Virta Pro HL160SA HL160400SA - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Saunaofen |
| Modell | Virta Pro HL160SA HL160400SA |
| Marke | Harvia |
| Heizleistung | 16 kW |
| Spannung | 400 V 3~ |
| Steinmenge | ca. 20 kg |
| Abmessungen (B x H x T) | 440 x 660 x 440 mm |
| Gewicht | 12 kg |
| Steuerung | separat erhältlich (z.B. Harvia Pro Combi) |
| Anschluss | Festanschluss |
| Heizsystem | Widerstandsheizung mit Steinkammer |
| Schutzart | IP24 |
| Sicherheit | Überhitzungsschutz, Sicherheitsthermostat |
| Zulassung | CE, TÜV |
| Einsatzbereich | Innensauna, bis ca. 16 m³ |
| Wandabstand | mind. 50 mm zu brennbaren Materialien |
| Netzanschluss | 5 x 2,5 mm² |
| Material | Edelstahl, verzinkter Stahl |
| Farbe | schwarz |
| Entsorgung | Elektrogeräte-Recycling |
Häufig gestellte Fragen - Virta Pro HL160SA HL160400SA HARVIA
Benutzerfragen zu Virta Pro HL160SA HL160400SA HARVIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Virta Pro HL160SA HL160400SA HARVIA
HL135SA, HL160SA, HL220SA
FI Sähkökiukaan asennus- ja käyttöohje
SV Monterings- och bruksanvisning för bastuaggregat
EN Instructions for Installation and Use of Electric Sauna Heater
DE Montage- und Gebrauchsanleitung des Elektrosaunaofens
RU Инструкция по установке и эксплуатации электрической каменки для саун
ET Elektrilise saunakerise kasutus- ja paigaldusjuhend

Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch.
Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl!
Garantie:
• Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
- Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantiezeit für in öffentlichen Saunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
• Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.
INHALT
- BEDIENUNGSANLEITUNG....18
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine....18
1.1.1. Wartung 18
1.2. Erhitzen der Saunakabine 19
1.2.1. Benutzung des Ofens....19
1.2.2. Aufguss....19
1.3. Erhitzen der Saunakabine, Verdampfer beim
Erhitzen eingeschaltet....19
1.3.1. Combi-Saunaöfen mit Wasserbefüllautomatik ..20
1.3.2. Leeren des Wassertanks 20
1.4. Verwendung von Duftmischungen....20
1.5. Trocknen der Saunakabine.... 20
1.6. Reinigung des Verdampfers 20
1.7. Anleitungen zum Saunen....21
1.8. Warnungen....21
1.8.1. Symbol Beschreibung 21
1.9. Störungen 21
- SAUNAKABINE 23
2.1. Struktur der Saunakabine 23
2.1.1. Schwärzung der Saunawände....23
2.2. Belüftung der Saunakabine 24
2.3. Leistungsabgabe des Ofens 24
2.4. Hygiene der Saunakabine 24
- MONTAGEANLEITUNG 25
3.1. Vor der Montage 25
3.2. Standort und Sicherheitsabstände 25
3.3. Schutzgeländer 25
3.4. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler ..... 25
3.4.1. Geeignete Steuergeräten 27
3.5. Automatische Wasserbefüllung 27
3.6. Elektroanschlüsse....27
3.6.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens...27
3.7. Installation des Saunaofens 28
3.8. Zurücksetzung des Überhitzungsschutzes des Wassertankes....28
3.9. Ersetzen von Heizelementen 28
- ERSATZTEILE 30
RU
2.1. Bastuns konstruktion

1. INSTRUCTIONS FOR USE 1. BEDIENUNGSANLEITUNG
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine
Die Schichtung der Ofensteine hat eine große Auswirkung auf die Effizienz des Ofens (Abb. 1).
Wichtige Informationen zu Saunaofensteinen:
- Die Steine sollten einen Durchmesser von 10–15 cm haben.
- Verwenden Sie nur spitze Saunasteine mit rauer Oberfläche, die für die Verwendung in Saunaöfen vorgesehen sind. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin.
- Im Saunaofen sollten weder leichte poröse „Steine“ aus Keramik noch weiche Specksteine verwendet werden. Sie absorbieren beim Erhitzen nicht genügend Wärme, was zu einer Beschädigung der Heizelemente führen kann.
• Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.
Beachten Sie beim Platzieren der Steine Folgendes:
- Lassen Sie die Steine nicht einfach in den Ofen fallen.
- Schichten Sie die Steine in lockerer Anordnung, so dass Luft zwischen ihnen hindurchströmen kann.
- Schichten Sie die Steine oben auf dem Ofen nicht zu einem hohen Stapel auf.
- In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern.

