G 7831 - Geschirrspüler MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Reinigungs- und Desinfektionsautomat für Medizinprodukte |
| Marke | Miele |
| Modell | G 7831 |
| Abmessungen (H × B × T) | 85 cm (mit Deckel) / 82 cm (ohne Deckel) × 45 cm × 60 cm |
| Gewicht | 70 kg (netto) |
| Energieversorgung | Siehe Typenschild; Anschlusswert je nach Ausführung |
| Wasseranschluss | Kaltwasser, 3/4"-Verschraubung; Druck min. 50 kPa, max. 1000 kPa |
| Programme | A (frei programmierbar), Universal, Abspülen, Abpumpen, varioTD, SPECIAL 93°C-10' |
| Desinfektion | Thermisch nach A0-Konzept (80°C/10 min oder 90°C/5 min) |
| Anwendungsbereiche | Dental, HNO, Gynäkologie |
| Türverriegelung | Elektrisch; Notentriegelung bei Stromausfall |
| Enthärtungsanlage | Programmierbar von 1–35 °dH |
| Dosiersysteme | DOS-Modul K60 optional; Dosierung von Reiniger, Klarspüler, Neutralisationsmittel |
| Prozessdokumentation | Optional über serielle Schnittstelle (RS232) für Drucker oder Software |
| Wartung | Alle 12 Monate oder nach 1000 Betriebsstunden durch Miele Kundendienst |
| Reinigung | Siebkombination täglich kontrollieren; Sprüharme bei Verstopfung reinigen |
| Sicherheitshinweise | Nicht in explosionsgefährdeten Bereichen aufstellen; Schutzleiter erforderlich |
| Zubehör | Nur Miele Wagen, Körbe und Einsätze verwenden |
| Umgebungsbedingungen | Temperatur 5–40 °C; relative Luftfeuchte max. 80 % |
| Geräuschemission | < 70 dB(A) (Schalldruckpegel) |
Häufig gestellte Fragen - G 7831 MIELE
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BEDIENUNGSANLEITUNG G 7831 MIELE
Reinigungs- und Desinfektionsautomat G 7831
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs-
anweisung vor Aufstellung -
Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
de - DE, AT, CH, LU
M.-Nr. 07 777 691
Sicherheitshinweise und Warnungen 5
Am Gerät angebrachte Symbole 9
Zweckbstimmung. 11
Gerätebeschreibung 12
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 14
Tür öffnen und schließen 15
Elektrische Türverriegelung 15
Tür öffnen 15
Tür schließen 15
Öffnen der Tür mit der Notentriegelung. 15
Enthärtungsanlage 16
Enthärtungsanlage programmieren. 17
Regeneriersalz einfüllen 18
Salzmangelanzeige 19
Anwendungstechnik 20
Spülgut einordnen 21
Gefederter Adapter Wasserversorgung 22
Dental....24
HNO 26
G Y N 26
Chemische Verfahrenstechnik 27
Dosierung von Prozesschemikalien 31
Nachspülmittel einfüllen. 31
Nachspülmittelmangelanzeige 32
Nachspülmitteldosierung einstellen. 32
Neutralisationsmittel einfüllen 33
Neutralisationsmittelmangelanzeige 34
Reiniger zugeben 35
Zusatzfunktion Trocknung 📄 wählen 37
Programmablaufanzeige 38
Programmende 38
Programmabbruch. 39
Programmabbruch durch Störung 39
Manueller Programmabbruch....39
Ausschalten 39
Programmierfunktionen 40
Für alle Programmierfunktionen gilt: 40
Programmiermodus aktivieren 40
Werte speichern und Programmiermodus beenden 40
Programmiermodus ohne Speichern beenden 40
Dosierung mit DOS 1....41
Dosierkonzentration einstellen 41
Dosiersystem entlüften 41
Summer 42
Programmparameter ändern 43
Temperatur ändern. 43
Wirkzeit ändern. 4 4
Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen 44
Uhrzeit und Datum einstellen.... 45
Prozessdokumentation (optional) 46
Instandhaltungsmaßnahmen 47
Wartung 47
Prozessvalidierung 48
Routineprüfungen 48
Siebe im Spülraum reinigen. 49
Sprüharme reinigen 51
Bedienungsblende reinigen 52
Front des Gerätes reinigen 52
Spülraum reinigen 52
Türdichtung reinigen 52
Dosiersysteme 52
Körbe und Einsätze 53
Störungshilfe 54
Störungsbehebung 61
Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen 61
Siebe im Wasserzulauf reinigen 63
Kundendienst....64
Aufstellen 65
Reinigungs- und Desinfektionsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen . . . . . 65
Elektroanschluss 67
Inhalt
Wasseranschluss. 69
Wasserzulauf anschließen 69
Wasserablauf anschließen. 71
Programmübersicht 72
Technische Daten 74
Dieser Reinigungs- und Desinfektionsautomat entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie diesen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten benutzen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Reinigungs- und Desinfektions-automat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung, Umbauten und Veränderungen sind unzulässig und möglicherweise gefährlich.
Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren sind nur für Instrumente bzw. Medizinprodukte konzipiert, die vom Hersteller als wiederaufbereitbar deklariert sind. Die Hinweise der Spülgut- und Instrumentenhersteller sind zu beachten. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrige Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat ist ausschließlich für die Verwendung in Innenräumen vorgesehen.
Der Einbau und die Montage dieses Reinigungs- und Desinfektionsautomaten an nichtstationären Aufstellungsorten dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen, gewartet und repariert werden. Zur bestmöglichen Erfüllung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung wird der Abschluss eines Miele Instandhaltungs-/Wartungsvertrages empfohlen. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!
Der Reinigungs- und Desinfektions-automat darf nicht in explosionsgefährdeten und frostgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.
Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z.B. elektrischer Schlag).
Ein beschädigter oder undichter Reinigungs- und Desinfektionsautomat kann Ihre Sicherheit gefährden. Reinigungs- und Desinfektionsautomat sofort außer Betrieb setzen und den Miele Kundendienst informieren.
Die Bedienungspersonen müssen eingewiesen und regelmäßig geschult werden. Nicht eingewiesenem und geschultem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten zu untersagen.
Vorsicht beim Umgang mit Prozesschemikalien (Reinigungs- und Neutralisationsmittel, Reinigungsverstärker, Klarspüler, usw.)! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen Prozesschemikalien sind die Sicherheitshinweise und Sicherheitsdatenblätter der Hersteller zu beachten!
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und dafür vorgesehene Prozesschemikalien ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln oder entflammbaren Flüssigkeiten betrieben werden. Es bestehen u. a. Explosionsgefahr und die Gefahr von Sachbeschädigung durch die Zerstörung von Gummi- und Kunststoffteilen und das dadurch verursachte Auslaufen von Flüssigkeiten.
Bei pulverförmigem Reiniger Staubinhalation vermeiden! Werden Reiniger verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.
Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungs- und Desinfektionsautomat könnte kippen oder beschädigt werden.
Bei stehender Einordnung von scharfen, spitzen Gegenständen auf die Verletzungsgefahr achten und so einsortieren, dass von diesen keine Verletzungsgefahren ausgehen können.
Beim Betrieb des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten die mögliche hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür unter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungs- bzw. Verätzungsgefahr!
Können bei der Aufbereitung in der Spülflotte toxische, chemische Substanzen entstehen (z.B. Aldehyde im Desinfektionsmittel), sind die Abdichtung der Tür und gegebenenfalls die Funktion des Dampfkondensators regelmäßig zu kontrollieren. Das Öffnen der Tür des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten während einer Programmunterbrechung ist in diesem Fall mit einem besonderen Risiko verbunden.
Beachten Sie im Notfall bei Kontakt mit toxischen Dämpfen oder Prozesschemikalien die Sicherheitsdatenblätter der Hersteller der Prozesschemikalien!
Wagen, Körbe, Einsätze und Beladung müssen vor der Entnahme erst abkühlen. Danach evtl. Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.
Fassen Sie nicht an die Heizkörper, wenn Sie während oder nach Ende des Programms die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.
Der Reinigungs- und Desinfektions-automat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich dürfen zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z.B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
Trennen Sie den Reinigungs- und Desinfektionsautomat vom elektrischen Netz, wenn er gewartet wird.
Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung medizinischer Produkte zu gewährleisten und um Patientengefährdung und Sachschäden zu vermeiden!
Sofern der Reinigungs- und Desinfektionsautomat für behördlich angeordnete Entseuchungen eingesetzt wurde, müssen der Dampfkondensator und seine Verbindungen zur Spülkammer und zum Ablauf des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten im Falle einer Reparatur oder eines Austausches desinfinziert werden.
▶ Eine Programmunterbrechung darf nur in Ausnahmefällen durch autorisierte Personen erfolgen.
Den Reinigungs- und Desinfektions-standard der Desinfektionsverfahren in der Routine hat der Betreiber nachweisbar sicherzustellen. Die Verfahren müssen regelmäßig thermoelektrisch sowie durch Ergebniskontrollen dokumentierbar überprüft werden.
Für die thermische Desinfektion sind Temperaturen und Einwirkzeiten anzuwenden, die gemäß Normen und Richtlinien sowie mikrobiologischen, hygienischen Kenntnissen die erforderliche Infektionsprophylaxe bereitstellen.
Prozesschemikalien können unter gewissen Umständen zu Schäden am Reinigungs- und Desinfektionsautomaten führen. Es wird empfohlen den Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien zu folgen. Bei Schadensfällen und dem Verdacht auf Materialunverträglichkeiten wenden Sie sich an Miele.
Vorausgehende Behandlungen (z.B. mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen sowie Prozesschemikalien, auch kombiniert durch chemische Wechselwirkung, können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungs- und Desinfektionsergebnis beeinträchtigen.
Das Aufbereitungsverfahren muss so eingestellt werden, dass kein Schaum aus dem Spülraum austritt. Austretender Schaum gefährdet den sicheren Betrieb des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten.
Das Aufbereitungsverfahren muss regelmäßig kontrolliert werden, um Schaumbildung zu erkennen.
Um Sachbeschädigungen an Reinigungs- und Desinfektionsautomaten und verwendetem Zubehör durch die Einwirkung von Prozesschemikalien, eingebrachter Verschmutzung sowie deren Wechselwirkung zu vermeiden, die Hinweise im Kapitel "Chemische Verfahrenstechnik" berücksichten.
Die anwendungstechnische Empfehlung von Prozesschemikalien (wie z.B. Reinigungsmitteln) bedeutet nicht, dass der Gerätehersteller die Einflüsse der Prozesschemikalien auf das Material des Reinigungsgutes verantwortet. Beachten Sie, dass Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.
Achten Sie bei der Verwendung von Prozesschemikalien (wie z.B. Reinigungsmitteln) unbedingt auf die Hinweise des jeweiligen Herstellers. Setzen Sie die Prozesschemikalien nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein, um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z. B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.
Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Prozesschemikalien, Wasserqualität etc.) vorab mit Miele abgestimmt werden.
Die Wagen, Körbe und Einsätze zur Aufnahme des Spülgutes sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden. Instrumente mit Hohlräumen müssen innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.
Restflüssigkeit enthaltende Gefäße müssen vor dem Einordnen entleert werden.
Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe! Lösemittel in Verbindung mit der Anschmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.
Achten Sie darauf, dass die Edelstahlaußenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.
Nach Arbeiten am Leitungswassernetz muss die Wasserversorgungsleitung zum Reinigungs- und Desinfektionsautomaten entlüftet werden. Andernfalls können Bauteile des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten beschädigt werden.
Beachten Sie die Installationshinweise in der Gebrauchsanweisung und die Installationsanweisung.
Benutzung von Zubehör
Es dürfen nur Miele Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnung der einzelnen Geräte nennt Ihnen Miele.
Es dürfen nur Miele Wagen, Körbe und Einsätze verwendet werden. Bei Veränderung des Miele Zubehörs oder bei Verwendung anderer Wagen und Einsätze kann Miele nicht sicherstellen, dass ein ausreichendes Reinigungs- und Desinfektionsergebnis erreicht wird. Dadurch ausgelöste Schäden sind von der Garantie ausgenommen.
Es dürfen nur Prozesschemikalien eingesetzt werden, die von ihrem Hersteller für das jeweilige Anwendungsgebiet freigegeben sind. Der Hersteller der Prozesschemikalien trägt die Verantwortung für negative Einflüsse auf das Material des Spülgutes und des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten.
Am Gerät angebrachte Symbole

Achtung: Gebrauchsanweisung beachten!

