MIELE G 7782 - Geschirrspüler

G 7782 - Geschirrspüler MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Geschirrspüler kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch G 7782 - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. G 7782 von der Marke MIELE.

BEDIENUNGSANLEITUNG G 7782 MIELE

Gerätebeschreibung 3

Sicherheitshinweise und Warnungen 5

Sicherheitshinweise und Warnungen (heraustrennbar) . . . . . . . . . . . . . . . . . Heftmitte

Gerätedefinition 9

Wasserenthärtungsanlage einstellen.... 10

Tür öffnen und schließen 12

Anwendungstechnik 13

Nachspülmittel einfüllen 17

– Nachspülmittel-Dosierung einstellen. 17

Desinfektions- und Neutralisationsmittel einfüllen.... 18

Dosiersysteme (flüssig) entlüften / Wartung 19

Reinigungsmittel zugeben 20

Programm wählen 21

Programmübersicht 22

Ein- und Ausschalten 24

-Programm wählen 24

– Zusatzprogramm wählen 24

- Programmablaufanzeige. 26

- Programm unterbrechen 26

Sonderfunktionen programmieren 27

Wasserenthärter aufbereiten. 29

Reinigung und Pflege 32

Wartung Trocknungsaggregat TA 33

– Grobfilter austauschen 33

– Schwebstoff-Filter austauschen 33

Kleine Störungen beseitigen.... 34

Aufstellen 35

Elektroanschluß 37

Wasseranschluß 39

Ihr Beitrag zum Umweltschutz 42

Technische Daten 43

MIELE G 7782 - 1

text_image Miele THERMAO-DESINF EKTOR G7782 1 2 3 4 5 6 7 8 9 °C min 888 S - DOS - DESIN I-O CHEM-DESIN 60°C-10° DESIN vario TD DESIN 93°C-3' DESIN 93°C-10' 15'-90'

1 Kontrollampe "Störung Wasserzulauf / Wasserablauf"
2 Kontrollampe "Wasserenthärter aufbereiten"
3 Kontrollampe "DOS" "Neutralisationsmittel einfüllen" und/oder "Reinigungsmittel (flüssig) einfüllen" (DOS-Modul C 60) (nur bei extern angeschlossenem DOS-Modul -Sonderausstattung-)

4 Kontrollampe "Chem. Desinfektionsmittel einfüllen"
5 Programmablaufanzeige
6 Anzeigenfeld
7 Türöffner
8 Ein/Aus-Taste (I-0)
9 Programmtasten

MIELE G 7782 - 2

10 Vorratsbehälter für Desinfektionsmittel (DESIN -grün-) und Neutralisationsmittel (DOS 10 -rot-)

11 Trocknungsaggregat (TA)
12 Feinsicherung (Blockierschutz) TA
13 Betriebszeitzähler TA
14 Temperaturwähler TA
15 Service-Klappe
16 Behälter für pulverförmige Reinigungsmittel

17 Vorratsbehälter für flüssige Nachspülmittel mit Dosierwähler
18 Füllstandsanzeige
19 Sieb-Kombination
20 Anschlußstutzen für Salzbehälter (Wasserenthärter)
21 Anschluß für DOS-Modul C 60 (blau) -Rückseite-

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie dieses Gerät in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Gerät. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Reinigungssautomat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung ist unzulässig und möglicherweise gefährlich. Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren sind nur für Instrumente und Utensilien (Medizinprodukte) konzipiert, die vom Hersteller als wiederaufbereitbar deklariert sind. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.

Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z.B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!

Das Gerät darf nur durch den Miele-Kundendienst in Betrieb genommen und gewartet werden.

Zur bestmöglichen Erfüllung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung wird der Abschluß eines Miele-Instandhaltungs-/Wartungsvertrages empfohlen.

Das Gerät darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.

Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, daß diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüft wird. Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z.B. elektrischer Schlag).

Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden. Gerät sofort außer Betrieb setzen und den Miele-Kundendienst informieren.

Reparaturen dürfen nur vom Miele-Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!

Die Bedienungspersonen müssen regelmäßig eingewiesen werden. Nicht eingewiesenem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten untersagt.

Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Auf keinen Fall organische Lösemittel verwenden, da u. a. Explosionsgefahr besteht! Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen chemischen Hilfsmitteln sind die Sicherheitshinweise der Hersteller zu beachten!

Bei pulverförmigen Reinigungsmitteln Staubinhalation vermeiden! Werden Spülmittel verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.

Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!

Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungssautomat könnte kippen oder beschädigt werden.

Bei stehender Einordnung von scharfen, spitzen Utensilien auf die Verletzungsgefahr achten und so ein-sortieren, daß von diesen keine Verletzungen ausgehen können.

Beim Betrieb des Reinigungsautomaten im Bereich von 70 – 95 °C die hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür besteht Verbrennungs- bzw. Verbrühungsgefahr! Körbe und Einsätze müssen erst abkühlen.

Evtl. heiße Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.

Nach der Trocknung mit dem Trocknungsaggregat zunächst nur die Tür öffnen, damit sich Utensilien und Einsätze abkühlen können.
Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.
Der Reinigungssautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich darf zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
Trennen Sie das Gerät vom elektrischen Netz, wenn es gewartet wird (Gerät ausschalten, dann Netzstecker ziehen, oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).

Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung zu gewährleisten und um Sachschäden zu vermeiden!

Sofern das Gerät für behördlich angeordnete Entseuchungen eingesetzt wurde, muß der Dampfkondensator und seine Verbindungen zur Spülkammer und zum Ablauf der Maschine im Falle einer Reparatur oder Austausch desinfinziert werden.

Bei behördlich angeordneten Entseuchungen darf das Programm nach dem Start nicht durch Ausschalten (I-0 Taste) unterbrochen werden.

Den Desinfektionsstandard der Desinfektionsverfahren in der Routine hat der Betreiber sicherzustellen. Das Verfahren sollte regelmäßig mittels Chemo-Indikatoren und periodisch bakteriologisch mittels Bio-Indikatoren dokumentierbar überprüft werden.

Das Desinfektionsprogramm thermische Desinfektion (DESIN 93°C-3') – mit 3 min Einwirkzeit – ist nur unter Beachtung der Erfordernisse jedes einzelnen Anwendungsfalles zur Infektions-Prophylaxe geeignet.

Das Programm "CHEM.-DESIN 60°C-10" unter Zugabe eines chemischen Desinfektionsmittels ist amtlich nicht anerkannt. Die Desinfektionsparameter basieren auf den Gutachten der Desinfektionsmittelhersteller. Die Anwendung des chemo-thermischen Verfahrens ist der Verantwortung des Betreibers überlassen.

Verwenden Sie nur von Miele geprüfte und empfohlene Spülmittel für Spezial-Spülautomaten. Bei Verwendung anderer Spülmittel besteht die Gefahr einer Beschädigung des Spülgutes und des Reinigungsautomaten.

Vorausgehende Behandlungen (z.B. mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen und einige Spülmittel können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungs- und Desinfektionsergebnis beeinträchtigen.

Die anwendungstechnische Empfehlung chemischer Hilfsmittel (wie z. B. Reinigungsmittel) bedeutet nicht, daß der Gerätehersteller die Einflüsse chemischer Hilfsmittel auf das Material

des Reinigungsgutes verantwortet. Beachten Sie, daß Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.

Achten Sie bei der Verwendung von Reinigungsmitteln und Spezialprodukten bitte unbedingt auf die Hinweise des Reinigerherstellers. Setzen Sie das jeweilige Reinigungsmittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z.B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.

Der Reinigungssautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und additiven Reinigungsmitteln ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln betrieben werden, da u. a. Explosionsgefahr besteht (Anmerkung: Es gibt viele organische Lösemittel, bei denen keine Explosionsgefahr besteht, sondern andere Probleme auftreten können, wie z. B. die Zerstörung von Gummis und Kunststoffen).

Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Reinigungsmittel, Wasserqualität etc.) vorab mit der Miele-Anwendungstechnik abgestimmt werden.

Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik, spezielle industrielle Fertigungen etc.), muß durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen.

Die Spezial-Einsätze sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden.

Alle schöpfenden Teile müssen vor dem Einordnen entleert werden.

Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe!

Lösemittel in Verbindung mit der An- schmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.

