Softtronic W 2839 WPM - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Waschmaschine (Frontlader) |
| Marke | Miele |
| Modell | Softtronic W 2839 WPM |
| Bauart | Freistehend |
| Beladung | Frontlader |
| Fassungsvermögen | 6,5 kg |
| Schleuderdrehzahl | 1400 U/min |
| Energieeffizienzklasse | A++ |
| Wasserverbrauch | ca. 50 Liter pro Waschgang |
| Geräuschpegel Waschen | ca. 46 dB(A) |
| Geräuschpegel Schleudern | ca. 72 dB(A) |
| Abmessungen (H x B x T) | 85 x 60 x 63 cm |
| Gewicht | ca. 85 kg |
| Anschlusswert | 230 V, 10 A, 2,0 kW |
| Steuerung | Elektronisch (Softtronic) |
| Programme | Kochwäsche, Pflegeleicht, Feinwäsche, etc. |
| Besonderheiten | Nachlegefunktion, Startzeitvorwahl, Restlaufanzeige |
| Energieverbrauch | ca. 0,80 kWh pro Waschgang |
| Wasserschutzsystem | Aquastop |
| Türanschlag | rechts, wechselbar |
| Display | 7-Segment-Anzeige |
Häufig gestellte Fragen - Softtronic W 2839 WPM MIELE
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BEDIENUNGSANLEITUNG Softtronic W 2839 WPM MIELE
Gebrauchsanweisung Waschautomat W 2839i WPM
Lesen Sie unbedingt die
Gebrauchsanweisung vor
Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 07 590 630
Inhalt
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 6
Sicherheitshinweise und Warnungen 7
Bedienung des Waschautomaten 11
Bedienungsblende 11
Funktionsweise des Displays....12
Erste Inbetriebnahme 14
Umweltfreundliches Waschen 16
Energie- und Wasserverbrauch 16
Waschmittelverbrauch 16
So waschen Sie richtig 17
Kurzanweisung 17
Extras 23
Kurz 23
Wasser plus 23
Vorwäsche 23
weitere Extras 23
Einweichen 23
Spülstop 23
zusätzlicher Spülgang 23
Schleudern 24
Endschleuderdrehzahl. 24
Spülschleudern. 24
Endschleudern abwählen (Spülstop) 24
Spülschleudern und Endschleudern abwählen (ohne Schleudern)....24
Startvorwahl 25
Programmübersicht 27
Programmablauf 31
Pflegesymbole 33
Programmablauf ändern 34
Abbrechen 34
Unterbrechen....34
Ändern 34
Wäsche nachlegen/entnehmen 35
Kindersicherung 35
Waschmittel 36
Das richtige Waschmittel 36
Dosierhilfen....37
Wasserenthärter 37
Komponentenwaschmittel 37
Wäschenachbehandlungsmittel 38
Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken. . . . . . . . . . 38
Separates Weichspülen, Formspülen oder Stärken 38
Entfärben/Färben 38
Reinigung und Pflege 39
Trommelreinigung 39
Gehäuse und Blende reinigen....39
Waschmittel-Einspülkasten reinigen 39
Wassereinlaufsieb reinigen 41
Störungshilfen 42
Was tun, wenn 42
Es lässt sich kein Waschprogramm starten. 42
Im Display steht eine Fehlermeldung 43
Fehler bei der Beladungserkennung oder Nullpunkteinstellung . . . . . . . . . . . . . 44
Allgemeine Probleme mit dem Waschautomaten 45
Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis. 46
Die Fülltür lässt sich nicht öffnen....47
Fülltür öffnen bei verstopften Ablauf und/oder Stromausfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Kundendienst 51
Reparaturen 51
Programmaktualisierung (Update) 51
Garantiebedingungen und Garantiezeit 51
Aufstellen und Anschließen 52
Vorderansicht. 52
Rückansicht 53
Aufstellfläche 54
Waschautomat zum Aufstellungsort tragen 54
Transportsicherung entfernen 54
Transportsicherung einbauen 56
Ausrichten 57
Fuß herausdrehen und kontern. 57
Wasch-Trocken-Säule. 57
Unterbau unter eine Arbeitsplatte 58
Anpassung an das Schubladenmaß 59
Anpassung 59
Adapterleisten-Satz demontieren 59
Frontplatte montieren. 60
Maß der Frontplatte. 60
Frontplatte anbringen 60
Frontplatte anderer Hersteller 61
Frontplatte vorbereiten 61
Anschraubpunkte festlegen 62
Sockelblende anbringen 63
Das Miele Wasserschutzsystem 64
Wasserzulauf 65
Wasserablauf 66
Elektroanschluss 67
Verbrauchsdaten 68
Hinweis für die Vergleichsprüfungen:....68
Technische Daten 69
Menü Einstellungen....71
Menü Einstellungen öffnen 71
Sprache 71
Tageszeit 71
Schongang 72
Zus. Vorwaschzeit 72
Laugenabkühlung 72
Pin-Code 73
Temperatureinheit 74
Summer 74
akustisch. Quittierung 74
Helligkeit 74
Kontrast 74
Standby 75
Memory 75
Knitterschutz 75
Nachkaufbares Zubehör 76
CareCollection 76
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt den Waschautomaten vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Dieser Waschautomat entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen des Waschautomaten die Gebrauchsanweisung. Sie gibt wichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Waschautomaten. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Waschautomaten.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf und geben Sie diese an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Waschautomat ist dazu bestimmt, im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen verwendet zu werden, wie beispielsweise:
- in Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen
– in landwirtschaftlichen Anwesen
– von Kunden in Hotels, Motels, Frühstückspensionen und weiteren typischen Wohnumfeldern.
Benutzen Sie den Waschautomaten ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen nur zum Waschen von Textilien, die vom Hersteller im Pflegeetikett als waschbar ausgewiesen sind. Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig. Miele haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Waschautomaten sicher zu bedienen, dürfen den Waschautomaten nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kinder im Haushalt
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Waschautomaten aufhalten. Lassen Sie Kinder nie mit dem Waschautomaten spielen.
Kinder dürfen den Waschautomaten nur ohne Aufsicht benutzen, wenn ihnen die Bedienung des Waschautomaten so erklärt wurde, dass sie den Waschautomaten sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Technische Sicherheit
Kontrollieren Sie den Waschautomaten vor der Aufstellung auf äußere sichtbare Schäden.
Einen beschädigten Waschautomaten nicht aufstellen und in Betrieb nehmen.
▶ Vor dem Anschließen des Waschautomaten unbedingt die Anschlussdaten (Absicherung, Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes vergleichen. Erfragen Sie diese im Zweifelsfalle bei einer Elektro-Fachkraft.
Die elektrische Sicherheit dieses Waschautomaten ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird.
Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden.
▶ Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keine Verlängerungskabel (Brandgefahr durch Überhitzung).
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen in vollem Umfang erfüllen.
▶ Durch unsachgemäße Reparaturen können unvorhersehbare Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele keine Haftung übernimmt. Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden, ansonsten besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch.
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt ist, muss diese durch von Miele autorisierte Fachkräfte ersetzt werden, um Gefahren für den Benutzer zu vermeiden.
Im Fehlerfall oder bei der Reinigung und Pflege ist der Waschautomat nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn:
- der Netzstecker des Waschautomaten gezogen ist oder
– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist oder
– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Das Miele Wasserschutzsystem schützt vor Wasserschäden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Ordnungsgemäßer Wasser- und Elektroanschluss.
- Bei erkennbaren Schäden muss der Waschautomat unverzüglich wieder instand gesetzt werden.
Der Einbau und die Montage dieses Waschautomaten an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
▶ Nehmen Sie keine Veränderungen am Waschautomaten vor, die nicht ausdrücklich von Miele zugelassen sind.
Sachgemäßer Gebrauch
Stellen Sie Ihren Waschautomaten nicht in frostgefährdeten Räumen auf. Eingefrorene Schläuche können reißen oder platzen, und die Zuverlässigkeit der Elektronik kann durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen.
Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die Transportsicherung auf der Rückseite des Waschautomaten (siehe Kapitel "Aufstellen und Anschließen" Abschnitt "Transportsicherung entfernen"). Beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung den Waschautomaten und nebenstehende Möbel/Geräte beschädigen.
▶ Schließen Sie den Wasserhahn bei längerer Abwesenheit (z.B. Urlaub), vor allem dann, wenn sich in der Nähe des Waschautomaten kein Bodenablauf (Gully) befindet.
Überschwemmungsgefahr!
Überprüfen Sie vor dem Einhängen des Ablaufschlauches in ein Waschbecken, ob das Wasser schnell genug abfließt. Sichern Sie den Abflussschlauch gegen Abrutschen. Die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers kann den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken.
Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper (z.B. Nägel, Nadeln, Münzen, Büroklammern) mitgewaschen werden. Fremdkörper können Gerätebauteile (z.B. Laugenbehälter, Waschtrommel) beschädigen. Beschädigte Bauteile können wiederum Wäscheschäden verursachen.
Bei richtiger Waschmitteldosierung ist ein Entkalken des Waschautomaten nicht erforderlich. Falls Ihr Waschautomat dennoch so stark verkalkt sein sollte, dass ein Entkalken notwendig wird, verwenden Sie Spezial-Entkalkungsmittel mit Korrosionsschutz. Diese Spezial-Entkalkungsmittel erhalten Sie über Ihren Miele Fachhändler oder beim Miele Kundendienst. Halten Sie die Anwendungshinweise des Entkalkungsmittels streng ein.
Textilien, die mit lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln behandelt wurden, müssen vor dem Waschen in klarem Wasser gut ausgespült werden.
Im Waschautomaten niemals löse-mittelhaltige Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin) verwenden. Es können Gerätebauteile beschädigt werden und giftige Dämpfe auftreten. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
Am oder auf dem Waschautomaten niemals lösemittelhaltige Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin) verwenden. Benetzte Kunststoffoberflächen können beschädigt werden.
Färbemittel müssen für den Einsatz im Waschautomaten geeignet sein und dürfen nur im haushaltsüblichen Maße verwendet werden. Halten Sie streng die Verwendungshinweise des Herstellers ein.
Entfärbemittel können durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen zu Korrosion führen. Entfärbemittel dürfen im Waschautomaten nicht verwendet werden.
▶ Falls Waschmittel in die Augen gerät, sofort mit reichlich lauwarmem Wasser ausspülen. Bei versehentlichem Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen. Personen mit Hautschäden oder empfindlicher Haut sollten den Kontakt mit dem Waschmittel meiden.
Zubehör
Zubehörteile dürfen nur dann an- oder eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von Miele freigegeben sind. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Bedienungsblende

① Tasten Programmwahl mit Kontroll-leuchten
Mit diesen Tasten werden die Waschprogramme ausgewählt.
② Tasten Extras mit Kontrollleuchten Die Waschprogramme können durch verschiedene Extras ergänzt werden.
③ Optische Schnittstelle PC
Dient dem Kundendienst als Prüf- und Übertragungspunkt (unter anderem für das Update).
④ Taste ⏱️
Zur Wahl der Startverzögerung.
⑤ Display mit Menü-Tasten
Nähere Erläuterungen befinden sich auf der folgenden Seite.
⑥ Taste Start/Stop
Startet das gewählte Waschprogramm und bricht ein gestartetes Programm ab.
⑦ Taste ①
Zum Ein- und Ausschalten des Waschautomaten.
Der Waschautomat schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus. Dieses erfolgt 15 Minuten nach Programmende/Knitterschutz oder nach dem Einschalten, wenn keine weitere Bedienung erfolgt.
⑧ Taste Tür
Öffnet die Fülltür.
⑨ Taste Beladung/Dosierung
Zur Anzeige der aktuellen Beladungsmenge oder der empfohlenen Dosiermenge und zur Einstellung des Nullpunktes des Beladungssensors.
Funktionsweise des Displays
Über das Display werden verschiedene Funktionen des Waschautomaten ge- steuert und angewählt.
Anwahl und Anzeige von Programm-einstellungen
– die Anwahl der Temperatur
- die Anwahl der Endschleuderdrehzahl
- die Anwahl der Einweichzeit
– die Anwahl der Startvorwahl
– die Anwahl des Programmabbruchs
– die Anwahl der Kindersicherung
– die Anzeige der wahrscheinlichen Laufzeit des Waschprogramms
Anwahl von Programmen über das Display
Durch Drücken der Taste Weitere Programme können Sie zwischen folgenden Programmen wählen:
- Jeans
- Hygiene
- Dunkle Wäsche
- Gardinen
- Kopfkissen
- Seide 📁
- Sportwäsche
- Outdoor
- Imprägnieren
- Pumpen/Schleudern
- Extraspülen
- Stärken
Anwahl von Extras über das Display
Durch Drücken der Taste weitere Extras können je nach Programm folgende Extras gewählt werden:
- Einweichen
- Spülstop
- zus. Spülgang
Menü-Tasten

flowchart
graph TD
A["Black rectangle"] --> B["Manü"]
B --> C["Gray rounded rectangle"]
Über die Menü-Tasten werden verschiedenste Einstellungen vorgenommen.
Es können die oberhalb des senkrechten Striches angezeigten Werte verändert oder bestätigt werden.
Beispiel für Veränderung:

Hier kann mit der linken Menü-Taste 60°C die Temperatur und mit der rechten Menü-Taste 1600 U/min die Drehzahl geändert werden.
Beispiel für Bestätigung:

Hier werden mit der linken Menü-Taste weiter weitere Programme aufgerufen und mit der rechten Menü-Taste OK wird das markierte Programm bestätigt.
Das Gerät vor der ersten Inbetriebnahme richtig aufstellen und anschließen. Bitte beachten Sie das Kapitel "Aufstellen und Anschließen".
An diesem Waschautomaten wurde ein vollständiger Funktionstest durchgeführt, deshalb befindet sich eine Restmenge Wasser in der Trommel.
Der Waschautomat verfügt über einen Sensor, der feststellt, wie viel Wäsche in der Trommel ist. Entsprechend der Wäschemenge können Sie dann das Waschmittel dosieren. Um eine einwandfreie Funktion des Beladungssensors zu erreichen, muss erst ein Waschgang ohne Wäsche und ohne Waschpulver durchgeführt werden.
■ Drücken Sie die Taste ①.
Wird der Waschautomat das erste Mal eingeschaltet, erscheint kurz Miele Willkommen.
Miele Willkommen erscheint nicht mehr, wenn ein Waschgang länger als 1 Stunde vollständig durchgeführt wurde.
Das Display schaltet zur Spracheinstellung.
Displaysprache einstellen
Sie werden aufgefordert die gewünschte Displaysprache einzustellen. Eine Umstellung der Sprache ist jederzeit auch über das Menü Einstellungen möglich.

■ Durch Drücken der linken Menü-Taste können Sie jetzt die gewünschte Sprache einstellen. Mit der rechten Menü-Taste OK bestätigen Sie diese.
Tageszeit einstellen
Das Display schaltet zur Uhrzeiteinstellung.

■ Stellen Sie mit der linken Menü-Taste später die Stunden ein und bestätigen Sie diese mit der rechten Menü-Taste OK.
■ Stellen Sie ebenso die Minuten ein.
Erinnerung an Transportsicherung
Die Transportsicherung muss vor dem ersten Waschprogramm entfernt werden, um Schäden am Waschautomaten zu verhindern.
■ Bestätigen Sie die Entfernung der Transportsicherung durch Drücken der rechten Menü-Taste OK.
Erstes Waschprogramm starten
Der Waschautomat ist jetzt für das erste Waschprogramm bereit.
15:00
Programm wählen
■ Drücken Sie die Programmtaste Baumwolle.
■ Drehen Sie den Wasserhahn auf.
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop.
■ Schalten Sie den Waschautomaten nach Beendigung des Waschgangs aus.
Die erste Inbetriebnahme ist abgeschlossen.
Nach der ersten Inbetriebnahme muss der Nullpunkt des Beladungssensors wie bei einer Personenwaage neu eingestellt werden.
Nullpunkteinstellung des Beladungssensors
■ Schalten Sie den Waschautomaten ein.
■ Öffnen Sie die Fülltür.
■ Drücken Sie die Programmtaste Baumwolle.

flowchart
graph TD
A["Beladung Dosierung"] --> B["Menü"]
B --> C["..."]
■ Drücken und halten Sie die Taste Beladung/Dosierung solange gedrückt, bis im Display folgende Meldung erscheint:
i Nullpunkteinstellung OK
■ Schalten Sie den Waschautomaten aus.
Energie- und Wasserverbrauch
- Nutzen Sie die maximale Beladungsmenge des jeweiligen Waschprogramms.
Der Energieverbrauch und Wasserverbrauch sind dann, bezogen auf die Gesamtmenge, am niedrigsten. - Nutzen Sie die Programme Automatic und Express für kleinere Wäscheposten.
- Bei geringer Beladung in dem Programm Baumwolle sorgt die Mengenautomatik des Waschautomaten für eine Reduzierung des Wasser-, Zeit- und Energiebedarfs. Dadurch kann es im Verlauf des Waschprozesses zu einer Korrektur der angezeigten Restzeit kommen.
- Verwenden Sie anstatt des Programms Baumwolle 95°C das Programm Baumwolle 60°C. Damit sparen Sie zwischen 35% und 45% Energie. Für die meisten Verschmutzungen ist dieses völlig ausreichend. Für hartnäckige oder ältere Verschmutzungen nutzen Sie das Extra Einweichen.
Waschmittelverbrauch
- Verwenden Sie höchstens so viel Waschmittel, wie auf der Waschmittelverpackung angegeben ist.
- Beachten Sie bei der Dosierung den Verschmutzungsgrad der Wäsche.
- Verringern Sie bei kleineren Beladungsmengen die Waschmittelmenge. Benutzen Sie hierzu die Taste Beladung/Dosierung.
Richtige Extrawahl (Kurz, Einweichen, Vorwäsche)
Wählen Sie für:
– leicht verschmutzte Textilien ohne erkennbare Flecken ein Waschprogramm mit dem Extra Kurz.
- normal bis stark verschmutzte Textilien mit erkennbaren Flecken ein Waschprogramm ohne Extra.
- sehr stark verschmutzte Textilien ein Waschprogramm mit dem Extra Einweichen.
- Textilien mit größeren Schmutzmen-gen (z.B. Staub, Sand) das Extra Vorwäsche.
Tipp bei anschließendem maschinellen Trocknen
Wählen Sie zum Energiesparen beim Trocknen die höchstmögliche Schleuderdrehzahl des jeweiligen Waschprogramms.
Kurzanweisung
Die mit den Zahlen (1, 2, 3, . . .) gekennzeichneten Bedienschritte können Sie als Kurzanweisung nutzen.
① Wäsche vorbereiten

■ Leeren Sie die Taschen.
⚠ Fremdkörper (z.B. Nägel, Münzen, Büroklammern) können Textilien und Bauteile beschädigen.
Flecken vorbehandeln
■ Entfernen Sie vor dem Waschen eventuelle Flecken auf den Textilien; möglichst solange sie frisch sind. Tupfen Sie die Flecken mit einem nicht (ab)färbenden Tuch weg. Nicht reiben!
Flecken (Blut, Ei, Kaffee, Tee etc.) lassen sich häufig mit kleinen Tricks beseitigen, die Miele in einem Waschlexikon zusammengestellt hat. Dieses können Sie bei Miele direkt oder über die Miele Internetseite anfordern bzw. einsehen.
⚠️ Bei der Behandlung von Textilien mit lösemittelhaltigem Reinigungsmittel (z.B. Reinigungsbenzin) darauf achten, dass keine Kunststoffteile vom Reinigungsmittel benetzt werden.
⚠️ Auf keinen Fall chemische (löse-mittelhaltige) Reinigungsmittel im oder am Waschautomaten verwenden!
Wäsche sortieren
■ Sortieren Sie die Textilien nach Farben und den im Pflegeetikett enthaltenen Symbolen (im Kragen oder an der Seitennaht).
Dunkle Textilien "bluten" bei den ersten Wäschen oft etwas aus. Damit nichts verfärbt, helle und dunkle Sachen getrennt waschen.
Allgemeine Tipps
- Bei Gardinen: Röllchen und Bleiband entfernen oder in einen Beutel einbinden.
- Bei BHs: gelöste Formbügel vernähen oder entfernen.
- Reißverschlüsse, Haken und Ösen vor dem Waschen schließen.
- Bett- und Kissenbezüge schließen, damit keine Kleinteile hineingelangen.
Keine Textilien waschen, die als nicht waschbar deklariert sind (Pflegesymbol ☒).
② Waschautomat einschalten
Die Trommelbeleuchtung wird eingeschaltet.
Alle Programmtasten leuchten und im Display werden Sie zur Programmwahl aufgefordert.
③ Programm wählen

■ Drücken Sie die Taste des gewünschten Programms.
Wurde ein Programm gewählt, leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte.
Im Display wird das gewählte Programm angezeigt.
4 Temperatur/Drehzahl wählen
Sie können die voreingestellte Temperatur und/oder die Drehzahl verändern wenn gewünscht.

■ Durch Drücken der linken Menü-Taste 60°C verändern Sie die Temperatur und durch Drücken der rechten Menü-Taste 1600 U/min verändern Sie die Drehzahl.
Bei Anwahl der Programmtaste Weitere Programme werden diese zur Auswahl im Display angezeigt.

■ Mit der linken Menü-Taste weiter können Sie weitere Programme aufrufen und mit der rechten Menü-Taste OK bestätigen Sie das angezeigte Programm.

■ Sie können nun die voreingestellte Temperatur und/oder die Drehzahl verändern wenn gewünscht.

■ Wählen Sie die gewünschten Extras über die entsprechende Taste. Wird ein Extra gewählt, leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte.
■ Bei der Anwahl von weitere Extras kann je nach Programm noch unter folgenden Extras gewählt werden: Einweichen, Spülstop und zusätzlicher Spülgang.
Nicht alle Extras können bei allen Waschprogrammen gewählt werden.
Lässt sich ein Extra nicht anwählen, ist dieses für das Waschprogramm nicht zugelassen.
⑤ Waschautomaten beladen
■ Öffnen Sie die Fülltür mit der Taste Tür.
Die Anzeige im Display wechselt in die Beladungsanzeige.

Das Display zeigt in 25%-Schritten an, wie viel Prozent der maximalen Beladungsmenge sich für das gewählte Programm in der Trommel befinden.
■ Legen Sie die Wäsche auseinandergefaltet und locker in die Trommel. Verschieden große Wäschestücke verstärken die Waschwirkung und verteilen sich beim Schleudern besser.
Bei der maximalen Beladungsmenge ist der Energie- und Wasserverbrauch, bezogen auf die Gesamtbeladungsmenge, am niedrigsten. Eine Überbeladung mindert das Waschergebnis und fördert die Knitterbildung.
Achten Sie darauf, dass keine Wäschestücke zwischen Fülltür und Dichtring eingeklemmt werden.

■ Schließen Sie die Fülltür mit einem leichten Schwung.
⑥ Waschmittel zugeben
Die Anzeige im Display wechselt mit dem Schließen der Tür zur Dosieranzeige.

Die angegebenen Prozente beziehen sich auf die angegebene Waschmittelmenge auf der Waschmittelpackung.
$$ 40 \% = \text{etwas weniger als die Hälfte} $$
$$ 50\% = \text{die Hälfte} $$
$$ 60 \% = \text{etwas mehr als die Hälfte} $$
$$ 75 \% = \text{drei Viertel} $$
$$ 100\% = \text{die empfohlene Waschmittel-} ][ \text{menge} $$
Beachten Sie den Verschmutzungsgrad der Wäsche und die Wasserhärte.
Zu wenig Waschmittel bewirkt,
- dass die Wäsche nicht sauber und im Laufe der Zeit grau und hart wird.
- dass sich Fettläuse in der Wäsche bilden.
- dass sich Kalkablagerungen auf den Heizkörpern bilden.
Zu viel Waschmittel bewirkt,
- dass sich zu viel Schaum bildet und dadurch eine geringe Waschmechanik und ein schlechtes Reinigungs-, Spül- und Schleuderergebnis erreicht wird.
- dass sich der Wasserverbrauch durch einen automatisch zugeschalteten zusätzlichen Spülgang erhöht.
– eine höhere Umweltbelastung.

