ!Box sichern und wiederherstellen ..... 33

9 Telefone und andere Endgeräte anschließen ..... 36

9.1 Analoge Telefone und Endgeräte anschließen. 36
9.2 iPhone oder Android-Smartphone anmelden 37
9.3 IP-Telefon anschließen 38
9.4 Türsprechanlage anschließen....39

10 FRITZ!Box zum Telefonieren einrichten ..... 40

10.1 Eigene Rufnummern einrichten....40
10.2 Telefone und andere Endgeräte in FRITZ!Box einrichten ..... 40

11 Kennwortschutz: FRITZ!Box sicher nutzen.....42

11.1 Anmeldung mit Kennwort: Verfahren der FRITZ!Box ..... 42
11.2 FRITZ!Box-Kennwort verwenden 43
11.3 FRITZ!Box-Benutzer verwenden....45
11.4 Kennwort vergessen – was tun? 51
11.5 Modus „Keine Anmeldung“....53

12 MyFRITZ!: Von überall auf FRITZ!Box zugreifen ..... 54

12.1 MyFRITZ! einrichten 54
12.2 MyFRITZ! nutzen 56
12.3 Sicherheit bei MyFRITZ! 59

13 FRITZ!Box als Internet-Router . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

13.1 Kindersicherung: Zugangsprofile für die Internetnutzung ..... 60

13.2 Freigaben: Computer aus dem Internet erreichbar machen ..... 69

13.3 Dynamisches DNS: Name statt IP-Adresse....71

13.4 Zugriff aus dem Internet über HTTPS, FTP und FTPS .....72

13.5 Priorisierung: Vorrang beim Internetzugriff .....74

13.6 VPN: Fernzugriff auf das Heimnetz .....77

13.7 DNS-Server: frei wählbar 79

13.8 DNSSEC: Sicherheit bei DNS-Anfragen....79

13.9 IPv6: Das neue Internetprotokoll 80

13.10 LISP: FRITZ!Box als LISP-Router....82

14 FRITZ!Box als WLAN-Basisstation. 87

14.1 WLAN-Funknetz per Zeitschaltung an- und ausschalten ..... 87

14.2 WLAN-Funknetz vergrößern....88

14.3 WLAN – technisches Wissen 89

15 FRITZ!Box als Telefonanlage. 97

15.1 Telefonbuch 97

15.2 Anrufliste 98

15.3 Anrufbeantworter....98

15.4 Faxfunktion....102

15.5 Rufumleitung 103

15.6 Wahlregeln für ausgehende Gespräche ..... 104

15.7 Rufsperren für Anrufer und Rufnummern ..... 105

15.8 Klingelsperre 106

15.9 Weckruf....107

15.10 Babyfon 107

15.11 Telefonieren mit Komfortfunktionen.... 108

16 FRITZ!Box verbindet Netzwerkgeräte ..... 114

16.1 Netzwerkeinstellungen in der FRITZ!Box 114

16.2 IP-Adresse automatisch beziehen 122

17 FRITZ!Box-Namen vergeben ..... 125

18 Internetzugang für Gäste einrichten ..... 126

18.1 WLAN-Gastzugang – privater Hotspot ..... 126

18.2 Gastzugang an der LAN 4-Buchse einrichten....127

19 Hilfe bei Fehlern 128

19.1 Benutzeroberfläche lässt sich nicht öffnen ..... 128

19.2 WLAN-Verbindung lässt sich nicht herstellen ..... 132

19.3 WLAN-Verbindung bricht ab 133

20 FRITZ!Box am Telefon einrichten ..... 136

20.1 Weckruf....136

20.2 Klingelsperre 136

20.3 Rufumleitung 137

20.4 WLAN an- und ausschalten 141

20.5 Werkseinstellungen laden....141

20.6 Spontane Amtsholung aktivieren und deaktivieren ..... 141

21 FRITZ!Box außer Betrieb nehmen....143

21.1 Werkseinstellungen laden....143

21.2 Zusatzprogramme deinstallieren ..... 144

22 Technische Daten 147

22.1 Netzzugangsschnittstelle ..... 147

22.2 Anschlüsse und Schnittstellen ..... 147

22.3 Routerfunktionen....148

22.4 Benutzeroberfläche und Anzeige 148

22.5 Hörtöne....148

22.6 Geräteeigenschaften 148

22.7 Kabel....149

23 Kundenservice....151

23.1 Dokumentationen zur FRITZ!Box. 151

23.2 Informationen im Internet 152

23.3 Feedback zur FRITZ!Box....153
23.4 Unterstützung durch das Support-Team....154
23.5 AVM-Kleinteileversand 156

Rechtliches 157

Rechtliche Hinweise 157

CE-Konformitätserklärung 158

Entsorgungshinweise 159

Bohrschablone 160

Stichwortverzeichnis 162

Sicherheit und Handhabung

Lesen Sie vor Installation und Benutzung der FRITZ!Box die folgenden Hinweise zu Sicherheit und Handhabung.

Sicherheitshinweise

Beachten Sie vor dem Anschluss der FRITZ!Box 6340 Cable die folgenden Sicherheitshinweise, um sich selbst und die FRITZ!Box vor Schäden zu bewahren.

  • Überlastete Steckdosen, Verlängerungskabel und Steckdosenleisten können zu Bränden und Stromschlägen führen.
    – Verzichten Sie möglichst auf den Einsatz von Steckdosenleisten und Verlängerungskabeln.
  • Verbinden Sie nicht mehrere Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten miteinander.

- Beim Bohren beschädigte Elektro-, Gas- oder Wasserleitungen stellen eine erhebliche Gefahr dar.

- Stellen Sie vor der Wandmontage der FRITZ!Box sicher, dass sich hinter den geplanten Bohrstellen keine Elektro-, Gas- oder Wasserleitungen befinden. Prüfen Sie dies gegebenenfalls mit einem Leitungs-detektor oder ziehen Sie Fachleute zu Rate.

- Durch Wärmestau kann es zu einer Überhitzung der FRITZ!Box kommen. Dies kann zu Schäden an der FRITZ!Box führen.

  • Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzirkulation rund um die FRITZ!Box.
    – Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze am Gehäuse der FRITZ!Box immer frei sind.
  • Stellen Sie die FRITZ!Box nicht auf Teppich oder ge-polsterte Möbel.
    – Decken Sie die FRITZ!Box nicht ab.

Die Geräteunterseite der FRITZ!Box kann sich im normalen Betrieb erwärmen. Diese Wärmeentwicklung kann Schäden an wärmeempfindlichen Oberflächen verursachen.

- Stellen Sie die FRITZ!Box nicht auf wärmeempfindliche Flächen.

- Bei Gewitter besteht Gefahr durch Blitzeinschlag und durch Überspannungsschäden an angeschlossenen Elektrogeräten.

- Installieren Sie die FRITZ!Box nicht bei Gewitter.

– Trennen Sie die FRITZ!Box bei Gewitter vom Stromnetz und vom Kabelanschluss.

- Nässe und Flüssigkeiten, die in die FRITZ!Box gelangen, können elektrische Schläge oder Kurzschlüsse verursachen.

- Verwenden Sie die FRITZ!Box nur innerhalb von Gebäuden.

– Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Innere der FRITZ!Box gelangen.

- Durch unsachgemäßes Öffnen und unsachgemäße Reparaturen können Gefahren für Benutzer des Geräts entstehen.

- Öffnen Sie das Gehäuse der FRITZ!Box nicht.

Besondere Sicherheitshinweise für Ihren Kabelnetzanschluss

- Bei veralteter Elektroinstallation oder fehlerhafter Breitbandkabelinstallation können unter Umständen sehr hohe Ausgleichsströme durch Ihre Geräte fließen, wo-durch Brandgefahr entsteht.

– Vergewissern Sie sich, dass die Elektroinstallation dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

– Erkundigen Sie sich nach der Leistungsfähigkeit Ihrer Elektrik, konkret der Belastbarkeit von Leitungen und Steckdosen.

  • Stellen Sie sicher, dass die Schutzkontakte Ihrer Steckdosen über einen Schutzleiter verbunden sind, der über die Potentialausgleichsschiene zusammen mit dem Kabelnetzanschluss normgerecht geerdet ist.
    – Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren installierenden Servicetechniker oder einen fachkundigen Elektriker.

Handhabung der FRITZ!Box

  • Sie können die FRITZ!Box aufstellen oder aufhängen. Eine Bohrschablone für die Wandmontage der FRITZ!Box finden Sie auf Seite 160.
  • Stellen oder hängen Sie die FRITZ!Box an einem trockenen und staubfreien Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung auf.
  • Um ideale Betriebsbedingungen zu schaffen, montieren Sie die FRITZ!Box mit den Anschlusskabeln nach unten an einer Wand.
  • Wenn Sie die FRITZ!Box über ein Netzwerkkabel mit Ihrem Computer verbinden, beachten Sie die maximale Kabellänge von 100 m.
  • Wenn Sie zwischen der FRITZ!Box und Computern WLAN-Verbindungen aufbauen wollen, stellen Sie die FRITZ!Box an einem zentralen Ort auf.
  • Achten Sie auf genügend Abstand zu Störungsquellen wie Mikrowellengeräten oder Elektrogeräten mit großem Metallgehäuse.

Handbuchkonventionen

In diesem Handbuch werden folgende Symbole und Hervorhebungen verwendet:

AVM Fritz!Box 6340 - Handbuchkonventionen - 1

Dieses Symbol markiert nützliche Hinweise und Tipps.

AVM Fritz!Box 6340 - Handbuchkonventionen - 2

Dieses Symbol markiert wichtige Hinweise, die Sie auf jeden Fall befolgen sollten, um Fehlfunktionen zu vermeiden.

- Anführungszeichen kennzeichnen Elemente und Funktionen der Benutzeroberfläche sowie Pfade.

Beispiel

Wählen Sie im Menü „Heimnetz/Smart Home“ und Klicken Sie auf „Neues Gerät anmelden“.

- Spitze Klammern markieren Platzhalter.

Beispiel

Drücken Sie die Tasten ⭐# . Für geben Sie eine Keypad-Sequenz ein.

• Fette Schrift betont wichtige Wörter.

Beispiel

Verlassen Sie die Seite nicht, ohne zu speichern.

- Blaue Schrift im Text markiert Verweise innerhalb dieses Handbuchs und Adressen zur Eingabe im Browser

Beispiel

Lesen Sie auch die Hinweise auf Seite 10.

1 Die FRITZ!Box 6340 Cable

Willkommen. Wir freuen uns, dass Sie sich für eine FRITZ!Box entschieden haben. Die FRITZ!Box 6340 Cable ist die Zentrale Ihres Heimnetzes und verbindet Ihre Computer und Netzwerkgeräte mit dem Internet. Sie können die FRITZ!Box direkt am Kabel-Anschluss als Internetrouter betreiben.

Die FRITZ!Box hat Anschlüsse für Computer und unterstützt die Funktechnologie WLAN. Damit können Sie die FRITZ!Box als WLAN-Basisstation für WLAN-Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones einsetzen.

Angeschlossene Telefone nutzen die FRITZ!Box als Telefonanlage.

Angeschlossene Computer und Netzwerkgeräte verbindet die FRITZ!Box zu Ihrem privaten Heimnetz, in dem alle Geräte untereinander Daten austauschen können. Musik-, Video- und Bilddateien überträgt die FRITZ!Box an geeignete Abspielgeräte im Heimnetz.

Einstellungen für die FRITZ!Box und für Ihr privates Heimnetz nehmen Sie in einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche vor. Die Benutzeroberfläche können Sie in einem beliebigen Internetbrowser starten. Assistenten führen Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung der wichtigsten FRITZ!Box-Funktionen.

Dieses Handbuch unterstützt Sie bei Anschluss, Einrichtung und Bedienung Ihrer FRITZ!Box. Es möchte Sie nicht nur mit den vielfältigen Funktionen des Geräts, sondern auch mit dem einen oder anderen technischen Zusammenhang vertraut machen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer FRITZ!Box.

2 Anschlüsse, Taster und Leuchtdioden

Dieses Kapitel beschreibt die Anschlüsse, Taster und Leuchtdioden der FRITZ!Box.

2.1 Anschlüsse

AVM Fritz!Box 6340 - Anschlüsse - 1

text_image CABLE FON1 FON2 LAN1 LAN2 LAN3 LAN4 Power 2 x Fon analog Kabel analoges Telefon, Fax Internet am TV-Kabelanschluss 4 x LAN (GBit) Computer, Spiele- konsole, Netzwerk Notebook, Smartphone, Video-/TV-Streaming WLAN 2,4 GHz/5 GHz

Anschlussmöglichkeiten der FRITZ!Box

CABLE

Buchse für die Verbindung mit dem Kabelanschluss

• FON 1 und FON 2

2 TAE-Buchsen und 2 RJ11-Buchsen für den Anschluss analoger Telefone und anderer analoger Endgeräte

An FON 1 und FON 2 können Sie jeweils eine Buchse belegen, also insgesamt 2 analoge Telefone anschließen.

• LAN 1 – LAN 4

4 Gigabit-Ethernet-Buchsen (10/100/1000 Base-T) für den Anschluss von Computern und anderen netzwerkfähigen Geräten wie Spielekonsolen und Netzwerk-Hubs

- WLAN-Basisstation

integrierte WLAN-Basisstation für den Anschluss von WLAN-Geräten, die den Funkstandard IEEE 802.11a, IEEE 802.11b, IEEE 802.11g oder IEEE 802.11n (im 2,4- oder 5-GHz-Frequenzband) nutzen

2.2 Taster

Die FRITZ!Box hat auf der Geräteoberseite zwei Taster.

AVM Fritz!Box 6340 - Taster - 1

text_image WPS WLAN FR/Ti/Box CABLE Power / GHz 30 LTM 50-241 160

Taster der FRITZ!Box

Funktionen der Taster

WLAN-Taster

Mit dem WLAN-Taster können Sie das WLAN der FRITZ!Box an- und ausschalten.

WPS-Taster

Mit dem WPS-Taster können Sie WLAN-Verbindung per WPS herstellen, siehe WLAN-Verbindung mit WPS herstellen ab Seite 21.

2.3 Leuchtdioden

Die FRITZ!Box 6340 Cable hat fünf Leuchtdioden (LEDs), die durch Leuchten oder Blinken verschiedene Verbindungszustände und Ereignisse anzeigen.

LED ZustandBedeutung
Power / Cableleuchtet Stromzufuhr besteht und der Kabelanschluss ist betriebsbereit
blinkt Stromzufuhr besteht und die Verbindung zum Kabelanschluss wird hergestellt oder ist unterbrochen
Fon leuchtetEine Telefonverbindung über das Internet besteht
blinkt Nachrichten in Ihrer Sprach-/E-MailboxDiese Funktion muss von Ihrem Telefonianbieter unterstützt werden
LAN leuchtetEine Netzwerkverbindung zu mindestens einem ange-schlossenen Netzwerkgerät besteht
WLAN leuchtetDie WLAN-Funktion ist eingeschaltet
blinktWLAN-Einstellungen werden übernommenDas Funknetz wird ein- oder ausgeschaltetWPS wird ausgeführtWPS-Vorgang abgebrochen: mehr als zwei WLAN-Geräte führen gleichzeitig WPS aus Wiederholen Sie den WPS-Vorgang
Info leuchtetDie LED zeigt ein Ereignis an, das in der Benutzeroberfläche unter „System / Tasten und LEDs / Info-Anzeige“ eingestellt ist
blinktFRITZ!OS wird aktualisiertDer für den Online-Zähler angegebene Wert ist erreichtAnrufe in Abwesenheit, neue Nachrichten auf dem FRITZ!Box-Anrufbeantworter oder ein anderes in der Benutzeroberfläche unter „System / Tasten und LEDs / Info-Anzeige“ eingestelltes Ereignis wird angezeigt
blinkt rot Fehler:Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.Folgen Sie den Hinweisen auf der Seite „Übersicht“.

3 Bevor Sie die FRITZ!Box anschließen

  • Lesen Sie die Hinweise zu Sicherheit und Handhabung auf Seite 7.
  • Überprüfen Sie den Inhalt Ihres FRITZ!Box-Kartons. Den Lieferumfang finden Sie auf Seite 15.
  • Stellen Sie sicher, dass die Voraussetzungen für den Betrieb der FRITZ!Box gegeben sind, siehe Seite 15.

3.1 Lieferumfang der FRITZ!Box

• FRITZ!Box 6340 Cable
- ein Netzteil
- ein Netzwerkkabel
- eine FRITZ!Box-CD
- eine Kurzanleitung

3.2 Voraussetzungen für den Betrieb

Für den Betrieb der FRITZ!Box müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

• ein aktueller Internetbrowser
Einige Funktionen der FRITZ!Box können Sie nur mit einem HTML5-fähigen Internetbrowser nutzen, zum Beispiel mit Firefox ab Version 17, Internet Explorer ab Version 9 oder Google Chrome ab Version 23.

- ein internetfähiger Kabelanschluss nach DOCSIS oder EuroDOCSIS-Standard 1.0, 1.1, 2.0 oder 3.0

- für die WLAN-Verbindung zu Tablets, Smartphones und Computern:

Tablets, Smartphones oder Computer mit WLAN-Unterstützung nach IEEE 802.11n, IEEE 802.11g, IEEE 802.11a oder IEEE 802.11b. Computer, die kein integriertes WLAN haben, können durch ein WLAN-Gerät, zum Beispiel einen FRITZ!WLAN USB Stick, die WLAN-Unterstützung erhalten.

- für den Anschluss von Computern über Netzwerkkabel: Computer mit einem Netzwerkanschluss (Netzwerkkarte Standard-Ethernet 10/100/1000 Base-T)

4 FRITZ!Box anschließen

  • Lesen Sie vor dem Anschluss der FRITZ!Box die Hinweise zu Sicherheit und Handhabung auf Seite 7.
  • Schließen Sie die FRITZ!Box am Kabelanschluss an.
    • Schließen Sie die FRITZ!Box an das Stromnetz an.

4.1 Am Kabelanschluss anschließen

AVM Fritz!Box 6340 - Am Kabelanschluss anschließen - 1

Am Kabelanschluss anschließen

Zum Anschließen der FRITZ!Box benötigen Sie ein Koaxialkabel, das Sie von Ihrem Kabelnetzbetreiber erhalten. Im Lieferumfang der FRITZ!Box befindet sich kein Koaxialkabel.

Schließen Sie das Koaxialkabel am Anschluss „CABLE“ der FRITZ!Box und an Ihrer Multimediadose an.

4.2 An die Stromversorgung anschließen

AVM Fritz!Box 6340 - An die Stromversorgung anschließen - 1

Anschluss an die Stromversorgung

  1. Nehmen Sie das Netzteil aus dem Lieferumfang der FRITZ!Box zur Hand.
    Verwenden Sie für den Anschluss an die Stromversorgung nur dieses Netzteil.
  2. Schließen Sie das Netzteil an die Strombuchse der FRITZ!Box an.
  3. Stecken Sie das Netzteil in eine Steckdose der Stromversorgung.

Die Leuchtdiode „Power / Cable“ leuchtet nach einigen Minuten dauerhaft und signalisiert damit die Betriebsbereitschaft der FRITZ!Box.

5 Computer mit Netzwerkkabel anschließen

Computer und andere Netzwerkgeräte können Sie mit einem Netzwerkkabel an die FRITZ!Box anschließen.

5.1 Computer anschließen

An jeden LAN-Anschluss der FRITZ!Box können Sie einen Computer oder ein anderes Netzwerkgerät anschließen.

AVM Fritz!Box 6340 - Computer anschließen - 1

Anschluss eines Computers mit einem Netzwerkkabel

  1. Stecken Sie das mitgelieferte Netzwerkkabel in den LAN-Anschluss des Computers.

Sie können auch ein anderes Netzwerkkabel verwenden. Beachten Sie dazu Seite 149.

  1. Stecken Sie das noch freie Kabelende in eine LAN-Buchse der FRITZ!Box.

FRITZ!Box und Computer sind nun miteinander verbunden.

5.2 Netzwerk-Hub oder Netzwerk-Switch anschließen

Sie können einen Netzwerk-Hub oder Netzwerk-Switch an die FRITZ!Box anschließen.

AVM Fritz!Box 6340 - Netzwerk-Hub oder Netzwerk-Switch anschließen - 1

  1. Stecken Sie das mitgelieferte Netzwerkkabel in den Uplink-Port des Netzwerk-Hubs oder Netzwerk-Switches.
    Sie können auch ein anderes Netzwerkkabel verwenden. Beachten Sie dazu Seite 149.

  2. Stecken Sie das noch freie Kabelende in eine LAN-Buchse der FRITZ!Box.

FRITZ!Box und Netzwerk-Hub sind nun miteinander verbunden.

6 Computer über WLAN mit FRITZ!Box verbinden

Computer und andere Geräte mit WLAN, zum Beispiel Smartphones und Netzwerkdrucker, können Sie über WLAN-Funk kabellos mit der FRITZ!Box verbinden.

6.1 Verfahren zum Herstellen sicherer WLAN-Verbindungen

Mit folgenden Verfahren können Sie an einem WLAN-Gerät eine sichere WLAN-Verbindung zur FRITZ!Box herstellen:

Verfahren Beschreibung Anleitung
WPS Der WLAN-Netzwerkschlüssel der FRITZ!Box wird automatisch auf das WLAN-Gerät übertragen.WPS steht für „Wi-Fi Protected Setup“.Seite 21
Netzwerk-schlüssel eingeben Den Netzwerkschlüssel der FRITZ!Box geben Sie am WLAN-Gerät von Hand ein.Seite 23

6.2 WLAN-Verbindung mit WPS herstellen

Mit WPS können Sie ein WLAN-Gerät schnell und einfach mit der FRITZ!Box verbinden.

Voraussetzungen

Das WLAN-Gerät muss WPS unterstützen.

Verbindung in Windows 8.1, 8, 7, Vista herstellen

An einem Computer mit Windows 8.1, 8, 7 oder Vista stellen Sie die WLAN-Verbindung mit WPS so her:

  1. Wenn an der FRITZ!Box die Leuchtdiode „WLAN“ aus ist, drücken Sie kurz auf den WLAN-Taster.
    Das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box wird eingeschaltet.

  2. Öffnen Sie auf dem Computer die WLAN-Software.

In Windows 8 und 7 klicken Sie zum Beispiel auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste.

  1. Wählen Sie das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box aus.

Der voreingestellte Name des WLAN-Funknetzes ist „FRITZ!Box 6340 Cable“.

  1. Klicken Sie auf „Verbinden“.

Das Feld für den Netzwerkschlüssel erscheint und der Hinweis, dass Sie die Verbindung per Tastendruck am Router herstellen können:

AVM Fritz!Box 6340 - Verbindung in Windows 8.1, 8, 7, Vista herstellen - 1

text_image Geben Sie den Netzwerksicherheitsschlüssel ein. Die Verbindung kann auch durch Drücken der Taste am Router hergestellt werden.
  1. Für diesen Schritt haben Sie zwei Minuten Zeit: Drücken Sie an der FRITZ!Box kurz auf den Taster „WPS“.

AVM Fritz!Box 6340 - Verbindung in Windows 8.1, 8, 7, Vista herstellen - 2

text_image PORTBOLI BOX CAKE ca. 6 sec. drucken

Die WLAN-Verbindung wird hergestellt.

Verbindung an anderen WLAN-Geräten herstellen

An einem WLAN-Gerät ohne Windows stellen Sie die WLAN-Verbindung mit WPS so her:

  1. Wenn an der FRITZ!Box die Leuchtdiode „WLAN“ aus ist, drücken Sie kurz auf den WLAN-Taster.

Das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box wird eingeschaltet.

  1. Suchen Sie am WLAN-Gerät nach WLAN-Funknetzen in der Umgebung.

Wie das geht, lesen Sie in der Dokumentation des WLAN-Geräts.

  1. Wählen Sie das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box aus und starten Sie den Verbindungsaufbau mit WPS.

  2. Für diesen Schritt haben Sie zwei Minuten Zeit: Drücken Sie an der FRITZ!Box kurz auf den Taster „WPS“.

AVM Fritz!Box 6340 - Verbindung an anderen WLAN-Geräten herstellen - 1

Die WLAN-Verbindung wird hergestellt.

6.3 WLAN-Verbindung herstellen mit Netzwerkschlüssel

Sie können eine WLAN-Verbindung herstellen, indem Sie den Netzwerkschlüssel der FRITZ!Box am WLAN-Gerät eingeben:

  1. Wenn an der FRITZ!Box die Leuchtdiode „WLAN“ aus ist, drücken Sie kurz auf den WLAN-Taster.

Das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box wird eingeschaltet.

  1. Öffnen Sie an Ihrem WLAN-Gerät die WLAN-Software.

In Windows 8.1, 8 und 7 klicken Sie zum Beispiel auf das WLAN-Symbol * in der Taskleiste.

  1. Wählen Sie das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box aus.

Der voreingestellte Name des WLAN-Funknetzes ist „FRITZ!Box 6340 Cable“.

  1. Klicken Sie auf „Verbinden“.

  2. Geben Sie in der WLAN-Software alle Werte ein, die zur WLAN-Verschlüsselung abgefragt werden.

In der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box finden Sie die Werte unter „WLAN / Sicherheit“, siehe Seite 25.

Vorgabewerte der FRITZ!Box (Werkseinstellungen):

Einstellung Vorgabewert
Netzwerkschlüssel Der Netzwerkschlüssel ist auf der Unterseite der FRITZ!Box und auf der CD-Hülle aufgedruckt.
Methode der Verschlüsselung WPA2 (AES-CCMP)
Verschlüsselung WPA2-PSK (AES)
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingaben.

Die WLAN-Verbindung wird hergestellt.

7 Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box

Die FRITZ!Box hat eine Benutzeroberfläche, die Sie am Computer in einem Internetbrowser öffnen.

In der Benutzeroberfläche richten Sie die FRITZ!Box ein, schalten Funktionen ein oder aus und erhalten Informationen zur FRITZ!Box und zu Ihren Verbindungen.

7.1 Benutzeroberfläche öffnen

Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box können Sie an jedem Computer öffnen, der mit der FRITZ!Box verbunden ist.

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Computer einen Internetbrowser.
  2. Geben Sie fritz.box in die Adresszeile des Browsers ein.
    Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box wird geöffnet.

AVM Fritz!Box 6340 - Benutzeroberfläche öffnen - 1

Adresse fritz.box im Browser eingeben

Falls die Benutzeroberfläche nicht geöffnet wird, lesen Sie die Hinweise zur Fehlerbehebung in Benutzeroberfläche lässt sich nicht öffnen ab Seite 128.

7.2 Übersicht: FRITZ!Box auf einen Blick

Alle wichtigen Informationen der FRITZ!Box finden Sie direkt auf der Seite „Übersicht“ der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

Mit einem Klick auf die verlinkten Einträge oder auf „mehr...“ gelangen Sie von dieser Seite in die jeweiligen Menüs und können dort weitere Einstellungen vornehmen.

AVM Fritz!Box 6340 - Übersicht: FRITZ!Box auf einen Blick - 1

text_image http://fritz.box/ FRITZ!Box FRITZ!Box | MyFRITZ! Übersicht Internet Telefonie Heimnetz WLAN System Assistenten Einrichten, Update, Telephone MyFRITZ! Annule, Nachrichten Übersicht FRITZ!Box Aktueller Energieverbrauch: 47% FRITZIOS Kannwort setzen Verbindungen Internet verbunden seit 11.02.2014, 04:11 Uhr Telefonio 2 Rufnummorn aktiv, davon 1 nicht registriert: 878787878 VPN nicht aufgebaut Anschlüsse Kabel bereit, 19,5 Mbit/s √ 963 kbit/s ∧ LAN verbunden WLAN an, gesichert Komfortfunktionen Telefonbuch 42 Kontakte in Telefonbuch WLAN-Gastzugang nicht aktiv MyFRITZ!-Freigaben aktiv, 1 MyFRITZ!-Freigabe eingerichtet Kindersicherung aktiv Info-Anzeige leuchtet, wenn WLAN-Gastzugang aktiv FRITZ!Box-Dienste erreichbar aus dem Internet (HTTPS/F... Push Service tagliche Informationen per E-Mail) Anrufe (heute 0) mehr (25) AB 30.Aug 14:16 Peter 30.Aug 13:12 Sabine 30.Aug 12:05 0303997 29.Aug 18:46 Thorsten 29.Aug 12:33 Helena Netzwerk mehr (12) ... iPhone Claudia WLAN Notebook Steffi WLAN FRITZIPowerline PLC FRITZ!WLAN Repeater WLAN Windows-8 LAN Anrufbeantworter mehr (0) ... Claudia 030399760 Andreas Lange 06966982 Jan Hoffmann 08999311 FRITZ!App Fon (iPhone) Ansicht: Erweitert | Inhalt | Handbuch | Tipps&Tricks | Newsletter | avm.de

Die Seite „Übersicht“ der FRITZ!Box

Im oberen Fensterbereich sehen Sie den vollständigen Produktnamen Ihrer FRITZ!Box, die aktuell installierte FRITZ!OS-Version und den aktuellen Energieverbrauch.

