W 3133 WPS - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts W 3133 WPS MIELE als PDF.
| Produkttyp | Waschmaschine |
| Hersteller | Miele |
| Modell | W 3133 WPS |
| Bauart | Standgerät, frontladend |
| Abmessungen (H x B x T) | 850 x 596 x 636 mm |
| Gewicht | ca. 93 kg |
| Spannung / Frequenz | 230 V / 50 Hz |
| Absicherung | 10 A |
| Fassungsvermögen | 7 kg |
| Max. Schleuderdrehzahl | 1400 U/min |
| Energieeffizienzklasse | A+++ |
| Programme | Baumwolle, Pflegeleicht, Feinwäsche, Wolle, Seide, Dunkle Wäsche, Hemden, Daunen, Outdoor, Schnell 20 Min., Spülen, Schleudern, Abpumpen |
| Trommeltyp | Miele ProfiEco-Trommel mit Wabenstruktur |
| Türöffnung | 175° (HydroTür) |
| Wasserschutzsystem | WaterProof-System mit doppeltem Sicherheitsventil |
| Kindersicherung | Ja (Tastensperre) |
| Besonderheiten | Nachlegefunktion, Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige, Beladungserkennung, Schontrommel |
| Reinigung und Pflege | Flusensieb regelmäßig reinigen, Türdichtung abwischen, Waschmittelschublade säubern, Maschinenpflege-Programm nutzen |
| Ersatzteile und Reparatur | Original Miele Ersatzteile über Kundendienst oder Fachhändler; Reparaturanleitungen in der Bedienungsanleitung |
Häufig gestellte Fragen - W 3133 WPS MIELE
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Waschmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch W 3133 WPS - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. W 3133 WPS von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG W 3133 WPS MIELE
Lesen Sie unbedingt die
Gebrauchsanweisung vor
Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 09 491 350
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt den Waschautomaten vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 2
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Bedienung des Waschautomaten 13
Bedienblende 13
Erste Inbetriebnahme 14
Umweltfreundliches Waschen 15
Energie- und Wasserverbrauch 15
Waschmittel 15
Richtige Extrawahl (Kurz, Einweichen, Vorwäsche) 15
Tipp bei anschließendem maschinellen Trocknen 15
So waschen Sie richtig 16
Kurzanweisung 16
Schleudern 21
Endschleuderdrehzahl. 21
Spülschleudern. 21
Endschleudern abwählen (Spülstop) 21
Spülschleudern und Endschleudern abwählen 21
Programmübersicht 22
Extras 25
Kurz 25
Vorwäsche 25
Einweichen....25
Wasser plus 25
Programmablauf 26
Pflegesymbole 28
Inhalt
Programmablauf ändern 29
Abbrechen 29
Unterbrechen. 29
Ändern 29
Programm 29
Wäsche nachlegen/entnehmen 30
Waschmittel 31
Das richtige Waschmittel....31
Dosierhilfen 32
Wasserenthärter....32
Komponenten - Waschmittel 32
Wäschenachbehandlungsmittel 33
Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken. . . . . . . . . . 33
Separates Weichspülen, Formspülen oder Stärken 33
Entfärben/Färben 33
Reinigung und Pflege 34
Trommelreinigung (Hygiene Info) 34
Gehäuse und Blende reinigen....34
Waschmittel-Einspülkasten reinigen 34
Wassereinlaufsieb reinigen 36
Störungshilfen 37
Was tun, wenn 37
Es erfolgt kein Programmstart. 37
Das Waschprogramm wurde abgebrochen und eine Fehlermeldung erfolgt. . . . 38
Das Waschprogramm läuft wie gewohnt ab, jedoch erfolgt eine Service- oder Störmeldung. 39
Allgemeine Probleme mit dem Waschautomaten 40
Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis. 41
Die Tür lässt sich nicht über die Taste Tür öffnen. 42
Fülltür öffnen bei verstopftem Ablauf und/oder Stromausfall 43
Kundendienst 45
Reparaturen 45
Programmaktualisierung (Update) 45
Garantiebedingungen und Garantiezeit 45
Aufstellen und Anschließen 46
Vorderansicht. 46
Rückansicht 47
Aufstellfläche 48
Waschautomaten zum Aufstellort tragen 48
Transportsicherung entfernen 48
Transportsicherung einbauen 50
Ausrichten 51
Fuß herausdrehen und kontern. 51
Unterbau unter einer Arbeitsplatte 52
Wasch-Trocken-Säule. 52
Das Miele Wasserschutzsystem 53
Wasserzulauf 54
Wasserablauf 56
Elektroanschluss 57
Verbrauchsdaten 58
Hinweis für die Vergleichsprüfungen: 58
Technische Daten 59
Programmierfunktionen 60
System Wasser plus 60
Schongang 61
Laugenabkühlung 62
Memory-Funktion 63
Einweichzeit 64
Nachkaufbares Zubehör 65
CareCollection 65
Dieser Waschautomat entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen des Waschautomaten die Gebrauchsanweisung. Sie gibt wichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Waschautomaten. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Waschautomaten.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf und geben Sie diese an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Waschautomat ist dazu bestimmt, im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen verwendet zu werden.
Der Waschautomat ist nicht für den Gebrauch im Außenbereich bestimmt.
Benutzen Sie den Waschautomaten ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen nur zum Waschen von Textilien, die vom Hersteller im Pflegeetikett als waschbar ausgewiesen sind.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig. Miele haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Waschautomaten sicher zu bedienen, dürfen den Waschautomaten nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Waschautomaten ferngehalten werden, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Waschautomaten nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen der Waschautomat so erklärt wurde, dass sie den Waschautomaten sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder dürfen den Waschautomaten nicht ohne Aufsicht reinigen oder warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Waschautomaten aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Waschautomaten spielen.
▶ Wenn Sie mit hohen Temperaturen waschen, bedenken Sie, das Schauglas wird heiß.
Hindern Sie deshalb Kinder daran, während des Waschvorgangs das Schauglas zu berühren.
Technische Sicherheit
Kontrollieren Sie den Waschautomaten vor der Aufstellung auf äußere sichtbare Schäden.
Einen beschädigten Waschautomaten nicht aufstellen und in Betrieb nehmen.
Vor dem Anschließen des Waschautomaten unbedingt die Anschlussdaten (Absicherung, Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes vergleichen. Erfragen Sie diese im Zweifelsfalle bei einer Elektro-Fachkraft.
Die elektrische Sicherheit dieses Waschautomaten ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird.
Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden.
▶ Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keine Verlängerungskabel (Brandgefahr durch Überhitzung).
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen in vollem Umfang erfüllen.
Sicherheitshinweise und Warnungen
▶ Durch unsachgemäße Reparaturen können unvorhersehbare Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele keine Haftung übernimmt. Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden, ansonsten besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch.
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt ist, muss diese durch von Miele autorisierte Fachkräfte ersetzt werden, um Gefahren für den Benutzer zu vermeiden.
Im Fehlerfall oder bei der Reinigung und Pflege ist der Waschautomat nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn:
- der Netzstecker des Waschautomaten gezogen ist oder
- die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist oder
- die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Das Miele Wasserschutzsystem schützt vor Wasserschäden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: - Ordnungsgemäßer Wasser- und Elektroanschluss.
- Bei erkennbaren Schäden muss der Waschautomat unverzüglich wieder instand gesetzt werden.
▶ Dieser Waschautomat darf nicht an nichtstationären Aufstellungs- orten (z. B. Schiffe) betrieben werden.
Nehmen Sie keine Veränderungen am Waschautomaten vor, die nicht ausdrücklich von Miele zugelassen sind.
Sachgemäßer Gebrauch
Stellen Sie Ihren Waschautomaten nicht in frostgefährdeten Räumen auf. Eingefrorene Schläuche können reißen oder platzen, und die Zuverlässigkeit der Elektronik kann durch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt abnehmen.
Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die Transportsicherung auf der Rückseite des Waschautomaten (siehe Kapitel "Aufstellen und Anschließen" Abschnitt "Transportsicherung entfernen"). Beim Schleudern kann eine nicht entfernte Transportsicherung den Waschautomaten und nebenstehende Möbel/Geräte beschädigen.
Schließen Sie den Wasserhahn bei längerer Abwesenheit (z.B. Urlaub), vor allem dann, wenn sich in der Nähe des Waschautomaten kein Bodenablauf (Gully) befindet.
Überschwemmungsgefahr!
Überprüfen Sie vor dem Einhängen des Ablaufschlauches in ein Waschbecken, ob das Wasser schnell genug abfließt.
Sichern Sie den Abflussschlauch gegen Abrutschen. Die Rückstoßkraft des ausfließenden Wassers kann den ungesicherten Schlauch aus dem Becken drücken.
Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper (z.B. Nägel, Nadeln, Münzen, Büroklammern) mitgewaschen werden. Fremdkörper können Gerätebauteile (z.B. Laugenbehälter, Waschtrommel) beschädigen. Beschädigte Bauteile können wiederum Wäscheschäden verursachen.
Bei richtiger Waschmitteldosierung ist ein Entkalken des Waschautomaten nicht erforderlich. Falls Ihr Waschautomat dennoch so stark verkalkt sein sollte, dass ein Entkalken notwendig wird, verwenden Sie Spezial-Entkalkungsmittel mit Korrosionsschutz. Diese Spezial-Entkalkungsmittel erhalten Sie über Ihren Miele Fachhändler oder beim Miele Kundendienst. Halten Sie die Anwendungshinweise des Entkalkungsmittels streng ein.
Textilien, die mit lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln behandelt wurden, müssen vor dem Waschen in klarem Wasser gut ausgespült werden.
Im Waschautomaten niemals lösemittelhaltige Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin) verwenden. Es können Gerätebauteile beschädigt werden und giftige Dämpfe auftreten. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr!
▶ Verwenden Sie niemals auf oder am Waschautomaten lösemittelhaltige Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin). Benetzte Kunststoff-oberflächen können beschädigt werden.
Färbemittel müssen für den Einsatz im Waschautomaten geeignet sein und dürfen nur im haushaltsüblichen Maße verwendet werden. Halten Sie streng die Verwendungshinweise des Herstellers ein.
Entfärbemittel können durch ihre schwefelhaltigen Verbindungen zu Korrosion führen. Entfärbemittel dürfen im Waschautomaten nicht verwendet werden.
▶ Falls Waschmittel in die Augen gerät, sofort mit reichlich lauwar-mem Wasser ausspülen. Bei versehentlichem Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen. Personen mit Hautschäden oder empfindli-cher Haut sollten den Kontakt mit dem Waschmittel meiden.
Zubehör
Zubehörteile dürfen nur dann an- oder eingebaut werden, wenn sie ausdrücklich von Miele freigegeben sind.
Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Bedienblende