■ Ziehen Sie den Waschmittelkasten heraus und füllen Sie das Waschmittel in die Kammern.
山
Waschmittel für die Vorwäsche (empfohlene Aufteilung der Gesamt-waschmittelmenge: 13 in die Kammer und 23 in die Kammer)
[Figure]
Waschmittel für die Hauptwäsche einschließlich Einweichen
[NO TEXT]
Weichspüler, Formspüler oder Flüssigstärke
■ Schließen Sie den Waschmittelkasten.
Weitere Informationen zu Waschmitteln und deren Dosierung erhalten Sie im Kapitel "Waschmittel".
7 Startvorwahl einschalten (wenn gewünscht)
■ Durch drücken der Taste ⏻ können Sie das gewünschte Programmende einstellen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Startvorwahl"
8 Programm starten
■ Drücken Sie die blinkende Taste Start/Stop.
Ist die Startvorwahl eingestellt, läuft diese im Display ab. Nach Ablauf der Startvorwahl oder sofort nach dem Programmstart steht die wahrscheinliche Programmdauer im Display. In den ersten 8 Minuten ermittelt der Waschautomat die Wasseraufnahmefähigkeit der Wäsche. Hierdurch kann es noch zu einer Zeitverlängerung oder Zeitverkürzung kommen.
Zusätzlich wird der Programmablauf im Display angezeigt. Der Waschautomat informiert Sie über den jeweils erreichten Programmabschnitt.
Die Trommelbeleuchtung wird nach dem Programmstart ausgeschaltet.
So waschen Sie richtig
9 Programmende - Wäsche entnehmen
Im Knitterschutz wechselt im Display die Anzeige zwischen:
Baumwolle
Knitterschutz
60°C 1600 U/min
und

Programmende. Vor dem Ausschalten Wäsche entnehmen.
■ Öffnen Sie die Fülltür mit der Taste Tür.
■ Entnehmen Sie die Wäsche.
15 Minuten nach Ende des Knitterschutzes schaltet sich der Waschautomat automatisch aus. Der Waschautomat muss durch Drücken der Taste ① wieder eingeschaltet werden.
Keine Wäschestücke in der Trommel vergessen! Sie können bei der nächsten Wäsche einlaufen oder etwas anderes verfärben.

■ Kontrollieren Sie den Dichtring an der Fülltür auf Fremdkörper.
Wichtig!
Vor dem Ausschalten des Waschautomaten immer die Wäsche entnehmen. Nur so ist eine fehlerfreie Funktion der Beladungsanzeige gewährleistet.
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus.
■ Schließen Sie die Fülltür. Sonst besteht die Gefahr, dass Gegenstände unbeabsichtigt in die Trommel gelangen. Diese können versehentlich mitgewaschen werden und die Wäsche beschädigen.
Kurz
Für Textilien mit leichten Verschmutzungen ohne erkennbare Flecken.
Die Zeit für die Hauptwäsche wird verkürzt.
Wasser plus
Der Wasserstand beim Waschen und beim Spülen wird erhöht.
Vorwäsche
Für Textilien mit größeren Schmutzmen-gen, wie z.B. Staub, Sand.
weitere Extras
Einweichen
Für besonders stark verschmutzte Textilien mit eiweißhaltigen Flecken, wie z.B. Blut, Fett, Kakao.
Die Dauer des Einweichprozesses ist in 30-Minuten-Schritten wählbar zwischen 30 Minuten und 6 Stunden.
- Einweichzeit wählen
■ Drücken Sie die Taste weitere Extras.

■ Wählen Sie durch Drücken der rechten Menü-Taste OK das Extra Einweichen an.
Im Displays können Sie jetzt die gewünschte Einweichzeit wählen.

■ Drücken Sie auf die linke Menü-Taste mehr, um die Einweichzeit um jeweils 30 Minuten zu erhöhen. Mit der rechten Menü-Taste OK bestätigen Sie die gewählte Zeit.

■ Drücken Sie die linke Menü-Taste weiter, bis zurück erscheint und be- stätigen Sie mit der rechten Menü- Taste OK.
– Einweichzeit ausschalten
■ Drücken Sie die Taste weitere Extras und schalten Sie mit Hilfe der rechten Menü-Taste OK das Einweichen aus.
Spülstop
siehe nächste Seite
zusätzlicher Spülgang
Es wird ein zusätzlicher Spülgang durchgeführt, um ein besseres Spülergebnis zu erreichen.
Endschleuderdrehzahl
| Programm U/min | |
| Baumwolle 1600 | |
| Pflegeleicht 1200 | |
| Synthetic 600 | |
| Wolle 1200 | |
| Automatic 1200 | |
| Oberhemden 600 | |
| Express 1600 | |
| Jeans 900 | |
| Hygiene 1600 | |
| Dunkle Wäsche 1200 | |
| Gardinen 600 | |
| Kopfkissen 1200 | |
| Seide 400 | |
| Sportwäsche 1200 | |
| Outdoor 800 | |
| Imprägnieren | 1000 |
| Pumpen/Schleudern | 1600 |
| Extraspülen | 1200 |
| Stärken 1500 |
Sie können die Endschleuderdrehzahl reduzieren. Die Anwahl einer höheren Endschleuderdrehzahl als oben genannt ist nicht möglich.
Spülschleudern
Die Wäsche wird nach der Hauptwäsche und zwischen den Spülgängen geschleudert. Bei einer Reduzierung der Endschleuderdrehzahl wird die Spülschleuderdrehzahl gegebenenfalls mit reduziert. In den Programmen Baumwolle und Hygiene wird bei einer Drehzahl kleiner 700 U/min ein zusätzlicher Spülgang eingefügt.
Endschleudern abwählen (Spülstop)
■ Wählen Sie mit Hilfe der Taste weitere Extras das Extra Spülstop. Die Textilien bleiben nach dem letzten Spülgang im Wasser liegen. Dadurch wird die Knitterbildung vermindert, wenn die Textilien nicht sofort nach dem Programmende aus der Waschtrommel genommen werden.
- Endschleudern starten:
Der Waschautomat bietet Ihnen zum Schleudern die maximal zugelassene Drehzahl an. Sie können eine niedrigere Drehzahl wählen. Mit der Taste Start/Stop starten Sie das Endschleudern.
– Das Programm beenden:
Drücken Sie die Taste Tür. Das Wasser wird abgepumpt. Drücken Sie danach erneut die Taste Tür, um die Fülltür zu öffnen.
Spülschleudern und Endschleudern abwählen (ohne Schleudern)
■ Wählen Sie mit Hilfe des Menüs Drehzahl die Einstellung ohne ©. Nach dem letzten Spülgang wird das Wasser abgepumpt und der Knitterschutz wird eingeschaltet. Bei dieser Einstellung wird in den Programmen Baumwolle, Hygiene, Pflegeleicht, Express und Automatic ein zusätzlicher Spülgang eingefügt.
Mit der Startvorwahl können Sie das gewünschte Programmende wählen. Der Programmstart kann von 30 Minuten bis maximal 24 Stunden verzögert werden. Dadurch können Sie z.B. günstige Nachtstromtarife nutzen.
Um einen korrekten Ablauf der Startvorwahl zu gewährleisten, muss die aktuelle Tageszeit eingestellt sein.
Wählen

flowchart
graph TD
A["Beladung Dosierung"] --> B["Menü"]
B --> C["O"]
B --> D["∅"]
① Drücken Sie nach der Programmwahl die Taste ⏻.
Das Display zeigt:
- die aktuelle Uhrzeit
– die Startzeit von:
- und das Programmende bis:

② Wählen Sie mit der linken Menü-Taste später das gewünschte Programmende.
Beim ersten Tastendruck wird das Programmende auf die nächste halbe oder volle Stunde verschoben. Jeder weitere Tastendruck verschiebt das Programmende um 30 Minuten.

