SCE64M55 - Geschirrspüler BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SCE64M55 BOSCH
Bestimmungsgemäßer Gebrauch 4

Sicherheitshinweise 4
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen .... 5
Bei der Anlieferung ..... 5
Bei der Installation 5
Im täglichen Betrieb 6
Türverriegelung 7
Tastensperre. 7
Bei auftretenden Schäden ..... 7
Bei der Entsorgung....7

Umweltschutz 9
Verpackung 9
Altgeräte 9

Gerät kennen lernen ..... 9
Bedienblende 9
Geräteinnenraum 9

Enthärtungsanlage/ Spezialsalz . 10
Einstellen 10
Wasserhärtetabelle ..... 10
Verwendung von Spezialsalz ..... 11
Reiniger mit Salzkomponente ..... 11
Enthärtung ausschalten ..... 11

Klarspüler 12
Klarspülermenge einstellen. . . . . . . 12
Klarspülernachfüllanzeige ausschalten 13

Geschirr 13
Nicht geeignet 13
Glas- und Geschirrschäden ..... 13
Einräumen 14
Ausräumen 14
Tassen und Gläser ..... 14
Töpfe 15
Besteckkorb 15
Klappstacheln 15
Kleinteilehalter 15
Geschirrhöhe 16

Reiniger 16
Reiniger einfüllen 16
Kombireiniger 17

Programmübersicht ..... 18
Programmauswahl 19
Hinweise für Testinstitute ..... 19

Zusatzfunktionen ..... 19
Zeit sparen (VarioSpeed+) ..... 19
HygienePlus 19
IntensivZone 19
Extra Trocknen 19

Gerät bedienen 20
Programmdaten 20
Aquasensor 20
Gerät einschalten 20
Restlaufanzeige 20
Zeitvorwahl 20
Programmende 21
Automatisches ausschalten nach Programmende 21
Gerät ausschalten. 21
Programm unterbrechen.....21
Programm abbrechen.....22
Programmwechsel 22
Intensivtrocknung 22

Reinigen und warten ..... 22
Gesamtzustand der Maschine ..... 22
Spezialsalz und Klarspüler ..... 23
Siebe 23
Sprüharme 24

Aufstellen und anschließen . . 34
Lieferumfang. 34
Sicherheitshinweise 34
Anlieferung 35
Technische Daten 35
Aufstellung 35
Abwasseranschluss ..... 35
Trinkwasseranschluss. 35
Warmwasseranschluss ..... 36
Elektrischer Anschluss ..... 37
Demontage 37
Transport 37
Frostsicherheit
(Entleeren des Gerätes) ..... 37

Bestimmungsgemäßer Gebrauch
■ Dieses Gerät ist für den häuslichen Gebrauch im Privathaushalt und das häusliche Umfeld bestimmt.
■ Benutzen Sie den Geschirrspüler nur im Haushalt und nur zum angegebenen Zweck: Dem Spülen von Haushaltsgeschirr.

Sicherheitshinweise
Kinder ab 8 Jahren oder Personen, die aufgrund ihrer Physis, Sensorik oder geistigen Fähigkeit oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen
Lesen Sie Gebrauchs- und Montageanleitung aufmerksam durch! Sie enthalten wichtige Informationen über Aufstellen, Gebrauch und Wartung des Gerätes.
Bewahren Sie alle Unterlagen für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
Bei der Anlieferung
- Überprüfen Sie Verpackung und Geschirrspüler sofort auf Transportschäden. Nehmen Sie ein beschädigtes Gerät nicht in Betrieb, sondern halten Sie Rücksprache mit Ihrem Lieferanten.
- Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial bitte ordnungsgemäß.
- Verpackung und ihre Teile nicht spielenden Kindern überlassen. Es besteht Erstickungsgefahr durch Faltkartons und Folien.
Bei der Installation
■ Beachten Sie, dass die Rückseite des Geschirrspülers nach der Installation nicht frei zugänglich ist (Berührungsschutz wegen heißer Oberfläche).
■ Nehmen Sie Aufstellung und Anschluss nach der Installations- und Montageanleitung vor.
■Bei der Installation muss der Geschirrspüler vom Netz getrennt sein.
■ Stellen Sie sicher, dass das Schutzleitersystem der elektrischen Hausinstallation vorschriftsmäßig installiert ist.
■ Die elektrischen Anschlussbedingungen müssen mit den Angaben auf dem Typenschild 30 des Geschirrspülers übereinstimmen.
■Wenn die
Netzanschlussleitung dieses
Gerätes beschädigt wird,
muss sie durch eine
besondere Anschlussleitung
ausgetauscht werden.
Um Gefährdungen zu
vermeiden, darf diese nur
über den Kundendienst
bezogen werden.
■ Soll der Geschirrspüler in einen Hochschrank eingebaut werden, muss dieser ordnungsgemäß befestigt werden.
■ Wird der Geschirrspüler unter oder über anderen Haushaltsgeräten eingebaut, sind die Informationen zum Einbau in Kombination mit einem Geschirrspüler in der Montageanleitung der jeweiligen Geräte zu befolgen.
■ Beachten Sie weiterhin auch die Montageanleitungen für den Geschirrspüler, um den sicheren Betrieb aller Geräte zu gewährleisten.
■ Liegen keine Informationen vor oder enthält die Montageanleitung keine entsprechenden Hinweise, müssen Sie sich an den Hersteller dieser Geräte wenden, um sicherzustellen, dass der Geschirrspüler über oder unter diesen Geräten eingebaut werden kann.
■ Falls Sie keine Informationen vom Hersteller erhalten können, dürfen Sie den Geschirrspüler nicht über oder unter diesen Geräten einbauen.
■Wenn Sie über dem Geschirrspüler ein Mikrowellengerät einbauen, kann dieses beschädigt werden.
■Installieren Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen (Heizkörper, Wärmespeicher, Heizöfen oder andere Geräte, die starke Wärme erzeugen) und bauen Sie es unter ein Kochfeld nur unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände ein.
■ Nach dem Aufstellen des Gerätes muss der Netzstecker frei zugänglich sein.
(Siehe Elektrischer Anschluss)
■Bei einigen Modellen:
Das Kunststoffgehäuse am Wasseranschluss enthält ein elektrisches Ventil, im Zulaufschlauch befinden sich die Anschlussleitungen.
Schneiden Sie diesen Schlauch nicht durch, tauchen Sie das Kunststoffgehäuse nicht in Wasser.
Im täglichen Betrieb
Beachten Sie die Sicherheits- bzw. Gebrauchshinweise auf den Verpackungen von Reiniger- und Klarspülerprodukten.
Kindersicherung (Türverriegelung) \*
Die Beschreibung der Kindersicherung befindet sich hinten im Umschlag.
* je nach Modell
Kindersicherung (Tastensperre)
Sie können Ihr Gerät gegen unbeabsichtigtes Programm abbrechen (z.B. Fehlbedienung durch Kinder) sichern.
Tastensperre aktivieren:
- Gewünschtes Programm starten.
- Taste B ca. 4 sec.
gedrückt halten, bis LL in
der Ziffernanzeige erscheint.
Wird während des Programmablaufes eine beliebige Taste betätigt, erscheint in der Ziffernanzeige. Ein Abbrechen des Programms (Reset) ist nicht möglich.
Tastensperre deaktivieren:
■ Taste B ca.4 sec. gedrückt halten, bis L in der Anzeige erlischt.
Mit dem Programmende (0:00 in der Ziffernanzeige) ist die Tastensperre aufgehoben. Bei einem Netzausfall bleibt die Tastensperre erhalten. Bei jedem neuen Programmstart muss die Tastensperre wieder aktiviert werden.
Bei auftretenden Schäden
■Reparaturen und Eingriffe dürfen nur durch Fachleute ausgeführt werden. Dazu muss das Gerät vom Netz getrennt sein. Netzstecker ziehen oder Sicherung ausschalten. Wasserhahn zudrehen.
■Bei Beschädigungen, speziell der Bedienblende (Risse, Löcher, ausgebrochene Tasten), darf das Gerät nicht mehr betrieben werden. Netzstecker ziehen oder Sicherung ausschalten. Wasserhahn zudrehen, Kundendienst rufen.
Bei der Entsorgung
- Machen Sie ausgediente Geräte sofort unbrauchbar, um spätere Unfälle damit auszuschließen.
- Führen Sie das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu.
⚠️ Warnung Verletzungsgefahr!
■ Messer und andere Utensilien mit scharfen Spitzen müssen im Besteckkorb mit den Spitzen nach unten oder in der Messerablage* in waagrechter Lage eingeordnet werden.
■Setzen oder Stellen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür.
■Achten Sie bei Standgeräten darauf, dass die Körbe nicht überladen sind.
* je nach Modell
⚠ Warning
Gefahr durch Explosion!
Geben Sie kein Lösungsmittel in den Spülraum. Es besteht Explosionsgefahr.
⚠️ Warnung
Verbrühungsgefahr!
Die Tür während des Programmablaufs vorsichtig öffnen. Es besteht die Gefahr, dass heißes Wasser aus dem Gerät spritzt.
⚠️ Warning
Gefahren für Kinder!
■Nutzen Sie, falls vorhanden, die Kindersicherung. Eine genaue Beschreibung finden Sie hinten im Umschlag.
■ Erlauben Sie Kindern nicht, mit dem Gerät zu spielen oder es zu bedienen.
■ Halten Sie Kinder von Reiniger und Klarspüler fern. Diese können Verätzungen in Mund, Rachen und Augen verursachen oder zum Ersticken führen.
■ Halten Sie Kinder vom geöffneten Geschirrspüler fern. Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser, es könnten sich noch Reste von Reiniger darin befinden.
■Achten Sie bei einem hocheingebauten Gerät beim Öffnen und Schließen der Tür darauf, dass Kinder sich nicht zwischen Gerätetür und darunter liegender Schranktür einklemmen oder quetschen.
■ Kinder könnten sich im Gerät einsperren (Erstickungsgefahr) oder in eine andere Gefahrensituation geraten. Bei ausgedienten Geräten deshalb: Netzstecker ziehen, Netzkabel durchtrennen und beseitigen. Türschloss so weit zerstören, dass die Türe nicht mehr schließt.