Wenn Sie für Ihre FRITZ!Box einen eigenen Namen vergeben haben, siehe Seite 125, wird dieser angezeigt.

Im mittleren Fensterbereich erhalten Sie Informationen zu Verbindungen, Anschlüssen und eingerichteten Komfortfunktionen.

Im unteren Fensterbereich sehen Sie die zuletzt geführten Telefonate, die Liste angeschlossener Geräte wie Computer, Netzwerkspeicher oder Telefone und die zuletzt bearbeiteten Telefonbucheinträge.

7.3 Standardansicht und erweiterte Ansicht

AVM Fritz!Box 6340 - Standardansicht und erweiterte Ansicht - 1

In den Bereichen „Internet“ und „Heimnetz“ kann die Kombination verschiedener Einstellungen dazu führen, dass die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box nicht mehr geöffnet werden kann. In diesen Bereichen wird das Aktivieren der erweiterten Ansicht nur empfohlen, wenn Sie über Netzwerkkenntnisse verfügen.

Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box verfügt über zwei Ansichten: die Standardansicht und die erweiterte Ansicht.

Im Auslieferungszustand befindet sich die FRITZ!Box in der Standardansicht. Hier stehen Ihnen alle für den täglichen Betrieb der FRITZ!Box erforderlichen Funktionen zur Verfügung. Einige Seiten und Bereiche der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche werden nicht angezeigt.

In der erweiterten Ansicht werden unter verschiedenen Menüpunkten zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten angezeigt. Die erweiterten Menüpunkte beinhalten Einstellungen für fortgeschrittene Anwender und sind für den täglichen Betrieb der FRITZ!Box nicht erforderlich.

Schnelles Wechseln zwischen den Ansichten

Der Link „Ansicht“ in der Fußzeile der FRITZ!Box ermöglicht Ihnen ein schnelles Umschalten zwischen Standardansicht und erweiterter Ansicht:

Ansicht: Standard

Link „Ansicht“ in der Fußzeile

8 Systemfunktionen der FRITZ!Box nutzen

Die FRITZ!Box bietet eine Reihe von Systemfunktionen wie Benachrichtigungsdienste, Diagnosefunktionen oder Aktualisierungsdienste, die Sie über Aktivitäten und Funktionszustand der FRITZ!Box informieren und Sie dabei unterstützen, die FRITZ!Box sicher zu betreiben und immer auf dem aktuellen Entwicklungsstand zu halten.

8.1 Diagnose: FRITZ!Box-Funktionen überprüfen

Mithilfe der Diagnosefunktion können Sie sich einen Überblick über den funktionalen Zustand Ihrer FRITZ!Box, deren Internetanbindung und über Ihr Heimnetz verschaffen. Im Fehlerfall kann Ihnen das Ergebnis der Diagnose helfen, einen Fehler zu lokalisieren und zu beheben.

Diagnose starten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „System / Diagnose“
  3. Klicken Sie zum Starten der Diagnose auf „Starten“.

Die Diagnose durchläuft die verschiedenen Prüfbereiche.

Weitere Informationen zu Prüfbereichen und Prüfpunkten sowie zu Symbolen und Informationen im Ergebnis der Diagnose erhalten Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

Diagnose abbrechen

Sie können ohne Verlust eine laufende Diagnose beenden.

Klicken Sie zum Beenden einer Diagnose auf „Abbrechen“.

Bisher gewonnene Ergebnisse bleiben sichtbar.

8.2 Energiesparfunktionen der FRITZ!Box nutzen

Die FRITZ!Box vereint verschiedene Geräte in einem Gerät: Kabelmodem, WLAN-Router, Anrufbeantworter und Faxgerät. Daher verbrauchen Sie mit der FRITZ!Box in der Regel schon sehr viel weniger Strom, als Sie mit mehreren einzelnen Geräten verbrauchen würden.

Darüber hinaus spart die FRITZ!Box Energie, indem sie im Ruhezustand die Prozessorleistung verringert und den Stromverbrauch ungenutzter Funktionen senkt. Ferner bietet die FRITZ!Box verschiedene Einstellungen für einen energiesparenden Betrieb.

Der aktuelle Energieverbrauch des FRITZ!Box-Gesamtsystems wird Ihnen auf der Seite „Übersicht“ angezeigt. Von dort gelangen Sie per Mausklick in den Energiemonitor, der den Energieverbrauch detailliert anzeigt.

WLAN-Funknetz energiesparend betreiben

Das WLAN-Modul der FRITZ!Box arbeitet im „Green AP Modus“. Es arbeitet damit besonders energieeffizient: Sobald kein WLAN-Gerät mehr mit der FRITZ!Box verbunden ist, wird der Energieverbrauch des WLAN-Moduls automatisch auf ein Minimum abgesenkt. „Green AP“ hat dabei keine Auswirkungen auf die Erreichbarkeit des WLANs für WLAN-Geräte, denn die Neuanmeldung eines WLAN-Geräts beendet automatisch den Modus, sodass die volle WLAN-Funktionalität der FRITZ!Box wieder zur Verfügung steht.

Den Stromverbrauch des WLAN-Funknetzes können Sie zusätzlich verringern, indem Sie folgende Einstellungen vornehmen:

- Zeitschaltung für das WLAN-Funknetz im Menü „WLAN / Zeitschaltung“ einrichten, siehe Seite 87

- WLAN-Funknetz ausschalten, wenn kein WLAN-Gerät mehr an der FRITZ!Box angemeldet ist, siehe Seite 88.

LAN-Anschlüsse energiesparend nutzen

Für die energieeffiziente Nutzung Ihrer Gigabit-LAN-Anschlüsse können Sie für jeden LAN-Anschluss einzeln festlegen, ob er immer mit voller Leistung (Power Mode) oder mit reduziertem Energieverbrauch (Green Mode) betrieben werden soll. Mit dem Green Mode können Sie den Energieverbrauch der FRITZ!Box auf das für Ihre Anwendungen erforderliche Maß reduzieren.

Die LAN-Anschlüsse richten Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box in der erweiterten Ansicht ein, siehe Seite 27. Im Menü „Heimnetz / Netzwerk / Netzwerkeinstellungen“ können Sie im Bereich „LAN-Einstellungen“ folgende Betriebsarten auswählen:

Betriebsart Funktionsweise und Stromverbrauch
Power Mode In dieserEinstellung werden bei Bedarf LAN-Verbindungen mit der maximalen Durchsatzleistung von 1 Gbit/s aufgebaut.Höherer Stromverbrauch als im Green Mode, wenn LAN-Anschluss in Benutzung.
Green Mode Die FRITZ!Box baut bei Bedarf LAN-Verbindungen mit einer Datenübertragungsrate von 100 Mbit/s auf.Geringerer Stromverbrauch als bei der Einstellung „Power Mode“.

8.3 Push Services: Benachrichtigungsdienste der FRITZ!Box

Push Services sind Benachrichtigungsdienste, die Sie über die Aktivitäten Ihrer FRITZ!Box informieren und Sie bei der Sicherung Ihrer Kennwörter und FRITZ!Box-Einstellungen unterstützen. Mithilfe der Push Services können Sie sich in regelmäßigen Abständen per E-Mail aktuelle Verbindungs-, Nutzungs- und Einrichtungsdaten Ihrer FRITZ!Box zusenden lassen.

In der Benutzeroberfläche stehen Ihnen unter „System / Push Service“ verschiedene Push Services zur Verfügung. Dort können Sie die für Sie interessanten Push Services auswählen

und festlegen, über welche Ereignisse der FRITZ!Box Sie informiert werden wollen und wie häufig sowie an welche E-Mail-Adresse Ihnen diese E-Mails gesendet werden sollen.

Verfügbare Push Services

Über folgende Bereiche und Aktivitäten der FRITZ!Box können Sie sich per Push Service Mail informieren lassen:

Push Service Informationen
FRITZ!Box-Info Sendet Ihnenen regelmäßig E-Mails mit Nutzungs- und Verbindungsdaten Ihrer FRITZ!Box.
Anrufbeantworter Leitet aufgenommene Nachrichten auf den Anrufbeantwortern der FRITZ!Box an die angegebene E-Mail-Adresse weiter.
Anrufe Sendet Ihnen E-Mails bei Anrufen – wahlweise nur für verpasste Anrufe oder bei allen Anrufen.
WLAN-Gastzugang SendetIhnen Informationen zu An- und Abmeldungen von Geräten am WLAN-Gastzugang.
Faxfunktion Leitet Ihre Faxe per E-Mail weiter und legt Sie zusätzlich an einem von Ihnen angegebenen Speicherort ab.
Kennwort vergessen SendetIhnen bei vergessenem Kennwort einen Zugangslink an die angegebene E-Mail-Adresse.
Aktuelle IP-Adresse SchicktIhnen bei jedem Neuaufbau der Internetverbindung die vom Internetan-bieter zugewiesene aktuelle IP-Adresse.

Push Services aktivieren

Zum Aktivieren der Push Services steht Ihnen auf der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ein Assistent zur Verfügung, der Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie auf der Seite „Übersicht“ das Menü „Assistenten“ aus.

  3. Starten Sie den Assistenten „Push Service einrichten“.

Der Assistent führt Sie durch Menüs und Dialoge zur Aktivierung der Push Services.

Push Services einrichten

Sie können die Push Services an Ihre Bedürfnisse anpassen sowie einzelne oder alle Push Services deaktivieren.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „System / Push Service / Push Services“ aus.
  3. Klicken Sie zum Einrichten eines Push Service auf die Schaltfläche „Bearbeiten“.

  4. In den Details nehmen Sie diverse Einstellungen vor.

Weitere Informationen zu den Einstellungen eines Push Service erhalten Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzer-oberfläche.

  1. Speichern Sie Ihre Einstellungen mit „OK“.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

8.4 Tasten der FRITZ!Box sperren

Mit der Funktion „Tastensperre“ im Menü „System / Tasten und LEDs“ können Sie die Taster an Ihrer FRITZ!Box sperren. Mit gesperrten Tastern verhindern Sie, dass unbeabsichtigt oder beabsichtigt Einstellungen für Ihre FRITZ!Box oder Ihr Heimnetz geändert werden.

Beispiel

Mit dem Taster „WLAN“ kann mit einem Tastendruck das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box abgeschaltet werden. Geschieht dies versehentlich, kann es unter ungünstigen Umständen eine Weile dauern, bis die Ursache gefunden wird und das WLAN-Funknetz wieder allen FRITZ!Box-Benutzern im Heimnetz zur Verfügung gestellt werden kann.

Tastensperre aktivieren

Aktivieren Sie die Einstellung „Tastensperre aktivieren“.

Tastensperre deaktivieren

Deaktivieren Sie die Einstellung „Tastensperre aktivieren“.

8.5 Einstellungen der FRITZ!Box sichern und wiederherstellen

Alle Einstellungen, die Sie in der FRITZ!Box vornehmen, können Sie in einer Sicherungsdatei speichern. Mit dieser Datei können Sie Ihre Einstellungen jederzeit wiederherstellen:

  • in derselben FRITZ!Box oder einer anderen FRITZ!Box gleichen Modells
    • in einem anderen FRITZ!Box-Modell.

In diesem Fall können Sie auswählen, welche Einstellungen in die FRITZ!Box übernommen werden.

Einstellungen sichern

AVM Fritz!Box 6340 - Einstellungen sichern - 1

Sicherungsdateien, die nicht durch die Vergabe eines Kennwortes geschützt sind, bilden eine Sicherheitslücke. Schützen Sie daher Ihre Sicherungsdatei mit einem Kennwort.

Zum Sichern Ihrer FRITZ!Box-Einstellungen steht Ihnen auf der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ein Assistent zur Verfügung, der Sie Schritt für Schritt führt.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie auf der Seite „Übersicht“ das Menü „Assistenten“ aus.
  3. Starten Sie den Assistenten „Einstellungen sichern und wiederherstellen“.
  4. Wählen Sie im nächsten Fenster die Option „Einstellungen sichern“ und klicken Sie auf „Weiter“.

Der Assistent führt Sie durch Menüs und Dialoge zum Sichern Ihrer Einstellungen.

Einstellungen wiederherstellen

Mit der Funktion „Wiederherstellen“ im Menü „System / Sicherung“ können Sie alle Einstellungen aus einer Sicherungs- datei, die Sie mit dieser oder einer anderen FRITZ!Box erstellt haben, vollständig in Ihre FRITZ!Box laden. Ihre aktuellen FRITZ!Box-Einstellungen werden dadurch überschrieben.

Folgende Sicherungsdateien können Sie zum Wiederherstellen verwenden:

- Sicherungsdateien, die mit derselben FRITZ!Box erstellt wurden.

Wenn Sie Einstellungen aus einer Sicherungsdatei übernehmen, die mit derselben FRITZ!Box erstellt wurde, dann werden alle Einstellungen komplett wiederhergestellt.

- Sicherungsdateien, die mit einer anderen FRITZ!Box gleichen Modells erstellt wurden.

Wenn Sie Einstellungen aus einer Sicherungsdatei übernehmen, die mit einer anderen FRITZ!Box gleichen Modells erstellt wurde, dann können Sie dann alle Einstellungen wiederherstellen, wenn die Sicherungsdatei mit einem Kennwort geschützt wurde.

- Sicherungsdateien, die mit einer FRITZ!Box anderen Modells erstellt wurden.

Wenn Sie Einstellungen aus einer Sicherungsdatei übernehmen, die mit die mit einer FRITZ!Box anderen Modells erstellt wurde, dann können Sie einige ausgewählte Einstellungen in Ihre FRITZ!Box übernehmen.

Zum Wiederherstellen Ihrer FRITZ!Box-Einstellungen steht Ihnen auf der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ein Assistent zur Verfügung, der Sie Schritt für Schritt führt.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  2. Wählen Sie auf der Seite „Übersicht“ das Menü „Assistenten“ aus.

AVM Fritz!Box 6340 - Einstellungen wiederherstellen - 1

  1. Starten Sie den Assistenten „Einstellungen sichern und wiederherstellen“.

Ihre aktuellen FRITZ!Box-Einstellungen werden durch die Einstellungen aus der Sicherungsdatei überschrieben.

  1. Wählen Sie im nächsten Fenster die Option „Einstellungen wiederherstellen“ und klicken Sie auf „Weiter“.

Der Assistent führt Sie durch Menüs und Dialoge zum Wiederherstellen Ihrer Einstellungen.

9 Telefone und andere Endgeräte anschließen

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter und Telefonanlagen an die FRITZ!Box anschließen.

9.1 Analoge Telefone und Endgeräte anschließen

Sie können 2 analoge Endgeräte anschließen.

Das müssen Sie über die Anschlüsse wissen

Die FRITZ!Box hat mehrere Anschlüsse für analoge Endgeräte:

  • an der Rückseite „FON 1“ und „FON 2“ für Endgeräte mit RJ11-Stecker
    an einer Seite „FON 1“ und „FON 2“ für Endgeräte mit TAE-Stecker

An diese Anschlüsse können Sie insgesamt 2 analoge Endgeräte anschließen. Ein Anschluss „FON 1“ und ein Anschluss „FON 2“ müssen frei bleiben.

Telefon anschließen

  1. Schließen Sie das Telefon an einen Anschluss „FON 1“ oder „FON 2“ an.

Beachten Sie, dass ein Anschluss „FON 1“ und ein Anschluss „FON 2“ frei bleiben müssen.

AVM Fritz!Box 6340 - Telefon anschließen - 1

  1. Richten Sie das Telefon in der FRITZ!Box ein, siehe Seite 40.

9.2 iPhone oder Android-Smartphone anmelden

Mit FRITZ!App Fon können Sie Ihr Android-Smartphone oder iPhone wie ein Schnurlostelefon an der FRITZ!Box verwenden.

Voraussetzungen

- iPhone ab iOS 4 oder Android-Smartphone ab Google Android 2.1

So funktioniert FRITZ!App Fon

FRITZ!App Fon bleibt nach dem Einrichten auf Ihrem Smartphone im Hintergrund aktiv. Immer wenn das Smartphone über WLAN mit der FRITZ!Box verbunden ist, gilt:

  • Ausgehende Gespräche führen Sie über Ihren Telefonanschluss zu Hause und nicht über das Mobilfunknetz.
  • Sie können am Smartphone Anrufe an Ihre Internetrufnummern annehmen.
  • Unter Ihrer Mobilfunknummer ist das Smartphone immer noch erreichbar.

Smartphone an FRITZ!Box anmelden

  1. Stellen Sie am Smartphone eine WLAN-Verbindung zur FRITZ!Box her, siehe Seite 21.
  2. Installieren Sie FRITZ!App Fon auf Ihrem Smartphone.
    FRITZ!App Fon erhalten Sie im Google Play Store und im Apple App Store.
  3. Starten Sie FRITZ!App Fon.

Symbol in der Titelleiste von FRITZ!App Fon

Das Symbol in der Titelleiste von FRITZ!App Fon zeigt an, ob Sie mit dem Smartphone über die FRITZ!Box telefonieren:

Symbol Bedeutung
TelefonieFRITZ!BoxWLAN-Verbindung zwischen Smartphone und FRITZ!Box besteht.
TelefonieFRITZ!BoxSie telefonieren mit dem Smartphone über die FRITZ!Box.

Rufnummern zuweisen

Weisen Sie dem Smartphone noch Rufnummern für Gespräche über die FRITZ!Box zu:

  1. Wählen Sie in FRITZ!App Fon „Mehr / FRITZ!Box“.

Unter „Telefoniegerät“ steht der Name, mit dem das Smartphone in der FRITZ!Box eingetragen ist.

  1. Richten Sie das Smartphone in der FRITZ!Box ein, siehe Seite 40.

9.3 IP-Telefon anschließen

IP-Telefone sind Telefone für die Telefonie über das Internet und andere Computernetzwerke.

Anschließen über LAN oder WLAN

  1. Schließen Sie das IP-Telefon mit einem LAN-Kabel oder über WLAN an die FRITZ!Box an.
    Den vorgegebenen WLAN-Netzwerkschlüssel der FRITZ!Box finden Sie auf der Unterseite der FRITZ!Box und auf der CD-Hülle.
  2. Richten Sie das IP-Telefon in der FRITZ!Box ein, siehe Seite 40.

9.4 Türsprechanlage anschließen

Türsprechanlagen mit a/b-Schnittstelle können Sie an die FRITZ!Box anschließen.

Lesen Sie mehr in der FRITZ!Box-Hilfe:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Klicken Sie auf die Hilfe-Schaltfläche.
  3. Geben Sie im Suchfeld „Türsprechanlage anschließen“ ein.

AVM Fritz!Box 6340 - Türsprechanlage anschließen - 1

10 FRITZ!Box zum Telefonieren einrichten

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie Ihre FRITZ!Box zum Telefonieren einrichten.

10.1 Eigene Rufnummern einrichten

Richten Sie Ihre Internetrufnummern in der FRITZ!Box ein.

Automatische Einrichtung

Bei einigen Telefonieanbietern werden die Internetrufnummern in der FRITZ!Box automatisch eingerichtet. Dieses Verfahren wird auch „Fernkonfiguration“ genannt.

Die Fernkonfiguration startet gleich nach dem Anschließen der FRITZ!Box ans Internet oder erst nach dem Öffnen der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box.

Die eingerichteten Internetrufnummern finden Sie in der Benutzeroberfläche unter „Telefonie / Eigene Rufnummern“.

Rufnummer mit dem Assistenten einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Assistenten / Eigene Rufnummern verwal- ten“.
  3. Klicken Sie auf „Rufnummer hinzufügen“ und folgen Sie dem Assistenten.

10.2 Telefone und andere Endgeräte in FRITZ!Box einrichten

Richten Sie Ihre Telefone und anderen Endgeräte in der FRITZ!Box ein. Dabei legen Sie für jedes Endgerät fest:

  • Interner Name, der zum Beispiel in der Anrufliste der FRITZ!Box erscheint.
  • Rufnummer, die das Endgerät für ausgehende Anrufe in das öffentliche Telefonnetz verwendet.

• Rufnummern für ankommende Anrufe:

Soll das Endgerät bei jedem Anruf klingeln (Telefon) oder rangehen (Faxgerät, Anrufbeantworter)? Oder nur bei Anrufen für vorher festgelegte Rufnummern?

Endgerät einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Telefoniegeräte“.
  3. Klicken Sie auf „Neues Gerät einrichten“.

Um Einstellungen eines schon eingerichteten Geräts zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche .

11 Kennwortschutz: FRITZ!Box sicher nutzen

Der Kennwortschutz für den Zugang zur Benutzeroberfläche ist ein Sicherheitsmerkmal Ihrer FRITZ!Box. Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie ein Kennwort für die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche einrichten und warum Sie den Kennwortschutz verwenden sollten.

Weitere Sicherheitsthemen rund um die Nutzung der FRITZ!Box finden Sie auf der AVM-Internetseite unter avm.de/Sicherheit.

11.1 Anmeldung mit Kennwort: Verfahren der FRITZ!Box

Die FRITZ!Box bietet zwei Möglichkeiten, wie Sie einen Kennwortschutz einrichten können:

• FRITZ!Box-Kennwort
• FRITZ!Box-Benutzer

Die beiden Anmeldeverfahren haben folgende Merkmale:

Merkmal FRITZ!Box-Kennwort FRITZ!Box-Benutzer
Kennwort Es gibt ein Kennwort, über dassich die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche öffnen lässt.Es gibt Benutzerkonten.Jeder FRITZ!Box-Benutzer erhält ein eigenes Kennwort, um die Benutzeroberfläche zu öffnen.
Umfang des Zugriffs Mit dem FRITZ!Box-Kennwort ist der Zugriff auf sämtliche Inhalte und Einstellungen der FRITZ!Box möglich.Im Benutzerkonto legen Sie für jeden FRITZ!Box-Benutzer fest, auf welche Inhalte und Einstellungen der FRITZ!Box er zugreifen darf.
Art des Zugriffs Die Anmeldung an der Benut-zeroberfläche ist von Geräten aus möglich, die sich im Heimnetz der FRITZ!Box befinden.Ein FRITZ!Box-Benutzer kann sich aus dem Heimnetz und – sofern er dazu berechtigt ist – auch aus dem Internet an der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box anmelden.

Wie Sie das FRITZ!Box-Kennwort einrichten, lesen Sie im Kapitel FRITZ!Box-Kennwort verwenden ab Seite 43.

Wie Sie FRITZ!Box-Benutzer einrichten, lesen Sie im Kapitel FRITZ!Box-Benutzer verwenden ab Seite 45.

Kennwort-Tipps

- Wählen Sie ein Kennwort mit mindestens 8 Zeichen, in dem Klein- und Großbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen vorkommen.

Unter dem Stichwort „Zeichen für Kennwörter“ finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche genaue Angaben, welche Zeichen Sie verwenden dürfen.

• Bewahren Sie Ihre Kennwörter gut auf!

- Nutzen Sie den Push Service „Kennwort vergessen“, siehe Push Services: Benachrichtigungsdienste der FRITZ!Box ab Seite 30. Bei vergessenem Kennwort sendet Ihnen die FRITZ!Box dann einen Zugangslink an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Über diesen Link können Sie ein neues Kennwort vergeben. Die Einstellungen Ihrer FRITZ!Box bleiben in diesem Fall erhalten.

– Andernfalls - wenn Sie Ihr FRITZ!Box-Kennwort verlieren - müssen Sie die FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen und alle persönlichen Einstellungen für Ihren Internetzugang, Ihre Telefonanlage und Ihr Heimnetz neu vornehmen, siehe Seite 51.

- Empfehlungen für sichere Passwörter (Kennwörter) finden Sie auch auf der Internetseite vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

11.2 FRITZ!Box-Kennwort verwenden

Das FRITZ!Box-Kennwort ist das grundlegende Anmeldeverfahren für die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche. Alle Nutzer, die dieses Kennwort kennen, können die Benutzeroberfläche öffnen und auf alle Inhalte und Einstellungen der FRITZ!Box zu-greifen.

FRITZ!Box-Kennwort einrichten

  1. Öffnen Sie in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche das Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Anmeldung im Heimnetz“.

  2. Wählen Sie die Option „Anmeldung mit dem FRITZ!Box-Kennwort“ aus.

  3. Tragen Sie in das Feld „FRITZ!Box-Kennwort“ das von Ihnen gewählte Kennwort ein.

Informationen zu den Zeichen, die Sie für das Kennwort verwenden dürfen, finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

  1. Speichern Sie Ihre Änderungen durch Klick auf „Übernehmen“.

Sie werden auf den Willkommensbildschirm Ihrer FRITZ!Box geleitet.

  1. Geben Sie Ihr Kennwort ein, um sich an der Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box anzumelden.

Der Kennwortschutz Ihrer FRITZ!Box ist eingerichtet.

AVM Fritz!Box 6340 - FRITZ!Box-Kennwort einrichten - 1

Mit dem FRITZ!Box-Kennwort ist es nicht möglich, aus dem Internet auf die FRITZ!Box zuzugreifen. Für Nutzer, die einen Internetzugriff auf die FRITZ!Box benötigen, müssen Sie zusätzlich ein Konto als FRITZ!Box-Benutzer einrichten, siehe Seite 45.

Schnellzugriff auf die Anmeldedaten

Sobald Sie das FRITZ!Box-Kennwort eingerichtet haben, sehen Sie in der oberen Navigationsleiste der FRITZ!Box-Benut-zeroberfläche den Eintrag „Angemeldet“.

AVM Fritz!Box 6340 - Schnellzugriff auf die Anmeldedaten - 1

text_image Angemeldet ▲ | FRITZ!Box Kennwort ändern Abmelden

Klicken Sie auf das blaue Dreieck, um grundlegende Funktionen Ihrer FRITZ!Box-Anmeldung zu steuern:

- Kennwort ändern

Über diesen Eintrag können Sie das FRITZ!Box-Kennwort ändern.

• Abmelden

Klicken Sie hier auf „Abmelden“, um die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche zu verlassen.

Melden Sie sich von der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ab, bevor Sie über Ihren Browser im Internet surfen. Sie werden automatisch abgemeldet, wenn Sie länger als sechzig Minuten nicht auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box klicken.

11.3 FRITZ!Box-Benutzer verwenden

Wenn Sie aus dem Internet auf Ihre FRITZ!Box zugreifen möchten, müssen Sie die kennwortgeschützte Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzerkonten einrichten. Verwenden Sie dieses Anmeldeverfahren auch, wenn mehrere Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen Zugriff auf die FRITZ!Box haben sollen.

Ein FRITZ!Box-Benutzer gelangt über sein individuelles Kennwort auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box. Dort kann er die Inhalte und Einstellungen sehen und ändern, für die er Zugriffsberechtigungen hat.

FRITZ!Box-Benutzer einrichten

Sie können in der FRITZ!Box bis zu 18 Benutzerkonten einrichten.

Bevor Sie im Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Anmeldung im Heimnetz“ das Verfahren „Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzernamen und Kennwort“ auswählen können, müssen Sie einen FRITZ!Box-Benutzer anlegen, der über die Berechtigung „FRITZ!Box Einstellungen“ verfügt.

FRITZ!Box-Benutzer mit Einstellungsrechten anlegen

  1. Öffnen Sie in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche das Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Benutzer“.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Benutzer hinzufügen“.