Achtung: Gefahr durch elektrischen Schlag!
Entsorgung des Altgerätes
▶ Bitte beachten, dass das Altgerät durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten kontaminiert sein kann und deshalb vor der Entsorgung dekontaminiert werden muss.
Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Reste von Prozesschemikalien unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!).
Entfernen bzw. zerstören Sie auch den Türverschluss, damit sich Kinder nicht einschließen können. Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
In diesem Miele Reinigungs- und Desinfektionsgerät können wiederaufbereitbare Medizinprodukte aus den Bereichen Dental, HNO und Gynäkologie gereinigt, gespült, thermisch desinfiziert und getrocknet werden.
Dazu sind auch die Informationen der Hersteller der Medizinprodukte (EN ISO 17664) zu beachten.
Anwendungsgebiete:
Instrumente und Zubehör aus den Bereichen:
- Zahnmedizin,
– Gynäkologie,
– Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
Der Begriff Spülgut wird in dieser Gebrauchsanweisung allgemein verwendet, wenn die aufzubereitenden Gegenstände nicht näher definiert sind.
Die Aufbereitung von Instrumenten erfolgt zwecks Standardisierung vorzugsweise durch maschinelle Reinigungsverfahren.
Soweit zum Personal- bzw. Patientenschutz die Desinfektion erforderlich ist, erfolgt diese mittels thermischer Desinfektion, z. B. mit dem DESIN vario TD-Verfahren.
Gemäß dem A 0 -Konzept der EN ISO 15883-1 erfolgt die thermische Desinfektion mit den Parametern 80 °C (+ 5 °C, - 0 °C) und 10 min Einwirkzeit (A 0 600) bzw. mit 90 °C (+ 5 °C, - 0 °C) und 5 min Einwirkzeit (A 0 3000), je nach erforderlicher Desinfektionswirkung. Der Wirkungsbereich des A 0 3000 umfasst auch die Inaktivierung von HBV.
Gegebenenfalls sind für die Desinfektion regional gesetzliche oder amtliche Weisungen zu beachten (z. B. für die BRD gemäß § 18 IfSG).
Die Reinigungsbedingungen sind optimal an die Anschmutzung und Art des aufzubereitenden Spülgutes anzupassen.
Die Verwendung entsprechender Prozesschemikalien ist auf die Reinigungsproblematik abzustimmen.
Das Reinigungsergebnis ist maßgeblich für die Sicherheit der Desinfektion, Sterilisation sowie Rückstandfreiheit und somit für die sichere Wiederverwendung.
Die Reinigung ist für wiederaufzubereitende Medizinprodukte am besten mit dem DESIN vario TD-Verfahren möglich.
Wichtig für die adäquate Reinigung der Instrumente und Geräte ist die Anwendung darauf abgestimmter Beladungssträger (Körbe, Module, Einsätze usw.). Das Kapitel "Anwendungstechnik" gibt dazu Beispiele.
Gemäß EN ISO 15883 ist das Gerät für die Validierung der Prozesse qualifizierbar.

text_image
Miele 1-0 min 8.88 °C ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨ S O O O O→ O S/Hz O S O O P C DOS SPECIAL 93°C-10' varioTD A ⊥① Ein/Aus-Schalter I-0
② Türöffner
③ Zeitanzeige/Anzeige
④ Umschalttaste min für die Anzeige:
- Ist-Temperatur
- abgelaufene Spülzeit
- aktiver Spülblock
⑤ Trocknungstaste 🏠️ mit Kontroll-leuchte
⑥ Starttaste ◇ mit Kontrollleuchte
⑦ Programmablaufanzeige:
Regenerieren
Vorreinigen
Hauptreinigen
* Spülen / Nachspülen
Trocknung
→Programmende
⑧ Kontroll- / Mangelanzeigen:
/ Zulauf / Ablauf
Regeneriersalz
Neutralisationsmittel
* Nachspülmittel
OPC DOS optische Schnittstelle für
den Kundendienst;
bei angeschlossenem
DOS-Modul K 60:
flüssiger Reiniger
⑨ Programmwähler
Stop
A frei programmierbares
Programm
Universal
⊥ Abspülen
Abpumpen
varioTD
SPECIAL 93°C-10'

① Anschluss für DOS-Modul K 60 auf der Geräterückseite
② Siebkombination
③ Vorratsbehälter für Regeneriersalz
④ Vorratsbehälter für Neutralisations mittel mit Dosierwähler
⑤ Füllstandsanzeige für Neutralisationsmittel
⑥ Behälter für pulverförmige Reiniger
⑦ Vorratsbehälter für Nachspülmittel mit Dosierwähler
optional:
Schnittstellenstecker RS 232 auf der Geräterückseite
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Elektrische Türverriegelung
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat ist mit einer elektrischen Türverriegelung ausgestattet.
Die Tür kann nur geöffnet werden, wenn:
■ der Reinigungs- und Desinfektions-automat elektrisch angeschlossen und
■ der Schalter I-0 eingeschaltet ist.
Tür öffnen
- Türöffner bis zum Anschlag drücken, gleichzeitig in die Griffleiste fassen und die Tür öffnen.
⚠️ Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Ende des Programms die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.
Nach dem ersten Wassereinlauf kann die Tür nicht mehr geöffnet werden. Die Tür bleibt bis zum Programmende verriegelt. Von der eletrischen Türverriegelung ausgenommen sind die Programme ABSPÜLEN und ABPUM-PEN .
Soll die Tür im Programmschritt "Trocknung" geöffnen werden können, muss dies durch den Kundendienst nachträglich programmiert werden.
Tür schließen
Tür hochklappen und bis zum Einrasten fest andrücken. Den Türöffner dabei nicht drücken.
Öffnen der Tür mit der Not- entriegelung
Die Notentriegelung darf nur betätigt werden, wenn ein normales Öffnen der Tür nicht mehr möglich ist, z. B. bei einem Stromausfall.
Achtung bei SPECIAL-Programmen, siehe "Sicherheitshinweise und Warnungen"!
Beim Öffnen der Tür unter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungs -bzw. Verätzungsgefahr!
■ Programmwähler auf Ⓥ drehen.
■ Gerät mit Schalter I-0 ausschalten.

■ Notentriegelungsschnur hinter dem Türaußenblech nach unten ziehen.
Um gute Reinigungsergebnisse zu erzielen, benötigt der Reinigungs- und Desinfektionsautomat weiches (kalkarmes) Wasser. Bei hartem Leitungswasser legen sich weiße Beläge auf Spülgut und Spülraumwänden ab. Leitungswasser ab einer Wasserhärte von 4 °dH (0,7 mmol/l) muss deshalb enthältet werden. Das geschieht in der eingebauten Enthärtungsanlage automatisch.
- Die Enthärtungsanlage benötigt Regeneriersalz.
- Der Reinigungs- und Desinfektions-automat muss genau auf die Härte Ihres Leitungswassers programmiert werden.
– Das zuständige Wasserwerk gibt Auskunft über den genauen Härtegrad des Leitungswassers.
Bei schwankender Wasserhärte (z. B. 8 - 17 °dH) immer den höchsten Wert programmieren (in diesem Beispiel 17 °dH).
Die eingebaute Enthärtungsanlage kann von 1 °dH - 35 °dH programmiert werden.
Bei Wasserhärten über 35 °dH muss eine externe Enthärtungsanlage, z. B. Aqua-Softsystem G 7897, angeschlossen werden.
In einem eventuellen späteren Kunden- dienstfall erleichtern Sie dem Techniker die Arbeit, wenn die Leitungswasser- härte bekannt ist.
Tragen Sie bitte deshalb die Leitungswasserhärte ein:
^ dH
Einstelltabelle
*) den Wert 0 nur für Reinigungs- und Desinfektionsautomaten ohne Enthärter einstellen.
**) werkseitige Einstellung
Enthärtungsanlage programmieren
■ Reinigungs- und Desinfektionsautomat ausschalten.
■ Programmwähler auf ▽ stellen.
■ Taste min und ♦ gedrückt halten und gleichzeitig das Gerät mit dem Schalter I-0 einschalten.
In der Anzeige erscheint die aktuelle Programmversion P....
Die Kontrollleuchte 📋 / 🐎 leuchtet.
■ Taste 🚗 1x drücken,
In der Anzeige erscheint E01.
■ Programmwähler eine Schalterstellung nach rechts drehen (1-Uhr-Stellung).
In der Anzeige erscheint die Zahl 19 (werkseitig eingestellte Wasserhärte in °dH).
■ Taste min so oft drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert (Härtegrad in °dH) in der Anzeige erscheint.
Nach Erreichen der Ziffer 35 beginnt der Zähler wieder mit 0.
■ Taste ◇ drücken.
Es wird SP angezeigt.
■ Taste ◇ nochmals drücken.
Der gewünschte Wert wird gespeichert. Die Anzeige erlischt.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Regeneriersalz einfüllen
Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze mit einer Körnung von ca. 1-4 mm, wie z.B. z.B. das Regenerier-salz "BROXAL compact" oder "Calgonit Professional". Verwenden Sie keines-falls andere Salze, z. B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz. Diese können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Enthärters verursachen!
Der Vorratsbehälter fasst ca. 1,2 kg Salz.
⚠️ Versehentliches Füllen des Salzbehälters mit Reiniger führt immer zur Zerstörung des Enthärters! Überzeugen Sie sich bitte vor jedem Füllen des Salzbehälters, dass Sie eine Salzpackung in der Hand halten.
■ Unterkorb herausnehmen.
■ Verschlusskappe abschrauben.
Vor der ersten Salzfüllung: Vorratsbehälter mit ca. 1,0 l Wasser füllen, damit das Salz sich auflösen kann. Nach der Inbetriebnahme befindet sich immer genügend Wasser im Vorratsbehälter.

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SWEET OUT■ Einfülltrichter aufsetzen.
■ Regeneriersalz einfüllen.
Beim Einfüllen läuft ein Teil der Salzsole über.