Achten Sie darauf, daß die Edelstahl-Außenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Beachten Sie die Installationshinweise der Gebrauchsanweisung und der Installationsanweisung.

Benutzung von Zubehör

Es dürfen nur Miele-Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnung der einzelnen Geräte nennt Ihnen die Miele-Anwendungstechnik.

Entsorgung des Altgerätes

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

Der G 7782 CD ist ein Reinigungs- und Desinfektionsautomat für die automatische Aufbereitung von Instrumentarium und Zubehör in der Arztpraxis und Klinik.

Für die verschiedenen Einsatzbereiche, z.B. Gynäkologie, Urologie, HNO, Anästhesie und OP gibt es eine Vielzahl an Körben und Einsätzen.

Die Utensilien können thermisch bei 93 °C - 10' oder 93 °C - 3' und chemo-thermisch bei 60 °C - 10' und Desinfektionsmittelzugabe desinfiziert und gereinigt werden.

Das Desinfektionsprogramm richtet sich nach dem Wirkungsbereich (bakterizid und/oder viruzid) und Thermostabilität der Instrumente.

Prinzipiell ist den rein thermischen Verfahren der Vorzug zu geben (höhe-rer Desinfektionsstandard).

Die kontaminierten Instrumente können ohne Vorbehandlung direkt in den Desinfektor gegeben werden.

Das Bundesgesundheitsamt (BGA), Berlin, hat die "Instrumentendesinfektion in Reinigungsautomaten" mit den Desinfektionsparametern 93 °C, 10 min Einwirkzeit bei Erfassung der Wirkungsbereiche A+B unter der Rubrik 3.2.4. der Liste gemäß § 10c BSeuchG aufgenommen (Reduktion um \~10 ^7 bzw. Reduktionsfaktor 7).

Die Desinfektionsparameter 93 °C, 3 min Einwirkzeit entsprechen einer Reduktion um \~10 ^5 bzw. Reduktionsfaktor 5.

Die Wirkungsbereiche sind wie folgt definiert:

A = zur Abtötung von vegetativ bakteriellen Keimen einschl. Mykobakterien sowie Pilzen einschl. pilzlicher Sporen geeignet.

B = zur Inaktivierung von Viren geeignet (einschl. HBV und HIV).

Chemo-thermische Desinfektion bei 60 °C, 10 min Einwirkzeit und 1% Desinfektionsmittelkonzentration: Desinfektionsleistung gem. Gutachten der Desinfektionsmittelhersteller.

Für eine Nachspülung mit Brauch- oder AD-Wasser ((AD (Aqua destillata) = Rein(st)wasser als vollentsalztes Wasser (VE), H₂O pur, demineralisiertes Wasser, Aqua purificata oder destilliertes Wasser)) anwendungstechnisch angemessener Qualität, kann über die "Sonderfunktion" der AD-Wassereinlauf im Nachspülgang programmiert werden.

Der Reinigungsautomat ist serienmäßig mit einem Trocknungsaggregat (TA) und einem Wasserenthärter ausgerüstet.

Um Kalkablagerungen an den Spülutensilien und im Spülautomaten zu vermeiden, muß das Wasser zum Spülen enthärtet werden, wenn es härter als 6 °d ist.

Diese Aufgabe kann die eingebaute Wasserenthärtungsanlage nur dann einwandfrei erfüllen, wenn sie:

  1. richtig eingestellt ist, und
  2. sofort mit Regeneriersalz aufbereitet wird, wenn die Kontrollampe S aufleuchtet.

Bei der ersten Inbetriebnahme muß die Enthärtungsanlage, der Wasserhärte entsprechend, eingestellt werden.

Das zuständige Wasserwerk gibt Auskunft über die bei Ihnen vorhandene Wasserhärte.

Enthärtungsanlage einstellen

Der Härtebereich ist in 18 Zeiteinheiten und eine 0-Stellung aufgeteilt. Ab Werk ist die Enthärtungsanlage auf die Zeitstufe "8" eingestellt. Das entspricht 19 °d.

Ist Ihr Leitungswasser härter oder weicher als 19 °d:

■ Zeitstufe (siehe Tabelle) über die Ta- statur im Bedienungsfeld verändern.

■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste S drücken, das "P" erlischt, es erscheint immer die Zeitstufe "0" im Anzeigenfeld. Die Zeitstufe "0" kann jetzt den Erfordernissen entsprechend verändert werden. Dazu:
■ Taste ### entsprechend oft drücken bis der gewünschte Wert im Anzei-genfeld erscheint.
■ Taste ◆ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◆ nochmals drücken. Die Zeitstufe wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.
■ Der Spülautomat ist betriebsbereit.

Liegt die Wasserhärte Ihres Leitungs- wassers ständig unter 6 °d:

■ Zeitstufe "0" einstellen.

Die Kontrollampe S leuchtet dann nicht auf, der Enthärter braucht nicht aufbereitet werden.

Wasserenthärter aufbereiten siehe Seite 29.

Tür öffnen

■ Türöffner bis zum Anschlag drücken, gleichzeitig in die Griffleiste fassen und die Tür öffnen.

Während eines Spülprogrammes darf die Tür nur in zwingenden Fällen geöffnet werden, z.B. wenn sich Spülutensilien stark bewegen (siehe "Programm unterbrechen").

Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Tür schließen

■ Tür hochklappen und bis zum Einrasten fest andrücken. Den Türöffner dabei nicht drücken.

Der Spülautomat kann mit zwei Grundkörben (Unterkorb und Oberkorb) ausgestattet werden.

Je nach Art und Form der zu reinigenden Utensilien werden sie mit den unterschiedlichsten Einsätzen ausgestattet oder gegen andere Spezial-Körbe ausgetauscht.

Die Vielfältigkeit dieser Einsätze und Körbe ist so groß, daß hier nicht jeder abgebildet und im einzelnen auf deren Verwendung eingegangen werden kann. Instrumente mit langen, bzw. engen Hohlräumen müssen direkt von innen mit heißer Flotte durchströmt werden.

Spülgut einordnen

Vorabräumen

■ Spülgut vor dem Einordnen entleeren (ggf. seuchengesetzliche Bestimmungen beachten).

Reste von Säuren und Lösungsmittel, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen, dürfen nicht in den Spülraum gelangen.

Instrumentenentsorgung:

■ Normalerweise wird das Instrumentarium "trocken entsorgt", denn es kann nach der Anwendung am Patienten bis zur Aufbereitung 5-6 Stunden im Desinfektor gelagert werden.

Bitte beachten

■ Das Spülgut grundsätzlich so einordnen, daß alle Flächen vom Wasser umspült werden können, nur dann kann es sauber werden!

■ Die Spülutensilien dürfen nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken.
■ Hohlgefäße mit den Öffnungen nach unten in die entsprechenden Einsätze stellen, damit das Wasser ungehindert ein- und austreten kann.
■ Teile mit tiefem Boden möglichst schräg einstellen, damit das Wasser ablaufen kann.
■ Hohe schlanke Hohlgefäße möglichst im mittleren Bereich der Körbe einordnen. Dort werden sie von den Sprühstrahlen besser erreicht.
■ Wagen oder Körbe mit Adapter müssen richtig ankoppeln (siehe nächste Seite).
■ Die Spülarme dürfen nicht durch zu hohe oder nach unten durchstehende Teile blockiert werden. Evtl. Drehkontrolle von Hand durchführen.
■ Um Korrosion zu vermeiden, empfiehlt es sich, nur spültechnisch einwandfreie Instrumente aus Instrumentenstahl zu verwenden.
■ Thermolabiles Instrumentarium nur im Programm "CHEM-DESIN 60°C-10" spülen.
■ Einweg-Instrumente dürfen auf keinen Fall aufbereitet werden.
■ Sofort nach Programmende sollte die Tür des Automaten für 10 - 15 min ca. 10 cm geöffnet werden. Wenn Sie erst nach dieser Zeit den Automaten entladen, erreichen Sie eine gute Trocknung durch Eigenwärme und verhindern Korrosion.