① Taste Start
startet das Waschprogramm
② Tasten für die Extras
Zur Anwahl der Extras
Mit der oberen Taste können Sie zwischen den Extras Kurz, Vorwäsche, Einweichen wählen.
Mit der unteren Taste können Sie das Extra Wasser plus wählen.
Kontrollleuchte ein = gewählt
Kontrollleuchte aus = nicht gewählt
③ Kontrollleuchten der Schleuder drehzahl
④ Taste Schleudern
Zur Umwahl der Schleuderdrehzahl oder zur Anwahl von Spülstop oder ohne Schleudern.
⑤ Programmwähler
Zur Anwahl des Grundwaschprogramms und der dazu gehörenden Temperatur. Der Programmwähler kann rechts- oder linksherum gedreht werden.
⑥ Ablaufanzeige
Informiert während des Waschprogramms über den jeweils erreichten Programmabschnitt.
⑦ Service-/Fehler-Kontrollleuchten
⑧ Taste ①
Zum Ein- und Ausschalten des Waschautomaten.
Der Waschautomat schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus. Dieses erfolgt 15 Minuten nach Programmende/Knitterschutz oder nach dem Einschalten, wenn keine weitere Bedienung erfolgt.
⑨ Taste Tür
Öffnet die Fülltür.
Das Gerät vor der ersten Inbetriebnahme richtig aufstellen und anschließen. Bitte beachten Sie das Kapitel "Aufstellen und Anschließen".
An diesem Waschautomaten wurde ein vollständiger Funktionstest durchgeführt, deshalb befindet sich eine Restmenge Wasser in der Trommel.
Aus Sicherheitsgründen ist ein Schleudern vor der ersten Inbetriebnahme nicht möglich. Zur Aktivierung des Schleuderns muss ein Waschprogramm ohne Wäsche und ohne Waschmittel durchgeführt werden.
Bei Verwendung von Waschmittel kann es zu einer übermäßigen Schaumbildung kommen!
Gleichzeitig wird das Ablauf-Kugelventil aktiviert. Das Ablauf-Kugelventil bewirkt zukünftig die vollständige Ausnutzung des Waschmittels.
■ Drehen Sie den Wasserhahn auf.
■ Drücken Sie die Taste ①.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf Baumwolle 60°C.
■ Drücken Sie die Taste Start.
■ Schalten Sie den Waschautomaten nach Beendigung des Waschgangs aus.
Die erste Inbetriebnahme ist abgeschlossen.
Energie- und Wasserverbrauch
- Nutzen Sie die maximale Beladungsmenge des jeweiligen Waschprogramms.
Der Energieverbrauch und Wasserverbrauch sind dann, bezogen auf die Gesamtmenge, am niedrigsten. - Bei geringer Beladung sorgt die Mengenautomatik des Waschautomaten für eine Reduzierung des Wasser-, und Energiebedarfs. Dadurch kann es im Verlauf des Waschprozesses zu einer Korrektur der Programmdauer kommen.
- Nutzen Sie das Programm Express 20 für kleinere Wäscheposten.
- Moderne Waschmittel ermöglichen das Waschen mit abgesenkten Waschtemperaturen (z.B. 20°C). Nutzen Sie zum Energiesparen entsprechende Temperatureinstellungen.
- Für die Hygiene im Waschautomaten ist es empfehlenswert, gelegentlich einen Waschgang mit einer Temperatur von mindestens 60°C zu starten. Mit der Servicekontrolleuchte Hygiene Info erinnert Sie der Waschautomat daran.
Waschmittel
- Verwenden Sie höchstens so viel Waschmittel, wie auf der Waschmittelverpackung angegeben ist.
- Beachten Sie bei der Dosierung den Verschmutzungsgrad der Wäsche.
- Verringern Sie bei kleineren Beladungsmengen die Waschmittelmenge (ca. ^1/_3 weniger Waschmittel bei halber Beladung).
Richtige Extrawahl (Kurz, Einweichen, Vorwäsche)
Wählen Sie für:
– leicht verschmutzte Textilien ohne erkennbare Flecken ein Waschprogramm mit dem Extra Kurz.
- normal bis stark verschmutzte Textilien mit erkennbaren Flecken ein Waschprogramm ohne Extra.
- sehr stark verschmutzte Textilien ein Waschprogramm mit dem Extra Einweichen.
- Textilien mit größeren Schmutzmen-gen (z.B. Staub, Sand) ein Wasch-programm mit dem Extra Vorwäsche.
Tipp bei anschließendem maschinellen Trocknen
Wählen Sie zum Energiesparen beim Trocknen die höchstmögliche Schleuderdrehzahl des jeweiligen Waschprogramms.
Kurzanweisung
Die mit den Zahlen (1, 2, 3, . . .) gekennzeichneten Bedienschritte können Sie als Kurzanweisung nutzen.
① Wäsche vorbereiten