■ Gewinde und Dichtung des Vorratsbehälters von Salzresten säubern.
■ Verschlusskappe fest zuschrauben.
■ Sofort das Programm ABSPÜLEN ⊥ starten, damit die übergelaufene Salzsole verdünnt und ausgespült wird.
Wenn sich der Programmablauf im Programm ⊥ nach dem Programmstart um einige Minuten verzögert, liegt keine Störung vor. In diesem Fall wird zuerst eine notwendige Regenerierung des Enthärters durchgeführt.
Salzmangelanzeige

Die Regeneration des Enthärters wird automatisch während eines Programmablaufs durchgeführt.
Während dieses Vorgangs leuchtet in der Programmablaufanzeige ①.
■ Regeneriersalz nachfüllen, wenn die Salzmangelanzeige ② ⇌ leuchtet.
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat ist mit je einem Unterkorb und einem Oberkorb ausrüstbar, die nach Art und Form des zu reinigenden und zu desinfizierenden Spülgutes mit unterschiedlichen Einsätzen ausgestattet oder gegen Spezialkörbe ausgetauscht werden können.
Körbe und Einsätze müssen entsprechend der Aufgabenstellung ausgewählt werden.
Ausstattungsbeispiele und Hinweise zu den einzelnen Anwendungsgebieten finden Sie auf den nächsten Seiten.
Prüfen Sie vor jedem Programmstart folgende Punkte (Sichtkontrolle):
- Ist das Spülgut spültechnisch richtig eingeordnet/angeschlossen?
- Sind die Lumen/Kanäle von Hohlkörperinstrumenten für die Spülflotte durchgängig?
- Sind die Sprüharme sauber und können sie frei rotieren?
- Ist die Siebkombination frei von groben Verschmutzungen (vorhandene große Teile entfernen, evtl. Siebkombination reinigen)?
- Ist der Korbadapter zur Wasserversorgung der Sprüharme bzw. der Düsen richtig angekoppelt?
- Sind die Behälter mit den Prozesschemikalien ausreichend gefüllt?
Prüfen Sie nach jedem Programmende folgende Punkte:
- Kontrollieren Sie das Reinigungsergebnis des Spülgutes mittels Sichtkontrolle.
- Befinden sich sämtliche Hohlkörperinstrumente noch auf den entsprechenden Düsen?
⚠ Instrumente, die sich während der Aufbereitung von den Adaptern gelöst haben, müssen noch einmal aufbereitet werden.
- Sind die Lumen der Hohlkörperinstrumente durchgängig?
- Sind die Düsen und Anschlüsse fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?
Proteinnachweis
Das Reinigungsergebnis sollte stichprobenartig durch proteinanalytische Kontrollen überprüft werden, z.B. mit dem Miele Test-Kit.
Spülgut einordnen
- Das Spülgut grundsätzlich so einordnen, dass alle Flächen vom Wasser umspült werden können. Nur dann kann es sauber werden!
- Das Spülgut darf nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken.
- Instrumente mit Hohlräumen müssen innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.
- Bei Instrumenten mit engen, langen Hohlräumen muss vor dem Einsetzen in eine Spülvorrichtung bzw. beim Anschluss an eine solche die Durchspülbarkeit sichergestellt sein.
- Hohlgefäße mit den Öffnungen nach unten in die entsprechenden Körbe und Einsätze stellen, damit das Wasser ungehindert ein- und austreten kann.
- Spülgut mit tiefem Boden möglichst schräg einstellen, damit das Wasser ablaufen kann.
- Hohe schlanke Hohlgefäße möglichst im mittleren Bereich der Körbe einordnen. Dort werden sie von den Spülstrahlen besser erreicht.
- Leichtes Spülgut mit einem Abdecknetz (z.B. A 6) sichern bzw. Kleinteile in eine Kleinteilesiebschale legen, damit sie nicht die Sprüharme blockieren.
- Wagen oder Körbe mit Adapter müssen richtig ankoppeln.
-
Die Sprüharme dürfen nicht durch zu hohe oder nach unten durchstehende Teile blockiert werden.
-
Nur spültechnisch einwandfreie Instrumente aus Instrumentenstahl verwenden, um Korrosion zu vermeiden.
- Vernickelte Instrumente und Instrumente mit farbeloxiertem Aluminium sind für die maschinelle Aufbereitung ungeeignet.
- Thermostabile Kunststoffteile verwenden.
- Einweginstrumente dürfen auf keinen Fall aufbereitet werden.
Vorabräumen
■ Spülgut vor dem Einordnen entleeren, ggf. seuchengesetzliche Bestimmungen beachten.
⚠️ Reste von Säuren und Lösungsmittel, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen, dürfen nicht in den Spülraum gelangen.
Instrumentenentsorgung
Kontaminierte Instrumente sollen ohne Vorbehandlung direkt in den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten gegeben werden (Trockenentsorgung).
Gefederter Adapter Wasserversorgung
Der gefederte Adapter zur Wasserversorgung der Körbe bzw. Injektorwagen muss beim Einschieben in den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten richtig ankoppeln, d.h. er muss um 4-5 mm höher als die Wasserzuführung in dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten eingestellt sein.
Ist das nicht der Fall, verstellbaren Adapter entsprechend anpassen.

Vordere und hintere Hälfte frei für Einsätze, z. B. E 800 und E 801. Mittelachse mit Haltegitter und 10 Düsen in Silikonaufnahmen für Hohlkörperinstrumente. Sie dienen der Direkteinspritzung, damit die Lumen der Hohlkörperinstrumente von der Flotte durchströmt und adäquat gereinigt und desinfiziert werden.
⚠️ Wegen der Verletzungsgefahr bei beidseitig spitzen Instrumenten oder bei der stehenden Einordnung von Instrumenten mit nach oben weisenden Sonden, sollte die Beladung von hinten nach vorn und die Entladung umgekehrt vorgenommen werden.
⚠️ Hohlkörperinstrumente müssen mit gefilterter Pressluft von Innen getrocknet werden! Dabei gleichzeitig die Durchgängigkeit prüften.

für die Aufnahme von Einsätzen und Siebschalen, z. B. E 802 und E 146.

für die Aufnahme von Einsätzen, z. B. E 800 und E 806.
Dental
Für die Aufbereitung von Hand- und Winkelstücken wird eine spezielle Aufnahme AUF 2 (nachkaufbares Zubehör) im Oberkorb O 801/2 benötigt. Der Aufnahme AUF 2 liegt eine Gebrauchsanweisung "Einsatz für Übertragungsinstrumente" bei.
Hand- und Winkelstücke mit Lichtleitstab sind als beständig anzusehen, während Lichtfaserbündel einem schnelleren Verschleiß unterworfen sein können.
Schon bei der Patientenbehandlung soll darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Behandlungsrückstände wie Zahnzement, Polierpaste oder ähnliches an den Instrumenten verbleibt (evtl. durch Abstreifen am Tupfer).
Nach der Thermodesinfektion ist die manuelle Nachreinigung gem. Biostoff-verordnung ohne Infektionsgefährdung möglich.
Rhodiumbedampfte Mundspiegel müssen aufgrund ihrer empfindlichen Oberfläche so eingeordnet werden, dass sie nicht mechanisch Schaden nehmen. Nicht alle Glas-hinterlegten Spiegel sind maschinell aufbereitbar.

für 11 Tray-Unterteile/Tabletts im Unterkorb.

für 3 E 146 oder 3 E 363 Siebschalen.

für 8 Tray-Halbschalen im Unterkorb.

für 8 Mundspülgläser.
Mundspülgläser vorzugsweise nur im Oberkorb aufbereiten. Im Unterkorbbereich kann es aufgrund größerer Temperaturwechsel und Mechanik zu vermehrter Spannungs-risskorrosion kommen.
HNO

für Ohrentrichter und Ohren- und Nasenspekula.
■ Die Spekula in geöffnetem Zustand in den Einsatz stellen, damit alle Flächen von der Spülflotte erreicht werden.
Die dünne Verchromung in Ohrtrichtern kann sehr empfindlich gegenüber Neutralisationsmitteln sein.
GYN

für die Aufnahme von gynäkologischen Spekula.
Den Einsatz entsprechend der Abbildung beladen.
Einteilige Spekula:
■ Geöffnet zwischen die Streben des Einsatzes stellen.
Zeiteilige Spekula:
■ Unterteile in die schmalen Fächer des Einsatzes stellen, in der Abbildung links.
■ Oberteile in die breiten Fächer des Einsatzes stellen, in der Abbildung rechts.
Die Spekula jeweils zwischen zwei Streben einordnen, damit sie sich nicht berühren oder gegenseitig abdecken.
| allgemeine Hinweise | |
| Wirkung Maßnahme | |
| Werden Elastomere (Dichtungen und Schläuche) und Kunststoffe des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten beschädigt, kann dies z. B. zum Quellen, Schrumpfen, Verhärten, Verspröden der Materialien und zur Rissbildung in den Materialien führen. Sie können deshalb ihre Funktion nicht erfüllen, wodurch es in der Regel zu Undichtigkeiten kommt. | – Ursachen der Schädigung sind festzustellen und abzustellen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlossene Prozesschemikalien", "eingebrachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung". |
| Eine starke Schaumentwicklung während des Programmablaufs beeinträchtigt die Reinigung und Spülung des Spülgutes. Aus dem Spülraum austretender Schaum kann zu Sachäden am Reinigungs- und Desinfektionsautomaten führen.Bei Schaumentwicklung ist grundsätzlich der Reinigungsprozess nicht standardisiert und nicht validiert. | – Ursachen der Schaumbildung sind festzustellen und abzustellen.– Das Aufbereitungsverfahren muss regelmäßig kontrolliert werden, um Schaumbildung zu erkennen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlossene Prozesschemikalien", "eingebrachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung". |
| Eine Korrosion des Edelstahls des Spülraums und des Zubehörs kann ein unterschiedliches Erscheinungsbild haben:– Rostbildung (rote Flecken/Verfärbungen),– schwarze Flecken/Verfärbungen,– weiße Flecken/Verfärbungen (glatte Oberfläche ist angeätzt).Eine Lochfraßkorrosion kann zu Undichtigkeiten des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten führen. Je nach Anwendung kann die Korrosion das Reinigungs- und Spülergebnis beeinträchtigen (Laboranalytik) oder eine Korrosion des Spülguts (Edelstahl) induzieren. | – Ursachen der Korrosion sind festzustellen und abzustellen.Siehe auch Informationen zu "ange-schlosse Prozesschemikalien", "einge-brachte Verschmutzung" und "Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung". |
Chemische Verfahrenstechnik
| angeschlossene Prozesschemikalien | |
| Wirkung Maßnahme | |
| Die Inhaltsstoffe der Prozesschemikalien haben einen starken Einfluss auf die Haltbarkeit und Funktionalität (Förderleistung) der Dosiersysteme. Die Dosiersysteme (Dosierschläuche und Pumpe) sind in der Regel für einen bestimmten Typ an Prozesschemikalien ausgelegt.Allgemeine Einteilung:– alkalische bis pH-neutrale Produkte,– saure bis pH-neutrale Produkte, | – Die Hinweise und Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien sind zu berücksichtigen.– Regelmäßige Sichtprüfung des Dosiersystems auf Schäden durchführen.– Regelmäßige Prüfung der Förderleistung des Dosiersystems durchführen. |
| Die Prozesschemikalien können die Elastomere und Kunststoffe des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten und des Zubehörs schädigen. | – Die Hinweise und Empfehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien sind zu berücksichtigen.– Regelmäßige Sichtprüfung aller frei zugänglichen Elastomere und Kunststoffe auf Schäden durchführen. |
| Folgende Prozesschemikalien können zu einer starken Schaumbildung führen:– tensidhaltige Reinigungsmittel und Klarspüler,– Emulgatoren.Die Schaumbildung kann auftreten:– im Programmblock, in dem die Prozesschemikalie dosiert wird,– im darauf folgenden Programmblock durch Verschleppung,– bei Klarspüler im folgenden Programm durch Verschleppung. | – Die Prozessparameter des Reini-gungsprogramms, wie Dosiertempe-ratur, Dosierkonzentartion usw.,müssen so eingestellt werden, dass der Gesamtprozess schaumarm/-frei ist.– Hinweise des Herstellers der Pro-zesschemikalien beachten. |
| Entschäumer, speziell auf Silikonbasis, können zu Folgendem führen:– Beläge im Spülraum,– Beläge auf dem Spülgut,– Elastomere und Kunststoffe des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten schädigen,– bestimmte Kunststoffe (z.B. Polycarbonate, Plexiglas, usw.) des Spülgutes angreifen. | – Entschäumer nur in Ausnahmefällen verwenden, bzw. wenn sie für den Prozess unbedingt notwendig sind.– Periodische Reinigung des Spülraumes und des Zubehörs ohne Spülgut und ohne Entschäumer mit dem Programm SPECIAL 93°C-10’.– Rücksprache mit Miele halten. |
Chemische Verfahrenstechnik
| eingebrachte Verschmutzungen | |
| Wirkung Maßnahme | |
| Folgende Stoffe können zu einer star-ken Schaumentwicklung beim Reinigen und Spülen führen:- Behandlungsmittel z.B. Desinfek-tionsmittel, Spülmittel usw.- allgemein schaumaktive Stoffe wie Tenside. | - Spülgut vorher ausreichend mit Was-ser aus- bzw. abspülen.- Reinigungsprogramm mit ein- oder mehrmaligem kurzen Vorspülen mit Kalt- oder Warmwasser wählen. |
| Folgende Stoffe können zu einer Korro-sion des Edelstahls der Spülkammer und des Zubehörs führen:- Salzsäure,- sonstige chloridhaltige Stoffe z.B.Na-truimchlorid usw.- konz. Schwefelsäure,- Chromsäure,- Eisenpartikel und -späne. | - Spülgut vorher ausreichend mit Was-ser aus- bzw. abspülen.- Spülgut nur tropftrocken auf die Wa-gen, Körbe, Einsätze stellen und in den Spülraum einbringen. |
| Reaktion zwischen Prozesschemikalien und Verschmutzung | |
| Wirkung Maßnahme | |
| Stark proteinhaltige Anschmutzungen wie Blut können mit alkalischen Prozesschemikalien zu einer starken Schaumbildung führen. | – Reinigungsprogramm mit ein- oder mehrmaligem kurzen Vorspülen mit Kaltwasser wählen. |
| Unedle Metalle wie Aluminium, Magnesium, Zink können mit stark sauren oder alkalischen Prozesschemikalien Wasserstoff freisetzen (Knallgasreaktion). | – Hinweise der Hersteller der Prozesschemikalien beachten. |
Dosierung von Prozesschemikalien
⚠️ Verwenden Sie nur spezielle Prozesschemikalien für Reinigungs und Desinfektionsautomaten und beachten Sie die Anwendungsempfehlungen der Hersteller. Beachten Sie unbedingt deren Hinweise zu toxikologisch unbedenklichen Restmengen.
Nachspülmittel einfüllen
Nachspülmittel ist erforderlich, damit das Wasser als Film von dem Spülgut abläuft und das Spülgut nach dem Spülen leichter trocknet. Das Nachspülmittel (z.B. Mielclear) wird in den Vorratsbehälter gefüllt und in der eingestellten Menge automatisch dosiert.
⚠️ Den Nachspülmittelbehälter nur mit Nachspülmittel für Reinigungs- und Desinfektionsautomaten füllen. Auf keinen Fall Reiniger einfüllen. Dies führt immer zur Zerstörung des Nachspülmittelbehälters!
■ Tür waagerecht öffnen.