Figure 1. Piling of the sauna stones
Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine
1.1.1. Maintenance
Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei regelmäßigem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine. Hierdurch bleibt die Heizleistung des Ofens optimal, und das Risiko der Überhitzung wird vermieden.
1.2. Erhitzen der Saunakabine
Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu beseitigen, muss die Saunakabine gründlich gelüftet werden.
Bei einer für die Saunakabine angemessenen Ofenleistung ist eine isolierte Sauna innerhalb von einer Stunde auf die erforderliche Saunatemperatur aufgeheizt (▶2.3.). Die Saunaofensteine erwärmen sich gewöhnlicherweise in derselben Zeit auf Aufgusstemperatur wie die Saunakabine. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa 65 bis 80 °C.

Bitte überprüfen Sie, bevor Sie den Ofen anschalten, dass keine Gegenstände auf dem Ofen in der unmittelbarer Nähe des Ofens liegen. 1.8.
1.2.1. Benutzung des Ofens
Die Ofen wird mit einem separaten Steuergerät bedient. Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Steuerung.
1.2.2. Aufguss
Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Die Auswirkungen von Hitze und Dampf sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich – durch Ausprobieren finden Sie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für Sie am besten geeignet sind.

Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten keine ren Wassermengen auf einmal gegossen werda beim Verdampfen sonst kochend heißes er auf die Badenden spritzen könnte. Achten auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine n, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. eiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.
Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt (Tabelle 1). Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.
| Water propertyWassereigenschaft | EffectWirkung | RecommendationEmpfehlung |
| Humus concentrationHumusgehalt | Colour, taste, precipitatesFarbe, Geschmack, Ablagerungen | <12 mg/l |
| Iron concentrationEisengehalt | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,2 mg/l |
| Hardness: most important substances are manganese (Mn) and lime, i.e. calcium (Ca)Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sind Mangan (Mn) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca) | PrecipitatesAblagerungen | Mn: <0,05 mg/lCa: <100 mg/l |
| Chlorinated waterGechlortes Wasser | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| SeawaterSalzwasser | Rapid corrosionRasche Korrosion | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
Table 1. Water quality requirements
Tabelle 1. Anforderungen an die Wasserqualität
1.3. Erhitzen der Saunakabine, Verdampfer beim Erhitzen eingeschaltet
Mit dem Combi-Saunaofen kann die Sauna wie mit einem gewöhnlichen Saunaofen erhitzt werden, oder man kann beim Erhitzen die Verdampferfunktion des Saunaofens einschalten.
- Den besten Feuchtigkeitsgrad in der Sauna
1.3.1. Combi Heaters with an Automatic Water Filling System (HL135SA, HL160SA, HL220SA)
Impurities from water, e.g. lime, will accumulate on the walls of the steamer's water reservoir. For erhält man, wenn man die Saunatemperatur niedrig auf ca. 40 °C einstellt und die Sauna mit dem Verdampfer ca. 1 h lang erhitzt.
1.3.1. Combi-Saunaöfen mit Wasserbefüllautomatik (HL135SA, HL160SA, HL220SA)
Diejenigen Combi-Saunaöfen, die mit Wasserbefüllautomatik ausgestattet sind, füllen den Wasserbehälter automatisch, wenn der Betriebsschalter (2) des Verdampfers eingeschaltet ist. Stellen Sie eine funktionierende Wasserversorgung zum störungsfreien Betrieb des Ofens sicher.
1.3.2. Leeren des Wassertanks
Der Wassertank darf erst nach jeder Benutzung entleert werden, wenn das Wasser abgekühlt ist. Dadurch werden Verunreinigungen entfernt, die sich als Folge der Wasserverdampfung im Tank ablagern. Abbildung 2.
1.4. Verwendung von Duftmischungen
In dem Verdampfer können Duftmischungen in flüssiger oder in trockener Form verwendet werden. Flüssige Aufgußduftessenzen werden in die Specksteinbecher des Verdampfers gegeben, Trockenmischungen (Potpourris) auf dem Dampfgitter verteilt.
Bei der Verwendung von Duftmischungen ist Vorsicht vor den aufsteigenden heißen Dämpfen geboten. Bei heißem Verdampfer sollte das Einfüllen von Wasser und von Duftmischungen vermieden werden.
Die Specksteinbecher bitte regelmäßig unter fließendem Wasser reinigen.
1.5. Trocknen der Saunakabine
Die Saunakabine sollte nach jeder Benutzung gründlich trocknen können. Um den Trocknungsprozeß zu beschleunigen, können Sie den Saunaofen bei gleichzeitig auf maximaler Leistung laufender Entlüftung eingeschaltet lassen.
Falls Sie nach dieser Methode verfahren, achten Sie bitte unbedingt darauf, daß der Saunaofen sich nach der eingestellten Zeit von selbst abschaltet.
1.6. Reinigung des Verdampfers
Im Wassertank des Verdampfers lagern sich Verunreinigungen ab, die sich beim Verdampfen aus dem

