MIELE G 7804 - Geschirrspüler

G 7804 - Geschirrspüler MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG G 7804 MIELE

Reinigungsautomat für Laborgeräte G 7804

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs-

anweisung vor Aufstellung -

Installation - Inbetriebnahme.

Dadurch schützen Sie sich und

vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

d e - D E

M.-Nr. 09 234 460

Zweckbestimmung 5

Gerätebeschreibung 6

Sicherheitshinweise und Warnungen 8

Am Gerät angebrachte Symbole 12

Ihr Beitrag zum Umweltschutz 13

Tür öffnen und schließen 14

Elektrische Türverriegelung 14

Tür öffnen 14

Tür schließen. 14

Öffnen der Tür mit der Notentriegelung. 14

Enthärtungsanlage 15

Enthärtungsanlage programmieren. 15

Regeneriersalz einfüllen 17

Salzmangelanzeige 18

Anwendungstechnik 19

Spülgut einordnen 20

Gefederter Adapter Wasserversorgung 22

Höhenverstellung eines Oberkorbes 22

Laborgeräte 23

Chemische Verfahrenstechnik 25

Dosierung von Prozesschemikalien 30

Neutralisations- oder Nachspülmittel dosieren 30

Vorratsbehälter befüllen 31

Dosierung einstellen 32

Neutralisationsmittel über DOS-Modul dosieren (Option) 32

Neutralisationsmittelmangelanzeige. 3 3

Nachspülmittelmangelanzeige 33

Reiniger zugeben 34

Flüssigreiniger dosieren (Option) 34

Zusatzfunktion Trocknung + 🎨 wählen 36

Programmwechsel 36

Programm starten 37

Programmablaufanzeige 37

Programmende 37

Ausschalten 37

Programmabbruch....38

Programmabbruch durch Störung 38

Manueller Programmabbruch. 38

Programmierfunktionen 39

Für alle Programmierfunktionen gilt: 39

Programmiermodus aktivieren 39

Werte speichern und Programmiermodus beenden 39

Programmiermodus ohne Speichern beenden 39

Dosierung mit DOS 1 (Flüssigreiniger) 40

Dosierkonzentration einstellen 40

Dosiersystem entlüften 40

Dosierung mit DOS 3 (Neutralisationsmittel) 41

Dosierkonzentration einstellen 41

Dosiersystem entlüften 41

Summer 42

Programmparameter ändern 43

Temperatur ändern. 43

Wirkzeit ändern. 43

Spülen 2 aktivieren 44

Startvorwahl 45

Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen 46

Instandhaltungsmaßnahmen 47

Wartung 47

Routineprüfungen 47

Siebe im Spülraum reinigen....48

Grobsieb reinigen....48

Flächensieb und Mikrofeinfilter reinigen. 49

Sprüharme reinigen 50

Bedienungsblende reinigen 51

Front des Gerätes reinigen 51

Spülraum reinigen 51

Türdichtung reinigen 51

Dosiersysteme 5

Körbe und Einsätze 52

Störungshilfe 53

Inhalt

Störungen beseitigen 60

Thermoschalter 60

Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen 61

Siebe im Wasserzulauf reinigen 62

Kundendienst....63

Aufstellen 64

Reinigungsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen 64

Elektroanschluss 66

Wasseranschluss....67

Wasserzulauf anschließen 67

AD-Wasseranschluss (druckfest) > 60 - 1000 kPa (0,6 - 10 bar) Überdruck. . 68

AD-Wasseranschluss (drucklos) 8,5 - 60 kPa (0,085 - 0,6 bar) (optional) . . . . 68

Wasserablauf anschließen. 70

Technische Daten 71

Programmübersicht 72

In diesem Miele Reinigungssautomat können wiederaufbereitbare Laborgeräte gereinigt und gespült werden. Dazu sind auch die Informationen der Hersteller der Laborgeräte zu beachten.

Beispielhafte Anwendungsgebiete sind:

  • Laborgeräte aus Forschung und Produktion,
  • Laborgeräte analytischer und präparativer Bereiche,
    – Laborgeräte der Mikrobiologie und Biotechnologie.

Als Laborgeräte werden Geräte von der Abdampfschale bis zum Zentrifugen-röhrchen verstanden.

Der Begriff Spülgut wird in dieser Gebrauchsanweisung allgemein verwendet, wenn die aufzubereitenden Gegenstände nicht näher definiert sind.

Die Aufbereitung von Laborgeräten erfolgt zwecks Standardisierung vorzugsweise durch maschinelle Reinigungsverfahren.

Die Reinigungsbedingungen sind optimal an die Anschmutzung und Art des aufzubereitenden Spülgutes anzupassen.

Die Verwendung entsprechender Prozesschemikalien ist auf die Reinigungsproblematik sowie ggf. auf die Analytik bzw. die analytische Methode abzustimmen.

Wichtig für die adäquate Reinigung der Laborgeräte ist die Anwendung darauf abgestimmter Beladungsträger (Wagen, Module, Einsätze usw.). Das Kapitel "Anwendungstechnik" gibt dazu Beispiele.

Der Reinigungsautomat ist für eine Nachspülung mit Brauch- oder aufbereitetem Wasser (z.B. Aqua destillata, Rein(st)wasser, vollentsalztes Wasser (VE), demineralisiertes Wasser in anwendungstechnisch angemessener Qualität) ausgestattet. Besonders bei Laborgeräten für analytische Zwecke ist die angemessene Reinstwasserqualität zu beachten.

MIELE G 7804 - Beispielhafte Anwendungsgebiete sind: - 1

text_image Miele 1-0 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 min °C 8.88 min °C + - P0 pos S S * → S S * A B C ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨ ⑩ ⑪ ⑫ ⑬ ⑭ ⑮ ⑯ ⑰ ⑱ ⑲ ⑳ ㉑ ㉒ ㉓ ㉔ ㉕ ㉖ ㉗ ㉘ ㉙ ㉚ ㉛ ㉜ ㉝ ㉞ ㉟ ㉟o

① Ein/Aus-Schalter I-0
② Türöffner
③ Anzeigenfeld
④ Kontrollleuchte "Startvorwahl"
⑤ Kontrollleuchte "Trocknung"
⑥ Kontrollleuchte "Programmstart"
⑦ Starttaste
⑧ Trocknungstaste +
⑨ Umschalttaste min °C für die Anzeige:

- Ist-Temperatur

- abgelaufene Spülzeit

⑮ Programmablaufanzeige:

Regenerieren
Vorreinigen
Hauptreinigen
* Spülen / Nachspülen
Trocknung
→I Programmende

⑯ Programmwähler

STOPP

A KURZ

B MITTEL

C LANG

ABPUMPEN

⊥ ABSPÜLEN

Kontroll- / Mangelanzeigen:

⑩ OPC DOS optische Schnittstelle für den Kundendienst; bei angeschlossenem DOS-Modul G 60: Flüssigreiniger.

⑪ ✱ Nachspülmittel
⑫ Neutralisationsmittel
⑬ Regeneriersalz
⑭ / Zulauf / Ablauf

MIELE G 7804 - Kontroll- / Mangelanzeigen: - 1

① Geräterückseite:
Anschluss für DOS-Module
- DOS G 60 für flüssigen Reiniger,
- DOS G 10 für Neutralisationsmittel
② Siebkombination
③ Vorratsbehälter für Regeneriersalz

④ Behälter für pulverförmige Reiniger
⑤ Duo-Vorratsbehälter für Nachspül- oder Neutralisationsmittel mit Dosierwähler
⑥ Füllstandsanzeigen für Nachspül- oder Neutralisationsmittel

Dieser Reinigungsautomat entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie diesen Reinigungssautomaten in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Reinigungssautomaten.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Reinigungsautomat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung, Umbauten und Veränderungen sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Die Reinigungsverfahren sind nur für Laborgeräte konzipiert, die von den jeweiligen Herstellern als wiederaufbereitbar deklariert sind. Die Hinweise der Spülguthersteller sind zu beachten. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrige Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.

Der Reinigungsautomat ist ausschließlich für die stationäre Verwendung in Innenräumen vorgesehen.

Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!

Der Reinigungsautomat darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen, gewartet und repariert werden. Zur bestmöglichen Erfüllung von GLP-Leitlinien und Richtlinien wird der Abschluss eines Miele Instandhaltungs-/Wartungsvertrages empfohlen. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!

Der Reinigungsautomat darf nicht in explosionsgefährdeten und frostgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.

Die elektrische Sicherheit dieses Reinigungsautomaten ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.

Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).

Ein beschädigter oder undichter Reinigungssautomat kann Ihre Sicherheit gefährden. Reinigungssautomat sofort außer Betrieb setzen und den Miele Kundendienst informieren.

Die Bedienungspersonen müssen eingewiesen und regelmäßig geschult werden. Nicht eingewiesenem und ungeschultem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten zu untersagen.
Vorsicht beim Umgang mit Prozesschemikalien (Reinigungs- und Neutralisationsmittel, Klarspüler, usw.)! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen Prozesschemikalien sind die Sicherheitshinweise und Sicherheitsdatenblätter der Hersteller zu beachten!
Der Reinigungsautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und dafür vorgesehene Prozesschemikalien ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln oder entflammbaren Flüssigkeiten betrieben werden. Es bestehen u. a. Explosionsgefahr und die Gefahr von Sachbeschädigung durch die Zerstörung von Gummi- und Kunststoffteilen und das dadurch verursachte Auslaufen von Flüssigkeiten.
Bei pulverförmigem Reiniger Staubinhalation vermeiden! Werden Prozesschemikalien verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.
Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungsautomat könnte kippen oder beschädigt werden.

Bei stehender Einordnung von scharfem, spitzen Spülgut auf die Verletzungsgefahr achten und so einsortieren, dass von diesen keine Verletzungsgefahren ausgehen können.
Beim Betrieb des Reinigungsautomaten die mögliche hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür unter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungs- bzw. Verätzungsgefahr oder bei Desinfektionsmitteleinsatz die Gefahr der Inhalation toxischer Dämpfe!
Können bei der Aufbereitung in der Spülflotte toxische, chemische Substanzen entstehen (z.B. Aldehyde im Desinfektionsmittel), sind die Abdichtung der Tür und gegebenenfalls die Funktion des Dampfkondensators regelmäßig zu kontrollieren. Das Öffnen der Tür des Reinigungsautomaten während einer Programmunterbrechung ist in diesem Fall mit einem besonderen Risiko verbunden.
Beachten Sie im Notfall bei Kontakt mit toxischen Dämpfen oder Prozesschemikalien die Sicherheitsdatenblätter der Hersteller der Prozesschemikalien!
Wagen, Körbe, Einsätze und Beladung müssen vor der Entnahme abkühlen, danach evtl. Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.
Fassen Sie nicht an die Heizkörper, wenn Sie während oder nach Ende des Programms die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich dürfen zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
Trennen Sie den Reinigungszutomaten vom elektrischen Netz, wenn er gewartet wird.

Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung von Laborgeräten zu gewährleisten!

▶ Eine Programmunterbrechung darf nur in Ausnahmefällen durch autorisierte Personen erfolgen.
Prozesschemikalien können unter gewissen Umständen zu Schäden am Reinigungsautomaten führen. Es wird empfohlen, den Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien zu folgen. Bei Schadensfällen und dem Verdacht auf Materialunverträglichkeiten wenden Sie sich an Miele.
Vorausgehende Behandlungen (z. B. mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen sowie Prozesschemikalien, auch kombiniert durch chemische Wechselwirkung, können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungsergebnis beeinträchtigen.
Das Aufbereitungsverfahren muss so eingestellt werden, dass kein Schaum aus dem Spülraum austritt. Austretender Schaum gefährdet den sicheren Betrieb des Reinigungsautomaten.