Umweltschutz
Sowohl die Verpackung neuer Geräte als auch Altgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe und wieder verwertbare Materialien.
Bitte entsorgen Sie die einzelnen Teile nach Sorten getrennt.
Über aktuelle Entsorgungswege informieren Sie sich bitte bei Ihrem Fachhändler oder bei Ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung.
Verpackung
Alle Kunststoffteile des Geräts sind mit international genormten Kurzzeichen gekennzeichnet (z. B. „PS“ Polystyrol). Damit ist bei der Geräteentsorgung ein Trennen nach sortenreinen Kunststoffabfällen möglich.
Beachten Sie bitte die Sicherheitshinweise unter „Bei der Anlieferung“.
Altgeräte
Beachten Sie bitte die Sicherheitshinweise unter „Bei der Entsorgung“.

Dieses Gerät ist entsprechend der europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronikaltgeräte (waste electrical and electronic equipment – WEEE) gekennzeichnet. Die Richtlinie gibt den Rahmen für eine EU-weit gültige Rücknahme und Verwertung der Altgeräte vor.

Gerät kennen lernen
Die Abbildungen der Bedienblende und des Geräteinnenraumes befinden sich vorne im Umschlag.
Auf die einzelnen Positionen wird im Text verwiesen.
Bedienblende
1 EIN-/AUS-Schalter
2 Programmtasten **
3 Zeitvorwahl *
4 Zusatzfunktionen **
5 START-Taste
6 Anzeige „Wasserzulauf prüfen“
7 Salznachfüllanzeige
8 Klarspülernachfüllanzeige
9 Ziffernanzeige
* je nach Modell
** Anzahl je nach Modell
Geräteinnenraum
20 Oberer Geschirrkorb
21 Oberer Sprüharm
22 Unterer Sprüharm
23 Siebe
24 Vorratsbehälter für Spezialsalz
25 Besteckkorb
26 Unterer Geschirrkorb
27 Vorratsbehälter für Klarspüler
28 Reinigerkammer
29 Verschlussriegel für Reinigerkammer
30 Typenschild
* je nach Modell

Enthärtungsanlage/ Spezialsalz
Für gute Spülergebnisse benötigt der Geschirrspüler weiches, d.h. kalkarmes Wasser, sonst lagern sich weiße Kalkrückstände auf Geschirr und Innenbehälter ab.
Leitungswasser oberhalb von 7° dH (1,2 mmol/l) muss enthärtet werden. Dies geschieht mit Hilfe von Spezialsalz (Regeneriersalz) in der Enthärtungsanlage des Geschirrspülers. Die Einstellung und damit die benötigte Salzmenge ist abhängig vom Härtegrad Ihres Leitungswassers (siehe nachfolgende Wasserhärtetabelle).
Einstellen
Die Salzzugabemenge ist von H:00 bis H:07 einstellbar.
Bei dem Einstellwert H:00 ist kein Salz erforderlich.
- Härtewert Ihres Leitungswassers in Erfahrung bringen. Hier hilft das Wasserwerk.
- Einstellwert aus der nachfolgenden Wasserhärtetabelle entnehmen.
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
- Programmtaste A gedrückt halten und START-Taste 5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige H:0... anzeigt.
- Beide Tasten loslassen. Die Leuchtanzeige der Taste A blinkt und in der Ziffernanzeige 9 leuchtet der werkseitig eingestellte Wert H:04.
Um die Einstellung zu verändern:
- Programmtaste C drücken. Mit jedem Drücken der Taste erhöht sich der Einstellwert um eine Stufe; ist der Wert H:07 erreicht, springt die Anzeige wieder auf H:00 (aus).
- START-Taste 5 drücken. Der Einstellwert ist im Gerät gespeichert.
Wasserhärtetabelle
| Wasser-Härtewert°dH | Härte-bereich | mmol/l | Einstellwertan derMaschine |
![]() | |||
Verwendung von Spezialsalz
Das Salznachfüllen muss immer unmittelbar vor dem Einschalten des Gerätes erfolgen. So wird erreicht, dass übergelaufene Salzlösung sofort ausgespült wird und keine Korrosion am Spülbehälter auftreten kann.
- Öffnen Sie den Schraubverschluss des Vorratsbehälters 24.
- Füllen Sie den Behälter mit Wasser (nur bei der ersten Inbetriebnahme nötig).
- Füllen Sie dann Spezialsalz (kein Speisesalz oder Tabletten) ein. Dabei wird Wasser verdrängt und läuft ab.
Sobald die Salznachfüllanzeige 7 in der Blende leuchtet, sollte wieder Spezialsalz nachgefüllt werden.

Verwendung von Reinigern mit Salzkomponente
Bei Verwendung von kombinierten Reinigern mit Salzkomponente kann im Allgemeinen bis zu einer Wasserhärte von 21° dH (37° fH, 26° Clarke, 3,7 mmol/l) auf Spezialsalz verzichtet werden. Bei Wasserhärten über 21° dH ist auch hier die Verwendung von Spezialsalz erforderlich.
Salznachfüllanzeige / Enthärtung ausschalten
Wenn die Salznachfüllanzeige 7 stört (z. B. bei Verwendung von kombinierten Reinigern mit Salzkomponente), kann sie ausgeschaltet werden.
■ Vorgehen wie unter „Enthärtungsanlage einstellen“ beschrieben und den Wert auf H:00 stellen. Damit sind Enthärtungsanlage und Salznachfüllanzeige ausgeschaltet.
Achtung
Füllen Sie niemals Reiniger in den Spezialsalzbehälter. Sie zerstören damit die Enthärtungsanlage.

Klarspüler
Sobald die Klarspülernachfüllanzeige 8 in der Blende leuchtet, ist noch eine Klarspülreserve von 1 - 2 Spülvorgängen vorhanden. Klarspüler sollte nachgefüllt werden.
Der Klarspüler wird für fleckenloses Geschirr und klare Gläser benötigt. Verwenden Sie nur Klarspüler für Haushaltsgeschirrspüler.
Kombinierte Reiniger mit Klarspülerkomponente können nur bis zu einer Wasserhärte von 21° dH (37° fH, 26° Clarke, 3,7 mmol/l) verwendet werden. Bei Wasserhärten über 21° dH ist auch hier die Verwendung von Klarspüler erforderlich.
- Öffnen Sie den Vorratsbehälter 27, indem Sie die Lasche am Deckel drücken und anheben.

- Klarspüler vorsichtig bis max. Zeichen der Einfüllöffnung einlaufen lassen.