■ Öffnungstaste des Vorratsbehälters in Pfeilrichtung drücken, bis die Klappe aufspringt.

■ Nachspülmittel nur so lange einfüllen, bis es an der Einfüllöffnung sichtbar ist.
Der Vorratsbehälter fasst ca. 125 ml.
■ Klappe bis zum deutlichen Einrasten schließen, da sonst Wasser während des Spülens in den Vorratsbehälter eindringen kann.
Dosierung von Prozesschemikalien
■ Eventuell verschüttetes Nachspülmittel gut abwischen, um starke Schaumbildung im folgenden Spülprogramm zu vermeiden.
Die Klappe bleibt immer geschlossen. Sie darf nur zum Nachfüllen von Nachspülmittel geöffnet werden!
Nachspülmittelmangelanzeige

flowchart
graph TD
A["PC DOS"] --> B["S"]
A --> C["T"]
A --> D["W"]
A --> E["WT"]
A --> F["DC"]
A --> G["DC"]
A --> H["DC"]
A --> I["DC"]
A --> J["DC"]
A --> K["DC"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
style G fill:#ccf,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
style I fill:#ccf,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
■ Den Vorratsbehälter mit Nachspülmittel auffüllen, wenn die Nachspülmittelmangelanzeige ✉ aufleuchtet.
Nachspülmitteldosierung ein-
stellen

text_image
345878Der Dosierwähler (Pfeil) in der Einfüllöffnung ist von 3 bis 8 einstellbar, das entspricht 3 - 8 ml. Serienmäßig ist er auf 3 ml eingestellt.
Bleiben Flecken auf dem Spülgut zurück:
■ Dosierwähler höher einstellen.
Bleiben Wolken und Schlieren auf dem Spülgut zurück:
■ Dosierwähler niedriger einstellen.
Neutralisationsmittel einfüllen
Wenn sich mit der Zeit Verfärbungs- und Korrosionsflecken auf den Instrumenten, besonders im Gelenkbereich einstellen, kann mit speziellen Säuren neutralisiert werden (ggf. den Miele Kundendienst fragen).
Neutralisationsmittel (pH-Einstellung: sauer) bewirkt ebenfalls, dass Reste alkalischer Reiniger auf der Oberfläche des Spülgutes neutralisiert werden. Das Neutralisationsmittel wird im Programmabschnitt Spülen 2 nach der Hauptreinigung automatisch dosiert. Dazu muss der Vorratsbehälter in der Tür des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten gefüllt sein.
Der Vorratsbehälter fasst ca. 180 ml.

■ Schraubverschluss öffnen.

■ Neutralisationsmittel solange einfüllen, bis die Füllstandsanzeige (Pfeil) dunkel ist, evtl. Trichter benutzen.
■ Schraubverschluss zuschrauben und evtl. verschüttetes Neutralisationsmittel gut abwischen.
Neutralisationsmittelmangel- anzeige

flowchart
graph TD
A["PC DOS"] --> B["Process Icon"]
B --> C["Arrow pointing to 'PC' symbol"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
■ Den Vorratsbehälter für Neutralisationsmittel auffüllen, wenn die Neutralisationsmittelmangelanzeige 🚙️ aufleuchtet.
Werkseitig ist die Dosierung auf 6 ml eingestellt.
Bei Bedarf kann die Dosiermenge durch den Miele Kundendienst angepasst werden.
Beim Einsatz mildalkalischer Reiniger sollte ein Neutralisationsmittel auf der Basis von Phosphorsäure verwendet werden.
Beim Einsatz eines neutralen enzymatischen Flüssigreinigers ist ein Neutralisationsmittel auf der Basis von Zitronensäure einzusetzen.
Reiniger zugeben
⚠️ Verwenden Sie nur Reiniger für Reinigungs- und Desinfektionsautomaten. Keine Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler verwenden!
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat kann auf Wunsch mit einem DOS-Modul K 60 (Dosierpumpe für flüssige Reiniger) ausgerüstet werden. Das DOS-Modul wird extern angeschlossen. Dosiersystem entlüften und Dosiermenge einstellen siehe Kapitel "Programmierfunktionen".
Vorzugsweise empfehlen wir die Dosierung von Flüssigreiniger über das DOS-Modul (Option).
⚠️Bei pulverförmigem Reiniger Staubinhalation vermeiden! Werden Reiniger verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Erstücken führen.
Vor dem Programmstart pulverförmigen Reiniger in den Reinigerbehälter füllen (außer bei den Programmen ⊥ ABSPÜLEN und ⇌ ABPUMPEN).
Dosierungsbeispiel:
Im Programmabschnitt "Hauptreinigen" laufen ca. 6,5 l Wasser ein. Bei einer Reinigerkonzentration von ca. 3 g/l entspricht das ca. 20 g Reiniger.
Evtl. abweichende Herstelleranga- ben beachten!
Dosierung von Prozesschemikalien

■ Verschlussknopf drücken. Die Behälterklappe springt auf.
Nach einem Spülprogramm ist die Behälterklappe bereits geöffnet.

■ Reiniger in Kammer II füllen.
■ Behälterklappe schließen.
⚠️ Nach dem Programmablauf kon- trollieren, ob sich der Reiniger voll- ständig gelöst hat.
Ist das nicht der Fall, muss das Programm wiederholt werden.
Bei der Auswahl der Reiniger sollten auch aus ökologischen Gründen stets folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden:
■ Welche Alkalität wird zur Lösung des Reinigungsproblems benötigt?
■ Wird zur Pigmententfernung Aktiv-chlor als Inhaltsstoff zur Desinfektion oder Oxydation benötigt?
■ Sind Tenside besonders zur Dispergierung und Emulgierung erforderlich?
■ Für die thermischen Desinfektionsprogramme sollte ein geeigneter mildalkalischer aktivchlorfreier Reiniger eingesetzt werden.
Spezielle Verschmutzungen können unter Umständen andere Zusammenstellungen von Reiniger und Zusatzmitteln erforderlich machen. Der Miele Kundendienst wird Sie in diesen Fällen beraten.

