G 686 SCI - Geschirrspüler MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts G 686 SCI MIELE als PDF.
Benutzerfragen zu G 686 SCI MIELE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Geschirrspüler kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch G 686 SCI - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. G 686 SCI von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG G 686 SCI MIELE
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und die Montageanweisung vor der Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät. M.-Nr. 05 429 380

Inhalt
Gerätebeschreibung 4
Geräteübersicht 4
Bedienungsblende....5
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 10
Entsorgung des Verpackungsmaterials. 10
Entsorgung des Altgerätes 10
Sparsam spülen 10
Die erste Inbetriebnahme 11
Für die erste Inbetriebnahme benötigen Sie 11
Tür öffnen 12
Tür schließen 12
Kindersicherung. 12
Enthärtungsanlage 13
Enthärtungsanlage programmieren und einstellen 14
Leitungswasserhärte kontrollieren und ändern. 14
Spülwasserhärtewähler einstellen. 15
Regeneriersalz einfüllen. 16
Salznachfüllanzeige 17
Klarspüler 18
Klarspüler einfüllen. 18
Klarspülernachfüllanzeige 19
Dosiermenge für Klarspüler einstellen. 20
Geschirr und Besteck einordnen 21
Einordnungsbeispiele 22
Oberkorb....22
Tassenauflage.... 23
Anlagestrebe....23
Oberkorb-Verstellung 24
Unterkorb 25
Flaschenhalter....25
Besteck....26
Für den Geschirrspüler nicht geeignetes Spülgut. 27
Betrieb 28
Reiniger 28
Reiniger einfüllen 29
Programmauswahl 31
Einschalten. 32
Programm starten 32
Programmablauf-Anzeige 33
Zeitanzeige. 33
Leuchtring 33
Programmende 34
Ausschalten 34
Programm unterbrechen 35
Programmwechsel 35
Zusatzfunktionen 36
„Oben Spülen“ 36
Startvorwahl 38
InfoControl. 40
Geschirr ausräumen 41
Reinigung und Pflege 42
Kontrollleuchte „Sieb“ 42
Siebe im Spülraum reinigen. 42
Sprüharme reinigen 44
Spülraum reinigen 45
Türdichtung und Tür reinigen. 45
Bedienungsblende reinigen. 45
Front des Geschirrspülers reinigen 45
Fehlersuche 46
Störungen beseitigen 54
Sieb im Wasserzulauf reinigen. 54
Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen 55
Kundendienst 57
Sonderzubehör 58
Hinweise für Vergleichsprüfungen 59
Transport 62
Technische Daten 63
Programmübersicht 64
Geräteübersicht

1 Oberer Sprüharm (nicht sichtbar)
2 Besteckschublade (je nach Modell)
3 Oberkorb
4 Wasserzuführung für mittleren Sprüharm
5 Mittlerer Sprüharm
6 Spülwasserhärtewähler
7 Unterer Sprüharm
8 vier höhenverstellbare Schraubfüße
9 Siebkombination
10 Vorratsbehälter für Regeneriersalz
11 Zweikammer-Behälter für Reiniger
12 Vorratsbehälter für Klarspüler (mit Dosierwähler)
13 Typenschild
Bedienungsblende

text_image
Miele TURBOTHERMIC PLUS 24 23 22 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Realzeit 0 min 8.88 Startvorwahl 0 - + Oben Spölen 0 Start 0 Spar 45° Stop 55° Universal Feln 65° 55° Universal Kurz 45° 65° Universal Vorsplänen 55° Normal ElectroSpar 3% 75° Intensk Vorsplänen Rehagen Klangplänen Tockinen Zu/-Aptauf Salb (PC) Klangplänen Sieb SpOCharm14 „Ein/Aus“-Taste
15 Zeitanzeige
16 Programmablauf-Anzeige
17 Kontrollleuchten/Nachfüllanzeigen
18 Programmwähler mit Leuchtring
19 „Startvorwahl“-Tasten
20 „Oben Spülen“-Taste
21 „Start“-Taste
22 Kindersicherung
23 Türöffner
24 Austrittsöffnung Trocknungsgebläse
Dieser Geschirrspüler entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie diesen Geschirrspüler in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Geschirrspüler. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Verwenden Sie diesen Geschirrspüler ausschließlich im Haushalt und nur zum Spülen von Haushaltsgeschirr. Jegliche andere Verwendung ist unzulässig und möglicherweise gefährlich.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.
Bei der Lieferung
Ein beschädigter Geschirrspüler kann Ihre Sicherheit gefährden! Prüfen Sie deshalb sofort die Verpackung und den Geschirrspüler auf Transportschäden. Nehmen Sie einen beschädigten Geschirrspüler auf keinen Fall in Betrieb.
Entsorgen Sie die Verpackung ordnungsgemäß.
Bei Aufstellung und Installation
Nehmen Sie die Aufstellung und den Anschluss des Geschirrspülers nach der Montageanweisung vor.
Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, dürfen Unterbau- und integrierbare Geschirrspüler nur unter einer durchgehenden Arbeitsplatte aufgestellt werden, die mit den Nachbarschränken verschraubt ist.
Der Geschirrspüler darf nicht unter ein Kochfeld gebaut werden. Die teilweise hohen Abstrahlungstemperaturen könnten den Geschirrspüler beschädigen.
Bei der Installation darf der Geschirrspüler nicht am Netz angeschlossen sein.
Vergewissern Sie sich, dass die in Ihrem Haus vorliegende Spannung, Frequenz und Absicherung mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmt.
Die elektrische Sicherheit dieses Geschirrspülers ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitseinrichtung muss vorhanden sein. Im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft prüfen lassen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Ein beschädigter Geschirrspüler kann Ihre Sicherheit gefährden! Setzen Sie einen beschädigten Geschirrspüler sofort außer Betrieb und fragen Sie Ihren Lieferanten oder den Kundendienst.
Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Ventil. Tauchen Sie das Gehäuse nicht in Flüssigkeiten!
Im Zulaufschlauch befinden sich spannungsführende Leitungen. Schneiden Sie den Schlauch deshalb nicht durch, auch wenn er zu lang ist!
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keine Verlängerungskabel (z. B. Überhitzungsgefahr).
Im täglichen Betrieb
Geben Sie keine Lösungsmittel in den Spülraum. Es besteht Explosionsgefahr!
Trinken Sie das Wasser aus dem Spülraum nicht. Dieses Wasser ist kein Trinkwasser!
Atmen Sie pulverförmige Reiniger nicht ein! Verschlucken Sie Reiniger nicht! Reiniger können Verätzungen in Nase, Mund und Rachen verursachen. Gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Sie Reiniger eingeatmet oder verschluckt haben.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür. Der Geschirrspüler könnte kippen. Dabei könnten Sie sich verletzen oder der Geschirrspüler könnte beschädigt werden.
Bei Geschirrspülern mit Besteckkorb (modellabhängig) wird das Besteck leichter sauber und trocken, wenn Sie es mit den Griffen nach unten in den Besteckkorb stellen. Ist jedoch zu befürchten, dass Sie sich an den Messer- oder Gabelspitzen verletzen könnten, ordnen Sie die Bestecke mit den Griffen nach oben ein.
Verwenden Sie nur handelsübliche Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler. Keine Handspülmittel!
Verwenden Sie nur Klarspüler für Haushaltsgeschirrspüler!
Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze. Verwenden Sie keinesfalls andere Salze, z. B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz. Diese Salzarten können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Enthärters verursachen.
Spülen Sie keine heißwasserempfindlichen Kunststoffteile, z. B. Einwegbehälter oder Bestecke. Diese Teile können sich durch Temperatureinwirkung verformen.
Vorsicht bei Geschirrspülern mit freiliegendem Heizkörper
Fassen Sie bei Geräten mit freiliegendem Heizkörper während einer Programmunterbrechung oder unmittelbar nach Ende des Programms nicht an den Heizkörper. Es besteht Verbrennungsgefahr!
Verschiedene Kunststoffteile können verschmoren oder entflammen, wenn sie mit dem Heizkörper in Berührung kommen. Ordnen Sie deshalb Kunststoffteile stets in den Oberkorb ein, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass es sich um ein absolut hitzebeständiges Kunststoffteil handelt. Sichern Sie kleine Teile (beschweren oder einklemmen), damit sie nicht auf den Heizkörper fallen können.
Bei Kindern im Haushalt
Erlauben Sie kleinen Kindern nicht, mit dem Geschirrspüler zu spielen bzw. ihn zu bedienen. Es besteht u. a. die Gefahr, dass sich Kinder in dem Geschirrspüler einschließen!
Verhindern Sie, dass Kinder mit Reiniger in Berührung kommen! Reiniger können Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen. Gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Ihr Kind Reiniger in den Mund genommen hat.
Damit Kinder nicht mit dem Reiniger in Berührung kommen:
Füllen Sie Reiniger erst direkt vor dem Programm-Start ein und verriegeln Sie die Tür mit der Kindersicherung (modellabhängig).
Halten Sie deshalb Kinder auch vom geöffneten Geschirrspüler fern. Es könnten noch Reinigerreste im Geschirrspüler sein.
Damit Kinder nicht mit dem Reiniger in Berührung kommen: Wenn Sie die Zusatzfunktion Startvorwahl verwenden (modellabhängig), muss der Reinigerbehälter trocken sein, ggf. trockenwischen. In einem feuchten Reinigerbehälter verklumpt der Reiniger und wird eventuell nicht vollständig ausgespült. Nach Beendigung eines Programms könnten Kinder bei geöffneter Geschirrspülertür mit diesen Reinigerresten in Berührung kommen.
Zum Schutz vor Schäden an Geschirrspüler und Sachen
Füllen Sie Reiniger (auch flüssigen Reiniger) nicht in den Klarspülerbehälter. Reiniger zerstört den Behälter!
Füllen Sie Reiniger (auch flüssigen Reiniger) nicht in den Vorratsbehälter für Regeneriersalz. Reiniger zerstört die Enthärtungsanlage.
Setzen Sie keine Gewerbe- oder Industriereiniger ein, es können Materialschäden auftreten und es besteht die Gefahr heftiger chemischer Reaktionen (z. B. Knallgasreaktion).
Das eingebaute Waterproof-System schützt unter folgenden Voraussetzungen zuverlässig vor Wasserschäden:
- ordnungsgemäße Installation,
– Instandsetzung des Geschirrspülers bzw. Austausch der Teile bei erkennbaren Schäden,
– Schließen des Wasserhahns bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub).
Bei Reparatur und Wartung
Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden.
Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Trennen Sie den Geschirrspüler vom elektrischen Netz, wenn er gewartet wird (Geschirrspüler ausschalten, dann Netzstecker ziehen oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).
Bei der Entsorgung des Geschirrspülers
Machen Sie den ausgedienten Geschirrspüler unbrauchbar. Ziehen Sie dazu den Netzstecker und durchtrennen oder zerstören Sie die Anschlussleitung.
Entfernen Sie den Verschlusskloben des Türverschlusses (2 Kreuzschlitzschrauben), damit sich Kinder nicht einschließen können. Entsorgen Sie den Geschirrspüler ordnungsgemäß.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Entsorgung des Verpackungs- materials
Die Verpackung schützt den Geschirrspüler vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Altgeräte enthalten noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammelsystem in den Materialkreislauf zurück. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie die Gebrauchsanweisung im Kapitel „Sicherheitshinweise und Warnungen“ unter „Bei der Entsorgung des Geschirrspülers“.
Sparsam spülen
Dieser Geschirrspüler spült äußerst wasser- und energiesparend.
Sie können die Sparsamkeit unterstützen, wenn Sie folgende Tips beachten:
■ Schließen Sie den Geschirrspüler an Warmwasser an, wenn Sie eine moderne Warmwasseranlage haben. Obwohl alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben werden, verringern Sie:
– den Verbrauch von Primärenergie,
– den CO _2 -Ausstoß bei der Energie-
erzeugung,
- Ihre Kosten und
– die Spülzeit.
Bei elektrisch beheizten Anlagen empfehlen wir den Anschluss an die Kaltwasserleitung.
- Nutzen Sie das Fassungsvermögen der Geschirrkörbe voll aus, ohne den Geschirrspüler zu überladen; dann spülen Sie am wirtschaftlichsten.
■ Wählen Sie ein Programm, das der Geschirrart und dem Verschmutzungsgrad entspricht.
■ Wählen Sie die Zusatzfunktion „Oben Spülen“, wenn nur wenig Geschirr anfällt (siehe Kapitel „Zusatzfunktionen“).
■ Wählen Sie das Spar-Programm für energiesparendes Spülen.
■ Beachten Sie die Dosierangaben des Reinigerherstellers.
■ Verwenden Sie 2/3 der angegebenen Reinigermenge, wenn die Geschirrkörbe nur halb voll sind.
Für die erste Inbetriebnahme benötigen Sie:
- ca. 2 | Wasser,
– ca. 2 kg Regeneriersalz,
– Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler, - Klarspüler für Haushaltsgeschirrspüler.
Jeder Geschirrspüler wird im Werk auf seine Funktionsfähigkeit geprüft. Wasserrückstände sind eine Folge dieser Prüfung und kein Hinweis auf eine vorangegangene Benutzung des Geschirrspülers.
Tür öffnen