Das Aufbereitungsverfahren muss regelmäßig kontrolliert werden, um Schaumbildung zu erkennen.
Um Sachbeschädigungen an Reinigungssautomaten und verwendetem Zubehör durch die Einwirkung von Prozesschemikalien, eingebrachter Verschmutzung sowie deren Wechselwirkung zu vermeiden, die Hinweise im Kapitel "Chemische Verfahrenstechnik" berücksichten.
Die anwendungstechnische Empfehlung von Prozesschemikalien (wie z. B. Reinigungsmitteln) bedeutet nicht, dass der Gerätehersteller die Einflüsse der Prozesschemikalien auf das Material des Spülgutes verantwortet. Beachten Sie, dass Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.
Achten Sie bei der Verwendung von Prozesschemikalien (wie z.B. Reinigungsmittel) unbedingt auf die Hinweise des jeweiligen Herstellers. Setzen Sie die Prozesschemikalien nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein, um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z. B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.
Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Reiniger, Wasserqualität etc.) vorab mit Miele abgestimmt werden.

Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik), muss durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen.

Die Wagen, Körbe und Einsätze zur Aufnahme des Spülgutes sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden. Spülgut mit Hohlräumen muss innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.

Restflüssigkeit enthaltende Gefäße müssen vor dem Einordnen entleert werden.

Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe!

Lösemittel in Verbindung mit der An- schmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.

Achten Sie darauf, dass die Edelstahl-Außenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Nach Arbeiten am Leitungswassernetz muss die Wasserversorgungsleitung zum Reinigungsautomaten entlüftet werden.

Andernfalls können Bauteile des Reinigungssautomaten beschädigt werden.

Beachten Sie die Installationshinweise der Gebrauchsanweisung und die Installationsanweisung.

Benutzung von Zubehör

Es dürfen nur Miele Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnungen der Geräte nennt Ihnen Miele.

Es dürfen nur Miele Wagen, Körbe und Einsätze verwendet werden. Bei Veränderung des Miele Zubehörs oder bei Verwendung anderer Wagen, und Einsätze kann Miele nicht sicherstellen, dass ein ausreichendes Reinigungsergebnis erreicht wird. Dadurch ausgelöste Schäden sind von der Garantie ausgenommen.

Es dürfen nur Prozesschemikalien eingesetzt werden, die von ihrem Hersteller für das jeweilige Anwendungsgebiet freigegeben sind. Der Hersteller der Prozesschemikalien trägt die Verantwortung für negative Einflüsse auf das Material des Spülgutes und des Reinigungsautomaten.

Am Gerät angebrachte Symbole

MIELE G 7804 - Am Gerät angebrachte Symbole - 1

Achtung: Gebrauchsanweisung beachten!

MIELE G 7804 - Am Gerät angebrachte Symbole - 2

Achtung: Gefahr durch elektrischen Schlag!

Entsorgung des Altgerätes

▶ Bitte beachten, dass das Altgerät durch pathogene Keime, fakultativ pathogene Keime, gentechnisch verändertes Material, Blut usw. kontaminiert sein kann und deshalb vor der Entsorgung dekontaminiert werden muss.

Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Reste von Prozesschemikalien unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!).

Entfernen bzw. zerstören Sie auch den Türverschluss, damit sich Kinder nicht einschließen können. Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.

Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

MIELE G 7804 - Entsorgung des Altgerätes - 1

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

Elektrische Türverriegelung

Der Reinigungsautomat ist mit einer elektrischen Türverriegelung ausgestattet.

Die Tür kann nur geöffnet werden, wenn:

■ der Reinigungsautomat elektrisch angeschlossen und
■ der Schalter I-0 eingeschaltet ist.

Tür öffnen o

- Türöffner bis zum Anschlag drücken, gleichzeitig in die Griffleiste fassen und die Tür öffnen.

⚠️ Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Ende des Programms die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Die Tür kann nach dem Start eines Programms nicht mehr geöffnet werden und bleibt bis zum Programmende verriegelt. Von der elektrischen Türverriegelung ausgenommen sind die Programme ABSPÜLEN und ABPUM-PEN .

Soll die Tür im Programmschritt "Trocknung" geöffnet werden können, muss dies durch den Kundendienst nachträglich programmiert werden.

Tür schließen

Tür hochklappen und bis zum Einrasten fest andrücken. Den Türöffner dabei nicht drücken.

Öffnen der Tür mit der Not- entriegelung

Die Notentriegelung darf nur betätigt werden, wenn ein normales Öffnen der Tür nicht mehr möglich ist, z. B. bei einem Stromausfall.

Beim Öffnen der Tür unter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungs- bzw. Verätzungsgefahr.

■ Programmwähler auf ▽ drehen.

■ Gerät mit Schalter I-0 ausschalten.

MIELE G 7804 - Öffnen der Tür mit der Not- entriegelung - 1

■ Von unten hinter die Serviceklappe greifen und den Ring der Notentriegelungsschnur nach unten ziehen.

Um gute Reinigungsergebnisse zu erzielen, benötigt der Reinigungsautomat weiches (kalkarmes) Wasser. Bei hartem Leitungswasser legen sich weiße Beläge auf Spülgut und Spülraumwänden ab.

Leitungswasser ab einer Wasserhärte von 4 °dH (0,7 mmol/l) muss deshalb enthältet werden. Das geschieht in der eingebauten Enthärtungsanlage automatisch.

  • Die Enthärtungsanlage benötigt Regeneriersalz.
  • Der Reinigungsautomat muss genau auf die Härte Ihres Leitungswassers programmiert werden.
    – Das zuständige Wasserwerk gibt Auskunft über den genauen Härtegrad des Leitungswassers.

Bei schwankender Wasserhärte (z.B. 8 - 17 °dH) immer den höchsten Wert programmieren (in diesem Beispiel 17 °dH).

Die eingebaute Enthärtungsanlage kann von 1 °dH - 60 °dH programmiert werden.

In einem eventuellen späteren Kunden- dienstfall erleichtern Sie dem Techniker die Arbeit, wenn die Leitungswasser- härte bekannt ist.

Tragen Sie bitte deshalb die Leitungswasserhärte ein:

°dH

Enthärtungsanlage programmieren

■ Reinigungsautomat ausschalten.
■ Programmwähler auf ▽ stellen.
■ Taste min °C und ♦ gedrückt halten und gleichzeitig das Gerät mit dem Schalter I-0 einschalten.

In der Anzeige erscheint die aktuelle Programmversion P....

Die Kontrollleuchte / leuchtet.

■ Taste + 🎨 1x drücken,

In der Anzeige erscheint E01.

■ Programmwähler eine Schalterstellung nach rechts drehen (1-Uhr-Position).

In der Anzeige erscheint die Zahl 19 (werkseitig eingestellte Wasserhärte in °dH).

■ Taste min °C so oft drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert (Härtegrad in °dH) in der Anzeige erscheint.

Wasserhärteangaben in °dH, mmol/l und °f finden Sie in der Tabelle auf der nächsten Seite.

Nach Erreichen der Ziffer 60 beginnt der Zähler wieder mit 0.

■ Taste ◇ drücken.

Es wird SP angezeigt.

■ Taste ◇ nochmals drücken.

Der gewünschte Wert wird gespeichert. Die Anzeige erlischt.

Das Gerät ist betriebsbereit.

Einstelltabelle

*) den Wert 0 nur für Reinigungsautomaten ohne Enthärter einstellen.
**) werkseitige Einstellung

Regeneriersalz einfüllen

Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze mit einer Körnung von ca. 1 - 4 mm, wie z.B. das Regeneriersalz "BROXAL compact" oder "Calgonit Professional". Verwenden Sie keinesfalls andere Salze, z.B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz. Diese können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Enthärters verursachen!

Der Vorratsbehälter fasst ca. 2,5 kg Salz.

⚠️ Versehentliches Füllen des Salzbehälters mit Reiniger führt immer zur Zerstörung des Enthärters! Überzeugen Sie sich bitte vor jedem Füllen des Salzbehälters, dass Sie eine Salzpackung in der Hand halten.

MIELE G 7804 - Regeneriersalz einfüllen - 1

■ Unterkorb herausnehmen.

■ Verschlusskappe abschrauben.

Vor der ersten Salzfüllung: Vorratsbehälter mit ca. 2,5 l Wasser füllen, damit das Salz sich auflösen kann. Nach der Inbetriebnahme befindet sich immer genügend Wasser im Vorratsbehälter.

■ Einfülltrichter aufsetzen.
■ Regeneriersalz einfüllen.

Beim Einfüllen läuft ein Teil der Salzsole über.

MIELE G 7804 - Regeneriersalz einfüllen - 2

■ Gewinde und Dichtung des Vorratsbehälters von Salzresten säubern.
■ Verschlusskappe fest zuschrauben.
■ Sofort das Programm ABSPÜLEN ⊥ starten, damit die übergelaufene Salzsole verdünnt und ausgespült wird.

Wenn sich der Programmablauf im Programm ⊥ nach dem Programmstart um einige Minuten verzögert, liegt keine Störung vor. In diesem Fall wird zuerst ein notwendiges Regenerieren des Enthärters durchgeführt.

Salzmangelanzeige
MIELE G 7804 - Regeneriersalz einfüllen - 3

Die Regeneration des Enthärters wird automatisch während eines Programmablaufs durchgeführt.

Während dieses Vorgangs leuchtet in der Programmablaufanzeige ①.

■ Regeneriersalz nachfüllen, wenn die Salzmangelanzeige ② ⇌ leuchtet.

Der Reinigungsautomat ist mit je einem Unterkorb und einem Oberkorb oder einem Wagen ausrüstbar, die nach Art und Form des Spülgutes mit unterschiedlichen Einsätzen ausgestattet oder gegen Spezialkörbe ausgetauscht werden können.

Wagen, Körbe und Einsätze müssen entsprechend der Aufgabenstellung ausgewählt werden.

Auf den nächsten Seiten finden Sie Hinweise, die beim Vorbereiten und Einordnen der Laborgeräten grundsätzlichbeachtet werden müssen.

Prüfen Sie vor jedem Programmstart folgende Punkte (Sichtkontrolle):

  • Ist das Spülgut spültechnisch richtig eingeordnet/angeschlossen?
  • Sind die Lumen/Kanäle von Spülgut mit Hohlräumen für die Spülflotte durchgängig?
  • Sind die Sprüharme sauber und können sie frei rotieren?
  • Ist die Siebkombination frei von groben Verschmutzungen (vorhandene große Teile entfernen, evtl. Siebkombination reinigen)?
  • Ist der Korbadapter zur Wasserversorgung der Sprüharme bzw. der Düsen richtig angekoppelt?
  • Sind die Behälter mit den Prozesschemikalien ausreichend gefüllt?

Prüfen Sie nach jedem Programmende folgende Punkte:

  • Kontrollieren Sie das Reinigungsergebnis des Spülgutes mittels Sichtkontrolle.
  • Befindet sich sämtliches Spülgut mit Hohlräumen noch auf den entsprechenden Düsen?

⚠️ Spülgut, das sich während der Aufbereitung von den Adaptern gelöst hat, muss noch einmal aufbereitet werden.

  • Sind die Lumen des Spülguts mit Hohlräumen durchgängig?
  • Sind die Düse und Anschlüsse fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?

Spülgut einordnen

Einwegmaterial darf auf keinen Fall aufbereitet werden.

  • Das Spülgut grundsätzlich so einordnen, dass alle Flächen vom Wasser umspült werden können. Nur dann kann es sauber werden!
  • Das Spülgut darf nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken.
  • Spülgut mit Hohlräumen müssen innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.
  • Bei Spülgut mit engen, langen Hohlräumen muss vor dem Einsetzen in eine Spülvorrichtung bzw. beim Anschluss an eine solche die Durchspülbarkeit sichergestellt sein.
  • Hohlgefäße mit den Öffnungen nach unten in die entsprechenden Körbe und Einsätze stellen, damit das Wasser ungehindert ein- und austreten kann.
  • Spülgut mit tiefem Boden möglichst schräg einstellen, damit das Wasser ablaufen kann.