■ Tür schließen.
■ Wasserhähne aufdrehen.
■ Schalter I-0 drücken.
In der Ⓥ Position des Programmwählers leuchtet in der Anzeige ein Punkt.
Programm starten
Machen Sie die Wahl des Programms stets von der Art und dem Verschmutzungsgrad des Spülgutes abhängig. In der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung sind die Programme und deren Anwendungsbereiche beschrieben.
■ Programmwähler nach links oder rechts auf das gewünschte Programm drehen.
In der Anzeige wird die erste Spültemperatur des gewählten Programms angezeigt, außer bei ⊥ und ↓.
Die Kontrollleuchte neben der Taste ◆ blinkt.
Zusatzfunktion Trocknung 🎨 wählen
Unmittelbar nach der Anwahl eines Programms kann die Zusatzfunktion "Trocknung" zugeschaltet werden, außer bei den Programmen ⊥ und ↓.
Dazu:
■ Taste 🎨 drücken.
Die Trocknung erfolgt durch Heizungs- taktung für 10 Min. Die Gesamtlaufzeit des Programms verlängert sich ent- sprechend.
■ Starttaste ◇ drücken.
In der Anzeige wird die Ist-Temperatur angezeigt.
Die Kontrollleuchte neben der Taste leuchtet.
Während des Programmablaufs sind die anderen Programme gesperrt. Wird der Programmwähler auf ein anderes Programm gedreht, erlischt die Anzeige. Die Werte werden erneut angezeigt, wenn der Programmwähler wieder auf dem gerade laufenden Programm steht.
Während des Programmablaufs kann zwischen den folgenden Anzeigen umgeschaltet werden:
- Ist-Temperatur,
- abgelaufene Programmdauer und
- aktiver Spülblock:
1 = Vorreinigen 1
2 = Vorreinigen 2
3 = Hauptreinigen 1
4 = Hauptreinigen 2
5 = Chemische Desinfektion *
6 = Spülen 1
7 = Spülen 2
8 = Spülen 3
9 = Spülen 4
10 = Nachspülen 1
11 = Nachspülen 2
13 = Trocknung
■ Taste min C drücken, um zwischen den Anzeigen umzuschalten.
Programmablaufanzeige
Die Kontrollleuchte des aktiven Programmabschnitts leuchtet während des Programmablaufs:
Regenerieren
Vorreinigen 1 + 2
Hauptreinigen 1 + 2 *
* Spülen 1 - 4 / Nachspülen 1 + 2
Trocknung
→Programmende (Programmparameter erreicht)
* Im frei programmierbaren Programm A kann auch der Spülblock 5 (Chemische Desinfektion) als zusätzlicher Spülschritt programmiert sein. Chemisches Desinfektionsmittel kann nicht dosiert werden!
Wenn der Spülblock 5 aktiv ist, leuchtet in der Programmablaufanzeige die Kontrollleuchte ///.
Programmende
Das Programm ist ordnungsgemäß beendet, wenn die Kontrollleuchte → in der Programmablaufanzeige leuchtet und die Kontrollleuchte ◇ erlischt. In der Mitte der Anzeige wird eine □ angezeigt, alle anderen Kontrollleuchten erzeugen ein Lauflicht.
Serienmäßig ertönt gleichzeitig der Summer für max. 30 sek.
Die Funktion des Summers ist änderbar, siehe Kapitel "Programmierfunktionen".
Mit der Taste min ^°C kann die Gesamtlaufzeit des abgelaufenen Programms oder die aktuelle Isttemperatur abgerufen werden.
Sofort nach Programmende sollte die Tür des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten für 10 - 15 min ca. 10 cm weit geöffnet werden. Wenn Sie den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten erst nach dieser Zeit entladen, erreichen Sie eine gute Trocknung durch Eigenwärme und verhindern Korrosion.
Programmabbruch
⚠️ Im Falle eines Programmabbruchs muss das Spülgut erneut aufbereitet werden!
Programmabbruch durch Störung
Das Programm bricht vorzeitig ab und in der Anzeige wird eine Fehlermeldung "F.." ausgegeben.
Je nach Ursache müssen entsprechende Maßnahmen zur Störungsbehebung ergriffen werden. Das weitere Vorgehen wird im Kapitel Störungshilfe beschrieben.
Manueller Programmabbruch
Ein bereits begonnenes Programm sollte nur in zwingenden Fällen abgebrochen werden, z.B. wenn sich das Spülgut stark bewegt.
Bei der Leistungsqualifizierung muss zur Beurteilung der Reinigung vor der Desinfektionsstufe abgebrochen werden (gemäß EN ISO 15883-1).
⚠️ Bei amtsärztlicher Feststellung des Seuchenfalles darf das kontami-nierte Wasser auf keinen Fall ohne vorherige Desinfektion abgepumpt werden!
■ Programmwähler auf ▽ drehen.
Das Programm wird nach ca. 2 sek abgebrochen.
■ Tür öffnen 🔍.
⚠ Vorsicht! Das Spülgut kann heiß sein. Es besteht Verbrühungs- bzw. Verbrennungsgefahr.
■ Teile standsicher einordnen, ggf. Infektionsschutz-Maßnahmen beachten und Handschuhe tragen.
■ Wenn erforderlich, pulverförmigen Reiniger nachdosieren.
■ Tür schließen.
■ Programm ↓starten.
Das Spülwasser wird abgepumpt.
■ Programm neu wählen und starten.
Programm SPECIAL 93°C-10' und bei amtsärztlich festgestelltem Seuchenfall:
■Programm erneut starten.
In der Anzeige wird eine evtl. notwendige Temperaturausgleichszeit rückwärts zählend angezeigt.
Ausschalten
■ Schalter I-0 drücken und heraus-springen lassen.
Das Öffnen der Tür ist wegen der elektrischen Türverriegelung nur mit eingeschaltetem Schalter I-0 möglich (siehe "Tür öffnen und schließen").
Dokumentieren Sie jede Änderung der werkseitigen Einstellung für einen eventuellen späteren Kundendienstfall.
Tragen Sie dazu die jeweilige Änderung in dem vorgesehenen Feld ein.
Allgemeine Hinweise:
- Unbelegte Wahlschalterpositionen werden durch einen Balken (-) im mittleren Anzeigenelement dargestellt.
- Die Programmierebene kann über die Schalterstellung abgefragt werden. Sie wird jeweils mit E . angezeigt.
- Bei der Aufbereitung von Medizinprodukten müssen Programm- bzw. Dosierveränderungen dokumentiert werden (MPBetreibV). Reinigungs- und Desinfektionsleistung sind ggf. erneut zu validieren.
Für alle Programmierfunktionen gilt:
Programmiermodus aktivieren
■ Programmwähler auf ▽ stellen.
■ Gerät ausschalten.
■ Taste min und ♦ gedrückt halten, gleichzeitig Schalter I-0 drücken.
In der Anzeige wird die aktuelle Programmversion P.. angezeigt. Die Kontrollleuchte 12 / leuchtet.
Werte speichern und Programmiermodus beenden
■ Taste ◇ drücken.
In der Anzeige erscheint SP.
■ Taste ☐ nochmals drücken.
Die Veränderung wird gespeichert.
Programmiermodus ohne Speichern beenden
■ Den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit Schalter I-0 ausschalten.
Die Veränderung wird verworfen.
Dosierung mit DOS 1
Dosierkonzentration einstellen
Die Dosierkonzentration muss ausschließlich für flüssige Reiniger eingestellt werden. Sie ist entsprechend den Angaben des Herstellers bzw. entsprechend den Erfordernissen einzustellen.
Bei Dosierung von pulverförmigem Reiniger über das Türdosiergerät darf der Wert nicht verändert werden.
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 drücken, bis E02 angezeigt E02 wird.
■ Programmwähler auf // stellen.
ohne angeschlossenes DOS-Modul: 10 = 10 sek Dosierdauer mit angeschlossenem DOS-Modul: 1.00 = 1,0 % Dosierkonzentration
■ Taste ☐ so oft drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert angezeigt wird, z.B. 0.50. 0.50 Die Dosierzeit/Dosierkonzentration ist eingestellt.
eingestellte Dosierkonzentration: ____
Dosiersystem entlüften
Das Dosiersystem muss nur dann entlüftet werden, wenn:
– die Dosierkonzentration erstmalig eingestellt wurde,
– der Vorratsbehälter des flüssigen Reinigers leergesaugt und nicht rechtzeitig aufgefüllt wurde.
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 drücken, bis E02 angezeigt E02 wird.
■ Programmwähler auf A stellen. dol
■ Taste ☐ drücken.
Das Dosiersystem wird automatisch entlüftet. Die Entlüftung ist beendet, wenn ☐ angezeigt wird.
■ Programmiermodus beenden. Danach Programm ⊥ starten. Die nach der Entlüftung in den Spülraum eingeflossenen Medien werden verdünnt und ausgespült.
Summer
Ein Summer ist für folgende Funktionen programmierbar:
- Programmendeanzeige, konstanter Ton,
- Fehlermeldung, Tonfolge im 1 sek -Rhythmus, und
- Signal zur Probenentnahme, Tonfolge 3 x kurz im Wechsel mit 2 sek Pause. Die Probenentnahme muss vom Miele Kundendienst programmiert werden.
Die in der Anzeige dargestellten Ziffer entsprechen den folgenden Einstellungen:
20 Summer ausgeschaltet
21 Programmendeanzeige (werkseitige Einstellung)
22 Fehlermeldung
23 Programmendeanzeige + Fehlermeldung
24 Signal zur Probenentnahme
25 Programmendeanzeige + Signal zur Probenentnahme
26 Fehlermeldung + Signal zur Probenentnahme
27 Programmendeanzeige + Fehlermeldung + Signal zur Probenentnahme.
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
| ■ Taste 🎨 drücken, bis E04 angezeigt wird. | E04 |
| ■ Programmwähler auf 🎨 stellen. | 21 |
| ■ Taste 🎨 drücken oder gedrückt halten, bis die gewünschte Ziffer angezeigt wird, z.B. 26. | 26 |
eingestellter Wert: ____
Der Summer ertönt bei der festgelegten Einstellung für 30 sek.
Um ihn vorzeitig abzuschalten:
– den Programmwähler auf Ⓥ stellen,
- Taste min drücken,
– die Netzspannung unterbrechen, z.B. die Tür öffnen.
Programmparameter ändern
Die Reinigungsprogramme A, // und varioTD können an spültechnische Anforderungen angepasst werden. Dazu können Temperatur und Wirkzeit in den Programmblöcken Hauptreinigen 1 und Nachspülen 2 verändert werden.
Die werkseitigen Einstellungen von Temperatur und Wirkzeit in den einzelnen Programmblöcken sind in der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung aufgeführt.
Eine durchgeführte Änderung sollte dokumentiert werden, z.B. handschriftlich in der entsprechenden Spalte der Programmübersicht.
Im Programm SPECIAL 93°C-10' sind die Programmparameter im Programm-block Hauptreinigen 1 nicht veränderbar!
Einstellbarer Wertebereich für die Temperatur:
- 30 °C - 93 °C in den Programmen A und varioTD,
- 30 °C - 70 °C im Programm ///.
Temperaturen über 55°C führen zur Blutdenaturierung und ggf. Fixierung. Beim Programm "varioTD" die Erfordernisse der jeweils angemessenen Infektionsprophylaxe beachten!
Einstellbarer Wertebereich für die Wirkzeit:
- 1 - 15 min.
Temperatur ändern
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 so oft drücken oder gedrückt halten, bis die Ebene des zu ändernden Programmblockes in der Anzeige erscheint. E09 für Hauptreinigen 1 E25 für Nachspülen 2
■ Programmwähler auf das zu verändernde Programm °C_65 stellen, z. B. ///.
■ Taste min drücken oder gedrückt halten, bis der ge- °C _ 70 wünschte Wert angezeigt wird, z.B. 70 °C.
Wirkzeit ändern
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 so oft drücken oder gedrückt halten, bis die Ebene des zu ändernden Programmblockes in der Anzeige erscheint. E10 für Hauptreinigen 1 E26 für Nachspülen 2
■ Programmwähler auf das zu verändernde Programm min ^-1 stellen, z. B. ///.
■ Taste min -drücken oder gedrückt halten, bis der gewünschte Wert angezeigt wird, z. B. 10.
Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 so oft drücken oder gedrückt halten, E33 bis E33 in der Anzeige erscheint.
■ Programmwähler auf ein Programm stellen.
werkseitige Grundeinstellung: 00
Elektronik wurde umprogrammiert: PP
■ Wenn PP angezeigt wird, Taste min-c drücken. 00, die werkseitige Grundeinstellung ist wieder hergestellt.
Die Programmierung des Enthärters wurde auf die werkseitige Grundeinstellung zurückgesetzt. Eine Neueinstellung ist erforderlich, siehe Kapitel "Enthärtungsanlage programmieren".
Programmveränderungen in dem frei programmierbaren Programm A bleiben erhalten.
Uhrzeit und Datum einstellen
In der seriellen Schnittstelle sind Datum und Uhrzeit hinterlegt. Die Daten werden beim Protokolldruck ausgegeben.
Datum und Uhrzeit sind einstellbar, z.B. um von Sommer- auf Winterzeit umzustellen.
Die einzelnen Werte von Uhrzeit und Datum werden mit der Position des Programmwählers aktiviert:
1-Uhr-Stellung: Kalendertag 01 - 31
2-Uhr-Stellung: Monat 01 - 12
3-Uhr-Stellung: Jahr 00 - 99 = 2000 - 2099
4-Uhr-Stellung: Stunden 00 - 23
5-Uhr-Stellung: Minuten 00 - 59
Bei Anwahl der Ebene E34 ohne aktivierte serielle Schnittstelle wird auf allen Programmwählerpositionen ein - in der Anzeige dargestellt.
Arbeitsschritt Anzeige / Ergebnis
■ Taste 🚗 so oft drücken oder gedrückt halten, bis E34 E34 in der Anzeige erscheint.
Vor dem nächsten Arbeitsschritt ca. 30 sek warten. Die Steuerung liest die aktuellen Werte aus.
■ Programmwähler auf die Position des zu ändern-10 den Wertes stellen, z.B. 4-Uhr-Stellung, um die Stunden einzustellen.
■ Taste min so oft drücken oder gedrückt halten, bis 11 der gewünschte Wert angezeigt wird, z.B. 1 x.
Die geänderten Werte werden an die Schnittstelle übertragen, nachdem die Werte gespeichert wurden und der Programmiermodus beendet ist.
Deshalb vor dem Ausschalten des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten ca.
30 sek warten!
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat bietet die Möglichkeit, Aufbereitungsprozesse zu dokumentieren (Prozessdokumentation).
Die Prozessdokumentation kann wahlweise über eine externe Software oder einen externen Drucker erfolgen.
Dazu ist der Reinigungs- und Desinfektionsautomat auf der Geräterückseite mit einer seriellen Schnittstelle ausgestattet.
Die Schnittstellenkonfiguration erfolgt durch den Miele Kundendienst
Prozessdokumentation mit externer Software
Zur digitalen Archivierung wird die Prozessdokumentation an externe Dokumentationssoftware übertragen.
Prozessdokumentation mit Protokolldrucker
Die Prozessprotokolle werden über einen direkt angebundenen Protokolldrucker ausgedruckt und in Papierform archiviert.
Nur Datenendgeräte (z.B. Drucker) verwenden, die nach EN/IEC 60950 approbiert sind.
Während des Programmablaufs welden u.a. folgende Daten protokolliert:
– Datum und Gerätenummer
- Programmstart und Programmname
- verwendete Spülblöcke
- Dosiersystem mit Dosiertemperatur und ggf. Dosiersollmenge
- Sollwerte für Temperatur und Wirkzeiten
- minimale Temperatur während der Wirkzeit
- alle Störungen (z.B. Wassereinlauf defekt)
- Programmende
– Warnhinweise, z. B. Salzmangel
Die Protokolle können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch ausgegeben werden.
Weitere Informationen zu geeigneten Druckern und Softwarelösungen erhalten Sie beim Miele Vertrieb oder Miele Kundendienst.
Wartung
Periodische Wartungen müssen für diesen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten nach 1000 Betriebsstunden oder alle 12 Monate, spätestens nach 18 Monaten durch den Miele Kunden-dienst erfolgen.
Die Wartung umfasst folgende Punkte:
– elektrische Sicherheit nach VDE 0701/0702,
- Türmechanik und Türdichtung,
- Verschraubungen und Anschlüsse im Spülraum,
– Wasserzu- und -ablauf,
– interne und externe Dosiersysteme,
– Sprüharme,
– Siebkombination,
- Sammeltopf mit Ablaufpumpe und Rückschlagventil,
- alle Körbe, Einsätze und Module, falls vorhanden:
- Dampfkondensator,
– den angeschlossenen Drucker.
Im Rahmen der Wartung wird die Funktionskontrolle folgender Punkte durchgeführt:
– ein Programmablauf als Probelauf,
- eine thermoelektrische Messung,
- eine Dichtigkeitsprüfung,
- alle sicherheitsrelevanten Messsysteme (Anzeige von Fehlerzuständen).
Prozessvalidierung
Die angemessene Leistung der Reinigungs- u. Desinfektionsverfahren in der Routine hat der Betreiber sicherzustellen.
In einigen Ländern wird dieses auch durch nationale Gesetze, Verordnungen oder Empfehlungen gefordert. In Deutschland sind dies z. B. MPBetreibV, RKI-Richtlinien und die gemeinsame Validierungsleitlinie der DGKH, DGSV und AKI.
Auch international werden die Anwender mit der Norm EN ISO 15883 zu diesen Kontrollen angehalten.
Routineprüfungen
Täglich vor Arbeitsbeginn müssen Routineprüfungen durch den Betreiber durchgeführt werden. Für die Routineprüfungen wird mit dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten eine Checkliste ausgeliefert.
Folgende Punkte sind zu kontrollieren:
– die Siebe im Spülraum,
- die Sprüharme im Reinigungs- und Desinfektionsautomaten und an den Körben,
- der Spülraum und die Türdichtung,
– die Dosiersysteme und
– die Körbe und Einsätze.
Bei Verwendung von pulverförmigem Reiniger muss im 14 tägigen Rhythmus die Temperatur zum Zeitpunkt der Dosierung überprüft werden.
Die Dosiertemperatur wird im Rahmen der Vallidierung im Validierungsprotokoll festgehalten.
Für die Überprüfung muss während eines Programmablaufs die Temperatur zum Zeitpunkt des deutlich hörbaren Aufspringens der Behälterklappe in der Anzeige abgelesen, dokumentiert und mit der Angabe im Validierungsprotokoll verglichen werden.
⚠️ Weicht die ermittelte Dosiertemperatur um mehr als +/- 2 °C von dem im Valdierungsprotokoll festgehaltenen Temperatur ab, muss der Miele Kundendienst benachrichtigt werden.
Siebe im Spülraum reinigen
Die Siebkombination am Boden des Spülraumes verhindert, dass grobe Schmutzteile in das Umwälzsystem gelangen. Die Siebe können durch die Schmutzteile verstopfen. Deshalb muss die Siebkombination täglich kontrolliert und falls erforderlich gereinigt werden.
⚠️ Ohne Siebe darf nicht gespült werden!
⚠️ Verletzungsgefahr bei Glassplittern, Nadeln usw.