■ Leeren Sie die Taschen.
⚠ Fremdkörper (z.B. Nägel, Münzen, Büroklammern) können Textilien und Bauteile beschädigen.
Flecken vorbehandeln
■ Entfernen Sie vor dem Waschen eventuelle Flecken auf den Textilien; möglichst solange sie frisch sind. Tupfen Sie die Flecken mit einem nicht (ab)färbenden Tuch weg. Nicht reiben!
Flecken (Blut, Ei, Kaffee, Tee etc.) lassen sich häufig mit kleinen Tricks beseitigen, die Miele in einem Waschlexikon zusammengestellt hat. Dieses können Sie bei Miele direkt oder über die Miele Internetseite anfordern bzw. einsehen.
⚠️ Bei der Behandlung von Textilien mit lösemittelhaltigem Reinigungsmittel (z.B. Reinigungsbenzin) darauf achten, dass keine Kunststoffteile vom Reinigungsmittel be- netzt werden.
⚠️ Auf keinen Fall chemische (löse-mittelhaltige) Reinigungsmittel im oder am Waschautomaten verwenden!
Wäsche sortieren
■ Sortieren Sie die Textilien nach Farben und den im Pflegeetikett enthaltenen Symbolen (im Kragen oder an der Seitennaht).
Dunkle Textilien "bluten" bei den ersten Wäschen oft etwas aus. Damit nichts verfärbt, helle und dunkle Sachen getrennt waschen.
Allgemeine Tipps
- Bei Gardinen: Röllchen und Bleiband entfernen oder in einen Beutel einbinden.
- Bei BHs: gelöste Formbügel vernähen oder entfernen.
- Reißverschlüsse, Haken und Ösen vor dem Waschen schließen.
- Bett- und Kissenbezüge schließen, damit keine Kleinteile hineingelangen.
Keine Textilien waschen, die als nicht waschbar deklariert sind (Pflegesymbol ☒).
② Waschautomaten einschalten
③ Waschautomaten beladen
■ Öffnen Sie die Fülltür mit der Taste Tür.
■ Legen Sie die Wäsche auseinandergefaltet und locker in die Trommel. Verschieden große Wäschestücke verstärken die Waschwirkung und verteilen sich beim Schleudern besser.
Bei der maximalen Beladungsmenge ist der Energie- und Wasserverbrauch, bezogen auf die Gesamtbeladungsmenge, am niedrigsten. Eine Überbeladung mindert das Waschergebnis und fördert die Knitterbildung.
Achten Sie darauf, dass keine Wäschestücke zwischen Fülltür und Dichtring eingeklemmt werden.

■ Schließen Sie die Fülltür mit einem leichten Schwung.
4 Programm wählen

■ Drehen Sie den Programmwähler auf das gewünschte Programm.
So waschen Sie richtig
⑤ Extras wählen
Mit der oberen Taste erfolgt die Anwahl der Extras in der Reihenfolge: Kurz oder Vorwäsche oder Einweichen oder keine Anwahl.
Mit der unteren Taste wählen Sie das Extra Wasser plus.

■ Wählen Sie das gewünschte Extra.
Nicht alle Extras können bei allen Waschprogrammen gewählt werden.
Lässt sich ein Extra nicht anwählen, ist dieses für das Waschprogramm nicht zugelassen.
6 Schleuderdrehzahl wählen

bar
| Category | Value | |---|---| | 1400 | 1400 | | 1200 | 1200 | | 900 | 900 | | 600 | 600 | | 400 | 400 | | Spülstop | Spülstop | | ohne Schleudern | ohne Schleudern |■ Drücken Sie die Taste "Schleudern" so oft, bis die Kontrollleuchte der gewünschten Schleuderdrehzahl leuchtet.
⑦ Waschmittel zugeben
Eine richtige Dosierung ist wichtig, d e n n . . .
... z u wenig Waschmittel bewirkt:
- Wäsche wird nicht sauber und im Laufe der Zeit grau und hart
- Fettläuse in der Wäsche
- Kalkablagerung auf dem Heizkörper
... z u viel Waschmittel bewirkt:
- starke Schaumbildung, dadurch eine geringe Waschmechanik und ein schlechtes Reinigungs-, Spül- und Schleuderergebnis
– höheren Wasserverbrauch durch einen automatisch zugeschalteten zusätzlichen Spülgang
– höhere Umweltbelastung

■ Ziehen Sie den Waschmittelkasten heraus und füllen das Waschmittel in die Kammern.

Waschmittel für die Vorwäsche (empfohlene Aufteilung der Gesamt-waschmittelmenge: 13 in die Kammer und 23 in die Kammer)

Waschmittel für die Hauptwäsche einschließlich Einweichen

Weichspüler, Formspüler oder Flüssigstärke
■ Schließen Sie den Waschmittelkasten.
Weitere Informationen zu Waschmitteln und deren Dosierung erhalten Sie im Kapitel "Waschmittel".
So waschen Sie richtig
8 Programm starten
■ Drücken Sie die blinkende Taste Start.
9 Wäsche entnehmen
Das Programmende wird durch die Kontrollleuchte Knitterschutz/Ende gekennzeichnet.
15 Minuten nach Ende des Knitterschutzes schaltet sich der Waschautomat automatisch aus. Der Waschautomat muss durch Drücken der Taste ① wieder eingeschaltet werden.
■ Öffnen Sie die Fülltür mit der Taste Tür.
■ Entnehmen Sie die Wäsche.
Keine Wäschestücke in der Trommel vergessen! Sie können bei der nächsten Wäsche einlaufen oder etwas anderes verfärben.