  3. Geben Sie einen Namen, eine gültige E-Mail-Adresse und ein Kennwort für den neuen Benutzer an.

Informationen zu den Zeichen, die Sie für das Kennwort verwenden dürfen, finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

  1. Legen Sie fest, ob der neue FRITZ!Box-Benutzer auch aus dem Internet auf die für ihn freigegebenen Inhalte der FRITZ!Box zugreifen darf.

Beachten Sie, dass Sie für den Internetzugriff auch einen entsprechenden Dienst der FRITZ!Box aktivieren müssen. Wie das geht, lesen Sie im Kapitel Aus dem Internet auf die FRITZ!Box zugreifen ab Seite 49.

  1. Im Abschnitt „Berechtigungen“ legen Sie für den FRITZ!Box-Benutzer fest, welche Inhalte der FRITZ!Box er nutzen darf.

Sorgen Sie dafür, dass derjenige Nutzer, der Einstellungen an der FRITZ!Box vornehmen darf, mindestens über die Berechtigung „FRITZ!Box Einstellungen“ verfügt.

Weitere Informationen zu den Berechtigungen siehe ab Seite 48.

  1. Speichern Sie Ihre Eingaben mit Klick auf „OK“.

Das FRITZ!Box-Benutzerkonto ist eingerichtet.

  1. Wechseln Sie auf den Tab „Anmeldung im Heimnetz“ und wählen Sie die Option „Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzernamen und Kennwort“. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Klick auf „Übernehmen“.

Sie werden auf den Willkommensbildschirm Ihrer FRITZ!Box geleitet.

  1. Wählen Sie Ihren Benutzernamen aus und geben Sie das zugehörige Kennwort ein, um sich an der Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box anzumelden.

Mit dem ersten Benutzer, der Einstellungen an der FRITZ!Box vornehmen darf, ist dieser Kennwortschutz Ihrer FRITZ!Box eingerichtet. Sie können nun weitere Benutzer anlegen.

Weitere FRITZ!Box-Benutzer anlegen

  1. Öffnen Sie in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche das Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Benutzer“.
    Hier finden Sie die Liste der FRITZ!Box-Benutzerkonten. Über die Schaltflächen hinter jedem Listeneintrag können Sie das jeweilige Benutzerkonto einsehen beziehungsweise ändern oder löschen.

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Benutzer hinzufügen“.

  3. Geben Sie einen Namen, eine gültige E-Mail-Adresse und ein Kennwort für den neuen Benutzer an.

Informationen zu den Zeichen, die Sie für das Kennwort verwenden dürfen, finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

  1. Legen Sie fest, ob der neue FRITZ!Box-Benutzer auch aus dem Internet auf die für ihn freigegebenen Inhalte der FRITZ!Box zugreifen darf.

Beachten Sie, dass Sie für den Internetzugriff auch einen entsprechenden Dienst der FRITZ!Box aktivieren müssen. Wie das geht, lesen Sie im Kapitel Aus dem Internet auf die FRITZ!Box zugreifen ab Seite 49.

  1. Im Abschnitt „Berechtigungen“ legen Sie für den FRITZ!Box-Benutzer fest, welche Inhalte der FRITZ!Box er nutzen darf.

Weitere Informationen zu den Berechtigungen siehe ab Seite 48.

  1. Speichern Sie Ihre Eingaben mit Klick auf „OK“.

Das FRITZ!Box-Benutzerkonto ist eingerichtet.

AVM Fritz!Box 6340 - Weitere FRITZ!Box-Benutzer anlegen - 1

Legen Sie keine Benutzerkonten für temporäre Benutzer (zum Beispiel Wochenendgäste) an, denen Sie vorübergehend Zugang zum Internet über Ihre FRITZ!Box bereitstellen wollen. Nutzen Sie stattdessen den Gastzugang der FRITZ!Box, siehe Seite 126.

Berechtigungen für FRITZ!Box-Benutzer

Von den Berechtigungen hängt ab, auf welche Inhalte der FRITZ!Box ein FRITZ!Box-Benutzer zugreifen darf.

Die im Benutzerkonto angehakten Berechtigungen stehen dem FRITZ!Box-Benutzer bei Zugriff aus dem Heimnetz zur Verfügung und – sofern freigeschaltet – auch bei Zugriff aus dem Internet, siehe Seite 49.

Welche Inhalte der FRITZ!Box dem Benutzer über welche Berechtigung zugänglich sind, entnehmen Sie der folgenden Liste:

• FRITZ!Box Einstellungen

Ein Benutzer mit dieser Berechtigung kann die Ansichten fritz.box oder myfritz.box der FRITZ!Box-Benutzer-oberfläche aufrufen. Hier kann er sämtliche Inhalte sehen und Einstellungen vornehmen. Die Konfigurationsrechte umfassen automatisch die Berechtigung, auf Sprach-, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste zuzugreifen, sowie die Berechtigung, Smart-Home-Geräte zu steuern.

Ein angemeldeter Benutzer kann sich diese Berechtigungen nicht selbst entziehen und sein Benutzerkonto nicht selbst deaktivieren.

- Sprach-, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste

Ein Benutzer mit dieser Berechtigung kann die Ansicht myfritz.box aufrufen. Hier kann er sämtliche Inhalte von Sprach- und Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste sehen beziehungsweise abhören.

• VPN

Ein Benutzer mit dieser Berechtigung kann von seinem Mobilgerät oder von seinem Computer aus eine sichere VPN-Verbindung zur FRITZ!Box und ihrem Heimnetz aufbauen.

Aus dem Internet auf die FRITZ!Box zugreifen

Damit Sie auch aus dem Internet auf Ihre FRITZ!Box zugreifen können, müssen die folgenden Voraussetzungen alle erfüllt sein:

  • Sie haben ein Konto beim MyFRITZ!-Dienst eingerichtet, siehe Seite 54. Ihre FRITZ!Box ist an diesem MyFRITZ!-Konto angemeldet.
  • In Ihrem Benutzerkonto ist die Option „Zugriff auch aus dem Internet erlaubt“ aktiviert.
  • Im Menü „Internet / MyFRITZ!“ beziehungsweise im Menü „Internet / Freigaben / FRITZ!Box-Dienste“ ist die Option „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS aktiviert“ aktiviert.

Beim Aktivieren des MyFRITZ!-Diensts wird dieser Haken automatisch gesetzt.

Ein FRITZ!Box-Benutzer, für den der Zugriff aus dem Internet erlaubt ist, kann über den Dienst MyFRITZ! (myfritz.net) von überall her auf die zugehörige FRITZ!Box zugreifen. Aus dem Internet erreichbar sind für ihn immer nur die FRITZ!Box-Inhalte, auf die er auch aus dem Heimnetz zugreifen darf.

Weitere Informationen zu MyFRITZ! erhalten Sie im Kapitel MyFRITZ!: Von überall auf FRITZ!Box zugreifen ab Seite 54.

Informationen zu HTTPS erhalten Sie im Kapitel Zugriff aus dem Internet über HTTPS, FTP und FTPS ab Seite 72.

So können Sie FRITZ!Box-Benutzerkonten nutzen

  • Als FRITZ!Box-Benutzer mit allen Berechtigungen können Sie Ihre FRITZ!Box von überall steuern und einrichten oder Inhalte einsehen und bei Bedarf herunterladen.
  • Wenn Sie jedem Familienmitglied ein FRITZ!Box-Benutzerkonto anlegen, das mindestens die Berechtigung für Sprach-, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste hat, kann die gesamte Familie von unterwegs den Anrufbeantworter abhören oder die Anrufliste einsehen.

Schnellzugriff auf das eigene Benutzerkonto

In der oberen Navigationsleiste der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche sehen Sie den Namen des FRITZ!Box-Benutzerkontos, mit dem Sie aktuell an der Benutzeroberfläche angemeldet sind.

AVM Fritz!Box 6340 - Schnellzugriff auf das eigene Benutzerkonto - 1

text_image Paul Mustermann ▲ | FRITZ!Box E-Mail-Adresse ändern Kennwort ändern Abmelden

Klicken Sie auf das blaue Dreieck, um grundlegende Funktionen dieses Benutzerkontos zu steuern:

• E-Mail-Adresse ändern

Wählen Sie diesen Eintrag, um dem aktuellen Benutzerkonto eine andere E-Mail-Adresse zuzuordnen.

- Kennwort ändern

Über diesen Eintrag können Sie das Kennwort des aktuellen Benutzerkontos ändern.

• Abmelden

Klicken Sie hier auf „Abmelden“, um die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche zu verlassen.

Melden Sie sich von der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ab, bevor Sie über Ihren Browser im Internet surfen. Sie werden automatisch abgemeldet, wenn Sie länger als sechzig Minuten nicht auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box klicken.

FRITZ!Box-Benutzer deaktivieren

Sie können ein Benutzerkonto deaktivieren, ohne dass es gelöscht wird. Der Inhaber eines deaktivierten Benutzerkontos kann nicht mehr auf die FRITZ!Box-Inhalte zugreifen.

Das Benutzerkonto, mit dem Sie gerade an der Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box angemeldet sind, können Sie weder löschen noch deaktivieren.

  1. Öffnen Sie in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche das Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Benutzer“.
  2. Klicken Sie bei dem Benutzerkonto, das deaktiviert werden soll, auf die Schaltfläche „Bearbeiten“.
  3. Entfernen Sie im Abschnitt „Benutzer“ das Häkchen vor dem Eintrag „Benutzerkonto aktiv“.
  4. Übernehmen Sie die Änderung mit Klick auf „OK“.
    Das Benutzerkonto ist deaktiviert.

Wenn Sie Ihr Kennwort für die Benutzeroberfläche vergessen haben, müssen Sie die FRITZ!Box aus Sicherheitsgründen auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Sie können diesen Vorgang vermeiden, indem Sie bei der Einrichtung Ihrer FRITZ!Box den Push Service "Kennwort vergessen" aktivieren.

Push Service "Kennwort vergessen" verwenden

Mithilfe der Push Service-Funktion kann die FRITZ!Box Ihnen Nachrichten an eine von Ihnen festgelegte E-Mail-Adresse senden. Diese Art der Benachrichtigung steht für verschiedene Funktionen der FRITZ!Box zur Verfügung, siehe Push Services: Benachrichtigungsdienste der FRITZ!Box ab Seite 30.

Wenn Sie den Kennwortschutz Ihrer FRITZ!Box einrichten, empfiehlt es sich im Menü „System / Push Service“ den Dienst „Kennwort vergessen“ zu aktivieren.

Bei vergessenem Kennwort sendet Ihnen die FRITZ!Box dann einen Zugangslink per E-Mail. Über diesen Link können Sie ein neues Kennwort vergeben. Die Einstellungen Ihrer FRITZ!Box bleiben dabei erhalten.

FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Ohne Kennwort für die Benutzeroberfläche müssen Sie die FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Das bedeutet, dass alle Ihre Einstellungen verloren gehen. Anschließend müssen Sie die Daten für Ihren Internetzugang sowie persönliche Netzwerk- und Netzwerkgeräteeinstellungen neu einrichten.

So setzen Sie Ihre FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurück:

  1. Trennen Sie die FRITZ!Box vom Stromnetz.
  2. Stellen Sie nach circa fünf Sekunden die Verbindung zum Stromnetz wieder her und warten Sie, bis die Leuchtdiode „Power / Cable“ dauerhaft leuchtet.
    In den ersten zehn Minuten nach dem Neustart können Sie die FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

  3. Öffnen Sie auf einem Computer, der per LAN oder WLAN mit der FRITZ!Box verbunden ist, einen Browser und geben Sie fritz.box in die Adresszeile ein.

  4. Klicken Sie im Fenster „Willkommen bei Ihrer FRITZ!Box“ unterhalb der Kennwortabfrage auf „Kennwort vergessen?“ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Die FRITZ!Box wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und anschließend neu gestartet. Danach können Sie wieder auf die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche zugreifen.

  1. Richten Sie nach dem Neustart die FRITZ!Box über die Benutzeroberfläche neu ein oder laden Sie Ihre gesicherten Einstellungen in die FRITZ!Box, siehe Seite 33.

Das Zurücksetzen der FRITZ!Box ist damit abgeschlossen.

11.5 Modus „Keine Anmeldung“

Sie können aus dem Heimnetz die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche bedienen, ohne dass der Kennwortschutz aktiviert ist. Dies bedeutet, dass jeder Benutzer, der auf die Oberfläche Ihrer FRITZ!Box zugreift, sämtliche Informationen und Einstellungen einsehen und ändern kann.

Im Modus „Keine Anmeldung“ sind Ihre persönlichen Daten nicht ausreichend vor schädlichen Programmen oder unerwünschten Aktionen geschützt. Wir raten daher dringend davon ab, die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche ungeschützt zu nutzen!

AVM Fritz!Box 6340 - Modus „Keine Anmeldung“ - 1

Schützen Sie Ihre FRITZ!Box, indem Sie ein Kennwort für die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche festlegen. Wählen Sie dazu im Menü „System / FRITZ!Box-Benutzer / Anmeldung im Heimnetz“ eines der Anmeldeverfahren mit Kennwortschutz aus.

Ausführliche Informationen zur Anmeldung mit Kennwort an der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche finden Sie in den Kapiteln FRITZ!Box-Benutzer verwenden ab Seite 45 und FRITZ!Box-Kennwort verwenden ab Seite 43.

12 MyFRITZ!: Von überall auf FRITZ!Box zugreifen

MyFRITZ! ist ein Internetdienst von AVM, mit dem Sie von überall auf der Welt Ihre FRITZ!Box so nutzen können, als wären Sie zu Hause. Dieses Kapitel beschreibt, was MyFRITZ! leistet und wie Sie MyFRITZ! einrichten.

Was bietet MyFRITZ!?

Über die aktive Internetverbindung eines beliebigen Computers, Tablets oder Smartphones können Sie mit MyFRITZ! schnell und sicher auf Ihre FRITZ!Box zugreifen. Dabei können Sie von unterwegs folgende Bereiche Ihrer FRITZ!Box nutzen:

  • Anrufliste: Von überall auf der Welt können Sie mit MyFRITZ! auf die Anrufliste der FRITZ!Box zugreifen.
    Anrufbeantworter: Mit MyFRITZ! können Sie die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter der FRITZ!Box von überall abhören.
  • FRITZ!Box-Benutzeroberfläche: Über MyFRITZ! können Sie von überall die Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box öffnen und Einstellungen vornehmen.

Welche Daten Ihnen im Einzelnen zur Verfügung stehen, ist abhängig von den Berechtigungen in Ihrem FRITZ!Box-Benutzerkonto, siehe Seite 48.

12.1 MyFRITZ! einrichten

Um den Dienst MyFRITZ! nutzen zu können, benötigen Sie ein MyFRITZ!-Konto. Bei diesem MyFRITZ!-Konto melden Sie Ihre FRITZ!Box an.

Sobald Ihre FRITZ!Box bei Ihrem MyFRITZ!-Konto registriert ist, übermittelt die FRITZ!Box nach jeder Änderung der öffentlichen IP-Adresse diese geänderte IP-Adresse an das MyFRITZ!-Konto. Über die IP-Adresse ist die FRITZ!Box weltweit im Internet erreichbar. Wenn Sie sich bei MyFRITZ! anmelden, dann werden Sie anhand der IP-Adresse zu Ihrer FRITZ!Box weitergeleitet.

MyFRITZ!-Konto anlegen

Verwenden Sie zum Anlegen eines MyFRITZ!-Kontos einen Computer, der die folgenden Voraussetzungen erfüllt:

• Der Computer ist mit dem Internet verbunden.
- Sie können über den Computer auf Ihre E-Mails zugreifen.

Das MyFRITZ!-Konto legen Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box an:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Internet / MyFRITZ!“.
  3. Wählen Sie „Neues MyFRITZ!-Konto erstellen“.
  4. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.

Wenn Sie bereits als FRITZ!Box-Benutzer eingerichtet sind, siehe Seite 45, tragen Sie hier die E-Mail-Adresse ein, die Sie für das Benutzerkonto verwenden.

  1. Vergeben Sie ein MyFRITZ!-Kennwort, das Sie sich gut merken können. Beachten Sie auch die Kennwort-Tipps im Kapitel Anmeldung mit Kennwort: Verfahren der FRITZ!Box ab Seite 42.

Bei der Vergabe wird das Kennwort im Klartext dargestellt. Nach dem Speichern und bei jeder Eingabe wird das Kennwort ausschließlich verschlüsselt dargestellt.

  1. Falls Sie noch kein FRITZ!Box-Benutzerkonto haben, werden Sie aufgefordert ein solches einzurichten, indem Sie einen Benutzernamen und ein weiteres Kennwort vergeben.

Falls Sie bereits ein FRITZ!Box-Benutzerkonto haben, folgen Sie den Anweisungen in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box.

Aus Sicherheitsgründen ist der Zugriff aus dem Internet auf die FRITZ!Box nur mit einem FRITZ!Box-Benutzerkonto möglich.

  1. Sie erhalten von MyFRITZ! eine E-Mail mit einem Regis- trierungslink. Öffnen Sie die E-Mail nach Möglichkeit auf dem Computer, auf dem Sie die Kontoeinrichtung begonnen haben. Klicken Sie auf den Registrierungslink.
  2. Sie werden auf die MyFRITZ!-Internetseite weitergeleitet, wo Sie aufgefordert werden, die Nutzungsbedingungen zu lesen und das Konto zu aktivieren.

Nach der erfolgreichen Kontoaktivierung gelangen Sie zurück auf die Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box.

Die FRITZ!Box ist jetzt bei Ihrem MyFRITZ!-Konto angemeldet. Auf der MyFRITZ!-Seite der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche sind die Optionen „MyFRITZ! für diese FRITZ!Box aktiv“ und „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS aktiviert“ angehakt.

Klicken Sie gegebenenfalls auf „Status aktualisieren“, falls der Status Ihres MyFRITZ!-Kontos noch mit einem roten Symbol versehen ist.

12.2 MyFRITZ! nutzen

Sobald Sie ein MyFRITZ!-Konto erstellt und Ihre FRITZ!Box bei dem Konto registriert haben, können Sie den Dienst MyFRITZ! nutzen.

Sie erreichen Ihre FRITZ!Box von unterwegs, indem Sie die Internetseite myfritz.net in einem beliebigen Internetbrowser aufrufen.

Falls Sie ein Smartphone oder ein Tablet verwenden, bietet Ihnen die MyFRITZ!App von AVM einen einfachen Zugriff auf Ihre FRITZ!Box zu Hause.

MyFRITZ! im Internetbrowser

  1. Starten Sie die Internetseite myfritz.net.
  2. Melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem My-FRITZ!-Kennwort an.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zu meiner FRITZ!Box“.
  4. Geben Sie zur Anmeldung an Ihrer FRITZ!Box die Daten Ihres FRITZ!Box-Benutzerkontos ein.

Sie werden auf die MyFRITZ!-Seite Ihrer FRITZ!Box geleitet.

Hier haben Sie Zugriff auf die FRITZ!Box-Inhalte, die in Ihrem FRITZ!Box-Benutzerkonto als Berechtigungen freigeschaltet sind, siehe Seite 48.

MyFRITZ! über Smartphone oder Tablet

Mit der MyFRITZ! App von AVM können Sie den Internetdienst MyFRITZ! auf folgenden Geräten nutzen:

  • Android-Smartphones oder Android-Tablets mit Google Android 2.2 oder neuer
  • iPhone (ab Modell 3GS) oder iPod touch (ab 3. Generation) oder iPad mit iOS 5.0 oder neuer

Die MyFRITZ!App erhalten Sie im Google Play Store sowie im Apple App Store.

Weitere Informationen zu den Apps von AVM finden Sie auf avm.de/fritzapp.

Während der Einrichtung muss Ihr Smartphone oder Tablet per WLAN mit Ihrer FRITZ!Box verbunden sein. Danach können Sie die MyFRITZ!App gleichermaßen von zu Hause wie von unterwegs über das Internet nutzen.

  1. Laden Sie die MyFRITZ!App auf Ihr Gerät.
  2. Verbinden Sie Ihr Smartphone oder Tablet per WLAN mit Ihrer FRITZ!Box.
  3. Öffnen Sie die MyFRITZ!App.
  4. Geben Sie zur Anmeldung an Ihrer FRITZ!Box die Daten Ihres FRITZ!Box-Benutzerkontos ein. Dies sind Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr FRITZ!Box-Benutzername sowie das zugehörige Kennwort.

Sie werden auf die MyFRITZ!-Seite Ihrer FRITZ!Box geleitet.

Hier haben Sie Zugriff auf die FRITZ!Box-Inhalte, die in Ihrem FRITZ!Box-Benutzerkonto als Berechtigungen freigeschaltet sind, siehe Seite 48.

MyFRITZ! im Heimnetz

MyFRITZ! können Sie auch über den Internetbrowser eines beliebigen Geräts nutzen, das im Heimnetz mit der FRITZ!Box verbunden ist.

  1. Geben Sie in der Adresszeile Ihres Internetbrowsers my-fritz.box ein.

  2. Melden Sie sich an Ihrer FRITZ!Box an.

Je nachdem, welches Anmeldeverfahren im Heimnetz Sie eingestellt haben, müssen Sie das FRITZ!Box-Kennwort oder den Benutzernamen und das Kennwort Ihres FRITZ!Box-Benutzerkontos eingeben.

Sie werden auf die MyFRITZ!-Seite Ihrer FRITZ!Box geleitet. Eine Registrierung bei MyFRITZ! ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Wenn Sie sich mit dem FRITZ!Box-Kennwort angemeldet haben, haben Sie nun Zugriff auf sämtliche Inhalte Ihrer FRITZ!Box.

Wenn Sie sich mit den Daten Ihres FRITZ!Box-Benutzerkontos angemeldet haben, sehen Sie auf der MyFRITZ!-Seite diejenigen Inhalte Ihrer FRITZ!Box, für die Sie die Zugriffsberechtigung haben.

Mehrere FRITZ!Boxen

Sie können mehrere FRITZ!Boxen bei einem MyFRITZ!-Konto registrieren.

  • Jede FRITZ!Box wird über ihre jeweilige Benutzeroberfläche bei dem MyFRITZ!-Konto registriert.
    Wählen Sie im Menü „Internet / MyFRITZ!“ die Einstellung „FRITZ!Box an einem vorhandenen MyFRITZ!-Konto anmelden“.
  • Wenn Sie sich bei MyFRITZ! anmelden, dann werden Ihnen alle registrierten Geräte angezeigt.

12.3 Sicherheit bei MyFRITZ!

Bei den folgenden MyFRITZ!-Aktivitäten wird jeweils das Sicherheitsprotokoll HTTPS verwendet:

• Erstellen des MyFRITZ!-Kontos bei myfritz.net.
- Registrierung der FRITZ!Box beim MyFRITZ!-Konto.
- Zugriff auf die MyFRITZ!-Seite Ihrer FRITZ!Box über my-fritz.net.
- Zugriff auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box über myfritz.net und über die MyFRITZ!App.

Die FRITZ!Box generiert das eigene HTTPS-Zertifikat selbst. Das heißt, das Zertifikat stammt nicht von einer in gängigen Browsern voreingestellten Zertifizierungsstelle. Sie müssen deshalb in Ihrem Internetbrowser oder in der MyFRITZ!App bestätigen, dass die Verbindung dennoch hergestellt werden soll. Firefox und Internet Explorer merken sich die Bestätigung und zeigen keinen Warnhinweis mehr an.

Für die tägliche Aktualisierung der IP-Adresse beim Internetdienst MyFRITZ! wird das Protokoll HTTP genutzt. Dabei wird das Kennwort niemals im Klartext übermittelt.

Weitere Informationen zu den Protokollen HTTPS und HTTP finden Sie im Kapitel Zugriff aus dem Internet über HTTPS, FTP und FTPS ab Seite 72.

13 FRITZ!Box als Internet-Router

Die FRITZ!Box verbindet Computer in Ihrem Heimnetz mit dem Internet. In diesem Kapitel erfahren Sie, welche Möglichkeiten die FRITZ!Box als Internet-Router bietet und wie Sie diese nutzen können.

13.1 Kindersicherung: Zugangsprofile für die Internetnutzung

Mithilfe von Zugangsprofilen können Sie die Internetnutzung der Netzwerkgeräte in Ihrem Netzwerk regeln.

Zugangsprofile

Vorgaben für die Internetnutzung

In einem Zugangsprofil werden folgende Vorgaben für die Internetnutzung festgelegt:

Vorgabe Beschreibung
Online-Zeit Die Online-Zeit gibt an, wann und wie lange der Internetzugriff möglich ist.
Erlaubte Internetseiten Mithilfe von Filterlisten können Sie festlegen, auf welche Internetseiten zugegriffen werden darf.
Internetzugriff durch Netz-werkanwendungenSie können festlegen, welche Netz-werkanwendungen über das Internet kommunizieren dürfen.

Voreingestellte und eigene Zugangsprofile

  • Es gibt in der FRITZ!Box vier voreingestellte Zugangsprofile.
  • Sie können beliebig viele eigene Zugangsprofile erstellen und einrichten.

Kein Netzwerkgerät ohne Zugangsprofil

- Netzwerkgeräte, die sich zum ersten Mal im Heimnetz anmelden, erhalten automatisch das voreingestellte Zugangsprofil „Standard“. Sobald ein Netzwerkgerät im Heimnetz angemeldet ist, können Sie ein anderes Zugangsprofil zuweisen.

- Netzwerkgeräte, die sich im Gastnetz der FRITZ!Box anmelden, erhalten automatisch das Zugangsprofil „Gast“. Im Gastnetz ist nur dieses Zugangsprofil möglich.

Voreingestellte Zugangsprofile

In der FRITZ!Box gibt es vier voreingestellte Zugangsprofile, die Sie verwenden können.

Zugangsprofil „Standard“

Eigenschaft Beschreibung
Einschränkungen Werksseitig istin dem Profil „Standard“ alles erlaubt. Es gibt weder zeitliche noch inhaltliche Einschränkungen.
Änderbar Das Profil „Standard“kann geändert werden.
Automatische Zuordnung Netzwerkgeräte, die sich neu bei der FRITZ!Box anmelden, erhalten automatisch das Profil „Standard“.
Standard Unbekannte Netzwerkgeräte können nur das Profil „Standard“ erhalten. Unbekannte Netzwerkgeräte sind Geräte, die noch nicht bei der FRITZ!Box angemeldet sind, die aber schon in der FRITZ!Box eingerichtet werden sollen und auch eine Kindersicherung erhalten sollen.
Kein Budget Im Profil „Standard“ kann kein geteiltes Budget eingerichtet werden.

Zugangsprofil „Gast“

Eigenschaft Beschreibung
Einschränkungen Werksseitig ist das Profil folgendermaßen eingestellt:Es gibt keine zeitlichen Einschränkungen.HTTPS-Abfragen sind erlaubt.Die von der BPjM indizierten Internetseiten werden gefiltert.Surfen und Mailen ist erlaubt. Für alle anderen Netzwerkanwendungen ist der Internetzugriff gesperrt.
Änderbar Das Profil „Gast“ kann geändert werden.
Automatische Zuordnung Netzwerkgeräte, die über den Gastzugang mit der FRITZ!Box verbunden sind, erhalten das Profil „Gast“.
Einziges Zugangsprofil Am Gastzugang gibt es nur dieses Zugangsprofil.
Kein Budget Im Profil „Standard“ kann kein geteiltes Budget eingerichtet werden.

Zugangsprofil „Unbeschränkt“

Eigenschaft Beschreibung
Einschränkungen Dieses Profil erlaubt die uneingeschränkte Internetnutzung.
Änderbar Das Profil „Unbeschränkt“ kann nicht geändert werden.

Zugangsprofil „Gesperrt“

Eigenschaft Beschreibung
Einschränkungen Das Profil sperrt die Internetnutzung.
Änderbar Das Profil „Gesperrt“ kann nicht geändert werden.

Online-Zeit

Die Online-Zeit legen Sie folgendermaßen fest:

Vorgabe Beschreibung
Zeitraum Auf einer Zeitittafel legen Sie für jeden Wochentag fest, zu welchen Zeiten die Internet-verbindung genutzt werden darf.
Online-Zeit Für jedenWochentag legen Sie fest, wie lange das Internet genutzt werden darf.
geteiltes Budget Sieentscheiden und legen fest, ob alle Netzwerkgeräte, die dasselbe Zugangsprofil nutzen, sich die Online-Zeit teilen müssen. Für die voreingestellten Zugangsprofile „Standard“ und „Gast“ kann keine Budgetteilung eingerichtet werden.