■ Fassen Sie in die Griffmulde, und ziehen Sie den Griff nach vorn, um die Tür zu öffnen.
Wenn Sie die Tür während des Betriebs öffnen, werden alle Funktionen automatisch unterbrochen.
Tür schließen
■ Schieben Sie die Geschirrkörbe ein, und schließen Sie die Tür bis zum Einrasten.
Kindersicherung
Der gelbe Schlüssel für die Kindersicherung hängt an einer Strebe im vorderen Bereich des Oberkorbes. Nehmen Sie den Schlüssel ab, bevor Sie spülen und bewahren Sie ihn außerhalb des Geschirrspülers sicher auf.

Wenn Kinder den Geschirrspüler nicht öffnen sollen, schließen Sie die Tür mit dem Schlüssel ab.

Waagerechte Stellung: Tür ist verriegelt.

Senkrechte Stellung: Tür kann geöffnet werden.
Enthärtungsanlage
Um gute Spülergebnisse zu erreichen, benötigt der Geschirrspüler weiches (kalkarmes) Wasser. Bei hartem Wasser legen sich weiße Beläge auf Geschirr und Spülraumwänden ab. Leitungswasser ab einer Wasserhärte von 4° d (0,7 mmol/l) muss deshalb enthält werden. Das geschieht in der eingebauten Enthärtungsanlage automatisch.
- Die Enthärtungsanlage benötigt Regeneriersalz.
- Der Geschirrspüler muss genau auf die Härte Ihres Leitungswassers programmiert werden.
– Erfragen Sie den genauen Härtegrad Ihres Leitungswassers beim zuständigen Wasserwerk.
Wenn die Härte Ihres Leitungswassers ständig unter 4 °d (= 0,7 mmol/l) liegt, brauchen Sie kein Salz einzufüllen. Sie müssen aber trotzdem den Geschirrspüler auf die Härte Ihres Leitungswassers programmieren.
Programmieren Sie bei schwankender Leitungswasserhärte (z. B. 8 - 17 °d) immer den höchsten Wert (in diesem Beispiel 17 °d)!
In einem eventuellen späteren Kunden- dienstfall erleichtern Sie dem Techniker die Arbeit, wenn Sie die Leitungswasserhärte kennen.
■ Tragen Sie bitte deshalb die Leitungswasserhärte ein:
°d
Einstelltabelle
Werkseitig ist eine Leitungswasserhärte von 22 °d (4,0 mmol/l) programmiert.
Enthärtungsanlage programmieren und einstellen
Sie müssen die Leitungswasserhärte mit den Tasten der Bedienungsblende programmieren. Der Spülwasserhärtewähler im Spülraum sollte danach zusätzlich entsprechend der Leitungswasserhärte eingestellt werden.
Leitungswasserhärte kontrollieren und ändern
Sie können die programmierte Leitungswasserhärte über die Tasten der Bedienungsblende gleichzeitig kontrollieren und ändern.
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste aus.
■ Halten Sie die Tasten ☐ und „Start“ gedrückt und schalten Sie gleichzeitig den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ein.
In der Zeitanzeige erscheinen dann ein „P“ und zwei Ziffern.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf „Universal Plus 55 °“.
In der Zeitanzeige erscheint die Zahl, die der programmierten Leitungswasserhärte entspricht, z. B. „22“ – eine Leitungswasserhärte von 22 °d ist programmiert.
Wenn die richtige Leitungswasserhärte bereits programmiert ist:
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste aus.
Wenn Sie eine andere Leitungswasserhärte programmieren müssen:
- Drücken Sie die „Oben Spülen“-Taste so oft, bis in der Zeitanzeige der Wert Ihrer Leitungswasserhärte in °d erscheint – z. B. „30“, wenn Ihr Leitungswasser eine Härte von 30 °d hat.
Info:
Nach Erreichen der Zahl „36“ beginnt der Zähler wieder von vorn.
■ Drücken Sie die „Start“-Taste.
In der Zeitanzeige erscheint „SP“ für Speichern.
- Drücken Sie die „Start“-Taste noch einmal.
Die geänderte Leitungswasserhärte ist jetzt gespeichert.
In der Zeitanzeige erscheint die Dauer des Programms in Stunden und Minuten, das der Programmwähler anzeigt. Die Kontrollleuchte „Restzeit“ neben der Zeitanzeige leuchtet.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf „Stop“.
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste aus.
Spülwasserhärtewähler einstellen
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste aus.
Stellen Sie den Spülwasserhärtewähler im Spülraum genau entsprechend der folgenden Tabelle ein.
Sie minimieren damit die negativen Auswirkungen des Spülprozesses einer Spülmaschine auf Glasoberflächen, in dem Sie je nach Leitungswasserhärte die Spülwasserhärte feinabstimmen. Es können – vor allem bei zu hoher Einstellung – geringe Einbußen bei der Reinigungswirkung und verstärkte Fleckenbildung auf dem Spülgut auftreten.
■ Entfernen Sie mit einem Schraubendreher den Deckel vom Spülwasserhärtewähler im Spülraum.

text_image
0 1 2 3■ Stellen Sie den Spülwasserhärtewähler im Spülraum mit einem Schraubendreher oder einer Münze bis zum spürbaren Einrasten auf die Ihrer Leitungswasserhärte entsprechende Stufe.
| °d | mmol/l | °f | Spülwasserhärtewähler (Stufe) |
| 1-7 | 0,2-1,3 | 2-13 | 3 |
| 8-10 | 1,4-1,8 | 14-18 | 2 |
| 11-14 | 2,0-2,5 | 20-25 | 1 |
| 15-70 | 2,7-12,6 | 27-126 | 0 |
Werkseitig steht der Spülwasserhärtewähler auf Stufe 1.
Beispiel:
Leitungswasserhärte beträgt 6 °d. Spülwasserhärtewähler auf Stellung 3 (1 - 7 °d).
■ Bringen Sie den Deckel des Spülwasserhärtewählers wieder an.
Regeneriersalz einfüllen
Wichtig! Vor der ersten Salzfüllung müssen Sie den Vorratsbehälter mit ca. 2 l Wasser auffüllen, damit das Salz sich auflösen kann. Nach der Inbetriebnahme befindet sich immer genügend Wasser im Vorratsbehälter.
Füllen Sie Reiniger (auch flüssigen Reiniger) nicht in den Vorratsbehälter für Regeneriersalz. Reiniger zerstört die Enthärtungsanlage.
Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze. Verwenden Sie keinesfalls andere Salze, z. B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz. Diese Salzarten können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Enthärters verursachen.
■ Nehmen Sie den Unterkorb aus dem Spülraum, und öffnen Sie die Verschlusskappe des Vorratsbehälters.
■ Füllen Sie den Vorratsbehälter zunächst mit ca. 2 l Wasser.

text_image
SALTS SALTS SALTS■ Setzen Sie den Einfülltrichter auf, und füllen Sie dann so viel Salz in den Vorratsbehälter, bis er voll ist. Der Vorratsbehälter fasst je nach Salzart bis zu 2 kg.
Beim Salzeinfüllen wird Wasser aus dem Vorratsbehälter verdrängt und läuft über.
■ Säubern Sie den Einfüllbereich von Salzresten, und schrauben Sie anschließend die Verschlusskappe auf den Vorratsbehälter.
■ Starten Sie sofort danach das Programm „Vorspülen“, damit eventuell übergelaufene Salzsole verdünnt und anschließend abgepumpt wird.
Salznachfüllanzeige
Solange die Salznachfüllanzeige an der Bedienungsblende nicht leuchtet, ist genügend Salz vorhanden.