■ Griff nach rechts schwenken, und die Siebkombination entriegeln.

■ Siebkombination herausnehmen, grobe Reste entfernen und unter fließendem Wasser abspülen. Eventuell eine Bürste benutzen.
Instandhaltungsmaßnahmen

■ Siebkombination umdrehen, und den Verschluss des Grobsiebes öffnen. Dazu die Entriegelung zurückziehen.

■ Nach der Reinigung des Grobsiebes darauf achten, dass der Verschluss richtig verriegelt wird.
■ Siebkombination so einlegen, dass sie glatt am Spülraumboden anliegt, dann verriegeln. Dazu den Griff von rechts nach links schwenken.
Sprüharme reinigen
Es kann vorkommen, dass die Düsen in den Sprüharmen verstopfen.
Die Sprüharme sollen deshalb täglich kontrolliert werden.
■ Reste mit einem spitzen Gegenstand in den Sprüharmdüsen nach innen drücken und unter fließendem Wasser gut ausspülen.
Dazu die Sprüharme wie folgt abnehmen:
■ Eingeschobene Körbe entnehmen.
Sprüharm am Oberkorb (falls vorhanden):
■ Sprüharm nach rechts drehen, um ihn abzuschrauben. Die Mutter am Sprüharm hat ein Linksgewinde.
Sprüharme des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten:
■ Oberen Sprüharm abschrauben.

■ Unteren Sprüharm abziehen.