  • Hohe schlanke Hohlgefäße möglichst im mittleren Bereich der Körbe einordnen. Dort werden sie von den Spülstrahlen besser erreicht.

  • Leichtes Spülgut mit einem Abdecknetz (z.B. A 6) sichern bzw. Kleinteile in eine Kleinteilesiebschale legen, damit sie nicht die Sprüharme blockieren.
  • Wagen oder Körbe mit Adapter müssen richtig ankoppeln.
  • Die Sprüharme dürfen nicht durch zu hohe oder nach unten durchstehende Spülgüter blockiert werden.
    – Nur spültechnisch einwandfreies Spülgut verwenden, um z.B. Korrosion zu vermeiden.
  • Vernickeltes Spülgut und solches mit farbeloxiertem Aluminium ist für die maschinelle Aufbereitung ungeeignet.
    – Thermostabile Kunststoffteile verwenden.

Vorabräumen

■ Spülgut vor dem Einordnen entleeren.

⚠️ Reste von Säuren und Lösungsmittel, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen, dürfen nicht in den Spülraum gelangen.

■ Nährboden (Agar) aus Petrischalen ausstechen.
■ Stopfen, Korken, Etiketten, Sigellackreste usw. entfernen

Vorbehandlung vor der maschinellen Aufbereitung

Im Einzelfall ist zu prüfen, ob schwer oder nicht entfernbare Kontaminationen z.B. Schliffett, Papieretiketten usw., die das Reinigungs- und Spülergebnis beeinflussen können, durch eine Vorbehandlung entfernt werden müssen.

Bei Laborgeräten, die mit mikrobiologischem Material, pathogenen Keimen, fakultativ pathogenen Keimen, gentechnisch verändertem Material usw. kontaminiert sind, muss entschieden werden, ob sie vor der maschinellen Aufbereitung sterilisiert werden müssen.

Gefederter Adapter Wasserversorgung

Der gefederte Adapter zur Wasserversorgung der Körbe bzw. Injektorwagen muss beim Einschieben in den Reinigungsautomaten richtig ankoppeln, d.h. er muss um 4 - 5 mm höher als die Wasserzuführung in dem Reinigungsautomaten eingestellt sein.

Ist das nicht der Fall, verstellbaren Adapter entsprechend anpassen.

MIELE G 7804 - Gefederter Adapter Wasserversorgung - 1

Höhenverstellung eines Oberkorbes

Der Oberkorb ist in drei Ebenen um jeweils 2 cm höhenverstellbar.

Je nach Einstellung des Oberkorbes und Verwendung eines Einsatzes, kann Spülgut mit unterschiedlichen Höhen in die Körbe eingeordnet werden.

Zum Verstellen des Oberkorbes:

■ Oberkorb bis zum Anschlag nach vorn ziehen und von den Laufschie- nen heben.
■ Rollenhalterungen an beiden Seiten des Korbes mit einem 7 mm Schraubenschlüssel abschrauben und wunschgemäß versetzen.

Laborgeräte

Laborgeräte mit weitem Hals, z. B. Be- chergläser, Weithalserlenmeyerkolben und Petrischalen, oder mit einer zylindrischen Form, z. B. Reagenzgläser, können mittels rotierender Sprüharme innen und außen gereinigt und gespült werden.

Dazu werden die Laborgeräte in Voll-, Halb- oder Vierteleinsätzen positioniert und in einem leeren Unterkorb oder einen Oberkorb mit Sprüharm gestellt.

Für Laborgeräte mit einem engen Hals, z. B. Enghalserlenmeyerkolben, Rundkolben, Messkolben und Pipetten, sind Injektorwagen bzw. Injektorkörbe erforderlich.

Den Injektorwagen und -körben für Laborgeräte mit engem Hals liegt eine separate Gebrauchsanweisung bei.

Hier werden ausschließlich grundsätzliche Hinweise gegeben, die beim Vorbereiten und Einordnen der Laborgeräte beachtet werden müssen.

  • Petrischalen oder ähnliches mit der Schmutzseite zur Mitte zeigend in einen entsprechenden Einsatz stellen.
  • Pipetten mit den Mundstücken nach oben in die Einsätze stellen.
  • Eventuell Abdecknetze verwenden, um Glasbruch zu vermeiden.
  • Viertelsegmentkörbe sollten mit mindestens 3 cm Abstand vom Rand des Wagens angeordnet werden.

Anwendungstechnik

MIELE G 7804 - Anwendungstechnik - 1

für die Aufnahme von Einsätzen, z. B. E 103 für Reagenzgläser, AK 12 für Trichter und Bechergläser E 118 für Petrischalen oder E 134 für Objektträger.

MIELE G 7804 - Anwendungstechnik - 2

für die Aufnahme von Einsätzen, z. B. E 136 für Petrischalen und E 403 für Uhrgläser.

MIELE G 7804 - Anwendungstechnik - 3

für Weithalsgläser, Messzylinder oder Medizinflaschen.

MIELE G 7804 - Anwendungstechnik - 4

allgemeine Hinweise
Wirkung Maßnahme
Werden Elastomere (Dichtungen und Schläuche) und Kunststoffe des Reinigungssautomaten beschädigt, kann dies z. B. zum Quellen, Schrumpfen, Verhärten, Verspröden der Materialien und zur Rissbildung in den Materialien führen. Sie können deshalb ihre Funktion nicht erfüllen, wodurch es in der Regel zu Undichtigkeiten kommt.- Ursachen der Schädigung sind festzustellen und abzustellen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlossene Prozesschemikalien", "eingebrachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung".
Eine starke Schaumentwicklung während des Programmablaufs beeinträchtigt die Reinigung und Spülung des Spülgutes. Aus dem Spülraum austretender Schaum kann zu Sachschäden am Reinigungssautomaten führen. Bei Schaumentwicklung ist grundsätzlich der Reinigungsprozess nicht standardisiert und nicht validiert.- Ursachen der Schaumbildung sind festzustellen und abzustellen.- Das Aufbereitungsverfahren muss regelmäßig kontrolliert werden, um Schaumbildung zu erkennen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlossene Prozesschemikalien", "eingebrachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung".
Eine Korrosion des Edelstahls des Spülraums und des Zubehörs kann ein unterschiedliches Erscheinungsbild haben:- Rostbildung (rote Flecken/Verfärbungen),- schwarze Flecken/Verfärbungen,- weiße Flecken/Verfärbungen (glatte Oberfläche ist angeätzt).Eine Lochfraßkorrosion kann zu Undichtigkeiten des Reinigungssautomaten führen. Je nach Anwendung kann die Korrosion das Reinigungs- und Spülergebnis beeinträchtigen (Laboranalytik) oder eine Korrosion des Spülguts (Edelstahl) induzieren.- Ursachen der Korrosion sind festzustellen und abzustellen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlossene Prozesschemikalien", "eingebrachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung".

Chemische Verfahrenstechnik

angeschlossene Prozesschemikalien
Wirkung Maßnahme
Die Inhaltsstoffe der Prozesschemikalien haben einen starken Einfluss auf die Haltbarkeit und Funktionalität (Förderleistung) der Dosiersysteme. Die Dosiersysteme (Dosierschläuche und Pumpe) sind in der Regel für einen bestimmten Typ an Prozesschemikalien ausgelegt.Allgemeine Einteilung:– alkalische bis pH-neutrale Produkte,– saure bis pH-neutrale Produkte– Die Hinweise und Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien sind zu berücksichtigen.– Regelmäßige Sichtprüfung des Dosiersystems auf Schäden durchführen.– Regelmäßige Prüfung der Förderleistung des Dosiersystems durchführen.
Die Prozesschemikalien können die Elastomere und Kunststoffe des Reinigungsautomaten und des Zubehörs schädigen.– Die Hinweise und Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien sind zu berücksichtigen.– Regelmäßige Sichtprüfung aller frei zugänglichen Elastomere und Kunststoffe auf Schäden durchführen.
Folgende Prozesschemikalien können zu einer starken Schaumbildung führen:– tensidhaltige Reinigungsmittel und Klarspüler.Die Schaumbildung kann auftreten:– im Programmblock, in dem die Prozesschemikalie dosiert wird,– im darauf folgenden Programmblock durch Verschleppung,– bei Klarspüler im folgenden Programm durch Verschleppung.– Die Prozessparameter des Reini-gungsprogramms, wie Dosiertemperatur, Dosierkonzentration usw., müssen so eingestellt werden, dass der Gesamtprozess schaumarm/-frei ist.– Hinweise der Hersteller der Prozess-chemikalien beachten.
Entschäumer, speziell auf Silikonbasis, können zu Folgendem führen:– Beläge im Spülraum,– Beläge auf dem Spülgut,– Elastomere und Kunststoffe des Reinigungsautomaten schädigen,– bestimmte Kunststoffe (z.B. Polycarbonate, Plexiglas, usw.) des Spülgutes angreifen.– Entschäumer nur in Ausnahmefällen verwenden, bzw. wenn sie für den Prozess unbedingt notwendig sind.– Periodische Reinigung des Spülraumes und des Zubehörs ohne Spülgut und ohne Entschäumer mit den Programmen B oder C.– Rücksprache mit Miele halten.
eingebrachte Verschmutzungen
Wirkung Maßnahme
Folgende Stoffe können die Elastomere (Schläuche und Dichtungen) und ggf. Kunststoffe des Reinigungssautomaten schädigen:– Öle, Wachse, aromatische und ungesättigte Kohlenwasserstoffe,– Weichmacher,– Kosmetika, Hygiene- und Pflegemittel wie Creme (Bereich Analytik, Abfüllung).– Umrüstung des Reinigungssautomaten auf fettbeständigere Elastomere.– In Abhängigkeit der Nutzung des Reinigungssautomaten periodisch untere Türdichtung mit einem fusselfrei- en Tuch oder Schwamm abwischen. Spülraum und Zubehör ohne Spülgut mit Programm B oder C reinigen.– Zur Aufbereitung des Spülgutes Pro-gramm B oder C verwenden, pulver- förmigen Reiniger zusätzlich auf die Tür dosieren.
Folgende Stoffe können zu einer star- ken Schaumentwicklung beim Reinigen und Spülen führen:– Behandlungsmittel z.B. Desinfek- tionsmittel, Spülmittel usw.– Reagenzien für die Analytik z.B. für Mikrotiterplatten,– Kosmetika, Hygiene- und Pflegemittel wie Shampoo und Creme (Bereich Analytik, Abfüllung),– allgemein schaumaktive Stoffe wie Tenside.– Spülgut vorher ausreichend mit Was- ser aus- bzw. abspülen.– Programm C (Vorreinigung mit Kalt- oder Warmwasser) wählen.– Unter Berücksichtigung der Anwen- dung Zugabe von Entschäumer ver- wenden, wenn möglich frei von Sili- konölen.
Folgende Stoffe können zu einer Korro- sion des Edelstahls der Spülkammer und des Zubehörs führen:– Salzsäure,– sonstige chloridhaltige Stoffe z.B. Natruimchlorid usw.– konz. Schwefelsäure,– Chromsäure,– Eisenpartikel und -späne.– Spülgut vorher ausreichend mit Was- ser aus- bzw. abspülen.– Spülgut nur tropftrocken auf die Wa- gen, Körbe, Einsätze stellen und in den Spülraum einbringen.
Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung
Wirkung Maßnahme
Natürliche Öle und Fette können mit alkalischen Prozesschemikalien verseift werden. Dabei kann es zu einer starken Schaumbildung kommen.– Programm B oder C verwenden.– Unter Berücksichtigung der Anwendung Zugabe von Entschäumer, wenn möglich frei von Silikonölen.
Stark proteinhaltige Anschmutzungen wie Blut können mit alkalischen Prozesschemikalien zu einer starken Schaumbildung führen.– Bei Anschluss an Kaltwasser Programm C (Vorreinigung mit Kaltwasser) verwenden.– Bei Anschluss an Warmwasser Spülgut ggf. vorbehandeln.
Unedle Metalle wie Aluminium, Magnesium, Zink können mit stark sauren oder alkalischen Prozesschemikalien Wasserstoff freisetzen (Knallgasreaktion).– Hinweise der Hersteller der Prozesschemikalien beachten.