■ Wenn sich mit der Zeit Verfärbungs- und Korrosionsflecken auf den Instrumenten, besonders im Gelenkbereich einstellen, kann über die Neutralisationsmitteldosiereinrichtung und einer Umprogrammierung eine Neutralisationsmittel-Dosierung (Refresh) im Programmabschnitt 4 vorgenommen werden (siehe "Neutralisationsmittel einfüllen" und "Sonderfunktionen programmieren"). Bleibt diese Maßnahme erfolglos, bitte den MIELE-Kundendienst befragen.
■ Starre Endoskope müssen zur Aufbereitung nach Herstellerangaben zerlegt werden. Die Abnahme von Kappen und Dichtungen und das Öffnen von Hähnen ist notwendig um die Kanäle durchspülen zu können. Endoskopische Instrumente können bis zu einer Gesamtlänge von 50 cm aufbereitet werden. Optiken, Lichtleitkabel und dergleichen dürfen nicht thermisch aufbereitet werden. Im Zweifelsfall empfehlen wir Rücksprache mit den Instrumentenherstellern.
■ Die dünne Verchromung in den Ohrtrichtern kann sehr empfindlich gegenüber Neutralisationsmitteln sein.
■ Vernickelte Instrumente und Instrumente mit farbeloxiertem Aluminium sind für die maschinelle Aufbereitung ungeeignet.
■ Bei Aufbereitung div. Instrumente ist der Einsatz eines Nachspülmittels möglich. Bei chirurgischen Instrumenten sollte die Nachspülung mit vollentsalztem Wasser erfolgen.

■ Die Dosierung eines maschinellen Instrumentenpflegers ist nicht möglich.

Wichtig:

Der gefederte Wasserversorgungs-Adapter der Körbe bzw. Injektorwagen muß beim Einschieben in den Spülautomaten richtig ankoppeln, d.h. er muß um 4-5 mm höher als die Wasserzuführung in der Maschine eingestellt sein. Ist das nicht der Fall, verstellbaren Adapter entsprechend anpassen.

■ Klemmring lösen.
■ Adapter hochschieben (4-5 mm höher als die Wasserzuführung in der Maschine) und Klemmring festdrehen.

Körbe und Einsätze müssen entsprechend der Aufgabenstellung ausgewählt werden.

Ausstattungsbeispiele siehe nächste Seite

Ausstattungsbeispiele:

MIELE G 7782 - Ausstattungsbeispiele: - 1

O 177 Oberkorb/Injektor Mehrzweck

HNO-Kanülen mit Anschlußstück in Silikonaufnahmen stecken.

MIELE G 7782 - O 177 Oberkorb/Injektor Mehrzweck - 1

für Siebschalen in 2 Ebenen

MIELE G 7782 - O 177 Oberkorb/Injektor Mehrzweck - 2

für die Aufnahme gyn. Spekula. Beladung entsprechend Abbildung.

MIELE G 7782 - O 177 Oberkorb/Injektor Mehrzweck - 3

für die Aufnahme von Nasen- und Oh- renspekula.

Beladung entsprechend Abbildung, damit die Spekula geöffnet gespült werden.

MIELE G 7782 - O 177 Oberkorb/Injektor Mehrzweck - 4

Der Reinigungautomat kann mit verstellbaren Oberkörben ausgerüstet werden. Der Korb ist in drei Ebenen um jeweils 2 cm höhenverstellbar. Werkseitig ist der Korb in Mittelstellung eingestellt.

In den Oberkorb passen dann z.B.:

■ Utensilien bis ca. 19 cm Höhe,

und in den Unterkorb:

■ Utensilien bis ca. 25 cm Höhe.

Alle weiteren Einstellmaße siehe Tabelle.

Oberkorb in StellungOberkorb Höhe (cm)Unterkorb Höhe (cm)
Oben17 27
Mitte19 25
Unten21 23

Zum Verstellen des Oberkorbes:

■ Oberkorb bis zum Anschlag nach vorn ziehen und von den Laufschie- nen heben.

■ Rollenhalterungen, an beiden Seiten des Korbes, mit einem 7er Schraubenschlüssel abschrauben und wunschgemäß versetzen.

In der Tür ist ein Dosierautomat für flüssige Medien mit ca. 200 ml Fassungsvermögen eingebaut. Über diesen Dosierautomaten wird geeignetes flüssiges Nachspülmittel (z.B. Mielclear) automatisch dosiert.

Nachspülmittel einfüllen
MIELE G 7782 - Zum Verstellen des Oberkorbes: - 1

■ Schraubverschluß öffnen.

MIELE G 7782 - Zum Verstellen des Oberkorbes: - 2

■ Nachspülmittel solange einfüllen, bis die Füllstandsanzeige (Pfeil) dunkel ist. Evtl. Trichter benutzen.
■ Schraubverschluß zuschrauben, evtl. verschüttetes Nachspülmittel gut abwischen.

Nachspülmittel nachfüllen

Die Nachspülmittel-Füllstandsanzeige zeigt in Stufen den Füllstand des Vorratsbehälters an.

Wenn in der Nachspülmittel-Füllstandsanzeige keine Dunkelfärbung mehr sichtbar ist, muß der Vorratsbehälter aufgefüllt werden.

Nachspülmittel-Dosierung einstellen
MIELE G 7782 - Nachspülmittel nachfüllen - 1

Der Dosierwähler in der Einfüllöffnung ist von 1-6 (1-6 ml) einstellbar. Werkseitig ist er auf "3" (3 ml) eingestellt.

■ Dosierwähler höher einstellen, wenn sich Flecken auf den Utensilien zeigen.
■ Dosierwähler zurückdrehen, wenn sich Wolken oder Schlieren zeigen.

Chem. Desinfektionsmittel einfüllen

Für das Programm "CHEM-DESIN 60°C-10" muß im Programmabschnitt 3 ein maschinengerechtes, schaumar-mes Desinfektionsmittel dosiert werden.

Wenn an der Bedienungsblende die Kontrollampe ☐ aufleuchtet:

■ Vorratsbehälter DESIN (grüne Markierung) mit Desinfektionsmittel füllen bzw. Behälter austauschen, anschließend:

MIELE G 7782 - Chem. Desinfektionsmittel einfüllen - 1

■ Sonde fest in die Öffnung des Behälters stecken (farbliche Kennzeichnung beachten).

Den Behälter bitte rechtzeitig nachfüllen, er soll nicht ganz leer gesaugt werden.

Neutralisationsmittel einfüllen

Wenn sich mit der Zeit Verfärbungs- und Korrosionsflecken auf den Instrumenten, besonders im Gelenkbereich einstellen, kann mit speziellen Säuren im Programmabschnitt 4 neutralisiert werden (ggf. den MIELE-Kundendienst fragen).

Wichtig: Über die "Sonderfunktion" muß das Programm auf "Zwischenspülen I mit Neutralisationsmittel-Dosierung" programmiert werden.

Wenn an der Bedienungsblende die Kontrollampe "DOS" aufleuchtet:

■ Vorratsbehälter DOS 10 (rote Markierung) mit Neutralisationsmittel füllen bzw. Behälter austauschen, anschließend:
■ Sonde fest in die Öffnung des Behälters stecken (siehe nebenstehende Abb. -farbliche Kennzeichnung beachten-).

Wichtig: Die Kontrollampe "DOS" leuchtet auch auf, wenn der Behälter für "flüssigen Reiniger" (DOS-Modul C 60 - Sonderausstattung-) leer ist.

Den Behälter bitte rechtzeitig nachfüllen, er soll nicht ganz leer gesaugt werden.

Dosiersysteme (flüssig) entlüften

Vor der ersten Inbetriebnahme des Spülautomaten, oder wenn ein Behälter einmal nicht rechtzeitig aufgefüllt und das Dosiersystem leer gesaugt wurde, muß das Dosiersystem für flüssige Medien (außer "Nachspülmittel") entlüftet werden. Dazu:

■ I-0 Taste drücken.
■ Dosiermengenschalter am DOS-Modul auf "10" stellen (nur bei Betätigung von Schalter "B").

MIELE G 7782 - Dosiersysteme (flüssig) entlüften - 1

text_image A B

Schalter "A" (in der linken Seitenkappe der Bedienungsblende): Chem.-Desinfektionsmittel-Dosiersystem.

Schalter "B" (linke Seitenkappe): Reinigungsmittel-Dosiersystem (Sonderausstattung DOS-Modul C 60).

Schalter "C" (rechte Seitenkappe): Neutralisationsmittel-Dosiersystem.