text_image
Vorspülen Reinigen Klarspülen Trocknen Zu-/Ablauf Salz PC Klarspüler Sieb Sprüharm■ Füllen Sie Salz nach, sobald die Salznachfüllanzeige aufleuchtet.
(Siehe unter: Regeneriersalz einfüllen)
Wenn Sie Salz nachgefüllt haben, kann die Salznachfüllanzeige noch kurze Zeit leuchten. Sie erlischt, sobald sich eine genügend hohe Salzkonzentration gebildet hat.
Hinweis!
Die Salznachfüllanzeige wird auch aufleuchten, wenn aufgrund sehr niedriger Leitungswasserhärte (unter 4 °d) kein Regeneriersalz in den Vorratsbehälter eingefüllt wurde.
In diesem Fall ist das Leuchten der Salznachfüllanzeige bedeutungslos!
Über die Salznachfüllanzeige kann der Kundendienst in Zukunft Programme aktualisieren (siehe Kapitel „Kundendienst“). Deshalb steht hinter der Salznachfüllanzeige „PC“ (Programm Correction).
Klarspüler
Klarspüler ist erforderlich, damit das Wasser beim Trocknen als Film vom Geschirr abläuft und das Geschirr nach dem Spülen leichter trocknet. Der Klarspüler wird in den Vorratsbehälter gefüllt und in der eingestellten Menge automatisch dosiert.
Füllen Sie nur Klarspüler für Haushaltsgeschirrspüler ein, auf keinen Fall Handspülmittel oder Reiniger. Sie zerstören damit den Klarspülerbehälter!
Alternativ können Sie
– Haushaltsessig mit höchstens 5% Säureanteil
oder
- 50%ige flüssige Zitronensäure verwenden. Das Geschirr wird dann feuchter und fleckiger sein, als wenn Sie Klarspüler verwenden.
Verwenden Sie auf keinen Fall Essig mit höherem Säureanteil (z. B. Essig-essenz 25%ig). Der Geschirrspüler könnte dadurch beschädigt werden.
Klarspüler einfüllen

■ Drücken Sie die Öffnungstaste am Deckel des Klarspülerbehälters in Pfeilrichtung. Die Klappe springt auf.

■ Füllen Sie nur so viel Klarspüler ein, bis dieser an der Siebfläche der Einfüllöffnung sichtbar wird.
Der Vorratsbehälter fasst ca. 130 ml.
■ Schließen Sie die Klappe bis zum deutlichen Einrasten, da sonst Wasser während des Spülens in den Klarspülerbehälter eindringen kann.
■ Wischen Sie eventuell verschütteten Klarspüler gut ab, um eine starke Schaumbildung im folgenden Programm zu vermeiden.
Klarspülernachfüllanzeige
Solange die Klarspülernachfüllanzeige an der Bedienungsblende nicht leuchtet, ist genügend Klarspüler vorhanden.

text_image
Vorspülen Reinigen Klarspülen Trocknen ○ Zu-/Ablauf ○ Salz PC ○ Klarspüler ○ Sieb ○ SprüharmWenn die Klarspülernachfüllanzeige aufleuchtet, ist noch eine Reserve für 2 - 3 Spülvorgänge vorhanden.
■ Füllen Sie rechtzeitig Klarspüler ein.
Dosiermenge für Klarspüler einstellen

text_image
6 5 4 3 2 1Die Dosiermenge ist in 6 Stufen einstellbar. Werkseitig ist der Dosierwähler (Pfeil) auf Stufe 3 eingestellt. Es werden dann pro Programm ca. 3 ml Klarspüler verbraucht. Diese Einstellung ist eine Empfehlung.
Bleiben Flecken auf dem Geschirr zu- rück:
■ Stellen Sie den Dosierwähler höher ein.
Bleiben Wolken oder Schlieren auf dem Geschirr zurück:
■ Stellen Sie den Dosierwähler niedriger ein.
Was Sie beachten sollten
■ Entfernen Sie grobe Speisereste vom Geschirr.
Vorspülen unter fließendem Wasser ist nicht erforderlich!
Spülen Sie Geschirrteile mit Asche, Sand, Wachs, Schmierfett oder Farbe nicht im Geschirrspüler.
Asche löst sich nicht auf und verteilt sich im Spülraum und Sand schmirgelt. Wachs, Schmierfett und Farbe beschädigen den Geschirrspüler.
Sie können jedes Geschirrteil an jeder Stelle der Geschirrkörbe einräumen. Berücksichtigen Sie dabei aber bitte die nachfolgenden Hinweise.
■ Geschirr- und Besteckteile dürfen nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken.
■ Ordnen Sie das Geschirr so ein, dass alle Flächen vom Wasser umspült werden können. Nur dann kann es sauber werden!
■ Achten Sie darauf, dass alle Teile einen festen Stand haben.
■ Stellen Sie alle Hohlgefäße, wie Tassen, Gläser, Töpfe usw., mit den Öffnungen nach unten in die Körbe.
■ Stellen Sie hohe, schlanke Hohlgefäße, wie z. B. Sektflöten, nicht in die Ecken der Körbe, sondern in den mittleren Bereich. Dort werden sie von den Sprühstrahlen besser erreicht.
■ Stellen Sie Teile mit tiefem Boden möglichst schräg, damit das Wasser ablaufen kann.
■ Achten Sie darauf, dass die Sprüharme nicht durch zu hohe oder durch die Körbe ragende Teile blockiert werden.
Führen Sie eventuell eine Drehkontrolle von Hand durch.
■ Achten Sie darauf, dass kleine Teile nicht durch die Streben der Körbe fallen.
Legen Sie kleine Teile, z. B. Deckel, deshalb in die Besteckschublade oder den Besteckkorb.
Speisen, z. B. Karotten, Tomaten oder Ketchup, können Naturfarbstoffe enthalten. Diese Farbstoffe können Kunststoffgeschirr und Kunststoffteile verfärben, wenn sie in größeren Mengen mit dem Geschirr in die Maschine gelangen. Die Stabilität der Kunststoffteile wird durch diese Verfärbung nicht beeinflusst.
Wenn Sie Geschirr einordnen, können Speise- und Getränkereste auf die Seiten der Geschirrspülertür tropfen.
Diese Flächen gehören nicht zum Spülraum und werden deshalb nicht von den Sprühstrahlen erreicht.
Wischen Sie deshalb verschüttete Speisereste ab, bevor Sie die Geschirrspülertür schließen.
Einordnungsbeispiele
Oberkorb

Ordnen Sie in den Oberkorb kleine, leichte und empfindliche Teile, wie Untertassen, Tassen, Gläser, Dessertschalen usw. ein.
Sie können auch einen flachen Stieltopf (Kasserolle) in den Oberkorb stellen.

Legen Sie einzelne lange Teile, wie Suppenschöpfer, Rührlöffel und lange Messer, vorn quer in den Oberkorb.
Bitte bei „Oben Spülen“ beachten
Wenn Sie ein Programm mit der Zusatzfunktion „Oben Spülen“ wählen, sollten Sie das gesamte Geschirr in den Oberkorb und die Besteckschublade einordnen.
Bei einem Geschirrspüler mit Besteck- korb verteilen Sie das Besteck in größ- ren Abständen im Besteckkorb.
Da der mittlere Sprüharm auch nach unten sprüht, können Sie Teller (mit größerem Durchmesser) und Platten in größeren Abständen in den Unterkorb einordnen, auf keinen Fall jedoch Töpfe, Schüsseln oder andere Hohlgefäße!
Tassenauflage

Klappen Sie die Tassenauflage hoch, um hohe Teile einordnen zu können.
Anlagestrebe (je nach Modell)

Die Anlagestrebe können Sie zur Korbmitte hin umklappen. Dann lassen sich Geschirrteile leichter einordnen bzw. entnehmen.
Geschirr und Besteck einordnen
Oberkorb-Verstellung
Um im Ober- oder Unterkorb mehr Platz für höhere Geschirrteile zu bekommen, können Sie den Oberkorb in drei Positionen von je ca. 2 cm Unterschied in der Höhe verstellen.
Sie können den Oberkorb auch schräg einstellen, eine Seite hoch, die andere Seite tief. Achten Sie jedoch darauf, dass sich der Korb einwandfrei in den Spülraum schieben lässt.
■ Ziehen Sie den Oberkorb heraus.

■ Ziehen Sie die Hebel an den Seiten des Oberkorbes nach oben.
■ Stellen Sie auf die gewünschte Position ein.
■ Lassen Sie die Hebel wieder fest einrasten.
Je nach Einstellung des Oberkorbes können Sie z. B. Teller mit folgenden Durchmessern in die Körbe einordnen.
| Einstellung des Oberkorbes | Teller-∅ in cm | |
| Oberkorb Unterkorb | ||
| Oben 15 30 | ||
| Mitte 17 28 | ||
| Unten 19 26 | ||
Unterkorb

Ordnen Sie große und schwere Teile, wie Teller, Platten, Töpfe, Schalen usw. in den Unterkorb. Sie können auch kleine Teller, wie z. B. Untertassen, in den Unterkorb einordnen.
Stellen Sie keine dünnwandigen, leichten Gläser in den Unterkorb, dafür ist ein besonderer Einsatz erforderlich!
Höhenbegrenzung

Die Strebe am Oberkorb gibt vor, wie hoch die Geschirrteile im Unterkorb sein dürfen, ohne dass der mittlere Sprüharm daran schlägt.
Flaschenhalter

Der Flaschenhalter dient zum Spülen schlanker Teile, wie z. B. Milch- oder Babyflaschen.
Sie können den Flaschenhalter an verschiedenen Stellen im Unterkorb einsetzen, siehe weiße Flächen in der Abbildung. Setzen Sie den Flaschenhalter nicht in die Mitte oder die Ecken. Das Flascheninnere wird dort nicht von den Sprühstrahlen erreicht. Die Flaschen werden nicht richtig sauber.
Geschirr und Besteck einordnen
Besteck

Wenn Sie Messer, Gabeln und Löffel in getrennte Bereiche einordnen, können Sie das Besteck später leichter entnehmen.
Legen Sie Messer mit den Schneiden und Gabeln mit den Zinken zwischen die Haltestege. Löffel dagegen legen Sie mit den Griffen zwischen die Haltestege.
Lange Teile, wie Soßenkellen, Tortenheber, Rührlöffel und lange Messer, können Sie längs in die Vertiefung in der Mitte der Besteckschublade legen.
Der obere Sprüharm darf nicht durch zu hohe Teile (z. B. Tortenheber o. ä.) blockiert werden!
Der Einsatz der Besteckschublade ist herausnehmbar.

Damit das Wasser von den Löffeln restlos ablaufen kann, müssen die Laffen auf den Zahnstegen aufliegen.