■ Kontrollieren Sie den Dichtring an der Fülltür auf Fremdkörper.
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus und drehen Sie den Programmwähler auf Ende.
■ Schließen Sie die Fülltür. Sonst besteht die Gefahr, dass Gegenstände unbeabsichtigt in die Trommel gelangen. Diese können versehentlich mitgewaschen werden und die Wäsche beschädigen.
Endschleuderdrehzahl
| Programm Umin | |
| Baumwolle 1400 | |
| Pflegeleicht 1200 | |
| Automatic plus 900 | |
| Dunkles/Jeans 1200 | |
| Express 20 1400 | |
| Oberhemden 600 | |
| Wolle 📁 1200 | |
| Feinwäsche 600 | |
| Pumpen/Schleudern 1400 | |
| Extraspülen/Stärken 1200 |
Sie können die Endschleuderdrehzahl reduzieren. Die Anwahl einer höheren Endschleuderdrehzahl als oben genannt ist nicht möglich.
Spülschleudern
Die Wäsche wird nach der Hauptwäsche und zwischen den Spülgängen geschleudert. Bei einer Reduzierung der Endschleuderdrehzahl wird die Spülschleuderdrehzahl gegebenenfalls mit reduziert. In dem Programm Baumwolle wird bei einer Drehzahl kleiner 700 U/min ein zusätzlicher Spülgang eingefügt.
Endschleudern abwählen (Spülstop)
- Drücken Sie die Taste "Schleudern" so oft, bis die Kontrollleuchte Spülstop leuchtet. Die Textilien bleiben nach dem letzten Spülgang im Wasser liegen. Dadurch wird die Knitterbildung vermindert, wenn die Textilien nicht sofort nach dem Programmende aus der Waschtrommel genommen werden.
- Endschleudern starten:
Wählen Sie über die Taste "Schleudern" die gewünschte Drehzahl. Der Waschautomat startet das Endschleudern.
- Programm beenden :
Drücken Sie die Taste Tür. Das Wasser wird abgepumpt. Drücken Sie danach erneut die Taste Tür, um die Fülltür zu öffnen.
Spülschleudern und Endschleudern abwählen
- Drücken Sie die Taste "Schleudern" so oft, bis die Kontrollleuchte ohne Schleudern leuchtet. Nach dem letzten Spülgang wird das Wasser abgepumpt und der Knitterschutz wird eingeschaltet. Bei dieser Einstellung wird in einigen Programmen ein zusätzlicher Spülgang eingefügt.
| Baumwolle 90°C bis 30°C maximal 7,0 kg | |
| Artikel | T-Shirts, Unterwäsche, Tischwäsche usw., Textilien aus Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe |
| Tipp | Die Einstellungen 60°/40°C unterscheiden sich von 60°C/40°C durch:– kürzere Programmlaufzeiten– längere Temperaturhaltezeiten– höheren EnergieeinsatzBei besonderen hygienischen Anforderungen die Temperatureinstellung 60°C oder höher wählen. |
| Baumwolle 60°C/40°C maximal 7,0 kg | |
| Artikel normal verschmutzte Baumwollwäsche | |
| Tipp | – Diese Einstellungen sind vom Energie- und Wasserverbrauch für das Waschen von Baumwollwäsche am effizientesten.– Bei 60°C ist die erreichte Waschtemperatur niedriger als 60°C, die Waschleistung entspricht dem Programm Baumwolle 60°C. |
| Hinweis für Testinstitute:Prüfprogramme nach EN 60456 und Energieetikettierung gemäßVerordnung 1061/2010 | |
| Pflegeleicht 60°C bis 20°C maximal 3,5 kg | |
| Artikel | Synthetische Fasern, Mischgewebe oder pflegeleicht ausgerüstete Baumwolle |
| Tipp | Bei knitterempfindlichen Textilien die Endschleuderdrehzahl reduzieren. |
| Automatic plus 40°C maximal 5,0 kg | |
| Artikel | Farblich sortierter Wäscheposten aus Textilien für die Programme Baumwolle und Pflegeleicht |
| Tipp | Für jeden Wäscheposten wird immer die bestmögliche Wäsche-schonung und Reinigungswirkung durch automatisch angepasste Waschparameter (z.B. Wasserstand, Waschrhythmus und Schleu-derprofil) erzielt. |
| Dunkles/Jeans 40°C maximal 3,0 kg | |
| Artikel | Schwarze und dunkle Wäschestücke aus Baumwolle, Mischgewebe und Jeansgewebe |
| Tipp | - Mit der Innenseite nach außen gewendet waschen.- Jeansbekleidung "blutet" oft bei den ersten Wäschen etwas aus. Deshalb helle und dunkle Sachen getrennt waschen. |
| Express 20 40°C maximal 3,0 kg | |
| Artikel | Textilien aus Baumwolle, die kaum getragen wurden oder die nur geringste Verschmutzungen aufweisen |
| Tipp | Das Extra Kurz ist automatisch aktiviert. |
| Oberhemden 40°C maximal 2,0 kg | |
| Tipp | - Kragen und Manschetten je nach Verschmutzung vorbehandeln.- Für Hemden und Blusen aus Seide das Programm Feinwäsche benutzen. |
| Wolle 30°C bis kalt maximal 2,0 kg | |
| Artikel | Textilien aus Wolle und Wollgemischen oder handwaschbare Textilien |
| Tipp | Bei knitterempfindlichen Textilien die Endschleuderdrehzahl beachten. |
| Feinwäsche 40°C bis kalt maximal 2,0 kg | |
| Artikel | - Empfindliche Textilien aus synthetischen Fasern, Mischgewebe, Kunstseide- Gardinen, die vom Hersteller als maschinenwaschbar deklariert sind |
| Tipp | - Der in Gardinen vorhandene Feinstaub erfordert häufig ein Programm mit Vorwäsche.- Bei knitterempfindlichen Textilien Schleuderdrehzahl abwählen. |
| Pumpen/Schleudern | |
| Tipp | – Nur Pumpen: Drehzahl auf ohne Schleudern stellen.– Eingestellte Drehzahl beachten. |
| Extraspülen/Stärken maximal 7,0 kg | |
| Artikel | – Zum Ausspülen von handgewaschenen Textilien– Tischdecken, Servietten, Berufskleidung, die gestärkt werden müssen |
| Tipp | – Bei knitterempfindlichen Textilien die Endschleuderdrehzahl beachten.– Die zu stärkende Wäsche sollte frisch gewaschen, aber nicht weichgespült sein.– Ein besonders gutes Spülergebnis mit zwei Spülgängen erreichen Sie durch die Aktivierung des Extras Wasser plus. Bei der Programmierfunktion System Wasser plus muss die Einstellung 2 oder die Einstellung 3 aktiviert sein. |
Sie können die Waschprogramme mit Hilfe von Extras ergänzen.
Kurz
Für Textilien mit leichten Verschmutzungen ohne erkennbare Flecken.
Die Waschzeit wird verkürzt.
Vorwäsche
Für Textilien mit größeren Schmutzmen-gen, wie z.B. Staub, Sand.
Einweichen
Für besonders stark verschmutzte und verfleckte Textilien mit eiweißhaltigen Flecken, wie z.B. Blut, Fett, Kakao.
– Die Einweichzeit kann zwischen 30 Minuten und 2 Stunden in 30-Minutenschritten programmiert werden.
– Die Werkeinstellung beträgt 2 Stunden.
Die Programmierung ist im Kapitel "Programmierfunktionen", Abschnitt "Einweichen" beschrieben.
Wasser plus
Der Wasserstand beim Waschen und beim Spülen wird erhöht.
Sie können andere Optionen für die Taste Wasser plus programmieren, wie im Kapitel "Programmierfunktionen" beschrieben.
Folgende Extras sind zu den Programmen wählbar
Von den Extras Kurz, Vorwäsche und Einweichen ist immer nur ein Extra zuwählbar.
| Kurz | Vorwäsche | Einweichen | Wasser plus | ||
| Baumwolle XXXX | |||||
| Pflegeleicht XXXX | |||||
| Automatic plus | |||||
| Dunkles/Jeans X X | X | ||||
| Express 20 X | 1) | X | |||
| Oberhemden X X X | |||||
| Wolle 📊 | |||||
| Feinwäsche X X X | |||||
| Pumpen/Schleudern | |||||
| Extraspülen/Stärken | X | ||||
X^1) vom Programm voreingestelltes Extra
Programmablauf
![]() ![]() [TG68]![]() ![]() ![]() [6Z6B][662]![]() | Hausstand | ---- [WAKF1]![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Wasch-rhythmus | Wasser-stand | Spül-gänge | Spül-schleu-dern | End-schleu-dern | |
| Baumwolle | [WWKS] | A[14GG2]![]() | 2-4 | [YCBH][ACTA]![]() | 1)2) | √ | √ | |
| Pflegeleicht | [74YS]![]() ![]() | C [723S] | 2- | ![]() ![]() ![]() | 3) | √ | √ | |
| Automatic p | [5WK8]![]() | [YGST] | [CZXX] | ![]() ![]() | 2-3 | 3) | √ | |
| Dunkles/Jea | ![]() ![]() | ![]() ![]() | ![]() ![]() | B | 3 | - | ||
| Express 20 | ![]() | B![]() | 1-3 | ![]() | 3) | √ | √ | |
| Oberhemde | ![]() ![]() | ![]() ![]() | [K37S] | C | 2 | - | ||
| Wolle | ![]() | [457S]![]() | ![]() ![]() | F | 2 | √ | ||
| Feinwäsche | ![]() ![]() | ![]() | ![]() | D | 3 | - | ||
| Pumpen/Sch | ![]() | udern | ![]() | ![]() | - | - | - | - |
| [B92D] | [4ZWCI] | ![]() | ||||||
| Extraspülen | [7GTCI] | ärken | [TV6I] | [7GV6] | - | 1 | - | |
| Die Legend | ![]() ![]() | efinder | ![]() ![]() | ![]() ![]() | der folgenden Seite | |||

















































































































































= niedriger Wasserstand
ω = mittlerer Wasserstand
= hoher Wasserstand
Ⓐ = Intensiv-Rhythmus
⑧ = Normal-Rhythmus
© = Schon-Rhythmus
(D) = Sensitiv-Rhythmus
E = Schaukel-Rhythmus
⑤ = Handwasch-Rhythmus
Der Waschautomat verfügt über eine vollelektronische Steuerung mit Mengenautomatik. Der Waschautomat stellt den erforderlichen Wasserverbrauch selbstständig fest, und zwar abhängig von Menge und Saugkraft der eingefüllten Wäsche. Hierdurch kommt es zu verschiedenen Programmabläufen und Waschzeiten.
Die hier aufgeführten Programmabläufe beziehen sich immer auf das Grundprogramm bei maximaler Beladung. Wählbare Extras sind nicht berücksichtigt.
Das Display Ihres Waschautomaten informiert Sie jederzeit während des Waschprogramms über den jeweils erreichten Programmabschnitt.
Besonderheiten im Programmablauf:
Knitterschutz:
Die Trommel bewegt sich noch bis zu 30 Minuten nach dem Programmende, um eine Knitterbildung zu vermeiden.
Ausnahme: Im Programm Wolle findet kein Knitterschutz statt.
Der Waschautomat kann jederzeit geöffnet werden.
1) Bei einer Temperaturanwahl von 90°C bis 60°C werden 2 Spülgänge durchgeführt. Bei einer Temperaturwahl unter 60°C werden 3 Spülgänge durchgeführt.
2) Ein dritter oder vierter Spülgang erfolgt bei:
- zu viel Schaum in der Trommel
- einer Endschleuderdrehzahl kleiner als 700 U/min
- Anwahl von ohne Schleudern
3) Ein dritter Spülgang erfolgt bei:
Anwahl von ohne Schleudern
Pflegesymbole
| Waschen | |
| Die Gradzahl im Bottich gibt die maxi-male Temperatur an, mit der Sie den Artikel waschen können. | |
![]() | normale mechanische Bean -spruchung |
![]() | schonende mechanische Be -anspruchung |
![]() | besonders schonende me -chanische Beanspruchung |
![]() | Handwäsche |
![]() | nicht waschbar |
Beispiele für die Programmwahl
![]() | |
| B | ![]() |
| P | ![]() |
| F | ![]() |
W![]() | |
E: ![]() | |
| Automatic p | ![]() |
| Trocknen | |
| Die Punkte geben die Temperatur an | |
| Normale Temperatur | |
| reduzierte Temperatur | |
| nicht trocknergeeignet | |
| Bügeln & Mangeln | |
| Die Punkte kennzeichnen die Tempe-raturbereiche | |
| ca. 200°C | |
| ca. 150°C | |
| ca. 110°C | |
| nicht bügeln/mangeln | |
| professionelle Reinigung | |
| F | Reinigung mit chemischen Lösungsmitteln. Die Buchsta-ben stehen für die Reini-gungsmittel. |
| P | |
| W | Nassreinigung |
| ⊗ | nicht chemisch reinigen |
| Bleichen | |
| △ jedes Oxidations-Bleichmittel zulässig | |
| △ nur Sauerstoffbleiche zulässig | |
| ★ nicht bleichen |
Abbrechen
Sie können ein Waschprogramm jederzeit nach dem Programmstart abbrechen.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf Position Ende.
Wenn in der Ablaufanzeige die Kontrollleuchte Knitterschutz/Ende leuchtet, ist das Waschprogramm abgebrochen.
Wenn Sie ein anderes Programm wählen wollen:
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus und wieder ein.
■ Sehen Sie nach, ob sich noch Waschmittel im Waschmittelkasten befindet. Wenn nicht, füllen Sie erneut Waschmittel ein.
■ Starten Sie ein neues Programm.
Wenn Sie die Wäsche entnehmen wollen:
■ Drehen Sie den Programmwähler auf Pumpen/Schleudern. Beachten Sie die Drehzahl.
■ Drücken Sie die Taste Start.
Der Waschautomat pumpt die vorhandene Lauge ab.
■ Drücken Sie die Taste Tür.
Unterbrechen
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus.
Fortsetzung:
■ Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
Ändern
Programm
Eine Änderung ist nach erfolgtem Programmstart nicht möglich.
Temperatur
Bis 6 Minuten nach dem Start ist eine Änderung der Temperatur möglich.
Schleuderdrehzahl
Jederzeit ist eine Umwahl der Drehzahl möglich.
Extras
Bis 6 Minuten nach dem Start ist eine Anwahl oder Abwahl des Extras Wasser plus möglich.
Wäsche nachlegen/entnehmen
■ Drücken Sie die Taste Tür, bis die Fülltür aufspringt.
■ Legen Sie die Wäsche nach, oder entnehmen Sie die Wäsche.
■ Schließen Sie die Tür.
Das Programm wird automatisch fortgesetzt.
Die Tür lässt sich nicht öffnen, wenn:
- die Laugentemperatur über 55°C liegt.
– das Wasserniveau einen bestimmten Wert überschreitet. - der Programmschritt Schleudern erreicht ist.
Das richtige Waschmittel
Sie können alle Waschmittel verwenden, die für Waschautomaten geeignet sind. Verwendungshinweise und Dosierhinweise stehen auf der Waschmittelverpackung.
| Universal-Color-Fein- Spezial-* Imprägnier - waschmittel | mittel** | Weichspüler | ||||
| Baumwolle X X -- - | X | |||||
| Pflegeleicht X X -- - | X | |||||
| Automatic plus X X -- - | X | |||||
| Dunkles/Jeans1) | X | X | X | - | - | |
| Express 201) | X | X | - | - | - | |
| Oberhemden | XX-- - | X | ||||
| Wolle 📂 | - | - | - | X | - | X |
| Feinwäsche | XX | X | -- X | |||
| Pumpen/Schleudern | - | - | - | - | - | - |
| Extraspülen/Stärken | - | - | - | X | - | X |
| 1) Flüssigwaschmittel verwendenBei angewählter Vorwäsche ist es empfehlenswert, einen Behälter für Flüssig-waschmittel in die Kammer 📌 einzusetzen. Der Behälter ist erhältlich beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst.2) Pulverwaschmittel verwenden* Spezialwaschmittel:Waschmittel, die speziell für diese Waschprogramme oder Artikel entwickelt worden sind (z.B. Miele CareCollection, Kapitel "Nachkaufbares Zubehör")** Nur Imprägniermittel mit Hinweis "geeignet für Membrantextilien" verwenden, diese basieren auf fluorchemischen Verbindungen. Keine paraffinhaltigen Mittel verwenden. Imprägniermittel in Kammer ⚙ füllen. | ||||||
Die Dosierung ist abhängig von:
– dem Verschmutzungsgrad der Wäsche
leicht verschmutzt
Keine Verschmutzungen und Flecken erkennbar. Die Kleidungsstücke haben z.B. Körpergeruch angenommen.
normal verschmutzt
Verschmutzungen sichtbar und/oder wenige leichte Flecken erkennbar.
stark verschmutzt
Verschmutzungen und/oder Flecken klar erkennbar.
- der Wäschemenge
- der Wasserhärte
Wenn Sie den Härtebereich nicht kennen, informieren Sie sich bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen.
Wasserhärten
| Härtebereich Gesamthärtein mmol/l | deutscheHärte °d | |
| weich (I) | 0 - 1,5 | 0 - 8,4 |
| mittel (II) | 1,5 - 2,5 | 8,4 - 14 |
| hart (III) über 2,5 über 14 | ||
Dosierhilfen
Nutzen Sie zur Dosierung des Waschmittels die vom Waschmittelhersteller bereitgestellten Dosierhilfen (z.B. Dosierkugel), besonders bei der Dosierung von Flüssigwaschmitteln.
Nachfüllpackungen
Nutzen Sie beim Kauf von Waschmitteln wenn möglich Nachfüllpackungen zur Reduzierung des Müllaufkommens.
Wasserenthärter
In den Härtebereichen II und III können Sie einen Wasserenthärter zugeben, um Waschmittel zu sparen. Die richtige Dosierung steht auf der Packung. Füllen Sie zuerst das Waschmittel, dann den Wasserenthärter ein.
Das Waschmittel können Sie dann wie für Härtebereich I dosieren.
Komponenten - Waschmittel
Wenn Sie mit mehreren Komponenten (z.B. Baukasten-Waschmittel) waschen, füllen Sie die Mittel immer in nachstehender Reihenfolge zusammen in Kammer ☐:
- Waschmittel
- Wasserenthärter
- Fleckensalz
Dadurch werden die Mittel besser eingespült.
Wäschenachbehandlungs- mittel
Weichspüler
geben den Textilien einen weichen Griff und vermindern statische Aufladung beim maschinellen Trocknen.
Formspüler
sind synthetische Stärkemittel und geben den Textilien einen festeren Griff.
Stärke
gibt den Textilien Steifigkeit und Fülle.
Automatisches Weichspülen, Formspülen oder Flüssigstärken

■ Füllen Sie das entsprechende Mittel in die Kammer ✉ ein. Beachten Sie die Max.-Marke.
Mit dem letzten Spülgang wird das Mittel eingespült. Am Ende des Waschprogramms bleibt eine kleine Restmenge Wasser in der Kammer ⚙.
Reinigen Sie nach mehrmaligem automatischen Flüssigstärken den Einspülkasten, insbesondere den Saugheber.
Separates Weichspülen, Formspülen oder Stärken
■ Dosieren und bereiten Sie die Mittel vor wie auf der Packung angegeben.
■ Füllen Sie flüssige Mittel in die Kammer ⚙.
■ Füllen Sie pulverförmige oder zähflüssige Mittel in die Kammer.
■ Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Extraspülen/Stärken.
■ Wählen Sie eine Schleuderdrehzahl.
■ Drücken Sie die Taste Start.
Entfärben/Färben
■ Verwenden Sie keine Entfärbemittel im Waschautomaten.
Das Färben im Waschautomaten ist nur im haushaltsüblichen Maße erlaubt. Das beim Färben verwendete Salz kann bei andauerndem Gebrauch den Edelstahl angreifen. Halten Sie streng die Vorgaben des Färbemittelherstellers ein.
Trommelreinigung (Hygiene Info)
Beim Waschen mit niedrigen Temperaturen und/oder Flüssigwaschmittel besteht die Gefahr von Keim- und Geruchsbildung im Waschautomaten. Um die Trommel zu reinigen und die Geruchsbildung zu verhindern, sollte einmal im Monat oder wenn die Servicekontrolleuchte Hygiene Info leuchtet, ein Waschgang mit einer Temperatur von mindestens 60°C unter Zusatz eines pulverförmigen Universalwaschmittels durchgeführt werden.
Gehäuse und Blende reinigen
⚠️ Vor der Reinigung und Pflege den Netzstecker ziehen.
⚠️ Den Waschautomaten auf keinen Fall mit einem Wasserschlauch abspritzen.
■ Reinigen Sie das Gehäuse und die Blende mit einem milden Reinigungsmittel oder Seifenlauge und trocknen Sie diese mit einem weichen Tuch ab.
■ Reinigen Sie die Trommel mit einem geeigneten Edelstahl-Reinigungsmittel.
⚠️ Keine lösemittelhaltigen Reiniger, Scheuermittel, Glas- oder Allzweckreiniger verwenden! Diese können Kunststoffoberflächen und andere Teile beschädigen.
Waschmittel-Einspülkasten reinigen
Das Vor- und Hauptwaschfach des Waschmittel-Einspülkastens sind selbstreinigend.
Aus hygienischen Gründen sollte eine Reinigung des gesamten Waschmittel-Einspülkastens regelmäßig erfolgen.

■ Ziehen Sie den Waschmittel-Einspülkasten bis zum Anschlag heraus, drücken Sie die Entriegelung und entnehmen Sie den Waschmittel-Einspülkasten.
■ Reinigen Sie den Waschmittel-Einspülkasten mit warmem Wasser.

■ Reinigen Sie den Saugheber.
- Saugheber aus der Kammer ♘ herausziehen und unter fließendem warmen Wasser reinigen. Das Rohr, über das der Saugheber gesteckt wird, ebenfalls reinigen.
- Saugheber wieder aufstecken.
Reinigen Sie nach mehrmaligem Gebrauch von Flüssigstärke den Saugheber besonders gründlich. Flüssigstärke führt zum Verkleben.
Sitz des Waschmittel-Einspülkastens reinigen

■ Entfernen Sie mit Hilfe einer Flaschenbürste Waschmittelreste und Kalkablagerungen von den Einspül-düsen des Waschmittel-Einspülkas-tens.
Reinigung und Pflege
Wassereinlaufsieb reinigen
Der Waschautomat hat zum Schutz des Wassereinlaufventils ein Sieb.
Das Sieb in der Verschraubung des Zulaufschlauches sollten Sie etwa alle 6 Monate kontrollieren. Bei häufigen Unterbrechungen im Wassernetz kann dieser Zeitraum kürzer sein.
■ Drehen Sie den Wasserhahn zu.
■ Schrauben Sie den Zulaufschlauch vom Wasserhahn ab.

■ Ziehen Sie die Gummidichtung 1 aus der Führung heraus.
■ Fassen Sie den Steg des Siebes 2 mit einer Kombi- oder Spitzzange und ziehen es heraus.
■ Reinigen Sie das Sieb.
■ Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die Verschraubung fest auf den Wasserhahn drehen und den Wasserhahn öffnen. Falls Wasser austritt, die Verschraubung nachziehen.
Das Sieb muss nach der Reinigung wieder eingebaut werden.
Was tun, wenn ...
Sie können die meisten Störungen und Fehler, zu denen es im täglichen Betrieb kommen kann, selbst beheben. In vielen Fällen können Sie Zeit und Kosten sparen, da Sie nicht den Kundendienst rufen müssen.
Die nachfolgenden Tabellen sollen Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung oder eines Fehlers zu finden und zu beseitigen. Beachten Sie jedoch:
⚠️ Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
| Es erfolgt kein Programmstart. | ||
| Problem Ursache | Behebung | |
| Die Kontrollleuchte Knitterschutz/Ende leuchtet nicht, oder die Taste Start blinkt nicht. | Der Waschautomat hat keinen Strom. | Prüfen Sie, ob- der Netzstecker einge-steckt ist.- die Sicherung in Ordnung ist.- die Fülltür richtig geschlossen ist. |
| Der Waschautomat hat sich aus Energiespar-gründen automatische ausgeschaltet. | Schalten Sie den Waschau-tomaten mit der Taste 1 wieder ein. | |
| Das Waschprogramm wurde abgebrochen und eine Fehlermeldung erfolgt. | ||
| Problem Ursache Behebung 1 | ||
| Die Fehler-Kontroll-leuchte Ablauf prüfen blinkt. | Der Wasserablauf ist blockiert. | Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe wie im Kapitel "Störungshilfen" Abschnitt "Fülltür öffnen bei verstopftem Ablauf und/oder Stromausfall" beschrieben. |
| Der Ablaufschlauch liegt zu hoch. | Die maximale Abpumphöhe beträgt 1 m. | |
| Die Fehler-Kontroll-leuchte Zulauf prüfen blinkt. | Der Wasserzulauf ist gesperrt. | Öffnen Sie den Wasserhahn. |
| Das Sieb im Zulauf-schlauch ist verstopft. | Reinigen Sie das Sieb. | |
| Die Fehler-Kontroll-leuchten Zulauf prü-fen und Ablauf prüfen blinken. | Das Wasserschutzsystem hat reagiert. | Rufen Sie den Kundendienst. |
| Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen oder Spülen blinkt. | Ein Defekt liegt vor. | Starten Sie das Programm nochmals. Erscheint die Feh-lermeldung erneut, rufen Sie den Kundendienst. |
① Um die Fehlermeldung auszuschalten: Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus und drehen Sie den Programmwähler auf die Position Ende.
| Das Waschprogramm läuft wie gewohnt ab, jedoch erfolgt eine Service- oder Störmeldung. | ||
| Problem Ursache Behebung 1 | ||
| Die Service-Kontroll-leuchte Hygiene Info leuchtet. | Es wurde über einen längeren Zeitraum kein Waschprogramm mit einer Temperatur über 60°C gestartet. | Um eine Keim- und Geruchsbildung im Waschautomaten zu verhindern, starten Sie das Programm Baumwolle 90°C mit einem Universalwaschmittel. |
| Die Service-Kontroll-leuchte Dosierung prüfen leuchtet. | Es hat sich zu viel Schaum beim Waschen gebildet. | Dosieren Sie beim nächsten Waschgang weniger Waschmittel, und beachten Sie die Dosierhinweise auf der Waschmittelpackung. |
| In der Ablaufanzeige blinkt die Kontroll-leuchte Waschen oder Spülen. | Der Waschautomat hat während des Waschvorgangs einen Fehler sensiert. | Starten Sie das Programm nochmals. Erscheint die Fehlermeldung erneut, rufen Sie den Kundendienst. |
| In der Ablaufanzeige blinkt die Kontroll-leuchte Knitterschutz/ Ende. | Die Stellung des Programmwählers wurde nach Programmstart verändert. Drehen Sie den Programmwähler auf die ursprüngliche Position. | |
① Um die Fehlermeldung auszuschalten: Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① aus und drehen Sie den Programmwähler auf die Position Ende.
Die Service-Kontrollleuchten leuchten am Programmende und beim Einschalten des Waschautomaten.
| Allgemeine Probleme mit dem Waschautomaten | ||
| Problem Ursache | Behebung | |
| Der Waschautomat steht während des Schleuderns nicht ruhig. | Die Gerätefüße stehen nicht gleichmäßig und sind nicht gekontert. | Richten Sie den Waschautomaten standsicher aus und kontern Sie die Gerätefüße. |
| Der Waschautomat hat die Wäsche nicht wie gewohnt geschleudert und diese ist noch nass. | Beim Endschleudern wurde eine große Unwucht gemessen und die Drehzahl automatisch reduziert. | Geben Sie immer große und kleine Wäschestücke in die Trommel, um eine bessere Verteilung zu erreichen. |
| Auftreten von unge-wöhnlichen Pumpgeräuschen. | Kein Fehler! Schlürfende Geräusche am Anfang und am Ende des Pumpvorganges sind normal. | |
| Im Waschmittel-Einspül-kasten verbleiben größere Waschmittelrückstände. | Der Fließdruck des Wassers reicht nicht aus. | - Reinigen Sie das Sieb im Wasserzulauf.- Wählen Sie evtl. das Extra Wasser Plus. |
| Pulverwaschmittel in Verbindung mit Enthärtungsmitteln neigen zum Kleben. | Reinigen Sie den Waschmittel-Einspülkasten und geben Sie zukünftig erst das Waschmittel und dann das Enthärtungsmittel in das Fach. | |
| Der Weichspüler wird nicht vollständig eingespült oder es bleibt zu viel Wasser in der Kammer ⚙ stehen. | Der Saugheber sitzt nicht richtig oder ist verstopft. | Reinigen Sie den Saugheber, siehe Kapitel "Reinigung und Pflege", Abschnitt "Waschmittel-Einspülkasten reinigen". |
| Ein nicht zufriedenstellendes Waschergebnis | ||
| Problem Ursache Behebung | ||
| Die Wäsche wird mit Flüssigwaschmittel nicht sauber. | Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleichmittel. Flecken aus Obst, Kaffee oder Tee können nicht immer entfernt werden. | - Verwenden Sie gleichmittel-haltige Pulverwaschmittel.- Füllen Sie Fleckensalz in die Kammer 🎉.- Geben Sie nie Flüssigwaschmittel und Fleckensalz zusammen in den Waschmittel-Einspülkasten. |
| Auf der gewaschenen Wäsche haften graue elastische Rückstände (Fettläuse). | Die Dosierung des Waschmittels war zu niedrig. Die Wäsche war stark mit Fett verschmutzt (Öle, Salben). | - Geben Sie bei derartig verschmutzter Wäsche entwe-der mehr Waschmittel zu oder verwenden Sie Flüssig-waschmittel.- Lassen Sie vor der nächsten Wäsche ein 60°C Waschprogramm mit Flüssigwaschmit-tel ohne Wäsche laufen. |
| Auf gewaschenen dunklen Textilien befinden sich weiße, waschmittel-ähnliche Rückstände. | Das Waschmittel enthält wasserunlösliche Bestandteile (Zeolithe) zur Wasserenthärtung. Diese haben sich auf den Texti-lien festgesetzt. | - Versuchen Sie, nach dem Trocknen die Rückstände mittels einer Bürste zu entfernen.- Waschen Sie dunkle Textilien zukünftig mit Waschmitteln ohne Zeolithe. Flüssigwasch-mittel enthalten meistens keine Zeolithe.- Waschen Sie die Textilien mit dem Programm Dunkles/Jeans. |
| Die Tür lässt sich nicht über die Taste Tür öffnen. | |
| Ursache Behebung | |
| Der Waschautomat ist nicht elektrisch ange-schlossen und/oder einge-schaltet. | Stecken Sie den Schuko-Stecker in die Steckdose und/oder schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste 1 ein. |
| Stromausfall | Öffnen Sie die Fülltür wie im Kapitel "Störungshil-fen", Abschnitt "Fülltür öffnen bei Stromausfall" be-schrieben. |
| Die Tür war nicht korrekt eingerastet. | Drücken Sie kräftig gegen die Schlossseite der Fülltür, und drücken Sie anschließend die Taste Tür. |
| Es befindet sich noch Wasser in der Trommel, und der Waschautomat kann nicht abpumpen. | Reinigen Sie Laugenfilter und Laugenpumpe. |
| Zum Schutz vor Verbrühungen lässt sich die Fülltür bei einer Laugentemperatur über 55°C nicht öffnen. | |
Fülltür öffnen bei verstopftem Ablauf und/oder Stromausfall
■ Schalten Sie den Waschautomaten aus.
An der Innenseite der Blende des Waschmittel-Einspülkastens befindet sich ein Öffner für die Klappe zum Laugenfilter.

■ Entnehmen Sie den Öffner.

■ Öffnen Sie die Klappe zum Laugenfilter.
Verstopfter Ablauf
Wenn der Ablauf verstopft ist, kann sich eine größere Menge Wasser (max. 25 l) im Waschautomaten befinden.
⚠ Vorsicht: Wenn kurz vorher mit hoher Temperatur gewaschen wurde, besteht Verbrühungsgefahr!
Entleerungsvorgang
■ Stellen Sie einen Behälter unter die Klappe.
Den Laugenfilter nicht ganz heraus-drehen.

■ Lösen Sie den Laugenfilter, bis das Wasser ausläuft.
Unterbrechung des Wasserablaufs:
■ Drehen Sie den Laugenfilter wieder zu.
Läuft kein Wasser mehr aus:

■ Drehen Sie den Laugenfilter ganz heraus.
■ Reinigen Sie den Laugenfilter gründlich.

■ Prüfen Sie, ob sich der Laugenpumpenflügel leicht drehen lässt, ggf. Fremdkörper (Knöpfe, Münzen etc.) entfernen und Innenraum reinigen.
■ Setzen Sie den Laugenfilter wieder ein und drehen Sie ihn fest.
⚠ Wird der Laugenfilter nicht wieder eingesetzt und festgedreht, läuft Wasser aus dem Waschautomaten.
Um Waschmittelverluste zu vermeiden, füllen Sie nach dem Reinigen des Laugenfilters ca. 2 l Wasser durch den Waschmittel-Einspülkasten ein. Überschüssiges Wasser wird vor dem nächsten Waschgang automatisch abgepumpt.
Fülltür öffnen
⚠️ Überzeugen Sie sich vor der Wäscheentnahme stets davon, dass die Trommel stillsteht. Beim Hineingreifen in eine noch drehende Trommel besteht erhebliche Verletzungsgefahr.

■ Ziehen Sie an der Notentriegelung. Die Fülltür öffnet sich.
Reparaturen
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
- den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Waschautomaten. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild bei geöffneter Fülltür oberhalb des Schauglases.