■ Schalter "A" und/oder "B" 3 1/2 min, bzw. Schalter "C" 6 1/2 min mit spitzem Gegenstand eindrücken (die Tür muß dazu geöffnet werden).

Nach jeder Entlüftung müssen zuerst die evtl. in den Spülraum eingeflossenen Medien ausgespült werden. Dazu:

■ Programm ⊥ "ABSPÜLEN" wählen.
Wenn das Reinigungsmittel-Dosiersystem (DOS-Modul C 60) entlüftet wurde:
■ Dosiermenge für den regulären Spülbetrieb einstellen (siehe Gebrauchsanweisung "DOS-Modul").

Danach ist das Dosiersystem mit dem entsprechenden Medium gefüllt und für die gewünschten Programme vorbereitet.

Wartung der Dosiersysteme

Zur Wahrung der Funktionssicherheit sind in bestimmten Zeiträumen Wartungsarbeiten durchzuführen.

Die Arbeiten dürfen nur vom Miele-Kundendienst ausgeführt werden.

1 - 1 1/2 jährlich

– Dosierschläuche in den Dosiersystemen bzw. DOS-Modulen tauschen.

Reinigungsmittel zugeben

Verwenden Sie nur Reinigungsmittel für Spezial-Spülautomaten. Keine Reinigungsmittel für Haushalts-Geschirrspüler verwenden!

Vorzugsweise empfehlen wir die Dosierung von Flüssigreiniger über das DOS-Modul C 60 (Sonderausstattung).

Wenn nicht flüssig dosiert wird, pulverförmiges Reinigungsmittel für das Spülprogramm "DESIN vario TD" in den Behälter für Reiniger füllen. (Ausnahmen siehe "Programme DESIN...").

MIELE G 7782 - Reinigungsmittel zugeben - 1

■ Verschlußknopf der Behälterklappe (Pfeil) nach vorn drücken. Die Klappe springt dann auf. (Nach einem Spülprogramm ist die Klappe bereits geöffnet).

MIELE G 7782 - Reinigungsmittel zugeben - 2

■ Reinigungsmittel in die Kammer füllen.

Dosierung: ca. 3 g/l, das entspricht ca. 30 g pro Charge.

Herstellerangaben bitte beachten!

■ Behälterklappe schließen.

Programme "DESIN 93°C-3", DESIN 93°C-10' und CHEM-DESIN 60°C-10":

MIELE G 7782 - Programme "DESIN 93°C-3", DESIN 93°C-10' und CHEM-DESIN 60°C-10": - 1

■ Pulverförmiges Reinigungsmittel direkt auf die Innenseite der Tür geben.

Bei der Auswahl der Reinigungsmittel sollten, auch aus ökologischen Gründen, stets folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden:

■ Welche Alkalität wird zur Lösung des Reinigungsproblems benötigt?
■ Wird Aktivchlor als Inhaltsstoff zur Desinfektion oder Oxydation (Pigmententfernung) benötigt?
■ Sind Tenside besonders zur Dispergierung und Emulgierung erforderlich?
■ Für die thermischen Desinfektionsprogramme sollte ein geeigneter mildalkalischer sowie aktivchlorfreier Reiniger eingesetzt werden.

Spezielle Verschmutzungen können unter Umständen andere Zusammenstellungen von Reinigungs- und Zusatzmitteln erforderlich machen. Der MIELE - Kundendienst (Anwendungstechnik) wird Sie in diesen Fällen beraten.

Hinweis

Der Spülautomat kann auf Wunsch auch mit einem "DOS-Modul C 60" (Dosierpumpe für flüssigen Reiniger) ausgerüstet werden (extern ansteckbar).

Dem DOS-Modul liegt eine separate Gebrauchsanweisung mit Installationsplan bei.

Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe!

Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten!

Schutzbrille und Handschuhe benutzen!

Programm wählen

Machen Sie die Wahl des Programmes stets von der Art und dem Verschmutzungsgrad der Spülutensilien abhängig.

In der Programmübersicht auf der nächsten Seite sind die Programme und deren Anwendungsbereiche beschrieben.

Programmübersicht

Programm Anwendung Reiniger(wenn nicht flüssig dosiert wird)
Herstellerangaben bitte beachten!
⊥ ABSPÜLENZum Abspülen von stark belasteten Utensilien z.B. nach dem Einlegen in Desinfektionslösungen (vermieden wird eine erhöhte Schaumbildung).
DESIN vario TDFür Proteinanschmutzungen (wie Blut, Sekret) - zur Reinigung und thermischen Desinfektion mit 93 °C und 10 min Temperaturhaltezeit bei chemisch empfindlichem sowie temperaturwechselsensiblem Instrumentarium.30 Gramm in den Behälter für ReinigerVorzugsweise Flüssigreiniger(mild alkalisch) über DOS-Modul C 60.
DESIN 93°C-3'Zur Reinigung und thermischen Desinfektion bei 93 °C mit 3 Min. Temperaturhaltezeit.Reduktionsfaktor ca. 5.30 Gramm rechts auf die Innenseite der Tür
DESIN 93°C-10'Zur Reinigung und thermischen Desinfektion bei 93 °C mit 10 Min. Temperaturhaltezeit.Desinfektionswirkung AB lt. BGAReduktionsfaktor ca. 7.30 Gramm rechts auf die Innenseite der Tür
CHEM-DESIN 60°C-10'Zur Reinigung und Desinfektion von thermolabilen Materialien bei 60 °C, 10 Min.Temperaturhaltezeit sowie 1%Desinfektionsmittelkonzentration gem.Gutachten.30 Gramm rechts auf die Innenseite der Tür

Aufforderung an den Betreiber:

■ Diese Seiten heraustrennen und für das Bedienungspersonal sichtbar in unmittelbarer Nähe des Gerätes befestigen.
■ Das Bedienungspersonal unbedingt zur Beachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen auffordern.

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie dieses Gerät in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Gerät.

Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Reinigungssautomat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung ist unzulässig und möglicherweise gefährlich. Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren sind nur für Instrumente und Utensilien (Medizinprodukte) konzipiert, die vom Hersteller als wiederaufbereitbar deklariert sind. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.

Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z.B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen

für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!

Das Gerät darf nur durch den Miele-Kundendienst in Betrieb genommen und gewartet werden.

Zur bestmöglichen Erfüllung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung wird der Abschluß eines Miele-Instandhaltungs-/Wartungsvertrages empfohlen.

Das Gerät darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.

Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, daß diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüft wird.

Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z.B. elektrischer Schlag).

Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden. Gerät sofort außer Betrieb setzen und den Miele-Kundendienst informieren.

Reparaturen dürfen nur vom Miele-Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!
Die Bedienungspersonen müssen regelmäßig eingewiesen werden. Nicht eingewiesenem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten untersagt.
Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Auf keinen Fall organische Lösemittel verwenden, da u. a. Explosionsgefahr besteht! Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen chemischen Hilfsmitteln sind die Sicherheitshinweise der Hersteller zu beachten!
Bei pulverförmigen Reinigungsmitteln Staubinhalation vermeiden! Werden Spülmittel verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.
Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungssautomat könnte kippen oder beschädigt werden.
Bei stehender Einordnung von scharfen, spitzen Utensilien auf die Verletzungsgefahr achten und so einsortieren, daß von diesen keine Verletzungen ausgehen können.

Beim Betrieb des Reinigungsautomaten im Bereich von 70 – 95 °C die hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür besteht Verbrennungs- bzw. Verbrühungsgefahr! Körbe und Einsätze müssen erst abkühlen. Evtl. heiße Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.

Nach der Trocknung mit dem Trocknungsaggregat zunächst nur die Tür öffnen, damit sich Utensilien und Einsätze abkühlen können.

Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Der Reinigungssautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich darf zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.

Trennen Sie das Gerät vom elektrischen Netz, wenn es gewartet wird (Gerät ausschalten, dann Netzstecker ziehen, oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).

Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung zu gewährleisten und um Sachschäden zu vermeiden!

Sofern das Gerät für behördlich angeordnete Entseuchungen eingesetzt wurde, muß der Dampfkondensator und seine Verbindungen zur Spülkammer und zum Ablauf der Maschine im Falle einer Reparatur oder Austausch desinfinziert werden.

Bei behördlich angeordneten Entseuchungen darf das Programm nach dem Start nicht durch Ausschalten (I-0 Taste) unterbrochen werden.