Beispiel:

Für ein Kind können Sie ein Zugangsprofil einrichten, das Sie allen Netzwerkgeräten des Kindes zuordnen. Die Online-Zeit im Zugangsprofil kann zum Beispiel so aussehen:

Montag und Mittwoch jeweils von 14 bis 21 Uhr; pro Tag höchstens 3 Stunden
Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 18 bis 21 Uhr; pro Tag höchstens 3 Stunden
Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 22 Uhr; pro Tag höchstens 5 St u n d e n
geteiltes Budget ja alle Geräte (Computer, Spiele-Konsole, Smartphone usw.) teilen sich die On-line-Zeit.

Erlaubte Internetseiten

Der Zugriff auf Internetseiten mit unerwünschten Inhalten kann mithilfe von Filtern gesperrt werden. Es gibt folgende Filtermöglichkeiten:

- HTTPS-Abfragen verbieten: Sie können HTTPS-Abfragen verbieten. HTTPS wird zum Beispiel für den Aufruf von Facebook und Gmail und beim Online-Banking verwendet.

- Internetseiten mit der Whitelist erlauben:

– Die Whitelist ist eine Filterliste, deren Verwendung sich anbietet, wenn der Zugriff nur für einige Internet-seiten erlaubt sein soll.
– Die Internetseiten, die in der Whitelist eingetragen sind, sind für den Zugriff erlaubt.
- Bei Verwendung der Whitelist können genau die in der Liste eingetragenen Internetseiten aufgerufen werden und keine anderen.

- Internetseiten mit der Blacklist sperren:

– Die Blacklist ist eine Filterliste, deren Verwendung dann sinnvoll ist, wenn der Zugriff auf die meisten Internetseiten erlaubt sein soll und die Anzahl der nicht erlaubten Internetseiten überschaubar ist.

– Die Internetseiten, die in der Blacklist eingetragen sind, sind für den Zugriff gesperrt.

- BPjM-Modul: In die Blacklist kann das BPjM-Modul integriert werden, eine von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien herausgegebene Liste von indexierten Internetseiten mit jugendgefährden- den Inhalten.

- Wird die Blacklist verwendet, dann kann keine Internetseite über ihre IP-Adresse aufgerufen werden. Das gilt auch für Internetseiten, die nicht in der Blacklist eingetragen sind.

- Für Anwendungen, die Internetseiten direkt über die IP-Adresse aufrufen, zum Beispiel Virenscanner-Update-Programme, können diese IP-Adressen in der Ausnahmeliste „erlaubte IP-Adressen“ für den Aufruf freigegeben werden.

Internetzugriff von Netzwerkanwendungen

Sie können Netzwerkanwendungen auflisten, für die Sie die Kommunikation mit dem Internet verbieten möchten. Sie können dadurch zum Beispiel verhindern, dass File-Sharing-Programme oder Online-Spiele über das Internet kommunizieren.

Kindersicherung einrichten

Voraussetzungen

Die FRITZ!Box muss mit dem Kabelanschluss verbunden sein, damit das Menü „Internet / Filter“ verfügbar ist.

Vorbereitungen

  • Richten Sie die Zugangsprofile ein, die Sie für die Teilnehmer im Heimnetz benötigen, siehe Zugangsprofil einrichten auf Seite 66
  • Bereiten Sie die Filterlisten vor, wenn Sie Filterlisten einsetzen möchten, siehe Filterlisten bearbeiten ab Seite 66
  • Ergänzen Sie, falls es erforderlich ist, die Liste der Netzwerkanwendungen, siehe Netzwerkanwendungen hinzufügen ab Seite 67

Kindersicherung für Netzwerkgeräte einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Filter“ aus.
  3. Wählen Sie auf dem Tab „Kindersicherung“ ein Netzwerkgerät aus.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche:

AVM Fritz!Box 6340 - Kindersicherung für Netzwerkgeräte einrichten - 1

  1. Wählen Sie das Zugangsprofil aus, das Sie dem Netzwerkgerät zuordnen möchten und klicken Sie auf „OK“.

Zugangsprofil einrichten

Voraussetzungen

Die FRITZ!Box muss mit dem Kabelanschluss verbunden sein, damit das Menü „Internet / Filter“ verfügbar ist.

Zugangsprofil einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Filter“ aus.

  3. Wählen Sie den Tab „Zugangsprofile“ aus.

  4. Klicken Sie auf

Neues Zugangsprofil

  1. Nehmen Sie im Fenster „Neues Zugangsprofil“ die Einstellungen für das Zugangsprofil vor. Nutzen Sie dazu die Hilfe der FRITZ!Box.

Filterlisten bearbeiten

Voraussetzungen

Die FRITZ!Box muss mit dem Kabelanschluss verbunden sein, damit das Menü „Internet / Filter“ verfügbar ist.

Filterliste bearbeiten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Filter“ aus.

  3. Wählen Sie den Tab „Listen“ aus.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche:

AVM Fritz!Box 6340 - Filterliste bearbeiten - 1

  1. Wählen Sie die Liste aus, die Sie bearbeiten möchten und klicken Sie auf „bearbeiten“.

  2. Bearbeiten Sie in dem Fenster, das geöffnet wird, die Liste.

Netzwerkanwendungen hinzufügen

Voraussetzungen

Die FRITZ!Box muss mit dem Kabelanschluss verbunden sein, damit das Menü „Internet / Filter“ verfügbar ist.

Netzwerkanwendung hinzufügen

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Filter“ aus.
  3. Wählen Sie den Tab „Listen“ aus.

  4. Klicken Sie auf Netzwerkanwendung hinzufügen

  5. Tragen Sie im Fenster „Netzwerkanwendung für Priorisierungsregeln“ die Netzwerkanwendung ein, die Sie zur Liste hinzufügen möchten.

AVM FRITZ!Box Kindersicherung für Windows-Benutzer

In den Windows-Betriebssystemen (Windows 8, Windows 7 und Windows XP) kann die Kindersicherung auch für Windows-Benutzer eingerichtet werden.

Sie benötigen das Programm „AVM FRITZ!Box-Kindersicherung“, damit die FRITZ!Box die Windows-Benutzer erkennt.

AVM FRITZ!Box

- Das Programm AVM FRITZ!Box können Sie kostenlos von den AVM-Internetseiten herunterladen. und installieren Sie es auf jedem Windows-Computer, auf dem Benutzer eingerichtet sind, die eine Kindersicherung bekommen sollen, siehe AVM FRITZ!Box Kindersicherung für Windows-Benutzer auf Seite 67

- Das Programm AVM FRITZ!Box müssen Sie auf jedem Windows-Computer installieren, auf dem Benutzer eingerichtet sind, die eine Kindersicherung bekommen sollen.

- AVM FRITZ!Box wird als Dienst auf dem Computer installiert. Der Dienst muss immer aktiviert sein. Ist er nicht aktiviert, erkennt die FRITZ!Box die Windows-Benutzer nicht. Nicht erkannte Windows-Benutzer werden behandelt wie Benutzer ohne Kindersicherung.

AVM FRITZ!Box Kindersicherung von den AVM-Internetseiten herunterladen

  1. Rufen Sie die Internetseite von AVM auf: avm.de
  2. Wählen Sie „Download“ und im Bereich „Weitere Downloads“ den Eintrag „FRITZ!Box Hilfsprogramme“. Sie werden auf den FTP-Server von AVM geleitet.
  3. Wählen Sie den Eintrag „Kindersicherung“.
  4. Wählen Sie den Eintrag „deutsch“.
  5. Klicken Sie auf die exe-Datei und speichern Sie das Programm auf Ihrem Computer.

Einen Windows-Benutzer in der FRITZ!Box bekanntmachen

  1. Melden Sie sich am Computer als der Windows-Benutzer an, für den Sie eine Kindersicherung einrichten möchten.
  2. Stellen Sie eine Internetverbindung her (rufen Sie zum Beispiel avm.de auf).

Der Windows-Benutzer wird in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche im Menü „Internet / Filter“ angezeigt.

Kindersicherung für Windows-Benutzer einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Filter“ aus.
  3. Wählen Sie auf dem Tab „Kindersicherung“ einen Windows-Benutzer aus.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche:

AVM Fritz!Box 6340 - AVM FRITZ!Box - 1

  1. Wählen Sie das Zugangsprofil aus, das Sie dem Windows-Benutzer zuordnen möchten und klicken Sie auf „OK“.

13.2 Freigaben: Computer aus dem Internet erreichbar machen

Mit der FRITZ!Box sind Anwendungen auf Ihrem Computer und in Ihrem lokalen Netzwerk standardmäßig nicht aus dem Internet erreichbar. Für Anwendungen wie Online-Spiele oder Tauschbörsen-Programme oder auch Serverdienste wie HTTP-, FTP-, VPN-, Terminal- und Fernwartungsserver müssen Sie Ihren Computer für andere Internetteilnehmer erreichbar machen.

Portfreigaben

Eingehende Verbindungen aus dem Internet werden mithilfe von Portfreigaben ermöglicht. Indem Sie bestimmte Ports für eingehende Verbindungen freigeben, gestatten Sie anderen Internetteilnehmern den kontrollierten Zugang zu den Computern in Ihrem Netzwerk.

In der FRITZ!Box sind folgende Freigaben möglich:

PING IPv4:Die FRITZ!Box antwortet auf Ping-Anfragen aus dem Internet, die an die IPv4-Adresse der FRITZ!Box gerichtet sind.
IPv6:Die FRITZ!Box antwortet auf Ping-Anfragen aus dem Internet, die an die IPv6-Adresse der FRITZ!Box gerichtet sind. Zusätzlich können Sie PING6-Freigaben für jeden einzelnen Computer im Heimnetz vornehmen, da jeder Computer über eine eigene global gültige IPv6-Adresse verfügt.
TCPIPv4:
UDPInnerhalb von IPv4-Netzen können Sie die Fire-wall der FRITZ!Box für die Protokolle TCP und UDP unter Angabe des Portbereichs öffnen. Ein Port kann für genau einen Computer geöffnet werden.
IPv6:Innerhalb von IPv6-Netzen können Sie die Fire-wall der FRITZ!Box für die Protokolle TCP und UDP unter Angabe des Portbereichs öffnen. Ein Port kann für jeden Computer im Netzwerk freigegeben werden.
ESPIPv4:
GREInnerhalb von IPv4-Netzen können Sie die Fire-wall für die beiden portlosen IP-Protokolle ESP und GRE öffnen.
Exposed Host(Firewall vollständig öffnen)IPv4:Innerhalb von IPv4-Netzen können Sie die Fire-wall für einen Computer vollständig öffnen. Der Schutz des Computers durch die Firewall der FRITZ!Box ist dann nicht mehr vorhanden. Sind einzelne Ports schon für andere Computer geöffnet, dann werden Datenpakete für diese Ports nicht an den Exposed Host, sondern an den jeweils anderen Computer weitergeleitet.
IPv6:Innerhalb von IPv6-Netzen können Sie die Fire-wall für jeden Computer vollständig öffnen. Der Schutz der Computer durch die Firewall der FRITZ!Box ist dann nicht mehr vorhanden.

Freigaben in der FRITZ!Box einrichten

- IPv4: Die Portfreigaben für IPv4 richten Sie im Menü „Internet / Freigaben“ auf der Seite „Portfreigaben“ ein.

- IPv6: Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein. Freigaben für IPv6 richten Sie ebenfalls im Menü „Internet / Freigaben“ auf der Seite „IPv6“ ein.

IPv4-Zugriffsadresse der FRITZ!Box ermitteln

Wenn Sie Ports in der FRITZ!Box freigegeben haben, dann erreichen andere Internetteilnehmer Ihre Computer unter der IP-Adresse, die die FRITZ!Box vom Internetanbieter bezogen hat. Es handelt sich dabei um eine öffentliche IPv4-Adresse.

So ermitteln Sie die öffentliche IPv4-Adresse der FRITZ!Box:

  1. Rufen Sie eine beliebige Internetseite auf, um eine Internetverbindung herzustellen.
  2. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box und schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Im Menü „Übersicht“ im Bereich „Verbindungen“ wird die öffentliche IPv4-Adresse der FRITZ!Box angezeigt.

Immer erreichbar, auch bei geänderter IP-Adresse

Nach jeder Unterbrechung der Internetverbindung weist der Internetanbieter die IP-Adresse neu zu. Dabei kann sich die IP-Adresse ändern. Es empfiehlt sich daher, MyFRITZ! oder Dynamisches DNS zu verwenden, damit die IP-Adresse immer unter derselben Bezeichnung erreichbar ist. Informationen zu MyFRITZ! erhalten Sie im Kapitel MyFRITZ!: Von überall auf FRITZ!Box zugreifen auf Seite 54. Informationen zu Dynamischem DNS erhalten Sie im Kapitel Dynamisches DNS: Name statt IP-Adresse auf Seite 71.

13.3 Dynamisches DNS: Name statt IP-Adresse

Dynamic DNS ist ein Internetdienst, der dafür sorgt, dass die FRITZ!Box immer unter einem feststehenden Namen aus dem Internet erreichbar ist, auch wenn die öffentliche IP-Adresse sich ändert.

Dynamic DNS kann alternativ zu MyFRITZ! genutzt werden. Beide Dienste können parallel genutzt werden.

Um den Dienst nutzen zu können, müssen Sie sich bei einem Dynamic-DNS-Anbieter registrieren. Dabei vereinbaren Sie den feststehenden Namen (Domainname), unter dem Ihre FRITZ!Box aus dem Internet erreichbar sein soll. Sie legen weiter einen Benutzernamen und ein Kennwort fest.

Nach jeder Änderung der IP-Adresse übermittelt die FRITZ!Box die neue IP-Adresse in Form einer Aktualisierungsanforderung an den Dynamic-DNS-Anbieter. Beim Dynamic-DNS-Anbieter wird dann dem Domainnamen die aktuelle IP-Adresse zugeordnet.

Dynamic DNS in der FRITZ!Box einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie das Menü „Internet / Freigaben“ aus.
  4. Wählen Sie die Seite „Dynamic DNS“ aus und richten Sie Dynamisches DNS ein. Nutzen Sie dazu auch die Hilfe in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box.

13.4 Zugriff aus dem Internet über HTTPS, FTP und FTPS

Über das Internet ist es möglich, auch von außerhalb des Heimnetzes auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box zuzugreifen. Mit Laptop, Smartphone oder Tablet-PC können Sie von unterwegs Einstellungen in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box vornehmen.

Voraussetzungen für den Zugriff über das Internet

  • Zugriff auf die Benutzeroberfläche: Jeder Benutzer, der von außerhalb über das Internet auf die FRITZ!Box zu-greifen will, benötigt ein FRITZ!Box-Benutzerkonto, mit der Berechtigung für den Zugriff aus dem Internet.
  • Zugriff auf die Speicher: Jeder Benutzer, der von außerhalb über das Internet auf die Speicher der FRITZ!Box zu-greifen will, benötigt ein FRITZ!Box-Benutzerkonto, mit den Berechtigungen für den Zugriff aus dem Internet und für den Zugang zu den Inhalten der Speichermedien.
    • Die Protokolle für den gewünschten Zugriff müssen in der FRITZ!Box aktiviert werden.

HTTPS, FTP und FTPS

Für den Zugriff über das Internet werden die Protokolle HTTPS, FTP und FTPS verwendet.

- HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure)

HTTPS ist ein Internetprotokoll für die abhörsichere Kommunikation zwischen Webserver und Browser im World Wide Web.

Aktivieren Sie dieses Protokoll, um den Zugriff auf die FRITZ!Box aus dem Internet zu ermöglichen.

- FTP (File Transfer Protocol)

FTP ist ein Netzwerkprotokoll für die Übertragung von Dateien in IP-Netzwerken.

Aktivieren Sie dieses Protokoll, um den Zugriff per FTP auf die Speichermedien der FRITZ!Box über das Internet zu ermöglichen.

- FTPS (FTP über SSL)

FTPS ist eine Methode zur Verschlüsselung des FTP-Protokolls.

Aktivieren Sie dieses Protokoll, wenn die Übertragung per FTP gesichert stattfinden soll.

HTTPS, FTP und FTPS in der FRITZ!Box aktivieren

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.

  3. Wählen Sie das Menü „Internet / Freigaben“ aus.

  4. Wählen Sie die Seite „FRITZ!Box-Dienste“ aus und aktivieren Sie die Protokolle, die Sie benötigen. Nutzen Sie dazu auch die Hilfe der Benutzeroberfläche.

13.5 Priorisierung: Vorrang beim Internetzugriff

Die Priorisierung ist eine Funktion, mit der Sie festlegen können, dass Netzwerkanwendungen und Netzwerkgeräte beim Zugriff auf die Internetverbindung vorrangig oder nachrangig behandelt werden. Dadurch können Sie zum Beispiel sicherstellen, dass Anwendungen wie Internettelefonie, IPTV oder Video on demand immer den Vorzug vor anderen Anwendungen erhalten. Sie können auch festlegen, dass sich File-Sharing-Anwendungen wie eMule oder BitTorrent immer hinter Online-Spielen anstellen müssen.

Kategorien für die Priorisierung

Für die Priorisierung sind die drei Kategorien „Echtzeitanwendungen“, „Priorisierte Anwendungen“ und „Hintergrundanwendungen“ vorgesehen.

Die Zuordnung von Netzwerkanwendungen und Netzwerkgeräten zu den Kategorien erfolgt mithilfe von Regeln.

Echtzeitanwendungen

Diese Kategorie eignet sich für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Übertragungsgeschwindigkeit und die Reaktionszeit (zum Beispiel Internettelefonie, IPTV, Video on demand).

  • Netzwerkanwendungen aus dieser Kategorie haben immer Vorrang vor anderen Anwendungen, die zeitgleich auf das Internet zugreifen.
  • Bei vollständiger Auslastung der Internetverbindung werden die Netzwerkpakete der Anwendungen aus dieser Kategorie immer zuerst verschickt. Daten von Netzwerkanwendungen aus anderen Kategorien werden dann erst später übertragen.
  • Sind mehrere Netzwerkanwendungen in dieser Kategorie vorhanden, dann teilen diese sich die verfügbare Kapazität.
  • Ist die Internettelefonie in dieser Kategorie vertreten, dann hat diese Anwendung auch vor allen anderen Echtzeitanwendungen die höchste Priorität.

Priorisierte Anwendungen

Diese Kategorie eignet sich für Anwendungen, die eine schnelle Reaktionszeit erfordern (zum Beispiel Firmenzugang, Terminal-Anwendungen, Spiele).

  • Für Netzwerkanwendungen, die in dieser Kategorie priorisiert werden, stehen 90 % der Upload-Bandbreite zur Verfügung, solange keine Anwendung aus der Kategorie „Echtzeitanwendungen“ Bandbreite benötigt. Die restlichen 10 % der Upload-Bandbreite stehen für Anwendungen zur Verfügung, die in nachrangigen Kategorien oder überhaupt nicht priorisiert sind.
  • Sind mehrere Netzwerkanwendungen in der Kategorie „Priorisierte Anwendungen“ vorhanden, dann teilen diese sich die verfügbare Kapazität.

Hintergrundanwendungen

Diese Kategorie eignet sich für Anwendungen, für die keine hohen Übertragungsgeschwindigkeiten erforderlich sind und die nicht zeitkritisch sind (zum Beispiel Peer-to-Peer-Dienste oder automatische Updates).

- Netzwerkanwendungen, die in dieser Kategorie vorhanden sind, werden bei ausgelasteter Internetverbindung immer nachrangig behandelt. Wenn also eine Anwendung aus einer anderen Kategorie oder eine nicht priorisierte Anwendung die volle Bandbreite benötigt, dann müssen Hintergrundanwendungen warten, bis wieder Bandbreitenkapazität zur Verfügung steht.

- Sind keine anderen Netzwerkanwendungen aktiv, dann erhalten die Hintergrundanwendungen die volle Bandbreite.

Priorisierungsverfahren in der FRITZ!Box

In der FRITZ!Box gibt es folgende Verfahren, um Datenpakete entsprechend ihrer Priorisierung zu versenden:

- Änderung der Reihenfolge, in der Pakete in Richtung Internet gesendet werden (Upstream-Richtung).

Die Reihenfolge der Pakete, die aus dem Internet zur FRITZ!Box gesendet werden (Downstream-Richtung), kann nicht verändert werden.

- Verwerfen von niedrig priorisierten Paketen, um die Übertragung von höher priorisierten Paketen sicherzu-stellen. Dieses Verfahren wird angewendet, wenn mehr Pakete ins Internet gesendet werden sollen, als die Upstream-Geschwindigkeit der Internetanbindung er-laubt.

- Sofern gerade keine Pakete aus höher priorisierten Kategorien gesendet werden, steht die volle Geschwindigkeit der Internetanbindung auch für niedrig priorisierte Pakete zur Verfügung.

Priorisierung in der FRITZ!Box einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Richten Sie die Priorisierung im Menü „Internet / Filter / Priorisierung“ ein.

13.6 VPN: Fernzugriff auf das Heimnetz

Über ein VPN (Virtual Private Network) kann ein sicherer Fernzugang zum Netzwerk der FRITZ!Box hergestellt werden.

VPN in der FRITZ!Box

IPSec VPN in der FRITZ!Box basiert auf dem IPSec-Standard.
Computer-LAN ComputerLAN-Kopplung: VPN-Verbindungen können für einzelne entfernte Computer eingerichtet werden.
LAN-LAN LAN-LAN-Kopplung: VPN-Verbindungen können für entfernte Netzwerke eingerichtet werden.
Acht gleichzeitige VerbindungenFRITZ!Box unterstützt maximal acht VPN-Verbindungen gleichzeitig.
EinrichtungsprogrammDie Einrichtungsdateien für die VPN-Verbindungen werden mit einem separaten Programm erstellt. Das Programm ist kostenlos und kann von den AVM-Internetseiten heruntergeladen werden.
FRITZ!Box-Benutzer FürFRITZ!Box-Benutzer, die eine Berechtigung haben, über VPN auf die FRITZ!Box zuzugreifen, müssen keine weiteren Einstellungen vorgenommen werden. Im Benutzerkonto sind alle erforderlichen VPN-Einstellungen vorhanden.
VPN-Client Ein kostenloserVPN-Client für einzelne Computer kann ebenfalls von den AVM-Internetseiten heruntergeladen werden.

Auf den Internetseiten von AVM gibt es das VPN Service-Portal, auf dem Sie ausführliche Informationen zu VPN im Allgemeinen und im Zusammenhang mit der FRITZ!Box finden. Besuchen Sie dieses Portal, wenn Sie sich umfassender mit dem Thema beschäftigen möchten.

avm.de/vpn

VPN in der FRITZ!Box einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie das Menü „Internet / Freigaben“ aus.
  4. Wählen Sie die Seite „VPN“ aus.

Nutzen Sie beim Einrichten von VPN auch die Hilfe in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box.

Zusatzprogramme für VPN

Alle für ein VPN nötigen Informationen werden in einer Einrichtungsdatei gespeichert. Die an einem VPN beteiligten Endpunkte müssen diese Datei erhalten.

Einzelne Computer, die über ein VPN in ein Netzwerk eingebunden sind, benötigen einen VPN-Clienten.

- Assistent „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“

Für die Erstellung von Einrichtungsdateien bietet AVM das Programm „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ an. Dieses Programm ist ein Assistent, der Sie Schritt für Schritt durch die VPN-Einrichtung führt. Alle notwendigen VPN-Einstellungen wie Verschlüsselungsverfahren und Zugriffsregeln werden automatisch vorgenommen. Als Ergebnis erhalten Sie Einrichtungsdateien, die Sie an den Endpunkten des VPN-Tunnels importieren müssen. Am Endpunkt mit der FRITZ!Box wird die Einrichtungsdatei in die FRITZ!Box importiert. Für VPN-Verbindungen zu Produkten anderer Hersteller können die VPN-Einstellungen in den Dateien manuell angepasst werden.

• VPN-Client „FRITZ!Fernzugang“

AVM bietet das Programm „FRITZ!Fernzugang“ als VPN-Client an.

Der Assistent und der Client können kostenlos vom VPN Service-Portal der AVM-Internetseiten heruntergeladen werden:

avm.de/vpn

13.7 DNS-Server: frei wählbar

In der FRITZ!Box sind für IPv4 und IPv6 DNS-Server voreingestellt.

Es handelt sich dabei um die vom Internetanbieter zugewiesenen DNS-Server.

Der voreingestellte DNS-Server kann sowohl für IPv4 als auch IPv6 durch einen freien DNS-Server ersetzt werden. Freie DNS-Server sind zum Beispiel OpenDNS oder Google DNS.

So ändern Sie den DNS-Server-Eintrag:

Der Bereich „DNSv6“ wird nur angezeigt, wenn Sie auf der Seite „IPv6“ die IPv6-Unterstützung der FRITZ!Box aktiviert haben.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie im Menü „Internet / Zugangsdaten“ die Seite „DNS-Server“.
  4. Ändern Sie die Einstellungen für die DNS-Server.

13.8 DNSSEC: Sicherheit bei DNS-Anfragen

DNSSEC ist die Abkürzung für Domain Name System Security Extensions. Wie der Name sagt, handelt es sich um eine Erweiterung des DNS, des Domain Name Systems.

Mit DNSSEC wird gewährleistet, dass sowohl der DNS-Server als auch die vom DNS-Server zurückgelieferte Information authentisch, also echt sind.

Sicherheit mit DNSSEC

Wenn ein Heimanwender im Internet surft, dann schickt er Anfragen ins Internet, indem er URLs in die Adresszeile seines Browsers eingibt. Eine URL ist der Name einer Internetseite, den man sich merken kann, zum Beispiel avm.de. Jede Anfrage wird zunächst zum DNS-Server geschickt. Der DNS-Server löst die URL in die zugehörige IP-Adresse auf. Zu jeder URL gibt es eine eindeutige IP-Adresse.

Der Heimanwender verlässt sich darauf, dass die IP-Adresse, die der DNS-Server zurückliefert, echt ist. Echt heißt, dass es sich um die IP-Adresse der gewünschten Internetseite handelt und nicht um eine falsche IP-Adresse, die auf eine gefälschte Internetseite führt. Mit DNSSEC kann dies gewährleistet werden.

Unterstützung mit der FRITZ!Box

Die FRITZ!Box unterstützt DNSSEC-Anfragen über UDP.

Die FRITZ!Box hat einen DNS-Proxy. Von den Computern im Heimnetz wird die FRITZ!Box als DNS-Server genutzt. DNSSEC-Anfragen aus dem Heimnetz leitet die FRITZ!Box ins Internet weiter. DNSSEC-Antworten aus dem Internet leitet die FRITZ!Box ins Heimnetz weiter. Die Validierung der DNSSEC-Informationen muss auf dem Computer im Heimnetz stattfinden. Dazu muss DNSSEC im Betriebssystem unterstützt werden.

13.9 IPv6: Das neue Internetprotokoll

IPv6 steht für Internetprotokoll Version 6 und ist das Nachfolgeprotokoll von IPv4.

Die FRITZ!Box unterstützt das neue Internetprotokoll IPv6 und kann IPv6-Verbindungen herstellen:

  • Die Unterstützung von IPv6 kann in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box eingeschaltet werden.
  • Die FRITZ!Box unterstützt die Verfahren Dual Stack und Dual Stack Lite, die eine gleichzeitige Nutzung von IPv6 und IPv4 ermöglichen. Das heißt, die FRITZ!Box kann sowohl mit dem IPv4- als auch mit dem IPv6-Bereich des Internets kommunizieren.
  • Die FRITZ!Box unterstützt natives IPv6 und IPv6 mit einem Tunnelprotokoll. Natives IPv6 bedeutet, dass Ihr Internetanbieter IPv6 direkt an Ihrem Anschluss unterstützt.

IPv6-fähige Dienste im Heimnetzwerk

  • Zugriff auf die Benutzeroberfläche mit HTTP oder HTTPS über IPv6
  • Der DNS-Resolver der FRITZ!Box unterstützt Anfragen nach IPv6-Adressen (AAAA Records) und kann Anfragen über IPv6 an den vorgelagerten DNS-Resolver des Internetanbieters stellen.
  • Das global gültige Präfix wird über Router Advertisement verteilt.
  • Beim WLAN-Gastzugang werden Heimnetzwerk und WLAN-Gäste durch IPv6-Subnetze getrennt.
    • Automatische Provisionierung (TR-064)

IPv6-fähige Dienste im Internet

  • Komplett geschlossene Firewall gegenüber unaufgeforderten Daten aus dem Internet (Stateful Inspection Firewall)
  • Voice over IPv6
    • Automatische Provisionierung (TR-069)
  • Zeitsynchronisation über NTP (Network Time Protocol)
    • Fernwartung über HTTPS
    • Dynamisches DNS über dyndns.org und namemaster.de

IPv6 in der FRITZ!Box einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie das Menü „Internet / Zugangsart“ aus.
  4. Wählen Sie „IPv6“ aus und richten Sie IPv6 in der FRITZ!Box ein. Nutzen Sie dazu auch die Hilfe in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box.

IPv6 am Computer einrichten

IPv6 muss an den Computern in Ihrem Heimnetz installiert und aktiviert sein, damit Sie Verbindungen in den IPv6-Bereich des Internets herstellen können.

  • In den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 ist IPv6 bereits installiert und aktiviert.
  • In Windows XP ist IPv6 nicht standardmäßig installiert und aktiviert. Um IPv6 nutzen zu können, müssen Sie es installieren und aktivieren. Voraussetzung für die Installation von IPv6 ist das Service Pack 2 für Windows XP.
  • In den Betriebssystemen MAC OS X ist IPv6 seit MAC OS 10 verfügbar.

13.10 LISP: FRITZ!Box als LISP-Router

LISP ist eine Routing-Architektur, in der Ort und Identität getrennte Informationen sind. Es gibt zwei IP-Adressen: eine für den Ort und eine für die Identität.

Die FRITZ!Box kann als LISP-Router konfiguriert werden.

  • Dieses Kapitel wendet sich an Systemadministratoren.
  • Sie erhalten eine kurze Einführung in LISP.
  • Sie erhalten einen Überblick über die Nutzungsmöglichkeiten von LISP.
  • Das Kapitel enthält eine Anleitung, wie Sie die FRITZ!Box als LISP-Router einrichten.

Definition und Komponenten

LISP: Definition

LISP: Locator/Identifier Separation Protocol
IP-Protokoll LISP ist ein Protokoll für die Übertragung von IP-Paketen.
IP-Adresspaare LISP verwendet IP-Adresspaare:Eine IP-Adresse für die Identifikation, der sogenannte EID (Endpoint Identifier). Der EID kann die IP-Adresse eines Hosts oder eines ganzen IP-Subnetzes sein.Eine IP-Adresse für den Ort, der sogenann-te RLOC (Routing Locator). Der RLOC ist die IP-Adresse des LISP-Routers.
Tunnel-Protokoll LISP ist ein Tunnelprotokoll.Ein LISP-Paket besteht aus einem inneren IP-Paket und einem zusätzlichen äußeren Header. Der Header des inneren Pakets enthält den EID, der äußere Header enthält den RLOC.

Eigenschaften von RLOC und EID

RLOC • gibt den Ort an, an dem sich das adressierte Netzwerk (Netzwerksegment oder Netzwerkgerät) befindetwird vom Internetanbieter zugewiesenist eine öffentliche IP-Adressesteht im äußeren Header des LISP-Paketskann eine IPv4-Adresse seinkann eine IPv6-Adresse sein
EIDidentifiziert ein Netzwerk (Netzwerksegment oder Netzwerkgerät)wird vom LISP-Provider zugewiesensteht im inneren Header des LISP-Paketskann eine IPv4-Adresse seinkann eine IPv6-Adresse seinkann eine öffentliche IP-Adresse seinkann eine private, nicht öffentliche IP-Adresse sein

Komponenten eines LISP-Systems

Mapping-System DasMapping-System ist für die Zuordnung von EIDs zur RLOCs verantwortlich.
ETR (Egress Tunnel Router)Der ERT nimmt IP-Pakete an, in deren äußerem Header als Ziel-IP-Adresse die eigene RLOC des ERT steht. ERT entpackt die LISP-Pakete.
ITR (Ingress Tunnel Router)Der IRT nimmt IP-Pakete von Teilnehmern des lokalen IP-Netzes (EID-Netz) an und packt diese zu LISP-Paketen. Im äußeren Header des LISP-Pakets trägt er als Ziel-Adresse den RLOC des Zielnetzwerks (entferntes EID-Netz) ein.
PETR (Proxy ETR) EinPETR ist für die Kommunikation zwischen LISP- und Nicht-LISP-Seiten erforderlich. Auf der LISP-Seite arbeitet er wie ein LISP-Router, auf der Nicht-LISP-Seite wie ein nativer IP-Router.
PITR (PROXY ITR) EinPITR ist für die Kommunikation zwischen Nicht-LISP-Seiten und LISP-Seiten erforderlich. Auf der LISP-Seite verhält er sich wie ein ITR, auf der Nicht-LISP-Seite wie ein nativer IP-Router, der auch die LISP-Netze bekannt gibt.
xTR xTR ist die Bezeichnung einer Komponente, die sowohl ETR als auch ITR ist. xTR wird auch Tunnel- oder Kapselung-Endpunkt genannt.

Nutzungsmöglichkeiten

- LISP ist geeignet, wenn Sie aus technischen oder organisatorischen Gründen immer dieselben IP-Adressen haben möchten, auch wenn Sie den Internetanbieter wechseln.

Beispiel Mobilität: Bei einem Ortswechsel verlieren Geräte nicht ihre Identität (Host-Geräte, VM).

- LISP ist geeignet für die Kommunikation zwischen IPv4- und IPv6-Netzen.

- Adressfamilien-Transport: IPv4 über IPv4, IPv4 über IPv6, IPv6 über IPv6, IPv6 über IPv4

Beispiel: Durch Kapselung von IPv6-Paketen in IPv4-Header können IPv6-Websites über IPv4 verbunden werden.

FRITZ!Box als LISP-Router einrichten

• Die FRITZ!Box kann als LISP-Router konfiguriert werden.

- Als LISP-Router ist die FRITZ!Box ein xTR (ETR und ITR).

Vorbereitungen

Sie benötigen einen LISP-Provider.

→ Registrieren Sie sich bei einem LISP-Provider.

Alle Informationen, die Sie benötigen, um die FRITZ!Box als LISP-Router einzurichten, erhalten Sie vom LISP-Provider.

LISP-Router einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „Internet / Zugangsdaten“ aus.
  3. Wählen Sie den Tab „LISP“ aus.
  4. Aktivieren Sie die Einstellung „LISP-Unterstützung aktiv“.
  5. Tragen Sie in die Felder die Angaben ein, die Sie vom LISP-Provider erhalten haben.

14 FRITZ!Box als WLAN-Basisstation

Die FRITZ!Box ist eine WLAN-Basisstation für WLAN-Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones. Die FRITZ!Box kann WLAN-Verbindungen in zwei verschiedenen Frequenzbändern mit dem schnellen WLAN N-Standard herstellen. Die FRITZ!Box ist mit dem Verschlüsselungsmechanismus aus dem aktuell sichersten Verfahren WPA2 voreingestellt. Dieser Verschlüsselungsmechanismus wird von den meisten aktuellen WLAN-Geräten unterstützt. Die FRITZ!Box bietet WLAN-Komfort-Funktionen wie Nachtschaltung und WPS-Schnellverbindung.

14.1 WLAN-Funknetz per Zeitschaltung an- und ausschalten

Sie können das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box mithilfe einer Zeitschaltung automatisch an- und ausschalten. Sie reduziert den Stromverbrauch der FRITZ!Box, indem sie das WLAN-Modul vollständig abschaltet. Die FRITZ!Box-Zeitschaltung wird auch von anderen angeschlossenen FRITZ!Box-Produkten (zum Beispiel FRITZ!WLAN Repeater) respektiert: der WLAN-Funk dieser Geräte wird den Einstellungen der FRITZ!Box folgend an- und ausgeschaltet.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Öffnen Sie das Menü „WLAN / Zeitschaltung“.
  3. Aktivieren Sie die Zeitschaltung für das WLAN-Funknetz.
  4. Nehmen Sie Einstellungen für die Zeitschaltung vor:

  5. Mit den Optionen „WLAN täglich abschalten“ und „WLAN nach Zeitplan abschalten“ legen Sie die Intervalle der Zeitschaltung fest.

  6. Zusätzlich können Sie die Option „Das Funknetz wird erst abgeschaltet, wenn kein WLAN-Netzwerk mehr aktiv ist“ einschalten.

  7. Klicken Sie zum Speichern Ihrer Einstellungen auf „Übernehmen“.

Die Zeitschaltung der FRITZ!Box ist damit aktiviert und eingerichtet.

AVM Fritz!Box 6340 - WLAN-Funknetz per Zeitschaltung an- und ausschalten - 1

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

WLAN manuell an- oder ausschalten

Sie können das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box jederzeit an- und ausschalten, auch während des Ruhezustands:

  • Drücken Sie kurz den WLAN-Taster der FRITZ!Box oder
  • Schalten Sie das WLAN-Funknetz mit einem angeschlossenen Telefon an und aus

WLAN an #96*1*

WLAN aus #96*0*

14.2 WLAN-Funknetz vergrößern

Die Reichweite eines WLAN-Funknetzes ist nicht festgelegt und abhängig von

• den WLAN-Geräten, die Sie für Ihre WLAN-Verbindungen einsetzen
• den Störquellen im Umfeld Ihres WLAN-Funknetzes
- den baulichen Gegebenheiten, in denen Sie das WLAN-Funknetz betreiben
- der Anzahl von WLAN-Geräten, die in der Umgebung Ihrer FRITZ!Box im selben Frequenzbereich arbeiten

Sie können die Reichweite Ihres WLAN-Funknetzes mit einem WLAN-Repeater vergrößern.

Oder Sie richten eine zweite FRITZ!Box als WLAN-Repeater ein.

WLAN-Funknetz mit einem WLAN-Repeater vergrößern

Sie können Ihr WLAN-Funknetz mit einem WLAN-Repeater vergrößern. In Verbindung mit der FRITZ!Box sind die AVM FRITZ!WLAN Repeater besonders geeignet. Alle Modelle der

FRITZ!WLAN Repeater-Serie können per WPS-Schnellverbindung in Ihr WLAN-Funknetz und in Ihr Heimnetz eingebunden werden. Bitte informieren Sie sich im Internet unter:

avm.de/wlan_repeater

Vorhandene FRITZ!Box als Repeater einsetzen

Sie können das WLAN-Funknetz Ihrer FRITZ!Box mit einer zusätzlichen FRITZ!Box erweitern, die Sie bereits besitzen. Für die Erweiterung Ihres WLAN-Funknetzes richten Sie in diesem Gerät die Funktion Repeater ein.

Eine FRITZ!Box können Sie mit den folgenden Schritten als Repeater einrichten:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „System / Ansicht“.
  3. Wählen Sie die Option „Erweiterte Ansicht“ und bestätigen Sie mit „Übernehmen“.
  4. Wählen Sie das Menü „WLAN / Repeater“ und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

14.3 WLAN – technisches Wissen

Ein WLAN-Funknetz basiert auf Standards, die vom Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE) festgelegt wurden. Darin ist zum Beispiel beschrieben, welche Übertragungsgeschwindigkeit, Verschlüsselung oder Frequenz in einem WLAN-Funknetz verwendet wird.

Übertragungsgeschwindigkeit

Die FRITZ!Box unterstützt wahlweise die Standards IEEE 802.11a, IEEE 802.11b, IEEE 802.11g und IEEE 802.11n. WLAN-Geräte, die einen oder mehrere der genannten Standards nutzen, können für WLAN-Verbindungen mit der FRITZ!Box eingesetzt werden.

Standard Frequenzband Brutto-Übertragungsgeschwindigkeit bis zuNetto-Übertragungsgeschwindigkeit bis zu
802.11b 2,4 GHz 11 Mbit/s 5 Mbit/s
802.11g 2,4 GHz 54 Mbit/s 25 Mbit/s
802.11a 5 GHz 54 Mbit/s 25 Mbit/s
802.11n 2,4 / 5 GHz 300 Mbit/s 150 Mbit/s

Die Standards sind für verschiedene Frequenzbänder vorgesehen.

IEEE 802.11a

Dieser Standard arbeitet ausschließlich im selten benutzten 5-GHz-Bereich und bietet daher die Chance, vergleichsweise ungestört von äußeren Einflüssen Daten zu übertragen.

WLAN-Geräte, die 802.11a unterstützen, sind im Vergleich zu Geräten, die nach dem 802.11b/g-Standard arbeiten, nicht sehr stark verbreitet.

IEEE 802.11b

Dies ist mit maximal 11 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit der älteste WLAN-Standard. Ältere WLAN-Geräte der ersten Generation können über 802.11b mit der FRITZ!Box verbunden werden. Beherrscht das WLAN-Gerät neuere Standards wie zum Beispiel 802.11g, sollte jedoch der neueste Standard verwendet werden.

IEEE 802.11g

In diesem WLAN-Standard werden Daten mit maximal 54 Mbit/s brutto im 2,4-GHz-Frequenzbereich übertragen. Der Standard ist mit einer Vielzahl von WLAN-Geräten kompatibel.

Durch die starke Nutzung des 2,4-GHz-Frequenzbereichs kann es jedoch leichter zu Beeinträchtigungen kommen als im weniger genutzten 5-GHz-Bereich.

IEEE 802.11n

Dieser Standard ermöglicht hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und Reichweiten. Die FRITZ!Box unterstützt 802.11n wahlweise im 2,4- oder alternativ auch im 5-GHz-Frequenzband. Modulationsverfahren und Antennentechniken wie MIMO (Multiple Input, Multiple Output) nutzen das jeweils zur Verfügung stehende Frequenzband effektiver aus als die älteren Standards.

AVM Fritz!Box 6340 - IEEE 802.11n - 1

Die Nutzung des Standards 802.11n – und somit die Verfügbarkeit hoher Übertragungsraten – ist nur möglich, wenn die WLAN-Verbindung mit dem Sicherheitsmechanismus WPA2 (AES-CCMP) gesichert ist.

Durch die Kompatibilität mit dem 802.11g-Standard können auch ältere WLAN-Geräte weiter verwendet werden.

In der FRITZ!Box den richtigen Standard einstellen

Die in Ihrem WLAN-Funknetz erreichbare Datenübertragungsrate hängt davon ab, welche WLAN-Standards von den eingebundenen WLAN-Geräten verwendet werden. Diese WLAN-Standards müssen auch in der FRITZ!Box eingestellt sein. Überprüfen Sie die eingestellten WLAN-Standards und nehmen Sie gegebenenfalls Änderungen vor:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Öffnen Sie „WLAN / Funkkanal“ und wählen Sie „Funkkanal-Einstellungen anpassen“ aus und nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor.

Die folgenden Punkte gilt es bei der Einstellung zu beachten:

  • Die FRITZ!Box und alle WLAN-Geräte müssen im gleichen Frequenzband arbeiten, um miteinander kommunizieren zu können.
    Der Standard, den Sie in der FRITZ!Box einstellen, muss mit den Standards aller im WLAN-Funknetz verwendeten WLAN-Geräte verträglich sein.

Notieren Sie sich, mit welchen Standards die WLAN-Geräte in Ihrem Netzwerk verträglich sind, und passen Sie dann anhand der folgenden Angaben die FRITZ!Box-Einstellungen an:

11n, 11g

In Ihrem Funknetz sind WLAN-Geräte vorhanden, die mit einem oder beiden der folgenden Standards verträglich sind:

• 802.11n
• 802.11g

Wählen Sie in diesem Fall als WLAN-Standard für das 2,4-GHz-Frequenzband die Einstellung: 802.11n+g

11g, 11b

In Ihrem Funknetz sind WLAN-Geräte vorhanden, die mit einem oder beiden der folgenden Standards verträglich sind:

• 802.11g
• 802.11b

Wählen Sie in diesem Fall als WLAN-Standard für das 2,4-GHz-Frequenzband die Einstellung: 802.11b+g

11n, 11g, 11b

In Ihrem Funknetz sind WLAN-Geräte vorhanden, die mit einem oder allen der folgenden Standards verträglich sind:

• 802.11n
• 802.11g
• 802.11b

Wählen Sie in diesem Fall als WLAN-Standard für das 2,4-GHz-Frequenzband die Einstellung: 802.11n+g+b.

11n, 11a

In Ihrem Funknetz sind WLAN-Geräte vorhanden, die mit einem oder beiden der folgenden Standards verträglich sind:

• 802.11n
• 802.11a

Wählen Sie als WLAN-Standard für das 5-GHz-Frequenzband folgende Einstellung: 802.11n+a

Ein ungenutztes Frequenzband können Sie in der FRITZ!Box zur Reduktion des Energiebedarfs deaktivieren, ohne dass WLAN-Verbindungen verloren gehen.

Standard für die Sicherheit

IEEE 802.11i

Mit dem Standard IEEE 802.11i wird der Sicherheitsmechanismus WPA2 definiert. WPA2 ist eine Erweiterung des bekannten Sicherheitsmechanismus WPA (Wi-Fi Protected Access).

Die Erweiterung von WPA zu WPA2 zeichnet sich im Wesentlichen durch das Verschlüsselungsverfahren AES-CCMP aus:

Mechanismus Verschlüsselung
WPA TKIP (Temporary Key Integrity Protocol)
WPA2 TKIPAES-CCMPbasiert auf dem sehr sicheren Verfahren AES (Advanced Encryption Standard). Durch CCMP (Counter with CBC-MAC Protocol) wird festgelegt, wie das AES-Verfahren auf WLAN-Pakete angewendet wird.

FRITZ!Box unterstützt mit dem WPA2-Mechanismus das Verschlüsselungsverfahren AES und mit dem WPA-Mechanismus das Verschlüsselungsverfahren TKIP. Somit kann die FRITZ!Box zusammen mit WLAN-Geräten benutzt werden, die ebenfalls WPA2 mit AES oder WPA mit TKIP unterstützen.

Frequenzbereiche

WLAN nutzt als Übertragungsbereich die Frequenzbereiche bei 2,4 GHz sowie bei 5 GHz.

Mit der FRITZ!Box 6340 Cable können Sie entweder im 2,4-GHz- oder im 5-GHz-Frequenzbereich WLAN-Verbindungen aufbauen.

2,4-GHz-Frequenzband

WLAN im Frequenzbereich 2,4 GHz arbeitet im gleichen Bereich wie Bluetooth, Mikrowellengeräte und verschiedene andere Geräte wie funkgesteuertes Spielzeug, Garagentoröffner oder Videobrücken. Innerhalb von WLANs, die in der Nähe solcher Geräte betrieben werden, kann es deshalb zu Störungen kommen. In der Regel wird dadurch die Übertragungsrate beeinträchtigt. Es kann auch zu Verbindungsabbrüchen kommen.

Im 2,4-GHz-Frequenzband sind von den Europäischen Regulierungsbehörden für WLAN 13 Kanäle vorgesehen.

Ein Kanal kann eine Bandbreite von 20 MHz (Datendurchsatz bis 130 Mbit/s) oder 40 MHz (Datendurchsatz bis 300 Mbit/s) haben.

Die benachbarten WLAN-Kanäle im 2,4-GHz-Band überschneiden sich, sodass es zu gegenseitigen Störungen kommen kann. Werden zum Beispiel mehrere WLANs in räumlicher Nähe zueinander im Frequenzbereich 2,4 GHz mit einer Bandbreite von 20 MHz betrieben, dann sollte zwischen jeweils zwei benutzten Kanälen ein Abstand von mindestens fünf Kanälen liegen. Ist also für ein WLAN der Kanal 1 gewählt, dann können für ein zweites WLAN die Kanäle 6 bis 13 gewählt werden. Der Mindestabstand ist dabei immer eingehalten.

Bei anhaltenden Störungen in einem WLAN sollten Sie zunächst immer einen anderen Kanal auswählen.

WLAN-Autokanal

Die FRITZ!Box sucht mit der Funktion WLAN-Autokanal automatisch nach einem möglichst störungsfreien Kanal. Dabei werden Störeinflüsse von benachbarten Funknetzen (WLAN-Basisstationen) und weiteren potentiellen Störquellen (zum Beispiel Videobrücken, Babyfone, Mikrowellen) berücksichtigt. Sollte es trotz dieser Funktion zu anhaltenden Störungen in einem WLAN kommen, sollten Sie zunächst versuchen, die Störungsquelle zu identifizieren und nach Möglichkeit manuell abzustellen.

5-GHz-Frequenzband

Die FRITZ!Box kann WLAN alternativ auch im 5-GHz-Frequenzband betreiben. Dieser Frequenzbereich ist weniger mit Störungen belastet als das häufig genutzte 2,4-GHz-Frequenzband.

Im 5-GHz-Frequenzband unterstützt die FRITZ!Box den automatischen Kanalwechsel mit der Funktion DFS (Dynamische Frequenzwahl). DFS stellt sicher, dass die Kanäle 52 bis 140 für bevorrechtigte Nutzer, wie zum Beispiel Wetterradaranlagen, freigehalten werden. Wenn Sie Ihre FRITZ!Box in einem dieser Kanäle betreiben, hört sie den gewählten Kanal periodisch auf bevorrechtigte Nutzer ab und wechselt falls erforderlich zu einem anderen Kanal. Beachten Sie, dass die FRITZ!Box für den Kanalwechsel die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit von bis zu zehn Minuten einhält, bevor sie einen freien Kanal belegt. In dieser Zeit können Sie keine WLAN-Geräte anmelden. Die WLAN-Verbindung wird anschließend automatisch hergestellt.

Voraussetzung für die Nutzung des 5-GHz-Frequenzbands ist, dass die eingesetzten WLAN-Geräte im Netzwerk diesen Frequenzbereich nach dem Standard IEEE 802.11a oder IEEE 802.11n unterstützen.

2,4 GHz oder 5 GHz

Die FRITZ!Box arbeitet im WLAN-Funknetz entweder im 2,4-GHz-Bereich oder im 5-GHz-Bereich, aber nicht gleichzeitig parallel in beiden Frequenzbereichen.

Bandbreite

Die FRITZ!Box kann abhängig von der zum Einsatz kommen- den Generation des IEEE 802.11n-Standards, 300 bis 450 Mbit/s über WLAN transportieren. Steht im Funkspek- rum nicht genügend Raum für eine störungsfreie Übertragung auf einem Funkkanal mit 40 MHz Kanalbandbreite zur Verfü- gung, reduziert die FRITZ!Box auf 20 MHz Kanalbandbreite mit einer entsprechend geringeren Übertragungskapazität.

Bandbreite (MHz) maximaler Datendurchsatz (Mbit/s)
20 130
40 300

Bei einer größeren Bandbreite ist jedoch auch die Wahrscheinlichkeit von Störungen durch benachbarte Funknetze größer. Große Bandbreiten verkleinern den zur Verfügung stehenden Frequenzbereich für benachbarte Funknetze.

Aufteilung der WLAN-Kanäle im 2,4-GHz-Bereich:

Kanal Frequenz (GHz) Kanal Frequenz (GHz)
1 2,412 82,447
2 2,417 92,452
3 2,422 102,457
4 2,427 112,462
5 2,432 122,467
6 2,437 132,472
7 2,442

Aufteilung der WLAN-Kanäle im 5-GHz-Bereich:

Kanal Frequenz (GHz) Kanal Frequenz (GHz)
36 5,1801085,540
40 5,2001125,560
44 5,2201165,580
48 5,2401205,600
52 5,2601245,620
56 5,2801285,640
60 5,3001325,660
64 5,3201365,680
1005,5001405,700 (nur 20 MHz Bandbreite)
1045,520

15 FRITZ!Box als Telefonanlage

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie die FRITZ!Box als Telefonanlage nutzen.

15.1 Telefonbuch

Wie kann ich das Telefonbuch nutzen?

  • Kurzwahl: Mit Kurzwahlnummern, die Sie in den Telefon-bucheinträgen vergeben, können Sie an allen Telefonen Gespräche herstellen.
  • Wählhilfe: Mit der Wählhilfe können Sie Gespräche per Mausklick aus dem Telefonbuch heraus herstellen.

Neuen Telefonbucheintrag einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Telefonbuch“.
  3. Klicken Sie auf „Neuer Eintrag“.
  4. Geben Sie die Daten des Kontakts ein.

Im ersten Telefonbuch können Sie auch eine Kurzwahlnummer vergeben.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

  1. Speichern Sie mit „OK“.

Wählhilfe einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Telefonbuch / Wählhilfe“.
  3. Aktivieren Sie die Wählhilfe und wählen Sie ein Telefon aus.
  4. Speichern Sie mit „OK“.

Sie können die Wählhilfe verwenden.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

15.2 Anrufliste

Die Anrufliste der FRITZ!Box enthält Ihre Telefonverbindungen und Anrufe, die Sie verpasst haben (Anrufe in Abwesenheit).

Sie finden die Anrufliste in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box im Menü „Telefonie“.

Neue Rufnummern können Sie mit einem Mausklick aus der Anrufliste in das Telefonbuch der FRITZ!Box übernehmen.

Sie können die Anrufliste als CSV-Datei auf Ihrem Computer speichern. Eine CSV-Datei lässt sich zum Beispiel in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen.

FRITZ!App Ticker bringt die Anrufliste aufs Smartphone

FRITZ!App Ticker bringt die Anrufliste der FRITZ!Box auf Ihr Android-Smartphone. Das Widget informiert Sie zu Hause und unterwegs über alle verpassten Anrufe.

FRITZ!App Ticker können Sie auf Smartphones und Tablets mit Google Android ab 2.1 installieren. Lesen Sie mehr auf avm.de/fritzapp.

15.3 Anrufbeantworter

Sie können die FRITZ!Box als Anrufbeantworter nutzen, ohne ein zusätzliches Gerät anzuschließen.

Funktionen

  • Neue Nachrichten erhalten Sie auf Wunsch automatisch per E-Mail.
  • Wenn Sie mehr als eine Rufnummer haben, können Sie bis zu 5 verschiedene Anrufbeantworter einrichten.
  • Zeitsteuerung: Legen Sie für die einzelnen Wochentage fest, wann der Anrufbeantworter an und aus ist.
  • Fernabfrage: Anrufbeantworter unterwegs abhören.

Anrufbeantworter einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Anrufbeantworter“.
  3. Um den ersten Anrufbeantworter einzurichten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
    Um einen neuen Anrufbeantworter einzurichten, klicken Sie auf den Link „Weiterer Anrufbeantworter“.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe.

Anrufbeantworter am Telefon bedienen (Sprachmenü)

Sie können den Anrufbeantworter am Telefon über ein Sprachmenü bedienen.

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Anrufbeantworter Tasten
Anrufbeantworter 1 * *600
Anrufbeantworter 2 * *601
Anrufbeantworter 3 * *602
Anrufbeantworter 4 * *603
Anrufbeantworter 5 * *604
  1. Heben Sie den Hörer ab.
  2. Folgen Sie dem Sprachmenü.

Sie können auch gleich eine Taste drücken, siehe Sprachmenü auf Seite 101.

Gespräch vom Anrufbeantworter heranholen

Wenn der Anrufbeantworter einen Anruf angenommen und der Anrufer noch nicht aufgelegt hat, können Sie den Anruf am Telefon heranholen:

  1. Drücken Sie am Telefon die Tasten ⭐09.
  2. Heben Sie den Hörer ab.

Der Anruf wird herangeholt.

Sprachmenü

Hauptmenü

① Nachrichten abhören

Sind keine Nachrichten vorhanden, hören Sie zwei kurze Signaltöne und gelangen zurück ins Hauptmenü.

① Nachrichten abhören
③ Rufnummer der Nachricht zurückrufen
⑤ Nachricht löschen
⑦ zur vorherigen Nachricht
⑨ zur nächsten Nachricht
① Menü „Nachrichten abhören“ erneut anhören

zurück zum Hauptmenü

②Alte Nachrichten löschen

③Anrufbeantworter ein- / ausschalten

④ Ansagen aufnehmen

① Begrüßungsansage aufnehmen
②Hinweisansage aufnehmen
③ Schlussansage aufnehmen
Aufnahme und Auswahl

① alle Ansagen des gewählten Typs abhören > Ansage auswählen mit 2
⑤ Ansage löschen
⑧ Ansage aufnehmen > Aufnahme beenden mit 1
① Menü „Aufnahme und Auswahl“ erneut anhören

zurück zum Hauptmenü

① Menü „Ansagen aufnehmen“ erneut anhören

zurück zum Hauptmenü

⑤ Aufnahme- und Hinweismodus ein- / ausschalten

Hauptmenü erneut anhören

15.4 Faxfunktion

Mit der FRITZ!Box können Sie ohne Faxgerät Faxe empfangen. Auf Wunsch leitet die FRITZ!Box empfangene Faxe per E-Mail weiter.

Faxfunktion einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Telefoniegeräte“.
  3. Klicken Sie auf „Neues Gerät einrichten“.
  4. Wählen Sie unter „In die FRITZ!Box integriert“ die Option „Faxfunktion“ und bestätigen Sie mit „Weiter“.
  5. Geben Sie die Fax-Kennung in folgender Schreibweise ein:
    +49 30 12345 (Ländervorwahl, Ortsvorwahl ohne 0, Ihre Faxnummer)
  6. Legen Sie fest, ob die FRITZ!Box ankommende Faxe per E-Mail weiterleitet oder speichert.
    Sie können auch mehrere E-Mail-Adressen eingeben. Trennen Sie E-Mail-Adressen mit Kommas.
  7. Klicken Sie auf „Weiter“.
  8. Wählen Sie Ihre Faxnummer aus. Beachten Sie:
    Die Faxfunktion nimmt alle Anrufe an die ausgewählte Rufnummer entgegen, auch Telefongespräche.
    Wenn Sie unter dieser Rufnummer für Telefongespräche erreichbar bleiben möchten, können Sie die automatische Fax-Erkennung einrichten.
  9. Klicken Sie auf „Weiter“ und auf „Übernehmen“.
    Die Faxfunktion ist eingerichtet.

Automatische Fax-Erkennung einrichten

Die automatische Fax-Erkennung funktioniert so:

Ein Anrufbeantworter prüft bei Anrufen, ob es sich um ein Fax oder um ein Telefongespräch handelt. Anrufer können eine Nachricht hinterlassen und Faxe werden an die Faxfunktion weitergeleitet.

So richten Sie die automatische Fax-Erkennung ein:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Richten Sie die Faxfunktion ein, siehe Seite 102.
  3. Wählen Sie „Telefonie / Telefoniegeräte“.
  4. Um die Einstellungen der Faxfunktion zu öffnen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Bearbeiten“:

AVM Fritz!Box 6340 - Automatische Fax-Erkennung einrichten - 1

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hilfe“.

Die Hilfe für die Faxfunktion enthält eine Anleitung zum Einrichten der automatischen Fax-Erkennung.

Fax versenden mit FRITZ!fax für FRITZ!Box

Mit dem kostenlosen Programm „FRITZ!fax für FRITZ!Box“ können Sie Faxe versenden.

Sie erhalten das Programm im Downloadbereich auf avm.de für Windows 7, Vista und XP.

15.5 Rufumleitung

Sie können Rufumleitungen für ankommende Anrufe in der FRITZ!Box einrichten.

Eine Rufumleitung leitet alle oder bestimmte Anrufe an eine frei wählbare Rufnummer um. Beispiele für Rufumleitungen:

- Alle Anrufe werden an eine externe Telefonnummer umgeleitet.

  • Alle Anrufe, die für ein bestimmtes Telefon ankommen, werden an Ihr Mobiltelefon umgeleitet.
    Anrufe, die von einer bestimmten Person aus dem Telefonbuch kommen, werden an Ihr Mobiltelefon umgeleitet.
  • Anonyme Anrufe, bei denen der Anrufer keine Rufnummer übermittelt, werden an einen Anrufbeantworter umgeleitet.

Rufumleitung einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „Telefonie / Rufbehandlung / Rufumleitung“.
  3. Klicken Sie auf „Neue Rufumleitung“.
  4. Legen Sie fest, welche Anrufe umgeleitet werden sollen. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfe der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche Hilfe .
  5. Legen Sie das Ziel und die Art der Rufumleitung fest.
  6. Um die Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „OK“.

15.6 Wahlregeln für ausgehende Gespräche

Wenn Sie mehrere Rufnummern haben, können Sie Wahlregeln einrichten.

Eine Wahlregel legt fest, welche Rufnummer die FRITZ!Box für Gespräche in einen bestimmten Rufnummernbereich verwendet, zum Beispiel ins Mobilfunknetz oder ins Ausland.

Beispiel: Sie haben eine Rufnummer, mit der Sie günstig ins Ausland telefonieren. Dann richten Sie für Gespräche ins Ausland eine Wahlregel mit dieser Rufnummer ein.

Wahlregel einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Rufbehandlung / Wahlregeln“.
  3. Klicken Sie auf „Neue Wahlregel“.
  4. Legen Sie fest, für welchen Rufnummernbereich oder für welche Rufnummer die Wahlregel gelten soll.
  5. Wählen Sie im Ausklappmenü „verbinden über“ eine Rufnummer aus.
  6. Um die Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „OK“.

15.7 Rufsperren für Anrufer und Rufnummern

In der FRITZ!Box können Sie Rufnummern für ausgehende und für ankommende Anrufe sperren.

Wie funktioniert eine Rufsperre?

Sie können verschiedene Arten von Rufsperren einrichten:

Rufsperre für Funktion
ausgehende Anrufe Die gesperrte Rufnummer lässt sich von der FRITZ!Box aus nicht mehr anrufen.Sie können auch Rufnummernbereiche sperren, zum Beispiel Mobilfunknetze.
ankommende Anrufe Die FRITZ!Box nimmt Anrufe von der gesperrten Rufnummer nimmt nicht entgegen.Die Rufsperre funktioniert allerdings nur dann, wenn der Anrufer seine Rufnummer übermittelt.
anonyme Anrufer Die FRITZ!Box nimmt keine Anrufe von Anrufern entgegen, die Ihre Rufnummer unterdrückt haben.

Rufsperre einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Rufbehandlung / Rufsperren“.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Neue Rufsperre“.
  4. Wählen Sie aus, ob die Rufsperre für ankommende oder für ausgehende Rufe gelten soll.
  5. Geben Sie eine Rufnummer oder einen Rufnummernbereich an.
  6. Um die Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „OK“.

15.8 Klingelsperre

Eine Klingelsperre sorgt dafür, dass ein Telefon zu vorher festgelegten Zeiten nicht klingelt. Anrufe, die Sie verpassen, erscheinen jedoch in der Anrufliste der FRITZ!Box.

Klingelsperre einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Telefoniegeräte“.
  3. Um die Einstellungen eines Telefons zu öffnen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Bearbeiten“:

AVM Fritz!Box 6340 - Klingelsperre einrichten - 1

  1. Wechseln Sie auf den Tab „Klingelsperre“ und richten Sie die Klingelsperre ein.

  2. Um die Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „OK“.

15.9 Weckruf

Wenn Sie einen Weckruf einrichten, klingelt Ihr Telefon zur festgelegten Uhrzeit.

Weckruf einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „Telefonie / Weckruf“.
  3. Aktivieren Sie den Weckruf und geben Sie eine Uhrzeit ein.
  4. Wählen Sie aus, welches Telefon zur festgelegten Uhrzeit klingeln soll.
  5. Legen Sie fest, ob der Weckruf wiederholt werden soll.
  6. Um die Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf „Übernehmen“.
    Der Weckruf ist eingerichtet und aktiviert.

15.10 Babylon

Telefone, die am Anschluss „FON 1“ oder „FON 2“ angeschlossen sind, können Sie als Babyfon einrichten.

Wenn ein Telefon als Babyfon eingerichtet ist, ruft es automatisch eine vorher festgelegte Rufnummer an, sobald die Lautstärke im Raum einen bestimmten Pegel erreicht.

Telefon an FON-Anschluss als Babyfon einrichten

Ein Telefon am Anschluss „FON 1“ oder „FON 2“ richten Sie so ein:

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Hier soll das Babyfon anrufen Tasten
anderer Telefonanschluss oder Mobilfunknummer41#
interne Rufnummer, siehe Seite 10841#
alle anderen Telefone an der FRITZ!Box (Rundruf)419#
  1. Das Babyfon ist aktiv. Legen Sie den Telefonhörer in die Nähe Ihres Kindes.

  2. Wenn das Babyfon zu empfindlich reagiert, richten Sie es mit einer niedrigeren Empfindlichkeit ein. Die 3. Taste bestimmt die Empfindlichkeit. 8 Stufen sind verfügbar:

Empfindlichkeit Tasten
höchste *41*#
*42*#
...
niedrigste *48*#

Um das Babyfon zu deaktivieren, legen Sie den Hörer auf.

15.11 Telefonieren mit Komfortfunktionen

Dieses Kapitel beschreibt Komfortfunktionen, die Sie beim Aufbau von Gesprächen und während des Telefonierens nutzen können, zum Beispiel interner Ruf, Makeln, Vermitteln, Dreierkonferenz.

Intern anrufen

Zwischen Telefonen, die an der FRITZ!Box angeschlossen sind, können Sie kostenlose interne Gespräche führen.

  1. Geben Sie am Telefon eine interne Nummer ein.

Die internen Nummern Ihrer Telefone finden Sie im Telefonbuch in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

  1. Heben Sie den Hörer ab.

Rundruf

Ein Rundruf ist ein interner Anruf, der alle Telefone an der FRITZ!Box klingeln lässt. Das Gespräch führen Sie mit dem Telefon, an dem zuerst der Hörer abgehoben wird.

  1. Drücken Sie am Telefon die Tasten ⭐¶9.
  2. Heben Sie den Hörer ab.

Vermitteln: Gespräch intern weitergeben

So geben Sie ein Gespräch an ein anderes Telefon weiter:

  1. Während Sie das Gespräch führen, drücken Sie die Rückfragetaste Ⓡ.

Das Gespräch wird gehalten.

  1. Geben Sie eine interne Nummer ein.

Die internen Nummern Ihrer Telefone finden Sie im Telefonbuch in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.

Wenn der angerufene Teilnehmer den Anruf annimmt, wird das zweite Gespräch hergestellt.

  1. Um Ihre beiden Gesprächspartner miteinander zu verbinden, legen Sie auf.

Rufnummer an FON 1 oder FON 2 einmalig unterdrücken

Bei ausgehenden Gesprächen an den Anschlüssen „FON 1“ und „FON 2“ können Sie Ihre eigene Rufnummer einmalig (für ein Gespräch) unterdrücken.

  1. Drücken Sie am Telefon die Tasten ⭐31#.
  2. Geben Sie die Rufnummer ein, die Sie anrufen möchten.
  3. Heben Sie den Hörer ab.

Bei diesem Gespräch wird Ihre Rufnummer nicht an Ihren Gesprächspartner übermittelt.

Dreierkonferenz

Dreierkonferenz herstellen

  1. Stellen Sie Gespräch 1 her: Rufen Sie jemanden an oder nehmen Sie einen Anruf entgegen.

  2. Drücken Sie die Rückfragetaste R.

Gespräch 1 wird gehalten.

  1. Stellen Sie Gespräch 2 her: Geben Sie eine interne oder eine externe Rufnummer ein.

Wenn der angerufene Teilnehmer den Anruf annimmt, wird Gespräch 2 hergestellt.

  1. Drücken Sie die Tasten Ⓡ3.

Die Dreierkonferenz wird hergestellt.

Jeder Teilnehmer kann auflegen. Die beiden anderen Teilnehmer bleiben verbunden.

Dreierkonferenz unterbrechen

  1. Drücken Sie die Tasten Ⓡ2.

  2. Sie sprechen mit Teilnehmer 1 und halten Gespräch 2.

  3. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:

Funktion Tasten
Gespräch 2 beenden und zu Gespräch 1 wechselnR1
zwischen Gespräch 1 und 2 hin- und herschalten (makeln)R2
Dreierkonferenz herstellen R3

Anklopfende Anrufe an FON 1 und FON 2 annehmen oder abweisen

Voraussetzungen

In der FRITZ!Box muss die Einstellung „Anklopfen“ für das Telefon aktiviert sein. Die Einstellungen des Telefons können Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box unter „Telefonie / Telefoniegeräte“ bearbeiten.

Anklopfenden Anruf abweisen

Drücken Sie die Tasten Ⓞ0.

Anklopfenden Anruf annehmen und Gespräch 1 halten

  1. Drücken Sie die Tasten Ⓡ2.

  2. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:

Funktion Tasten
zwischen Gespräch 1 und 2 hin- und herschalten (makeln)R2
Gespräch 2 beenden und zu Gespräch 1 wechselnR1

Anklopfenden Anruf annehmen und Gespräch 1 beenden

  1. Legen Sie auf.

Gespräch 1 wird beendet und Ihr Telefon klingelt.

  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie sprechen mit dem anklopfenden Anrufer.

Halten, Rückfrage und Makeln

Sie können ein Telefongespräch halten, um einen weiteren Teilnehmer anzurufen und ein zweites Gespräch herzustellen (Rückfrage).

Zwischen beiden Gesprächen können Sie beliebig oft hin- und herschalten (makeln).

Halten und Rückfrage

  1. Während Sie telefonieren, drücken Sie am Telefon die Rückfragetaste R.

Gespräch 1 wird gehalten.

  1. Geben Sie eine interne oder eine externe Rufnummer ein.

Wenn der angerufene Teilnehmer den Anruf annimmt, wird Gespräch 2 hergestellt.

Makeln

So wechseln Sie vom aktiven zum gehaltenen Gespräch:

→ Drücken Sie die Tasten Ⓡ2.

Das gerade noch aktive Gespräch wird gehalten und Sie setzen das andere Gespräch fort.

Gespräch 2 beenden und Gespräch 1 fortsetzen

Während Sie mit Teilnehmer 2 sprechen, drücken Sie die Tasten Ⓡ1.

Gespräch 2 wird beendet und Sie sprechen wieder mit Teilnehmer 1.

Beliebiges Gespräch beenden

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Das aktive Gespräch wird beendet. Ihr Telefon klingelt.

  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie sprechen mit dem gehaltenen Teilnehmer.

Keypad-Sequenzen nutzen

Keypad-Sequenzen sind Befehle, die aus mehreren Zeichen und Ziffern bestehen. Sie können damit am Telefon Dienste und Leistungsmerkmale im Telefonnetz steuern.

Welche Keypad-Sequenzen Sie nutzen können, erfahren Sie von Ihrem Telefonanbieter.

  1. Drücken Sie die Tasten ⭐#. Für geben Sie eine Keypad-Sequenz ein.

Wenn das Telefon am Anschluss „FON 1“ oder „FON 2“ angeschlossen ist und Sie die spontane Amtsholung (siehe Seite 141) deaktiviert haben, drücken Sie 0 ✕ #.

  1. Heben Sie den Hörer ab.

16 FRITZ!Box verbindet Netzwerkgeräte

Alle Netzwerkgeräte, die mit der FRITZ!Box verbunden sind, bilden zusammen ein Netzwerk. Netzwerkgeräte sind zum Beispiel Computer, Spielekonsolen oder Smartphones. Die Geräte können per Kabel oder über WLAN mit der FRITZ!Box verbunden sein. Dieses Kapitel beschreibt die Netzwerkeinstellungen in der FRITZ!Box und wie Sie diese ändern können. Sie erfahren auch, wie Sie in den gängigen Betriebssystemen die IP-Einstellungen für den Computer ändern können.

16.1 Netzwerkeinstellungen in der FRITZ!Box

Die FRITZ!Box wird mit werksseitig vorgegebenen Netzwerk-einstellungen geliefert. Durch diese Vorgaben befinden sich alle mit der FRITZ!Box verbundenen Netzwerkgeräte in einem Netzwerk.

Die Netzwerkeinstellungen können Sie ändern und an Ihre Gegebenheiten und Bedürfnisse anpassen. Dazu sollten Sie über Grundkenntnisse der Netzwerktechnik verfügen.

Netzwerkübersicht

In der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box werden in einer Übersicht alle mit der FRITZ!Box verbundenen Geräte und Benutzer angezeigt.

Die Netzwerkübersicht „Geräte und Benutzer“ finden Sie im Menü: „Heimnetz / Netzwerk“.

  • Für jeden Benutzer und jedes Netzwerkgerät gibt es einen Eintrag in der Netzwerkübersicht.
  • Falls Sie FRITZ!Powerline-Geräte in Ihrem Netzwerk verwenden, dann sind die FRITZ!Powerline-Geräte in der Netzwerkübersicht eingetragen und auch die an den FRITZ!Powerline-Geräten angeschlossenen Netzwerkgeräte.
    Die Netzwerkübersicht ist aufgeteilt in die Bereiche „Aktive Verbindungen“, „Gastnetz“ und „Ungenutzte Verbindungen“.

Die Spalten haben folgende Bedeutung:

Symbol Eine grüne Leuchtdiode vor dem Gerätenamen zeigt an, dass das Gerät aktiv mit der FRITZ!Box verbunden ist, die Internetverbindung aber gerade nicht nutzt.Eine grün-blaue Weltkugel zeigt an, dass das Gerät die Internetverbindung gerade nutzt.
Name Hier wird der Name angezeigt, unter dem der Benutzer oder das Netzwerkgerät bei der FRITZ!Box bekannt ist. Die Namen von Netzwerkgeräten können Sie über die Schaltfläche zum Bearbeiten des Eintrags ändern.
IP-Adresse Bei Netzwerkgeräten wird hier die IP-Adresse angezeigt, mit der das Gerät im Netzwerk der FRITZ!Box integriert ist.
Verbindung Hier wird bei WLAN-Verbindungen das WLAN-Symbol angezeigt.
Eigenschaften Hier wird angezeigt, ob für Benutzer oder Netzwerkgeräte eine Portfreigabe oder die Kindersicherung aktiviert ist.
AVM Fritz!Box 6340 - Netzwerkübersicht - 1Schaltfläche zum Bearbeiten des Eintrags.Die Schaltfläche öffnet den Bearbeitungsmodus für den Eintrag. Im Bearbeitungsmodus werden Informationen zum Netzwerkgerät angezeigt, zum Beispiel zur Kindersicherung oder zur Portfreigabe. Der Name des Geräts in der FRITZ!Box kann hier geändert werden.
AVM Fritz!Box 6340 - Netzwerkübersicht - 2Schaltfläche zum Löschen des Eintrags.Benutzer oder Netzwerkgeräte, die keine aktive Verbindung zur FRITZ!Box haben, können über diese Schaltfläche aus der Netzwerkübersicht gelöscht werden.

Netzwerkgeräte per Mausklick erreichen

Netzwerkgeräte, die über das Protokoll HTTP erreichbar sind, können innerhalb des Heimnetzes per Mausklick erreicht werden. Beim Anklicken wird die Benutzeroberfläche der HTTP-Anwendung geöffnet.

Immer die gleiche IP-Adresse zuweisen

Im Bearbeitungsmodus für Netzwerkgeräte gibt es die Einstellung „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IP-Adresse zuweisen“.

Wenn diese Einstellung für ein Netzwerkgerät aktiviert ist, dann weist der DHCP-Server der FRITZ!Box dem Gerät bei je- der erneuten Verbindung immer dieselbe IP-Adresse zu.

Wake on LAN ist eine Funktion, die es ermöglicht, einen Computer im lokalen Netzwerk per Zugriff aus dem Internet zu starten. Sie können zum Beispiel mit einem Fernwartungsprogramm auf einen Computer zugreifen, ohne dass dieser dafür permanent eingeschaltet sein muss. Der Computer muss sich im Stand-by-Modus befinden.

Im Bearbeitungsmodus für Netzwerkgeräte kann die Wake-on-LAN-Funktion von Computern aktiviert werden. Die Computer müssen Wake on LAN unterstützen und über ein Netzwerkkabel mit der FRITZ!Box verbunden sein. Auch bei einer Verbindung über FRITZ!Powerline-Geräte ist die Wake-on-LAN-Funktion verfügbar.

Die FRITZ!Box unterstützt Wake on LAN sowohl für IPv4- als auch für IPv6-Verbindungen.

- Schaltfläche „Computer starten“

Sie können den Computer bei jedem Zugriff über das Internet starten, indem Sie auf die Schaltfläche „Computer starten“ klicken.

- Automatisch starten

Aktivieren Sie die Einstellung „Diesen Computer automatisch starten, sobald aus dem Internet darauf zugegriffen wird“. Beim Zugriff auf den Computer aus dem Internet wird dieser automatisch gestartet.

IPv4-Einstellungen in der FRITZ!Box

In den IPv4-Einstellungen der FRITZ!Box sind werksseitig folgende Einstellungen vorgegeben:

Werkseinstellungen
IPv4-Adresse 192.168.178.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert

Aus der IP-Adresse und der zugehörigen Subnetzmaske ergeben sich folgende Werte:

Netzwerkadresse des Subnetzes 192.168.178.0
Gesamter IPv4-Adressbereich für die Computer192.168.178.2 – 192.168.178.254

Folgende IPv4-Adressen sind für bestimmte Zwecke vorbelegt und dürfen daher nicht vergeben werden:

wird von der FRITZ!Box selbst verwendet192.168.178.1
Broadcast-Adresse, mit der Nachrichten im Netzwerk versendet werden192.168.178.255

IP-Adresse für den Notfall

Die FRITZ!Box hat eine feste IP-Adresse, die nicht verändert werden kann. Über diese IP-Adresse ist die FRITZ!Box immer erreichbar.

Feste IP-Adresse 169.254.1.1

Hinweise zum Umgang mit der festen IP-Adresse finden Sie im Kapitel Benutzeroberfläche über Notfall-IP-Adresse öffnen ab Seite 131.

IPv4-Adresse in der FRITZ!Box

In der FRITZ!Box ist werksseitig folgende IPv4-Adresse vorgegeben:

192.168.178.1

Wenn Sie die IPv4-Adresse ändern möchten, dann lesen Sie die folgenden Abschnitte.

Wann ist es sinnvoll, die IPv4-Adresse zu ändern?

Wenn für Sie die folgenden Gegebenheiten zutreffen, sollten Sie die IPv4-Adresse der FRITZ!Box ändern:

  • Sie haben ein bestehendes lokales IPv4-Netzwerk mit mehreren Computern.
  • In den Netzwerkeinstellungen der Computer sind feste IPv4-Adressen eingetragen, die Sie nicht verändern wollen oder nicht verändern dürfen.
  • Sie wollen die FRITZ!Box an das lokale IPv4-Netzwerk anschließen, um allen Computern im IPv4-Netzwerk die Leistungsmerkmale der FRITZ!Box bereitzustellen.

Reservierte IP-Adressen

Das gesamte Netzwerk 192.168.180.0 ist in der FRITZ!Box für interne Zwecke reserviert.

IPv4-Adressen aus diesem Netzwerk dürfen der FRITZ!Box nicht zugewiesen werden.

DHCP-Server für IPv4

Die FRITZ!Box verfügt über einen eigenen DHCP-Server für den IPv4-Bereich. In den Werkseinstellungen ist der DHCP-Server standardmäßig aktiviert. Folgender IP-Adressbereich ist werksseitig für den DHCP-Server reserviert:

192.168.178.20 - 192.168.178.200

Diesen IP-Adressbereich können Sie ändern.

Der DHCP-Server weist jedem Computer, der mit der FRITZ!Box verbunden ist, bei jedem Neustart des Betriebssystems eine IPv4-Adresse aus dem IP-Adressbereich des DHCP-Servers zu.

Innerhalb eines Netzwerks darf immer nur ein DHCP-Server aktiv sein.

Die Vergabe der IP-Adressen durch den DHCP-Server stellt sicher, dass sich alle mit der FRITZ!Box verbundenen Computer im selben IP-Netzwerk befinden.

Die Computer können ihre IPv4-Adresse nur dann vom DHCP-Server erhalten, wenn in den IPv4-Einstellungen der Computer die Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ aktiviert ist. Siehe dazu Kapitel IP-Adresse automatisch beziehen ab Seite 122.

Feste IPv4-Adressen bei aktiviertem DHCP-Server

Wenn Sie an einzelnen Computern, die mit der FRITZ!Box verbunden sind, trotz aktivierten DHCP-Servers feste IPv4-Adressen einstellen wollen, dann beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:

  • Die IPv4-Adressen müssen aus dem IPv4-Netzwerk der FRITZ!Box sein.
  • Die IPv4-Adressen dürfen nicht aus dem Adressbereich des DHCP-Servers stammen.
  • Jede IPv4-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

DHCP-Server deaktivieren

Sie können den DHCP-Server deaktivieren.

Damit sich bei deaktiviertem DHCP-Server alle Computer weiterhin im selben IP-Netzwerk befinden, müssen Sie die IPv4-Adressen in den Netzwerkeinstellungen der Computer manuell eintragen. Deaktivieren Sie dazu die Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ und tragen Sie die IP-Adresse manuell in dem dafür vorgesehenen Feld ein.

Im Fall der werksseitig vorgegebenen IPv4-Adresse der FRITZ!Box stehen folgende IPv4-Adressen für die Vergabe an die Computer zur Verfügung:

192.168.178.2 - 192.168.178.254

Auch hier gilt: Jede IPv4-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

Netzwerkeinstellungen ändern

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie das Menü „Heimnetz / Netzwerk“.
  4. Wählen Sie die Seite „Netzwerkeinstellungen“.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „IPv4-Adressen“ oder „IPv6-Adressen“, je nachdem in welchem Adressbereich Sie Änderungen vornehmen möchten.

Beachten Sie, dass Änderungen an den Netzwerkeinstellungen in der FRITZ!Box eventuell auch Anpassungen in den Netzwerkeinstellungen Ihrer Computer erforderlich machen, damit Sie weiterhin auf die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche zugreifen können.

IPv6-Einstellungen in der FRITZ!Box

Die folgenden Einstellungsmöglichkeiten für IPv6 finden Sie in der erweiterten Ansicht im Menü „Heimnetz / Netzwerk“ auf der Seite „Netzwerkeinstellungen“.

Weitere IPv6-Router im Heimnetzwerk

• IPv6-Präfixe anderer IPv6-Router
Sie können zulassen, dass die Netzwerkgeräte an der FRITZ!Box auch IPv6-Präfixe erhalten, die von anderen IPv6-Routern im lokalen Netzwerk bekannt gegeben werden.

- DNSv6-Server auch über Router-Advertisement bekannt geben

Mit dieser Einstellung legen Sie fest, dass die FRITZ!Box per Router Advertisement den lokalen DNSv6-Server im lokalen Netzwerk bekannt gibt. Alternativ können sich die Netzwerkgeräte den lokalen DNSv6-Server auch über DHCPv6 bekannt geben lassen.

IPv6-Einstellungen

Klicken Sie auf die Schaltfläche „IPv6-Adressen“, um Einstellungen für die IPv6-Adressen im lokalen Netzwerk vorzunehmen.

Über die Unique Local Addresses (ULA) findet die Kommunikation innerhalb des lokalen Netzwerks statt. Wenn keine IPv6-Internetverbindung aufgebaut ist, haben die Netzwerkgeräte keine ULA und die Kommunikation kann nur eingeschränkt stattfinden. Für diesen Fall können Sie die FRITZ!Box so einstellen, dass die Netzwerkgeräte die ULA von der FRITZ!Box erhalten.

DHCPv6-Server im Heimnetz

Die FRITZ!Box verfügt über einen eigenen DHCPv6-Server. Standardmäßig ist der DHCPv6-Server der FRITZ!Box eingeschaltet.

Der DHCPv6-Server weist den Netzwerkgeräten IPv6-Einstellungen zu. Diese Einstellungen werden anstelle der Angaben in den Router-Advertisement-Nachrichten verwendet. Per DHCPv6 können der DNS-Server, IPv6-Präfixe oder die IPv6-Adressen zugewiesen werden. Sie können festlegen, welche IPv6-Einstellungen der DHCPv6-Server zuweisen soll.

UPnP-Einstellungen

Der in der FRITZ!Box vorhandene Dienst Universal Plug & Play (UPnP) stellt für die angeschlossenen Computer Statusinformationen der FRITZ!Box bereit. UPnP-fähige Programme auf den Computern können diese Informationen empfangen und somit den Zustand der FRITZ!Box anzeigen (zum Beispiel Verbindungszustand, Datenübertragung). Der UPnP-Dienst ermöglicht somit die Überwachung der FRITZ!Box von einem angeschlossenen Computer aus.

So können Sie die UPnP-Einstellungen ändern:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.

  3. Nehmen Sie im Menü „Heimnetz / Netzwerk“ auf der Seite „Programme“ die UPnP-Einstellungen vor.

16.2 IP-Adresse automatisch beziehen

Die FRITZ!Box verfügt über einen eigenen DHCP-Server, der den angeschlossenen Computern IP-Adressen zuweist. Die Computer müssen dafür so eingerichtet sein, dass sie ihre IP-Adresse automatisch beziehen können. Die Schritte zur Überprüfung und Einstellung dieser Option unterscheiden sich in den verschiedenen Betriebssystemen. Lesen Sie dazu den Abschnitt für Ihr Betriebssystem.

Wenn die FRITZ!Box in einem Netzwerk betrieben wird, dann darf in diesem Netzwerk kein anderer DHCP-Server aktiviert sein.

IP-Adresse automatisch beziehen in Windows

Öffnen Sie die Netzwerkverbindungen:

• In Windows 8.1 und Windows 8

Drücken Sie die Windows-Taste und die Q-Taste gleichzeitig. Das Suchmenü für Apps wird geöffnet. Geben Sie im Suchfeld „ncpa.cpl“ ein und klicken Sie die Eingabetaste.

AVM Fritz!Box 6340 - IP-Adresse automatisch beziehen in Windows - 1

text_image Apps ncpa.cpl

Eingabe von „ncpa.cpl“ in Windows 8.1 und Windows 8

• In Windows 7 und Windows Vista

Klicken Sie auf „Start“, geben Sie in die Suchzeile des Startmenüs „ncpa.cpl“ ein und drücken Sie die Eingabetaste.

AVM Fritz!Box 6340 - IP-Adresse automatisch beziehen in Windows - 2

text_image ncpa.cpl

Eingabe von „ncpa.cpl“ in Windows 7

- In Windows XP

Wählen Sie „Start / Ausführen“, geben Sie „ncpa.cpl“ ein und klicken Sie auf „OK“.

Nehmen Sie die Einstellungen vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung zwischen Computer und FRITZ!Box und wählen Sie „Eigenschaften“.

  2. Windows XP: Unter „Diese Verbindung verwendet folgende Elemente“ markieren Sie „Internetprotokoll (TCP/IP)“.

Windows 8.1, Windows 8, Windows 7 und Windows Vista: Unter „Diese Verbindung verwendet folgende Elemente“ markieren Sie „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.

  2. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“.

AVM Fritz!Box 6340 - IP-Adresse automatisch beziehen in Windows - 3

text_image Allgemein Alternative Konfiguration IP-Einstellungen können automatisch zugewiesen werden, wenn d Netzwerk diese Funktion unterstützt. Wenden Sie sich andernfalls den Netzwerkadministrator, um die geeigneten IP-Einstellungen z beziehen. IP-Adresse automatisch beziehen Folgende IP-Adresse verwenden: IP-Adresse: .... Subnetzmaske: .... Standardgateway: .... DNS-Serveradresse automatisch beziehen
  1. Klicken Sie auf „OK“, um die Einstellungen zu speichern.

  2. Nur in Windows 8.1, Windows 8, Windows 7 und Windows Vista: Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ auch für das Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6).

Der Computer erhält jetzt eine IP-Adresse von der FRITZ!Box.

IP-Adresse automatisch beziehen in Mac OS X

  1. Wählen Sie im Apfelmenü „Systemeinstellungen“.
  2. Klicken Sie im Fenster „Systemeinstellungen“ auf das Symbol „Netzwerk“.
  3. Wählen Sie im Fenster „Netzwerk“ im Menü „Zeigen“ die Option „Ethernet (integriert)“.
  4. Wechseln Sie auf die Registerkarte „TCP/IP“ und wählen Sie im Menü „IPv4 konfigurieren“ die Option „DHCP“.
  5. Klicken Sie auf „Jetzt aktivieren“.

Der Computer erhält jetzt eine IP-Adresse von der FRITZ!Box.

IP-Adresse automatisch beziehen in Linux

Ausführliche Grundlagen und Hilfestellungen zum Thema Netzwerkeinstellungen in Linux finden Sie zum Beispiel unter:

http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Netzwerk-HOWTO.html

17 FRITZ!Box-Namen vergeben

In der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche können Sie einen individuellen Namen für Ihre FRITZ!Box vergeben. Der Name wird unter „Heimnetz / FRITZ!Box-Name“ eingerichtet und in die folgenden Bereiche Ihrer Heimnetz-Anzeige übernommen:

• Name des WLAN-Funknetzes (SSID)
• Name des Gastfunknetzes (SSID)
• Name der Arbeitsgruppe der Heimnetzfreigabe
- Individueller FRITZ!Box-Name für MyFRITZ!
- Push-Service-Absendername

18 Internetzugang für Gäste einrichten

Mit der FRITZ!Box können Sie Ihren Gästen einen eigenen Internetzugang bereitstellen. An diesem Gastzugang können die Gäste mit ihren eigenen Geräten im Internet surfen, können aber nicht auf die Inhalte Ihres Heimnetzes zugreifen.

18.1 WLAN-Gastzugang – privater Hotspot

Sie können für Ihre Gäste einen WLAN-Gastzugang einrichten. Der WLAN-Gastzugang ist Ihr privater Hotspot.

Merkmale des WLAN-Gastzugangs

  • Ihre Gäste können sich mit den eigenen Smartphones, Tablets oder Laptops am WLAN-Gastzugang anmelden.
    • Die Gastgeräte können im Internet surfen.
    • Die Gastgeräte haben keinen Zugriff auf Ihr Heimnetz.
  • Der Gastzugang kann automatisch deaktiviert werden.
  • Der Gastzugang kann Sie per Push Service über An- und Abmeldungen der Gastgeräte informieren.
  • Am WLAN-Gastzugang gilt das Zugangsprofil „Gast“. Sie können das Zugangsprofil im Menü „Internet / Filter“ auf dem Tab „Zugangsprofile“ bearbeiten.

WLAN-Gastzugang einrichten

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie das Menü „WLAN / Gastzugang“ und aktivieren Sie den Gastzugang.
  3. Vergeben Sie einen Namen für das Gastfunknetz (SSID) und tragen unter „Sicherheit“ einen WLAN-Netzwerk-schlüssel ein.

Der Gastzugang ist damit eingerichtet. Ihr Gast kann sein WLAN-Gerät an der FRITZ!Box anmelden.

WLAN-Gerät am WLAN-Gastzugang anmelden

  1. Ihr Gast startet das WLAN-Programm seines WLAN-Geräts und sucht nach dem Gastfunknetz.
  2. Ihr Gast autorisiert sich mit dem von Ihnen vergebenen WLAN-Netzwerkschlüssel.

Die WLAN-Verbindung wird hergestellt.

18.2 Gastzugang an der LAN 4-Buchse einrichten

Für Gäste können Sie die Netzwerkbuchse „LAN 4“ als Gastzugang einrichten.

Merkmale des LAN-Gastzugangs

  • Gäste können ihren Laptop mit einem Netzwerkkabel am Gastzugang anschließen.
    • Gastgeräte können im Internet surfen.
    • Gastgeräte haben keinen Zugriff auf das Heimnetz.
  • Am LAN-Gastzugang gilt das Zugangsprofil „Gast“. Das Zugangsprofil können Sie im Menü „Internet / Filter“ auf dem Tab „Zugangsprofile“ bearbeiten.

Gastzugang einrichten

So richten Sie den Gastzugang ein:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie im Menü „Heimnetz / Netzwerk“ die Seite „Netzwerkeinstellungen“.
  3. Setzen Sie im Abschnitt „Gastzugang“ das Häkchen vor der Option „Gastzugang für LAN 4 aktiv“.
  4. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

19 Hilfe bei Fehlern

Hier erhalten Sie Hilfe, wenn Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box nicht öffnen können oder bei WLAN-Verbindungen Fehler auftreten.

Weitere Hilfe erhalten Sie in der AVM-Wissensdatenbank im Internet: avm.de/service

19.1 Benutzeroberfläche lässt sich nicht öffnen

Wenn die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box sich nicht öffnen lässt, kann das verschiedene Ursachen haben.

Führen Sie die folgenden Maßnahmen nacheinander durch, bis der Fehler behoben ist.

Im Internetbrowser http://fritz.box eingeben

Geben Sie in Ihrem Internetbrowser http://fritz.box ein statt fritz.box.

Google Chrome zum Beispiel führt eine Google-Suche durch, wenn die Adresse der FRITZ!Box noch unbekannt ist und un-vollständig eingegeben wird.

FRITZ!Box neu starten

  1. Trennen Sie die FRITZ!Box vom Stromnetz.
  2. Stellen Sie nach circa fünf Sekunden die Verbindung zum Stromnetz wieder her.
  3. Warten Sie, bis die Leuchtdioden „Power / Cable“ und „WLAN“ (nur falls WLAN eingeschaltet ist) dauerhaft leuchten.

Die FRITZ!Box ist wieder betriebsbereit.

Cache des Internetbrowsers leeren

Wenn der Internetbrowser nur eine leere, weiße Seite anzeigt, leeren Sie den Cache (Zwischenspeicher):

Firefox

  1. Klicken Sie auf die orangefarbene Firefox-Schaltfläche und wählen Sie „Chronik / Neueste Chronik löschen“.
    Oder klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras“ und wählen Sie „Neueste Chronik löschen“.
  2. Wählen Sie bei „löschen“ die Option „Alles“ und unter „Details“ nur die Option „Cache“ aus.
  3. Klicken Sie auf „Jetzt löschen“.

Internet Explorer

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Extras“ und wählen Sie „Internetoptionen“.
  2. Auf dem Tab „Allgemein“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Löschen“.
  3. Aktivieren Sie die Option „Temporäre Internetdateien“ und klicken Sie auf „Löschen“.

Google Chrome

  1. Klicken Sie auf das Chrome-Menü (Schaltfläche „Google Chrome anpassen“) und wählen Sie „Tools / Browser-daten löschen“.
  2. Wählen Sie „Gesamter Zeitraum“ und darunter nur die Option „Cache löschen“ aus.
  3. Klicken Sie auf „Browserdaten löschen“.

Andere Internetbrowser

Wenn Sie einen anderen Internetbrowser verwenden, erfahren Sie in der Hilfe Ihres Browsers, wie Sie den Cache leeren.

Proxy-Einstellungen des Internetbrowsers prüfen

Wenn in Ihrem Internetbrowser ein Proxyserver aktiviert ist, muss die Adresse der FRITZ!Box als Ausnahme eingetragen werden. Prüfen Sie die Einstellungen Ihres Internetbrowsers:

Firefox

  1. Klicken Sie auf die orangefarbene Firefox-Schaltfläche und wählen Sie „Einstellungen / Einstellungen“.

Oder klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras“ und wählen Sie „Einstellungen“.

  1. Wählen Sie „Erweitert / Netzwerk“.

  2. Klicken Sie bei „Verbindung“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“.

  3. Wenn die Option „Manuelle Proxy-Konfiguration“ aktiviert ist, tragen Sie im Feld „Kein Proxy für“ die Adresse „fritz.box“ ein und klicken Sie auf „OK“.

Wenn die manuelle Proxy-Konfiguration nicht aktiviert ist, klicken Sie auf „Abbrechen“.

Internet Explorer

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Extras“ und wählen Sie „Internetoptionen“.

  2. Wechseln Sie auf den Tab „Verbindungen“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „LAN-Einstellungen“.

  3. Wenn die Option „Proxyserver für LAN verwenden“ aktiviert ist, klicken Sie auf „Erweitert“. Tragen Sie unter „Ausnahmen“ die Adresse „fritz.box“ ein und klicken Sie auf „OK“.

Wenn kein Proxy-Server verwendet wird, klicken Sie auf „Abbrechen“.

Google Chrome

Prüfen Sie, ob die Verwendung eines Proxy servers aktiviert ist. Falls ja, tragen Sie die Adresse „fritz.box“ in den Einstellungen des Proxy servers als Ausnahme ein.

Google Chrome verwendet die Proxy-Einstellungen Ihres Betriebssystems (Windows oder Mac OS). Weitere Informationen erhalten Sie in der Hilfe von Google Chrome, wenn Sie den Suchbegriff „Netzwerkeinstellungen“ eingeben.

Andere Internetbrowser

Prüfen Sie, ob die Verwendung eines Proxyservers aktiviert ist. Falls ja, tragen Sie die Adresse „fritz.box“ in den Einstellungen des Proxyservers als Ausnahme ein.

Mehr Informationen zu den Proxy-Einstellungen erhalten Sie in der Hilfe des Internetbrowsers.

Netzwerkadapter des Computers einrichten

Aktivieren Sie an Ihrem Computer die Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ für den Netzwerkadapter, über den die Verbindung zur FRITZ!Box hergestellt wird. Eine Anleitung finden Sie auf Seite 122.

Benutzeroberfläche über Notfall-IP-Adresse öffnen

Die FRITZ!Box hat eine „Notfall-IP-Adresse“ (169.254.1.1), über die sie immer erreichbar ist. Diese IP-Adresse können Sie so verwenden:

  1. Schließen Sie Ihren Computer mit einem Netzwerkkabel an den Anschluss „LAN 2“ der FRITZ!Box an.
  2. Wenn Ihr Computer schon über WLAN mit der FRITZ!Box verbunden ist, trennen Sie die WLAN-Verbindung.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Computer die IP-Adresse automatisch bezieht, siehe Seite 122.
  4. Trennen Sie alle Verbindungen zwischen der FRITZ!Box und anderen Netzwerkgeräten.
  5. Geben Sie im Internetbrowser die Adresse 169.254.1.1 ein.

  6. Wenn die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche jetzt angezeigt wird, aktivieren Sie den DHCP-Server der FRITZ!Box:

Wählen Sie in der Benutzeroberfläche „Heimnetz / Netzwerk / Netzwerkeinstellungen“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „IPv4-Adressen“, aktivieren Sie die Option „DHCP-Server aktivieren“ und klicken Sie auf „OK“.

19.2 WLAN-Verbindung lässt sich nicht herstellen

Können Sie keine WLAN-Verbindung zwischen Ihrem Computer und der FRITZ!Box aufbauen, kann das verschiedene Ursachen haben.

Führen Sie die folgenden Maßnahmen nacheinander durch, bis der Fehler behoben ist.

WLAN-Adapter des Computers anschalten

Der WLAN-Adapter Ihres Computers muss betriebsbereit sein. An vielen Notebooks lässt sich der eingebaute WLAN-Adapter per Schalter oder Tastenkombination anschalten.

Lesen Sie hierzu auch die Dokumentation Ihres Computers.

Namen des WLAN-Funknetzes bekannt geben

Wenn die WLAN-Software auf Ihrem Computer das WLAN-Funknetz der FRITZ!Box nicht findet, nehmen Sie in der FRITZ!Box folgende Einstellung vor:

  1. Schließen Sie einen Computer mit einem Netzwerkkabel an die FRITZ!Box an, siehe Seite 19.

  2. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.

  3. Wählen Sie „WLAN / Funknetz“.

  4. Aktivieren Sie die Option „Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“.

  5. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

  6. Entfernen Sie das Netzwerkkabel und bauen Sie eine WLAN-Verbindung auf.

Richtigen WLAN-Netzwerkschlüssel eingeben

Wenn Sie die WLAN-Verbindung manuell herstellen, geben Sie den richtigen WLAN-Netzwerkschlüssel ein, den Sie in der Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box finden:

  1. Schließen Sie einen Computer mit einem Netzwerkkabel an die FRITZ!Box an, siehe Seite 19.
  2. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  3. Wählen Sie „WLAN / Sicherheit“.
  4. Notieren Sie sich den WLAN-Netzwerkschlüssel oder klicken Sie auf „Übernehmen“ und drucken Sie die WLAN-Sicherheitseinstellungen aus.

19.3 WLAN-Verbindung bricht ab

Bricht die WLAN-Verbindung zwischen Ihrem Computer und der FRITZ!Box immer wieder ab, kann das verschiedene Ursachen haben. Führen Sie die folgenden Maßnahmen nacheinander durch, bis der Fehler behoben ist.

FRITZ!Box und WLAN-Geräte richtig aufstellen

Oft reicht es, die FRITZ!Box und WLAN-Geräte anders aufzu- stellen, um die WLAN-Verbindung zu verbessern:

  • Stellen Sie die FRITZ!Box nicht in eine Zimmerecke.
  • Stellen Sie die FRITZ!Box nicht direkt neben oder unter ein Hindernis oder einen Metallgegenstand (zum Beispiel Schrank, Heizung).
  • Stellen Sie die FRITZ!Box und Ihre WLAN-Geräte so auf, dass sich möglichst wenige Hindernisse zwischen den Geräten befinden.

Automatische Wahl des Funkkanals einstellen

Stellen Sie in der FRITZ!Box die automatische Wahl des Funkkanals ein. Die FRITZ!Box wählt dann automatisch einen möglichst störungsfreien Funkkanal.

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Wählen Sie „WLAN / Funkkanal“.
  3. Aktivieren Sie die Option „Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen (empfohlen)“.
  4. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

5-GHz-Frequenzband nutzen

In der FRITZ!Box ist ein WLAN-Funknetz im 2,4-GHz-Frequenzband voreingestellt. Die Umstellung auf das 5-GHz-Frequenzband ist möglich.

Im 5-GHz-Frequenzband gibt es weniger Störungen als im 2,4-GHz-Frequenzband, allerdings unterstützen nicht alle WLAN-Geräte 5 GHz. Stellen Sie die FRITZ!Box nur dann auf 5 GHz um, wenn Sie das 2,4-GHz-Frequenzband nicht benötigen.

AVM Fritz!Box 6340 - 5-GHz-Frequenzband nutzen - 1

WLAN-Geräte, die ausschließlich das 2,4-GHz-Frequenzband unterstützen, können sich nach der Umstellung nicht mehr mit der FRITZ!Box verbinden.

So stellen Sie die FRITZ!Box auf 5 GHz um:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Seite 25.
  2. Schalten Sie die erweiterte Ansicht ein.
  3. Wählen Sie „WLAN / Funkkanal“.
  4. Aktivieren Sie die Option „Funkkanal-Einstellungen anpassen“.
  5. Wählen Sie in der Ausklappliste „WLAN-Standard“ den Standard „802.11n+a“ aus.
  6. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

  7. Verbinden Sie Ihre WLAN-Geräte neu mit der FRITZ!Box.

20 FRITZ!Box am Telefon einrichten

Verschiedene Funktionen der FRITZ!Box können Sie mit einem angeschlossenen Telefon einrichten.

20.1 Weckruf

Voraussetzungen

- Sie haben einen Weckruf in der FRITZ!Box eingerichtet, siehe Weckruf auf Seite 107.

Kann ich mehr als einen Weckruf an- und ausschalten?

Nein. Mit den Telefontasten schalten Sie immer den ersten Weckruf an oder aus.

Den zweiten und dritten Weckruf können Sie hier an- und ausschalten:

in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, siehe Weckruf auf Seite 107

Weckruf an- und ausschalten

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Funktion Tasten
Weckruf an #881**
Weckruf aus #881#
  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

20.2 Klingelsperre

Für die Anschlüsse „FON 1“ und „FON 2“ können Sie eine Klingelsperre aktivieren.

Zeitsteuerung und Klingelsperren für andere Telefone

Sie können Klingelsperren auch in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box einrichten, siehe Klingelsperre auf Seite 106.

Dort haben Sie zusätzlich folgende Möglichkeiten:

• Klingelsperre mit Zeitsteuerung einrichten
• Klingelsperren für weitere Telefone einrichten

Klingelsperre für FON 1 an- und ausschalten

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Funktion Tasten
Klingelsperre an #811*0*
Klingelsperre aus #811*1*
  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

Klingelsperre für FON 2 an- und ausschalten

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Funktion Tasten
Klingelsperre an #812*0*
Klingelsperre aus #812*1*
  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

20.3 Rufumleitung

Eine Rufumleitung leitet ankommende Anrufe automatisch an eine vorher eingestellte externe Telefonnummer um.

Wenn Ihr Telefonieanbieter das unterstützt, wird die Rufumleitung beim Anbieter ausgeführt. Sonst stellt die FRITZ!Box eine zweite Verbindung her. In beiden Fällen entstehen Kosten im Rahmen Ihres Telefontarifs.

Aktivieren: Rufumleitung für alle Anrufe

So richten Sie eine Rufumleitung an eine externe Rufnummer (Zielrufnummer) ein, die für alle ankommenden Anrufe gilt:

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort ⭐21¶¶#
verzögert (20 Sekunden)¶61¶
nur bei Besetzt¶67¶
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Deaktivieren: Rufumleitung für alle Anrufe

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort 21*#
verzögert (20 Sekunden) 61*#
nur bei Besetzt 67*#
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Aktivieren: Rufumleitung für eigene Rufnummer

Sie können eine Rufumleitung einrichten, die nur für Anrufe für eine bestimmte Rufnummer gilt. Anrufe für Ihre anderen Rufnummern werden nicht umgeleitet.

So richten Sie die Rufumleitung an eine externe Rufnummer (Zielrufnummer) ein:

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort 21**#
verzögert (20 Sekunden)*61*
nur bei Besetzt 67**#
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Deaktivieren: Rufumleitung für eigene Rufnummer

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort ⭐21⭐⭐eigene Rufnummer#
verzögert (20 Sekunden)⭐61⭐⭐eigene Rufnummer#
nur bei Besetzt ⭐67⭐⭐eigene Rufnummer#
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Aktivieren: Rufumleitung für Anschluss FON 1

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort ohne Klingeln #411*
sofort mit Klingeln #451*
verzögert (20 Sekunden)#421*
nur bei Besetzt #431*#ielrufnummer*
bei Besetzt sofort, sonst verzögert#441*
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Deaktivieren: Rufumleitung für Anschluss FON 1

  1. Drücken Sie am Telefon die Tasten #401**.

  2. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Aktivieren: Rufumleitung für Anschluss FON 2

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Art der Rufumleitung Tasten
sofort ohne Klingeln #412*
sofort mit Klingeln #452*
verzögert (20 Sekunden)#422*
nur bei Besetzt #432*
bei Besetzt sofort, sonst verzögert#442*
  1. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

Deaktivieren: Rufumleitung für Anschluss FON 2

  1. Drücken Sie am Telefon die Tasten #402**.

  2. Heben Sie den Hörer ab.

Sie hören den 1 Sekunde langen positiven Quittungston.

  1. Legen Sie den Hörer auf.

20.4 WLAN an- und ausschalten

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:
Funktion Tasten
WLAN an #96*1*
WLAN aus #96*0*
  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

20.5 Werkseinstellungen laden

AVM Fritz!Box 6340 - Werkseinstellungen laden - 1

Alle Einstellungen, die Sie in der FRITZ!Box vorgenommen haben, werden gelöscht.

  1. Drücken Sie die Tasten

991*15901590*.

  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

Die Werkseinstellungen werden geladen. Anschließend startet die FRITZ!Box neu.

20.6 Spontane Amtsholung aktivieren und deaktivieren

An den Anschlüssen „FON 1“ und „FON 2“ können Sie die spontane Amtsholung aktivieren und deaktivieren. Die Vorteinstellung ist „aktiviert“.

Bei aktivierter spontaner Amtsholung wählen Sie vor internen Rufnummern „**“, bei deaktivierter spontaner Amtsholung vor externen Rufnummern die „0“. Beispiel:

Amtsholung ist: Anrufan die externe Rufnummer 2345Anruf an die interne Nummer 2
aktiviert 2345**2
deaktiviert 023452

Spontane Amtsholung an FON 1

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:

Funktion Tasten

Amtsholung deaktivieren #11*0*

Amtsholung aktivieren #11*1*

  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

Spontane Amtsholung an FON 2

  1. Drücken Sie am Telefon folgende Tasten:

Funktion Tasten

Amtsholung deaktivieren #12*0*

Amtsholung aktivieren #12*1*

  1. Heben Sie den Hörer ab und legen Sie wieder auf.

21 FRITZ!Box außer Betrieb nehmen

In diesem Kapitel erhalten Sie Tipps für den Fall, dass Sie die FRITZ!Box außer Betrieb nehmen möchten.

21.1 Werkseinstellungen laden

Beim Zurücksetzen der FRITZ!Box auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen der FRITZ!Box in den Auslieferungszustand zurückgesetzt. So lassen sich zum Beispiel ungeeignete Einstellungen löschen, die eine korrekte Funktion der FRITZ!Box verhindern.

AVM Fritz!Box 6340 - Werkseinstellungen laden - 1

Das Wiederherstellen der Werkeinstellungen ist auch dann zu empfehlen, wenn Sie die FRITZ!Box an einen anderen Nutzer weitergeben möchten.

Das Zurücksetzen der FRITZ!Box bewirkt Folgendes:

  • Alle Einstellungen, die Sie in der FRITZ!Box vorgenommen haben, werden gelöscht.
  • Der WLAN-Netzwerkschlüssel der Werkseinstellungen wird wieder aktiviert.
  • Die IP-Konfiguration der Werkseinstellungen wird wieder hergestellt.

Sie haben die Möglichkeit, die Werkseinstellungen über die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche oder mit einem an die FRITZ!Box angeschlossenen Telefon wiederherzustellen. Die Wiederherstellung über die Benutzeroberfläche wird ab Seite 144 beschrieben. Die Wiederherstellung mit einem Telefon wird im Kapitel Werkseinstellungen laden auf Seite 141 beschrieben.

Vorbereitung Werkseinstellungen laden

Sichern Sie vor dem Laden der Werkseinstellungen Ihre FRITZ!Box-Einstellungen.

FRITZ!Box-Einstellungen sichern

Speichern Sie vor dem Laden der Werkeinstellungen alle Einstellungen, die Sie in Ihrer FRITZ!Box vorgenommen haben, in einer Sicherungsdatei. Mit der Sicherungsdatei können Sie die Einstellungen jederzeit in der FRITZ!Box wiederherstellen oder in eine andere FRITZ!Box laden. Lesen Sie dazu das Kapitel Einstellungen der FRITZ!Box sichern und wiederherstellen ab Seite 33.

Werkseinstellungen laden

AVM Fritz!Box 6340 - Werkseinstellungen laden - 1

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Laden der Werkseinstellungen die bestehenden Einstellungen Ihrer FRITZ!Box in einer Sicherungsdatei zu speichern, siehe Seite 33.

  1. Wählen Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box das Menü „System / Sicherung“.
  2. Wählen Sie den Tab „Werkseinstellungen“.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Werkseinstellungen laden“.

Die FRITZ!Box wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Alle Einstellungen werden dabei gelöscht.

21.2 Zusatzprogramme deinstallieren

Zusatzprogramme für die FRITZ!Box erhalten Sie auf den Internetseiten von AVM unter avm.de/download.

Wenn Sie auf einem oder mehreren Computern Zusatzprogramme installiert haben, deinstallieren Sie diese Programme über die Systemsteuerung Ihres Windows-Betriebssystems.

Programme deinstallieren in Windows 8.1 oder 8

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die X-Taste gleichzeitig.

Ein Menü wird geöffnet, das alle wichtigen Funktionen von Windows 8.1 bzw. 8 enthält.

  1. Klicken Sie auf den Eintrag „Programme und Features“.

Die Liste „Programm deinstallieren oder ändern“ zeigt alle auf Ihrem Rechner installierten Programme.

  1. Markieren Sie in der Liste das AVM-Programm, das Sie deinstallieren wollen.

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Deinstallieren“.

Das Programm wird deinstalliert.

Programme deinstallieren in Windows 7

  1. Öffnen Sie „Start / Systemsteuerung / Programme“.

  2. Klicken Sie unter „Programme und Funktionen“ auf „Programm deinstallieren“.

  3. Markieren Sie in der Liste das AVM-Programm, das Sie deinstallieren wollen.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Deinstallieren/ändern“.