Wasser lösen, z.B. Kalk. Zur Entfernung von Kalk-ablagerungen verwenden Sie ein handelsübliches Entkalkungsmittel für Kaffeemaschinen etc. (bitte Gebrauchsanweisungen befolgen!). Reinigen Sie die Außenflächen des Geräts mit einem feuchten Tuch. Die äußere Reinigung bitte nur bei ausgeschaltetem Gerät durchführen.
1.7. Anleitungen zum Saunen
• Waschen Sie sich vor dem Saunen.
- Bleiben Sie in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
- Vergessen Sie jeglichen Stress, und entspannen Sie sich.
- Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
- Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
- Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen. Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
- Waschen Sie sich nach dem Saunen.
- Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen. Trinken Sie klares Wasser oder einen Softdrink, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.
1.8. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
• Halten Sie Kinder vom Ofen fern. - Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
1.8.1. Symbol Beschreibung

Benutzerhandbuch lesen.

Nicht bedecken.
1.9. Störungen

Alle Wartungsmaßnahmen müssen von qualifiziertem technischem Personal durchgeführt en.
Falls der Verdampfer nicht ordnungsgemäß funktioniert, überprüfen Sie bitte die folgenden
ENDE
- Befindet sich genügend Wasser im Tank? (s. Abschnitt 1.3.).
- Wurde der Überhitzungsschutz ausgelöst? (Drücken Sie in diesem Fall den Bestätigungsschalter auf der Unterseite des Geräts 3.8.).
- Ist die Saunafeuchtigkeit zu hoch?
- Befindet sich der Thermostatregler in der Maximalposition?
- Achten Sie darauf, dass der Thermostatfühler des Wassertanks oberhalb der Heizspiralen, und der Fühler des Überhitzungsschutzes unterhalb der Heizspiralen liegt (siehen Sie Gebrauchs- und Montageanleitung des Steuergeräts).
Der Ofen wärmt nicht.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Überprüfen Sie, ob das Anschlusskabel eingesteckt ist.
- Das Thermostat ist auf eine höhere als in der Sauna herrschende Temperatur eingestellt.
- Überprüfen Sie, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst wurde.
Die Saunakabine erhitzt sich zu langsam. Das auf die Saunaofensteine geworfene Wasser kühlt die Steine schnell ab.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschaltetem Ofen alle Heizelemente glühen.
- Stellen Sie die Temperatur auf eine höhere Einstellung.
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung ausreichend ist (▷2.3.).
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).
Die Saunakabine erwärmt sich schnell, aber die Temperatur der Steine ist unzureichend. Das auf die Steine geworfene Wasser läuft durch.
- Stellen Sie die Temperatur auf eine niedrigere Einstellung.
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung nicht zu hoch ist (2.3.).
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).
Panele und andere Materialien neben dem Ofen werden schnell schwarz.
- Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für Sicherheitsabstände eingehalten werden (3.1.).
- Vergewissern Sie sich, dass hinter den Steinen keine Heizelemente zu sehen sind. Wenn Heizelemente zu sehen sind, ordnen Sie die Steine so an, dass die Heizelemente komplett bedeckt sind (1.1.).
- Siehe auch Abschnitt 2.1.1.
Der Ofen gibt Gerüche ab.
• Siehe Abschnitt 1.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.
Der Ofen verursacht Geräusche.
- Plötzliche Knall-Geräusche entstehen manchmal durch Steine, die aufgrund der Hitze platzen.
• Die Ausdehnung der Ofenteile wegen der Hitze kann bei der Erwärmung des Ofens Geräusche verursachen.
2. SAUNA ROOM 2. SAUNAKABINE
2.1. Sauna Room Structure 2.1. Struktur der Saunakabine
A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss.
B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten.
C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeits-schutz und Täfelung (Empfehlung).
D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und Bänke benötigte Verstärkungen in den
Wänden überprüfen.
E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.
F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100-2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen.
G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Saunasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen.
ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden.
ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.
ACHTUNG! Auf den Boden der Sauna fließendes Wasser muss in den Abfluss geleitet werden.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Sauna- steinen in die Luft entweichen.
2.2. Sauna Room Ventilation
2.2. Belüftung der Saunakabine
Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausgetauscht werden. Abb. 4 zeigt verschiedene Optionen der Saunabelüftung.