Den Desinfektionsstandard der Desinfektionsverfahren in der Routine hat der Betreiber sicherzustellen. Das Verfahren sollte regelmäßig mittels Chemo-Indikatoren und periodisch bakteriologisch mittels Bio-Indikatoren dokumentierbar überprüft werden.

Das Desinfektionsprogramm thermische Desinfektion (DESIN 93°C-3') – mit 3 min Einwirkzeit – ist nur unter Beachtung der Erfordernisse jedes einzelnen Anwendungsfalles zur Infektions-Prophylaxe geeignet.

Das Programm "CHEM.-DESIN 60°C-10" unter Zugabe eines chemischen Desinfektionsmittels ist amtlich nicht anerkannt. Die Desinfektionsparameter basieren auf den Gutachten der Desinfektionsmittelhersteller. Die Anwendung des chemo-thermischen Verfahrens ist der Verantwortung des Betreibers überlassen.

Verwenden Sie nur von Miele geprüfte und empfohlene Spülmittel für Spezial-Spülautomaten. Bei Verwendung anderer Spülmittel besteht die Gefahr einer Beschädigung des Spülgutes und des Reinigungsautomaten.

Vorausgehende Behandlungen (z.B. mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen und einige Spülmittel können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungs- und Desinfektionsergebnis beeinträchtigen.

Die anwendungstechnische Empfehlung chemischer Hilfsmittel (wie z. B. Reinigungsmittel) bedeutet nicht, daß der Gerätehersteller die Einflüsse chemischer Hilfsmittel auf das Material des Reinigungsgutes verantwortet. Beachten Sie, daß Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.

Achten Sie bei der Verwendung von Reinigungsmitteln und Spezialprodukten bitte unbedingt auf die Hinweise des Reinigerherstellers. Setzen Sie das jeweilige Reinigungsmittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z.B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.

Der Reinigungsautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und additiven Reinigungsmitteln ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln betrieben werden, da u. a. Explosionsgefahr besteht (Anmerkung: Es gibt viele organische Lösemittel, bei denen keine Explosionsgefahr besteht, sondern andere Probleme auftreten können, wie z. B. die Zerstörung von Gummis und Kunststoffen).

Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Reinigungsmittel, Wasserqualität etc.) vorab mit der Miele-Anwendungstechnik abgestimmt werden.

Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik, spezielle industrielle Fertigungen etc.), muß durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen.

Die Spezial-Einsätze sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden.

Alle schöpfenden Teile müssen vor dem Einordnen entleert werden.

Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe!

Lösemittel in Verbindung mit der An- schmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.

Achten Sie darauf, daß die Edelstahl-Außenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Beachten Sie die Installationshinweise der Gebrauchsanweisung und der Installationsanweisung.

Benutzung von Zubehör

Es dürfen nur Miele-Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnung der einzelnen Geräte nennt Ihnen die Miele-Anwendungstechnik.

Entsorgung des Altgerätes

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

Programmablauf Sonstiges
1. Vorspülen2. Therm. Desinfektion und/oder Reinigen3. Chem. Desinfektion4. Zwischenspülen I mit Neutralisation*)5. Zwischenspülen II6. Nachspülen7. Trocknen (Zusatzprogramm)*) siehe "Sonderfunktionen programmieren"
X
XX 45^^** XXX 93^^** (AD***(X)**) Temperaturveränderung siehe "Sonderfunktionen"
X 93^ XXX 80^ (AD***(X)
X 93^ XXX 80^ (AD***(X)
X 60^ X 60^ XXX 60^ (AD***(X)

***) AD (Aqua destillata) = Rein(st)wasser als vollentsalztes Wasser (VE),
H₂O pur, demineralisiertes Wasser, Aqua purificata oder destilliertes Wasser.
Umschaltung von Kalt- in AD-Wasser siehe "Sonderfunktionen programmieren".
X = ablaufende Programmabschnitte

MIELE G 7782 - Entsorgung des Altgerätes - 1

text_image ℃ min 888 DOS - - DESIN

MIELE G 7782 - Entsorgung des Altgerätes - 2

MIELE G 7782 - Entsorgung des Altgerätes - 3

text_image DESIN vario TD DESIN 93°C-3' DESIN 93°C-10'

MIELE G 7782 - Entsorgung des Altgerätes - 4

1. Einschalten

■ I-0 Taste drücken.

2. Programm wählen

Nach dem Einschalten des Spülautomaten leuchten die Kontrollampen neben den Programmtasten und zeigen die Anwahlbereitschaft an.

■ Programmtaste des gewünschten Spülprogramms drücken. Im Anzeigenfeld wird die Reinigungstemperatur des gewählten Programms angezeigt.
■ Evtl. Zusatzprogramm "TROCKNEN" 🚗 wählen (siehe "Zusatzprogramm wählen").
■ "Start"-Taste ◆ drücken, im Anzei-genfeld wird jetzt die Laufzeit des gewählten Programms in Minuten (aufsteigend) angezeigt.
Während der Aufheizphase im Programmabschnitt "Reinigung / Desinfektion" und "Nachspülen / Desinfektion" wird im Anzeigenfeld die Soll-Temperatur angezeigt.
Automatisch werden alle anderen Programme gesperrt, die Kontrollampen der nicht gewählten Programme erlöschen.

Programmwechsel

Ein irrtümlich gewähltes Programm kann, wenn die "Start"-Taste noch nicht gedrückt wurde, wie folgt geändert werden:

■ Programmtaste des gewünschten Spülprogramms drücken.
■ "Start"-Taste ◆ drücken.

3. Zusatzprogramm wählen

Folgende Zusatzprogramme sind wählbar:

TROCKNEN

Unmittelbar nach der Anwahl eines Spülprogramms (außer ⊥ "ABSPÜLEN") kann das Zusatzprogramm "Trocknen" in 15 min Schritten bis zu 90 min zugeschaltet werden.

Trocknungszeit wählen

■ Programmtaste ### so oft drücken bis die gewünschte Trocknungszeit vorgewählt ist (im Anzeigenfeld sichtbar).
Beispiel:
1x drücken 15 min, 2x drücken 30 min, usw.

Die Trocknung wird 10 min nach dem "Nachspülen" automatisch eingeleitet. Die Trocknungszeit erscheint dann rückwärts zählend im Anzeigenfeld.

Trocknungstemperatur wählen

Die Trocknungstemperatur wird über den Temperaturwähler am Trocknungsaggregat (TA) eingestellt. Dazu:

■ Serviceklappe abnehmen (siehe "Elektro-Anschluß").

MIELE G 7782 - Trocknungstemperatur wählen - 1

text_image 95 90 85 80 75 70 65 °C 55 60 65

■ Einstellung des Temperaturwählers am TA überprüfen. Die Temperatur ist im Bereich von 55 °C - 95 °C einstellbar (elektronisch geregelt).

– ca. 95 °C (max. Temperatur) für normale Utensilien (werkseitige Einstellung),

- ca. 70 °C für temperaturempfindliche Utensilien mit Latex, Gummi oder Kunststoffteilen,

- ca. 55 °C für besonders temperaturempfindliche Utensilien.

Umschaltungen bitte mit beiliegendem Schlüssel vornehmen.

S REGENERIEREN

(siehe "Wasserenthärter aufbereiten").

ABPUMPEN,

wenn z.B. das Programm abgebrochen wurde (ggf. seuchengesetzliche Bestimmungen beachten).

Dazu:

  • I-0 Taste drücken.
  • Programmtaste 🎨 drücken.
  • "Start"-Taste ◆ drücken.

Programmablaufanzeige

Nach dem Wählen eines Spülprogramms zeigen die Kontrollampen in der Ablaufanzeige den Programmablauf an.

Vorspülen

//Reinigen und evtl. Desinfektion

Zwischenspülen

* Nachspülen

Trocknen (Zusatzprogramm)

DESIN Desinfektion (nur beim Programm DESIN vario TD DESIN 93°C-10' und CHEM-DESIN 60°C-10' bei Einhaltung der Parameter 93°C-10' oder 60°C-10').

Ist ein Programmabschnitt abgearbeitet, erlischt die entsprechende Kontrollampe.