⚠️ Verwenden Sie nur spezielle Prozesschemikalien für Reinigungssautomaten und beachten Sie die Anwendungsempfehlungen der Hersteller. Beachten Sie unbedingt deren Hinweise zu toxikologisch unbedenklichen Restmengen.

Neutralisations- oder Nachspülmittel dosieren

In der Tür ist ein Duo-Dosiersystem für flüssige Medien eingebaut, mit dem entweder Neutralisationsmittel oder Nachspülmittel dosiert werden kann.

Für einen Medienwechsel, z.B. von Neutralisationsmittel auf Nachspülmittel, muss die Steuerung des Reinigungsautomaten durch den Miele Kundendienst umprogrammiert werden.

Werkseitig ist die Dosierung von Neutralisationsmittel programmiert.

Das Duo-Dosiersystem umfasst zwei Vorratsbehälter und zwei Dosierwähler.

Neutralisationsmittel kann optional auch über ein externes Dosiermodul dosiert werden (siehe "Neutralisationsmittel über DOS-Modul dosieren".)

Neutralisationsmittel

Neutralisationsmittel (pH-Einstellung: sauer) bewirkt, dass Reste alkalischer Reiniger auf der Oberfläche des Spülgutes neutralisiert werden.

Das Neutralisationsmittel wird im Programmabschnitt Spülen 1 nach der Hauptreinigung dosiert. Dazu muss der Vorratsbehälter des Dosiersystems gefüllt und die Steuerung auf die Dosierung von Neutralisationsmittel eingestellt sein.

Nachspülmittel

Nachspülmittel bewirkt, dass das Wasser als Film vom Spülgut abläuft und das Spülgut nach dem Spülen leichter trocknet. Dazu muss der Vorratsbehälter des Dosiersystems gefüllt und die Steuerung die Dosierung von Nachspülmittel eingestellt sein.

Die Inhaltsstoffe des Nachspülmittels verbleiben nach der Trocknung auf der Oberfläche des Spülgutes. Deshalb muss die Verwendung von Nachspülmittel bezogen auf den Einsatzzweck der Laborgeräte geprüft werden.

Dosierung von Prozesschemikalien

Vorratsbehälter befüllen

⚠️ Beide Vorratsbehälter müssen immer mit den gleichen Medien gefüllt sein.

⚠ Das Duo-Dosiersystem nur mit Neutralisations- oder Nachspülmittel für Reinigungssautomaten füllen. Auf keinen Fall Reiniger einfüllen. Dies führt immer zur Zerstörung der Vorratsbehälter!

■ Tür waagerecht öffnen.

MIELE G 7804 - Vorratsbehälter befüllen - 1

■ Schraubverschlüsse öffnen.

MIELE G 7804 - Vorratsbehälter befüllen - 2

■ Flüssigmedien solange einfüllen, bis die Füllstandsanzeige (Pfeil) dunkel ist. Evtl. Trichter benutzen.

Die Vorratsbehälter fassen jeweils ca. 180 ml.

■ Schraubverschluss zuschrauben.

■ Eventuell verschüttete Flüssigmedien gut abwischen, um starke Schaumbildung im folgenden Spülprogramm zu vermeiden.

Dosierung einstellen

MIELE G 7804 - Dosierung einstellen - 1

Die Dosierwähler in den beiden Einfüllöffnungen sind von 1 bis 6 einstellbar, das entspricht 1 - 6 ml. Werkseitig sind sie für die Dosierung von Neutralisationsmittel auf 5 eingestellt, das entspricht eine Gesamtdosiermenge von 10 ml (2 x 5 ml).

Für die Nachspülmitteldosierung empfiehlt Miele die Einstellung einer Gesamtdosiermenge von 4 ml (je 2 ml pro Vorratsbehälter).

Bleiben Flecken auf dem Spülgut zurück:

■ Bei der Verwendung von Neutralisationsmittel den Dosierwähler niedriger einstellen.
■ Bei der Verwendung von Klarspülmittel den Dosierwähler höher einstellen.

Bleiben Wolken und Schlieren auf dem Spülgut zurück:

■ Bei der Verwendung von Neutralisationsmittel den Dosierwähler höher einstellen.
■ Bei der Verwendung von Klarspülmittel den Dosierwähler niedriger einstellen.

Neutralisationsmittel über DOS-Modul dosieren (Option)

Der Reinigungsautomat kann auf Wunsch durch den Miele Kundendienst mit einem Dosiermodul (DOS-Modul) DOS G 10 (DOS 3, Dosierpumpe für Neutralisationsmittel) ausgerüstet werden. Das DOS-Modul wird extern angeschlossen.

Die Dosierung von Neutralisationsmittel über ein DOS-Modul DOS G 10 ist erst nach einer Umprogrammierung des Duo-Dosiersystems auf Nachspülmittel möglich.

Vorratsbehälter für DOS-Modul befüllen

■ Behälter mit Neutralisationsmittel (rot) auf die geöffnete Spülraumtür oder einen leicht zu reinigenden Untergrund stellen.

MIELE G 7804 - Vorratsbehälter für DOS-Modul befüllen - 1

■ Behälter füllen oder gegen einen gefüllten Behälter tauschen.
■ Sauglanze fest in die Öffnung des Behälters stecken und festschrauben, farbliche Kennzeichnung beachten.
■ Behälter neben den Reinigungsautomaten auf den Fußboden oder in einen benachbarten Schrank stellen.

Die Vorratsbehälter rechtzeitig nachfüllen, um zu verhindern, dass sie ganz leergesaugt werden.

Dosiersystem entlüften und Dosiermenge einstellen siehe Kapitel "Programmierfunktion".

Neutralisationsmittelmangelanzeige

MIELE G 7804 - Neutralisationsmittelmangelanzeige - 1

flowchart
graph TD
    A["Start"] --> B["Process Step"]
    B --> C{Decision}
    C -->|Yes| D["Process Step 1"]
    C -->|No| E["Process Step 2"]
    D --> F["End"]
    E --> F
    G["PC DOS"] --> H["Arrow to end"]

■ Den/die Vorratsbehälter mit Neutralisationsmittel auffüllen, wenn die Neutralisationsmittelmangelanzeige aufleuchtet.

Nachspülmittelmangelanzeige

MIELE G 7804 - Nachspülmittelmangelanzeige - 1

■ Die Vorratsbehälter mit Nachspülmittel auffüllen, wenn die Nachspülmittelmangelanzeige ✱ aufleuchtet.

Reiniger zugeben

⚠️ Verwenden Sie nur Reiniger für Reinigungsautomaten. Keine Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler verwenden!

Flüssigreiniger dosieren (Option)

Der Reinigungsautomat kann auf Wunsch durch den Miele Kundendienst mit einem Dosiermodul (DOS-Modul) DOS G 60 (DOS 1, Dosierpumpe für flüssige Reiniger) ausgerüstet werden. Das DOS-Modul wird extern angeschlossen.

Dosiersystem entlüften und Dosiermenge einstellen siehe Kapitel "Programmierfunktionen".

Vorzugsweise empfiehlt Miele die Dosierung von Flüssigreiniger über ein DOS-Modul (Option).

⚠️ Bei pulverförmigem Reiniger Staubinhalation vermeiden! Werden Prozesschemikalien verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.

Beim Einsatz folgender Oberkörbe muss Flüssigreiniger über ein DOS-Modul DOS G 60 dosiert werden:

Vor dem Programmstart pulverförmigen Reiniger in den Reinigerbehälter füllen (außer bei den Programmen ⊥ "AB-SPÜLEN" und ⇧ "ABPUMPEN").

Dosierungsbeispiel:

Im Programmabschnitt "Hauptreinigen" laufen ca. 10,5 l Wasser ein. Bei einer Reinigerkonzentration von ca. 3 g/l entspricht das ca. 30 g Reiniger.

Evtl. abweichende Herstellerangaben beachten!

Dosierung von Prozesschemikalien

MIELE G 7804 - Dosierung von Prozesschemikalien - 1

■ Verschlussknopf drücken. Die Behälterklappe springt auf.

Nach einem Spülprogramm ist die Behälterklappe bereits geöffnet.

MIELE G 7804 - Dosierung von Prozesschemikalien - 2

■ Reiniger in die Kammer füllen.
■ Behälterklappe schließen.

⚠️ Nach dem Programmablauf kon- trollieren, ob sich der Reiniger voll- ständig gelöst hat.

Ist das nicht der Fall, muss das Programm wiederholt werden.

Bei der Auswahl der Reiniger sollten auch aus ökologischen Gründen stets folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden:

■ Welche Alkalität wird zur Lösung des Reinigungsproblems benötigt?
■ Wird Aktivchlor als Inhaltsstoff zur Oxidation oder Desinfektion benötigt?
■ Sind Tenside besonders zur Dispergierung und Emulgierung erforderlich?

Spezielle Verschmutzungen können unter Umständen andere Zusammenstellungen von Reiniger und Zusatzmitteln erforderlich machen. Der Miele Kundendienst wird Sie in diesen Fällen beraten.

MIELE G 7804 - Dosierung von Prozesschemikalien - 3

text_image min °C 8.88 1-0 min °C + - PC DOS S M W X Y Z A B C

Einschalten

■ Tür schließen.
■ Wasserhähne aufdrehen.
■ Schalter I-0 drücken.

In der Ⓥ Position des Programmwählers leuchtet in der Anzeige ein Punkt.

Programm wählen

Machen Sie die Wahl des Programms stets von der Art und dem Verschmutzungsgrad des Spülgutes abhängig. In der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung sind die Programme und deren Anwendungsbereiche beschrieben.

■ Programmwähler nach links oder rechts auf das gewünschte Programm drehen.

In der Anzeige wird die erste Spültemperatur des gewählten Programms angezeigt, außer bei ⊥ und ↓.

Die Kontrollleuchte neben der Taste ◆ blinkt.

Zusatzfunktion Trocknung + 🎨 wählen

Unmittelbar nach der Anwahl eines Programms kann die Zusatzfunktion "Trocknung" zugeschaltet werden, außer bei den Programmen ⊥ und ↓.

Dazu:

■ Taste + 🎨 drücken.

Die Trocknung erfolgt durch Heizungs- taktung für 10 Min. Die Gesamtlaufzeit des Programms verlängert sich ent- sprechend.

Programmwechsel

Ein Programmwechsel ist nur möglich, solange die Starttaste ◇ nicht gedrückt wurde.

■ Programmwähler auf das gewünschte Programm drehen.
■ Wenn erforderlich, erneut die Zusatzfunktion Trocknen mit der Taste + 🎨 anwählen.

Die Kontrollleuchte neben der Taste ◇ blinkt.

Programm starten

^ Starttaste 6 drücken.

In der Anzeige wird die Ist-Temperatur angezeigt.

Die Kontrollleuchte neben der Taste 6 leuchtet.

Während des Programmablaufs sind die anderen Programme gesperrt.

Wird der Programmwähler auf ein anderes Programm gedreht, erlischt die Anzeige. Die Werte werden erneut angezeigt, wenn der Programmwähler wieder auf dem gerade laufenden Programm steht.

Während des Programmablaufs kann zwischen den folgenden Anzeigen umgeschaltet werden:

  • Ist-Temperatur und
    – abgelaufene Programmdauer.
    ^ Taste min drücken, um zwischen den Anzeigen umzuschalten.