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max- Deckel schließen, bis er hörbar einrastet.
- Übergelaufenen Klarspüler ggf. mit einem Tuch entfernen, damit es beim nächsten Spülgang nicht zu übermäßiger Schaumbildung kommt.
Klarspülermenge einstellen
Die Klarspülerzugabemenge ist von r:00 bis r:05 einstellbar. Werkseitig ist die Stufe r:04 eingestellt.
Ändern Sie die Klarspülermenge nur, wenn Schlieren (niedrigere Stufe einstellen) oder Wasserflecken (höhere Stufe einstellen) auf dem Geschirr zurückbleiben.
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
-
Programmtaste A gedrückt halten und START-Taste 5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige H:0... anzeigt.
-
Beide Tasten loslassen. Die Leuchtanzeige der Taste A blinkt und in der Ziffernanzeige 9 leuchtet der werkseitig eingestellte Wert H:04.
-
Programmtaste A so oft drücken, bis in der Ziffernanzeige 9 der werkseitig eingestellte Wert r:04 erscheint.
Um die Einstellung zu verändern:
-
Programmtaste C drücken.
Mit jedem Drücken der Taste erhöht sich der Einstellwert um eine Stufe; ist der Wert r:06 erreicht, springt die Anzeige wieder auf r:00 (aus). -
START-Taste 5 drücken.
Der Einstellwert ist gespeichert.
Klarspülernachfüllanzeige ausschalten
Wenn die Klarspülernachfüllanzeige 8 stört (z. B. bei Verwendung von kombinierten Reinigern mit Klarspülerkomponente), kann sie ausgeschaltet werden.
■Vorgehen wie unter „Klarspülermenge einstellen“ beschrieben und den Wert auf r:00 stellen.
Damit ist die Klarspülernachfüllanzeige 8 ausgeschaltet.

Geschirr
Nicht geeignet
■ Besteck- und Geschirrteile aus Holz.
■ Empfindliche Dekorgläser, kunstgewerbliches und antikes Geschirr. Diese Dekore sind nicht spülmaschinenfest.
■ Nicht hitzebeständige Kunststoffteile.
■ Kupfer- und Zinngeschirr.
■ Geschirrteile, die mit Asche, Wachs, Schmierfett oder Farbe verunreinigt sind.
Aufglasdekore, Aluminium- und Silberteile können beim Spülen zum Verfärben und Verblassen neigen. Auch einige Glassorten (wie z. B. Kristallglasgegenstände) können nach vielen Spülgängen trüb werden.
Glas- und Geschirrschäden
Ursachen:
■ Glasart und Glasherstellungsverfahren.
■ Chemische Zusammensetzung des Reinigers.
■ Wassertemperatur des Spülprogramms.
Empfehlung:
■ Nur Gläser und Porzellan verwenden, die vom Hersteller als spülmaschinenfest bezeichnet werden.
■ Reiniger verwenden, der als geschirrschonend gekennzeichnet ist.
■ Glas und Besteck nach Programmende möglichst bald aus dem Geschirrspüler entnehmen.
Einräumen
-
Grobe Speisereste entfernen. Vorspülen unter fließendem Wasser ist nicht nötig.
-
Geschirr so einräumen, dass
-
es sicher steht und nicht kippen kann.
- alle Gefäße mit der Öffnung nach unten stehen.
- Teile mit Wölbungen oder Vertiefungen schräg stehen, damit das Wasser ablaufen kann.
- es die Drehung der beiden Sprüharme 21 und 22 nicht behindert.
Sehr kleine Geschirrteile sollten nicht in der Maschine gespült werden, da sie leicht aus den Körben fallen können.
Hinweis
Der Sprüharm des Oberkorbes ist seitlich versetzt angebracht, damit im Unterkorb genügend Platz für hohe Teller, Schüsseln oder Töpfe ist. Sind rechts im Unterkorb nur geschlossene Gefäße wie Schüsseln oder Töpfe untergebracht, kann es sein, dass rechts im Oberkorb hohe Geschirrteile wie z.B. hohe Gläser nicht genügend Wasser bekommen. Stellen Sie in diesem Fall rechts in den Oberkorb nur niedrige Geschirrteile und die hohen nach links.
Ausräumen
Um zu vermeiden, dass Wassertropfen vom oberen Korb auf das Geschirr im unteren Korb fallen, ist es empfehlenswert, das Gerät von unten nach oben zu entleeren.
Heißes Geschirr ist stoßempfindlich! Lassen Sie es deshalb nach Programmende so lange im Geschirrspüler abkühlen, bis Sie es gut anfassen können.
Hinweis
Nach Programmende können noch Wassertropfen im Geräteinnenraum zu sehen sein. Auf die Trocknung des Geschirrs hat dies keinerlei Auswirkungen.
Tassen und Gläser
Oberer Geschirrkorb 20

Unterer Geschirrkorb 26

Stark verschmutztes Geschirr (Töpfe) sollten Sie im Unterkorb einräumen. Aufgrund des stärkeren Sprühstrahls erhalten Sie so ein besseres Spülergebnis.
Besteckkorb
Bestecke sollten Sie immer unsortiert mit der spitzen Seite nach unten einordnen.

Die Stacheln sind umklappbar, zum besseren Einordnen von Töpfen, Schüsseln und Gläsern.

Damit können leichte Kunststoffteile wie z. B. Becher, Deckel usw. sicher gehalten werden.

Der obere Geschirrkorb 20 kann nach Bedarf herausgenommen werden, um im Unterkorb mehr Platz für höhere Geschirrteile zu schaffen.
Maximale Höhe des Geschirrs
| Oberkorb Unterkorb | |
| 14 cm 30 cm | |

Reiniger
Sie können Tabs sowie pulverförmige oder flüssige Reiniger für Geschirrspüler verwenden, keinesfalls aber Handspülmittel. Je nach Verschmutzung kann mit Pulver oder einem flüssigen Reiniger die Dosierung individuell angepasst werden. Tabs enthalten für alle Reinigungsaufgaben eine ausreichend große Menge an Wirkstoffen. Moderne, leistungsfähige Reiniger verwenden überwiegend eine niederalkalische Rezeptur mit Phosphat und Enzymen. Phosphate binden den Kalk im Wasser. Enzyme bauen Stärke ab und lösen Eiweiß. Seltener sind phosphatfreie Reiniger. Diese haben ein etwas schwächeres Kalkbindevermögen und erfordern eine höhere Dosiermenge. Zur Entfernung farbiger Flecken (z.B. Tee, Ketchup) werden meist Bleichmittel auf Sauerstoffbasis verwendet.
Hinweis
Für gutes Spülergebnis unbedingt Verpackungshinweise der Reiniger beachten! Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an die Beratungsstellen der Reinigerhersteller zu wenden.
⚠️ Warnung – Beachten Sie die Sicherheits- bzw. Gebrauchshinweise auf den Verpackungen von Reiniger- und Klarspülerprodukten.
Reiniger einfüllen
- Sollte die Reinigerkammer 28 noch geschlossen sein, betätigen Sie den Verschlussriegel 29, um sie zu öffnen.
Reiniger in die trockene Reinigerkammer 28 einfüllen (Tab quer einlegen, nicht hochkant). Dosierung: siehe Herstellerhinweise auf der Verpackung. Die Dosiereinteilung in der Reinigerkammer 28 hilft Ihnen dabei, die richtige Menge pulverförmigen oder flüssigen Reiniger einzufüllen.

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50 ml 25 ml 15 ml- Deckel der Reinigerkammer durch Hochschieben schließen, bis der Verschluss problemlos einrastet.