③ Bestätigen Sie mit der rechten Menü-Taste OK die gewünschte Uhrzeit.
Starten
④ Drücken Sie die Taste Start/Stop.
| Baumwolle | |
| Start in: | 7:11 h |
| 60℃ | 1600 U/min |
Das Display zeigt an, in wieviel Stunden und Minuten das Waschprogramm ge-startet wird.
Ändern
Sie können nachträglich noch ein späteres Programmende wählen.
■ Drücken Sie die Taste ⊕.
Startvorwahl 9:05
von: 16:16 bis: 18:00
später
löschen
■ Korrigieren Sie mit Hilfe der linken Menü-Taste später das Programmende.
■ Bestätigen Sie mit der rechten Menü-Taste OK.
Löschen
Sie können eine gewählte Startvorwahl löschen und das gewählte Programm sofort starten.
■ Drücken Sie die Taste ⏻.
Startvorwahl 9:05
von: 16:16 bis: 18:00
später
löschen
■ Drücken Sie die rechte Menü-Taste löschen.
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop, um das Programm sofort zu starten.
Abbrechen
Sie können die Startvorwahl abbrechen und wenn gewünscht ein anderes Programm wählen.
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop.
Im Display erscheint:
Angehalten - Optionen
Startvorwahl abbrechen
weiter
OK
■ Bestätigen Sie mit der rechten Menü-Taste OK.
■ Sie können jetzt ein anderes Programm wählen oder
■ drücken Sie die Taste Start/Stop, um das Programm sofort zu starten.
Erst nach dem Programmstart kann die reale Beladungsmenge festgestellt werden. Dadurch kann es zu einem früheren oder späteren Programmende kommen.
| Baumwolle 95°C bis 30°C maximal 5,0 kg | |
| Artikel | T-Shirts, Unterwäsche, Tischwäsche usw. Textilien aus Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe |
| Extras | Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Wasser plus, Spülstop, zus. Spülgang |
| Hinweis für Prüfinstitute: Kurzprogramm: 3,0 kg Beladung und Extra Kurz | |
| Pflegeleicht 60°C bis 30°C maximal 2,5 kg | |
| Artikel | Synthetische Fasern, Mischgewebe oder pflegeleicht ausgerüstete Baumwolle |
| Tipp | Bei knitterempfindlichen Textilien die Endschleuderdrehzahl reduzieren. |
| Extras | Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Wasser plus, Spülstop, zus. Spülgang |
| Synthetic 60°C bis kalt maximal 1,0 kg | |
| Artikel | Für empfindliche Textilien aus synthetischen Fasern, Mischgewebe, Kunstseide |
| Extras Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Spülstop | |
| Wolle 40°C bis kalt maximal 2,0 kg | |
| Artikel | Textilien aus Wolle und Wollgemischen |
| Extras Spülstop | |
| Automatic 40°C bis kalt maximal 3,0 kg | |
| Artikel | Farblich sortierter Wäscheposten aus Textilien für die Programme Baumwolle und Pflegeleicht. |
| Tipp | Für jeden Wäscheposten wird immer die bestmögliche Wäscheschonung und Reinigungswirkung durch automatisch angepasste Waschparameter (z.B. Wasserstand, Waschrhythmus und Schleuderprofil) erzielt. |
| Extras Spülstop | |
Programmübersicht
| Oberhemden 60°C bis kalt maximal 1,5 kg | |
| Tipp | - Kragen und Manschetten je nach Verschmutzung vorbehandeln.- Für Hemden und Blusen aus Seide das Programm Seide benutzen. |
| Extras Kurz, | Wasser plus, Spülstop |
| Express 40°C bis kalt maximal 2,5 kg | |
| Artikel | Kleiner Wäscheposten, der aufgefrischt werden soll. Die Textilart entspricht dem Programm Baumwolle. |
| Extras | Wasser plus, Spülstop, zus. Spülgang |
| Jeans 60°C bis kalt maximal 2,0 kg | |
| Tipp | - Jeansstoffe mit der Innenseite nach außen waschen.- Jeansbekleidung "blutet" oft bei den ersten Wäschen etwas aus. Deshalb helle und dunkle Sachen getrennt waschen. |
| Extras Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Spülstop | |
| Hygiene 60°C maximal 5,0 kg | |
| Artikel | Textilien, die direkten Hautkontakt besitzen oder für die besondere hygienische Anforderungen bestehen z.B. Unterwäsche, Säuglings-wäsche, Bettwäsche, Encasing Produkte |
| Tipp | Die Temperaturhaltezeit in der Hauptwäsche ist verlängert. |
| Extras | Vorwäsche, Einweichen, Wasser plus, Spülstop, zus. Spülgang |
| Dunkle Wäsche 40°C bis kalt maximal 3,0 kg | |
| Artikel | Schwarze und dunkle Wäschestücke aus Baumwolle oder Mischgewebe |
| Tipp | Mit der Innenseite nach außen gewendet waschen. |
| Extras Kurz, | Spülstop |
| Gardinen 40°C bis kalt maximal 1,0 kg | |
| Artikel | Gardinen, die vom Hersteller als maschinenwaschbar deklariert sind. Für die Entfernung von Staub wird automatisch ein Vorspülen ohne Waschmittel durchgeführt. |
| Tipp | Bei knitterempfindlichen Gardinen Schleuderdrehzahl reduzieren oder abwählen. |
| Extras Wasser plus, Spülstop | |
| Kopfkissen 60°C bis 40°C 2 Kissen (40 x 80 cm) oder 1 Kissen (80 x 80 cm) | |
| Artikel | Waschbare Kopfkissen mit Feder-, Daunen- oder Synthetik-Füllung. |
| Tipp Pflegeetikett beachten! | |
| Extras Wasser plus, Spülstop | |
| Seide 30°C bis kalt maximal 1,0 kg | |
| Artikel | Seide und alle handwaschbaren Textilien, die keine Wolle beinhalten. |
| Tipp | Feinstrumpfhosen und BHs in einem Wäschesack waschen. |
| Extras | Wasser plus, Spülstop, zus. Spülgang |
| Sportwäsche 60°C bis 30°C maximal 1,5 kg | |
| Artikel | Kleidung für Sport und Fitness wie Trikots und Hosen |
| Extras | Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Wasser plus, Spülstop |
Programmübersicht
| Outdoor 40°C bis kalt maximal 2,0 kg | |
| Artikel | Jacken und Hosen aus Mikrofasern wie Gore-Tex®, SYMPATEX®, WINDSTOPPER® usw. |
| Tipp | - Bei Jacken Reißverschlüsse schließen.- Keinen Weichspüler verwenden. |
| Extras | Vorwäsche, Einweichen, Kurz, Wasser plus, Spülstop |
| Imprägnieren 40°C maximal 2,0 kg | |
| Artikel | Zur Nachbehandlung von Mikrofasern, Ski-Bekleidung, feiner dichter Baumwolle (Popelin) oder Tischdecken, um eine wasser- und schmutzabweisende Wirkung zu erzielen. |
| Tipp | - Die Artikel sollten frisch gewaschen und geschleudert oder getrocknet und nach Farben sortiert sein.- Um einen optimalen Effekt zu erhalten, sollte sich eine thermische Nachbehandlung anschließen. Diese kann durch das Trocknen in einem Wäschetrockner oder durch Bügeln erfolgen. |
| Extras Spülstop | |
| Pumpen/Schleudern maximal 5,0 kg | |
| Tipp | - Nur Pumpen: Drehzahl auf ohne © stellen.- Eingestellte Drehzahl beachten. |
| Extraspülen maximal 5,0 kg | |
| Extras Spülstop | |
| Stärken maximal 5,0 kg | |
| Tipp | Die Wäsche (Tischdecken, Servietten, Berufskleidung) sollte frisch gewaschen, aber nicht weichgespült sein. |
| Extras Spülstop | |
| Hauptwäsche Spülen Schleudern | ||||||
| Wasserstand | Wasch-rhythmus | Wasserstand | Spül-gänge | Spül-schleu-dern | End-schleu-dern | |
| Baumwolle [IMAGE] [IMAGE] 2-4 | 3)4) | √ | √ | |||
| Pflegeleicht [IMAGE] [IMAGE] 2-3 | 5) | √ | √ | |||
| Synthetic | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 3 | - | √ |
| Wolle [IMAGE] [IMAGE] 2 | √ | √ | ||||
| Automatic [IMAGE] [IMAGE] [IMAGE] 2-3 | 5) | √ | √ | |||
| Oberhemden | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 2 | - | √ |
| Express [IMAGE] [IMAGE] 2-3 | 5) | √ | √ | |||
| Jeans | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 3 | - | √ |
| Hygiene | [IMAGE] [IMAGE] [IMAGE] 3-4 | 4) | √ | √ | ||
| Dunkle Wäsche | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 3 | √ | √ |
| Gardinen1) | [IMAGE] [IMAGE] [IMAGE] 3 | - | √ | |||
| Kopfkissen2) | [IMAGE] [IMAGE] [IMAGE] 3 | - | √ | |||
| Seide | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 2 | - | √ |
| Sportwäsche | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 2 | √ | √ |
| Outdoor | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | 3 | √6) | √ |
| Imprägnieren | [IMAGE] | [IMAGE] | - | - | - | √ |
| Pumpen/Schleudern | - | - | - | - | - | √ |
| Extraspülen | - | - | [IMAGE] | 2 | - | √ |
| Stärken | [IMAGE] | [IMAGE] | - | - | - | √ |
| = niedriger Wasserstand [IMAGE] = mittlerer Wasserstand [IMAGE] = hoher Wasserstand [IMAGE] = Intensiv-Rhythmus [IMAGE] = Normal-Rhythmus [IMAGE] = Schon-Rhythmus [IMAGE] = Sensitiv-Rhythmus [IMAGE] = Handwasch-RhythmusBesonderheiten zum Programmablauf siehe nachfolgende Seite. | ||||||
Der Waschautomat verfügt über eine vollelektronische Steuerung mit Mengenautomatik. Der Waschautomat stellt den erforderlichen Wasserverbrauch selbstständig fest, und zwar abhängig von Menge und Saugkraft der eingefüllten Wäsche. Hierdurch kommt es zu verschiedenen Programmabläufen und Waschzeiten.
Die hier aufgeführten Programmabläufe beziehen sich immer auf das Grundprogramm bei maximaler Beladung. Wählbare Extras sind nicht berücksichtigt.
Die Ablaufanzeige Ihres Waschautomaten informiert Sie jederzeit während des Waschprogramms über den jeweils erreichten Programmabschnitt.
Besonderheiten im Programmablauf:
Knitterschutz:
Die Trommel bewegt sich noch bis zu 30 Minuten nach dem Programmende, um eine Knitterbildung zu vermeiden. Ausnahme: Im Programm Wolle findet kein Knitterschutz statt.
Der Waschautomat kann jederzeit geöffnet werden.
1) Vorspülen: Für die Entfernung von Staub wird automatisch ein Vorspülen ohne Waschmittel durchgeführt.
2) Schleuderhochlauf: Vor dem Waschgang wird ein Schleuderhochlauf durchgeführt, um die Luft aus dem Kissen zu treiben. Hiernach läuft das Wasser über Kammer 📊 für die Hauptwäsche ein.
3) Bei einer Temperaturanwahl von 95°C bis 60°C werden 2 Spülgänge durchgeführt. Bei einer Temperaturwahl unter 60°C werden 3 Spülgänge durchgeführt.
4) Ein dritter oder vierter Spülgang erfolgt bei:
- zu viel Schaum in der Trommel
- einer Endschleuderdrehzahl kleiner als 700 U/min
- Anwahl von ohne ©
5) Ein dritter Spülgang erfolgt bei:
- Anwahl von ohne ©
6) Im Programm Outdoor werden die Textilien nur nach der Hauptwäsche geschleudert.
| Waschen | |
| Die Gradzahl im Bottich gibt die maxi-male Temperatur an, mit der Sie den Artikel waschen können. | |
![]() | normale mechanische Bean -spruchung |
![]() | schonende mechanische Be -anspruchung |
![]() | besonders schonende me -chanische Beanspruchung |
![]() | Handwäsche |
![]() | nicht waschbar |
Beispiele für die Programmwahl
| Trocknen | |
| Die Punkte geben die Temperatur an | |
| Normale Temperatur | |
| reduzierte Temperatur | |
| nicht trocknergeeignet | |
| Bügeln & Mangeln | |
| Die Punkte kennzeichnen die Tempe-raturbereiche | |
| ca. 200°C | |
| ca. 150°C | |
| ca. 110°C | |
| nicht bügeln/mangeln | |
| professionelle Reinigung | |
| F | Reinigung mit chemischen Lösungsmitteln. Die Buchsta-ben stehen für die Reini-gungsmittel. |
| P | |
| W | Nassreinigung |
| ⊗ | nicht chemisch reinigen |
| Bleichen | |
| △ jedes Oxidations-Bleichmittel zulässig | |
| △ nur Sauerstoffbleiche zulässig | |
| ★ nicht bleichen |
Abbrechen
Sie können ein Waschprogramm jederzeit nach dem Programmstart abbrechen.
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop.

■ Drücken Sie die rechte Menü-Taste OK.
Der Waschautomat pumpt die Lauge ab.
Wenn Sie die Wäsche entnehmen wollen:
■ Drücken Sie die Taste Tür.
Wenn Sie ein anderes Programm wählen wollen:
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus.
■ Schalten Sie den Waschautomaten wieder ein.
■ Sehen Sie nach, ob sich noch Waschmittel im Waschmittelkasten befindet. Wenn nicht, füllen Sie erneut Waschmittel ein.
■ Wählen Sie ein neues Programm.
Unterbrechen
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus.
Zur Fortsetzung:
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① wieder ein.
Ändern
Programm
Eine Änderung ist nach dem Programmstart nicht möglich.
Temperatur
Eine Änderung ist innerhalb der ersten fünf Minuten möglich.
Schleuderdrehzahl
Eine Änderung ist bis zum Beginn des Endschleuderns möglich.
Extras
Eine Anwahl sowie eine Abwahl der Extras Kurz und Wasser plus ist innerhalb der ersten fünf Minuten möglich.
Bei aktivierter Kindersicherung kann keine Änderung vorgenommen werden.
Wäsche nachlegen/entnehmen
■ Drücken Sie die Taste Tür, bis sich die Fülltür öffnet.
■ Legen Sie die Wäsche nach oder entnehmen Sie die Wäsche.
■ Schließen Sie die Fülltür.
Das Programm wird automatisch fortgesetzt.
Beachten Sie:
Der Waschautomat kann nach erfolgtem Programmstart keine Veränderungen der Wäschemenge feststellen.
Deshalb geht der Waschautomat nach dem Nachlegen oder Entnehmen von Wäsche immer von der maximalen Beladungsmenge aus.
Die angegebene Programmlaufzeit kann sich verlängern.
Die Tür lässt sich nicht öffnen, wenn:
- die Laugentemperatur über 55°C liegt.
- das Wasserniveau einen bestimmten Wert überschreitet.
- der Programmschritt Schleudern erreicht ist.
Wenn Sie in den oben genannten Zuständen die Taste Tür drücken, erscheint folgende Anzeige im Display:
→ Tür verriegelt
Kindersicherung
Die Kindersicherung verhindert, dass während des Waschens die Fülltür geöffnet oder das Programm abgebrochen wird.
Kindersicherung einschalten
■ Drücken Sie nach dem erfolgten Programmstart die Taste Start/Stop.

Über die linke Menü-Taste weiter kommen Sie zum Punkt:
Kindersicherung aktivieren
■ Bestätigen Sie mit der rechten Menü-Taste OK.
Zur Bestätigung erscheint im Display:
Bedienung gesperrt
Die Kindersicherung ist jetzt aktiviert und wird nach Programmende automatisch aufgehoben.
Kindersicherung ausschalten
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop.
Im Display erscheint:
Kindersicherung deaktivieren
■ Drücken Sie die rechte Menü-Taste OK, dann erscheint im Display:
Bedienung frei
Das richtige Waschmittel
Sie können alle Waschmittel verwenden, die für Waschautomaten geeignet sind. Verwendungshinweise und Dosierhinweise stehen auf der Waschmittelverpackung.
| Universal Color Fein | |||
| Baumwolle X X | |||
| Pflegeleicht X X | |||
| Synthetic X C X | |||
| Wolle Wollwaschmittel | |||
| Automatic X X | |||
| Oberhemden X X | |||
| Express X X | |||
| Jeans^1) | X | X | X |
| Hygiene X | |||
| Dunkle Wäsche ^1) | X | X | X |
| Gardinen^2) | X | X | |
| Kopfkissen^1) | X | X | X |
| Seide X | |||
| Sportwäsche^1) | X | X | |
| Outdoor X | |||
| Imprägnieren | Nur Imprägniermittel mit Hinweis "geeignet für Membrantextilien" verwenden, diese basieren auf fluorchemischen Verbindungen.Keine parafinhaltigen Mittel verwenden. Imprägniermittel in Kammer ✉ füllen. | ||
| Stärken | Flüssige Stärke oder Pulverstärke | ||
1) nur Flüssigwaschmittel
2) Empfehlung: Ein Gardinenwaschmittel benutzen
Die Dosierung ist abhängig von:
– dem Verschmutzungsgrad der Wäsche
leicht verschmutzt
Keine Verschmutzungen und Flecken erkennbar. Die Kleidungsstücke haben z.B. Körpergeruch angenommen.
normal verschmutzt
Verschmutzungen sichtbar und/oder wenige leichte Flecken erkennbar.
stark verschmutzt
Verschmutzungen und/oder Flecken klar erkennbar.
- der Wäschemenge (beachten Sie die Dosierempfehlung)
- der Wasserhärte
Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen.
Wasserhärten
| Härtebereich Gesamthärtein mmol/l | deutscheHärte °d | |
| weich (I) | 0 - 1,5 | 0 - 8,4 |
| mittel (II) | 1,5 - 2,5 | 8,4 - 14 |
| hart (III) über 2,5 über 14 | ||
Dosierhilfen
Nutzen Sie zur Dosierung des Waschmittels die vom Waschmittelhersteller bereitgestellten Dosierhilfen (Dosierkugel), besonders bei der Dosierung von Flüssigwaschmitteln.
Wasserenthärter
In den Härtebereichen II und III können Sie einen Wasserenthärter zugeben, um Waschmittel zu sparen. Die richtige Dosierung steht auf der Packung. Füllen Sie zuerst das Waschmittel, dann den Enthärter ein.
Das Waschmittel können Sie dann wie für Härtebereich I dosieren.
Komponentenwaschmittel
Wenn Sie mit mehreren Komponenten (z.B. Baukasten-Waschmittel) waschen, füllen Sie die Mittel immer in nachstehender Reihenfolge zusammen in Kammer ☐:
- Waschmittel
- Wasserenthärter
- Fleckensalz
Dadurch werden die Mittel besser eingespült.
Wäschenachbehandlungs- mittel
Weichspüler
geben den Textilien einen weichen Griff und vermindern statische Aufladung beim maschinellen Trocknen.
Formspüler
sind synthetische Stärkemittel und geben den Textilien einen festeren Griff.
Stärke
gibt den Textilien Steifigkeit und Fülle.
Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken

■ Füllen Sie den Weichspüler, den Formspüler oder die Flüssigstärke in die Kammer ✉ ein. Beachten Sie die maximale Einfüllhöhe.
Mit dem letzten Spülgang wird das Mittel eingespült. Am Ende des Waschprogramms bleibt eine kleine Restmenge Wasser in der Kammer ⚙.
Reinigen Sie nach mehrmaligem automatischen Stärken den Einspülkasten, insbesondere den Saugheber.
Separates Weichspülen, Formspülen oder Stärken
■ Dosieren und bereiten Sie das Mittel vor wie auf der Packung angegeben.
■ Füllen Sie flüssige Mittel in die Kammer ✉ und pulverförmige oder zähflüssige Mittel in die Kammer ⊥.
■ Drücken Sie die Taste Weitere Programme und wählen Sie das Programm Stärken.
■ Wählen Sie eine Schleuderdrehzahl oder das Extra Spülstop.
■ Drücken Sie die Taste Start/Stop.
Entfärben/Färben
■ Verwenden Sie keine Entfärbemittel im Waschautomaten.
■ Das Färben im Waschautomaten ist nur im haushaltsüblichen Maße erlaubt. Das beim Färben verwendete Salz kann bei andauerndem Gebrauch den Edelstahl angreifen. Halten Sie streng die Vorgaben des Färbemittelherstellers ein.
Trommelreinigung
Beim Waschen mit niedrigen Temperaturen und/oder Flüssigwaschmittel besteht die Gefahr von Keim- und Geruchsbildung im Waschautomaten. Um die Trommel zu reinigen und die Geruchsbildung zu verhindern, sollte einmal im Monat ein Waschprogramm mit einer Temperatur von 60°C oder höher unter Zusatz eines Pulverwaschmittels durchgeführt werden.
Gehäuse und Blende reinigen
⚠️ Vor der Reinigung und Pflege den Netzstecker ziehen.
⚠️ Den Waschautomaten auf keinen Fall mit einem Wasserschlauch ab-spritzen.
■ Reinigen Sie das Gehäuse und die Blende mit einem milden Reinigungsmittel oder Seifenlauge und trocknen Sie diese mit einem weichen Tuch ab.
■ Reinigen Sie die Trommel mit einem geeigneten Edelstahl-Reinigungsmittel.
⚠️ Keine lösemittelhaltigen Reini- ger, Scheuermittel, Glas- oder All- zweckreiniger verwenden! Diese können Kunststoffoberflächen und andere Teile beschädigen.
Waschmittel-Einspülkasten reinigen
Aus hygienischen Gründen sollte eine Reinigung des gesamten Waschmittel-Einspülkasten regelmäßig erfolgen.

■ Ziehen Sie den Waschmittel-Einspülkasten bis zum Anschlag heraus, drücken Sie die Entriegelung und entnehmen Sie den Waschmittel-Einspülkasten.
■ Reinigen Sie den Waschmittel-Einspülkasten mit warmem Wasser.
Reinigung und Pflege

■ Reinigen Sie den Saugheber.
- Saugheber aus der Kammer ♗ herausziehen und unter fließend warmem Wasser reinigen. Das Rohr, über das der Saugheber gesteckt wird, ebenfalls reinigen.
- Saugheber wieder aufstecken.
Reinigen Sie nach mehrmaligem Gebrauch von Flüssigstärke den Saugheber besonders gründlich. Flüssigstärke führt zum Verkleben.
Sitz des Waschmittel-Einspülkastens reinigen

■ Entfernen Sie mit Hilfe einer Flaschenbürste Waschmittelreste und Kalkablagerungen von den Einspül-düsen des Waschmittel-Einspülkas-tens.
Wassereinlaufsieb reinigen
Der Waschautomat hat zum Schutz des Wassereinlaufventils ein Sieb.
Das Sieb im Zulaufschlauch am freien Schlauchende sollten Sie etwa alle 6 Monate kontrollieren. Bei häufigen Unterbrechungen im Wassernetz kann dieser Zeitraum kürzer sein.
■ Drehen Sie den Wasserhahn zu.
■ Schrauben Sie den Zulaufschlauch vom Wasserhahn ab.

■ Ziehen Sie die Gummidichtung 1 aus der Überwurfmutter heraus.
■ Halten Sie das freie Ende des Zulaufschlauches nach unten. Das Kunststoffsieb 2 fällt heraus.
■ Reinigen Sie das Kunststoffsieb.
■ Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die Verschraubung fest auf den Wasserhahn drehen und den Wasserhahn öffnen. Falls Wasser austritt, die Verschraubung nachziehen.
Das Schmutz sieb muss nach der Reinigung wieder eingebaut werden.
Was tun, wenn ...
Sie können die meisten Störungen und Fehler, zu denen es im täglichen Betrieb kommen kann, selber beheben. In vielen Fällen können Sie Zeit und Kosten sparen, da Sie nicht den Kundendienst rufen müssen.
Die nachfolgenden Tabellen sollen Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung oder eines Fehlers zu finden und zu beseitigen. Beachten Sie jedoch:
⚠️Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
| Es lässt sich kein Waschprogramm starten | ||
| Problem Ursache | Behebung | |
| Das Display bleibt dunkel und die Kontrollleuchten der Programmtasten leuchten nicht. | Der Waschautomat hat keinen Strom. | Prüfen Sie, ob- der Netzstecker einge-steckt ist.- die Sicherung in Ordnung ist. |
| Sie werden im Display aufgefordert, einen Pin-Code einzugeben. | Der Pin-Code ist aktiv. | Geben Sie den Pin-Code ein und bestätigen Sie diesen.Deaktivieren Sie den Pin-Code, wenn die Abfrage beim nächsten Einschalten nicht erscheinen soll. |
| Das Display ist dunkel. | Das Display schaltet automatisch aus, um Energie zu sparen (Stand-by). | Drücken Sie eine Taste. Das Stand-by wird beendet. |
| Im Display steht eine Fehlermeldung | ||
| Problem Ursache | Behebung 1 | |
| FehlerWasserablaufAblauf prüfen | - Der Wasserablauf ist blockiert oder beeinträchtigt.- Der Ablaufschlauch liegt zu hoch. | - Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe.- Die maximale Abpump-höhe beträgt 1m. |
| FehlerWasserzulaufWasserhahn öffnen | Der Wasserzulauf ist gesperrt oder beeinträchtigt. | Prüfen Sie, ob- der Wasserhahn weit ge-nug geöffnet ist.- der Zulaufschlauch ge-knickt ist.- der Wasserdruck zu niedrig ist. |
| Reaktion WaterproofWasserhahn schließen | Das Wasserschutzsystem hat reagiert. | - Schießen Sie den Was-serhahn.- Rufen Sie den Kunden-dienst. |
| Technischer FehlerKundendienstrufen | Ein Defekt liegt vor. | Starten Sie das Programm nochmals.Erscheint die Fehlermel-dung erneut, rufen Sie den Kundendienst. |
| Im Display blinktKnitterschutz abwechselnd mitDosierung prüfen | Es hat sich zu viel Schaum beim Was-schen gebildet. | Dosieren Sie beim nächs-ten Waschgang weniger Waschmittel, und beachten Sie die Dosierhinweise auf der Waschmittelpackung. |
① Um die Fehlermeldung auszuschalten: Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus.
| Fehler bei der Beladungserkennung oder Nullpunkteinstellung | ||
| Problem Ursache Behebung | ||
| Das Display zeigt bei gefüllter Trommel einen Beladungswert von <25% oder keinen Beladungswert an. | Beim Ausschalten des Waschautomaten befand sich Wäsche in der Trommel. Dadurch wurde der Nullpunkt verstellt. | ■ Setzen Sie den Nullpunkt neu:– Wäsche aus der Trommel entfernen.– Waschautomaten ausschalten und Tür geöffnet lassen.– Waschautomaten einschalten.– Drücken Sie die Programm-taste Baumwolle.– Drücken und halten Sie die Taste Beladung/Dosierung so-lang gedrückt, bis im Display folgende Meldung erscheint:NullpunkteinstellungOK. |
| Das Display zeigt bei leerer Trommel einen höheren Beladungswert als <25% an. | Der Nullpunkt des Beladungsmengensen-sors ist verstellt. | Drehen Sie die Trommel einmal herum. Wird weiterhin eine höhe-re Beladung als <25% ange-zeigt, setzen Sie den Nullpunkt neu (siehe Abschnitt oben). |
| Die Fehlermeldung: Nullpunkteinstellung nicht möglich erscheint im Display. | Die Fülltür des Waschautomaten ist geschlossen. | – Öffnen Sie die Fülltür.– Waschautomaten ausschalten und Tür geöffnet lassen.– Waschautomaten einschalten.– Versuchen Sie erneut die Null-punkteinstellung. |
| Allgemeine Probleme mit dem Waschautomaten | ||
| Problem Ursache | Behebung | |
| Der Waschautomat steht während des Schleuderns nicht ruhig. | Die Gerätefüße stehen nicht gleichmäßig und sind nicht gekontert. | Richten Sie den Waschautomaten standsicher aus und kontern Sie die Gerätefüße. |
| Der Waschautomat hat die Wäsche nicht wie gewohnt geschleudert und diese ist noch nass. | Beim Endschleudern wurde eine große Unwucht gemessen und die Drehzahl automatisch reduziert. | Geben Sie immer große und kleine Wäschestücke in die Trommel, um eine bessere Verteilung zu erreichen. |
| Auftreten von unge-wöhnlichen Pumpgeräu-schen. | Kein Fehler! Schlürfende Geräusche am Anfang und am Ende des Pumpvorganges sind normal. | |
| Im Waschmittel-Einspül-kasten verbleiben größere Waschmittelrückstände. | Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus. | - Reinigen Sie das Sieb im Wasserzulauf.- Wählen Sie evtl. das Extra Wasser plus. |
| Pulverwaschmittel in Verbindung mit Ent-härtungsmitteln nei-gen zum Kleben. | Reinigen Sie den Waschmittel-Einspülkasten und ge-ben Sie zukünftig erst das Waschmittel und dann das Enthärtungsmittel in das Fach. | |
| Der Weichspüler wird nicht vollständig einge-spült oder es bleibt zu viel Wasser in der Kam-mer ⚙ stehen. | Der Saugheber sitzt nicht richtig oder ist verstopft. | Reinigen Sie den Saughe-ber, siehe Kapitel "Reini-gung und Pflege", Abschnitt "Waschmittel-Einspülkasten reinigen". |
| Im Display steht eine Fremdsprache. | Unter "Einstellungen" "Sprache ➔" wurde eine andere Sprache gewählt. | Stellen Sie die gewohnte Sprache ein. Das Fahnen-symbol hilft Ihnen als Leitfa-den. |
| Stromausfall | Nach Rückkehr der Versorgungsspannung den Waschautomaten zur Fortsetzung des Programms mit der Taste 1 einschalten. | |
| Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis | ||
| Problem Ursache Behebung | ||
| Die Wäsche wird mit Flüssigwaschmittel nicht sauber. | Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleichmittel. Flecken aus Obst, Kaffee oder Tee können nicht immer entfernt werden. | - Verwenden Sie gleichmittel-haltige Pulverwaschmittel.- Füllen Sie Fleckensalz in die Kammer 🎉.- Geben Sie nie Flüssigwaschmittel und Fleckensalz zusammen in den Waschmittel-Einspülkasten. |
| Auf der gewaschenen Wäsche haften graue elastische Rückstände (Fettläuse). | Die Dosierung des Waschmittels war zu niedrig. Die Wäsche war stark mit Fett verschmutzt (Öle, Salben). | - Geben Sie bei derartig verschmutzter Wäsche entwe-der mehr Waschmittel zu oder verwenden Sie Flüssig-waschmittel.- Lassen Sie vor der nächsten Wäsche ein 60°C Waschprogramm mit Flüssigwaschmittel ohne Wäsche laufen. |
| Auf gewaschenen dunklen Textilien befinden sich weiße, waschmittel-ähnliche Rückstände. | Das Waschmittel enthält wasserunlösliche Bestandteile (Zeolithe) zur Wasserenthärtung. Diese haben sich auf den Textilien festgesetzt. | - Versuchen Sie, nach dem Trocknen die Rückstände mittels einer Bürste zu entfernen.- Waschen Sie dunkle Textilien zukünftig mit Waschmittel ohne Zeolithe. Flüssigwaschmittel enthalten meistens keine Zeolithe.- Waschen Sie die Textilien mit dem Programm Dunkle Wäsche. |
| Die Fülltür lässt sich nicht öffnen | |
| Ursache Behebung | |
| Der Waschautomat ist nicht elektrisch ange-schlossen und/oder einge-schaltet. | Stecken Sie den Schuko-Stecker in die Steckdose und/oder schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste 1 ein. |
| Die Kindersicherung ist eingeschaltet. | Schalten Sie die Kindersicherung aus, wie im Kapitel "Programmablauf ändern" Abschnitt "Kindersicherung" beschrieben. |
| Der Pin-Code ist einge-schaltet. | Schalten Sie den Pin-Code aus, wie im Kapitel "Menü Einstellungen" beschrieben. |
| Stromausfall | Öffnen Sie die Fülltür, wie im folgenden Abschnitt beschrieben. |
| Die Tür war nicht korrekt eingerastet. | Drücken Sie kräftig gegen die Schlossseite der Fülltür und drücken Sie anschließend die Taste Tür. |
| Es befindet sich noch Wasser in der Trommel und der Waschautomat kann nicht abpumpen. | Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe, wie im folgenden Abschnitt beschrieben. |
| Zum Schutz vor Verbrühungen lässt sich die Fülltür bei einer Laugentemperatur von über 55°C nicht öffnen. | |
Fülltür öffnen bei verstopften Ablauf und/oder Stromausfall
■ Schalten Sie den Waschautomaten aus.
Lauge ablaufen lassen
Wenn der Ablauf verstopft ist, kann sich eine größere Menge Wasser (max. 251) im Waschautomaten befinden.
⚠ Vorsicht: wenn kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen wurde, besteht Verbrühungsgefahr!