Reste im unteren Sprüharm lassen sich leichter ausspülen, wenn die Verschlusskappe geöffnet wird.
■ Die Verschlusskappe in Pfeilrichtung öffnen und nach dem Reinigen wieder fest eindrehen.
■ Die Sprüharme nach der Reinigung wieder einsetzen bzw. festschrauben.
Nach dem Einsetzen überprüfen, ob sich die Sprüharme leicht drehen.
Bedienungsblende reinigen
■ Die Bedienungsblende nur mit einem feuchten Tuch oder einem handelsüblichen Glas- oder Kunststoffreiniger reinigen.
Zur Wischdesinfektion ein geprüftes und gelistetes Mittel verwenden.
⚠️ Keine Scheuermittel und keine Allzweckreiniger verwenden! Diese können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung erhebliche Beschädigungen der Kunststoff-oberfläche hervorrufen.
Front des Gerätes reinigen
■ Die Edelstahl-Front nur mit einem feuchten Tuch und Handspülmittel oder mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reiniger reinigen.
■ Um eine schnelle Wiederanschmutzung (Fingerabdrücke, usw.) zu verhindern, kann anschließend ein Edelstahl-Pflegemittel verwendet werden (z.B. Neoblank, erhältlich über den Miele Kundendienst).
⚠️ Keine salmiakhaltigen Reiniger sowie Nitro- und Kunstharzverdünung verwenden! Diese Mittel können die Oberfläche beschädigen.
⚠️ Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich darf zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z.B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
Spülraum reinigen
Der Spülraum ist weitestgehend selbstreinigend.
Sollten sich trotzdem Ablagerungen bilden, wenden Sie sich an den Miele Kundendienst.
Türdichtung reinigen
Die Türdichtung regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen, um An- schmutzungen zu entfernen.
Beschädigte oder undichte Türdichtungen durch den Miele Kundendienst ersetzen lassen.
Dosiersysteme
Den Verbrauch der verwendeten Prozesschemikalien regelmäßig kontrollieren, um Unregelmäßigkeiten bei der Dosierung zu erkennen.
Körbe und Einsätze
Um die Funktion von Körben und Einsätzen sicherzustellen, müssen sie täglich kontrolliert werden. Eine Checkliste liegt dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten bei.
Folgende Punkte sind zu prüfen:
- Sind die Laufrollen in einwandfreiem Zustand und fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?
- Ist die Korbankopplung auf die richtige Höhe eingestellt und festgeschraubt?
- Sind alle Spüldüsen, Spülhülsen und Schlauchadapter fest mit dem Korb/Einsatz verbunden?
- Sind alle Spüldüsen, Spülhülsen und Schlauchadapter für die Spülflotte frei durchgängig?
- Sitzen die Kappen und Verschlüsse fest auf den Spülhülsen?
- Sind in Wagen des modularen Systems die Verschlusskappen in den Modulankopplungen funktionsfähig?
falls vorhanden:
– Sind die Sprüharme frei drehbar?
- Sind die Düsen der Sprüharme frei von Verstopfungen, siehe "Sprüharme reinigen"?
- Muss die Filterplatte in der Aufnahme für Hand- und Winkelstücke oder im E 478 für Sautterkanülen gewechselt werden?
Die nachfolgende Übersicht soll dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Jedoch unbedingt beachten:
⚠ Das Gerät darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen, gewartet und repariert werden.
Durch unsachgemäße Wartungen und Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Um einen unnötigen Kundendiensteinsatz zu vermeiden, sollte beim ersten Auftreten einer Fehlermeldung überprüft werden, ob dieser Fehler nicht durch eine evtl. Fehlbedienung entstanden ist.
Dazu:
■ Programmwähler auf ▽ stellen, die Fehleranzeige wird gelöscht.
■ Gerät mit Schalter I-0 ausschalten.
■ Gerät wieder einschalten und Programm neu starten.
■ Wenn die Störung wiederholt auftritt und nicht selbst behoben werden kann, benachrichtigen Sie bitte den Miele Kundendienst.
■ Geben Sie die Nummer der Fehleranzeige "F..." an.
| Störung Ursache Behebung | ||
| Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat läuft nicht an. | Die Tür ist nicht richtig geschlossen. | Tür fest zudrücken. |
| Der Stecker ist nicht einge-steckt. | Stecker einstecken. | |
| Die Sicherung ist heraus-gesprungen. | Sicherung aktivieren (Mindestabsicherung siehe Typenschild). | |
| Der Reinigungs- und Des-infektionsautomat ist nicht eingeschaltet. | Schalter I-0 drücken und ein Programm wählen. | |
| Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat ist nicht betriebsbereit. | Fehleranzeige: F 0 4 - F 1 7 F 2 0 - F -- | Miele Kundendienst rufen. |
| Fehleranzeige: F 31 - 33 | Die Ansteuerung der Do-siersysteme war fehlerhaft. Miele Kundendienst rufen. | |
| Störung Ursache Behebung | ||
| Vor dem Programmstart blinkt die Kontrollleuchte DOS, ein Programmstart ist nicht möglich. | Vor Behebung der Störung:– Programmwähler auf stellen, die Fehleranzeige wird gelöscht.– Reinigungs- und Desinfektionsautomat mit Schalter I-0 ausschalten. | |
| Fehleranzeige: Fdo:Der Vorratsbehälter für flüssigen Reiniger ist leer. | Den Vorratsbehälter für flüssigen Reiniger füllen oder gegen einen vollen Vorratsbehälter tauschen. | |
| Danach:– Reinigungs- und Desinfektionsautomat einschalten.– Das Programm neu starten. | ||
| Einige Minuten nach dem Programmstart blinkt die Kontrollleuchte DOS, das Programm wird abgebrochen. | Vor Behebung der Störung:– Programmwähler auf stellen, die Fehleranzeige wird gelöscht.– Reinigungs- und Desinfektionsautomat mit Schalter I-0 ausschalten. | |
| Fehleranzeige: Fdo:Fehler bei der Dosierung von flüssigem Reiniger. | Den Vorratsbehälter für flüssigen Reiniger füllen oder gegen einen vollen Vorratsbehälter tauschen.Das Dosiersystem entlüften, siehe Kapitel "Programmierfunktion". | |
| Danach:– Reinigungs- und Desinfektionsautomat einschalten.– Das Programm neu starten. | ||
Störungshilfe
| Störung Ursache Behebung | ||
| Die Salzmangelanzeige ≈ blinkt. | Es wurde kein Regenerier-salz eingefüllt, der Enthärter konnte nicht regeneriert werden. | Regeneriersalz einfüllen. |
| Einige Minuten nach dem Programmstart blinkt die Kontroll-leuchte 📁/ 📁. | Vor Behebung der Störung:- Programmwähler auf ▼ stellen, die Fehleranzei-ge wird gelöscht.- Reinigungs- und Desin-fektionsautomat mit Schalter I-0 ausschalten. | |
| Fehleranzeige: F..E:Fehler beim Wasserzulauf. | - Wasserhahn vollständig öffnen.- Sieb im Wasserzulauf reinigen.- Der Fließdruck am Was-seranschluss ist niedri-ger als 50 kPa. Fragen Sie einen Installateur nach möglicher Abhilfe. | |
| Danach:- Reinigungs- und Desin-fektionsautomat ein-schalten.- Das Programm neu star-ten. | ||
| Das Spülprogramm ist frühzeitig beendet, die Kontrollleuchte / blinkt. | Vor Behebung der Stö- rung:- Programmwähler auf ▼ stellen, die Fehleranzei- ge wird gelöscht.- Reinigungs- und Desin- fektionsautomat mit Schalter I-0 ausschalten. | |
| Fehleranzeige: F..A:Fehler beim Wasserablauf. | - Siebkombination im Spülraum reinigen.- Ablaufpumpe reinigen.- Rückschlagventil reini- gen.- Knick oder hochstehen- de Schlaufe aus dem Ablaufschlauch entfer- nen. | |
| Danach:- Reinigungs- und Desin- fektionsautomat ein- schalten.- Wasser abpumpen.- Programm neu starten. | ||
| Das Wasser im Spül- raum wird nicht aufge- heizt; der Programm- ablauf dauert zu lange. | Fehleranzeige: F01 - F03,F18, F19Der Reinigungs- und Desin- fektionsautomat ist mit ei- nem wiedereinschaltbaren Thermoschalter ausgerüstet, der bei Überhitzung die Hei- zung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z. B. ent- stehen, wenn großflächiges Spülgut die Heizkörper ab- deckt oder wenn die Siebe im Spülraum verstopft sind. | Fehlerursache beseitigen, dazu:- Siebkombination im Spülraum reinigen.- Spülgut anders einord- nen.Wird weiterhin ein Fehler angezeigt:- Thermoschalter durch den Miele Kundendienst wieder einschalten las- sen. |
Störungshilfe
| Störung Ursache Behebung | ||
| Im Reinigerbehälter kleben nach dem Programmablauf Reinigerreste. | – Reinigerreste entfernen.– Spülgut erneut aufbereiten! | |
| Der Reinigerbehälter war beim Einfüllen noch feucht. | Reiniger nur in einen trockenen Behälter füllen. | |
| Die Klappe des Reinigerbehälters war durch Spülgut blockiert. | Spülgut so einordnen, dass sich die Behälterklappe öffnen kann. | |
| Die Klappe des Reinigerbehälters lässt sich nicht schließen. | Verklebte Reinigerreste blockieren den Verschluss. | Reinigerreste entfernen. |
| Schlagendes Geräusch im Spülraum. | Ein Sprüharm schlägt an Spülgut. | Programm abbrechen und das Spülgut, das die Sprüharme behindert, anders einordnen,siehe Programm abbrechen. |
| Klapperndes Geräusch im Spülraum. | Spülgut bewegt sich im Spülraum. | Programm abbrechen und das Spülgut feststehendeinordnen,siehe Programm abbrechen. |
| Schlagendes Geräusch in der Wasserleitung. | Wird eventuell durch bau-seitige Verlegung bzw. den zu geringen Querschnitt der Wasserleitung verursacht. | Hat keinen Einfluss auf die Funktion des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, eventuell einen Installateur fragen. |
| Instrumente weisen Korrosion auf. | Die Instrumente sind für die maschinelle Aufbereitung ungeeignet. | Nur spültechnisch einwandfreie Instrumente aus Instrumentenstahl verwenden. |
| Im Programmablauf hat keine Neutralisation stattgefunden. | – Vorratsbehälter für Neutralisationsmittel füllen.– In den Programmen A und /// einen Neutralisationsschritt programmieren lassen Miele (Kundendienst). | |
| Störung Ursache Behebung | ||
| Instrumente weisen Korrosion auf. | Der Chloridgehalt des Wassers ist zu hoch. | Wasseranalyse durchführen lassen. Ggf. externe Wasseraufbereitung vornehmen und VE-Wasser verwenden. |
| Flug- oder Fremdrost sind in den Spülraum gelangt durch:– zu hohen Eisengehalt im Wasser,– mitgereinigte rostende Instrumente | – Installation prüfen.– Rostende Instrumente aussortieren. | |
| Auf dem Spülgut befinden sich weiße Ablagerungen. | Die Enthärtungsanlage ist auf einen zu niedrigen Wert programmiert. | Leitungswasserhärte kontrollieren und Enthärtungsanlage richtig programmieren. |
| Im Vorratsbehälter befindet sich kein Regeneriersalz. | Regeneriersalz einfüllen. | |
| Die Verschlusskappe des Vorratsbehälters ist nicht fest geschlossen. | Verschlusskappe gerade aufsetzen und fest zudrehen. | |
| Die Nachspülmittelmenge ist zu niedrig eingestellt, es bilden sich Wasserflecken. | Dosiermenge für Nachspülmittel erhöhen. | |
| Zahnzementreste sind auf den Instrumenten verblieben. | Zahnzementreste vor dem Aushärten von den Instrumenten entfernen. | |
Störungshilfe
| Störung Ursache Behebung | ||
| Das Spülgut ist fleckig. | Die Nachspülmittelmenge ist zu niedrig eingestellt. | Dosiermenge für Nachspülmittel erhöhen. |
| Der Vorratsbehälter für Nachspülmittel ist leer. | Nachspülmittel einfüllen. | |
| Das Reinigungsergebnis ist mangelhaft. | Körbe und Einsätze wurden falsch oder zu voll beladen. | Spülgut richtig einordnen.Körbe und Einsätze nicht überladen. |
| Der verwendete Reiniger ist für die Anschmutzung nicht geeignet. | Geeigneten Reiniger für die maschinelle Aufbereitung verwenden. | |
| Die Anschmutzung ist zu lange auf dem Spülgut angetrocknet. | Zwischen Anschmutzung und maschineller Reinigung maximal 6 Stunden vergehen lassen. | |
| Ein Sprüharm ist blockiert. | Spülgut so einordnen,dass es die Sprüharmenicht blockiert. | |
| Düsen in den Sprüharmen oder an den Einsätzen sind verstopft. | Spüldüsen kontrollieren und falls notwendig reinigen. | |
| Die Siebe im Spülraum sind verschmutzt. | Siebe kontrollieren undfalls notwendig reinigen. | |
| Der Korb oder Einsatz ist nicht richtig an die Wasserzuführung adaptiert. | Den Adapter für die Wasserversorgung des Korbes oder Einsatzes richtig einstellen. | |
Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen
Steht nach dem Programmende Wasser im Spülraum, wurde das Wasser nicht abgepumpt. Ablaufpumpe oder Rückschlagventil können durch Fremdkörper blockiert sein. Diese können leicht entfernt werden.
■ Gerät vom Netz trennen (Gerät ausschalten, dann Netzstecker ziehen oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).
■ Siebkombination aus dem Spülraum nehmen.

■ Verschlussbügel umlegen.

■ Rückschlagventil nach oben abheben und unter fließendem Wasser gut ausspülen.

Unter dem Rückschlagventil befindet sich die Ablaufpumpe (Pfeil).
■ Vor dem Einsetzen des Rückschlagventils nachschauen, ob evtl. Fremdkörper die Ablaufpumpe blockieren.
■ Rückschlagventil sorgfältig wieder einsetzen und mit dem Verschlussbügel sichern.
⚠ Aus Sicherheitsgründen sollte das Spülgut erneut aufbereitet werden.
Siebe im Wasserzulauf reinigen
Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschraubung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gereinigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft.
⚠ Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Bauteil. Es darf nicht in Flüssigkeiten getaucht werden.
Zum Reinigen des Siebes
■ Gerät vom Netz trennen.
■ Wasserhahn schließen und das Wassereinlaufventil abschrauben.

■ Großflächensieb (1) und Feinsieb (2) reinigen, ggf. erneuern.
■ Sieb und Dichtung wieder einsetzen; auf einwandfreien Sitz achten!
■ Wassereinlaufventil an den Wasserhahn schrauben. Dabei darf die Verschraubung nicht verkanten.
■ Wasserhahn öffnen.
Sollte Wasser austreten, ist die Verschraubung eventuell nicht fest genug angezogen oder verkantet angeschraubt.
■ Wassereinlaufventil gerade aufsetzen und festschrauben.
⚠ Das Gerät darf nur durch den Miele Kundendienst in Betrieb genommen und repariert werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Können Sie trotz der Hinweise in dieser Gebrauchsanweisung eine Störung nicht beheben, benachrichtigen Sie bitte den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer:
D Deutschland 0800 - 22 44 666*
Mo - Fr: 8.00 - 20.00 Uhr
Sa + So: 9.00 - 18.00 Uhr
(*kostenfrei)
A Österreich 050 800 390**
Mo - Fr: 7.00 - 18.00 Uhr
Sa: 7.00 - 17.00 Uhr
(** Festnetz zum Ortstarif, Mobilfunkgebühren abweichend)
L Luxemburg (00352) 4 97 11-
Mo - Do: 8.30 - 12.30, 13.00 - 17.00 Uhr Fr: 8.30 - 12.30, 13.00 - 16.00 Uhr
■ Nennen Sie dem Kundendienst das Modell und die achtstellige Maschinennummer des Gerätes.
Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild (siehe unter "Elektroanschluss").
■ Teilen Sie die Fehleranzeige aus der Anzeige des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit.
Beachten Sie den beiliegenden Installationsplan!
⚠️ Im Umgebungsbereich des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten sollte nur Einrichtungsmobiliar für die anwendungsspezifische Nutzung eingesetzt werden, um das Risiko möglicher Kondenswasserschäden zu vermeiden.
Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat muss standsicher und waagerecht stehen.
Bodenunebenheiten und die Gerätehöhe können mit den vorderen Schraubfüßen aus- bzw. angeglichen werden.
Für folgende Aufstellungsvarianten ist das Gerät geeignet:
- Frei aufstellen.
- An- oder einstellen:
Das Gerät soll neben andere Geräte oder Möbel bzw. in eine Nische gestellt werden. Die Nische muss mindestens 45 cm breit und 60 cm tief sein.
- Unterbauen:
Das Gerät soll unter eine durchgehende Arbeitsplatte oder Ablauffläche einer Spüle gestellt werden. Der Einbauraum muss mindestens 45 cm breit, 60 cm tief und 82 cm hoch sein.
Reinigungs- und Desinfektionsautomat unter einer Arbeitsplatte einbauen
Für den Unterbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte muss der Gerätedeckel wie folgt abgenommen werden:
■ Tür öffnen.

■ Linke und rechte Befestigungsschraube herausdrehen.
■ Gerätedeckel ca. 5 mm vorziehen und nach oben abnehmen.
Geräte mit Dampfkondensator:
Um eine Beschädigung der Arbeitsplatte durch Wasserdampf zu vermeiden, muss die beiliegende Schutzfolie (25 x 43 cm, selbstklebend) im Bereich des Dampfkondensators unter die Arbeitsplatte geklebt werden.
Gerät ausrichten und festschrauben
Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, muss das Gerät, nachdem es ausgerichtet wurde, mit der Arbeitsplatte verschraubt werden.
■ Tür öffnen.