Wenn die Löffel nicht mit den Griffen zwischen die Haltestege passen, legen Sie sie mit den Griffen auf die Zahnstege.
Achten Sie bei dieser Einordnung darauf, dass die Laffen der Löffel mindestens eine Strebe des Bodens der Besteckschublade berühren.
Für den Geschirrspüler nicht geeignetes Spülgut:
- Bestecke und Geschirrteile aus Holz bzw. mit Holzteilen: sie werden ausgelaugt und unansehnlich. Außerdem sind die verwendeten Kleber nicht für den Geschirrspüler geeignet. Die Folge: Holzgriffe können sich lösen.
- Kunstgewerbliche Teile sowie antike, wertvolle Vasen oder Gläser mit Dekor: diese Teile sind nicht spülmaschinenfest.
- Kunststoffteile aus nicht hitzebeständigem Material: diese Teile können sich verformen.
- Kupfer-, Messing-, Zinn- und Aluminiumgegenstände: diese können verfärben oder matt werden.
– Aufglasurdekore: diese können nach vielen Spülgängen verblassen. - Empfindliche Gläser und Kristallgegenstände: sie können nach längerem Gebrauch trüb werden.
Wir empfehlen:
- Kaufen Sie Geschirr und Besteck, das für Spülmaschinen geeignet ist.
- Spülen Sie empfindliche Gläser, wenn überhaupt, nur bei niedrigen Temperaturen (siehe Programmübersicht). Die Gefahr einer Trübung ist dann geringer.
- Spülen Sie besonders wertvolle Gläser weiterhin mit der Hand.
Bitte beachten Sie!
Silber, welches mit einer Silberpolitur poliert wurde, kann nach beendetem Spülvorgang noch feucht oder fleckig sein, da das Wasser nicht filmartig abläuft. Es muss dann mit einem Tuch abgetrocknet werden. Dagegen ist Silber, welches in einem Tauchbad behandelt wurde, in der Regel trocken. Das Silber kann aber anlaufen.
Silber kann sich bei Kontakt mit schwefelhaltigen Lebensmitteln verfärben. Dazu gehören z. B. Eigelb, Zwiebeln, Mayonnaise, Senf, Hülsenfrüchte, Fisch, Fischlake und Marinaden.
Aluminiumteile (z. B. Fettfilter) dürfen nicht mit stark ätzalkalischem Reiniger aus dem Gewerbe- oder Industriebereich im Geschirrspüler gespült werden. Es können Material-schäden auftreten. Im Extremfall besteht die Gefahr einer explosions-artigen chemischen Reaktion (z. B. Knallgasreaktion).
Reiniger
Verwenden Sie nur Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler.
■ Sie können handelsübliche pulverförmige Markenreiniger, Tabs oder flüssige Reiniger verwenden.
■ Geben Sie pulverförmige oder flüssige Reiniger in die Kammern des Reinigerbehälters.
■ Legen Sie Tabs nur in den Reinigerbehälter (Kammer II), wenn deren Hersteller dieses empfiehlt.
Empfiehlt der Hersteller Tabs in den Besteckkorb zu legen, legen Sie diese stattdessen auf die Innenfläche der Tür oder direkt in den Spülraum. Die Tabs werden dann vollständig aufgelöst.
Die Hersteller von Reinigern geben auf ihren Verpackungen die für ein Programm benötigte Gesamtmenge des Reinigers an.
■ Verwenden Sie für folgende Programme bei voller Beladung mindestens 30 ml Reiniger:
– das Normal-Programm,
– die Universal-Programme,
– das Universal Plus-Programm,
- das Spar-Programm.
Wird vom Hersteller eine größere Reinigermenge angegeben, verwenden Sie die größere Menge.
Bitte beachten!
Wenn Sie weniger als die empfohlene Reinigermenge verwenden, könnte das Geschirr nicht richtig sauber werden.
Es gibt im Handel zur Zeit drei Reinigertypen.
- Phosphathaltig und chlorhaltig.
- Phosphathaltig und chlorfrei.
- Phosphatfrei und chlorfrei.
Zum Schutz unserer Umwelt empfehlen wir Reiniger des Typs 3 zu verwenden.
Phosphatfreie Reiniger reagieren empfindlicher auf die Leitungswasserhärte als phosphathaltige Reiniger. Das kann Einfluss auf das Reinigungsergebnis haben.
Bei wiederholtem Spülen kann folgendes auftreten:
– Glas bekommt irisierende bläuliche Oberflächen oder wird trüb,
– Silber verfärbt sich,
– Aufglasurdekore verblassen.
Diese Erscheinungen sind im wesentlichen spülmittelbedingt und werden nicht durch die Funktion des Geschirrspülers hervorgerufen!
Mögliche Maßnahmen:
- Verwenden Sie versuchsweise phosphatfreien Reiniger eines anderen Herstellers.
- Wechseln Sie auf einen phosphathaltigen (Typ 2) bzw. wenn erhältlich, einen phosphat- und chlorhaltigen Reiniger (Typ 1).
- Programmieren Sie die Enthärtungsanlage eine Stufe höher, als für die Härte Ihres Leitungswassers erforderlich (siehe Tabelle im Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“). Der Enthärter liefert dann weicheres Wasser.
Chlorfreie Reiniger haben eine geringere Bleichwirkung auf Naturfarbstoffe als chlorhaltige, was z. B. zu verstärkten Teerückständen oder Verfärbungen an Kunststoffteilen führen kann. Diese Erscheinungen sind im wesentlichen spülmittelbedingt und werden nicht durch die Funktion des Geschirrspülers hervorgerufen!
Mögliche Maßnahmen:
- Erhöhen Sie zur Verstärkung der Bleichwirkung die Reinigermenge.
- Wechseln Sie, wenn erhältlich, auf einen chlorhaltigen Reiniger (Typ 1).
Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle des Reinigerherstellers.
Reiniger einfüllen
Atmen Sie pulverförmigen Reiniger nicht ein. Verschlucken Sie Reiniger nicht. Reiniger können Verätzungen in Nase, Mund und Rachen verursachen. Gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Sie Reiniger eingeatmet oder verschluckt haben.
Verhindern Sie, dass Kinder mit Reiniger in Berührung kommen. Halten Sie Kinder deshalb vom geöffneten Geschirrspüler fern. Es könnten noch Reinigerreste im Geschirrspüler sein. Füllen Sie Reiniger erst vor dem Programmstart ein, und verriegeln Sie die Tür mit der Kindersicherung.
Teilen Sie die erforderliche Reinigermenge, je nach Reinigersorte und Auswahl des Programms, prozentual auf Kammer I und II des Reinigerbehälters auf. So erreichen Sie das beste Spülergebnis. Beachten Sie dazu unbedingt die Angaben zur Reinigerdosierung in der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung.

■ Drücken Sie den Verschlussknopf. Die Behälterklappe springt auf.
Nach einem Programm ist die Behälterklappe geöffnet.

■ Füllen Sie den Reiniger in die Kam- mern, und schließen Sie die Behälter- klappe.
■ Schließen Sie auch die Reinigerpackung, das Mittel verliert sonst an Reinigungskraft!
Dosierhilfe
In Kammer I passen maximal 20 ml, in Kammer II maximal 70 ml Reiniger.
In Kammer II sind als Dosierhilfe Markierungen angebracht: 20, 25, 30. Sie zeigen bei waagerecht geöffneter Tür die ungefähre Füllmenge in ml an.
Programmauswahl
Machen Sie die Wahl des Programms stets von der Geschirrart und dessen Verschmutzungsgrad abhängig.
In den meisten Fällen werden Sie das Normal-Programm, ein Universal-Programm oder das Universal Plus-Programm wählen.
Diese Programme sind für den täglichen Abwasch optimal ausgelegt.
Für besondere Aufgaben sind die Spezial-Programme gedacht.
In der Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung sind die Programme und deren Anwendungsbereiche beschrieben.
Zu jedem Programm können Sie die Zusatzfunktion „Oben Spülen“ wählen. Weitere Hinweise finden Sie im Kapitel „Zusatzfunktionen/Oben Spülen“.
Programm ElectroSpar
■ Wählen Sie dieses Programm zur Reinigung des leicht bis normal verschmutzten Geschirrs.
Aus spültechnischen Gründen müssen Sie dafür einen Warmwasseranschluss mit mindestens 45 °C und höchstens 60 °C (Temperatur des einlaufenden Wassers) haben!
Bei diesem Programm wird das Spülwasser nicht aufgeheizt. Der Energieverbrauch beträgt daher nur ca. 0,10 kWh.
Da das Spülwasser nicht aufgeheizt wird, kann das Geschirr nach dem Programmende feuchter sein als bei anderen Programmen.
Je höher die Temperatur des einlaufenden Wassers ist, desto besser sind Reinigungs- und Trocknungsergebnis.
Damit das Geschirr besser trocknet, sollten Sie nach Programmende die Tür des Geschirrspülers öffnen.

text_image
Miole TURBOTHERMIC PLUS 24 14 15 16 L-Oh D-Pus Rest Zeit 8.88 Star 45° Stop 55° Universal Vorspladen Rohligen Klanspladen Inotrochen Startvorwahl O - + Kurz 45° Universal 65° Normal ElectroSpar 75° Inotroch Zuk/Aktual Salt Klanspladen Sleb SpendhamEinschalten
■ Prüfen Sie, ob sich die Sprüharme frei drehen lassen.
■ Schließen Sie die Tür.
■ Öffnen Sie den Wasserhahn, falls er geschlossen ist.
■ Drücken Sie die „Ein/Aus“-Taste (14).
Danach leuchten der Leuchtring um den Programmwähler (18) und der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige (15).
Programm starten
■ Beachten Sie für die Programmauswahl die Programmübersicht am Ende der Gebrauchsanweisung.
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) nach links oder rechts auf das gewünschte Programm.
In der Zeitanzeige (15) erscheint die Dauer des angewählten Programms in Stunden und Minuten. Die Kontrollleuchte „Restzeit“ neben der Zeitanzeige (15) und die Kontrollleuchte „Start“ (21) leuchten.
Info:
Sie können jetzt die Zusatzfunktionen „Startvorwahl“ und „Oben Spülen“ wählen (siehe Kapitel „Zusatzfunktionen“).
■ Drücken Sie die „Start“-Taste (21).
Das Programm startet. Die Kontrollleuchte „Start“ (21) erlischt und die Kontrollleuchte „Spülen“ (16) leuchtet.
Brechen Sie ein Programm nicht vor- zeitig ab!
Wichtige Programmabschnitte (z. B. Enthärteraufbereitung) könnten dadurch ausfallen.
Programmablauf-Anzeige (16)
Nach dem Start eines Programms zeigen die Kontrollleuchten (16) in der Programm-Ablaufanzeige den jeweils aktuellen Programmabschnitt an.
Zeitanzeige (15)
Vor einem Programmstart erscheint in der Zeitanzeige die Dauer des angewählten Programms in Stunden und Minuten. Während des Programmablaufs erscheint die verbleibende Restzeit bis zum Programmende. Die Kontrollleuchte „Restzeit“ neben der Zeitanzeige leuchtet.
Die Angabe für die Programmdauer kann sich für das gleiche Programm ändern. Das ist u. a. von der Temperatur des einlaufenden Wassers und der Geschirrmenge abhängig.
Wenn Sie ein Programm zum ersten Mal anwählen, wird ein Zeitwert angezeigt, der einer durchschnittlichen Programmdauer für Kaltwasser entspricht.
Die Zeitwerte in der Programmübersicht entsprechen der Programmdauer bei Normbeladung und Normtemperaturen.
Bei jedem Programmablauf korrigiert die Elektronik die Programmdauer entsprechend der Temperatur des einlaufenden Wassers und der Geschirrmenge. Die neu berechnete Programm-dauer wird angezeigt, wenn Sie das Programm das nächste Mal anwählen.
Leuchtring (18)
Der Leuchtring leuchtet, nachdem Sie den Geschirrspüler eingeschaltet haben und erlischt am Programmende. Er leuchtet erneut, wenn Sie den Programmwähler auf „Stop“ drehen oder die Tür des Geschirrspülers öffnen und wieder schließen.
Bei gewählter Zusatzfunktion „Startvorwahl“ erlischt der Leuchtring, 10 Minuten nachdem Sie die Startvorwahlzeit eingegeben haben.
Wenn Sie während der Startvorwahlzeit eine Taste drücken oder den Programmwähler verstellen, leuchtet der Leuchtring erneut für 10 Minuten.
Programmende
Wenn in der Programmablauf-Anzeige (16) keine Kontrollleuchte leuchtet und in der Zeitanzeige (15) eine „0“ erscheint, ist das Programm beendet.
Sie können jetzt den Geschirrspüler öffnen und das Geschirr ausräumen (siehe Kapitel „Geschirr ausräumen“).
Schalten Sie sicherheitshalber den Geschirrspüler aus, wenn Sie nicht sofort nach Ende eines Programms noch einmal spülen wollen.
Ausschalten
Nach dem Programmablauf:
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) auf „Stop“.
Der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige (15) und der Leuchtring um den Programmwähler leuchten.
- Drücken Sie die „Ein/Aus“-Taste (14) und lassen Sie sie herausspringen.
Der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige (15) und der Leuchtring um den Programmwähler erlöschen.
Der Geschirrspüler verbraucht Strom, solange Sie ihn nicht mit der „Ein/Aus“-Taste ausgeschaltet haben.
Schließen Sie sicherheitshalber den Wasserhahn, wenn der Geschirrspüler für längere Zeit unbeaufsichtigt ist, z. B. während der Urlaubszeit.
Programm unterbrechen
Das Programm wird unterbrochen, sobald Sie die Tür öffnen.
Wenn Sie die Tür wieder schließen, läuft das Programm an der Stelle weiter, an der es unterbrochen wurde.
Vorsicht!
Wenn das Wasser im Geschirrspüler heiß ist, besteht Verbrühungsgefahr! Öffnen Sie die Tür deshalb, wenn überhaupt, sehr vorsichtig. Bevor Sie die Tür wieder schließen, lehnen Sie sie ca. 20 Sek. nur an, damit ein Temperaturausgleich im Spülraum stattfinden kann. Danach drücken Sie die Tür bitte fest zu, bis sie einrastet.
Programmwechsel
Wenn ein Programm bereits gestartet ist, können Sie das Programm folgendermaßen wechseln:
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) auf „Stop“.
■ Lassen Sie den Programmwähler (18) mindestens eine Sekunde auf dieser Position stehen.
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) auf das gewünschte Programm.
■ Wählen Sie die Zusatzfunktionen „Oben Spülen“ und „Startvorwahl“ gegebenenfalls neu (siehe Kapitel „Zusatzfunktionen“).
■ Drücken Sie die „Start-Taste“ (21). Das Programm startet.
Zusatzfunktionen

text_image
Miele TURBOHERMIC PLUS 24 23 22 14 15 16 Restrol 8.88 min Starvorwahl - + Oben Spiken - Start - 85° Universal Vorsplien ElectroSpar Stop 55° Universal Plus 55° Universal 55° Universal 75° Intensiv Vimpiken Rufigen Klanspäfer Trockinen Zu-Ablauf Salt Klanspäfer Skis Sorgharm„Oben Spülen“ (20)
Die Zusatzfunktion „Oben Spülen“ empfehlen wir, wenn Sie nur wenig Geschirr spülen wollen. Bei „Oben Spülen“ wird der größte Teil des Wassers in den oberen und mittleren Sprüharm geleitet. Daher wird hauptsächlich im Oberkorb und, falls vorhanden, in der Besteckschublade gespült.
Da der mittlere Sprüharm auch nach unten sprüht, können Sie auch in Unterkorb und Besteckkorb Geschirr einordnen.
In den Unterkorb dürfen Sie nur große Teller und Platten in größeren Abständen einordnen, keine Töpfe, Schüsseln oder andere Hohlgefäße!
Verteilen Sie das Besteck in großen Abständen im Besteckkorb.
Aufgrund der geringeren Geschirrmenge können Sie die vom Reinigerhersteller angegebene Gesamtmenge des Reinigers reduzieren (ca. 2/3 der Gesamtmenge für volle Beladung). Dabei müssen Sie allerdings auch den Verschmutzungsgrad des Geschirrs berücksichtigen.
Durch „Oben Spülen“ wird auch der Wasser- und Stromverbrauch reduziert. Somit beträgt z. B. im Programm „Spar 45°“ der Wasserverbrauch nur 11 l und der Stromverbrauch nur ca. 0,75 kWh.
Sie können die Zusatzfunktion „Oben Spülen“ für alle Programme wählen.
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste (14) ein.
Danach leuchten der Leuchtring um den Programmwähler (18) und der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige (15).
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) nach links oder rechts auf das gewünschte Programm.
In der Zeitanzeige (15) erscheint die Dauer des angewählten Programms in Stunden und Minuten. Die Kontrollleuchte „Restzeit“ neben der Zeitanzeige (15) und die Kontrollleuchte „Start“ (21) leuchten.
■ Drücken Sie die „Oben Spülen“-Taste (20).
Die Kontrollleuchte „Oben Spülen“ (20) leuchtet.
In der Zeitanzeige (15) ändert sich die Dauer des angewählten Programms. Die Elektronik berücksichtigt jetzt die Zusatzfunktion „Oben Spülen“.
Info:
Sie können jetzt auch die Zusatzfunktion „Startvorwahl“ wählen (siehe folgende Seite).
■ Drücken Sie die „Start“-Taste (21).
Das Programm startet. Die Kontrollleuchte „Start“ (21) erlischt und die Kontrollleuchten „Vorspülen“ bzw. „Reinigen“ (16) und „Oben Spülen“ (20) leuchten.
Nach dem Programmablauf wird die Zusatzfunktion automatisch gelöscht.

text_image
Miole TURBOTHERMIC PLUS 24 23 22 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Restzeit 0 min 8.88 Startvorwahl 0 - + Oben Spulden 0 Start 0 ElectroSpar 3 Vorspladen Kurz 45° Fohn 45° Stop 55° Universal 55° Universal Plus 65° Universal Vorspladen Normal 55° Zu/Xabat Rampen Klaspiken Trocken Zub PC Klaspiken Neb SpoharmStartvorwahl (19)
Sie können den Start eines Programms verzögern, z. B. um Nachtstrom auszunutzen. Dabei können Sie eine Startvorwahlzeit zwischen 30 Minuten und 24 Stunden wählen.
Bei einer Startvorwahlzeit zwischen 30 Minuten und 9 Stunden 30 Minuten wird die Zeit in 30 Minuten-Schritten eingestellt. Ab 10 Stunden wird die Zeit in Stunden-Schritten eingestellt.
■ Schalten Sie den Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste (14) ein.
Danach leuchten der Leuchtring um den Programmwähler (18) und der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige (15).
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) nach links oder rechts auf das gewünschte Programm.
In der Zeitanzeige (15) erscheint die Dauer des angewählten Programms in Stunden und Minuten. Die Kontrollleuchte „Restzeit“ neben der Zeitanzeige (15) und die Kontrollleuchte „Start“ (21) leuchten.
■ Drücken Sie die Taste ☐ oder ☑ (19).
In der Zeitanzeige (15) erscheint die Zeit, die zuletzt als Startvorwahlzeit eingestellt wurde. Die Kontrollleuchte „Restzeit (15) erlischt und die Kontrollleuchte „Startvorwahl“ (19) leuchtet.
■ Drücken Sie die Taste ☐ oder ☑ (19), um die Startvorwahlzeit zu verkürzen oder zu verlängern. Wenn Sie die Taste gedrückt halten, wird automatisch herunter- oder hochgezählt.
Info:
Sie können jetzt auch die Zusatzfunktion „Oben Spülen“ wählen (siehe vorherige Seiten).
■ Drücken Sie die „Start“-Taste (21).
Die Kontrollleuchte „Start“ (21) erlischt, 10 Minuten später erlischt der Leucht-ring. Wenn Sie während der Startvorwahlzeit eine Taste drücken oder den Programmwähler verstellen, leuchtet der Leuchtring erneut für 10 Minuten.
Die Zeit bis zum Programmstart wird zurückgezählt: oberhalb von 10 Stunden in Stunden-Schritten, unterhalb von 10 Stunden in Minuten-Schritten.
Nach Ablauf der eingestellten Zeit startet das gewählte Programm automatisch. In der Zeitanzeige erscheint die verbleibende Restzeit, die Kontrollleuchte „Startvorwahl“ erlischt und die Kontrollleuchte „Restzeit“ und der Leuchtring leuchten.
Darstellung der Startvorwahlzeit in der Zeitanzeige:
bis 59 Minuten:
z. B. 30 Minuten = 30
1 Stunde bis 9 Stunden 30 Minuten:
z. B. 5 Stunden = 5.00
ab 10 Stunden:
z.B. 15 Stunden = 15h
Damit Kinder nicht mit dem Reiniger in Berührung kommen: Füllen Sie Reiniger erst direkt vor dem Programm-Start, d.h. bevor Sie die „Start“-Taste drücken, ein und verriegeln Sie die Tür mit der Kinder-sicherung.
Achten Sie bei Verwendung der Startvorwahl darauf, dass beim Einfüllen des Reinigers der Reinigerbehälter trocken ist; ggf. vorher trockenwischen.
Programm starten, bevor die Startvorwahlzeit abgelaufen ist:
Sie können das Programm starten, auch wenn die Startvorwahlzeit noch nicht abgelaufen ist. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) auf „Stop“.
■ Lassen Sie den Programmwähler mindestens eine Sekunde auf dieser Position stehen.
Die Kontrollleuchte „Startvorwahl“ (19) erlischt.
■ Drehen Sie den Programmwähler (18) wieder auf das gewünschte Programm.
Info:
Wenn Sie die Zusatzfunktion „Oben Spülen“ gewählt hatten, müssen Sie diese neu anwählen.
■ Drücken Sie die „Start“-Taste (21).
Das Programm startet. Die Kontrollleuchte „Start“ (21) erlischt und die Kontrollleuchte „Vorspülen“ bzw. „Reinigen“ (16) leuchtet.
InfoControl
Sie können den Geschirrspüler mit einem Funksender nachrüsten.
Der mobile Empfänger (InfoControl) hat eine digitale Anzeige.

text_image
REINIGEN (1) 1:30hAuf dieser Anzeige können Sie jederzeit ablesen, in welchem Programmabschnitt der Geschirrspüler sich befindet und wie lange das Programm noch läuft.
Der Empfänger kann aufgestellt oder über einen Clip an der Kleidung angebracht werden.
Der Sender wird hinter der Bedienungs- blende eingebaut.
Die Reichweite des InfoControl beträgt ca. 30 m in Gebäuden und ca. 300 m außerhalb von Gebäuden.
Geschirr ausräumen
■ Heißes Geschirr ist stoßempfindlich! Lassen Sie es deshalb nach dem Ausschalten so lange im Geschirrspüler abkühlen, bis Sie es gut anfas- sen können.
■ Wenn Sie die Tür nach dem Ausschalten ganz öffnen, kühlt das Geschirr schneller ab.
■ Räumen Sie zuerst den Unterkorb, dann den Oberkorb und zum Schluss die Besteckschublade aus. So vermeiden Sie, dass Wassertropfen vom Oberkorb oder von der Besteckschublade auf das Geschirr im Unterkorb fallen.
Reinigung und Pflege
Kontrollieren Sie regelmäßig (etwa alle 4 - 6 Monate) den Gesamtzustand Ihres Geschirrspülers. Das hilft, Fehler oder Störungen zu vermeiden, bevor sie auftreten.
Ohne Siebe darf nicht gespült werden!
Kontrollleuchte „Sieb“
Die Siebkombination am Boden des Spülraumes hält grobe Schmutzteile aus dem Spülwasser zurück. Die Schmutzteile können so nicht in das Umwälzsystem gelangen, das sie über die Sprüharme wieder im Spülraum verteilen würde.
Die Siebe können durch die Schmutzteile im Laufe der Zeit verstopfen. Der Zeitraum hängt von den Gegebenheiten in Ihrem Haushalt ab.
Die Kontrollleuchte „Sieb“ leuchtet nach jeweils 40 Programmabläufen. Sie dient dazu, Sie an die Kontrolle der Siebkombination zu erinnern.
Kontrollieren Sie die Siebkombination, wenn die Kontrollleuchte „Sieb“ leuchtet, und reinigen Sie sie, falls erforderlich.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf „Stop“, die Kontrollleuchte „Sieb“ er- lischt.
Die Kontrollleuchte „Sieb“ erlischt ebenfalls, wenn Sie den Geschirrspüler ausschalten.
Siebe im Spülraum reinigen
■ Schalten Sie vorher den Geschirrspüler aus.

■ Schwenken Sie den Griff nach rechts, und entriegeln Sie die Sieb-kombination.

■ Nehmen Sie die Siebkombination heraus, entfernen Sie grobe Schmutzteile, und spülen Sie das Sieb unter fließendem Wasser gut ab. Benutzen Sie zum Säubern eventuell eine Spülbürste.

Zum Säubern der Siebinnenseite müssen Sie den Verschluss öffnen:
■ Ziehen Sie dazu die gelbe Verriegelung zurück, und öffnen Sie den Verschluss des Siebes.
■ Reinigen Sie alle Teile unter fließendem Wasser mit einer Spülbürste.
■ Schließen Sie danach den Verschluss, so dass die Verriegelung einrastet.

■ Legen Sie die Siebkombination so ein, dass sie glatt am Spülraumboden anliegt.
■ Schwenken Sie dann den Griff von rechts nach links, um die Siebkombination zu verriegeln.
Reinigung und Pflege
Sprüharme reinigen
Speisereste können sich in den Düsen und der Lagerung der Sprüharme festsetzen. Sie sollten die Sprüharme deshalb regelmäßig (etwa alle 4 - 6 Monate) kontrollieren.
■ Schalten Sie den Geschirrspüler vorher aus.
Nehmen Sie die Sprüharme folgendermaßen ab:
■ Ziehen Sie die Besteckschublade heraus.
■ Drücken Sie den oberen Sprüharm hoch, damit die innere Verzahnung einrastet, und schrauben Sie ihn ab.

■ Drücken Sie den mittleren Sprüharm an ①, damit die Verzahnung einrastet, und schrauben Sie ihn ab ②.
■ Ziehen Sie den Unterkorb heraus.

■ Ziehen Sie den unteren Sprüharm kräftig nach oben ab.