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klickDie Reinigerkammer öffnet sich programmabhängig automatisch zum optimalen Zeitpunkt. Der Pulver- oder Flüssigreiniger verteilt sich im Gerät und wird aufgelöst. Der Tab fällt ins Gerät und löst sich dort auf.
Tipp
Bei wenig verschmutztem Geschirr genügt üblicherweise eine etwas geringere als die angegebene Reinigermenge.
Geeignete Reinigungs- und Pflegemittel können online über unsere Internetseite oder über den Kundendienst bezogen werden (siehe Rückseite).
Kombireiniger
Neben herkömmlichen Reinigern (Solo) werden eine Reihe von Produkten mit zusätzlichen Funktionen angeboten. Diese Produkte enthalten neben dem Reiniger oft auch Klarspüler und Salzersatzstoffe (3in1) und je nach Kombination (4in1, 5in1, etc.) noch zusätzliche Komponenten wie z.B. Glasschutz oder Edelstahlglanz. Kombireiniger funktionieren nur bis zu einem bestimmten Härtegrad (meist 21°dH). Über dieser Grenze müssen Salz und Klarspüler zugegeben werden. Sobald kombinierte Reiniger verwendet werden, passt sich das Spülprogramm automatisch so an, dass immer das
bestmögliche Spül- und Trocknungsergebnis erzielt wird.
Hinweise
■ Optimale Spül- und Trocknungsergebnisse erzielen Sie durch die Verwendung von Solo-Reinigern in Verbindung mit getrennter Anwendung von Salz und Klarspüler.
■Bei kurzen Programmen können Tabs durch unterschiedliches Auflöseverhalten eventuell nicht die volle Reinigungswirkung entfalten und auch ungelöste Reinigerrückstände zurückbleiben. Pulverreiniger eignen sich besser für diese Programme.
■ Beim „Intensiv“ Programm (bei einigen Modellen) ist die Dosierung eines Tabs ausreichend. Bei der Verwendung von Pulverreiniger können Sie zusätzlich etwas Reiniger auf die Geräteinnentür schütten.
■ Auch wenn die Klarspüler- und/oder Salznachfüllanzeige leuchtet, läuft das Spülprogramm bei Verwendung von kombinierten Reinigern einwandfrei ab.
■ Bei Verwendung von Reinigern mit wasserlöslicher Schutzhülle: Fassen Sie die Hülle nur mit trockenen Händen an und füllen Sie den Reiniger nur in eine absolut trockene Reinigerkammer ein, sonst kann es zu Verklebungen kommen.
■ Falls Sie von kombinierten Reinigern auf Solo-Reiniger umstellen, achten Sie darauf, dass die Enthärtungsanlage und Klarspülermenge auf den richtigen Wert eingestellt sind.

Programmübersicht
In dieser Übersicht ist die max. mögliche Programmanzahl dargestellt. Die entsprechenden Programme und ihre Anordnung entnehmen Sie bitte Ihrer Bedienblende.
| Geschirrart Verschmutzungsart Programm Mögliche | Zusatzfunktionen | Programmablauf | ||
| Töpfe, Pfannen, unempfindliches Geschirr und Besteck | stark haftende, eingebrannte oder angetrocknete, stärke- oder eiweißhaltige Speisereste | Intensiv 70° | alle | Vorspülen Reinigen 70° Zwischenspülen Klarspülen 65° Trocknen |
Auto 45° - 65° | alle | Wird entsprechend der Verschmutzung mit Hilfe der Sensorik optimiert. | ||
| gemischtes Geschirr und Besteck | leicht angetrocknete, haushaltsübliche Speiserückstände | Auto 45° - 65° | alle | Wird entsprechend der Verschmutzung mit Hilfe der Sensorik optimiert. |
Eco 50° | alle | Vorspülen Reinigen 50° Zwischenspülen Klarspülen 65° Trocknen | ||
| empfindliches Geschirr, Besteck, temperatur- empfindliche Kunststoffe und Gläser | gering haftende, frische Speisereste | Sanft 40° | IntensivZone Zeit sparen Extra Trocknen | Vorspülen Reinigen 40° Zwischenspülen Klarspülen 55° Trocknen |
Schnell 45° | Extra Trocknen | Reinigen 45° Zwischenspülen Klarspülen 55° | ||
| alle Geschirrarten | kaltes Abspülen, Zwischenreinigung | Vorspülen | keine Vorspülen | |
Programmauswahl
Sie können je nach Geschirr- und Verschmutzungsart ein passendes Programm aussuchen.
Hinweise für Testinstitute
Testinstitute erhalten die Hinweise für Vergleichsprüfungen (z.B. nach EN60436).
Hierbei handelt es sich um die Bedingungen zur Durchführung der Tests, jedoch nicht um die Ergebnisse oder Verbrauchswerte.
Anfrage per E-Mail an: dishwasher@test-appliances.com Benötigt werden die Erzeugnis-Nummer (E-Nr.) und die Fertigungsnummer (FD), die Sie auf dem Typenschild 30 an der Gerätetür finden.

Zusatzfunktionen
* je nach Modell Über die Tasten Zusatzfunktionen 4 einstellbar.

Zeit sparen (VarioSpeed+) \*
Mit der Funktion „Zeit sparen“ kann die Laufzeit je nach gewähltem Spülprogramm um ca. 20% bis 66% verkürzt werden. Um bei verkürzter Laufzeit optimale Reinigungs- und Trocknungsergebnisse zu erzielen, werden Wasser- und Energieverbrauch erhöht.

HygienePlus \*
Mit dieser Funktion werden die Temperaturen erhöht und extra lang gehalten, um eine definierte Desinfektionsleistung zu erhalten. Dadurch wird ein erhöhter Hygienestatus erreicht. Ideal ist diese Zusatzfunktion z. B. zum Reinigen von Schneidebrettern oder Babyflaschen.

IntensivZone \*
Perfekt für gemischte Beladung. Sie können stärker verschmutzte Töpfe und Pfannen im Unterkorb zusammen mit normal verschmutztem Geschirr im Oberkorb spülen. Der Sprühdruck im Unterkorb wird verstärkt, die Spültemperatur etwas erhöht.

Extra Trocknen \*
Eine erhöhte Temperatur während des Klarspülens und eine verlängerte Trocknungsphase ermöglichen es, dass auch Kunststoffteile besser trocknen. Der Energieverbrauch ist leicht erhöht.

Gerät bedienen
Programmdaten
Die Programmdaten (Verbrauchswerte) finden Sie in der Kurzanleitung. Sie beziehen sich auf Normalbedingungen und den Wasserhärte-Einstellwert 4:04. Unterschiedliche Einflussfaktoren wie z. B. Wassertemperatur oder Leitungsdruck können zu Abweichungen führen.
Aquasensor \*
* je nach Modell
Der Aquasensor ist eine optische Messeinrichtung (Lichtschranke), mit der die Trübung des Spülwassers gemessen wird.
Der Einsatz des Aquasensors erfolgt programmspezifisch. Ist der Aquasensor aktiv, kann "sauberes" Spülwasser in das nächste Spülbad übernommen und der Wasserverbrauch um 2 – 4 Liter gesenkt werden. Ist die Verschmutzung stärker, wird es abgepumpt und durch Frischwasser ersetzt. In den Automatikprogrammen werden zusätzlich Temperatur und Laufzeit dem Verschmutzungsgrad angepasst.
Gerät einschalten
- Wasserhahn vollständig öffnen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten. Die Anzeige des Programmes Eco 50° blinkt. Dieses Programm bleibt gewählt, wenn nicht eine andere Programmtaste 2 gedrückt wird. In der Ziffernanzeige 9 blinkt die voraussichtliche Programmdauer.
- Drücken Sie die START-Taste 5. Der Programmablauf startet.
Hinweis
- zum umweltschonenden Betrieb des Geschirrspülers:
Aus ökologischen Gründen wird das Programm Eco 50° bei jedem Gerätestart voreingestellt. Dies schont Umweltressourcen und nicht zuletzt ihren Geldbeutel.
Das Eco 50° Programm ist ein besonderes umweltschonendes Programm. Es ist das „Standardprogramm“ nach EU Verordnung 1016/2010, das den Standardreinigungszyklus zur Reinigung von normal verschmutztem Geschirr und den kombinierten Energie- und Wasserverbrauch zur Reinigung dieser Art von Geschirr am effizientesten darstellt.
Restlaufanzeige
Bei der Programmwahl erscheint die restliche Programmlaufzeit in der Ziffernanzeige 9.
Die Laufzeit wird während des Programmes von der Wassertemperatur, der Geschirrmenge sowie vom Grad der Anschmutzung bestimmt und kann (abhängig vom gewählten Programm) variieren.
Zeitvorwahl \*
* je nach Modell
Sie können den Programmstart in Stundenschritten bis zu 24 Stunden verschieben.
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
- Taste 3 + drücken, bis die Ziffernanzeige 9 auf h:01 springt.
-
Taste 3 + oder – so oft drücken, bis die angezeigte Zeit Ihren Wünschen entspricht.
-
START-Taste 5 drücken, die Zeitvorwahl ist aktiviert.
- Zum Löschen der Zeitvorwahl die Taste 3 + oder – so oft drücken, bis in der Ziffernanzeige 9 h:00 erscheint. Bis zum Start können Sie Ihre Programmwahl beliebig ändern.
Programmende
Das Programm ist beendet, wenn in der Ziffernanzeige 9 der Wert 0:00 erscheint.
Automatisches ausschalten nach Programmende \*
* je nach Modell
Um Energie zu sparen, wird der Geschirrspüler 1 min nach Programmende ausgeschaltet (Werkseinstellung).
Die automatische Abschaltung ist von P:00 bis P:02 einstellbar.
P:00 Gerät schaltet nicht automatisch ab P:01 aus nach 1 min P:02 aus nach 120 min
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
- Programmtaste □A gedrückt halten und START-Taste □5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige H:0... anzeigt.
- Beide Tasten loslassen. Die Leuchtanzeige der Taste A blinkt und in der Ziffernanzeige 9 leuchtet der werkseitig eingestellte Wert H:04.
- Programmtaste A so oft drücken, bis in der Ziffernanzeige 9 der werkseitig eingestellte Wert P:01 erscheint.
Um die Einstellung zu verändern:
- Programmtaste C drücken. Mit jedem Drücken der Taste erhöht sich der Einstellwert um eine Stufe; ist der Wert P:02 erreicht, springt die Anzeige wieder auf P:00 (aus).
- START-Taste 5 drücken. Der Einstellwert ist gespeichert.
Gerät ausschalten
Kurze Zeit nach Programmende:
- EIN-/AUS-Schalter 1 ausschalten.
- Wasserhahn zudrehen (entfällt bei Aqua-Stop).
- Geschirr nach dem Abkühlen entnehmen.
Hinweis
Lassen Sie das Gerät nach Programmende noch etwas abkühlen bevor Sie es öffnen. Damit vermeiden Sie, dass Dampf austritt und langfristig Schäden an Ihren Einbaumöbeln verursacht.
Programm unterbrechen
- EIN-/AUS-Schalter 1 ausschalten. Die Leuchtanzeigen erlöschen. Das Programm bleibt gespeichert. Wenn bei Warmwasseranschluss oder aufgeheizter Maschine die Gerätetür geöffnet wurde, die Tür erst einige Minuten anlehnen und dann schließen. Andernfalls kann durch Expansion (Überdruck) die Gerätetür aufspringen oder Wasser aus dem Gerät austreten.
- Zum Fortsetzen des Programmes EIN-/AUS-Schalter 1 wieder einschalten.
Programm abbrechen (Reset)
- START-Taste 5 ca. 3 Sek. drücken. Die Ziffernanzeige 9 zeigt 0:01.
- Der Programmablauf dauert ca. 1 Min. In der Ziffernanzeige 9 erscheint 0:00.
- Den EIN-/AUS-Schalter 1 ausschalten.
Programmwechsel
Nach dem Drücken der START-Taste 5 ist kein Programmwechsel möglich.
Ein Programmwechsel ist nur über Programm abbrechen (Reset) möglich.
Intensivtrocknung
Im Klarspülen wird mit einer höheren Temperatur gearbeitet und damit ein verbessertes Trocknungsergebnis erreicht. Die Laufzeit kann sich dabei geringfügig erhöhen. (Vorsicht bei empfindlichen Geschirrteilen!)
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
-
Programmtaste A gedrückt halten und START-Taste 5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige 9 H:0... anzeigt.
-
Beide Tasten loslassen. Die Leuchtanzeige der Taste A blinkt und in der Ziffernanzeige 9 leuchtet der werkseitig eingestellte Wert H:04.
-
Programmtaste A so oft drücken, bis in der Ziffernanzeige 9 der werkseitig eingestellte Wert d:00 erscheint.
Um die Einstellung zu verändern:
- Durch Drücken der Taste C können Sie die Intensivtrocknung ein-d:01 oder ausschalten d:00.
- START-Taste 5 drücken. Der Einstellwert ist gespeichert.