Wenn keine Kontrollampe in der Ablaufanzeige mehr leuchtet (außer "DESIN") und die "Start"-Kontrollampe ◆ erlischt, ist das Programm beendet. Im Anzeigenfeld wird die Gesamtlaufzeit des Programms angegeben.

Ausschalten

■ I-0 Taste drücken und herausspringen lassen.

Sie können jetzt den Spülautomaten öffnen und die Utensilien entnehmen.

Programm unterbrechen

Ein bereits begonnenes Programm sollte nur in zwingenden Fällen unterbrochen werden, z.B. wenn sich das Spül- gut stark bewegt.

Folgende Verfahrensweise ist nur bei amtsärztlicher Feststellung des Seuchenfalles erforderlich. (Sonst auch "ABPUMPEN" und "Programm neu wählen" möglich.)

■ Tür öffnen

Der Spülautomat wird über den Türöffner unterbrochen. Die I-0 Taste (Ein/Aus) darf dazu nicht gedrückt werden, da sonst das Programm gelöscht wird.

Vorsicht! Das Spülgut kann heiß sein. Es besteht Verbrühungs- bzw. Verbrennungsgefahr.

■ Teile standsicher einordnen, (ggf. Infektionsschutz-Maßnahmen beachten - Handschuhe tragen).

■ Wenn erforderlich, Behälter für Reiniger (Pulver) neu füllen.

■ Tür schließen.

Das Programm läuft nach Ablauf einer Temperaturausgleichszeit an der Stelle weiter, an der es unterbrochen wurde. Das Anzeigenfeld zeigt die Temperaturausgleichszeit rückwärts zählend an. Nach einer Netzunterbrechung wird automatisch der gleiche Ablauf eingeleitet.

Wichtig:

Bei der Unterbrechung eines DESIN-Programms bitte die Kontrollampe "DESIN" am Schluß des Programmes beachten. Leuchtet diese Kontrollampe nicht auf, sind die DESIN-Parameter nicht erfüllt. Ggf. ist das Programm zu wiederholen.

Folgende Sonderfunktionen sind jederzeit anwählbar:

1. Kalt-Wassereinlauf von: zeitgesteuert (60 sec.) auf "niveaugeregelt mit zeitlicher Überwachung"

Wenn der Wasserdruck (Fließdruck an der Zapfstelle) niedriger ist als 2,5 bar, fließt zu wenig Wasser in den Spülraum. Bei einem Wasserdruck von 1 bar bis 2,5 bar kann der Wassereinlauf auf "niveaugeregelt mit zeitlicher Überwachung" programmiert werden.

Dazu:

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste ⇌ und ≡ gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".

■ Taste DESIN 93°C-10' drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "10" oder "11". "10" = Kalt-Wassereinlauf zeitgesteuert (60 sec.). "11" = Kalt-Wassereinlauf niveaugeregelt mit zeitlicher Überwachung.

■ Taste 🚗 drücken, aus "10" wird "11" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

Die Verlängerung des AD-Wassereinlaufs kann nur durch den MIELE-Kundendienst vorgenommen werden (nur sinnvoll, wenn AD-Wassereinlauf im

Programmabschnitt "Nachspülen" programmiert wurde -siehe Punkt 4-).

2. Zwischenspülen I mit Neutralisationsmittel-Dosierung (Refresh)

Diese Sonderfunktion sollte programmiert werden, wenn sich mit der Zeit Verfärbungs- und Korrosionsflecken auf den Instrumenten, besonders im Gelenkbereich, zeigen.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste DESIN 93°C-3' drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "20" oder "21". "20" = ohne Zwischenspülen I. "21" = Zwischenspülen I mit Neutralisationsmittel-Dosierung.
■ Taste Úüü drücken, aus "20" wird "21" oder umgekehrt.
■ Taste ◆ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

3. Temperaturveränderung T1 (Reinigungstemperatur) und T2 (Nachspültemperatur) im Programm "DESIN vario TD"

Serienmäßig ist die Reinigungstemperatur auf 45 °C und die Nachspül-/ Desinfektionstemperatur auf 93 °C eingestellt. Über die Sonderfunktion kann die Reinigungstemperatur auch auf 60 °C, und die Nachspültemperatur auf 80 °C eingestellt werden. Eine Temperaturanhebung in der Reinigungsphase ist z.B. bei der 'Babyflaschen und Babysauger-Aufbereitung' sinnvoll.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste DESIN vario TD drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "30" oder "31". Zur Veränderung (siehe Tabelle) Taste ### drücken, aus "30" wird "31" oder umgekehrt.
■ Taste ⊥ drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "40" oder "41". Zur Veränderung (siehe Tabelle) Taste Ⅲ, drücken, aus "40" wird "41" oder umgekehrt.

EinstellungReinigungs-temperaturNachspül-temperatur
30 / 40 *) 45 °C 93 °C
30 / 41 45 °C 80 °C
31 / 40 60 °C 93 °C
31 / 41 60 °C 80 °C

*) werkseitige Einstellung

■ Taste ◊ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

4. Wassereinlauf von Kaltwasser in AD-Wasser im Programmabschnitt "Nachspülen".

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste CHEM-DESIN 60°C-10' drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "50" oder "51". "50" = Kaltwasser "51" = AD-Wasser
■ Taste Úüü drücken, aus "50" wird "51" oder umgekehrt.
■ Taste ◆ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

Wenn nach entsprechenden Spülvorgängen die Kontrollampe S links im Bedienungsfeld aufleuchtet, ist der eingebaute Wasserenthärter erschöpft und kann kein enthärtetes Wasser mehr liefern; er muß dann sofort nach Programmende mit Regeneriersalz aufbereitet werden.

Sollte dieses aus betrieblichen Gründen nicht möglich sein und sind bereits weitere Spülabläufe durchgeführt worden, so muß zweimal hintereinander regeneriert werden.

Verwenden Sie nur reine Siedesalze vorzugsweise spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze mit einer Körnung von ca. 1-4 mm, wie z.B. das Regeneriersalz "Kontrakalk" oder "Calgonit Spezialsalz GV". Keinesfalls andere Salze, z. B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz, verwenden. Diese können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Wasserenthärters verursachen!

Das Salzgefäß faßt ca. 2 kg Salz.

Bitte beachten!

Wenn nur Siedesalze in feinerer Körnung zur Verfügung stehen, bitte mit dem MIELE-Kundendienst Rücksprache halten.

Siedesalze mit einer Körnung >4 mm können nicht eingesetzt werden.

Füllen Sie auf keinen Fall Reini- gungsmittel o.ä. in das Salzgefäß!

Dadurch kann es

- zur Zerstörung des Enthärters und - zur Verstopfung des Siebverschlußes kommen.

Folge: Druckaufbau im Salzgefäß. Beim Abnehmen des Salzgefäßes besteht dann ein Verätzungsrisiko durch ätzende alkalische Lösung sowie Verletzungsgefahr!

Überzeugen Sie sich bitte vor je- dem Füllen des Salzgefäßes, daß Sie eine Salzpackung in der Hand halten.

Salzgefäß füllen
MIELE G 7782 - Bitte beachten! - 1

■ Siebverschluß herausschrauben.
■ Salzgefäß mit Regeneriersalz füllen und mit dem Siebverschluß verschließen.

Salzgefäß aufsetzen

■ Unterkorb herausnehmen.

MIELE G 7782 - Salzgefäß aufsetzen - 1

■ Enthärterdeckel am Spülraumboden abschrauben.

MIELE G 7782 - Salzgefäß aufsetzen - 2

■ Salzgefäß aufsetzen und festschrauben.

Spülautomat einschalten

■ Wasserhähne öffnen.

■ Tür schließen.

■ I-0 Taste drücken.

■ Programmtaste S drücken.
■ "Start"-Taste ◆ drücken.

Das Regenerier-Programm läuft automatisch ab und ist beendet, wenn die Kontrollampe S, links im Bedienungsfeld, und die "Start"-Kontrollampe ◇ erlischt.

Danach:

■ Gerät ausschalten.
■ Salzgefäß vorsichtig abschrauben, damit sich erst evtl. vorhandener Wasserdruck abbauen kann. Keine Gewaltanwendung! Läßt sich das Gefäß nicht von Hand lösen, benachrichtigen Sie bitte den Miele-Kundendienst!

■ Enthärterdeckel wieder aufschrauben.

■ Unterkorb einsetzen.