A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen. Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (zur Anbringung des Temperaturfühlers siehe Installationsanweisungen des Steuergeräts)!
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden.
D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht.
2.3. Leistungsabgabe des Ofens
Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadratmeter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavolumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsabgabe des Ofens aus Tabelle 2 wählen.
2.4. Hygiene der Saunakabine
Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen.
Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunareinigungsmittel verwenden.
Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.
3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION
3.1. Before Installation
3.1. Vor der Montage
Lesen Sie die Montageanleitung, bevor Sie den Saunaofen installieren. Überprüfen Sie die folgenden Punkte:
- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine? Die Rauminhaltswerte in Tabelle 2 dürfen weder übernoch unterschritten werden.
- Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
- Der Montageort des Ofens er füllt die in Abb. 5 und Tabelle 2 angegebenen Sicherheitsmindestabstände.
ACHTUNG! In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden. Der Saunaofen muß so installiert werden, daß die Warnanweisungen nach der Montage leicht lesbar sind.
3.2. Standort und Sicherheitsabstände
Die Mindest-Sicherheitsabstände werden in Abbildung 5 angegeben. Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verursacht.
3.3. Schutzgeländer
Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berücksichtigung der in Abb. 5 oder in der Montageanleitung für Schutzgeländer angegebenen Mindestsicherheitsabstände geschehen.
3.4. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler
- Das Steuergerät enthält detaillierte Anweisungen zur Befestigung an der Wand und zur Montage des Feuchtigkeitsfühlers.
- Installieren Sie den Temperaturfühler wie in Abb. 7 dargestellt. Wenn der Ofen weiter als 150 mm
| Heater Ofen | Output Leistung | Vaporizer Verdampfer | Dimensions Abmessungen | Stones Steine | Sauna room Saunakabine | |||
| Output Leistung | Max. vaporisation efficiency Verdampfungs-leistung | Width/Depth/ Height Breite/Tiefe/Höhe | Weight/ Gewicht | Cubic vol. Rauminhalt | Height Höhe | |||
| kW kW kg/h mm | kg/h mm | kg max. kg | 2.3.! min. m3 | min. mm | ||||
| HL135SA 13,5 | 4,0 5,0 | 780/410 | /810 53 100 11 | 20 | 2100 | |||
| HL160SA 15,8 | 4,0 5,0 | 780/410 | /810 53 100 16 | 25 | 2100 | |||
| HL220SA 21,6 | 4,0 5,0 | 780/485 | /810 57 140 22 | 32 | 2100 | |||
Tabelle 2. Montageinformationen zum Saunaofen

Figure 5. Safety distances (all dimensions in millimeters)
Abbildung 5. Sicherheitsmindestabstände (alle Abmessungen in Millimetern)
Opening the cover of the service hatch
Öffnen der Serviceabdeckung

Automatic filling
Automatische Wasserbefüllung

Connections of the heater Anschluß des Saunaofens
- Connection box
- Connection cable
- Junction box HL135SA/HL160SA/HL220SA group I
-
Junction box HL135SA/HL160SA/HL220SA group II
-
Anschlußgehäuse
- Anschlußkabel
- Klemmdose HL135SA/HL160SA/HL220SA gruppe I
- Klemmdose HL135SA/HL160SA/HL220SA gruppe II

Replacing the Heating Elements
Ersetzen von Heizelementen

Figure 6. Abbildung 6.



von der Wand aufgestellt wird, muss der Temperaturfühler an der Decke montiert werden.

Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt. Abbildung 4.
3.4.1. Geeignete Steuergeräten
• Harvia Griffin Combi CG170C + LTY17C
• Harvia C105S Logix + LTY17C
• Harvia Xenio Combi CX110C+LTY17C
3.5. Automatische Wasserbefüllung
Der Saunaofen wird mit einem elastischen Verbindungs schlauch an das Kaltwassersystem angeschlossen. Der Wasseranschluss muss außerdem mit einem Absperrventil und Rohrtrenner versehen sein. Siehe Abb. 6. Am Boden der Sauna und/oder des Waschraums muss sich ein Abfluss befinden, falls der Schlauch beschädigt wird oder undicht ist. Befolgen Sie die örtlichen Installationsvorschriften.
3.6. Elektroanschlüsse

Der Anschluss des Saunaofens an das Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektroeur unter Beachtung der gültigen Vorschriften geführt werden.
- Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose (Abb. 6:3) an der Saunawand befestigt. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 500 mm über dem Fußboden angebracht werden.
- Als Anschlusskabel (Abb. 6:2) wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebeständigkeit nicht als Anschlusskabel des Saunaofens verwendet werden.
- Falls der Anschluss oder die Montagekabel höher als in 1000 mm Höhe über dem Boden in die Sauna oder die Saunawände münden, müssen sie belastet mindestens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 1000 mm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (Vermerk T125).
3.6.1. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, dass Luftfeuchtigkeit in das Isolationsmaterial der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen.

Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosaunaofens nicht über den Fehlerstromschutzschalter ein!
3.7. Installation des Saunaofens
Siehe Abb. 6.
- Verbinden Sie die Kabel mit dem Ofen (▶3.6.).
- Richten Sie den Ofen mit den verstellbaren Füßen lotrecht aus. Der Saunaofen wird mit zwei Füßen am Boden montiert, an den Befestigungsstellen der Füße.
3.8. Zurücksetzung des Überhitzungsschutzes des Wassertankes
Für den Fall, dass der Wassertank während des Gebrauchs leer wird, unterbricht der Überhitzungsschutz den Strom des Verdampfers dauerhaft. Wenn der Verdampfer abgekühlt ist, kann der Überhitzungsschutz wieder angeschaltet werden.
Der Reset-Schalter des Überhitzungsschutzes (2 St.) befindet sich auf der Unterseite des Ofens (siehe Abb. 8).
3.9. Ersetzen von Heizelementen
Siehe Abb. 6.

Figure 8. Resetting the Overheat Protector of the Water Reservoir Abbildung 8. Zurücksetzung des Überhitzungsschutzes des Wassertankes

Stellen Sie die Wasserversorgung des Ofens sicher!
Figure 9. Electrical connections Abbildung 9. Elektroanschlüsse
ZCU-756/A
Figure 10. Electrical connections of control unit and HLSA Pro heater Abbildung 10. Elektroanschlüsse das Steuergerät und des Saunaofens HLSA Pro
4. SPARE PARTS 4. ERSATZTEILE

We recommend to use only the manufacturer's spare parts. Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.
| I | II | |||||
| 1 Heating element 2260 W/230 VHeating element 2260 W/230 VHeating element 3000 W/230 VHeating element 3600 W/230 V | Heizelement 2260 W/230 VHeizelement 2260 W/230 VHeizelement 3000 W/230 VHeizelement 3600 W/230 V | ZCU-823ZCU-823ZCU-830ZCU-836 | HL135SAHL160SAHL160SAHL220SA | 33-3336 | 3--36 | |
| 2 | Evaporator heating element, assembled 2000 W/230 V | Heizelement des Verdampfers, montiert 2000 W/230 V | ZH-104 1 1 | |||
| 3 Water reservoir, assembled Wassertank, montiert ZCU-115 1 1 | ||||||
| 4 Solenoid valve Magnetventil ZSS-610 | HL135SA, HL160SA, HL220SA | 1 | 1 | |||
| 5 Overheating protector 140 °C Überhitzungsschutz 140 °C ZSK-764 1 1 | ||||||
| 6 Thermostat 110 °C Thermostat 110 | °C ZSN-250 1 1 | |||||
| 7 Soapstone cup Specksteinbecher | ZH-205 1 1 | |||||
| 8 Silicon hose 7/10Silikonschlauch 7/10 ZCU-350 / ZH-170 1 1 | ||||||
| 9 | Silicon hose 12/16 | Silikonschlauch 12/16 | ZCU-352 / ZH-175 | 1 | 1 | |
| 10 | Bracket for thermostat | Thermostat Befestigung | ZH-128 | 1 | 1 | |
| 11 | Steam control | Dampfleitblech | ZCU-614 | 1 | 1 | |