Reinigen und warten
Eine regelmäßige Kontrolle und Wartung Ihres Gerätes hilft, Fehler zu vermeiden. Dies spart Zeit und Ärger.
Gesamtzustand der Maschine
■ Spülraum auf Ablagerungen von Fett und Kalk überprüfen.
Finden sich solche Ablagerungen, dann:
■ Reinigerkammer mit Reiniger befüllen. Gerät ohne Geschirr im Programm mit höchster Spültemperatur starten.
Zur Gerätereinigung nur speziell für Geschirrspüler geeignete Reiniger/Gerätereiniger verwenden.
■ Damit die Türdichtung immer sauber und hygienisch bleibt, regelmäßig mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel reinigen.
■ Bei längerer Standzeit Tür etwas geöffnet lassen, damit sich kein unangenehmer Geruch bilden kann.
Wenden Sie zur Reinigung Ihres Geschirrspülers niemals einen Dampfreiniger an. Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Folgeschäden.
Wischen Sie Gerätefront und Blende regelmäßig mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab; Wasser und etwas Spülmittel genügen. Vermeiden Sie Schwämme mit rauer Oberfläche und scheuernde Reinigungsmittel, beides könnte zum Verkratzen der Oberflächen führen.
Bei Edelstahlgeräten: Vermeiden Sie Schwammtücher oder waschen Sie diese vor dem ersten Gebrauch mehrmals gründlich aus, um Korrosion zu vermeiden.

Warnung – Gesundheitsgefahr
Niemals andere z.B. chlorhaltige Haushaltsreinigungsmittel verwenden!
Spezialsalz und Klarspüler
Die Nachfüllanzeigen 7 und 8 kontrollieren. Gegebenenfalls Salz und/oder Klarspüler nachfüllen.
Siebe
Die Siebe 23 halten grobe Verunreinigungen im Spülwasser von der Pumpe fern. Diese Verunreinigungen können die Siebe gelegentlich verstopfen.
Das Siebsystem besteht aus einem Grobsieb, einem flachen Feinsieb und einem Microsieb.
- Nach jedem Spülen die Siebe auf Rückstände kontrollieren.
- Siebzylinder wie abgebildet losdrehen und Siebsystem herausnehmen.

- Eventuelle Reste entfernen und Siebe unter fließendem Wasser reinigen.
- Siebsystem in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen und darauf achten, dass sich die Pfeilmarkierungen nach dem Schließen gegenüberstehen.
Kalk und Verunreinigungen aus dem Spülwasser können Düsen und Lagerungen der Sprüharme 21 und 22 blockieren.
-
Austrittsdüsen der Sprüharme auf Verstopfungen kontrollieren.
-
Den oberen Sprüharm 21 abschrauben.
-
Den unteren Sprüharm 22 nach oben abziehen.

-
Sprüharme unter fließendem Wasser reinigen.
-
Sprüharme wieder einrasten bzw. festschrauben.

Störung, was tun?
Erfahrungsgemäß lassen sich viele Störungen, die im täglichen Betrieb auftreten, von Ihnen selbst beheben. Dies stellt sicher, dass Ihnen Ihr Gerät schnell wieder zur Verfügung steht. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie mögliche Ursachen für Fehlfunktionen und hilfreiche Hinweise für deren Beseitigung.
Hinweis
Sollte das Gerät während des Geschirrspülens aus nicht ersichtlichen Gründen stehen bleiben oder nicht starten, führen Sie zunächst die Funktion Programm abbrechen (Reset) aus. (Siehe Kapitel Gerät bedienen)

Warnung – Denken Sie daran:
Reparaturen dürfen nur von Fachleuten durchgeführt werden. Sollte der Austausch eines Bauteils erforderlich sein, ist darauf zu achten, dass nur Originalersatzteile verwendet werden. Durch unsachgemäße Reparaturen oder durch Verwendung von Nicht-Originalersatzteilen können erhebliche Schäden und Gefahren für den Benutzer entstehen.
Abwasserpumpe
Grobe Speisereste oder Fremdkörper, die von den Sieben nicht zurückgehalten wurden, können die Abwasserpumpe blockieren. Das Spülwasser steht dann über dem Sieb.

Warnung – Schnittgefahr!
Achten Sie beim Reinigen der Abwasserpumpe darauf, dass Sie sich nicht an Glasscherben oder spitzen Gegenständen verletzen.
In diesem Fall:
- Trennen Sie grundsätzlich das Gerät zuerst vom Stromnetz.
- Siebe 23 ausbauen.
- Wasser ausschöpfen, evtl. Schwamm zu Hilfe nehmen.
- Schrauben an der Pumpenabdeckung lösen (Torx T 20) und nach oben herausziehen.

- Innenraum kontrollieren und gegebenenfalls Fremdkörper entfernen.
- Pumpenabdeckung in die ursprüngliche Position bringen, nach unten drücken und festschrauben.
- Siebe einbauen.
Störungstabelle
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Anzeige „Wasserzulauf prüfen“ 6 leuchtet. | Zulaufschlauch geknickt. Zulaufschlauch knickfrei verlegen. | |
| Wasserhahn geschlossen. Wasserhahn öffnen. | ||
| Wasserhahn verklemmt oder verkalkt. | Wasserhahn öffnen.Durchflussmenge muss bei geöffnetem Wasserzulauf mind. 10 l/min betragen. | |
| Sieb am Wasserzulauf verstopft. Gerät ausschalten und Gerätestecker ziehen. Wasserhahn zudrehen.Wasseranschluss abschrauben. | ||
Sieb im Zulaufschlauch säubern.Wasseranschluss wieder anschrauben. Auf Dichtigkeit prüfen. Stromversorgung wieder herstellen. Gerät einschalten. | ||
| Fehlercode E:22 leuchtet. | Siebe 23 verschmutzt oder verstopft. | Siebe reinigen.(Siehe Reinigen und warten) |
| Fehlercode E:24 leuchtet. | Abwasserschlauch verstopft oder geknickt. | Schlauch knickfrei verlegen, ggf.Rückstände entfernen. |
| Siphonanschluss noch verschlossen. | Anschluss am Siphon prüfen und ggf. öffnen. | |
| Abdeckung der Abwasserpumpe lose. | Abdeckung richtig einrasten.(Siehe Abwasserpumpe) | |
| Fehlercode E:25 leuchtet. | Abwasserpumpe blockiert oder Abdeckung der Abwasserpumpe nicht verrastet. | Pumpe reinigen und Abdeckung richtig einrasten. (Siehe Abwasserpumpe) |
| Fehlercode E:27 leuchtet. | Netzspannung zu gering. | Kein Gerätefehler, Netzspannung und Elektroinstallation überprüfen lassen. |
| Ein anderer Fehlercode erscheint in der Ziffernanzeige.(E:01 bis E:30) | Es ist vermutlich eine technische Störung aufgetreten. | Geräte am EIN-/AUS-Schalter 1 ausschalten. Nach kurzer Zeit das Gerät erneut starten.Sollte das Problem wieder auftreten, dann Wasserhahn schließen, Netzstecker ziehen.Rufen sie den Kundendienst und nennen sie den Fehlercode. |
| Display blinkt. Türe nicht ganz geschlossen. Türe schließen. Darauf achten, dass keine Gegenstände (Geschirr, Duftspender) am Korb überstehen und damit die Türschließung behindern. | ||
| Nachfüllanzeige für Salz 7 und/oder Klarspüler 8 leuchtet. | Klarspüler fehlt. Klarspüler nachfüllen. | |
| Salz fehlt. Spezialsalz nachfüllen. | ||
| Sensor erkennt Salztabletten nicht. | Anderes Spezialsalz verwenden. | |
| Nachfüllanzeige für Salz 7 und/oder Klarspüler 8 leuchtet nicht. | Nachfüllanzeige ausgeschaltet. Aktivierung/Deaktivierung (siehe Kapitel Enthärtungsanlage/Spezialsalz oder Klarspüler). | |
| Es ist noch ausreichend Spezialalz/Klarspüler vorhanden. | Nachfüllanzeige, Füllstände kontrollieren. | |
| Nach Programmende bleibt Wasser im Gerät stehen. | Siebsystem oder Bereich unterhalb der Siebe 23 ist verstopft. | Siebe und Bereich unterhalb reinigen (siehe Abwasserpumpe). |
| Programm noch nicht beendet Programmende abwarten oder Reset durchführen (siehe Programm abbrechen) | ||
Störung Ursache Abhilfe
| Geschirr nicht trocken. Kein oder zu wenig Klarspüler im Vorratsbehälter. | Klarspüler nachfüllen. | ||
| Programm ohne Trocknung gewählt. | Programm mit Trocknung wählen (siehe Programmübersicht, Programmablauf). | ||
| Wasseransammlung in Vertiefungen des Geschirrs und Bestecks. | Schrägstellung beim Einräumen beachten, betroffene Geschirrteile möglichst schräg einordnen. | ||
![]() | |||
| Verwendeter kombinierter Reiniger hat schlechte Trocknungsleistung. | Anderen Kombireiniger mit besserer Trocknungsleistung verwenden. Zusätzliche Verwendung von Klarspüler steigert die Trocknungsleistung. | ||
| Intensivtrocknen zur Trocknungssteigerung nicht aktiviert. | Intensivtrocknen aktivieren (siehe Gerät bedienen) | ||
| Geschirr wurde zur früh ausgeräumt oder Trocknungsvorgang war noch nicht beendet. | Programmende abwarten bzw. Geschirr erst 30 min nach Programmende entnehmen. | ||
| Verwendeter Öko-Klarspüler hat schlechte Trocknungsleistung. | Markenklarspüler verwenden. Öko-Produkte haben deutlich schlechtere Wirksamkeit. | ||
| Kunststoffgeschirr nicht trocken. | Spezielle Eigenschaften von Kunststoff. | Kunststoff hat eine geringere Wärmespeicherfähigkeit und trocknet deswegen schlechter. | |
| Besteck nicht trocken. Besteck im Besteckkorbungünstig einsortiert. | Besteck nach Möglichkeit vereinzeln, Anlagestellen vermeiden. | ||
| Geräteinnenseiten nach Spülgang nass. | Kein Gerätefehler. Aufgrund des Trocknungsprinzips „Kondensationstrocknen“ sind Wassertropfen im Behälter physikalisch bedingt und gewünscht. Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert an den Innenwänden des Spülers, läuft ab und wird abgepumpt. | ||
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Speisereste auf dem Geschirr. | Geschirr zu eng eingeordnet, Geschirrkorb überfüllt. | Geschirr so einräumen, dass genügend Freiraum vorhanden ist und die Sprühstrahlen die Geschirroberfläche erreichen können. Anlagestellen vermeiden. |
| Sprüharmdrehung behindert. Geschirr so einräumen, dass Sprüharmdrehung nicht behindert wird. | ||
| Sprüharmdüsen verstopft. Sprüharmdüsen reinigen (Siehe Reinigen und warten). | ||
| Siebe 23 verschmutzt. | Siebe reinigen, (siehe Reinigen und warten). | |
| Siebe 23 falsch eingesetzt und/oder nicht verrastet. | Siebe richtig einsetzen und verrasten. | |
| Zu schwaches Spülprogramm. Stärkeres Spülprogramm wählen. | ||
| Geschirr zu stark vorgereinigt; deshalb entscheidet Sensorik auf schwachen Programmablauf. Hartnäckige Verschmutzung kann teilweise nicht entfernt werden. | Geschirr nicht vorspülen. Nur grobe Speisereste entfernen. Programmempfehlung Eco 50° oder Intensiv. | |
| Hohe schmale Gefäße werden im Eckbereich nicht ausreichend ausgespült. | Hohe schmale Gefäße nicht zu schräg und nicht im Eckbereich einräumen. | |
| Reinigerrückstände Deckel der Reinigerkammer durch Geschirrteile blockiert, deshalb geht der Deckel nicht vollständig auf. | Deckel der Reinigerkammer darf nicht durch Geschirrteile behindert werden. | |
Störung Ursache Abhilfe
| Abwischbare oder wasserlösliche Beläge im Behälter oder auf der Türe. | Reinigerinhaltsstoffe lagern sich ab. Diese Beläge lassen sich meist chemisch (Gerätereiniger, ...) nicht entfernen. | Reinigermarke wechseln.Gerät mechanisch reinigen. |
| Bei „Weißem Belag“ auf dem Behälterboden ist die Enthärtungsanlage grenzwertig eingestellt. | Enthärtungseinstellung erhöhen und ggf.Reiniger wechseln. | |
| Salzbehälterdeckel 24 nicht zugedreht. | Salzbehälterdeckel richtig zudrehen. | |
| Nur bei Gläsern: Beginnende Glaskorrosion kann nur scheinbar abgewischt werden. | Siehe Glas- und Geschirrschäden. | |
| Weiße, schwer entfernbare Beläge auf dem Geschirr, Behälter oder Türe. | Reinigerinhaltsstoffe lagern sich ab. Diese Beläge lassen sich meist chemisch (Gerätereiniger, ...) nicht entfernen. | Reinigermarke wechseln.Gerät mechanisch reinigen. |
| Härtebereich falsch eingestellt oder Wasserhärte größer 35°dH (6,2mmol/l). | Enthärtungsanlage gemäßGebrauchsanleitung einstellen oder Salz nachfüllen. | |
| 3 in 1 Reiniger oder Bio/Öko Reiniger nicht ausreichend wirksam. | Enthärtungsanlage gemäßGebrauchsanleitung einstellen oder getrennte Mittel (Markenreiniger, Salz, Klarspüler) verwenden. | |
| Unterdosierung des Reinigers. Reinigerdosierung erhöhen oder Reiniger wechseln. | ||
| Zu schwaches Spülprogramm gewählt. | Stärkeres Spülprogramm wählen. | |
| Tee- oder Lippenstiftreste auf dem Geschirr. | Zu geringe Spültemperatur. Programm mit höherer Spültemperatur wählen. | |
| Zu wenig oder ungeeigneter Reiniger. | Geeigneten Reiniger mit richtiger Dosierung einfüllen. | |
| Geschirr zu stark vorgereinigt, deshalb entscheidet Sensorik auf schwachen Programmablauf. Hartnäckige Verschmutzung kann teilweise nicht entfernt werden. | Geschirr nicht vorspülen. Nur grobe Speisereste entfernen.Programmempfehlung Eco 50° | |
Störung Ursache Abhilfe
| Farbige (blau, gelb, braun), schwer bis nicht entfernbare Beläge im Gerät oder auf Edelstahlgeschirr. | Schichtbildung aus Inhaltsstoffen von Gemüse (z. B. aus Kohl, Sellerie, Kartoffeln, Nudeln, ...) oder des Leitungswassers (z. B. Mangan). | Teilweise durch Maschinenreiniger oder mechanische Reinigung entfernbar. Beläge sind gesundheitlich unbedenklich. |
| Schichtbildung durch metallische Bestandteile auf Silber- oder Aluminiumgeschirr. | Teilweise durch Maschinenreiniger oder mechanische Reinigung entfernbar. | |
| Farbige (gelb, orange, braun) leicht entfernbare Ablagerungen im Innenraum (vorrangig im Bodenbereich). | Schichtbildung aus Inhaltsstoffen Speiseresten und des Leitungswassers (Kalk), „seifenartig“ | Funktion der Enthärtungsanlage überprüfen (nachfüllen von Spezialsalz) bzw. bei Verwendung von kombinierten Reinigern (Tabs) Enthärtung aktivieren (siehe Kapitel Enthärtungsanlage/ Spezialsalz). |
| Verfärbung auf Kunststoffteilen. | Zu geringe Spültemperatur. Programm mit höherer Spültemperatur wählen. | |
| Geschirr zu stark vorgereinigt, deshalb entscheidet Sensorik auf schwachen Programmablauf. Hartnäckige Verschmutzung kann teilweise nicht entfernt werden. | Geschirr nicht vorspülen. Nur grobe Speisereste entfernen. Programmempfehlung Eco 50° | |
| Entfernbare Schlieren auf Gläsern, Gläsern mit metallischem Aussehen und Besteck. | Zu viel Klarspüler. Klarspülmenge auf niedrigere Stufe einstellen. | |
| Kein Klarspüler eingefüllt oder Einstellung zu niedrig. | Klarspüler einfüllen und Dosierung überprüfen (Empfehlung Stufe 4–5). | |
| Reinigerrest im Programmabschnitt Klarspülen. Deckel der Reinigerkammer durch Geschirrteile blockiert (Deckel geht nicht vollständig auf). | Deckel der Reinigerkammer darf nicht durch Geschirrteile behindert werden. | |
| Geschirr zu stark vorgereinigt, deshalb entscheidet Sensorik auf schwachen Programmablauf. Hartnäckige Verschmutzung kann teilweise nicht entfernt werden. | Geschirr nicht vorspülen. Nur grobe Speisereste entfernen. Programmempfehlung Eco 50° | |
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beginnende oder bereits vorhandene, irreversible (nicht rückgängige) Glastrübung. | Gläser nicht spülmaschinenfest, nur spülmaschinengeeignet. | Spülmaschinenfeste Gläser verwenden. Lange Dampfphase (Standzeit nach Spülgangende) vermeiden. Spülgang mit niederer Temperatur verwenden. Enthärtungsanlage entsprechend der Wasserhärte einstellen (ggf. eine Stufe niedriger). Reiniger mit Glasschutzkomponente verwenden. |
| Rostspuren am Besteck. Besteck nicht ausreichend rostbeständig. Messerklingen sind häufig stärker betroffen. | Rostbeständiges Besteck verwenden. | |
| Besteck rostet auch, wenn rostende Teile mitgespült werden (Topfgriffe, beschädigte Geschirrkörbe usw.). | ||
| Salzgehalt im Spülwasser zu hoch, da Verschluss des Salzbehälters nicht fest zugedreht oder beim Salznachfüllen Salz verschüttet wurde. | ||
| Gerät läuft nicht an. Sicherung im Haus nicht in Ordnung. | Sicherung überprüfen. | |
| Netzkabel nicht eingesteckt. Sicherstellen, dass das Netzkabel an der Geräterückseite und der Steckdose vollständig eingesteckt ist. Funktionsfähigkeit der Steckdose prüfen. | ||
| Gerätetür nicht richtig geschlossen. | ||
| Programm startet selbstständig. | Programmende nicht abgewartet. Reset durchführen. (Siehe Programm abbrechen). | |
| Geräteeinstellung (Härte, Klarspülen, ...) nicht möglich. | Gerät befindet sich im Programm. Einstellung nur am Programmanfang möglich. | Reset durchführen (siehe Programm abbrechen) und Einstellung gemäß Gebrauchsanleitung vornehmen. |
| Tür lässt sich nur schwer öffnen. | Kindersicherung ist aktiviert. Kindersicherung deaktivieren. (Siehe Gebrauchsanleitung hinten im Umschlag) | |
| Tür lässt sich nicht schließen. | Türschloss ist umgesprungen. Türe mit erhöhtem Kraftaufwand schließen. | |
| Türschließung einbaubedingt behindert. | Geräteinbau prüfen: Türe oder Anbauteile dürfen beim Schließen nicht anstoßen. | |
Störung Ursache Abhilfe
| Deckel der Reinigerkammer lässt sich nicht schließen. | Reinigerkammer oder Deckelführung durch verklebte Reinigerreste blockiert | Reinigerreste entfernen. |
| Reinigerreste in der Reinigerkammer. | Sprüharme durch Geschirrteile blockiert, deshalb wird Reiniger nicht ausgespült. | Sicherstellen, dass sich die Sprüharme frei drehen. |
| Reinigerkammer war beim Einfüllen feucht. | Reiniger nur in trockene Reinigerkammer füllen. | |
| Gerät bleibt im Programm stehen oder Programm setzt aus. | Türe nicht ganz geschlossen. Türe schließen. | |
| Oberkorb drückt gegen Innentüre und verhindert sichere Türschließung. | Prüfen ob Rückwand durch z. B. Steckdose eingedrückt wird. | |
| Strom- und/oder Wasserzufuhr unterbrochen. | Strom- und/oder Wasserzufuhr wieder herstellen. | |
| Schlagendes Geräusch der Füllventile. | Hausinstallationsabhängig, da kein Gerätefehler. Keine Auswirkung auf die Gerätefunktion. | Keine Abhilfe möglich. |
| Schlagendes oder klapperndes Geräusch. | Sprüharm schlägt an Geschirr, Geschirr nicht korrekt eingeräumt. | Geschirr so einräumen, dass Sprüharme nicht am Geschirr anschlagen. |
| Bei geringer Beladung treffen die Wasserstrahlen direkt auf den Spülbehälter. | Gerät mehr beladen oder das Geschirr gleichmäßiger im Spüler verteilen. | |
| Leichte Geschirrteile bewegen sich beim Spülen. | Leichtes Geschirr standsicher einräumen. | |
| Ungewöhnliche Schaumbildung. | Handspülmittel im Vorratsbehälter für Klarspüler. | Vorratsbehälter für Klarspüler umgehend mit Klarspüler auffüllen. |
| Klarspüler verschüttet. Klarspüler mit einem Tuch entfernen. | ||