■ Salzgefäß und Siebverschluß mit kla- rem Wasser abwaschen.

■ Wasserhähne schließen.

Wichtiger Hinweis

Der Wasserdruck (Fließdruck an der Zapfstelle) muß mindestens 2,5 bar be- tragen. Ist der Fließdruck unter 2,5 bar, siehe "Sonderfunktionen programmieren".

Der Wasserenthärter kann nicht ordnungsgemäß aufbereitet werden, wenn der Fließdruck unter 2,5 bar oder stark schwankend ist. Es können sich dann nach erfolgter Regeneration noch Salzreste im Salzgefäß befinden.

Zur restlosen Ausnutzung des Salzes und zum Ausspülen des Enthärters muß dann das Programm "Wasserenthärter aufbereiten" erneut gewählt werden.

Siebe im Spülraum reinigen

Die Siebkombination am Boden des Spülraumes sollte regelmäßig kontrolliert und ggf. gereinigt werden.

Vorsicht!

Verletzungsgefahr bei Glassplittern.

Grobsieb reinigen
MIELE G 7782 - Siebe im Spülraum reinigen - 1

■ Griffstege zusammendrücken, Sieb herausnehmen und reinigen.
■ Sieb wieder einstecken und darauf achten, daß es richtig einrastet.

Feinsieb, Micro-Feinfilter und Flächensieb reinigen

■ Grobsieb herausnehmen.
■ Feinsieb, zwischen Grobsieb und Micro-Feinfilter, ebenfalls herausnehmen (wenn vorhanden).

MIELE G 7782 - Feinsieb, Micro-Feinfilter und Flächensieb reinigen - 1

■ Micro-Feinfilter an den beiden Nasen durch zwei Linksdrehungen abschrauben

MIELE G 7782 - Feinsieb, Micro-Feinfilter und Flächensieb reinigen - 2

■ und zusammen mit dem Flächensieb herausnehmen.
■ Siebe reinigen.
■ Siebkombination in der umgekehrten Reihenfolge wieder einbauen.

Ohne Siebe darf nicht gespült werden.

Siebe im Wasserzulauf reinigen

Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschraubung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gereinigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft.

■ Wasser-Absperrventile schließen.
■ Zulaufschläuche abschrauben.

MIELE G 7782 - Siebe im Wasserzulauf reinigen - 1

■ Großflächensieb (1) und Feinsieb (2) reinigen, ggf. erneuern.
■ Nach dem Anschrauben Wasser-Absperrventile etwas öffnen und prüfen, ob die Verbindungen dicht sind.

Ein weiteres Sieb befindet sich direkt vor dem Wassereinlaufventil und darf nur von einem Fachmann gereinigt oder erneuert werden.

Grobfilter austauschen

Der Grobfilter sollte nach Verschmutzung bzw. nach 100 Betriebsstunden ausgetauscht werden (siehe Betriebszeitzähler am TA).

MIELE G 7782 - Grobfilter austauschen - 1

■ Ansaugklappe rechts und links oben aus der Halterung ziehen und anschließend unten aushängen.

MIELE G 7782 - Grobfilter austauschen - 2

■ Lochblech herausnehmen.

MIELE G 7782 - Grobfilter austauschen - 3

■ Grobfilter wechseln – glatte Filterseite muß nach hinten zeigen –.
- Lochblech unten wieder einsetzen und nach oben andrücken – die umlaufende Kante zeigt dabei nach vorne –.
■ Ansaugklappe muß beim Schließen hörbar einrasten.

Schwebstoff-Filter austauschen

Nach vorliegenden Erfahrungen sollte man Schwebstoff-Filter der S-Klasse nach ca. 500 Betriebsstunden austauschen (siehe Betriebszeitzähler am TA).

Der Austausch darf nur von einem autorisierten MIELE-Fachhändler oder dem MIELE-Kundendienst vorgenommen werden.

Eine einwandfreie Funktion ist nur mit einem "Original MIELE-Schwebstoff-Filter der S-Klasse" gewährleistet.

Sollte einmal eine Störung auftreten, kann sie in vielen Fällen von Ihnen selbst behoben werden.

Arbeiten an elektrischen Bauteilen lassen Sie bitte aus Sicherheitsgründen nur vom Miele-Kundendienst ausführen!

Störungen / mögliche Ursachen

Spülautomat läuft nicht an

– Tür nicht richtig geschlossen.
- Stecker nicht eingesteckt.
- Sicherung defekt.

Einige Minuten nach dem Programmstart blinkt die Kontrollampe 🏠 🏠

– Die Wasserhähne sind geschlossen.
– Die Siebe im Wasser-Zulaufschlauch sind verschmutzt.
■ Spülautomat ausschalten.
■ Wasserhähne öffnen bzw. Siebe reinigen (siehe "Reinigung und Pflege").
■ Spülautomat wieder einschalten und Programm neu starten.

Das Spülprogramm ist frühzeitig beendet, die Kontrollampe 🏠 blinkt

– Der Ablaufschlauch ist abgeknickt.

■ Fehler beseitigen.
■ Wasser abpumpen und das Programm neu starten (siehe Zusatzprogramm "ABPUMPEN" und "Einschalten").

Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange

Dieser Spülautomat ist mit einem wie- dereinschaltbaren Thermoschalter aus- gerüstet, der bei Überhitzung die Hei- zung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z.B. entstehen, wenn großflächig- ges Spülgut die Heizkörper abdeckt oder wenn die Siebe im Spülraum ver- stopft sind.

■ Fehlerursache beseitigen.
■ Service-Klappe abnehmen (siehe unter "Elektro-Anschluß").

MIELE G 7782 - Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange - 1

■ Auslöseknopf (blau) am Thermoschalter eindrücken.

Bei wiederholtem Auslösen des Thermoschalters unbedingt den Miele-Kundendienst anfordern.

Wenn trotz dieser Hinweise eine aufgetretene Störung nicht selbst behoben werden kann, benachrichtigen Sie bitte den Miele-Kundendienst.

Beachten Sie bitte den beiliegenden Installationsplan!

Der Spülautomat muß standsicher und waagerecht stehen.

MIELE G 7782 - Beachten Sie bitte den beiliegenden Installationsplan! - 1

Bodenunebenheiten können mit den Schraubfüßen rechts und links vorne ausgeglichen werden.

Die Service-Klappe muß vorher ausgehängt und das Abdeckblech abgeschraubt werden (siehe unter "Elektro-Anschluß").

Bei eingeschraubten Füßen kann das Gerät auf untergebauten Rollen vor- oder zurückgerollt werden.

Für folgende Aufstellungsvarianten ist der Spülautomat geeignet:

■ Frei aufstellen *)
■ An- oder einstellen: *)

Der Spülautomat soll neben andere Geräte oder Möbel bzw. in eine Nische gestellt werden. Die Nische muß mindestens 90 cm breit und 70 cm tief sein. *) nur mit Maschinendeckel -Sonderzubehör-.

■ Unterbauen:

Der Spülautomat soll unter eine durchgehende Arbeitsplatte oder Ablauffläche einer Spüle gestellt werden. Der Einbauraum muß mindestens 90 cm breit, 70 cm tief und 82 cm hoch sein.

Wichtig für Geräte mit Dampfkondensator:

Um eine Beschädigung der Arbeitsplatte durch Wasserdampf zu vermeiden, muß die beiliegende Schutzfolie (25 x 58 cm, selbstklebend) im Bereich des Dampfkondensators unter die Arbeitsplatte geklebt werden.

Spülautomat ausrichten und fest- schrauben

Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, muß der Spülautomat, nachdem er ausgerichtet wurde, mit der Arbeitsplatte verschraubt werden.

MIELE G 7782 - Spülautomat ausrichten und fest- schrauben - 1

■ Bei geöffneter Tür, Spülautomat links und rechts durch die Löcher der vorderen Leiste mit der durchgehenden Arbeitsplatte verschrauben.
■ Bei eingebauten Maschinen dürfen die Fugen zu nebenstehenden Schränken oder Geräten nicht mit Silikon ausgespritzt werden, damit die Belüftung der Umwälzpumpe sichergestellt ist.

Je nach Unterbausituation kann der folgende Bausatz über den Miele Kundendienst angefordert werden:

Abdeckblech (Arbeitsplattenschutz)

Die Unterkante der Arbeitsplatte wird durch ein Niroblech gegen Beschädigungen durch Wasserdampf geschützt.