■ Öffnen Sie die Klappe in der Sockelblende mit Hilfe eines Schraubendrehers.
■ Mit der Klappe ziehen Sie den Entleerungsschlauch aus dem Gerät.
■ Legen Sie den Entleerungsschlauch in eine Schüssel.

■ Ziehen Sie den Stopfen heraus.
■ Läuft kein Wasser mehr aus, verschließen Sie den Schlauch.
Fülltür öffnen
Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, dass die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.
Türanschlag rechts

■ Ziehen Sie die Notentriegelung mit einem Schraubendreher nach unten. Die Fülltür öffnet sich.
Türanschlag links

■ Ziehen Sie die Notentriegelung mit einem Schraubendreher nach unten. Die Fülltür öffnet sich.
Laugenfilter reinigen
An der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkastens befindet sich ein Öffner.

■ Entnehmen Sie den Öffner.
Störungshilfen
Bei geöffneter Fülltür ist die Klappe zum Laugenfilter sichtbar.

■ Öffnen Sie die Klappe.

■ Drehen Sie den Laugenfilter ganz heraus und reinigen Sie diesen gründlich.

■ Prüfen Sie, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen lässt, ggf. Fremdkörper (Knöpfe, Münzen etc.) entfernen und Innenraum reinigen
■ Setzen Sie den Laugenfilter wieder ein, und drehen Sie ihn fest.
⚠ Wird der Laugenfilter nicht wieder eingesetzt und festgedreht, läuft Wasser aus dem Waschautomaten.
Reparaturen
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
- den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Waschautomaten. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schauglases.
Programmaktualisierung (Update)
Die optische Schnittstelle PC dient dem Kundendienst als Übertragungspunkt für eine Programmaktualisierung (PC = Program Correction).
Damit können zukünftige Entwicklungen bei Waschmitteln, Textilien und Waschverfahren in der Steuerung Ihres Waschautomaten berücksichtigt werden.
Miele wird die Möglichkeit zur Programmaktualisierung rechtzeitig bekannt geben.
Garantiebedingungen und Garantiezeit
Die Garantiezeit des Waschautomaten beträgt 2 Jahre.
Nähere Angaben zu den Garantiebedingungen finden Sie im Garantieheft.
Nachkaufbares Zubehör
Für diesen Waschautomaten erhalten Sie nachkaufbares Zubehör im Miele Fachhandel oder beim Miele Kundendienst.
Vorderansicht

① Zulaufschlauch (Waterproof-Metal, Metallgewebeschlauch)
② Elektroanschluss
③ Ablaufschlauch (mit dreh- und abziehbarem Krümmer)
④ Bedienungsblende
⑤ Waschmittel-Einspülkasten
⑥ Adappterleiste
⑦ Fülltür
⑧ Klappe für Laugenfilter, Laugenpumpe
⑨ Klappe für Notentleerung und Notentriegelung
⑩ vier höhenverstellbare Füße
Rückansicht

① Elektroanschluss
② Drehsicherung mit Transportstangen
③ Zulaufschlauch (Waterproof-Metal, Metallgewebeschlauch)
④ Ablaufschlauch
Aufstellfläche
Als Aufstellfläche eignet sich am besten eine Betondecke. Diese gerät im Gegensatz zu einer Holzbalkendecke oder einer Decke mit "weichen" Eigenschaften beim Schleudern selten in Schwingung.
Beachten Sie:
■ Stellen Sie den Waschautomaten lotrecht und standsicher auf.
■ Stellen Sie den Waschautomaten nicht auf weichen Fußbodenbelägen auf, da der Waschautomat sonst während des Schleuderns vibriert.
Bei Aufstellung auf einer Holzbalkende-cke:
■ Stellen Sie den Waschautomaten auf eine Sperrholzplatte (mindestens 59x52x3cm). Die Platte sollte mit möglichst vielen Balken, jedoch nicht nur mit den Fußbodenbrettern verschraubt werden.
Aufstellung möglichst in einer Ecke des Raumes. Dort ist die Stabilität jeder Decke am größten.
⚠️ Bei Aufstellung auf einen bauseitig vorhandenen Sockel (Betonsockel oder gemauerter Sockel) muss der Waschautomat durch Spannlaschen (erhältlich beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst) gesichert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Waschautomat beim Schleudern vom Sockel fällt.
Waschautomat zum Aufstellungsort tragen
Nutzen Sie für den Transport des Waschautomaten vom Verpackungsbo- den zum Aufstellungsort die vorderen Griffmulden und die hinteren Füße.
⚠️ Gerätefüße und Aufstellfläche müssen trocken sein, sonst besteht Rutschgefahr beim Schleudern.
Transportsicherung entfernen

■ Entfernen Sie die linke und die rechte Drehsicherung.
- Drehsicherung mit einem Schraubendreher aushaken.
- Drehsicherung abnehmen.

■ Drehen Sie die linke Transportstange mit dem beigelegten Maulschlüssel um 90°, und

■ Drehen Sie die rechte Transportstange um 90°, und

■ ziehen Sie die Transportstange heraus.

■ ziehen Sie die Transportstange heraus.
⚠️ Die Löcher der entnommenen Transportsicherung verschließen! Bei nicht verschlossenen Löchern besteht Verletzungsgefahr.

■ Verschließen Sie die Löcher mit den Drehsicherungen und den daran befestigten Stopfen.
⚠️ Der Waschautomat darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden.
Bewahren Sie die Transportsicherung auf. Sie muss vor einem Transport des Waschautomaten (z.B. bei einem Umzug) wieder montiert werden.
Transportsicherung einbauen
Der Einbau der Transportsicherung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ausrichten
Der Waschautomat muss lotrecht und gleichmäßig auf allen vier Füßen stehen, damit ein einwandfreier Betrieb gewährleistet ist.
Eine unsachgemäße Aufstellung erhöht den Wasser- und Energieverbrauch, und der Waschautomat kann wandern.
Fuß herausdrehen und kontern
Der Ausgleich des Waschautomaten erfolgt über die vier Schraubfüße. Im Auslieferungszustand sind alle Füße hineingedreht.

■ Drehen Sie die Kontermutter 2 mit dem beigelegten Maulschlüssel im Uhrzeigersinn los. Schrauben Sie die Kontermutter 2 zusammen mit dem Fuß 1 heraus.

■ Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob der Waschautomat lotrecht steht.
■ Halten Sie den Fuß 1 mit einer Wasserpumpenzange fest. Drehen Sie die Kontermutter 2 wieder mit dem Maulschlüssel gegen das Gehäuse fest.
Alle vier Kontermuttern müssen fest gegen das Gehäuse gedreht sein. Bitte überprüfen Sie auch die Füße, die beim Ausrichten nicht herausgedreht wurden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Waschautomat wandert.
Wasch-Trocken-Säule
Der Waschautomat kann mit einem Miele Trockner als Wasch-Trocken-Säule aufgestellt werden. Dazu ist der Zwischenbausatz (WTV) erforderlich.
⚠️ Der Zwischenbausatz muss von einer durch Miele autorisierten Fachkraft montiert werden.
Unterbau unter eine Arbeitsplatte

N = Nischenhöhe der Küche (820-930 mm) Der Waschautomat ist speziell für den Unterbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte vorgesehen.
Der Waschautomat ist mit einem Abdeckblech als Ersatz für den Geräte-deckel ausgestattet. Das Abdeckblech ist aus Gründen der elektrischen Sicherheit erforderlich und darf nicht entfernt werden.
Der Waschautomat darf nicht ohne Frontplatte betrieben werden.

- Gleitkufen* verhindern Beschädigungen empfindlicher Böden beim Verschieben des Waschautomaten. - Der Wasserzulauf und -ablauf sowie der Elektroanschuss sollten in der Nähe des Waschautomaten installiert und zugänglich sein.
Bei Nischenhöhen von:
| Nischenhöhe | Maßnahme |
| 820 keine | |
| ab 830 - 840 | längere Schraubfüße* (Maß ca. 40 mm einstellen) |
| ab 870 - 885 | Ein Höhenausgleichsrahmen* |
| ab 915 - 930 Z | wei Höhenaus - gleichsrahmen* |
* nachkaufbares Zubehör
Eine vorhandene durchgehende Möbelsockelblende ist im Bereich des Waschautomaten zu unterbrechen!
Anpassung an das Schubla- denmaß
Anpassung
Durch das Verstellen der Adapterleisten kann die Bedienungsblende dem Schubladenmaß angepasst werden.

■ Mit einem Steckschlüssel können Sie durch Links- oder Rechtsdrehung die erforderliche Höhe einstellen.
Falls notwendig, können Sie einzelne Adapterleisten entfernen oder hinzufügen.
■ Hierfür müssen Sie mit dem Steckschlüssel die Muttern losdrehen.
Als nachkaufbares Zubehör erhalten Sie Adapterleisten einschließlich längerer Schrauben, die eine Anpassung um max. 25 mm nach unten ermöglichen.
Nach dem Einstellen können Sie die überstehende Länge der Kunststoffschrauben abkneifen.
Adapterleisten-Satz demontieren
Der komplette Adapterleisten-Satz kann demontiert werden, wenn die Frontplatten-Oberkante direkt unterhalb der Bedienungsblende mit der Türblech-Oberkante bündig sein soll. Siehe hierzu Abschnitt "Frontplatte anderer Hersteller".
■ Öffnen Sie die Tür.