■ Drücken Sie Speisereste mit einem spitzen Gegenstand in den Sprüharmdüsen nach innen.
■ Spülen Sie die Sprüharme unter fließendem Wasser gut aus.
■ Setzen Sie die Sprüharme wieder ein, und prüfen Sie, ob sie sich frei drehen lassen.
Spülraum reinigen
Der Spülraum ist weitestgehend selbstreinigend, wenn Sie immer die richtige Reinigermenge verwenden.
Sollte sich trotzdem z. B. Kalk oder Fett abgelagert haben, können Sie diese Ablagerungen mit Spezialreiniger wieder entfernen. Spezialreiniger für Geschirrspüler ist im Handel erhältlich.
Türdichtung und Tür reinigen
■ Wischen Sie die Türdichtungen regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab, um Speisereste zu entfernen.
■ Wischen Sie verschüttete Speise- und Getränkereste von den Seiten der Geschirrspülertür ab. Diese Flächen gehören nicht zum Spülraum und werden deshalb nicht von den Sprühstrahlen erreicht.
Bedienungsblende reinigen
■ Reinigen Sie die Bedienungsblende nur mit einem feuchten Tuch oder einem handelsüblichen Kunststoffreiniger.
Verwenden Sie keine Scheuermittel und keine Glas- oder Allzweckreiniger! Diese können aufgrund ihrer Zusammensetzung die Kunststoff-oberfläche stark beschädigen.
Front des Geschirrspülers reinigen
■ Reinigen Sie die Front mit einem für Küchenfronten geeigneten Pflegemittel.
■ Reiben Sie Holzfronten nur mit einem feuchten Ledertuch ab, und wischen Sie sie anschließend mit einem Tuch trocken.
■ Reinigen Sie eine Edelstahlfront mit einem Edelstahlpflegemittel
Verwenden Sie keine salmiakhaltigen Reiniger sowie Nitro- und Kunstharzverdünnung! Diese Mittel können die Oberfläche beschädigen.
Sie können die meisten Störungen und Fehler, die im täglichen Betrieb auftreten, selbst beheben. Da Sie den Kundendienst nicht rufen müssen, sparen Sie Zeit und Kosten!
Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Denken Sie jedoch daran:
Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie entstehen.
| Störung | mögliche Ursache | Abhilfe |
| Leuchtring um den Programmwähler und der Dezimalpunkt in der Zeitanzeige leuchten nicht, nachdem der Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“Taste eingeschaltet wurde | Die Tür ist nicht richtig geschlossen. | Tür fest zudrücken. |
| Der Stecker ist nicht eingesteckt. | Stecker einstecken. | |
| Die Sicherung ist herausgesprungen. | Sicherung aktivieren (Mindestabsicherung 16 A). | |
| Geschirrspüler spült nicht weiter | Die Sicherung ist herausgesprungen. | Sicherung aktivieren (Mindestabsicherung 16 A). |
| Kontrollleuchte „Sprüharm“ blinkt | Der mittlere Sprüharm ist durch Geschirrteile blockiert. | Geschirrspülertür öffnen und Geschirrteile, die den Sprüharm blockieren, anders einordnen. |
| Die Sprüharmdüsen des mittleren Sprührarms sind verstopft. | Bevor Sie die Störung beheben:– Programmwähler auf „Stop“ drehen,– Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten,dann:– Sprüharm reinigen. | |
| Kontrollleuchte „Zu-/Ablauf“ blinkt kurz nach dem Programmstart | Der Wasserhahn ist geschlossen. | Wasserhahn voll öffnen.Wird das Programm nicht fortgesetzt:- Programmwähler auf „Stop“ drehen,- Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten,- Programm neu starten. |
| Der Fließdruck am Wasseranschluss ist niedriger als 0,3 bar. | Installateur nach möglicher Abhilfe fragen. | |
| Das Sieb in der Verschraubung des Wasserzulaufs ist verstopft. | Bevor Sie die Störung beheben:- Programmwähler auf „Stop“ drehen,- Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten,dann:- Sieb im Wasserzulauf reinigen. | |
| Kontrollleuchte „Zu-/Ablauf“ leuchtet während des Pro-gramms „ElectroSpar“ | Das einlaufende Wasser hat die erforderliche Temperatur von 45 °C nicht erreicht, evtl. ist das Warmwassersystem überlastet (siehe Kapitel „Programmauswahl“). | - Programm neu starten.- Wenn die Kontrollleuchte erneut aufleuchtet, ein anderes Programm wählen. |
Fehlersuche
| Störung | mögliche Ursache | Abhilfe |
| Kontrollleuchte „Zu-/Ablauf“ blinkt, der Geschirrspüler spült nicht weiter | Bevor Sie die Störung beheben:– Programmwähler auf „Stop“ drehen.– Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten. | |
| Fehler beim Wasserzu-lauf. | – Wasserhahn voll öffnen.– Sieb im Wasserzulauf prüfen und ggf.reinigen, siehe Kapitel „Störungen beseitigen“. | |
| Fehler beim Wasserab-lauf, im Spülraum befindet sich eventuell Wasser. | – Siebkombination reini-gen, siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“.– Ablaufpumpe reinigen, siehe Kapitel „Stör-ungen beseitigen“.– Rückschlagventil reinigen, siehe Kapitel „Störungen beseitigen“.– Knick aus dem Ablauf-schlauch entfernen. | |
| schlagendes Geräusch im Spülraum | Der Sprüharm schlägt an ein Geschirrteil. | Programm unterbrechen, Geschirrteile, die die Sprüharme behindern, anders einordnen. |
| klapperndes Geräusch | Geschirrteile bewegen sich im Spülraum. | Programm unterbrechen, Geschirrteile feststehend einordnen. |
| pfeifendes Geräusch tritt während des Spü-lens auf | Die Gleitringdichtung der Umwälzpumpe pfeift zeit-weise. Das kann vom Reiniger ausgelöst wer-den. | Ist unbedenklich. Anderen Reiniger auspro-bieren. Bei Dauergeräu-schen den Kundendienst fragen. |
| schlagendes Geräusch in der Wasserleitung | Wird eventuell durch bau-seitige Verlegung bzw. den Querschnitt der Was-serleitung verursacht. | Hat keinen Einfluss auf die Funktion des Geschirrspülers.Eventuell den Installateur fragen. |
| am Ende des Pro-gramms erscheinen in der Zeitanzeige drei waagerechte Striche:--- | Es ist unter Umständen eine technische Störung aufgetreten. | – Programmwähler auf „Stop“ drehen.– Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten.Nach einigen Sekunden:– Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste einschalten.– Programmwähler auf das gewünschte Pro-gramm drehen.– „Start“-Taste drücken.Erscheinen die drei waagerechten Striche am Programmende erneut, liegt eine technische Störung vor.– Miele Kundendienstrufen.Trotz der Störung kann mit allen Programmen gespült werden. Das Wasser wird dann aber nicht aufgeheizt. Mit dem Programm „ElectroSpar“ kann nur bei Warmwasseranschluss gespült werden. |
Fehlersuche
| Störung | mögliche Ursache | Abhilfe |
| Geschirr wird nicht trocken oder Gläser und Besteck sind fleckig | Die Klarspülermenge ist zu gering oder der Klarspülerbehälter ist leer. | Dosiermenge erhöhen oder Klarspüler einfüllen, siehe Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“. |
| Die Spülwasserhärtewähler ist zu hoch eingestellt. | Spülwasserhärtewähler niedriger einstellen, siehe „Spülwasserhärtewähler einstellen“. | |
| Das Geschirr wurde zu früh ausgeräumt. | Geschirr später ausräu- men, siehe Kapitel „Betrieb“. | |
| Geschirr ist nicht sauber | Das Geschirr wurde nicht richtig eingeordnet. Ge-schirrteile lagen ineinan- der, die Wasserstrahlen konnten nicht alle Flä- chen erreichen. | Hinweise im Kapitel „Ge-schirr und Besteck ein- ordnen“ beachten. |
| Die Öffnung des Wasser-zulaufrohres für den mitt- leren Sprüharm war verdeckt. In den mittleren Sprüharm ist zu wenig Wasser geflossen. | Geschirrteile im hinteren Bereich des Oberkorbes so einordnen, dass sie die Öffnung nicht verdecken. | |
| Das Programm war zu schwach. | Stärkeres Programm wäh- len, siehe „Programm-übersicht“ am Ende der Gebrauchsanweisung. | |
| Es wurde zu wenig Reiniger dosiert. | Mehr Reiniger verwenden, siehe Kapitel „Betrieb“. | |
| Die Sprüharme sind durch zu hohe Geschirr-teile blockiert. | Drehkontrolle durchfüh- ren. Geschirrteile anders einordnen. | |
| Die Sprüharmdüsen sind verstopft. | Sprüharmdüsen reinigen, siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“. | |
| Geschirr ist nicht sauber | Die Siebkombination im Spülraum ist nicht sauber oder nicht richtig eingesetzt.Als Folge davon können auch die Sprüharmdüsen verstopft sein. | Siebkombination reinigen oder richtig einsetzen, Sprüharmdüsen reinigen siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“. |
| Die Ablaufpumpe oder das Rückschlagventil sind blockiert. | Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen, siehe Kapitel „Störungen beseitigen“. | |
| Tee oder Lippenstift sind nicht vollständig entfernt | Das gewählte Programm hatte eine zu niedrige Reinigungstemperatur. | Programm mit einer höheren Reinigungstemperatur wählen. |
| Der Reiniger hat eine zu geringe Bleichwirkung. | Chlorhaltigen Reiniger verwenden. | |
| weißer Belag auf Geschirr und Besteck, Gläser sind milchig ge- worden; Beläge lassen sich abwischen | Die Klarspülermenge ist zu gering. | Dosiermenge erhöhen, siehe Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“. |
| Im Salzbehälter ist kein Salz eingefüllt. | Regeneriersalz einfüllen, siehe Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“. | |
| Die Verschlusskappe des Salzbehälters ist nicht fest geschlossen oder verkantet aufgesetzt. | Verschlusskappe gerade aufsetzen und fest zudre- hen. | |
| Die Enthärtungsanlage ist auf eine zu niedrige Stellung programmiert. | Enthärtungsanlage höher programmieren, siehe Kapitel „Die erste Inbetrieb- nahme“. | |
| Phosphatfreier Reiniger wurde verwendet. | Phosphathaltigen Reiniger ausprobieren. |
Fehlersuche
| Störung | mögliche Ursache | Abhilfe |
| auf Gläsern und Besteck verbleiben Schlieren, Gläser bekommen einen bläulichen Schimmer; Beläge lassen sich abwischen | Die Klarspülermenge ist zu hoch eingestellt. | Dosiermenge verringern, siehe Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“. |
| Gläser werden blind und verfärben sich; Beläge lassen sich nicht abwischen | Der Spülwasserhärtewähler im Spülraum ist nicht richtig eingestellt. | Spülwasserhärtewähler richtig einstellen, siehe Kapitel „Die erste Inbetriebnahme“. Die Schäden an den Gläsern lassen sich nicht rückgängig machen. |
| Die Gläser sind nicht spülmaschinenbeständig. Es findet eine Oberflächenveränderung statt. | Keine! Für Geschirrspüler geeignete Gläser kaufen. | |
| Kunststoffteile sind verfärbt | Naturfarbstoffe z. B. aus Karotten, Tomaten oder Ketchup können die Ursache dafür sein. Reini-germenge oder Bleich-wirkung des Reinigers waren für Naturfarbstoffe zu gering. | Chlorhaltigen Reiniger verwenden. Mehr Reiniger verwenden, siehe Kapitel „Betrieb“. Bereits verfärbte Teile wer-den nicht die ursprüng-liche Farbe zurückerhalten. |
| Rostspuren an Besteck-teilen | Die Verschlusskappe des Salzbehälters ist nicht fest geschlossen oder verkantet aufgesetzt. | Verschlusskappe gerade aufsetzen und fest zu-drehen. |
| Die betreffenden Besteck-teile sind nicht ausreich-end rostbeständig. | Keine! Für Geschirrspüler geeig-netes Besteck kaufen. | |
| im Reinigerbehälter kle-ben nach dem Spülen Reinigerreste | Der Reinigerbehälter war beim Einfüllen noch feucht. | Reiniger nur in einen trockenen Behälter füllen. |
| Klappe des Reinigerbehälters lässt sich nicht schließennach beendetemProgramm befindet sich Wasser im Spülraum | Verklebte Reinigerreste blockieren den Verschluss. | Reinigerreste entfernen.Bevor Sie die Störung beheben:– Programmwähler auf „Stop“ drehen.– Geschirrspüler mit der „Ein/Aus“-Taste ausschalten. |
| Die Siebkombination im Spülraum ist verstopft. | Siebkombination reinigen, siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“. | |
| Die Ablaufpumpe oder das Rückschlagventil sind blockiert. | Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen, siehe Kapitel „Störungen beseitigen“. | |
| Der Ablaufschlauch ist abgeknickt. | Knick aus dem Ablaufschlauch entfernen. |
Sieb im Wasserzulauf reinigen
Zum Schutz des Wassereinlaufventils ist in der Verschraubung ein Sieb eingebaut. Ist das Sieb verschmutzt, so läuft zu wenig Wasser in den Spülraum.
Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Ventil. Tauchen Sie das Gehäuse nicht in Flüssigkeiten.
Empfehlung
Enthält das Leitungswasser erfahrungsgemäß viele wasserunlösliche Bestandteile, empfehlen wir Ihnen, einen großflächigen Wasserfilter zwischen dem Wasserhahn und der Verschraubung des Sicherheitsventils einzusetzen. Diesen Wasserfilter erhalten Sie bei einem Miele Fachhändler oder dem Miele Werkkundendienst.
Zum Reinigen des Siebes:
■ Trennen Sie den Geschirrspüler vom Netz (Gerät ausschalten, dann den Netzstecker ziehen oder Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).
■ Schließen Sie den Wasserhahn.
■ Schrauben Sie das Wassereinlaufventil ab.

■ Nehmen Sie die Dichtungsscheibe aus der Verschraubung.
■ Ziehen Sie das Sieb mit einer Kombi- oder Spitzzange heraus, und reinigen Sie es.
■ Setzen Sie Sieb und Dichtung wieder ein, achten Sie dabei auf einwandfreien Sitz!
■ Schrauben Sie das Wassereinlaufventil an den Wasserhahn. Dabei dürfen Sie die Verschraubung nicht verkanten.
- Öffnen Sie den Wasserhahn.
Sollte Wasser austreten, haben Sie die Verschraubung eventuell nicht fest genug angezogen oder verkan-
tet angeschraubt.
Setzen Sie das Wassereinlaufventil gerade auf, und schrauben Sie es fest an.
Ablaufpumpe und Rückschlag- ventil reinigen
Steht Wasser im Spülraum, nachdem ein Programm beendet ist, wurde das Wasser nicht abgepumpt. Ablaufpumpe und Rückschlagventil können durch Fremdkörper blockiert sein. Sie können die Fremdkörper leicht entfernen.
■ Nehmen Sie die Siebkombination aus dem Spülraum (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“, „Siebe im Spülraum reinigen“).
■ Schöpfen Sie das Wasser mit einem kleinen Gefäß aus dem Spülraum.