Programmablaufanzeige

Die Kontrollleuchte des aktiven Programmabschnitts leuchtet während des Programmablaufs:

Regenerieren

Vorreinigen

Hauptreinigen

* Spülen / Nachspülen

c Trocknung

r Programmende (Programmparameter erreicht)

Programmende

Das Programm ist beendet, wenn die Kontrollleuchte r in der Programmab - laufanzeige leuchtet und die Kontrollleuchte 6 erlischt. In der Mitte der An - zeige wird eine ☐ angezeigt, alle anderen Kontrollleuchten erzeugen ein Lauflicht.

Serienmäßig ertönt gleichzeitig der Summer für max. 30 sek.

Die Funktion des Summers ist änderbar, siehe Kapitel "Programmierfunktionen".

Mit der Taste min ^ C kann die Gesamtlaufzeit des abgelaufenen Programms oder die aktuelle Isttemperatur abgerufen werden.

Sofort nach Programmende sollte die Tür des Reinigungssautomaten für 10 - 15 min ca. 10 cm weit geöffnet werden. Wenn Sie den Reinigungssautomaten erst nach dieser Zeit entladen, erreichen Sie eine gute Trocknung durch Eigenwärme und verhindern Korrosion.

Ausschalten

^ Schalter I-0 drücken und heraus- springen lassen.

Das Öffnen der Tür ist wegen der elektrischen Türverriegelung nur mit eingeschaltetem Schalter I-0 möglich (siehe "Tür öffnen und schließen").

Programmabbruch

⚠️ Im Falle eines Programmabbruchs muss das Spülgut erneut aufbereitet werden!

Programmabbruch durch Störung

Das Programm bricht vorzeitig ab und in der Anzeige wird eine Fehlermeldung "F.." ausgegeben.

Je nach Ursache müssen entsprechende Maßnahmen zur Störungsbehebung ergriffen werden. Das weitere Vorgehen wird im Kapitel "Störungshilfe" beschrieben.

Manueller Programmabbruch

Ein bereits begonnenes Programm sollte nur in zwingenden Fällen abgebrochen werden, z.B. wenn sich das Spülgut stark bewegt.

■ Programmwähler auf ▽ drehen.

Das Programm wird nach ca. 2 sek abgebrochen.

■ Tür öffnen 🔍.

⚠ Vorsicht! Das Spülgut kann heiß sein. Es besteht Verbrühungs-, Verbrennungs- bzw. Verätzungsgefahr.

■ Teile standsicher einordnen, dabei Schutzmaßnahmen beachten und Handschuhe tragen.
■ Wenn erforderlich, pulverförmigen Reiniger nachdosieren.
■ Tür schließen.
■Programm ↓starten.

Das Spülwasser wird abgepumpt.

■ Programm neu wählen und starten.

Dokumentieren Sie jede Änderung der werkseitigen Einstellung für einen eventuellen späteren Kundendienstfall.

Tragen Sie dazu die jeweilige Änderung in dem vorgesehenen Feld ein.

Allgemeine Hinweise:

  • Unbelegte Wahlschalterpositionen werden durch einen Balken (-) im mittleren Anzeigenelement dargestellt.
  • Die Programmierebene kann über die Schalterstellung abgefragt werden. Sie wird jeweils mit E . angezeigt.
  • Bei validierten Verfahren müssen Programm- bzw. Dosierveränderungen dokumentiert werden. Die Verfahren sind ggf. erneut zu validieren.

Für alle Programmierfunktionen gilt:

Programmiermodus aktivieren

■ Programmwähler auf ▽ stellen.

■ Reinigungsautomat ausschalten.

■ Taste min °C und ♦ gedrückt halten, gleichzeitig Schalter I-0 drücken.

In der Anzeige wird die aktuelle Programmversion P.. angezeigt. Die Kontrollleuchte 📋/ leuchtet.

Werte speichern und Programmiermodus beenden

■ Taste ◇ drücken.

In der Anzeige erscheint SP.

■ Taste ◇ nochmals drücken.

Die Veränderung wird gespeichert.

Programmiermodus ohne Speichern beenden

■ Den Reinigungsautomaten mit Schalter I-0 ausschalten.

Die Veränderung wird verworfen.

Dosierung mit DOS 1 (Flüssigreiniger)

Dosierkonzentration einstellen

Die Dosierkonzentration muss ausschließlich für flüssige Reiniger eingestellt werden. Sie ist entsprechend den Angaben des Herstellers bzw. entsprechend den Erfordernissen einzustellen.

Bei Dosierung von pulverförmigem Reiniger über das Türdosiergerät darf der Wert nicht verändert werden.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E02 angezeigt wird. E02
■ Programmwähler auf B stellen.

ohne angeschlossenes DOS-Modul: 10 = 10 sek Dosierdauer mit angeschlossenem DOS-Modul: 1.00 = 1,0 % Dosierkonzentration

■ Taste min °C so oft drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert angezeigt wird, z. B. 0.50. 0.50 Die ist ei

Eingestellte Dosierkonzentration: ____

Dosiersystem entlüften

Das Dosiersystem muss nur dann entlüftet werden, wenn:

– die Dosierkonzentration erstmalig eingestellt wurde,
- der Vorratsbehälter des flüssigen Reinigers leergesaugt und nicht rechtzeitig aufgefüllt wurde.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +### drücken, bis E02 angezeigt wird.E02
■ Programmwähler auf A stellen.do1
■ Taste min °C drücken.Das Dosiersystem wird automa-tisch entlüftet. Die Entlüftung ist beendet, wenn 0 angezeigt wird.
■ Programmiermodus beenden.Danach Programm ⊥ starten.Die nach der Entlüftung in den Spülraum eingeflossenen Medien werden verdünnt und ausgespült.

Dosierung mit DOS 3 (Neutralisationsmittel)

Die Dosierung von Neutralisationsmittel über ein DOS-Modul DOS G 10 ist erst nach einer Umprogrammierung des Duo-Dosiersystem für flüssige Medien auf Nachspülmittel möglich.

Dosierkonzentration einstellen

Die Dosierkonzentration für Neutralisationsmittel entsprechend den Angaben des Herstellers bzw. entsprechend den Erfordernissen einstellen.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E02 angezeigt wird. E02
■ Programmwähler auf die 6-Uhr-Position stellen. Die programmierte Dosierkonzentration wird angezeigt, z. B. 0,10 = 0,10 %
■ Taste min so oft drücken oder gedrückt 0.20 halten, bis der gewünschte Wert angezeigt Die Dosierkonzentration ist eingestellt. wird, z. B. 0.20.

Eingestellte Dosierkonzentration: ____

Dosiersystem entlüften

Das Dosiersystem muss nur dann entlüftet werden, wenn:

– die Dosierkonzentration erstmalig genutzt wird,
- der Vorratsbehälter der Prozesschemikalie leergesaugt und nicht rechtzeitig aufgefüllt wurde.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E02 angezeigt wird. E02
■ Programmwähler auf die 5-Uhr-Position do3 stellen.
■ Taste min °C drücken. Das Dosiersystem wird automa- tisch entlüftet. Die Entlüftung ist beendet, wenn 0 angezeigt wird.
■ Programmiermodus beenden. Danach Programm ⊥ starten. Die nach der Entlüftung in den Spülraum eingeflossenen Medien werden verdünnt und ausgespült.

Summer

Ein Summer ist für folgende Funktionen programmierbar:

– am Programmende als konstanter Ton und/oder
- als Fehlermeldung als Tonfolge im 1 sek -Rhythmus

Die in der Anzeige dargestellten Ziffer entsprechen den folgenden Einstellungen:

100 Summer ausgeschaltet
101 Programmendeanzeige (werkseitige Einstellung)
102 Fehlermeldung
103 Programmendeanzeige + Fehlermeldung

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E01 angezeigt wird. E01
■ Programmwähler auf ⇧ (10-Uhr-Position) stellen. 100 bis 103
■ Taste min °C drücken oder gedrückt halten, bis die 103 gewünschte Ziffer angezeigt wird, z.B. 103.

Eingestellter Wert: ____

Der Summer ertönt bei der festgelegten Einstellung für 30 sek.

Um ihn vorzeitig abzuschalten:

  • den Programmwähler auf Ⓥ stellen,
  • Taste min drücken,
    – die Netzspannung unterbrechen, z. B. die Tür öffnen.

Programmparameter ändern

Die Reinigungsprogramme A, B und C können an spültechnische Anforderungen angepasst werden. Dazu können Temperatur und Wirkzeit in den Programmblöcken Hauptreinigen und Nachspülen verändert werden.

Die werkseitigen Einstellungen von Temperatur und Wirkzeit in den einzelnen Programmblöcken sind in der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung aufgeführt.

Eine durchgeführte Änderung sollte dokumentiert werden, z. B. handschriftlich in der entsprechenden Spalte der Programmübersicht.

Temperatur ändern

- Einstellbarer Wertebereich: 30 °C - 70 °C.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +!!! so oft drücken oder gedrückt halten, bis die Ebene des zu ändernden Programmblocks in der Anzeige erscheint.
E03 für Hauptreinigen E05 für Nachspülen
■ Programmwähler auf das zu verändernde Programm °C_65 stellen, z. B. C.
■ Taste min drücken oder gedrückt halten, bis der ge- °C _ 70 wünschte Wert angezeigt wird, z. B. 70 °C.

Wirkzeit ändern

- Einstellbarer Wertebereich: 1 - 10 Minuten.

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste + so oft drücken oder gedrückt halten, bis die Ebene des zu ändernden Programmblocks in der Anzeige erscheint.

E04 für Hauptreinigen E06 für Nachspülen

■ Programmwähler auf das zu verändernde Programm min ^-1 stellen, z. B. A.

■ Taste min -drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert angezeigt wird, z. B. 10.

Spülen 2 aktivieren

Zur weiteren Verbesserung der Zwischenspülung kann für alle Programme (außer ⊥ ABSPÜLEN) der zusätzliche Programmschritt "Spülen 2" programmiert werden (siehe Programmtabelle).

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E01 angezeigt wird. E01
■ Programmwähler auf die 5-Uhr-Position stellen. 50 Spülen 2 nicht aktiviert 51 Spülen 2 aktiviert
■ Taste min drücken oder gedrückt halten, bis die 51 gewünschte Ziffer angezeigt wird, z.B. 51.

Eingestellter Wert: ____

Die Nutzung von AD-Wasser im Programmschritt "Spülen 2" kann nur durch den Miele Kundendienst aktiviert werden.

Startvorwahl

Der Start eines Programms kann in 30-Minuten-Schritten um bis zu 24 Stunden verzögert werden.

Eine lange Antrocknungszeit (bedingt durch die Startvorwahlzeit) kann das Reinigungsergebnis beeinträchtigen.

Startvorwahl aktivieren

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste +drücken, bis E01 angezeigt wird. E01
■ Programmwähler auf die 8-Uhr-Position stellen. 80 Startvorwahl nicht aktiviert 81 Startvorwahl aktiviert
■ Taste min drücken oder gedrückt halten, bis 81 die gewünschte Ziffer angezeigt wird, z.B. 81.

Eingestellter Wert: ____

Startzeit einstellen

Die Startvorwahlzeit muss vor jedem Programmstart neu eingestellt werden.

– Einstellbarer Wertebereich: 30 Min. bis 24 Stunden.
■ Nach der Programmwahl Taste min °C drücken, bis der gewünschte Wert angezeigt wird. Die Kontrollleuchte "Startvorwahl" neben der Taste min °C leuchtet.

Nach dem Drücken der Taste ☐ wird die Verzögerungszeit bis zum automatischen Programmstart rückwärtszählend angezeigt.

Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen

Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis

■ Taste + so oft drücken oder gedrückt halten, E07 bis E07 in der Anzeige erscheint.
■ Programmwähler auf ein Programm stellen.

werkseitige Grundeinstellung: 00

Elektronik wurde umprogrammiert: PP

■ Wenn PP angezeigt wird, Taste min °C drücken. 00, die werkseitige Grundeinstellung ist wieder hergestellt.

Die Programmierung des Enthärters wurde auf die werkseitige Grundeinstellung zurückgesetzt. Eine Neueinstellung ist erforderlich, siehe Kapitel "Enthärtungsanlage programmieren".

Wartung

Periodische Wartungen müssen für diesen Reinigungsautomaten nach 1000 Betriebsstunden oder mindestens einmal jährlich durch den Miele Kundendienst erfolgen.

Die Wartung umfasst folgende Punkte:

– elektrische Sicherheit nach VDE 0701/0702,
- Türmechanik und Türdichtung,
- Verschraubungen und Anschlüsse im Spülraum,
– Wasserzu- und -ablauf,
– interne und externe Dosiersysteme,
- Sprüharme,
– Siebkombination,
- Sammeltopf mit Ablaufpumpe und Rückschlagventil,
- alle Körbe, Einsätze und Module.

Im Rahmen der Wartung wird die Funktionskontrolle folgender Punkte durchgeführt:

– ein Programmablauf als Probelauf,
- eine thermoelektrische Messung,
- eine Dichtigkeitsprüfung,
- alle sicherheitsrelevanten Messsysteme (Anzeige von Fehlerzuständen).

Routineprüfungen

Täglich vor Arbeitsbeginn müssen Routineprüfungen durch den Betreiber durchgeführt werden. Für die Routineprüfungen wird mit dem Reinigungsautomaten eine Checkliste ausgeliefert.

Folgende Punkte sind zu kontrollieren:

– die Siebe im Spülraum,
- die Sprüharme im Reinigungsautomaten und an den Körben,
- der Spülraum und die Türdichtung,
– die Dosiersysteme und
– die Körbe und Einsätze.

Siebe im Spülraum reinigen

Die Siebe am Boden des Spülraumes verhindern, dass grobe Schmutzteile in das Umwälzsystem gelangen.

Die Siebe können durch die Schmutzteile verstopfen. Deshalb müssen die Siebe täglich kontrolliert und falls erforderlich gereinigt werden.

⚠️ Ohne Siebe darf nicht gespült werden.

⚠️ Verletzungsgefahr durch Glas-splitter usw.

Grobsieb reinigen
MIELE G 7804 - Siebe im Spülraum reinigen - 1

■ Griffstege zusammendrücken, Grobsieb herausnehmen und säubern.

■ Sieb wieder einstecken und darauf achten, dass es richtig einrastet.

Flächensieb und Mikrofeinfilter reinigen

■ Grobsieb herausnehmen.
■ Feinsieb, zwischen Grobsieb und Mikrofeinfilter, ebenfalls herausnehmen.

MIELE G 7804 - Flächensieb und Mikrofeinfilter reinigen - 1

■ Mikrofeinfilter an den beiden Griffstegen durch zwei Linksdrehungen abschrauben.

MIELE G 7804 - Flächensieb und Mikrofeinfilter reinigen - 2

■ und zusammen mit dem Flächensieb herausnehmen.
■ Siebe reinigen.
■ Siebkombination in der umgekehrten Reihenfolge wieder einbauen. Das Flächensieb muss am Spülraumboden glatt anliegen.

Sprüharme reinigen

Es kann vorkommen, dass die Düsen in den Sprüharmen verstopfen.

Die Sprüharme sollen deshalb täglich kontrolliert werden.

■ Reste mit einem spitzen Gegenstand in den Sprüharm düsen nach innen drücken und unter fließendem Wasser gut ausspülen.

Dazu die Sprüharme wie folgt abnehmen:

■ Eingeschobene Körbe entnehmen.

Sprüharm am Oberkorb oder Wagen (falls vorhanden):

■ Rändelmutter am Sprüharm lösen und den Sprüharm abnehmen.

Rändelmuttern aus Metall haben ein Linksgewinde.

Rändelmuttern aus Keramik haben ein Rechtsgewinde.

■ Oberen Maschinensprüharm abschrauben.
■ Unteren Maschinensprüharm nach Lösen der Rändelmutter abnehmen.
■ Die Sprüharme nach der Reinigung wieder einsetzen bzw. festschrauben.

Nach dem Einsetzen überprüfen, ob sich die Sprüharme leicht drehen.

Bedienungsblende reinigen

■ Die Bedienungsblende nur mit einem feuchten Tuch oder einem handelsüblichen Glas- oder Kunststoffreiniger reinigen.
Zur Wischdesinfektion ein geprüftes und gelistetes Mittel verwenden.

⚠️ Keine Scheuermittel und keine Allzweckreiniger verwenden! Diese können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung erhebliche Beschädigungen der Kunststoff-oberfläche hervorrufen.

Front des Gerätes reinigen

■ Die Edelstahl-Front nur mit einem feuchten Tuch und Handspülmittel oder mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reiniger reinigen.
■ Um eine schnelle Wiederanschmutzung (Fingerabdrücke, usw.) zu verhindern, kann anschließend ein Edelstahl-Pflegemittel verwendet werden (z.B. Neoblank, erhältlich über den Miele Kundendienst).

⚠️ Keine salmiakhaltigen Reiniger sowie Nitro- und Kunstharzverdünung verwenden! Diese Mittel können die Oberfläche beschädigen.

⚠️ Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungs-bereich darf zur Reinigung nicht ab-gespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.

Spülraum reinigen

Der Spülraum ist weitestgehend selbstreinigend.

Sollten sich trotzdem Ablagerungen bilden, wenden Sie sich an den Miele Kundendienst.

Türdichtung reinigen

Die Türdichtung regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen, um An- schmutzungen zu entfernen.

Beschädigte oder undichte Türdichtungen durch den Miele Kundendienst ersetzen lassen.

Dosiersysteme

Den Verbrauch der verwendeten Prozesschemikalien regelmäßig kontrollieren, um Unregelmäßigkeiten bei der Dosierung zu erkennen.

Körbe und Einsätze

Um die Funktion von Körben und Einsätzen sicherzustellen, müssen sie täglich kontrolliert werden. Eine Checkliste liegt dem Reinigungsautomaten bei.

Folgende Punkte sind zu prüfen:

  • Sind die Laufrollen in einwandfreiem Zustand und fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?
  • Ist die Korbankopplung auf die richtige Höhe eingestellt und festgeschraubt?
  • Sind alle Spüldüsen, Spülhülsen und Schlauchadapter fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?
  • Sind alle Spüldüsen, Spülhülsen und Schlauchadapter für die Spülflotte frei durchgängig?
  • Sitzen die Kappen und Verschlüsse fest auf den Spülhülsen?
  • Sind in Wagen des modularen Systems die Verschlusskappen in den Modulankopplungen funktionsfähig?

falls vorhanden:

– Sind die Sprüharme frei drehbar?
- Sind die Düsen der Sprüharme frei von Verstopfungen, siehe "Sprüharme reinigen"?

Die nachfolgende Übersicht soll dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Jedoch unbedingt beachten:

⚠️Reparaturen dürfen nur vom Miele Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie entstehen.

Um einen unnötigen Kundendiensteinsatz zu vermeiden, sollte beim ersten Auftreten einer Fehlermeldung überprüft werden, ob dieser Fehler nicht durch eine evtl. Fehlbedienung entstanden ist.

Dazu:

■ Programmwähler auf Ⓥ stellen, die Fehleranzeige wird gelöscht.
■ Gerät mit Schalter I-0 ausschalten.
■ Gerät wieder einschalten und Programm neu starten.
■ Wenn die Störung wiederholt auftritt und nicht selbst behoben werden kann, benachrichtigen Sie bitte den Miele Kundendienst.
■ Geben Sie die Nummer der Fehleranzeige "F..." an.

Störung Ursache Behebung
Der Reinigungsautomat läuft nicht an.Die Tür ist nicht richtig geschlossen.Tür fest zudrücken.
Der Stecker ist nicht ein-gesteckt.Stecker einstecken.
Die Sicherungen sind he-rausgesprungen.Sicherungen aktivieren (Mindestabsicherung siehe Typenschild).
Der Reinigungsautomat ist nicht eingeschaltet.Schalter I-0 drücken und ein Programm wählen.
Der Reinigungsautomat ist nicht betriebs-bereit.Fehleranzeige: F 0 4 - F 1 0 , F 2 4 - F 2 6 , F --Miele Kundendienst rufen.

Störungshilfe

Störung Ursache Behebung
Die Salzmangelanzeige § blinkt.Es wurde kein Regeneriersalz eingefüllt, der Enthärter konnte nicht re-generiert werden.- Regeneriersalz einfüllen.
Die Neutralisationsmit-telmangelanzeige leuchtet.Der Vorratsbehälter ist nicht mehr ausreichend gefüllt.- Vorratsbehälter auffüllen.- Ggf. DOS-Modul entlüften.
Die Nachspülmittel-mangelanzeige leuchtet.Der Vorratsbehälter ist nicht mehr ausreichend gefüllt.- Vorratsbehälter auffüllen.
Die Flüssigreiniger-mangelanzeige OPC leuchtet.Der Vorratsbehälter ist nicht mehr ausreichend gefüllt.- Vorratsbehälter auffüllen.- Ggf. DOS-Modul entlüften.
Einige Minuten nach dem Programmstart blinkt die Kontroll-leuchte / /, das Programm wurde ab-gebrochen.Vor Behebung der Störung:- Programmwähler auf ▼ stellen, die Fehleranzeige wird gelöscht.- Reinigungsautomat mit Schalter I-0 ausschalten.
Fehleranzeige: F..E: Fehler beim Wasserzu-lauf.- Wasserhahn vollständig öffnen.- Sieb im Wasserzulauf reinigen.- Der Fließdruck am Wasseranschluss ist zu niedrig. Fragen Sie einen Installateur nach möglicher Abhilfe.
Danach:- Reinigungsautomat einschalten.- Das Programm neu starten.
Störung Ursache Behebung
Das Spülprogrammwurde abgebrochen,die Kontrollleuchte/ blinkt.Vor Behebung der Störung:– Programmwähler auf ☑stellen, die Fehleranzeigewird gelöscht.– Reinigungsautomat mit Schalter I-0 ausschalten.
Fehleranzeige: F..A:Fehler beim Wasserablauf.– Siebkombination im Spülraum reinigen.– Ablaufpumpe reinigen.– Rückschlagventil reinigen.– Knick oder hochstehende Schlaufe aus dem Ablaufschlauch entfernen.
Danach:– Reinigungsautomat einschalten.– Wasser abpumpen.– Programm neu starten.
Das Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange.Fehleranzeige: F01 - F02Der Reinigungsautomat ist mit einem wiedereinschaltbaren Thermo-schalter ausgerüstet, der bei Überhitzung die Heizung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z. B. entstehen, wenn großflächiges Spülgut die Heizkörper abdeckt oder wenn die Siebe im Spülraum verstopft sind.Fehlerursache beseitigen, dazu:– Siebkombination im Spülraum reinigen.– Spülgut anders einordnen.– Thermoschalter wieder einschalten (siehe Kapitel "Störungen beseitigen, Thermoschalter".

Störungshilfe

Störung Ursache Behebung
Im Behälter für pulverförmige Reiniger kleben nach dem Programmablauf Reinigerreste.– Reinigerreste entfernen.– Spülgut erneut aufbereiten.
Der Behälter für pulverför-mige Reiniger war beim Einfüllen noch feucht.Reiniger nur in einen trocke-nen Behälter füllen.
Die Klappe des Behälters für pulverförmige Reiniger war durch Spülgut blo-ckiert.Spülgut so einordnen, dass sich die Behälterklappe öff-nen kann.
Die Klappe des Behäl-ters für pulverförmige Reiniger lässt sich nicht schließen.Verklebte Reinigerreste blockieren den Ver-schluss.Reinigerreste entfernen.
Schlagendes Geräusch im Spülraum.Ein Sprüharm schlägt an Spülgut.Programm abbrechen und das Spülgut, das die Sprüh-arme behindert, anders ein-ordnen, siehe Programm ab-brechen.
Klapperndes Geräusch im Spülraum.Spülgut bewegt sich im Spülraum.Programm abbrechen und das Spülgut feststehend ein-ordnen, siehe Programm ab-brechen.
Schlagendes Geräusch in der Wasserleitung.Wird eventuell durch bau-seitige Verlegung bzw. den zu geringen Quer-schnitt der Wasserleitung verursacht.Hat keinen Einfluss auf die Funktion des Reinigungsauto-maten, eventuell einen Instal-lateur fragen.
Störung Ursache Behebung
Spülgut aus Glas weist Korrosion auf (Glasangriff).Das Spülgut ist für die maschinelle Aufbereitung ungeeignet.Nur geeignetes Spülgut verwenden.
Im Programmablauf hat keine Neutralisation stattgefunden.Vorratsbehälter für Neutralisationsmittel füllen.
Der Glasangriff wurde durch zu hohe Reini-gungstemperaturen aus-gelöst.Ein geeignetes Programm wählen oder die Reinigungstemperatur herabsetzen.
Der Glasangriff wurde durch zu alkalischen Reiniger ausgelöst.Einen milderen Reiniger verwenden oder die DOS1 Kon-zentration herabsetzen.
Spülgut aus Edelstahl weist Korrosion auf.Der Chloridgehalt des Wassers ist zu hoch.Wasseranalyse durchführen lassen. Ggf. externe Wasser-aufbereitung vornehmen und VE-Wasser verwenden.
Die Verschlusskappe des Vorratsbehälters für Regeneriersalz ist nicht fest geschlossen.Verschlusskappe gerade auf-setzen und fest zudrehen.
Im Programmablauf hat keine Neutralisation statt-gefunden.Vorratsbehälter für Neutralisationsmittel füllen.
Flug- oder Fremdrost sind in den Spülraum gelangt durch:- zu hohen Eisengehalt im Wasser,- mitgereinigtes rosten-des Spülgut- Installation prüfen.- Rostendes Spülgut aussor-tieren.
Die Qualität des Edel-stahls ist für die maschi-nelle Aufbereitung nicht geeignet.Spülgut aus höherwertigem Edelstahl verwenden.
Auf dem Spülgut befinden sich weiße Ablagerungen und / oder Flecken.Die Enthärtungsanlage ist auf einen zu niedrigen Wert programmiert.Leitungswasserhärte kontrollieren und Enthärtungsanlage richtig programmieren.
Das über den AD-Wasseranschluss einlaufende Wasser ist nicht genügend entsalzt.Ggf. die Vollentsalzungspatrone des Aquapurifikators austauschen.
Im Vorratsbehälter befindet sich kein Regeneriersalz.Regeneriersalz einfüllen.
Die Verschlusskappe des Vorratsbehälters für Regeneriersalz ist nicht fest geschlossen.Verschlusskappe gerade aufsetzen und fest zudrehen.
Der Vorratsbehälter für Nachspülmittel ist leer.Nachspülmittel einfüllen.
Die Nachspülmittelmenge ist zu niedrig eingestellt, es bilden sich Wasserflecken.Dosiermenge für Nachspülmittel erhöhen.
Die Qualität des Wassers für die Nachspülung war nicht ausreichend.Wasser mit niedrigerer Leitfähigkeit verwenden.Ist der Reinigungsautomat an VE-Patronen ange-schlossen, deren Zustand prüfen und sie ggf. wechseln.
Das Reinigungsergebnis ist mangelhaft.Körbe und Einsätze wurden falsch oder zu voll beladen.Spülgut richtig einordnen.Körbe und Einsätze nicht überladen.
Das verwendete Programm war für die Anschmutzung nicht geeignet.Ein geeignetes Programm wählen oder das Programm ändern.
Der verwendete Reiniger ist für die Anschmutzung nicht geeignet.Geeigneten Reiniger für die maschinelle Aufbereitung verwenden.
Die Anschmutzung ist zu lange auf dem Spülgut angetrocknet.Zwischen Anschmutzung und maschineller Reinigung maximal 6 Stunden vergehen lassen.
Ein Sprüharm ist blockiert.Spülgut so einordnen, dass es die Sprüharme nicht blockiert.
Düsen in den Sprüharmen oder an den Einsätzen sind verstopft.Spüldüsen kontrollieren und falls notwendig reinigen.
Die Siebe im Spülraum sind verschmutzt.Siebe kontrollieren und falls notwendig reinigen.
Der Korb oder Einsatz ist nicht richtig an die Wasserzuführung adaptiert.Den Adapter für die Wasserversorgung des Korbes oder Einsatzes richtig einstellen.

Thermoschalter

Dieser Reinigungsautomat ist mit einem wiedereinschaltbaren Thermoschalter ausgerüstet, der bei Überhitzung die Heizung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z.B. entstehen, wenn großflächiges Spülgut die Heizkörper abdeckt oder wenn die Siebe im Spülraum verstopft sind.

Bei der Fehleranzeige: F01 - F02 (Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange) bitte wie folgt vorgehen:

■ Fehlerursache beseitigen.
■ Serviceklappe öffnen.
■ Auslöseknopf des Thermoschalters an der rechten Seite des Sockelblechs eindrücken.

Bei wiederholtem Auslösen des Thermoschalters unbedingt den Miele Kundendienst anfordern.

Ablaufpumpe und Rückschlag- ventil reinigen

Falls Sie am Ende eines Programms feststellen, dass das Spülwasser nicht vollständig abgepumpt worden ist, könnte die Ursache dafür sein, dass Fremdkörper die Ablaufpumpe oder das Rückschlagventil blockieren. Diese können leicht entfernt werden.

■ Siebkombination aus dem Spülraum nehmen.

MIELE G 7804 - Ablaufpumpe und Rückschlag- ventil reinigen - 1

■ Verschlussbügel umlegen.

■ Rückschlagventil nach oben abheben und unter fließendem Wasser gut ausspülen.

Unter dem Rückschlagventil befindet sich die Ablaufpumpe (Pfeil).

MIELE G 7804 - Ablaufpumpe und Rückschlag- ventil reinigen - 2

■ Vor dem Einsetzen des Rückschlagventils nachschauen, ob evtl. Fremdkörper die Ablaufpumpe blockieren.

■ Rückschlagventil sorgfältig wieder einsetzen und mit dem Verschlussbügel sichern.

Aus Sicherheitsgründen sollte das Spülgut erneut aufbereitet werden.

Siebe im Wasserzulauf reinigen

Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschraubung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gereinigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft.

⚠ Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Bauteil. Es darf nicht in Flüssigkeiten getaucht werden.

Zum Reinigen des Siebes

■ Gerät vom Netz trennen.
■ Wasserhahn schließen und das Wassereinlaufventil abschrauben.

MIELE G 7804 - Zum Reinigen des Siebes - 1

■ Großflächensieb (1) und Feinsieb (2) reinigen, ggf. erneuern.
■ Sieb und Dichtung wieder einsetzen; auf einwandfreien Sitz achten!
■ Wassereinlaufventil an den Wasserhahn schrauben. Dabei darf die Verschraubung nicht verkanten.
■ Wasserhahn öffnen.

Sollte Wasser austreten, ist die Verschraubung eventuell nicht fest genug angezogen oder verkantet angeschraubt.

■ Wassereinlaufventil gerade aufsetzen und festschrauben.

⚠ Das Gerät darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen und repariert werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.

Können Sie trotz der Hinweise in dieser Gebrauchsanweisung eine Störung nicht beheben, benachrichtigen Sie bitte den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer:

D Deutschland 0800 - 22 44 666*

Mo - Fr: 8.00 - 20.00 Uhr

Sa + So: 9.00 - 18.00 Uhr

(*kostenfrei)

A Österreich 050 800 390**

Mo - Fr: 7.00 - 18.00 Uhr

Sa: 7.00 - 17.00 Uhr

(** Festnetz zum Ortstarif, Mobilfunkgebühren abweichend)

L Luxemburg (00352) 4 97 11-

Mo - Do: 8.30 - 12.30, 13.00 - 17.00 Uhr Fr: 8.30 - 12.30, 13.00 - 16.00 Uhr

■ Nennen Sie dem Kundendienst das Modell und die achtstellige Maschinennummer des Gerätes.

Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild (siehe unter "Elektroanschluss").

■ Teilen Sie den Fehlercode aus dem Anzeigenfeld mit.

Beachten Sie den beiliegenden Installationsplan!

⚠️ Im Umgebungsbereich des Reinigungsautomaten sollte nur Einrichtungsmobiliar für die anwendungsspezifische Nutzung eingesetzt werden, um das Risiko möglicher Kondenswasserschäden zu vermeiden.

Der Reinigungsautomat muss standsicher und waagerecht stehen.

Bodenunebenheiten und die Gerätehöhe können mit den vorderen Schraubfüßen aus- bzw. angeglichen werden.

Für folgende Aufstellungsvarianten ist der Reinigungssautomat geeignet:

  • Frei aufstellen.
  • An- oder einstellen:

Der Reinigungsautomat soll neben andere Geräte oder Möbel bzw. in eine Nische gestellt werden. Die Nische muss mindestens 60 cm breit und 60 cm tief sein.

- Unterbauen:

Der Reinigungsautomat soll unter eine durchgehende Arbeitsplatte oder Ablauffläche einer Spüle gestellt werden.

Der Einbauraum muss mindestens 60 cm breit, 60 cm tief und 82 cm hoch sein.

Reinigungsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen

Für den Unterbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte muss der Deckel des Reinigungsautomaten wie folgt abgenommen werden:

■ Tür öffnen.

MIELE G 7804 - Reinigungsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen - 1

■ Linke und rechte Befestigungsschraube herausdrehen.
■ Den Deckel des Reinigungsautomaten ca. 5 mm vorziehen und nach oben abnehmen.

Reinigungsautomat ausrichten und festschrauben

Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, muss der Reinigungssautomat, nachdem er ausgerichtet wurde, mit der Arbeitsplatte verschraubt werden.

■ Tür öffnen.

MIELE G 7804 - Reinigungsautomat ausrichten und festschrauben - 1

■ Reinigungszautomaten links und rechts durch die Löcher der vorderen Leiste mit der durchgehenden Arbeitsplatte verschrauben.

Bei eingebauten Reinigungszautomaten dürfen die Fugen zu nebenstehenden Schränken oder Geräten nicht mit Silikon ausgespritzt werden, damit die Belüftung der Umwälzpumpe sichergestellt ist.

Abdeckblech/Arbeitsplattenschutz

Je nach Unterbausituation kann über den Miele Kundendienst ein Arbeitsplattenschutz angefordert werden.

Die Unterkante der Arbeitsplatte wird durch das Abdeckblech gegen Beschädigungen durch Wasserdampf geschützt.

Alle Arbeiten, die den Elektroanschluss betreffen, dürfen nur von einer zugelassenen oder anerkannten Elektrofachkraft durchgeführt werden.

  • Die Elektroanlage muss nach DIN VDE 0100 ausgeführt sein!
  • Anschluss über Steckdose gemäß nationalen Bestimmungen (Steckdose muss nach der Geräteinstallation zugänglich sein). Eine elektrische Sicherheitsprüfung, z.B. bei der Instandsetzung oder Wartung, kann dann ohne große Umstände durchgeführt werden.
  • Bei Festanschluss ist ein Hauptschalter mit allpoliger Trennung vom Netz zu installieren. Der Hauptschalter muss eine Kontaktöffnungsweite von mindestens 3 mm aufweisen, sowie in der Nullstellung abschließbar sein.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit wird empfohlen, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
  • Bei Austausch der Netzanschlussleitung ist ein Original Miele Ersatzteil oder eine entsprechende Leitung mit Aderendhülsen zu verwenden.
  • Technische Daten siehe Typenschild oder beiliegenden Schaltplan!

Das Gerät darf nur mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung, Frequenz und Absicherung betrieben werden.

Eine Umschaltung kann gemäß beiliegendem Umschaltbild und Schaltplan vorgenommen werden.

Umschaltbild und Schaltplan sind dem Reinigungssautomaten beigelegt.

Potentialausgleich anschließen

Für den Anschluss eines Potentialausgleichs ist an der Rückseite des Gerätes eine Anschlussschraube ( 12 ) vorhanden.

Sondervorschriften für Österreich

Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE-EN1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen. Die Absicherung muss über Leitungsschutzschalter (Sicherung) 16 A erfolgen. Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.

Elektroanschluss für die Schweiz

Der Anschluss kann über Schalter oder Stecker erfolgen.

⚠️ Die Installation muss von einem zugelassenen Elektro-Installateur unter Berücksichtigung der SEV-Vorschriften vorgenommen werden.

Wasserzulauf anschließen

⚠️ Das Wasser im Reinigungsautomaten ist kein Trinkwasser!

  • Der Reinigungsautomat muss gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden.
  • Das verwendete Wasser sollte zumindest Trinkwasserqualität entsprechend der europäischen Trinkwasserverordnung besitzen.
    Hoher Eisengehalt kann zu Fremdrost an Spülgut und Gerät führen. Bei einem Chloridgehalt im Brauchwasser von mehr als 100 mg/l steigt das Korrosionsrisiko für das Spülgut stark an.
  • Ein Rückflussverhinderer ist nicht erforderlich; das Gerät entspricht den Richtlinien des DVGW.
  • Serienmäßig ist der Reinigungsautomat für den Anschluss an Kalt- oder Warmwasser bis max. 70 °C und AD-Wasser ausgestattet. AD-Wasseranschluss siehe nächste Seite.
  • Der Mindestfließdruck beträgt bei Kalt- bzw. Warmwasseranschluss 100 kPa (1,0 bar) Überdruck und beim AD-Wasseranschluss 60 kPa (0,6 bar) Überdruck.
  • Der empfohlene Fließdruck beträgt beim Kalt- bzw. Warmwasseranschluss ≥ 250 kPa (2,5 bar) Überdruck und für den AD-Wasseranschluss ≥ 150 kPa (1,5 bar) Überdruck, um übermäßig lange Zeiten für den Wassereinlauf zu vermeiden.

- Der maximal zulässige statische Wasserdruck beträgt 1000 kPa (10 bar) Überdruck.

- Liegt der Wasserdruck nicht in dem genannten Bereich, bitte den Miele Kundendienst nach den erforderlichen Maßnahmen fragen (evtl. leuchtet die Kontrollleuchte / /, Fehleranzeige "F E").

- Zum Anschluss sind baufertig Absperrventile mit 3/4 Zoll Verschraubung erforderlich. Die Ventile sollten leicht zugänglich sein, da der Wasserzulauf außerhalb der Benutzungszeit geschlossen zu halten ist.

- Die Zulaufschläuche sind ca. 1,7 m lange Druckschläuche DN 10 mit 3/4 Zoll Verschraubung. Die Schmutz siebe in den Verschraubungen dürfen nicht entfernt werden.

- Großflächen-Siebe (liegen im Beipack) zwischen Absperrventil und Zulaufschlauch installieren (Abb. siehe "Siebe im Wasserzulauf reinigen"). Das Großflächensieb für AD-Wasser ist aus Chrom-Nickelstahl; zu erkennen an der matten Oberfläche.

MIELE G 7804 - Wasserzulauf anschließen - 1

⚠️ Die Zulaufschläuche dürfen nicht gekürzt oder beschädigt werden (siehe Abb.!).

Siehe auch beiliegenden Installationsplan!

AD-Wasseranschluss (druckfest) > 60 - 1000 kPa (0,6 - 10 bar) Überdruck

Das Gerät wird serienmäßig für den Anschluss an ein druckfestes System von 60 - 1000 kPa (0,6 - 10 bar) Ü ausgeliefert. Bei einem Wasserdruck (Fließdruck) unter 150 kPa (1,5 bar) verlängert sich automatisch die Wassereinlaufzeit.

■ AD-Wasserzulaufschlauch (druckgeprüft und mit "H₂O pur" gekennzeichnet) mit 3/4 Zoll Verschraubung an den bauseitigen Absperrhahn für AD-Wasser anschließen.

Wenn der AD-Wasseranschluss nicht genutzt werden soll, muss die Elektronik durch den Miele Kunden-dienst umprogrammiert werden. Der Zulaufschlauch verbleibt an der Rückseite der Maschine.

AD-Wasseranschluss (drucklos) 8,5 - 60 kPa (0,085 - 0,6 bar) (optional)

Für den Anschluss an 8,5 - 60 kPa Ü muss das Gerät, wenn nicht schon ab Werk bestellt (Sonderausführung), umgerüstet werden. Der Einbau einer Förderpumpe darf nur vom Miele Kundendienst ausgeführt werden.

Bei einem AD-Wasserbehälter (drucklos) muss der Auslaufstutzen mindestens auf der Höhe der Maschinenoberkante liegen (siehe "Installationsanweisung").

Sondervorschriften für Österreich!

In die Kaltwasserleitung ist gemäß § 18 und § 22 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" unmittelbar vor der Anschlussstelle des Gerätes ein Handabsperrventil einzubauen.

Für die Verbindungsleitung von der Anschlussstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12, Abs. 1 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" aufgezählten Rohre zu verwenden.

Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie:

  • samt den eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdruck von 1500 kPa (15 bar) standhält
  • während des Betriebs des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
  • nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuverlässig außer Betrieb gesetzt, oder überhaupt von der Innenanlage getrennt wird.

Wasserablauf anschließen

  • In den Ablauf des Gerätes ist ein Rückschlagventil eingebaut, so dass kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in das Gerät zurück fließen kann.
  • Das Gerät sollte vorzugsweise an ein separates, bauseitiges Ablaufsystem angeschlossen werden.

Wenn kein separater Anschluss vorhanden ist, empfehlen wir den Anschluss an einen Doppelkammer-Siphon.

Der bauseitige Anschluss muss, gemessen von der Unterkante des

Gerätes, zwischen 0,3 m und 1 m Höhe liegen.

Liegt der Anschluss tiefer als 0,3 m, Ablaufschlauch im Bogen auf mindestens 0,3 m Höhe verlegen.

Das Ablaufsystem muss eine Mindestabflussmenge von 16 l/min aufnehmen können.

  • Der Ablaufschlauch ist ca. 1,4 m lang und flexibel (lichte Weite 22 mm). Er darf nicht gekürzt werden. Schlauchschellen für den Anschluss liegen bei.
  • Längere Ablaufschläuche (bis 4 m) sind lieferbar.
  • Die Ablaufleitung darf höchstens 4 m lang sein.

Siehe auch beiliegenden Installationsplan!

Sondervorschriften für Österreich!

Der Anschluss an die nach der Bestimmung der Ö-Norm B 2501 - Hauskanal-Anlagen - hergestellten Abflussleitung kann direkt erfolgen.

Höhe mit Gerätedeckel85 cm
Höhe ohne Gerätedeckel82 cm
Breite 60 cm
Tiefe60 cm
Tiefe bei geöffneter Tür120 cm
Gewicht (netto) 70 kg
Spannung, Anschlusswert, Absicherungsiehe Typenschild
Anschlusskabel ca. 1,8 m
Wassertemperatur:
Kalt- / Warm- und AD-Wasseranschlussmax. 70 °C
Statischer Wasserdruckmax. 1000 kPa Überdruck
Mindestfließdruck:
Kalt- und Warmwasseranschluss100 kPa Überdruck
AD-Wasseranschluss60 kPa Überdruck
Empfohlener Fließdruck:
Kalt- und Warmwasseranschluss≥250 kPa Überdruck
AD-Wasseranschluss≥150 kPa Überdruck
AD-Wasseranschluss (drucklos)optional; 8,5 - 50 kPa
Abpumphöhemin. 0,3 m, max. 1 m
Schutzart (nach IEC 60529) IPX1
Geräuschemissionswerte in dB (A), Schalldruckpegel LpA im Reinigen und Trocknen< 7 0
Prüfzeichen VDE, EMC Funkschutz
€-Kennzeichnung 2006/42/EG Maschinenrichtlinie
HerstelleradresseMiele & Cie. KG, Carl-Miele-Straße 29, 33332 Gütersloh, Germany

Programmübersicht

Programm Anwendung Reiniger(pulverförmig)
Herstellerangaben bitte beachten!
AKURZZur Entfernung von gut wasserlösliche Kontaminationen, nicht geeignet für denaturierende und säurelösliche Rückstände wie Proteine, Metallsalze und Amine, für geringe Verschmutzungen und für niedrige Spülanforderungen.Ca. 20 g in den Behälter für Reiniger.
BMITTELZur Entfernung von gut wasserlösliche Kontaminationen, nicht geeignet für denaturierende und säurelösliche Rückstände wie Proteine, Metallsalze und Amine, für geringe Verschmutzungen und für mittlere Spülanforderungen.Ca. 30 g in den Behälter für Reiniger.
CLANGZur Entfernung von organischen Rückständen (z.B. Proteine, bedingt Öle und Fette) und bedingt anorganischen Rückständen, für geringe bis mittelstarke Verschmutzungen und für mittlere Spülanforderungen.Ca. 30 g in den Behälter für Reiniger, bei Bedarf zusätzlich 10 - 20 g Reiniger auf die linke Türseite.
ABPUMPENZum Abpumpen des Spülwassers, z.B. nach einem Programmabbruch, siehe "Programm abbrechen".
ABSPÜLENZum Abspülen von Salzsole (siehe Regeneriersalz nachfüllen), stark beschmutztem Spülgut, z.B. zur Vorabentfernung von Schmutz, Desinfektionsmittelresten oder Vermeidung stärkerer Antrocknung und Inkrustation bis zur Anwendung eines kompletten Programms.

Die Programme A bis C können auf Anfrage durch den Miele Kundendienst an spezifische Anforderungen angepasst werden.

Organische Rückstände wie Öle und Fette erfordern ggf. eine Umrüstung auf ölbeständige Elastomere.

Programmablauf
Vorreinigen Hauptreinigen * 1Spülen 1 Spülen 2 * 2Nachspülen * 1Trocknung
XDOS 170 °C / 5 min.(X)(AD)DOS 3XAD(DOS 2)70 °C / 3 min.(X)
XDOS 170 °C / 5 min.XDOS 3(X)(AD)XAD(DOS 2)70 °C / 3 min.(X)
XXDOS 170 °C / 5 min.XDOS 3(X)(AD)XAD(DOS 2)70 °C / 3 min.(X)
X

X = Ablaufende Programmabschnitte (mit Temperatur/Temperaturhaltezeit)

* 1 Anpassung von Temperatur- und Temperaturhaltezeit siehe Kapitel "Programmierfunktionen"

* 2 Aktivierung von "Spülen 2" siehe Kapitel "Programmierfunktionen".

(Die Nutzung von AD-Wasser im Programmabschnitt "Spülen 2" ist erst nach Aktivierung durch den Miele Kundendienst möglich.)

AD = Aqua Destillata, Rein(st)wasser als vollentsalztes Wasser (VE), H2O pur, demineralisiertes Wasser, Aqua purificata oder destilliertes Wasser.

DOS 1 = Reinigerdosierung ab 40 °C

DOS 2 = Nachspülmitteldosierung (muss durch den Miele Kundendienst aktiviert werden)

DOS 3 = Neutralisationsmitteldosierung

Miele & Cie. KG

Carl-Miele-Straße 29

33332 Gütersloh

Telefon: 05241 89-0

Telefax: 05241 89-2090

Miele im Internet: www.miele-professional.de

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Produktinformationen

Marke : MIELE

Modell : G 7804

Kategorie : Geschirrspüler