Das Programm wird deinstalliert.

Programme deinstallieren in Windows Vista

  1. Öffnen Sie „Start / Systemsteuerung / Programme und Funktionen“.

  2. Markieren Sie in der Liste das AVM-Programm, das Sie deinstallieren wollen.

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Deinstallieren/ändern“ und bestätigen Sie mit „Fortsetzen“.

Das Programm wird deinstalliert.

Programme deinstallieren in Windows XP

  1. Öffnen Sie „Start / Systemsteuerung / Software“. Achten Sie darauf, dass die Schaltfläche „Programme ändern oder entfernen“ gedrückt ist.
  2. Markieren Sie in der Liste „Zurzeit installierte Programme“ das AVM-Programm, das Sie deinstallieren wollen.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Ändern/Entfernen“.
    Das Programm wird deinstalliert.

22 Technische Daten

Wissenswerte Fakten: Hier finden Sie die ausführlichen technischen Daten zu Ihrer FRITZ!Box 6340 Cable.

22.1 Netzzugangsschnittstelle

Die FRITZ!Box 6340 Cable erfüllt die Schnittstellenspezifikation für öffentliche Netze gemäß den folgenden Standards und Richtlinien:

  • ETSI TS 102 639 (DOCSIS oder EuroDOCSIS 3.0 cable broadband access for internet and telephony)
  • IETF RFC 3261 (Session Initiation Protocol for Voice over IP)
  • Broadband Forum TR-069 (CPE WAN Management Protocol)

22.2 Anschlüsse und Schnittstellen

- Kabelanschluss Kabelmodem gemäß DOCSIS 3.0 oder EuroDOCSIS 3.0, abwärtskompatibel zu EuroDOCSIS 1.0, 1.1 und 2.0, , in Sende- und Empfangsrichtung jeweils bis zu 4 Kanäle

- zwei a/b-Ports mit RJ11- und TAE-Buchsen für den Anschluss von zwei analogen Endgeräten

- vier Netzwerkanschlüsse über RJ45-Buchsen (Standard-Ethernet, 10/100/1000 Base-T)

- WLAN-Basisstation mit Unterstützung für Funknetzwerke

  • IEEE 802.11a - 54 Mbit/s
  • IEEE 802.11b - 11 Mbit/s
  • IEEE 802.11g - 54 Mbit/s
  • IEEE 802.11n - 300 Mbit/s

22.3 Routerfunktionen

  • Router
  • DHCP-Server
  • Firewall mit IP-Masquerading/NAT
  • IPv4 und IPv6
  • Kindersicherung und Filterlisten
  • Portfreigaben
    • Dynamisches DNS
    • VPN

22.4 Benutzeroberfläche und Anzeige

  • Einstellungen und Statusmeldungen über einen Internetbrowser eines angeschlossenen Computers
  • fünf Leuchtdioden signalisieren den Gerätezustand

22.5 Hörtöne

  • Besetzton: 500 ms Ton, 500 ms Pause, +/- 20 ms
  • Freiton: 1sTon, 4sPause, +/ -100ms

22.6 Geräteeigenschaften

  • Abmessungen (BxHxT): circa 226x56x160mm
    • FRITZ!OS aktualisierbar (Update)
  • CE-konform
    • Umgebungsbedingungen
  • Betriebstemperatur: 0^ - +40^
    -Lagertemperatur: -20^ - + 70^
    – relative Luftfeuchtigkeit (Betrieb): 10 % – 90 %
    – relative Luftfeuchtigkeit (Lager): 5 % – 95 %

• Betriebsspannung: 230 V / 50 Hz

• maximale Leistungsaufnahme: 15 W
• durchschnittliche Leistungsaufnahme: 8 W – 11 W

Die durchschnittliche Leistungsaufnahme wurde bei Raumtemperatur (23 °C bis 27 °C) mit folgender Auslastung ermittelt:

  • WLAN eingeschaltet; keine Geräte über WLAN ange- meldet
  • an einem LAN-Anschluss ist ein Netzwerkgerät ange- schlossen; keine Datenübertragung; andere LAN-An- schlüsse sind nicht belegt

22.7 Kabel

Netzwerkkabel (gelb)

Abbildung

AVM Fritz!Box 6340 - Abbildung - 1

Das Netzwerkkabel dient dem Anschluss von Computern und Netzwerkgeräten an die FRITZ!Box 6340 Cable.

  • Für das Netzwerkkabel wird eine maximale Länge von 100 Metern empfohlen.
  • Zur Nutzung aller Netzwerkanschlüsse der FRITZ!Box 6340 Cable benötigen Sie zusätzliche Netzwerkkabel.

Verlängerung

Sie können das Netzwerkkabel an einem Ende oder an beiden Enden verlängern. Zur Verlängerung benötigen Sie jeweils folgende Komponenten:

- Standard-Netzwerkkabel der Kategorie Cat-5 vom Typ STP (Shielded Twisted Pair)

- Wenn Sie Komponenten einer kleineren Kategorie als Cat-5 einsetzen, kann es zu Einbußen bei der Übertragungsgeschwindigkeit kommen.

– Sie können sowohl gerade Kabel als auch Crosslink-Kabel verwenden.

- Standard-RJ45-Doppelkupplung der Kategorie Cat-5 mit einer 1:1 Kontaktbelegung

Alle Komponenten erhalten Sie im Fachhandel.

Ersatz

Das Netzwerkkabel ist ein Standardkabel.

- Verwenden Sie als Ersatzkabel Standard-Netzwerkkabel der Kategorie CAT-5 vom Typ (Shielded Twisted Pair).

Ersatzkabel erhalten Sie im Fachhandel.

23 Kundenservice

Ob Produktdokumentationen, häufig gestellte Fragen, Tipps, Support oder Ersatzteile – in diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zu allen wichtigen Servicethemen.

23.1 Dokumentationen zur FRITZ!Box

Nutzen Sie zum Ausschöpfen aller Funktionen und Leistungsmerkmale Ihrer FRITZ!Box folgende Dokumentationen:

Hilfe

In der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box können Sie über das „Hilfe“-Symbol und die „Hilfe“-Schaltflächen eine ausführliche Hilfe aufrufen.

Handbuch

Auf der FRITZ!Box-CD finden Sie das Handbuch im PDF-Format im Ordner „Dokumentation“.

Aus dem Internet können Sie das Handbuch im PDF-Format unter folgender Adresse öffnen und herunterladen:

avm.de/handbuecher

Wählen Sie in der Auswahlliste als Produktgruppe „FRITZ!Box“ und dann „FRITZ!Box 6340 Cable“. Die PDF-Datei wird geöffnet.

Readme

In der Readme-Datei finden Sie aktuelle Informationen, die bei Fertigstellung des Handbuchs noch nicht zur Verfügung standen. Sie finden die Readme-Datei auf der FRITZ!Box-CD direkt im Stammverzeichnis.

23.2 Informationen im Internet

Im Internet bietet Ihnen AVM ausführliche Informationen zu Ihrem AVM-Produkt.

AVM Service-Portal

Das Service-Portal bietet Ihnen aktuelle Informationen, kostenlose Updates sowie viele nützliche Tipps zur Einrichtung und Bedienung Ihrer FRITZ!Box:

avm.de/serviceportale

Videos zur FRITZ!Box

Zu vielen Funktionen der FRITZ!Box gibt es Videos, in denen Ihnen gezeigt wird, wie die einzelnen Funktionen eingerichtet werden. Sie finden die Videos unter folgender Adresse:

avm.de/fritz.clips

AVM-Wissensdatenbank

In unserer AVM-Wissensdatenbank erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen und passgenaue Lösungen für Ihre Probleme. Sie finden die AVM-Wissensdatenbank auf den AVM-Internet-seiten im Bereich „Service“:

avm.de/service

Newsletter

Mit dem Newsletter erhalten Sie regelmäßig Informationen zu aktuellen Themen bei AVM. Außerdem finden Sie im Newsletter Tipps & Tricks rund um AVM-Produkte. Sie können den AVM-Newsletter unter folgender Adresse abonnieren:

avm.de/newsletter

FRITZ!OS-Updates

FRITZ!OS-Updates, die AVM entwickelt, werden von Ihrem Kabelanbieter auf der FRITZ!Box installiert. Daher stehen auf den Internetseiten von AVM keine FRITZ!OS-Updates für die FRITZ!Box 6340 Cable zur Verfügung.

Mehr Informationen zu geplanten FRITZ!OS-Updates erhalten Sie von Ihrem Kabelanbieter.

23.3 Feedback zur FRITZ!Box

Die FRITZ!Box bietet Ihnen an verschiedenen Stellen in der Benutzeroberfläche die Möglichkeit, Ihr ganz konkretes Feedback an AVM zu senden. Sie können uns damit unterstützen, die FRITZ!Box kontinuierlich zu verbessern.

Bei der Übermittlung Ihres Feedbacks werden nur rein technische und keinerlei persönliche Daten an AVM übermittelt. Diese Daten dienen ausschließlich der Produktverbesserung. Im Ereignisprotokoll finden Sie eine entsprechende Meldung zum Versand des Fehlerberichts an AVM.

Fehlerberichte automatisch an AVM senden

Dieser Dienst erzeugt bei schweren Fehlerzuständen einen Bericht zum aufgetretenen Problem und sendet diesen Fehlerbericht automatisch an AVM. Der Fehlerbericht hilft, die Stabilität von FRITZ!OS zu verbessern.

Sie finden die Einstellmöglichkeiten für den automatischen Versand von Fehlerberichten in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf der Seite „Inhalte / AVM Dienste“.

Bewertung der WLAN-Verbindung

Über die Seite „WLAN / Funknetz / Bekannte WLAN-Geräte / Feedback“ können Sie Ihre Zufriedenheit mit der WLAN-Verbindung zwischen der FRITZ!Box und dem WLAN-Gerät bewerten. Diese Informationen helfen AVM, die WLAN-Eigenschaften der FRITZ!Box zu optimieren.

Bewertung der Sprachqualität von Internetgesprächen

In der erweiterten Ansicht der FRITZ!Box, siehe Seite 27, haben Sie auf der Seite „Telefonie / Eigene Rufnummern / Sprachübertragung“ die Möglichkeit, die Qualität des geführten Internetgesprächs zu bewerten. Ihre Bewertung hilft uns, die Sprachqualität von Internetgesprächen über die FRITZ!Box weiter zu verbessern.

Sprachinhalte und Rufnummern werden nicht an AVM übertragen.

23.4 Unterstützung durch das Support-Team

Gehen Sie bei FRITZ!Box-Problemen wie folgt vor:

  1. Wenn Sie Fragen zur Inbetriebnahme der FRITZ!Box haben, lesen Sie bitte noch einmal folgende Kapitel:

  2. Bevor Sie die FRITZ!Box anschließen ab Seite 15

  3. FRITZ!Box anschließen ab Seite 17
  4. Computer mit Netzwerkkabel anschließen ab Seite 19
  5. Computer über WLAN mit FRITZ!Box verbinden ab Seite 21

  6. Sollte etwas nicht funktionieren, zum Beispiel der Verbindungsaufbau, lesen Sie das Kapitel Hilfe bei Fehlern ab Seite 128.

  7. Lesen Sie unsere Tipps aus der AVM-Wissensdatenbank im Bereich „Service“:

avm.de/service

Dort finden Sie Antworten auf Fragen, die unsere Kunden häufiger an den Support stellen.

AVM Fritz!Box 6340 - Unterstützung durch das Support-Team - 1

Nutzen Sie zuerst die oben beschriebenen Informationsquellen, bevor Sie sich an den Support wenden.

Support per E-Mail

Über unseren Service-Bereich im Internet können Sie uns je- derzeit eine E-Mail-Anfrage schicken.

Sie erreichen den Service-Bereich unter avm.de/service

  1. Wählen Sie im Support-Bereich das Produkt, Ihr Betriebssystem und den Schwerpunkt aus, zu dem Sie Unterstützung benötigen.

Sie erhalten eine Auswahl häufig gestellter Fragen.

  1. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, dann erreichen Sie über die Schaltfläche „Weiter“ das E-Mail-Formular.

  2. Füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es über die Schaltfläche „Senden“ zu AVM.

Unser Support-Team wird Ihnen per E-Mail antworten.

Support per Telefon

Falls Sie uns keine Anfrage per E-Mail senden können, erreichen Sie unseren Support auch telefonisch.

Vorbereitung Anruf

Bereiten Sie bitte folgende Informationen für Ihren Anruf vor:

• FRITZ!Box

Zu welcher FRITZ!Box benötigen Sie Hilfe? Die genaue Bezeichnung Ihres Gerätes finden Sie auf der Geräteunterseite.

• Seriennummer der FRITZ!Box

Die Seriennummer finden Sie auf der Geräteunterseite. Das Support-Team fragt diese Nummer in jedem Fall ab.

- FRITZ!OS-Version

Mit welcher FRITZ!OS-Version arbeitet die FRITZ!Box? Die FRITZ!OS-Version wird auf der Seite „Übersicht“ der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box angezeigt.

- In welchem Land wird Ihre FRITZ!Box eingesetzt: zum Beispiel Deutschland, Österreich oder der Schweiz?

- Welches Unternehmen ist Ihr Internetanbieter?

- Welches Betriebssystem verwenden Sie: zum Beispiel Windows 8.1, Windows 8, Windows 7, Windows Vista oder Windows XP?

- Wie ist die FRITZ!Box mit Ihrem Computer verbunden: mit einem Netzwerkkabel oder über WLAN?

- An welcher Stelle der Installation oder in welcher Anwendung tritt ein Fehler oder eine Fehlermeldung auf?

Wie lautet die Meldung gegebenenfalls genau?

Wenn Sie diese Informationen zusammengestellt haben, rufen Sie den Support an. Das Support-Team wird Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Rufnummer Support

Sie erreichen den Support unter folgenden Rufnummern:

Land Rufnummer
Kunden aus Deutschland 030 39004 390
Kunden aus Österreich 0043 1 26756 02
Kunden aus der Schweiz 0041 44242 86 04

23.5 AVM-Kleinteileversand

Falls Sie ein Ersatzteil für Ihre FRITZ!Box 6340 Cable benötigen, dann erreichen Sie den AVM-Kleinteileversand unter folgender E-Mail-Adresse:

zubehoer@avm.de

Rechtliches

Rechtliche Hinweise

Diese Dokumentation und die zugehörigen Programme (Software) sind urheberrechtlich geschützt. AVM räumt das nicht ausschließliche Recht ein, die Software zu nutzen, die ausschließlich im Objektcode-Format überlassen wird. Der Lizenznehmer darf von der Software nur eine Vervielfältigung erstellen, die ausschließlich für Sicherungszwecke verwendet werden darf (Sicherungskopie).

AVM behält sich alle Rechte vor, die nicht ausdrücklich eingeräumt werden. Ohne vorheriges schriftliches Einverständnis und außer in den gesetzlich gestatteten Fällen darf diese Dokumentation oder die Software insbesondere weder

  • vervielfältigt, verbreitet oder in sonstiger Weise öffentlich zugänglich gemacht werden
  • bearbeitet, disassembled, reverse engineered, übersetzt, dekompiliert oder in sonstiger Weise ganz oder teilweise geöffnet und in der Folge weder vervielfältigt, verbreitet noch in sonstiger Weise öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Lizenzbestimmungen finden Sie auf der beiliegenden Produkt-CD in der Datei „License.txt“.

Diese Dokumentation und die Software wurden mit größter Sorgfalt erstellt und nach dem Stand der Technik auf Korrektheit überprüft. Für die Qualität, Leistungsfähigkeit sowie Marktgängigkeit des AVM-Produkts zu einem bestimmten Zweck, der von dem durch die Produktbeschreibung abgedeckten Leistungsumfang abweicht, übernimmt die AVM GmbH weder ausdrücklich noch stillschweigend die Gewähr oder Verantwortung. Der Lizenznehmer trägt alleine das Risiko für Gefahren und Qualitätseinbußen, die sich bei Einsatz des Produkts eventuell ergeben.

Für Schäden, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der Dokumentation oder der Software ergeben, sowie für beiläufige Schäden oder Folgeschäden ist AVM nur im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit verantwortlich. Für den Verlust oder die Beschädigung von Hardware oder Software oder Daten infolge direkter oder indirekter Fehler oder Zerstörungen sowie für Kosten (einschließlich Telekommunikationskosten), die im Zusammenhang mit der Dokumentation oder der Software stehen und auf fehlerhafte Installationen, die von AVM nicht vorgenommen wurden, zurückzuführen sind, sind alle Haftungsansprüche ausdrücklich ausgeschlossen.

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Informationen und die Software können ohne besondere Ankündigung zum Zwecke des technischen Fortschritts geändert werden.

© AVM GmbH 2012–2014. Alle Rechte vorbehalten. Stand der Dokumentation 05/2014

AVM Audiovisuelles Marketing und Computersysteme GmbHAVM Computersysteme Vertriebs GmbHAVM im Internet: avm.de
Alt-Moabit 95Alt-Moabit 95
10559 Berlin10559 Berlin
DEUTSCHLANDDEUTSCHLAND

Marken: Kennzeichen wie AVM, FRITZ! und FRITZ!Box (Produktnamen und Logos) sind geschützte Marken der AVM GmbH. Microsoft, Windows und das Windows Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Apple, App Store, iPhone, iPod und iPad sind Marken der Apple Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. IOS ist eine Marke der Cisco Technology Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Google und Android sind Marken der Google Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Kennzeichen (wie Produktnamen, Logos, geschäftliche Bezeichnungen) sind geschützt für den jeweiligen Inhaber.

CE-Konformitätserklärung

Der Hersteller AVM GmbH

Alt-Moabit 95

10559 Berlin

DEUTSCHLAND

erklärt hiermit, dass das Produkt

FRITZ!Box 6340 Cable

Cable-WLAN-Router

den folgenden Richtlinien entspricht:

1999/5/EG R&TTE-Richtlinie: Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen

2009/125/EG EU-Richtlinie: Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte

2011/65/EU EU-Richtlinie: Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten

Zur Beurteilung der Konformität wurden folgende Normen herangezogen:

- EN 60950-1:2006/A1:2010

- EN 301 893 V1.7.1

- EN 55022:2010

- EN 62311:2008

- EN 55024:2010

- EN 301 489-1 V1.9.2

- EN 301 489-17 V2.2.1

- EN 300 328 V1.7.1

AVM Fritz!Box 6340 - CE-Konformitätserklärung - 1

AVM Fritz!Box 6340 - CE-Konformitätserklärung - 2

Die Konformität des Produktes mit den oben genannten Normen und Richtlinien wird durch das CE-Zeichen bestätigt.

$$ P. \mathcal {F} _ {a x l} $$

Berlin, den 01.04.2014 Peter Faxel, Technischer Direktor

Länderhinweis

Dieses Gerät ist für die Verwendung in allen Ländern der Europäischen Union sowie in der Schweiz, in Norwegen, Liechtenstein und Island vorgesehen.

Der Betrieb im Frequenzbereich 5150 MHz – 5350 MHz ist nur in geschlossenen Räumen erlaubt.

Entsorgungshinweise

FRITZ!Box 6340 Cable sowie alle im Lieferumfang enthaltenen Elektronikteile dürfen gemäß europäischen Richtlinien und deutschem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) nicht über den Hausmüll entsorgt werden.

Bringen Sie FRITZ!Box 6340 Cable und alle im Lieferumfang enthaltenen Elektronikteile und Geräte nach der Verwendung zu einer zuständigen Sammelstelle für elektrische und elektronische Altgeräte.

AVM Fritz!Box 6340 - Entsorgungshinweise - 1

Symbol für die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten

Bohrschablone

Im Folgenden finden Sie eine Bohrschablone. Die Bohrschablone erleichtert Ihnen das Markieren der Bohrlöcher für die Wandmontage der FRITZ!Box.

AVM Fritz!Box 6340 - Bohrschablone - 1

AVM Fritz!Box 6340 - Bohrschablone - 2

Drucken Sie diese Seite unbedingt mit 100 % aus. Nehmen Sie keinen Zoom, keine Größenanpassung, Druckanpassung oder Skalierung in den Einstellungen Ihres Druckers vor.

AVM Fritz!Box 6340 - Bohrschablone - 3

Stichwortverzeichnis

A

Amtsholung umstellen ..... 141

analoge Telefone anschließen ..... 36

Anklopfen 111

Anrufbeantworter externen \~ anschließen ..... 36 internen \~ nutzen ..... 98

Anrufliste 48,98

Anrufspierre ..... 105

Anschließen Anrufbeantworter....36

Computer....19

Faxgerät. 36

Hub/Switch....20

Smartphone 37

Telefon....36

Türsprechanlage 39

Anschluss Kabelnetz .... 17 Strom.... 18

Anschlüsse der FRITZ!Box.....12, 147

Ansichten der Benutzeroberfläche erweiterte Ansicht ....27 Standardansicht....27

Apps FRITZ!App Fon....37 FRITZ!App Ticker....98 MyFRITZ!App....57

außer Betrieb nehmen ..... 143

Autokanal (WLAN) 94

Automatischer Fehlerbericht ..... 153

B

Babyfon 107

Benachrichtigungen 30

Benutzerkonto Berechtigungen ....48

deaktivieren....50

einrichten 45

Kennwort vergessen .... 51

Schnellzugriff....50

Benutzeroberfläche Kennwortschutz .... 42 öffnen .... 25 Übersicht.... 26

Besetztton 148

Betriebsvoraussetzungen.....15

Bewertung Sprachqualität....153 WLAN-Verbindung....153

Blacklist....60

Bohrschablone 160

C

CE-Konformitätserklärung ..... 158

CLIR (Rufnummer unterdrücken) .... 109

Copyright 157

D

Daten sichern 144

DHCP-Server (integriert) ..... 118

Diagnose FRITZ!Box 28

DNS-Server 79

DNSSEC....79

Dokumentation 151

Dreierkonferenz 110

Dynamisches DNS (Dynamic DNS)....71

E

E-Mail-Benachrichtigungen ..... 30

Einstellungen Benutzeroberfläche....25 Internetzugriff....49 IP-Adresse....122 mit Kennwort schützen....42 Netzwerk....117 sichern....33,144 wiederherstellen....34

Endgeräte anschließen .... 36 einrichten .... 40

Energie sparen 29

Entsorgung 159

Ersatzteile 156

exposed Host 69

F

Fax

empfangen....102

versenden....103

weiterleiten per E-Mail ..... 102

Faxgerät anschließen 36

Feedback....153

Fernwartung....72

Fernzugang (VPN) 77

Filter für Internetnutzung

Blacklist 60

Liste bearbeiten....66

Whitelist 60

Freigaben IPv6....69

Freiton 148

Frequenzbereiche WLAN....93

FRITZ!App Fon 37

FRITZ!App Ticker....98

FRITZ!Box-Benutzerkonto

Berechtigungen 48

deaktivieren 50

einrichten 45

Kennwort vergessen ..... 51

Schnellzugriff....50

FRITZ!Box-Kennwort

einrichten 43

Kennwort vergessen 51

Schnellzugriff....44

Funktionstest FRITZ!Box 28

G

Gastnetz

einrichten 126

LAN4 127

WLAN 126

Gastzugang

siehe Gastnetz 126

Geräteeigenschaften 148

Netzwerkgeräte....114

Überblick. 125

Heranholen eines Gesprächs.....100

Hilfe

Benutzeroberfläche ..... 151

Handbuch 151

Kundenservice....151

Service-Portal 152

Support-Team 154

Videos 152

Wissensdatenbank.....152

Hinweise

Handhabung. 9

Kennwortschutz 42

rechtliche 157

Sicherheit 7

Hörtöne 148

Hotspot (WLAN)....126

HTTPS....72

Hub

LAN 20

|

Impressum 157

Inbetriebnahme

Lieferumfang....15

Voraussetzungen....15

Informationen im Internet

Newsletter....152

Service-Portal 152

Videos 152

Wissensdatenbank. 152

intern

anrufen 108

vermitteln 109

interner Speicher 144

Internet-Router 60

Internetnutzung

Internetseiten sperren 60

zeitlich begrenzen 60

Internetprotokoll Version 6 ..... 80

Internetrufnummer....40

Internetzugriff....49, 60, 72

IP-Adresse

ändern. 120

automatisch beziehen ..... 122

Linux 124

Mac OS X. 124

Notfall 117

Windows 122

IP-Telefon anschließen 38

IPv4

Adresse....118

Einstellungen 117

IPv6 80

K

Kabel

Koaxialkabel 17

Netzwerkkabel 149

Kabelanschluss (Breitband)....17

Kennwortschutz

FRITZ!Box-Benutzer einrichten....45

FRITZ!Box-Kennwort einrichten...43

Kennwort vergessen 51

Übersicht. 42

Keypad-Sequenzen 112

Kindersicherung 60

Kleinteileversand 156

Klingelsperre 136

Koaxialkabel 17

Konfiguration.... 25

Konformitätserklärung ..... 158

Konventionen 10

Kundenservice....151

L

LAN

anschließen 19

Gastzugang 127

Leistungsaufnahme 148

Leistungsmerkmale....108

Leuchtdioden (LEDs)....14

Lieferumfang 15

LISP 82

M

Makeln....111

MyFRITZ!

Internetzugriff 49

Konto anlegen....54

nutzen 56

Einstellungen ändern.....120

Hub/Switch....20

IPv4-Einstellungen ..... 117

Netzwerkeinstellungen ..... 114

Netzwerkübersicht ..... 114

Priorisierung 74

UPnP-Einstellungen ..... 121

Werkseinstellungen ..... 117

Netzwerkanwendungen

Internetzugriff sperren ..... 60

Liste....67

Netzwerkgeräte

Computer fernwarten ..... 116

Heimnetz....114

Übersicht. 114

Wake on LAN. 116

Netzwerkkabel 149

Netzwerkschlüssel 23

Notfall-IP-Adresse....117

Nutzungsdaten 30

P

Passwort für FRITZ!Box 42

Personal Cloud Service....54

Pickup (Gespräch heranholen) ..... 100

Portfreigabe....69

Power Mode (LAN) 30

Programme deinstallieren ..... 144

Push Services 30

R

Raumüberwachung....107

rechtliche Hinweise 157

Recycling 159

Rückfrage....111

Rufnummer

einrichten 40

unterdrücken 109

Rufsperre 105

Rufumleitung.....103, 137

Ruhezustand 87

S

Schnittstellen der FRITZ!Box ..... 147

Sendeleistung 29

Service-Portal 152

Sicherheit

Aufstellen und Anschließen.....7

Einstellungen sichern....33

FRITZ!Box-Benutzerkonto ..... 45

FRITZ!Box-Kennwort 43

Kennwortschutz 42

VPN 77

Verbrauch FRITZ!Box.....148

Support

Informationen im Internet ..... 152

per E-Mail 154

per Telefon 155

Switch (LAN-Netzwerk) 20

Symbole....10

T

Tastencodes 136

Tastensperre FRITZ!Box. 32

Taster

WLAN 13

WPS 13

technische Daten 147

Telefon

anschließen 36

einrichten 40

Tastencodes nutzen 136

Telefonanlage 97

Telefonbuch....97

Telefonnummer

einrichten 40

unterdrücken 109

Türsprechanlage 39

Ü

Übersicht FRITZ!Box 26

U

Umgebungsbedingungen....148

UPnP-Einstellungen 121

V

Vermitteln

intern....109

Videos 152

Voraussetzungen für den Betrieb .... 15

VPN

Benutzerkonto 48

Client....78

Einrichtungsassistent....78

Fernzugang nutzen....77

W

Wahlregel 104

Wake on LAN 116

Weckruf....107, 136

Werkseinstellungen

DHCP-Server 118

IPv4-Adresse....118

laden mit FRITZ!Box ..... 143

laden mit Telefon 141

Whitelist 60

Windows-Benutzer....67

Frequenzbereich....93

Funknetz vergrößern 88

Gastzugang....126

Netzwerkschlüssel 23

Reichweite 88

Verbindung herstellen ..... 21

WPS 21

WLAN-Autokanal 94

WLAN-Repeater....88

WLAN-Taster....13

Zeitschaltung....29,87

Zugangsprofile 60, 66

Zusatzprogramme deinstallieren....144

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Produktinformationen

Marke : AVM

Modell : Fritz!Box 6340

Kategorie : Router