■ Reinigungs- und Desinfektionsautomat links und rechts durch die Löcher der vorderen Leiste mit der durchgehenden Arbeitsplatte verschrauben.
■ Bei eingebauten Reinigungs- und Desinfektionsautomaten dürfen die Fugen zu nebenstehenden Schränken oder Geräten nicht mit Silikon ausgespritzt werden, damit die Belüftung der Umwälzpumpe sichergestellt ist.
Abdeckblech/Arbeitsplattenschutz
Je nach Unterbausituation kann über den Miele Kundendienst ein Arbeitsplattenschutz angefordert werden.
Die Unterkante der Arbeitsplatte wird durch das Abdeckblech gegen Beschädigungen durch Wasserdampf geschützt.
Montagesatz Dekorrahmen
Die Front des Gerätes kann mit einer zur Schrankfront passenden Dekorplatte verkleidet werden (nachkaufbares Zubehör).
Dem Dekorrahmen liegt eine separate Montageanweisung bei.
Alle Arbeiten, die den Elektroanschluss betreffen, dürfen nur von einer zugelassenen oder anerkannten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden.
- Die Elektroanlage muss nach DIN VDE 0100 ausgeführt sein!
- Anschluss über Steckdose gemäß nationalen Bestimmungen (Steckdose muss nach der Geräteinstallation zugänglich sein). Eine elektrische Sicherheitsprüfung, z. B. bei der Instandsetzung oder Wartung, kann dann ohne große Umstände durchgeführt werden.
- Bei Festanschluss ist ein Hauptschalter mit allpoliger Trennung vom Netz ist zu installieren. Der Hauptschalter muss eine Kontaktöffnungsweite von mindestens 3 mm aufweisen, sowie in der Nullstellung abschließbar sein.
- Zur Erhöhung der Sicherheit wird empfohlen, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
- Bei Austausch der Netzanschlussleitung ist ein Original Miele Ersatzteil oder eine entsprechende Leitung mit Aderendhülsen zu verwenden.
- Technische Daten siehe Typenschild oder beiliegenden Schaltplan!
Das Gerät darf nur mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung, Frequenz und Absicherung betrieben werden.
Eine Umschaltung kann nicht vorgenommen werden.
Das Typenschild befindet sich an der Rückseite des Gerätes und hinter dem Sockelblech auf der Kunststoff-Abdeckhaube.
Der Schaltplan liegt dem Gerät bei.
Siehe auch beiliegenden Installationsplan!
Sondervorschriften für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE-EN1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen. Die Absicherung muss über einen Leitungsschutzschalter (Sicherung) 16 A erfolgen. Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.
Elektroanschluss für die Schweiz
Der Geschirrspüler wird mit einer 4-ad-rigen, ca. 1,7 m langen Anschlussleitung geliefert und kann nach den aufgeführten Anschlussschemen angeschlossen werden.
Der Anschluss kann über Schalter oder Stecker erfolgen.
⚠️ Die Installation muss von einem zugelassenen Elektro-Installateur unter Berücksichtigung der SEV-Vorschriften vorgenommen werden.
Bei Beschädigung der Anschlussleitung muss diese durch eine Spezialleitung für dieses Gerät ersetzt werden. Wenden Sie sich bitte an den Miele Kundendienst.
Vom Werk ist der Geschirrspüler für den Anschluss an 400 V, 2 N, 10 A Wechselstrom geschaltet. Anschlusswert: 3300 W
Anschlussmöglichkeiten:

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2NA C 400V 3,3kW / 10A ⊥ N L1 L2 ⊥ N L1 L2
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AC 230V 3,3kW / 16A N ± L1 N ± L1Das 4-adrige Anschlusskabel muss gegen ein 3-adriges Spezialkabel mit Anschlussdose und Stecker ausgetauscht werden.
Wasserzulauf anschließen
⚠ Das Wasser im Reinigungs- und Desinfektionsautomaten ist kein Trinkwasser!
- Der Reinigungs- und Desinfektionsautomat muss gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden.
- Das verwendete Wasser sollte zumindest Trinkwasserqualität entsprechend der europäischen Trinkwasserverordnung besitzen. Hoher Eisengehalt kann zu Fremdrost an Spülgut und Gerät führen. Bei einem Chloridgehalt im Brauchwasser von mehr als 100mg/l steigt das Korrosionsrisiko für das Spülgut stark an.
- In bestimmten Regionen (z. B. Alpenländern) können aufgrund der spezifischen Wasserzusammensetzung Ausfällungen auftreten, die ein Betreiben des Dampfkondensators nur mit enthärtetem Wasser zulassen.
- Ein Rückflussverhinderer ist nicht erforderlich; das Gerät entspricht den Richtlinien des DVGW.
- Der Mindestfließdruck beträgt 50 kPa (0,5 bar) Überdruck.
- Der empfohlene Fließdruck beträgt 150 kPa (1,5 bar) Überdruck, um übermäßig lange Wassereinlaufzeiten zu vermeiden.
-
Der maximal zulässige statische Wasserdruck beträgt 1000 kPa (10 bar) Überdruck.
-
Liegt der Wasserdruck nicht in dem genannten Bereich, bitte den Miele Kundendienst nach den erforderlichen Maßnahmen fragen (evtl. leuchtet die Kontrollleuchte / ↓, Fehleranzeige "F E").
- Serienmäßig ist das Gerät für den Anschluss an Kaltwasser ausgestattet. Den Zulaufschlauch an den Absperrventil für Kaltwasser anschließen.
- Zum Anschluss ist bauseitig ein Absperrventil mit 3/4 Zoll Verschraubung erforderlich. Das Ventil sollte leicht zugänglich sein, da der Wasserzulauf außerhalb der Benutzungszeit geschlossen zu halten ist.
- Der Zulaufschlauch ist ein ca. 1,7 m langer Druckschlauch DN 10 mit 3/4 Zoll Verschraubung. Das Schmutz sieb in den Verschraubung darf nicht entfernt werden.
- Das Großflächen-Sieb zwischen Absperrventil und Zulaufschlauch installieren (Abb. siehe Kapitel "Störungsbehebung").

⚠️ Der Zulaufschlauch darf nicht gekürzt oder beschädigt werden (siehe Abb.!).
Siehe auch beiliegenden Installationsplan!
Sondervorschriften für Österreich!
In die Kaltwasserleitung ist gemäß § 18 und § 22 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" unmittelbar vor der Anschlussstelle des Gerätes ein Handabsperrventil einzubauen.
Für die Verbindungsleitung von der Anschlussstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12, Abs. 1 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" aufgezählten Rohre zu verwenden.
Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie:
- samt den eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdruck von 1500 kPa (15 bar) standhält,
- während des Betriebs des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
- nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuverlässig außer Betrieb gesetzt, oder überhaupt von der Innenanlage getrennt wird.
Wasserablauf anschließen
- In den Ablauf des Gerätes ist ein Rückschlagventil eingebaut, so dass kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in das Gerät zurück fließen kann.
- Das Gerät sollte vorzugsweise an ein separates, bauseitiges Ablaufsystem angeschlossen werden.
Wenn kein separater Anschluss vorhanden ist, empfehlen wir den Anschluss an einen Doppelkammer-Siphon.
Der bauseitige Anschluss muss, gemessen von der Unterkante des
Gerätes, zwischen 0,3 m und 1 m Höhe liegen.
Liegt der Anschluss tiefer als 0,3 m, Ablaufschlauch im Bogen auf mindestens 0,3 m Höhe verlegen.
Das Ablaufsystem muss eine Mindestabflussmenge von 16 l/min aufnehmen können.
- Der Ablaufschlauch ist ca. 1,4 m lang und flexibel (lichte Weite 22 mm). Er darf nicht gekürzt werden. Schlauchschellen für den Anschluss liegen bei.
- Längere Ablaufschläuche (bis 4 m) sind lieferbar.
- Die Ablaufleitung darf höchstens 4 m lang sein.
Siehe auch beiliegenden Installationsplan!
Sondervorschriften für Österreich!
Der Anschluss an die nach der Bestimmung der Ö-Norm B 2501 - Hauskanal-Anlagen - hergestellten Abflussleitung kann direkt erfolgen.
Programmübersicht
| Programm Anwendung | |
| A | Durch den Miele Kundendienst frei programmierbares Programm. |
| UNIVERSAL | Für normal verschmutztes Spülgut ohne Desinfektion. |
| ABSPÜLEN | Zum Abspülen von stark belastetem Spülgut, z. B. nach dem Einlegen in Desinfektionslösungen, um eine erhöhte Schaumbildung z vermeiden. |
| ABPUMPEN | Zum Abpumpen des Spülwassers, wenn z. B. ein Programm abgebrochen wurde.Ggf. seuchengesetzliche Bestimmungen beachten, siehe "Programm abbrechen". |
| varioTD | Zur Erfüllung allgemein hygienischer Anforderungen, Programm gemäß EN ISO 15883-1 90°C (+ 5 °C,- 0 °C) mit 5 min. Einwirkzeit. |
| SPECIAL 93°C-10' | Zur Reinigung und thermischen Desinfektion bei 93 °C mit 10 min. Temperaturhaltezeit (Wirkzeit) gem § 18 IfSG, Wirkbereich A/B, bei amtlicher Anordnung oder spezieller Indikation. |
| Programmablauf | |||||
| Vorreinigen1 2 | Hauptreinigen1 2 | Spülen1 2 | Spülen3 4 | Nachspülen1 2 | Trocknung * |
| KW KW | 60°C3 minDOS 1 | KW KW65°C1 minDOS 2 | (X) | ||
| KW | |||||
| KW KW | 55°C5 minDOS 1 | KW DOS 3 | KW KW93°C5 minDOS 2 | (X) | |
| KW93°C10 minDOS 1 | KW DOS 3 | KW KW75°C3 minDOS 2 | (X) | ||
KW = Kaltwasser
xx °C = Temperatur
x min = Wirkzeit
* Zusatzfunktion
DOS 1 = Reinigerdosierung
DOS 2 = Nachspülmitteldosierung
DOS 3 = Neutralisationsmitteldosierung
Technische Daten
| Höhe mit Gerätedeckel | 85 cm |
| Höhe ohne Gerätedeckel | 82 cm |
| Breite 45 cm | |
| Tiefe | 60 cm |
| Tiefe bei geöffneter Tür | 120 cm |
| Gewicht (netto) 70 kg | |
| Spannung, Anschlusswert, Absicherung | siehe Typenschild |
| Anschlusskabel ca. 1,8 m | |
| Wassertemperatur max. 20 °C | |
| statischer Wasserdruck | max. 1000 kPa Überdruck |
| Mindestfließdruck 50 kPa Überdruck | |
| empfohlener Fließdruck | ≥ 150 kPa Überdruck |
| Abpumphöhe | min. 0,3 m, max. 1 m |
| Umgebungstemperatur | 5 °C bis 40 °C |
| relative Luftfeuchte maximal | 80 % für Temperaturen bis 31 °C |
| linear abnehmend bis | 50 % für Temperaturen bis 40 °C |
| Höhe über NN bis 1500 m | # |
| Verschmutzungsgrad P2 (nach IEC/EN 61010-1) | |
| Schutzart (nach IEC 60529) | IP20 (Eindringen von Staub) |
| Geräuschemissionswerte in dB (A), Schalldruckpegel LpA im Reinigen und Trocknen | < 7 0 |
| Prüfzeichen VDE, Funkschutz | |
| CE-Kennzeichnung | MPG-Richtlinie 93/42/EWG, Klasse IIb |
| Herstelleradresse | Miele & Cie. KG, Carl-Miele-Straße 29, 33332 Gütersloh, Germany |
* An einem Aufstellort über 1500 m Höhe ist der Siedepunkt der Spülflotte herabgesetzt. Deshalb ggf. durch den Miele Kundendienst die Desinfektionstemperatur absenken und die Wirkzeit verlängern lassen (A₀-Wert).
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 89-0
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele-professional.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestraße 1 – 5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 - 0 - Telefax 050 800 - 81 219
Miele im Internet: www.miele-professional.at
E-Mail: info@miele.at
Verkauf: Telefon 050 800 - 81 420 - Telefax 050 800 - 81 429
E-Mail: vertrieb-professional@miele.at
Service Telefon 050 800 - 390
Schweiz:
Miele AG
Limmatstrasse 4, 8957 Spreitenbach
Telefon 056 417 20 00 Zentrale
Telefon 056 417 27 51 – Telefax 056 417 24 69
Miele Service Professional 0 800 551 670
E-Mail: info.mieleprofessional@miele.ch
Internet: http://www.miele-professional.ch
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu