Hektos Aqua II - Pfanne ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Hektos Aqua II ORANIER
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen mit Wasserwärmetauscher

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
Begrüßung 3
Kundendienst / Ersatzteile 3
Umweltschutz 5
-
Beschreibung 5
-
Allgemeines 5
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung 6
2.2 Bauart 7
- Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens 7
3.1 Rauchrohranschluss 7
3.2 Aufstellung des Kaminofens 8
-
Technische Daten 9
-
Betrieb des Kaminofens 10
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 10
5.2 Geeignete Brennstoffe 10
5.3 Luftregelung 11
5.4 Zusätzliche Tür unterer Brennraum 12
5.5 Inbetriebnahme 12
5.6 Heizen in der Übergangszeit 13
5.7 Maximale Aufgabemenge und Luftein- stellung bei NWL 14
5.8 Aschenentleerung 14
5.9 Reinigung und Pflege 15
5.10 Schornsteinbrand 15
- Anschluss Wasserkreislauf Heizanlage 16
61 Anschluss Vor- und Rücklaufleitung 17
6.2 Entlüften der Anlage 17
6.3 Installationshinweise 18
-
Anschlussschema 19
-
Wartungsplan 20
ORANIER-Werksgarantie 22
Abmessungen 22
Leistungserklärung 49
EU-Konformitätserklärung 50
CE-Kennzeichnung 50
Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung 51
Technische Dokumentation 51
Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten

Diese Feuerstätte darf nicht ohne ordnungs- und vorschriftsmäßig ausgeführten wasserseitigen Anschluss und/oder ohne Wasserfüllung betrieben werden!
Sehr geehrter Kundin, sehr geehrter Kunde,
ORANIER-Kaminöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein
Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kunden- dienstportal unter
www.oranier-kundendienst.com
den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung:
Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich Ihre Bestellung, finden Sie unter „FAQ“ schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kundendienstanfrage.
Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit:
□ Serie und Modellnummer des Gerätes
□ Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
□ Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
□ Kaufdatum
□ Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
□ Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden. Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abgewickelt werden kann.
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Kundenservice / Ersatzteile
E-mail: service-ht@oranier.com
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
E-mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundenservice/Ersatzteile:
E-mail Kundenservice: service-ht@oranier.com
E-mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
E-mail: swiss@oranier.com

WARNUNG! Brandgefahr durch die Verwendung nicht originaler Ersatzteile!
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenständen kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!

beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen
immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kamin-ofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!

Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kunden-service in Verbindung!

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden


Typgeprüft nach EN 13240
Art. 15 a B-VG Österreich
Bauart 1

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.
Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden.
Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich daher ganz hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers!
Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer
Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so sprechen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an.
Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwendung (Recycling) zugeführt werden.
Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile verwendeten Materialien und deren korrekte Entsorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:
| Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung | |||
| Feuerraum-auskleidung | Vermiculite Entnehmen Restmüll | ||
| Feuerbeton Entnehmen Restmüll | |||
| Sichtscheibe | Glaskeramik | Halteschrauben lösen | Restmüll |
| Dichtungen | Glasfaser | Klebung bzw. Schraubung lösen | Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen |
| Steinverkleidungen | Naturstein | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Keramik-verkleidungen | Keramik | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Gerätekorpus | Stahlblech | - | Metallschrott |
| Gerätetür(en) | Gusseisen | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Stahlblech | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott | |
| Sonstige metallische Komponenten | Metall | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Elektro- oder Elektronik-komponenten | - | Befestigungsschrauben lösen | Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem |
1. Beschreibung
Der Kaminofen mit Dual-fire-Technologie ist eine spezielle ORANIER-Entwicklung, mit emissionsarmer Vergaserbrenntechnik und hohem Wirkungsgrad in zwei übereinanderliegenden Brennkammern.
Ausserdem verfügt der Kaminofen über einen effizienten Wasserwärmetauscher mit hoher wasserseitiger Leistung.
Funktionsprinzip:
Im oberen Feuerraum wird der Brennstoff durch Injektion von Primär- und Sekundärluft zur Ausgasung gebracht.
Die entstehenden energiereichen Holzgase werden durch einen mit Düsensteinen versehenen Zwischenboden geleitet, in dem zusätzlich spezielle Vergaserluftdüsen angeordnet sind (Injektionbox).
Die Holzgase werden dort mit der optimalen Luftmenge vermischt und entwickeln so bei der Nachverbrennung in der unteren Brennkammer Temperaturen von bis zu 1000°C.
Die Heizgase werden nun zum Wasserwärmetauscher und von dort in den Schornstein geleitet. Das Ergebnis ist eine sehr saubere Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad und geringem Aschenanfall.
Der Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft, zugelassen und unterschreitet darüber hinaus die zur Zeit geltenden nationalen und europäischen Emissionsgrenzwerte (siehe CE- Kennzeichnung in dieser Anleitung).

Hinweis:
Für die wasserseitige Installation sind weitere bauseitig zu stellende Komponenten notwendig.
2. Allgemeines
Die Aufstellung Ihres Kaminofens muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen.
Dieser prüft nach erfolgter Montage auch den ordnungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte.
Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungsraum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwendig, für eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen.
Bei Aufstellung in Räumen mit besonders dicht schließenden Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen nicht ausgeschlossen.
Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, darüber kann Ihnen im Zweifelsfall Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft geben.
Bei raumluftabhängigem Betrieb ist ein Anschluss an einen mehrfachbelegten Schornstein möglich, wenn die Voraussetzungen dies zulassen.
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung Im Bedarfsfall kann der Kaminofen mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden (siehe Abb. 1):

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Rauchrohröffnung Abb. 1 Kaminofen Anschluss für externe Verbrennungs-luftversorgung 230Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein dafür erforderlicher Anschlussstutzen ist als Zubehör erhältlich.
Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr ND 100 mm. Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoffrohr (Abflussrohr) auszuführen.
Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen!
Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf den Zuluftquerschnitt nicht ungewollt verkleinern oder gar verschließen können.
Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich
In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m³/h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
Der Förderdruck muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können.

Bei raumluftabhängigem Betrieb ist ein Anschluss an einen mehrfachbelegten Schornstein möglich, wenn die Vorausetzungen dies zulassen.
2.2 Bauart
Die in dieser Anleitung beschriebene Kaminofen-Serie entspricht der „Bauart 1“.
Kaminöfen dieser Bauart verfügen über mit einem hydraulischen Mechanismus versehene, selbstschließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläßt.
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür entfernt werden!
Die Feuerraumtür muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins von einem Fachmann prüfen!
Dieser Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft.
3. Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens
3.1 Rauchrohranschluss
Ihr Kaminofen wird nach oben angeschlossen. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.
Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Hinweis:
Die für einen Abgasseitigen Anschluss erforderlichen Verbindungsstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Achtung!
Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Förderdruck (Zug) kann es zu Funktionsstörungen kommen!
Bei einem mehr als 25 % vom unter Punkt 4 (Technische Daten: „Förderdruck bei NWL“) genannten Wert müssen entsprechende Maßnahmen am Schornstein vorgenommen werden!
3.2 Aufstellung des Kaminofens
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden.
FeuVo („Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung“, kurz: Feuerungsverordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanlagen.
Abb. 2

text_image
Rückwand Seitenwand C B1 C B2 Kaminofen Fußbodenschutz Strahlungsbereich D ANicht zu unterschreitende Mindestabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm Wandabstand hinten |
| B2: 20 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung |
Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auch auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben.
Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr an jeder Stelle min. 45 cm von brennbaren Gegenständen oder tragenden Wänden entfernt sein muss. Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.
Die Mindestabstände beziehen sich auf brennbare oder tragende Wände. In anderen Fällen können die Wandabstände verringert werden. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m2·K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm.
Bei sehr wandnaher Aufstellung kann es zu Pyrolysespuren an der Wand kommen.

Achtung! Beachten Sie in jedem Fall zu Ihrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindest- abstände zu Aufstellwänden, brennbaren Einrichtungsge- genständen und zum Schutz des Fußbodens!

Hinweis: Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuerraum und dem Aschenkasten. Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.

Achtung! Vergewissern Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fußboden (Aufstellfläche) ausreichend tragfähig ist. Verwenden Sie ggf. eine ge- eignete Tragplatte zur Last- verteilung!
4. Technische Daten
Kaminofen Typ: HEKTOS AQUA II
Bauart: 1
Nennwärmeleistung: 10,5 kW
Wasserseitige Leistung: 7,5 kW
Inhalt Wärmetauscher: 43,5 l
Wasserseitiger
Anschluss: 3/4"
Empf. Pufferspeicher: 300 - 500 l
Raumheizvermögen
DIN 18893 max. 200 m ^4
Energieeffizienzklasse: A+
Energieeffizienzindex EEI: 122
Höhe: 1455 mm
Breite: 544 mm
Tiefe: 593 mm
Max. Vorlauftemp.: 95°C
Max. Betriebsdruck: 3,0 bar
Feuerraum H / B / T: 380 / 350 / 340 mm
Füllöffnung H / B: 320 / 325 mm
Max. Scheitholzlänge: 33 cm
Gewicht
ohne Verpackung: 332 kg
Für Dauerbetrieb
geeignet: ja
Geprüft und zuge-
lassen nach Norm: EN 13240
- BlmSchV-Stufe 2: ja
Art.15a B-VG Österreich: ja
VKF Schweiz: ja
VKF Schweiz: Siehe „Leistungserklärung“
Ext. Verbrennungs-
luftversorgung: ja
Werte Emissionen und Wirkungsgrad
(13% 0, Holz):
Wirkungsgrad: ≥90,0
CO: ≤1250 mg/m³
NOx: ≤200 mg/m ^3
CnHm: ≤120 mg/m³
Staub: ≤40 mg/m 3
Für Österreich: Werte zu Wirkungsgrad und Emissionen siehe „CE Kennzeichnung“.
Abgasmassenstrom: 6,9 g/s
Förderdruck bei NWL: 12,0 Pa
Abgastemperatur
am Stutzen: 150 °C
Zugelassene Brennstoffe:
- Scheitholz <25% Feuchtigkeitsgehalt (bevorzugter Brennstoff)
- Holzbriketts <12% Feuchtigkeitsgehalt
∅ Rohrstutzen: 150 mm
∅ Rauchrohr: 150 mm
Abgang oben
(Boden - OK Stutzen): 1465 mm
Abgang oben
(HK - Mitte Stutzen): 233 mm
Abgang hinten
(Boden - UK Stutzen):
Sicherheitsabstand
hinten: 200 mm
seitlich: 200 mm
im Strahlungsbereich
der Sichtscheibe: 800 mm
Feuerraumauskleidung: Vermiculite/Schamotte
Rost: Injektorblock/Düsenstein
Verriegelung der
Feuerraumtür: hydraulisch
Primärluft-Regelung: ja
Sekundärluft-Regelung
Scheibenspülung: ja
Tertiärluft: ja
∅ Stutzen externe
Verbrennungsluft-
versorgung: 100 mm
Fussboden bis Mitte
Stutzen: 230 mm
5. Betrieb des Kaminofens

5.1 Allgemeine
Sicherheitshinweise
Für den sicheren Betrieb Ihres Kaminofens sind folgende Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten:
Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. Stets Bedienhandschuhe verwenden!
Die Bedienung der Luftschieber, das Öffnen und Schließen der Feuerraumtür sowie das Entnehmen des Rostes zur Entaschung sollte immer mit dem beigefügten Hilfswerkzeug erfolgen - Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! -
Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür gestattet!
Nur die angegebenen Brennstoffe verwenden!
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
Kinder vor den Gefahren heißer Oberflächen warnen!
Kinder niemals mit einem in Betrieb befindlichen Heizkamin unbeaufsichtigt lassen!
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennba-re Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)!
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden!
Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund).
Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden! Achten Sie darauf, dass Kinder nie allein beim Ofen verweilen und lassen Sie eine in Betrieb befindliche Feuerstätte niemals längere Zeit ohne Aufsicht!
Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist!
Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!

Achtung! Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
5.2 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist ausschließlich zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz und Holzbriketts geeignet!
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, sofern sie trocken gelagert wurden.
Nicht verbrannt werden dürfen:
- Braunkohlebriketts
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
- Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte aufweisen!
5.3 Luftregelung
Die Luftregler befinden sich hinter der Holzlagerfach-Tür unterhalb der unteren Brennkammer.
Vergaserluftregler („V“)
(Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen)

Sekundärluftregler („S“)
(Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen)
Scheibenspülluft-Regler
für untere Brennkammer (Links = offen; rechts = geschlossen)
Scheibenspülluft-Regler

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Offen + GeschlossenAbbrandschieber
Der Abbrandschieber befindet sich oben an der rechten Seite des Gerätes
Zum Schließen des Abbrandschiebers Bediengriff einschieben:

text_image
Abbrandschieber geschlossenZum Öffnen des Abbrandschiebers Bediengriff herausziehen:

text_image
Abbrandschieber geöffnet5.4 Zusätzliche Tür unterer Brennraum
Die zusätzliche Tür zum unteren Brennraum sorgt dafür, dass man beim Holznachlegen im Vergaserbetrieb bleiben kann, der Abbrandschieber also geschlossen bleibt.
Dies gewährleistet, dass beim Nachlegen entstehenden Abgase in die untere Brennkammer ziehen und nicht in den Aufstellraum gelangen.

Achtung!
Die Tür zum unteren Brennraum darf nur zu Reinigungszwecken und bei vollständig erkaltetem Gerät geöffnet werden!
Zum Öffnen muss die Tür zum unteren Brennraum ca. 5 mm angehoben werden.

Anschließend kann die Tür zum unteren Brennraum aufgeschwenkt werden.

- Vergaser- und Sekundärluftregler maximal öffnen (vollständig einschieben)! Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.
- Scheibenspülluft-Regler für untere Brennkammer ebenfalls vollständig öffnen (nach links schieben).

- Abbrandschieber öffnen (ganz herausziehen). Der Bediengriff befindet sich oben an der rechten Seite des Ofens.
- Gemäß folgender Abbildung in der oberen Brennkammer eine erste Aufgabemenge Holz aufschichten und dazwischen Anzündwürfel platzieren:

- Anzündwürfel entzünden und Feuerraumtür schließen.
(Fortsetzung nächste Seite)
- Sobald nach etwa 30-45 Minuten die erste Aufgabemenge Holz heruntergebrannt ist, legen Sie bitte weitere Holzscheite nach. Schließen Sie nun stufenweise den Abbrandschieber, bis in der unteren Brennkammer die Nachverbrennung einsetzt.

- Die Stabilität und Intensität der Nachverbrennung kann mit der Vergaserlufteinstellung und dem Abbrandschieber an den Förderdruck angepasst werden.
- Öffnen Sie die Feuerraumtür erst dann wieder vorsichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial heruntergebrannt ist und Sie neues Brennmaterial nachlegen wollen.
Abhängig von den Aufstell- und Feuerungsbedingungen kann es vorteilhaft sein, den Abbrandschieber vor dem Öffnen der Feuerraumtür wieder vollständig zu öffnen.
- Der Sekundärluftregler regelt die Abbranddauer und damit die Wärmeleistung des Gerätes. Zum Betrieb bei Nennwärmeleistung drosseln Sie die Sekundärluft soweit, dass sich bei einer Aufgabemenge von 3,2 kg eine Abbranddauer von 1 Stunde einstellt.
Für größere Aufgabemengen ist die Sekundärluft entsprechend weiter zu drosseln (Beispielsweise sollte sich bei 6,4 kg Holz eine Abbraddauer von 2 Stunden einstellen.) Ein Betrieb mit höherer Leistung ist in jedem Fall zu vermeiden und kann zu Schäden am Gerät führen.
5.6 Heizen in der Übergangszeit
Der Förderdruck ist der „Motor“ eines Kaminofens. Er entsteht durch die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Raumtemperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hierdurch entsteht ein Auftrieb. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen.
Bei Außentemperaturen über 16°C kann es zu Funktionsstörungen wegen mangelndem Förderdruck (Schornsteinzug) kommen.
In diesem Fall weniger Brennmaterial auflegen und den Vergaserluftregler weiter öffnen.

Hinweis:
Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme ge-
heizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie verhindern damit Risse in den Schamottesteinen, Lackschäden und Materialverzug.

Hinweis:
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
5.7 Maximale Aufgabemengen und Lufteinstellung bei Nennwärmeleistung (NWL)
Für Brennstoff Holz:
Brennstoffmenge: 5-6 Scheite, ca. 3,2 kg/h
Vergaserluft- einstellung: 1/2 offen
Sekundärluft- einstellung: offen
Für Brennstoff Holzbriketts:
Brennstoffmenge: 5-6 Stück, ca. 3,2 kg/h
Vergaserluft- einstellung: 1/2 offen
Sekundärluft- einstellung: offen

Wichtige Hinweise zum Schwachlast-Betrieb:
Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber!
Legen Sie bei niedrigerem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
Halten Sie den Sekundärluftschieber möglichst immer vollständig geöffnet, da die Sekundärluft auch für die Reinhaltung der Sichtscheibe sorgt.
5.8 Aschenentleerung
Prüfen Sie vor einer Aschenentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche außen bereits erkaltet ist, können sich im Inneren noch Glutreste befi nden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen können!
Durch die intensive Nachverbrennung in der unteren Brennkammer entsteht verhältnismäßig wenig Asche.
Die Asche sammelt sich am Boden der unteren Brennkammer.
Zum einfacheren Entnehmen der Asche wird die Feuertraumür geöffnet und mit dem eingebauten Arretierbügel offen gehalten. Arretierbügel am unteren Schwenkarm einrasten:

Die im Lieferumfang befi ndliche Aschenpfanne wird vor die untere Brennkammer gehalten. Mit einem Handfeger können Sie nun die angesammelte Asche aus der unteren Brennkammer auf die Aschenpfanne kehren:

5.9 Reinigung und Pflege

Achtung! Der Kaminofen darf nur im vollständig erkalteten Zustand gereinigt werden!
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die Ruß- und Aschen-ablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Abgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschensauger.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasreiniger.
An der Vorderseite hinter der oberen Verkleidungsschürze befindet sich eine Reinigungsoffnung. Sicherungsbügel lösen und Verschlussdeckel abnehmen:

Abgaswege und die Mechanik des Abbrand- schiebers mit Pinsel und Reinigungsbürste (Lieferumfang) gründlich reinigen und Verbren- nungsrückstände mit einem Staubsauger ent- fernen.
Nach erfolgter Reinigung Verschlussdeckel wieder aufsetzen und Sicherungsbügel anbringen.
Hinweis: Die Lackierung des Ofwendreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit Nennwärneleistung ihre Endfestigkeit.
Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!
Hinweis: Die Oberflächen des Ofere dürfen nicht mit „scharfen“ zumitteln gereinigt wer den. Vorwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
Hinweis: Die Sichtscheibe der Türfristenden unteren Brennraum dientalsog. „Opferscheibe“. Bei daschaft starkem Heizbetrieb kann es zu einer irreversiblen milchigen Eintrübung der Scheibe kommen. Diese Opferscheibe ist ein normales Verschleißteil und unterliegt nicht der Oranier Werksgarantie.
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen!
Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entzündet, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist.

Achtung Schornsteinbrand! Verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Kamin- ofen und alarmieren Sie die Feuerwehr!
Anschließend muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
6. Anschluss Wasserkreislauf Heizanlage

Achtung!
Der Anschluss des Wärmetauschers an eine Heizungsanlage darf nur von einem autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden!
Dabei sind alle jeweils am Aufstellungsort geltenden Vorschriften, Normen und Regeln einzuhalten!
Dieser Kaminofen mit Wasserwärmetauscher ist als Wärmeerzeuger für Warmwasserheizungsanlagen mit einer zulässigen Vorlauf-temperatur bis 95°C zugelassen.
Die Installation kann an offene oder geschlossene Anlagen erfolgen.
DIN 4751 bzw. EN 12828 ist dabei zu beach- ten.
Die Vorinstallation an der Rückseite des Kaminofens umfasst bereits nach unten gezogene Vor- und Rücklaufleitungen, Sicherheitswärmetauscher mit integrierter thermischer Ablaufsicherung und Tauchhülse für Reglerfühler.
Die rückseitige Abdeckung ist für die Installation und Wartungszwecke abnehmbar.
Alle Anschlüsse sind für die Installation ein- deutig beschriftet.
Die thermische Ablaufsicherung (TAS) sollte mindestens einmal im Jahr auf Funktion geprüft werden.
Je nach Wunsch können die Anschlussleitungen auch von der Rückwand verdeckt, gerade nach unten in den Keller verlegt werden.
Das notwendige Sicherheitsventil (2,5 bar) ist bauseits in die Vorlaufleitung einzusetzen. Dabei darf zwischen Kaminofen und Sicherheitsventil keine Absperrmöglichkeit vorhanden sein!
Bei Häusern mit kontrollierter Wohnraumlüftung kann im Bedarfsfall ein als Zubehör erhältlicher Stutzen zum Anschluss einer externe Verbrennungsluftversorgung nachgerüstet werden. Dabei muss bauseits zusätzlich ein Druckwächter installiert werden.

text_image
Fühlerhülse Differenzregler Fühler TAS Entlüftungs- ventilHeizungsvorlauf
Heizungsrücklauf

text_image
TAS Ausgang TAS EingangAnschluss externe Luftversorgung

Achtung!
Heizkessel für feste Brennstoffe müssen nach EN 12828 mit einem Sicherheitswärmetauscher mit thermischer Ablaufsicherung ausgelegt sein. Ihre Ansprechtemperatur liegt bei 95°C.
Der Wärmetauscher darf in keinem Fall für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Hinweis:
Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme der Anlage die sichere Funktion der thermischen Ablaufsicherung!
6.1 Anschluss Vor- und Rücklaufleitung
Schließen Sie den Vor- und Rücklauf entsprechend dem geplanten Anlagenschema an die Heizungsanlage an.
Rohrdimensionierung entsprechend der Anlagenberechnung durchführen!
Alle Anschlüsse sind beschildert, aber auch zusätzlich aus der Maßzeichnung ersichtlich.
6.2 Entlüften der Anlage
Das Entlüften nach dem Befüllen der fertig installierten Anlage kann wegen des großen Wasservolumens nicht in einem einzigen Durchgang erfolgen. Die in die Anlage eingefüllte Wassermenge beinhaltet eine große Menge an Luftblasen, die erst nach und nach an die höchste Stelle des Wärmetauschers gelangen.
Deshalb muss der Entlüftungsvorgang erfahrungsgemäß 3-4 mal durchgeführt werden. Die Endmontage der Ofen-Rückwand sollte daher erst nach Abschluss aller Entlüftungsarbeiten erfolgen.

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Entlüftungsventil6.3 Installationshinweise
Jede Feuerstätte mit Wasser-Wärmetauscher muss mit einer Rücklaufanhebung ausgerüstet werden. Diese Einrichtung verhindert, dass kaltes Rücklaufwasser den Feuerraum bis in den Taupunktbereich (Kondenswasserbildung!) abkühlt. Leistungsmindernde Verteerungen und Rostbildung an den Heizflächen werden so vermieden!
Wir empfehlen Ihnen den Einsatz der Original ORANIER-Speicherladestation AQUALoad, die neben einer leistungsstarken Umwälzpumpe auch ein bereits fertig eingestelltes Rücklaufanhebeventil enthält.
Die eingestellte Temperatur beträgt 55°C (siehe auch Anschlussschema folgende Seite).
Installationshinweise und Anschlussinformationen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung von AQUAload!

text_image
AQUAload mit... W/LO ORANIER ...und ohne Verkleidung!Zur Ansteuerung der Umwälzpumpe und effizentem Abgleich der Temperatur im Pufferspeicher mit dem Wärmetauscher der Feuerstätte empfehlen wir Ihnen den Einsatz des Original ORANIER Differenzreglers AQUA-control III.
AQUAcontrol III schaltet die Umwälzpumpe bei der programmierbaren Solltemperatur (empfohlen: 60°C) zu und vergleicht über einen zweiten Fühler die Temperatur im Pufferspeicher (siehe auch Anschlussschema folgende Seite) mit der Temperatur im Wärmetauscher.
Installationshinweise und Hinweise zur Programmierung entnehmen Sie bitte der Anleitung zu AQUAcontrol III!

flowchart
graph TD
A["AQUAcontrol"] --> B["230 V ~"]
B --> C["Wärmetauscher"]
C --> D["Sicherheits-ventil 2,5 bar"]
D --> E["Pufferspeicher (min. 300 l)"]
E --> F["Rücklauf-Einspeisung bei vorhandener Öl-/Gas-Kesselanlage"]
E --> G["Brauchwasser-Speicher"]
E --> H["Heizkörper, Fußbodenheizung"]
E --> I["Ausdehnungsgefäß"]
C --> J["Speicher-Ladestation mit integrierter Pumpe und Rücklaufanhebung 55°C"]
J --> D
8. Wartungsplan
Eine Kontrolle und Wartung des Heizgerätes sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen.
Dabei sind mindestens die folgenden Überprüfungen durchzuführen:
- Kontrolle der Abgaszüge auf Beschädigungen und freien Durchgang.
- Prüfung aller Dichtungen im Türbereich.
- Prüfung der Einstelleinrichtungen auf Funktion.
- Prüfung der beiden Sicherheitseinrichtungen „Thermische Ablaufsicherung“ und „Überdruckventil“.
- Prüfung des Ausdehnungsgefässes anlagenseits.
- Prüfung aller Anschlüsse und Rohrleitungen auf Dichtheit.

Unsere Empfehlung:
Schließen Sie für die Wartung Ihres wertvollen Heizgerätes einen Wartungsvertrag mit der Installationsfirma Ihres Vertrauens ab.
- Die Oranier GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwandfreie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behe-bung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind. Den Nachweis trägt der Garantienehmer.
Die Oranier Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endabnehmer.
2. Voraussetzung für Garantieansprüche
a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Oranier;
b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Oranier, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Oranier;
c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Oranier;
d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Monaten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden;
e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein;
f) ausschließliche Verwendung von Oranier Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstausrüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Drittherstellerteilen trägt der Garantienehmer;
g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.
- Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden durch / an
a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen;
b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans;
c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe;
d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft;
e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung;
f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden;
g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraumauskleidungen;
h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brennraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;
i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen (Fogging);
-
Die Behebung der von der Oranier GmbH als garantiepflichtig anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Oranier GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Oranier Kundendienst.
-
Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das Eigentum der Oranier GmbH über.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu einge-baute Teile.
-
Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetzlichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwendiger Ersatzteile aufzukommen.
-
Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten – beispielsweise an Rauchgaszügen - durch den Kundendienst aufgrund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantinehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.
-
Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines Monats nach Kenntnis bei der Oranier GmbH geltend gemacht werden.
Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Oranier GmbH angezeigt werden.
- Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachweisen:
a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes
b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2
c) Vorliegen des Kaufbeleges
11. Ausschluss weiterer Ansprüche
Die ORANIER-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewährleistungsansprüche, bestehen nicht.
- Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusam-menhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Kundendienstanfrage Heiztechnik
Deutschland Telefax +49 (0) 2771 2630 - 349
Österreich Telefax +43 (0) 732 6602 30
Schweiz Telefax +41 (0) 812 5066 26
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma*
Kunden-Nummer
S
PLZ/Ort ____
Dienstlich
Händler/Firma*
Ansprechpartner ____
Installateur ____
Datum ____
Telefonisch erreichbar* eßart
Privat
Mobiltelefon ____
Terminwunsch ____
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell
Fertigungs-Nr.* Modellnummer*
Prüfstempel, Datum ____
Ausführung und Farbe ____
Kaufdatum*
Serie*
Kurze Beschreibung der Beanstandung* ____
Erledigungsvermerk an Händler
ja
nein
Bearbeitungsvermerke ORANIER:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
ORANIER
Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
E-Mail service-ht@oranier.com
www.oranier.com
ORANIER
Heiz- und Küchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail swiss@oranier.com
www.oranier.com
Abmessungen / Dimensions

Abmessungen / Dimensions

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Entlüftung / Purgeur Fühler TAS / Sonde TAS Fühlerhülse Differenzregler / Doigt de gant pour sonde de T° du contrôleur différentiel TAS Ausgang / Sortie TAS Heizung Rücklauf / Retour circuit de chauffage TAS Eingang / Entree TAS Heizung Vorlauf / Départ circuit de chauffage 120 80 416 42 54 70 230 70 87 33 95 143 5878ORANIER
LEISTUNGSERKLÄRUNG DECLARATION OF PERFORMANCE DECLARATION DE PERFORMANCES
Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N
für das Produkt: Hektos Aqua II For the product: Hektos Aqua II Pour le produit: Hektos Aqua II
Nr. 787004
Hektos Aqua II Hektos Aqua II Hektos Aqua II
Eindeutiger Kenncode des Produkttypes: Unique identification code of the product-type: Code identification du produit:
Hektos Aqua II Hektos Aqua II Hektos Aqua II
Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des Bauprodukts gemäß Artikel 11. Absatz 4: Type, batch or serial number or any other identifier to identify the Construction product pursuant to Article 11, paragraph 4: Identification du produit de construction conformément à l'article 11.4 di reglement N°305/201:
7870 A04
Vom Hersteller vorgesehener Verwendungszweck oder vorgesehene Verwendungszweck des Bauprodukts gemäß der anwendbaren harmonisierten technischen Spezifikation: From the Manufacturer's intended use or intended use of the product Construction according to the applicable harmonized technical specification: Usage prévu du produit de construction, conformément à la spécification technique harmonisée applicable, comme prévu par le fabricant:
ORANIER Heiztechnik GmbH
Werk 10 Oranier Straße 1 35708 Halger
Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2); Nom et adresse de contact du mandataire article 12.2:
nicht zutreffend not applicable non applicable
- Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird: In the case of the declaration performance, concerning a construction product covered by a harmonized standard: Cas de déclaration des performances concernant un produit de construction couvert par une norme harmonisée:
izierte Prüfstelle: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft. Notified laboratory: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft. Organisme notifié: 1417/ EMI- TÜV SÜD Kft.
- Leistungserklärung Declaration of perfo Performances décls
| Harmonisierte technische Spezifikationen Harmonized technical specification Norme technique harmonisée | EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 | |
| Wesentliche Merkmale/Main features/ Caractéristique principale | Leistung/Performance/ Rendement | |
| Brandsicherheit/ Fire safety/ Séturité incontinence | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| Brandverhalten/ Reaction to fire/ Resistance au feu | A1 | |
| Brandgefahr durch Herausfallen von brennendem BrennstoffRisk of burning fuel falling outRisque d'incenole du à la chute de produit de combustion | ErfülltPassSatisfaisant | |
| Reinigbarkeit/ Cleanatilité/ Nettoyabilité | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| CO-Emission der VerbrennungsprodukteEmission of combustion productsEmission de CO des produits de combustion | Scheilholz/ Firewood/ Bois ≤ 0,1 % Braunkohlenbriketts/ -Lignite briquettes/ Briquette lignite | ≤ 1250 mg/m^3 - mg/m^3 |
| Abgastemperatur bei NennwärmeleistungPlus gas temperatures at nominal heat outputTempérature des furnées à le puissance nominale | Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes /Briquette lignite | 150 °C- °C |
| Oberflächentemperatur/Surface temperature/ Temp égrature de surface | Erfüllt/Pass/ Satisfaisant | |
| Abstand zu brennbaren MaterialienSafety distance to combustible materialDistances de sécurité pour maléntau inflammable | Mindestabstand/ Minimum distances/ Distances minimales | |
| Hinten/ Rear/ Armère 200 mmSeite/ Side/ Atéroles 200 mmDecke/ Ceiling/ Doissus - mmFront/ Front/ Devont 800 mmBoden/ Floor/ Sol 0 mm | ||
| Elektrische Sicherheit/ Electrical safety/ Sécurité électrique | Nicht zutreffend/ Not applicable/ Non applicable | |
| Freisetzung von gefährlichen StoffenRelease of dangerous substanceDégagénéral de substances dangereuses | NPD | |
| Max. WasserbetriebsdruckMax. operation pressure of waterPression maximale de l'eau | 3,0 bar | |
| Mechanische Festigkeit (Tragfähigkeit)Mechanical resistanceRésistance mécanique | NPD | |
| Wärmeleistung/ Thermal output/ Puissance de chauffage | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| Nennwärmeleistung/ Nominal heat output/ Puissance nominaleRaumwärmeleistung/ Room heating output/ Puissance interieure | Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite | 10,5 kW- kW |
| Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite | 3,0 kW- kW | |
| Wasserwärmeleistung/ Water heating output/ Puissance dans l'eau | Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite | 7,5 kW- kW |
| Wirkungsgrad/ Efficiency/ Rendement | Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite | ≥ 90,0 % - % |
| Wirkungsgrad für ÖsterreichEfficiency for AustriaEfficacité pour l'Aubnote | Scheilholz/ Firewood/ Bois Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite | ≥ 90,0 % - % |
- Die Leistung des Produkts gemäß den Nummern 1 und 2 entspricht der erklärten Leistung nach Nummer 8. The performance of the product identified in points 1 and 2 is in conformity with the declared performance in Les performances du produit identifié au point 1 et 2 sont conformes aux performances déclarées au point 8.
Verantwortlich für die Erstellung dieser Leistungserklärung ist allein der Hersteller gemäß Nummer 4. This declaration of performance is issued under the sole responsibility of the manufacturer identified in point 4. La présente déclaration des performances est établie sous la seule responsabilité du fabricant identifié au 4.
Unterzeichnet für den Hersteller und im Namen des Herstellers von: Signed on behalf of the manufacturer: Signé pour le fabricant et en son nom par:
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and function/ Nom et fonction)
ORANIER HEIZTECHNIK GmbH
CE-Kennzeichnung / Marquage CE
| Brennstoff Fuel/ Combustible | Wirkungsgrad % Efficiency % Management % | CO mg/m3 13% O2 | NOx mg/m3 13% O2 | CnHm mg/m3 13% O2 | Staub/ dual particlear particules fines mg/mJ |
| Holz/Wood, Bule Braunkohlenbriketts Brown coal briquettes Briquettes ignite | ≥90,0- | ≤1250- | ≤200- | ≤120- | ≤40- |
EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité EU
ORANIER
| EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNGDECLARATION OF CONFORMITY EU (DoC)DECLARATION DE CONFORMITE EU | |
| In Übereinstimmung mit der Richtlinie:According to the directive:En accord avec le directive:Ecodesign (2009/125/EC) | |
| Gerätetyp/ Product-type/ Type de produit:Handelsname/ Trademark/ Marque de commerce:Modell/ Type/ Modèle:Eindeutiger Kenncode des Produkttyps:Unique identification code of the product type:Code d'identification unique de type de produit:Hersteller/ Manufacturer/ Fabricant: | Raumheizer für feste Brennstoffemit WarmwasserbereitungRoom heater by solid fuel with water heatingPoële à bois domestique à combustion solideavec échangeur eauORANIER Heiztechnik GmbHHektos Aqua II787004ORANIER Heiztechnik GmbHWerk 10Oranier Straße 1035708 Haiger |
| Die harmonisierten Normen oder die technischen Spezifikationen, die in Übereinstimmung mit den Sicherheitsregeln, die in der EU gültig sind, angewendet worden sind, sind folgende:The following harmonised standards or technical specifications which comply with good engineering practice in safety matters in force within the EU have been applied:Les normes harmonisées ou les spécifications techniques qui ont été appliquées selon toutes les règles de l'art en matière de sécurité en vigueur dans la EU sont:Commission Regulation(EU) 2015/1185 | |
Der Hersteller erklärt in Eigenverantwortung, dass die Geräte den vorgesehenen grundlegenden Anforderungen
der oben erwähnten Richtlinien entsprechen.
HEIZTECHNIK GMBH Grain: Stele 1
35708 Halger-Sechabe
(五)
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten. Follow the safety informations in the installation and operation instructions. Veuillez-vous conformer aux consignes d'installation et d'utilisation contenues dans ce manuel.
Technische Dokumentation / Documentation technique
| Name und Anschrift des Lieferanten | ORANIER Heiztechnik GmbHOranier Straße 135708 Haiger | ||||||||||||
| Modellkennung | Hektos Aqua II 787d | ||||||||||||
| Gleichwertige Modelle | nein | ||||||||||||
| Prüfberichte | R-894932-Z - EMI- TUV SUD Kft. | ||||||||||||
| Angewendete harmonisierte Normen | EN 13210:2001/A2:2004/AC:2007 | ||||||||||||
| Andere angewundete Normen oder lechnische Spezifika | nein | ||||||||||||
| Indirekte Heizfunktion | nein | ||||||||||||
| Direkte Wärmeleistung | 3,00 | kW | |||||||||||
| Indirekte Wärmeleistung | 7,50 | kW | |||||||||||
| Energieeffizienzindex (EEI) | 122 | Raumheizungsemissionen | Raumheizungsemissionen | ||||||||||
| Brennstoff | Bevorzugter Brennstoff | Sonstige geeignete Brennstoffe | Raumheizung Jahresnutz | bei Nennwärmeleistung PM OGC CO NO. bei 13 % O_2 [mg/m2] | bei Mindestwärmeleistung PM OGC CO NO. bei 13 % O_2 [mg/m2] | ||||||||
| Scheltholz, Feuchtigkeit ≤ 25 % | ja | nein | 0 | ≤ 40 | ≤ 120 | ≤ 1250 | ≤ 200 | ||||||
| Prossholz, Feuchtigkeit < 12 % | nein | ja | 0 | ≤ 40 | ≤ 120 | ≤ 1250 | ≤ 200 | ||||||
| Sonstige holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Nicht-holzartige Biomasse nein nein | |||||||||||||
| Anthrazit und Trockendampfkohle nein nein | |||||||||||||
| Steinkohlenkoks nein nein | |||||||||||||
| Schwelkoks nein nein | |||||||||||||
| Bituminöse Kohle nein nein | |||||||||||||
| Braunkohlenbriketts nein nein - - - - - - | |||||||||||||
| Torbinketts nein nein | |||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen nein nein | |||||||||||||
| Sonstige fossile Brennstoffe nein nein | |||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus Biomasse und fossilen nein nein | |||||||||||||
| Sonstige Mischung aus Biomasse und testen Brennstoff nein nein | |||||||||||||
| Eigenschaften beim ausschließlich Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen | |||||||||||||
| Angabe | Symbol | Wert | Einheit | Angabe | Symbol | Wert | Einheit | ||||||
| Wärmeleistung | Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) | ||||||||||||
| Nennwärmeleistung | P+ | 10,50 | kW | Thermischer Wirkungsgrad 2 | Pt+ | > 90 | % | ||||||
| Mindestwärmeleistung (Richtwert) | P+ | 0,00 | kW | Bei Nennwärmeleistungthermischer Wirkungsgrad bei Mindestwärme | Ph+min | 0 | % | ||||||
| Hilfsstromverbrauch | Art der Wärmeleistung Raumtemperaturkontrolle | ||||||||||||
| Bei Nennwärmeleistung | el+ | 0,00 | kW | Einstufige Wärmeleistung, keine Raumtemperaturkontrolle | ja | ||||||||
| Bei Mindestwärmeleistung | el+ | 0,00 | kW | Zwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine Raumtemperaturkontrolle | nein | ||||||||
| Im Bereitschaftszusland | el+ | 0,00 | kW | Raumtemperaturkontrolle mit mechanischem Thermostat | nein | ||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle | nein | |||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme (soweit) | P+ | 0,00 | kW | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Tageszeitregelung | nein | ||||||||
| mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wuchentagaregelung | nein | ||||||||||||
| sonstige Regelungsoptionen | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung nein | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster | nein | ||||||||||||
| mit Rembedierungsoption | nein | ||||||||||||
| Name und Unterschrift | N. Fleischhacker, Geschäftskollung | ||||||||||||
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des EinzelraumheizgerätesHlinweise zu besonderen Vork | |||||||||||||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Diese Feuerstätte darf nicht veränzert werden. Das Gerät muss unter Einnaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden. Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. | |||||||||||||
| Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des Lebenszyklus Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Z | |||||||||||||
| Eine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig. Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.Das Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können. Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. | |||||||||||||
Energielabel und Produktdatenblatt nach
D CHAT ○ Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ. Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.