■ Drehen Sie die 3 Schrauben (Pfeile) heraus.
■ Nehmen Sie den Adapterleisten-Satz ab.
Die freigewordenen 3 Löcher sollten Sie nachher zusätzlich nutzen, um die Frontplatte mit dem Türblech zu verschrauben.
Frontplatte montieren
Die Tür des Waschautomaten kann mit einer Frontplatte der Küche / des Arbeitsraumes verkleidet werden. Für Miele Küchen erhalten Sie spezielle Frontplatten mit den notwendigen Bohrungen als nachkaufbares Zubehör.
Es empfiehlt sich, die Frontplatte anderer Hersteller mit den erforderlichen Bohrungen von einer Fachkraft anfertigen zu lassen! Zur Vorbereitung und Festlegung der Anschraubpunkte siehe Abschnitt "Frontplatte anderer Hersteller".
Maß der Frontplatte
Breite: 592-596 mm
Stärke: 17 bis 19 mm (entsprechend der Frontplattenstärke der Nebenschränke)
Höhe: die Höhe der Frontplatte richtet sich nach der Türhöhe (H) der Nebenschränke.

■ Öffnen Sie die Tür.
■ Halten Sie die Frontplatte passgenau vor das Türblech.

■ Verschrauben Sie die Frontplatte mit dem Türblech.
Falls der Adapterleisten-Satz komplett demontiert wurde:
Die 3 oberen Löcher sollten Sie zusätzlich nutzen, um die Frontplatte mit dem Türblech zu verschrauben.
Frontplatte anderer Hersteller
Frontplatte vorbereiten
① Ermitteln Sie zuerst den Abstand X für die Bohrung der Scharniertopflöcher.
- mit Adapterleisten-Satz:

- ohne Adapterleisten-Satz:

(die Frontplatte muss entsprechend höher sein)
2 Zeichnen Sie die beiden Scharniertopflöcher und die vier kleinen Löcher gemäß Skizze an.
Nur für Linksanschlag gültig
– die Frontplatte liegt auf der Dekorseite, Oberkante unten:

mit zunehmender Breite (b) muss das Maß a größer werden
$$ \mathbf {b} = 5 9 2 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 1, 5 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 3 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 2, 0 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 4 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 2, 5 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 5 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 3, 0 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 6 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 3, 5 \mathrm{mm} $$
Die Höhe H der Frontplatte richtet sich nach der Türhöhe der Nebenschränke.
Nur für Rechtsanschlag gültig
– die Frontplatte liegt auf der Dekorseite, Oberkante unten:

mit zunehmender Breite (b) muss das Maß a größer werden
$$ \mathbf {b} = 5 9 2 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 1, 5 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 3 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 2, 0 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 4 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 2, 5 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 5 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 3, 0 \mathrm{mm} $$
$$ \mathbf {b} = 5 9 6 \mathrm{mm} \rightarrow \mathbf {a} = 2 3, 5 \mathrm{mm} $$
Die Höhe H der Frontplatte richtet sich nach der Türhöhe der Nebenschränke.
3 Bohren Sie beide Scharniertopflöcher (∅ 35 mm/15,5 mm tief) in die Rückseite der Frontplatte.
4 Bohren Sie die vier kleinen Löcher (∅ 7 mm/10 mm tief) in die Rückseite der Frontplatte.
5 Kürzen Sie die Frontplatte gemäß Höhe H an der Unterseite.
Anschraubpunkte festlegen
⑥ Halten Sie die vorgebohrte Frontplatte passgenau vor das Türblech.

7 Markieren Sie durch die Freilöcher die Anschraubpunkte auf der Rückseite der Frontplatte.
⑧ Nehmen Sie die Frontplatte ab.
9 Bohren Sie Löcher in die Rückseite der Frontplatte vor (∅ 2,5 mm/10 mm tief).
Sockelblende anbringen
Der Spalt zwischen der Unterkante des Waschautomatensockels und des Fußbodens kann mit einer Sockelblende des Küchenprogramms geschlossen werden.
Hierfür ist am Waschautomatensockel eine Nut vorgesehen, in die eine Sockelblende geschoben werden kann.
Maß der Sockelblende
Länge: 592-596 mm
Stärke: 8 mm
Höhe (H): die Höhe der Sockelblende richtet sich nach der Höhenausrichtung durch die Schraubfüße bzw. nach der Verwendung von einem oder zwei Höhenausgleichsrahmen.
Montage

■ Ermitteln Sie die Höhe (H) vom Fußboden bis in die Nut hinein (an der Unterseite des Waschautomaten).
■ Schneiden Sie die Sockelblende zu.
■ Schieben Sie die Sockelblende in die Nut.
Tipp:
Bei vorhandenem Höhenausgleichsrahmen können Sie doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite der Sockelblende kleben, um diese zusätzlich am Höhenausgleichsrahmen zu fixieren.
Das Miele Wasserschutz- system
Das Miele Wasserschutzsystem gewährt einen umfassenden Schutz vor Wasserschäden durch den Waschautomaten.
Das System besteht hauptsächlich aus drei Bestandteilen:
1) dem Zulaufschlauch
2) der Elektronik und dem Gehäuse
3) dem Ablaufschlauch
1) Der Zulaufschlauch
- Schutz gegen Bersten des Schlauches
Der Zulaufschlauch besitzt einen Platzdruck von über 14.000 kPa.
– Die Schutzhülle des Zulaufschlauches
Der Zulaufschlauch ist mit einem Metallgewebe als "zweiter Haut" umgeben, die vor Beschädigungen schützt
2) Die Elektronik und das Gehäuse
- Die Bodenwanne
Auslaufendes Wasser durch Undichtigkeiten des Waschautomaten wird in der Bodenwanne aufgefangen. Durch einen Schwimmerschalter werden die Wasserzulaufventile abgeschaltet. Die weitere Wasserzufuhr ist gesperrt; im Laugenbehälter befindliches Wasser wird abgepumpt.
- Der Überlaufschutz
Hierdurch wird ein Überlaufen des Waschautomaten durch unkontrollierten Wasserzulauf verhindert. Steigt der Wasserstand über ein bestimmtes Niveau, wird die Laugenpumpe eingeschaltet und das Wasser kontrolliert abgepumpt.
3) Der Ablaufschlauch
Der Ablaufschlauch ist durch ein Belüftungssystem gesichert. Hierdurch wird ein Leersaugen des Waschautomaten verhindert.
Wasserzulauf
Der Waschautomat darf ohne Rückflussverhinderer an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden, da er nach den gültigen DIN-Normen gebaut ist.
Der Fließdruck muss mindestens 100 kPa betragen und darf 1.000 kPa Überdruck nicht übersteigen. Ist er höher als 1.000 kPa Überdruck, muss ein Druckreduzierventil eingebaut werden.
Zum Anschluss ist ein Wasserhahn mit ^3/_4 "-Verschraubung erforderlich. Fehlt ein solcher, so darf der Waschautomat nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden.
⚠️ Die Schraubverbindung steht unter Wasserleitungsdruck. Kontrollieren Sie deshalb durch langsames Öffnen des Wasserhahns, ob der Anschluss dicht ist. Korrigieren Sie gegebenfalls den Sitz der Dichtung und die Verschraubung.
Der Waschautomat ist nicht für einen Warmwasseranschluss geeignet.
Wartung
Verwenden Sie im Falle eines Austausches nur den Miele Originalschlauch mit einem Platzdruck von über 14.000 kPa.
Das Schmutz sieb in der Überwurf-mutter am freien Ende des Zulauf-schlauches darf nicht entfernt werden.
Zubehör-Schlauchverlängerung
Als nachkaufbares Zubehör ist ein Metallgewebeschlauch von 1,5 m Länge beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.
Sondervorschriften für Österreich
im Versorgungsgebiet der Wiener Stadtwerke:
Unmittelbar vor der Anschlussstelle des Waschautomaten ist ein Handabsperrventil vorzusehen.
Es dürfen nur Ventile vorgesehen werden, die von den Wasserwerken der Stadt Wien zum Anschluss an die Innenanlage zugelassen sind.
Die Verwendung von Gummischläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Waschautomaten ist nur dann gestattet, wenn sie
- samt eingebundenen Anschlussarmaturen einem Mindestdauerdruck von 1.500 kPa Überdruck standhalten,
- während der Inbetriebhaltung des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
- nach Beendigung des gesamten Waschvorgangs der Wasserzufluss zuverlässig abgesperrt oder die Schlauchverbindung überhaupt von der Innenanlage (Auslauf) getrennt wird.
Wasserablauf
Die Lauge wird durch eine Ablaufpumpe mit 1 m Förderhöhe abgepumpt. Um den Wasserablauf nicht zu behindern, muss der Schlauch knickfrei verlegt werden. Der Krümmer am Schlauchende ist drehbar und ggf. abziehbar.
Falls notwendig, kann der Schlauch bis zu 5 m verlängert werden. Zubehör ist beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.
Für Ablaufhöhen über 1 m (bis 1,8 m maximale Förderhöhe) ist beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst eine Austauschlaugenpumpe erhältlich.
Möglichkeiten des Wasserablaufs:
- Einhängen in ein Wasch- oder Ausgussbecken:
Beachten Sie:
- Sichern Sie den Schlauch gegen Abrutschen!
- Wird das Wasser in ein Waschbecken abgepumpt, muss es schnell genug abfließen. Sonst besteht die Gefahr, dass Wasser überfließt oder ein Teil des abgepumpten Wassers in den Waschautomaten zurückgesaugt wird.
- Anschließen an ein Kunststoff-Abflussrohr mit Gummimuffe (Siphon nicht unbedingt erforderlich).
- Auslauf in einen Bodenablauf (Gully).
- Anschließen an ein Waschbecken mit Kunststoffnippel.
Beachten Sie:

① Adapter
② Waschbecken-Überwurfmutter
③ Schlauchschelle
④ Schlauchende
■ Installieren Sie den Adapter ① mit der Waschbecken-Überwurfmutter ② am Waschbeckensiphon.
■ Stecken Sie das Schlauchende ④ auf den Adapter ①.
■ Ziehen Sie die Schlauchschelle ③ direkt hinter der Waschbecken-Überwurfmutter mit einem Schraubendreher fest.
Sondervorschriften für Österreich
Der Waschautomat kann direkt an die Abflussleitung angeschlossen werden, wenn die Hauskanalanlage der Ö-Norm 2501 entspricht.
Elektroanschluss
Der Waschautomat ist mit einem Anschlusskabel und Netzstecker anschlussfertig ausgerüstet.
Die Zugänglichkeit des Netzsteckers muss immer gewährleistet sein, um den Waschautomaten von der Netzversorgung zu trennen.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
In keinem Fall sollte der Waschautomat an Verlängerungskabeln, wie z.B. Mehrfach-Tischsteckdosen o. ä., ange- schlossen werden, um eine potentielle Gefahrenquelle (Brandgefahr) auszu- schließen.
Über die Nennaufnahme und die entsprechende Absicherung gibt das Typenschild Auskunft. Vergleichen Sie die Angaben auf dem Typenschild mit den Daten des Elektronetzes.
Verbrauchsdaten
| Beladung Verbrauchsdaten | ||||||
| Baumwolle | 95°C | 5,0 kg | 1,70 | 42 | 2 Std. 09 Min. | |
| 60^^1) | 5,0 kg | 0,85 | 42 | 1 Std. 49 Min. | ||
| 60°C | 2,5 kg | 0,70 | 36 | 1 Std. 26 Min. | ||
| 40^^1) | 5,0 kg | 0,52 | 52 | 2 Std. 04 Min. | ||
| 40^^2) | 2,5 kg | 0,36 | 36 | 1 Std. 26 Min. | ||
| Pflegeleicht 40°C | 1) | 2,5 kg | 0,44 | 49 | 59 Min. | 1 Std. 19 Min. |
| Synthetic | 30°C | 1,0 kg | 0,33 | 65 | 49 Min. | 59 Min. |
| Wolle 📋 | 30°C | 2,0 kg | 0,22 | 35 | - | 39 Min. |
| Automatic | 40°C | 3,5 kg | 0,35 - 0,50 | 40-55 | - | 1 Std. 18 Min. |
| Oberhemden | 60°C | 1,5 kg | 0,90 | 52 | 1 Std. 02 Min. | 1 Std. 12 Min. |
| Express | 40°C | 2,5 kg | 0,30 | 30 | - | 30 Min. |
| Jeans | 40°C | 2,0 kg | 0,50 | 52 | 50 Min. | 1 Std. 00 Min. |
| Hygiene | 60°C | 5,0 kg | 1,30 | 52 | - | 2 Std. 20 Min. |
| Dunkle Wäsche | 40°C | 3,0 kg | 0,60 | 60 | 1 Std. 05 Min. | 1 Std. 15 Min. |
| Gardinen | 40°C | 1,0 kg | 0,45 | 38 | - | 55 Min. |
| Kopfkissen | 60°C | 1 Kissen | 0,80 | 39 | - | 1 Std. 20 Min. |
| Seide 📋 | 30°C | 1,0 kg | 0,24 | 39 | - | 36 Min. |
| Sportwäsche | 40°C | 1,5 kg | 0,35 | 35 | 47 Min. | 1 Std. 07 Min. |
| Outdoor | 40°C | 2,0 kg | 0,45 | 59 | 53 Min. | 1 Std. 03 Min. |
| Imprägnieren | 40°C | 2,0 kg | 0,30 | 12 | - | 29 Min. |
Hinweis für die Vergleichsprüfungen:
1) Prüfprogramm nach EN 60456
2) Kurzprogramm für Prüfinstitute; es muss das Extra Kurz gewählt werden.
Die Verbrauchsdaten können je nach Wasserdruck, Wasserhärte, Wasserein-lauftemperatur, Raumtemperatur, Wäscheart, Wäschemenge, Schwankungen in der Netzspannung und gewählten Zusatzfunktionen von den angegebenen Werten abweichen.
| Höhe 820 mm | |
| Breite 595 mm | |
| Tiefe 575 mm | |
| Tiefe bei geöffneter Tür | 1180 mm |
| Gewicht 94 kg | |
| Fassungsvermögen 5,0 kg Trockenwäsche | |
| Anschlussspannung siehe Typenschild | |
| Anschlusswert siehe Typenschild | |
| Absicherung siehe Typenschild | |
| Verbrauchsdaten siehe Kapitel Verbrauchsdaten | |
| Wasserfließdruck minimal | 100 kPa (1 bar) |
| Wasserfließdruck maximal | 1.000 kPa (10 bar) |
| Länge des Zulaufschlauches 1,60 m | |
| Länge des Ablaufschlauches 1,50 m | |
| Länge des Anschlusskabels 1,60 m | |
| Abpumphöhe maximal 1,00 m | |
| Abpumlänge maximal 5,00 m | |
| LED Licht emittierende Dioden | Klasse 1 |
| Erteilte Prüfzeichen | siehe Typenschild |
Menü Einstellungen zur Änderung von Standardwerten
Mit den Einstellungen können Sie die Elektronik des Waschautomaten wechselnden Anforderungen anpassen.
Die Einstellungen können Sie jederzeit ändern.
Menü Einstellungen öffnen
■ Schließen Sie den Waschautomaten.
■ Schalten Sie den Waschautomaten ein.
■ Drücken Sie die beiden Menü-Tasten gleichzeitig, bis im Display erscheint:

Sie befinden sich jetzt im Menü Einstellungen.
■ Wählen Sie die gewünschte Einstellung mit Hilfe der linken Menü-Taste weiter und bestätigen Sie diese mit der rechten Menü-Taste OK.
Sprache
Das Display kann verschiedene Sprachen anzeigen.
Über das Untermenü Sprache können Sie die angezeigte Sprache ändern.
Die Fahne hinter dem Wort Sprache dient als Leitfaden, falls eine Sprache eingestellt worden ist, die nicht verstanden wird.
Die eingestellte Sprache wird durch einen Haken √ angezeigt.
Tageszeit
Sie können entscheiden, ob die Tageszeit im 24- oder im 12-Stundenrhythmus angezeigt wird. Außerdem kann die aktuelle Uhrzeit eingestellt werden.
Zeitformat
■ Wählen Sie das gewünschte Zeitformat mit der linken Menü- Taste weiter und bestätigen Sie dieses mit der rechten Menü-Taste OK.
Uhrzeit einstellen
■ Wählen Sie das Untermenü Uhrzeit einstellen und stellen Sie diese mit Hilfe der Menü-Tasten ein.
Schongang
Bei aktiviertem Schongang wird die Trommelbewegung reduziert. So können leicht verschmutzte Textilien schonender gewaschen werden.
Der Schongang kann für die Programme Baumwolle und Pflegeleicht aktiviert werden.
Die Einstellung Schongang ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Die eingestellte Option wird durch einen Haken √ angezeigt.
Zus. Vorwaschzeit
Die Vorwäsche für das Programm Baumwolle kann um 6, 9 oder 12 Minuten verlängert werden.
Die Vorwäsche im Auslieferungszustand dauert 25 Minuten.
Haben Sie besondere Anforderungen an die Vorwäsche so können Sie diese Grundzeit von 25 Minuten verlängern.
Die eingestellte Option wird durch einen Haken √ angezeigt.
Laugenabkühlung
Am Ende der Hauptwäsche läuft zusätzliches Wasser in die Trommel, um die Lauge abzukühlen.
Die Laugenabkühlung erfolgt bei Anwahl der Temperaturen 95°C und 75°C.
Die Laugenabkühlung sollte aktiviert werden:
– beim Einhängen des Ablaufschlauches in ein Wasch- oder Ausgussbecken, um der Verbrühungsgefahr vorzubeugen.
– bei Gebäuden, deren Abflussrohre nicht der DIN 1986 entsprechen.
Die Laugenabkühlung ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Die eingestellte Option wird durch einen Haken √ angezeigt.
Pin-Code
Der Pin-Code schützt Ihren Waschautomaten vor Fremdbenutzung in Gemeinschaftswaschräumen.
Bei aktiviertem Pin-Code muss nach dem Einschalten der Code eingegeben werden, damit der Waschautomat bedient werden kann.
Pin-Code aktivieren

■ Drücken Sie die rechte Menü-Taste OK.
■ Sie werden jetzt aufgefordert einen Code einzugeben. Der Code lautet 125 und kann nicht verändert werden.
Code eingeben

■ Mit der linken Menü-Taste 🚗 können Sie die erste Ziffer eingeben. Bestätigen Sie die Ziffer mit der rechten Menü-Taste OK. Nun können Sie die zweite Ziffer eingeben.
■ Wiederholen Sie den Vorgang, bis alle drei Ziffern eingegeben sind.

■ Bestätigen Sie den Code mit der rechten Menü-Taste OK oder, wenn Sie korrigieren wollen, drücken Sie die linke Menü-Taste zurück.
Zur Bestätigung erscheint im Display:

Nach dem Ausschalten kann der Waschautomat nur noch durch Eingabe des Codes benutzt werden.
Waschautomat mit Pin-Code bedienen
Nach dem Einschalten werden Sie zur Eingabe des Codes aufgefordert.
■ Geben Sie den Code wie oben beschrieben ein und bestätigen Sie diesen.
Der Waschautomat wird zur Bedienung freigeschaltet.
Pin-Code deaktivieren
Vorgehensweise wie bei Pin-Code aktivieren.
Temperatureinheit
Sie können entscheiden, ob die Temperaturangaben in °C/Celsius oder in °F/Fahrenheit angezeigt werden sollen.
Die eingestellte Temperaturangabe wird durch einen Haken √ angezeigt.
Summer
Bei aktiviertem Summer ertönt ein akustische Signal am Programmende oder im Spülstop.
Sie können den Summer in zwei Lautstärken einstellen:
aus
(Auslieferungszustand)
Der Summer ist ausgeschaltet.
normal
Der Summer ertönt am Programmende und im Spülstop in der Lautstärke normal.
laut
Der Summer ertönt am Programmende und im Spülstop in der Lautstärke laut.
Die eingestellte Lautstärke wird durch einen Haken √ angezeigt.
akustisch. Quittierung
Die Betätigung einer Taste wird mit einem akustischen Signal bestätigt.
Die akustische Quittierung ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Die eingestellte Option wird durch einen Haken √ angezeigt.
Helligkeit
Die Helligkeit der Display-Darstellung kann in zehn verschiedenen Stufen gewählt werden.
Im Auslieferungszustand ist die Stufe 5 eingestellt.
Das Balkendiagramm zeigt Ihnen die eingestellte Stufe an.
Die Helligkeit wird sofort bei der Anwahl der verschiedenen Stufen eingestellt.
Kontrast
Der Kontrast der Display-Darstellung kann in zehn verschiedenen Stufen gewählt werden.
Im Auslieferungszustand ist die Stufe 5 eingestellt.
Das Balkendiagramm zeigt Ihnen die eingestellte Stufe an.
Der Kontrast wird sofort bei der Anwahl der verschiedenen Stufen eingestellt.
Standby
Das Display wird dunkel geschaltet und die Kontrollleuchte der Taste Start/Stop blinkt langsam, um Energie einzusparen.
Das Display wird generell dunkel,
- wenn 10 Minuten nach dem Einschalten keine Programmauswahl erfolgt.
- 10 Minuten nach dem Programmende.
Durch Betätigung einer Taste wird das Display wieder eingeschaltet.
Zusätzlich können Sie auswählen, ob das Display während des Programmablaufes ausgeblendet ist oder sichtbar bleibt.
ein
Die Standbyfunktion ist eingeschaltet. Das Display wird 10 Minuten nach dem Programmstart ausgeblendet.
nicht im laufend. Programm
(Auslieferungszustand)
Die Standbyfunktion ist ausgeschaltet. Das Display bleibt während des Programmablaufes sichtbar.
Memory
Wird zu einem Programm ein Extra angewählt oder die vorgeschlagene Temperatur oder Schleuderdrehzahl geändert, speichert der Waschautomat diese Einstellungen bei Programmstart ab.
Bei erneuter Anwahl des Waschprogramms zeigt der Waschautomat die gespeicherten Komponenten an.
Die Memory-Funktion ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Knitterschutz
Der Knitterschutz reduziert die Knitterbildung nach Programmende.
Die Trommel bewegt sich noch bis zu 30 Minuten nach dem Programmende. Der Waschautomat kann jederzeit geöffnet werden.
ein
(Auslieferungszustand)
Der Knitterschutz ist eingeschaltet.
aus
Der Knitterschutz ist ausgeschaltet.
Menü Einstellungen beenden

■ Drücken Sie die rechte Menü-Taste OK.
Miele steht für perfekte Wäschepflege. Die Miele Waschautomaten verfügen über eine Vielzahl von Spezialprogrammen, deren Ablauf optimal auf die jeweiligen Textilien eingestellt ist. Mit der Entwicklung eigener Spezialwaschmittel (CareCollection) und Pflegeprodukte bietet Ihnen Miele ein einzigartiges System zur schonenden Reinigung und Pflege Ihrer Textilien.
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Auf der Basis milder Tenside und natürlicher Hilfsstoffe sorgt das Spezial-waschmittel für lockere Daunen und erhält somit die natürliche Elastizität der Daune.
Miele Imprägniermittel
Das Miele Imprägniermittel umschließt die Fasern des Stoffes und macht sie so wasser-, wind- und schmutzabweisend, ohne die Oberfläche der Textilien zu verkleben. Dadurch behält der Stoff seine Atmungsaktivität und Elastizität zuverlässig.
Vollwaschmittel "UltraWhite"
Das Miele Vollwaschmittel in Pulverform eignet sich besonders zum Einsatz für weiße und helle Wäsche sowie stark verschmutzte Buntwäsche.
Das Miele Colorwaschmittel "UltraColor" eignet sich besonders zur Reinigung von bunter und schwarzer Wäsche. Durch seine besondere Zusammensetzung sorgt es bereits bei niedrigen Temperaturen für eine effektive Fleckenentfernung und schützt Ihre Lieblingsfarben vor dem Ausbleichen und Verfärben.
Feinwaschmittel "Für Feines"
Für eine besonders schonende Reinigung und Pflege Ihrer empfindlichen Textilien, wie Wolle oder Seide, eignet sich das Miele Feinwaschmittel "Für Feines". Durch seine besondere Formel reinigt es bereits ab einer Temperatur von 20°C ausgezeichnet und schützt die Farben Ihrer Feinwäsche.
Weichspüler
Einen besonders frischen und natürlichen Duft verleiht Ihrer Wäsche der Miele Weichspüler. Er verhindert die elektrostatische Aufladung beim elektrischen Trocknen und macht die Wäsche weich und kuschelig.
Deutschland:
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Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
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