■ Öffnen Sie den Verschlussbügel für das Rückschlagventil.
Störungen beseitigen

■ Heben Sie das Rückschlagventil nach oben ab, und spülen Sie es unter fließendem Wasser gut aus.
■ Entfernen Sie alle Fremdkörper aus dem Rückschlagventil.

Unter dem Rückschlagventil befindet sich die Ablaufpumpe (Pfeil).
■ Entfernen Sie alle Fremdkörper aus der Ablaufpumpe (Glassplitter sind besonders schlecht zu sehen). Drehen Sie zur Kontrolle das Laufrad der Ablaufpumpe von Hand.
■ Setzen Sie das Rückschlagventil sorgfältig wieder ein, und schließen Sie den Verschlussbügel.
Konnten Sie trotz dieser Hinweise die Störung nicht beheben, benachrichtigen Sie bitte:
– Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer:
D0800 22 44 666
ⒶSalzburg (06 62) 85 84-321
(06 62) 85 84-322
Wien (01) 6 80 95-300
L49711-20
4 97 11-22
■ Nennen Sie dem Kundendienst Modell und Nummer des Geschirrspülers.
Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild auf der Türoberseite.
Programmaktualisierung
Durch eine Programmaktualisierung (PC = Programm Correction) können in Zukunft die aktuellen Erkenntnisse der Programmtechnik in die Elektronik Ihres Gerätes eingespeichert werden.

text_image
Vorspülen Reinigen Klarspülen Trocknen Zu-/Ablauf Salz PC Klarspüler Sieb SprüharmDie gekennzeichnete Kontrolllampe dient dem Kundendienst als Übertragungspunkt für die Programmaktualisierung.
Die Programmaktualisierung kann erfolgen, sobald zukünftige Entwicklungen veränderte Programme verlangen. Miele wird die Möglichkeit zur Programmaktualisierung rechtzeitig bekanntgeben.
Geschirrspüler besser nutzen
Sie möchten... Sie brauchen dazu...
| ...Flaschen spülen,z. B. Milch- oder Babyflaschen | ...einen Flaschenhalter |
| ...viele Gläser spülen | ...einen Gläsereinsatz für den Unterkorb |
| ...langstielige Gläser spülen,z. B. Riedelgläser | ...einen Gläsereinsatz für den Oberkorb |
| ...große Teller spülen | ...einen Tellereinsatz für Teller bis 32 cm Durchmesser |
| ...ständig über den Geschirrspüler informiert sein | ...das InfoControl und den zugehörigen Sender |
Prüfnorm: EN 50242 / IEC 704
Standardprogramm Spar 45°
für Vergleichsprüfungen
(Energieetikett):
Hinweis:
Das Programm Universal Plus 55 ° für normale Anschmutzung hat eine gesteigerte Reinigungs- und Trocknungsleistung bei kürzerer Laufzeit und erhöhtem Energiebedarf.
Fassungsvermögen:
12 Maßgedecke
Reinigermenge: Bei Verwendung von chlorhaltigen Reinigern:
5 g in Kammer I und 25 g in Kammer II. Bei Verwendung von chlorfreien Reinigern: 30 g nur in Kammer II.
Klarspüler-Dosierung:
Stufe 3 (ca. 3 ml)
Spülwasserhärtewähler:
Stufe 0
Geräuschmessungen:
Die Tür des Geschirrspülers einmal vollständig öffnen und dann wieder schließen, um die Ausblasöffnung der Turbothermic wie im täglichen Gebrauch automatisch zu schließen.

Hinweise für Vergleichsprüfungen

Prüfnorm: EN 50242 / IEC 704
Standardprogramm für Vergleichsprüfungen (Energieetikett):
Spar 45 ° mit Zusatzfunktion „Oben Spülen“
Hinweis:
Das Programm Universal Plus 55 ° mit Zusatzfunktion „Oben Spülen“ für normale Anschmutzung hat eine gesteigerte Reinigungs- und Trocknungsleistung bei kürzerer Laufzeit und erhöhtem Energiebedarf.
Fassungsvermögen:
6 Maßgedecke
Reinigermenge: 20 g
nur in Kammer II.
Klarspüler-Dosierung:
Stufe 3 (ca. 3 ml)
Spülwasserhärtewähler:
Stufe 0
Geräuschmessungen:
Die Tür des Geschirrspülers einmal vollständig öffnen und dann wieder schließen, um die Ausblasöffnung der Turbothermic wie im täglichen Gebrauch automatisch zu schließen.

Abstände zwischen den Besteckteilen in der Besteckschublade verdoppeln.
Wenn Sie den Geschirrspüler transportieren, z. B. beim Wohnungswechsel, beachten Sie folgendes:
– Geschirrspüler ausräumen,
– alle losen Teile befestigen, z. B. Schläuche, Kabel, Besteckkorb,
– Geschirrspüler aufrecht transportieren. Nur in Ausnahmefällen darf er auf dem Rücken liegend transportiert werden.
Der Geschirrspüler darf nicht auf der Seite oder auf der Tür liegend transportiert werden, da sonst Restwasser auslaufen kann.
Das Restwasser könnte in die elektrische Steuerung fließen und so Störungen verursachen.
Höhe 82 cm (verstellbar + 5,0 cm)
Breite 59,8 cm
Breite der Einbaunische 60 cm
Tiefe 57 cm
Tiefe bei geöffneter Tür 115,5 cm
Gewicht: ca. 56 kg
Spannung Anschlusswert siehe Typenschild an der Türoberseite Absicherung
Erteilte Prüfzeichen VDE, Funkschutz
Wasserdruck (Fließdruck) 0,3 - 10 bar Überdruck
Warmwasseranschluss bis max. 60 °C
Abpumphöhe max. 1 m
Abpumplänge max. 4 m
Anschlusskabel ca. 1,7 m
Fassungsvermögen 12 Maßgedecke
| Programm Anwendung Reiniger | ||||
| chlorfrei^1) | chlorhaltig^2) | |||
| Kammer II (Reinigen) | Kammer I (Vorspülen) | Kammer II (Reinigen) | ||
| Universal 55° | fürnormal verschmutztesGeschirr | 100% | 20% | 80% |
| Universal Plus 55° | wie Universal 55°, jedoch mit längerer Reinigungszeit fürnormal verschmutztesGeschirr mit angetrockneten Speiseresten, für chlorfreie Reiniger besonders geeignet | 100% 20 | % 80% | |
| Universal 65° | wie Universal 55°, jedoch mit erhöhter Reinigungstemperatur für angetrocknete stärkehaltigeSpeisereste | 100% 20 | % 80% | |
| Normal 55° | fürnormal verschmutztesGeschirr, für chlorfreie Reiniger besonders geeignet | 100% 100 | % | |
| Spar 45°3) | fürnormal verschmutztesGeschirr, besonders energiesparendes Programm | 100% 100 | % | |
| Spezial-Programme | ||||
| Intensiv 75° | fürnormal verschmutzte Töpfe, Pfannen und Zubereitungsgeschirr mit angetrocknetenSpeiseresten | 120% 20 | % 100% | |
| Fein 45° | „Schonprogramm“ fürleicht verschmutztestemperaturempfindlichesGeschirr | 50% 50% | ||
| Kurz 45° | „Schnellprogramm“ fürwenig verschmutztesGeschirr, z. B. Partygeschirr | 50% 50% | ||
| Vorspülen | zum Abspülen von riechendem Geschirr, wenn sich ein komplettes Programm noch nicht lohnt | |||
| ElectroSpar | fürleicht bisnormal verschmutztesGeschirr, nur wählen, wenn der Geschirrspüler anWarmwasser(mindestens 45°C) angeschlossen ist – siehe Kapitel „Programmauswahl“ | 100% 20 | % 80% | |
Abhängig von der Reinigersorte müssen Sie den Reiniger unterschiedlich dosieren.
1) Diese Reinigerdosierung wählen Sie für:
– chlorfreie und phosphatfreie Reiniger
– chlorfreie und phosphathaltige Reiniger
- flüssige Reiniger
Die Gesamtmenge müssen Sie in diesem Fall komplett in Kammer II füllen.
2) Diese Reinigerdosierung wählen Sie für:
– phosphat- und chlorhaltige Reiniger (außer flüssige Reiniger)
Die Gesamtmenge müssen Sie in diesem Fall prozentual auf Kammer I und Kammer II aufteilen.
| Programmablauf Verbrauch Dauer | ||||||||||
| Strom kWh Wasser Minuten (ca.)4) | ||||||||||
| 1. Vor-spülen | 2. Vor-spülen | Reinigen | Zwischen-spülen | Klar-spülen | Trocknen | Wasser kalt(15 °C) | Wasser warm(55 °C) | Liter | Wasser kalt(15 °C) | Wasser warm(55 °C) |
| X | X55° | X | X65° | X 1,20 | 0,6 178 | 7 69 | ||||
| X | X55° | X | X65° | X 1,25 | 0,7 171 | 10 92 | ||||
| X | X65° | X | X65° | X 1,30 | 0,7 178 | 9 73 | ||||
| X55° | X | X65° | X 1,20 | 0,6 138 | 2 64 | |||||
| X45° | X | X55° | X 1,05 | 0,6 131 | 65 147 | |||||
| X | X | X75° | X | X75° | X 1,80 | 1,2 221 | 10 92 | |||
| X | X45° | X | X55° | X 1,10 | 0,5 177 | 2 54 | ||||
| X45° | X | X55° | 0,90 0,5 | 13 32 17 | ||||||
| X 0,06 | 0,06 5 | 11 11 | ||||||||
| X | X | X | X | X | X | - | 0,1 | 22 | - | 65 |
Bei voller Beladung müssen Sie für das Normal-, das Universal Plus- und das Spar-Programm sowie die Universal-Programme mindestens 30 ml Reiniger verwenden. Gibt der Reinigerhersteller eine größere Menge an, müssen Sie die größere Menge verwenden.
Dosieren Sie bei der Wahl der Zusatzfunktion „Oben Spülen“ die Reinigermenge entsprechend des Geschirr-Verschmutzungsgrades nur in Kammer II (ca. 2/3 der Gesamtmenge für volle Beladung).
3) Programm für Vergleichsprüfungen (siehe Kapitel „Hinweise für Vergleichsprüfungen“)
4) siehe Kapitel „Ein- und Ausschalten (Restzeitanzeige)“
Die genannten Werte wurden nach EN 50242 ermittelt. In der Praxis können aufgrund abweichender Bedingungen deutliche Unterschiede auftreten.
Miele & Cie. GmbH & Co.
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: http://www.miele.de
T-Online *6 38 00#