Alle Arbeiten, die den Elektro-Anschluß betreffen, dürfen nur von einem zuge-lassenen oder anerkannten Elektro-Fachmann durchgeführt werden.

■ Die Elektroanlage muß nach VDE 0100 ausgeführt sein!
■ Anschluß über Steckdose gemäß nationalen Bestimmungen (Steckdose muß nach der Geräteinstallation zugänglich sein) oder Festanschluß mit bauseitigem Hauptschalter mit allpoliger Trennung vom Netz und mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite, sowie in der Nullstellung abschließbar.
■ Zur Erhöhung der Sicherheit wird dringend empfohlen, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
■ Ein Potentialausgleich ist durchzuführen.
■ Bei Austausch der Netzanschlußleitung ist ein Original Miele Ersatzteil oder eine entsprechende Leitung mit Aderendhülsen zu verwenden.
■ Technische Daten siehe Typenschild oder beiliegenden Schaltplan!

Das Gerät darf nur mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung, Frequenz und Absicherung betrieben werden.

Eine Umschaltung kann nicht vorge- nommen werden.

Der Schaltplan ist hinter dem Abdeckblech, links unten am Boden der Maschine befestigt.

Das Typenschild mit den entsprechenden Prüfzeichen (VDE, DVGW usw.) befindet sich an der Rückseite der Maschine und am Abdeckblech (hinter der Service-Klappe).

Service-Klappe und Abdeckblech abnehmen:

MIELE G 7782 - Service-Klappe und Abdeckblech abnehmen: - 1

■ Service-Klappe rechts und links oben aus der Halterung ziehen und anschließend unten aushängen.

MIELE G 7782 - Service-Klappe und Abdeckblech abnehmen: - 2

Gerät spannungsfrei schalten!

■ Abdeckblech abschrauben.
■ Evtl. Schutzleiter abziehen.
■ Kunststoff-Schutzkappe abnehmen.

Anschließend:
■ Kunststoff-Schutzkappe, Abdeckblech und Service-Klappe in umgekehrter Reihenfolge montieren.

Auf den Schutzleiteranschluß achten!

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Potentialausgleich anschließen

Für den Anschluß eines Potentialausgleichs ist an der Rückseite der Maschine eine Anschlußschraube ( ) vorhanden.

Sondervorschriften für Österreich

Der Anschluß darf nur an eine nach ÖVE-EN1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen. Die Absicherung muß über einen Leitungsschutzschalter (Sicherung) 16 A erfolgen. Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.

Elektroanschluß für die Schweiz

Der Anschluß des Spülautomaten kann über Schalter oder Stecker erfolgen. Die Installation muß von einem zugelassenen Elektroinstallateur unter Berücksichtigung der SEV-Vorschriften vorgenommen werden.

Wasserzulauf anschließen

■ Der Spülautomat muß gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden.
■ Auf einen Rohrtrenner kann wegen der serienmäßig eingebauten DVGW-Vorrichtung verzichtet werden.
■ Der Wasserdruck (Fließdruck) muß zwischen 250 und 1000 kPa (2,5 und 10 bar) Überdruck liegen. Liegt der Wasserdruck nicht in diesem Bereich, bitte den Miele Kundendienst nach den erforderlichen Maßnahmen fragen (siehe auch "Sonderfunktionen programmieren").
■ Aus anwendungstechnischen Gründen ist nur der Kaltwasser-Anschluß vorgesehen.
Die Zuleitungsschläuche (Wasserzulauf und Dampfkondensator) sind an die Absperrventile für Kaltwasser anzuschließen.
AD-Wasseranschluß (H₂O pur) siehe nächste Seite.
■ Zum Anschluß sind bauseitig Absperrventile mit 3/4 Zoll Verschraubung erforderlich. Die Ventile sollten leicht zugänglich sein, da der Wasserzulauf außerhalb der Benutzungszeit geschlossen zu halten ist.
■ Die Zuleitungsschläuche sind ca. 1,7 m lange Druckschläuche DN 10 mit 3/4 Zoll Verschraubung. Die Schmutzsiebe in den Verschraubungen dürfen nicht entfernt werden.

■ Großflächen-Siebe (liegen im Beipack) zwischen Absperrventil und Zuleitungsschlauch installieren (Abb. siehe "Reinigung und Pflege 'Wasserzulauf'"). Das Großflächensieb für AD-Wasser ist aus Chrom-Nickelstahl; zu erkennen an der matten Oberfläche.

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Das Wasser im Spülautomaten ist kein Trinkwasser!

Sondervorschriften für Österreich!

In die Kaltwasserleitung ist gemäß § 18 und § 22 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" unmittelbar vor der Anschlußstelle des Gerätes ein Handabsperrventil einzubauen.
■ Für die Verbindungsleitung von der Anschlußstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12, Abs. 1 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" aufgezählten Rohre zu verwenden.
■ Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie:

  • samt den eingebundenen An- schlußarmaturen einem Mindest- druck von 1500 kPa (15 bar) stand- hält
  • während der Inbetriebnahme des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
  • nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuverlässig außer Betrieb gesetzt, oder überhaupt von der Innenanlage getrennt wird.

AD-Wasseranschluß

Wenn das Gerät an AD-Wasser angeschlossen werden soll (der Zuleitungsschlauch ist bereits werkseitig montiert), muß der Wassereinlauf von Kaltwasser in AD-Wasser umgeschaltet werden (siehe "Sonderfunktionen programmieren").

Wird der AD-Wasseranschluß nicht genutzt, AD-Zuleitungsschlauch an der Rückwand der Maschine belassen.

AD-Wasseranschluß mit Druck > 150 - 1000 kPa (1,5 - 10 bar) Überdruck

Der Reinigungsautomat ist wegen des serienmäßig eingebauten Dampfondensators nur für den Anschluß an ein druckfestes System von 150 - 1000 kPa (1,5 - 10 bar) Ü vorgesehen.

■ AD-Wasserzulaufschlauch (druckgeprüft und mit "H₂O pur" gekennzeichnet) mit 3/4 Zoll Verschraubung an den bauseitigen Absperrhahn für AD-Wasser anschließen.

Wasserablauf anschließen

In den Ablauf der Maschine ist ein Rückschlagventil eingebaut, so daß kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in die Maschine fließen kann.
■ Das Gerät sollte vorzugsweise an ein separates, bauseitiges Ablaufsystem angeschlossen werden.

Wenn kein separater Anschluß vorhanden ist, empfehlen wir den Anschluß an einen Doppelkammer-Siphon (lieferbar durch den Miele Kundendienst).

■ Das Gerät ist mit ca. 1,5 m langen, flexiblen Ablaufschläuchen (lichte Weite 22 mm) ausgerüstet.

Der Ablaufschlauch darf nicht gekürzt werden.

Schlauchschellen für den Anschluß liegen bei.

■ Längere Ablaufschläuche (bis 4 m) sind lieferbar.
■ Die Ablaufleitungen dürfen höchstens 4 m lang sein, die Pumphöhe 1 m nicht überschreiten.

Rückseitige Spülraumentlüftung

Die rückseitige Spülraumentlüftung muß bei Maschinen ohne Dampfkondensator an das bauseitige Abluftsystem angeschlossen werden.

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Sondervorschriften für Österreich!

Der Anschluß an die nach der Bestimmung der Ö-Norm B 2501 - Hauskanal-Anlagen - hergestellten Abflußleitung kann direkt erfolgen.

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.

Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über ihren Händler oder über das öffentliche Sammel-system in den Materialkreislauf zurück. Bitte sorgen Sie dafür, daß das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen. Bei Maschinen mit Tanksystem muß das Wasser im Tank vorher entfernt werden.

Geräuschemissionswerte in dB (A):

Schalleistungspegel: 67

CE-Kennzeichnung: MPG-Richtlinie 93/42/EWG, Klasse IIa

Miele & Cie. GmbH & Co.

D-33325 Gütersloh

Telefon (0 52 41) 89-0

Telefax (0 52 41) 89-20 90

Miele im Internet: http://www.miele.de

T-Online *6 38 00#

Änderungen vorbehalten / 004 4400

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Produktinformationen

Marke : MIELE

Modell : G 7782

Kategorie : Geschirrspüler