Kundendienst
Sollte es Ihnen nicht gelingen, die Störung zu beheben, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst. Wir finden immer eine passende Lösung, auch um unnötige Technikerbesuche zu vermeiden. Die Kontaktdaten für den nächstgelegenen Kundendienst finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanleitung oder im beiliegenden Kundendienst-Verzeichnis. Geben Sie beim Anruf bitte die Erzeugnis-Nummer (E-Nr. = 1) und die Fertigungsnummer (FD = 2) an, die Sie auf dem Typenschild 30 an der Gerätetür finden.

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E-Nr. 1 FD 2Vertrauen Sie auf die Kompetenz des Herstellers. Wenden Sie sich an uns. Sie stellen somit sicher, dass die Reparatur von geschulten Servicetechnikern durchgeführt wird, die mit den Original-Ersatzteilen für Ihr Hausgerät ausgerüstet sind.

Aufstellen und anschließen
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb muss der Geschirrspüler fachgerecht angeschlossen werden. Die Daten von Zulauf und Abfluss sowie die elektrischen Anschlusswerte müssen den geforderten Kriterien entsprechen, wie sie in den folgenden Absätzen bzw. in der Montageanleitung festgehalten sind.
Halten Sie bei der Montage die Reihenfolge der Arbeitsschritte ein:
- Überprüfen bei Anlieferung
- Aufstellen
- Abwasseranschluss
- Trinkwasseranschluss
- Elektrischer Anschluss.
Lieferumfang
Wenden Sie sich bei Beanstandungen an den Händler, bei dem Sie das Gerät erworben haben oder an unseren Kundendienst.
■ Geschirrspüler
■ Gebrauchsanleitung
■ Montageanleitung
Garantie*
■ Montagematerial
■ Dampfschutzblech*
■Netzkabel
* je nach Modell
Sicherheitshinweise
Beachten Sie bitte die Sicherheitshinweise unter „Bei der Installation“.
Anlieferung
Ihr Geschirrspüler wurde im Werk gründlich auf seine einwandfreie Funktion überprüft. Dabei sind kleine Wasserflecken zurückgeblieben. Sie verschwinden nach dem ersten Spülgang.
Technische Daten
Gewicht:
Max. 27 kg
Spannung:
220 - 240 V, 50 Hz oder 60 Hz
Anschlusswert:
2,0 - 2,4 kW
Absicherung:
10/16 A (UK 13A)
Leistungsaufnahme:
ausgeschaltet 0,1 W
nicht ausgeschaltet 0,1 W
Wasserdruck:
Mindestens 0,05 MPa (0,5 bar), maximal 1 MPa (10 bar). Bei höherem Wasserdruck: Druckminderventil vorschalten.
Zulaufmenge:
Bevorzugt Kaltwasser; bei Warmwasser, je nach Art des Wasser-Zulaufschlauches, max. Temp. 60 °C (siehe Trinkwasseranschluss).
Aufstellung
Erforderliche Einbaumaße aus der Montageanweisung entnehmen. Das Gerät waagerecht aufstellen. Dabei auf sicheren Stand achten.
■ Das Gerät kann ohne weiteres zwischen Holz- oder Kunststoffwände in eine Küchenzeile eingebaut werden.
Abwasseranschluss
- Die erforderlichen Arbeitsschritte aus der Montageanleitung entnehmen, gegebenenfalls Siphon mit Ablaufstutzen montieren.
- Abwasserschlauch mit Hilfe der beiliegenden Teile an den Ablaufstutzen des Siphons anschließen. Achten Sie darauf, dass der Ablaufschlauch nicht geknickt, gequetscht oder in sich verschlungen ist und dass kein Verschlussdeckel im Ablauf das Abfließen des Abwassers verhindert!
Trinkwasseranschluss
-
Trinkwasseranschluss entsprechend der Montageanleitung mit Hilfe der beiliegenden Teile an den Wasserhahn anschließen. Achten Sie darauf, dass der Trinkwasseranschluss nicht geknickt, gequetscht oder in sich verschlungen ist.
-
Bei Austausch des Gerätes muss immer ein neuer Wasser-Zulaufschlauch verwendet werden.
Wasserdruck:
Mindestens 0,05 MPa (0,5 bar), maximal 1 MPa (10 bar). Beihö Wasserdruck: Druckminderventil vorschalten.
Zulaufmenge:
Bedruckung auf dem Wasser-Zulaufschlauch beachten!
Bei Modellen mit Bedruckung 25° darf die Wassertemperatur max. 25°C betragen (Kaltwasser).

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max. 25°C MFX SLE9 25°C 10BARFür alle anderen Modelle:
Bevorzugt Kaltwasser; bei Warmwasser max. Temp. 60 °C.
Warmwasseranschluss \*
* je nach Modell
Der Geschirrspüler kann an Kalt- oder Warmwasser bis max. 60 °C angeschlossen werden.
Der Anschluss an Warmwasser wird empfohlen, wenn dieses aus einer energetisch günstigen Warmwasserbereitung und geeigneter Installation zur Verfügung steht, z.B. einer Solaranlage mit Zirkulationsleitung.
Dadurch werden Energie und Zeit gespart.
Mit der Einstellung Warmwasser R:01 können Sie Ihr Gerät optimal auf den Betrieb mit Warmwasser abstimmen.
Empfehlenswert ist dabei eine Wassertemperatur (Temperatur des einlaufenden Wassers) von mindestens 40 °C und höchstens 60 °C.
Der Anschluss an Warmwasser wird nicht empfohlen, wenn das Wasser aus einem Elektroboiler bereitgestellt wird.
Einstellung Warmwasser:
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
- Programmtaste A gedrückt halten und START-Taste 5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige H:0... anzeigt.
- Beide Tasten loslassen.
Die Leuchtanzeige der Taste A blinkt und in der Ziffernanzeige 9 leuchtet der werkseitig eingestellte Wert H:04.
- Programmtaste A so oft drücken, bis in der Ziffernanzeige 9 der werkseitig eingestellte Wert R:00 erscheint.
Um die Einstellung zu verändern:
- Durch Drücken der Taste ☐ können Sie die Einstellung Warmwasser aus- R:00 oder einschalten R:01.
- START-Taste 5 drücken. Der Einstellwert ist gespeichert.
Elektrischer Anschluss
■Das Gerät nur an Wechselspannung im Bereich von 220 V bis 240 V und 50 Hz oder 60 Hz über eine vorschriftsmäßig installierte Steckdose mit Schutzleiter anschließen. Erforderliche Absicherung siehe Typenschild [30].
■Die Steckdose muss nahe dem Gerät und auch nach dem Einbau frei zugänglich sein.
Wenn der Stecker nach dem Einbau nicht frei zugänglich ist, muss zur Erfüllung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften installationsseitig eine allpolige Trennvorrichtung mit einer Kontaktöffnung von mind. 3 mm vorhanden sein.
■ Veränderungen am Anschluss dürfen nur durch Fachleute erfolgen.
■ Eine Verlängerung des
Netzanschlusskabels darf nur über
den Kundendienst bezogen werden.
■Bei der Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters darf nur ein Typ mit dem Zeichen 📌 eingesetzt werden. Nur dieser garantiert die Erfüllung der jetzt gültigen Vorschriften.
■Das Gerät ist mit einem Wassersicherheitssystem ausgestattet. Beachten Sie, dass dieses nur bei angeschlossener Stromversorgung funktioniert.
Demontage
Halten Sie auch hier die Reihenfolge der Arbeitsschritte ein.
- Gerät vom Stromnetz trennen.
- Wasserzulauf abdrehen.
- Abwasser- und Trinkwasseranschluss lösen.
- Gerät herausziehen, dabei Schlauch vorsichtig nachziehen.
Transport
Geschirrspüler entleeren und lose Teile sichern.
Das Gerät muss durch folgende Schritte entleert werden:
- Wasserhahn öffnen.
- Tür schließen.
- EIN-/AUS-Schalter 1 einschalten.
-
Programm mit der höchsten Temperatur wählen. In der Ziffernanzeige 9 erscheint die voraussichtliche Programmdauer.
-
Start-Taste 5 drücken. Programmablauf startet.
-
Nach ca. 4 Minuten START-Taste 5 so lange drücken, bis die Ziffernanzeige 0:01 anzeigt. Nach ca. 1 Min. erscheint in der Ziffernanzeige 0:00.
-
EIN-/AUS-Schalter 1 ausschalten.
-
Wasserhahn schließen, Zulaufschlauch lösen und auslaufen lassen.
Gerät nur aufrecht transportieren (damit kein Restwasser in die Maschinensteuerung gelangt und zu fehlerhaftem Programmablauf führt).
Frostsicherheit
Steht das Gerät in einem frostgefährdeten Raum (z. B. Ferienhaus), so muss das Gerät vollständig entleert werden (siehe Transport).
Änderungen vorbehalten.


Intensiv 70°
Auto 45° - 65°
Auto 45° - 65°
Eco 50°
Sanft 40°
Schnell 45°
Vorspülen
Sieb im Zulaufschlauch säubern.Wasseranschluss wieder anschrauben. Auf Dichtigkeit prüfen. Stromversorgung wieder herstellen. Gerät einschalten.