Programmaktualisierung (Update)
Die optische Schnittstelle PC dient dem Kundendienst als Übertragungspunkt für eine Programmaktualisierung (PC = Program Correction).
Damit können zukünftige Entwicklungen bei Waschmitteln, Textilien und Waschverfahren in der Steuerung Ihres Waschautomaten berücksichtigt werden.
Miele wird die Möglichkeit zur Programmaktualisierung rechtzeitig bekannt geben.
Garantiebedingungen und Garantiezeit
Die Garantiezeit des Waschautomaten beträgt 2 Jahre.
Nähere Angaben zu den Garantiebedingungen finden Sie im Garantieheft.
Nachkaufbares Zubehör
Für diesen Waschautomaten erhalten Sie nachkaufbares Zubehör im Miele Fachhandel oder beim Miele Kundendienst.
Vorderansicht

① Zulaufschlauch Waterproof-System
② Elektroanschluss
③ - ⑥ Ablaufschlauch (mit dreh- und abziehbarem Krümmer) mit den Möglichkeiten der Wasserablaufführung
⑦ Bedienungsblende
⑧ Waschmittel-Einspülkasten
⑨ Fülltür
⑩ Klappe für Laugenfilter, Laugenpumpe und Notentriegelung
⑪ Griffmulden für den Transport
⑫ vier höhenverstellbare Füße
Rückansicht

① Deckelüberstand mit Griffmöglichkeiten für den Transport
② Elektroanschluss
③ Zulaufschlauch Waterproof-System
④ Ablaufschlauch
⑤ Drehsicherung mit Transportstangen
⑥ Halterung für Zulaufschlauch und Ablaufschlauch
⑦ Halterung für entnommene Transportstangen
Aufstellfläche
Als Aufstellfläche eignet sich am besten eine Betondecke. Diese gerät im Gegensatz zu einer Holzbalkendecke oder einer Decke mit "weichen" Eigenschaften beim Schleudern selten in Schwingung.
Beachten Sie:
■ Stellen Sie den Waschautomaten lotrecht und standsicher auf.
■ Stellen Sie den Waschautomaten nicht auf weichen Fußbodenbelägen auf, da der Waschautomat sonst während des Schleuderns vibriert.
Bei Aufstellung auf einer Holzbalkende-cke:
■ Stellen Sie den Waschautomaten auf eine Sperrholzplatte (mindestens 59x52x3 cm). Die Platte sollte mit möglichst vielen Balken, jedoch nicht nur mit den Fußbodenbrettern verschraubt werden.
Aufstellung möglichst in einer Ecke des Raumes. Dort ist die Stabilität jeder Decke am größten.
⚠️ Bei Aufstellung auf einen bauseitig vorhandenen Sockel (Betonsockel oder gemauerter Sockel) muss der Waschautomat durch Spannlaschen (erhältlich beim Miele Fachhandel oder Miele Kunden-dienst) gesichert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Wasch-automat beim Schleudern vom Sockel fällt.
Waschautomaten zum Aufstellort tragen
Nutzen Sie für den Transport des Waschautomaten vom Verpackungsbo- den zum Aufstellungsort die vorderen Griffmulden und den hinteren Deckel- überstand.
⚠️ Gerätefüße und Aufstellfläche müssen trocken sein, sonst besteht Rutschgefahr beim Schleudern.
Transportsicherung entfernen

■ Entfernen Sie die linke und die rechte Drehsicherung.
- Drehsicherung mit einem Schraubendreher aushaken.
- Drehsicherung abnehmen.

■ Drehen Sie die linke Transportstange mit dem beigelegten Maulschlüssel um 90°, und

■ ziehen Sie die Transportstange heraus.

■ Drehen Sie die rechte Transportstange um 90°, und

■ ziehen Sie die Transportstange heraus.
⚠️ Die Löcher der entnommenen Transportsicherung verschließen! Bei nicht verschlossenen Löchern besteht Verletzungsgefahr.

■ Verschließen Sie die Löcher mit den Drehsicherungen und den daran befestigten Stopfen.

■ Befestigen Sie die Transportstangen an der Rückwand des Waschautomaten. Achten Sie darauf, dass die Bohrungen Ⓑ auf die Zapfen Ⓐ gesteckt werden.
⚠️ Der Waschautomat darf ohne Transportsicherung nicht transportiert werden.
Bewahren Sie die Transportsicherung auf. Sie muss vor einem Transport des Waschautomaten (z.B. bei einem Umzug) wieder montiert werden.
Transportsicherung einbauen
Der Einbau der Transportsicherung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ausrichten
Der Waschautomat muss lotrecht und gleichmäßig auf allen vier Füßen stehen, damit ein einwandfreier Betrieb gewährleistet ist.
Eine unsachgemäße Aufstellung erhöht den Wasser- und Energieverbrauch, und der Waschautomat kann wandern.
Fuß herausdrehen und kontern
Der Ausgleich des Waschautomaten erfolgt über die vier Schraubfüße. Im Auslieferungszustand sind alle Füße hineingedreht.

■ Drehen Sie die Kontermutter 2 mit dem beigelegten Maulschlüssel im Uhrzeigersinn los. Schrauben Sie die Kontermutter 2 zusammen mit dem Fuß 1 heraus.

■ Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob der Waschautomat lotrecht steht.
■ Halten Sie den Fuß 1 mit einer Wasserpumpenzange fest. Drehen Sie die Kontermutter 2 wieder mit dem Maulschlüssel gegen das Gehäuse fest.
⚠️ Alle vier Kontermuttern müssen fest gegen das Gehäuse gedreht sein. Bitte überprüfen Sie auch die Füße, die beim Ausrichten nicht herausgedreht wurden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Waschautomat wandert.
Unterbau unter einer Arbeitsplatte
Die Montage und Demontage des Unterbausatzes* und des Zwischenbausatzes* müssen von einer Fachkraft durchgeführt werden.
- Ein Unterbausatz* ist erforderlich. Das dem Unterbausatz* beigefügte Abdeckblech ersetzt den Gerätedeckel. Die Montage des Abdeckblechs ist aus Gründen der elektrischen Sicherheit unbedingt erforderlich.
- Bei einer Arbeitsplatten-Höhe von 900/910 mm ist ein Ausgleichsrahmen* erforderlich.
- Wasserzulauf und -ablauf sowie der Elektroanschluss sollten in der Nähe des Waschautomaten installiert und zugänglich sein.
Eine Montageanleitung liegt dem Unterbausatz bei.
Wasch-Trocken-Säule
Der Waschautomat kann mit einem Miele Trockner als Wasch-Trocken-Säule aufgestellt werden. Dazu ist ein Zwischenbausatz* (WTV) erforderlich.
Die mit * gekennzeichneten Teile sind beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.
Beachten Sie:

a Sicherheitsabstand zur Wand: mindestens 2 cm
b Höhe:
Zwischenbausatz mit Arbeitsplatte:
ca. 169 cm
Zwischenbausatz ohne Arbeitsplatte:
ca. 170 cm
Das Miele Wasserschutz- system
Das Miele Wasserschutzsystem gewährt einen umfassenden Schutz vor Wasserschäden durch den Waschautomaten.
Das System besteht hauptsächlich aus drei Bestandteilen:
1) dem Zulaufschlauch
2) der Elektronik und dem Gehäuse
3) dem Ablaufschlauch
1) Der Zulaufschlauch
– Das zusätzliche elektrische Sicherheitsventil
Es funktioniert wie ein automatischer Wasserhahn und sitzt im Kasten des Zulaufschlauches.
- Schutz gegen Bersten des Sicherheitsventils
Der Platzdruck des Ventilkörpers liegt zwischen 7.000 kPa und 10.000 kPa.
– Die Schutzhülle des Zulaufschlauches
Tritt Leckwasser aus dem Zulaufschlauch aus, wird dieses durch die Schutzhülle, welche den Zuleitungsschlauch als "zweite Haut" umgibt, in die Bodenwanne geleitet. Der Schwimmerschalter schließt das Sicherheitsventil. Die weitere Wasserzufuhr ist gesperrt; im Laugenbehälter befindliches Wasser wird abgepumpt.
2) Die Elektronik und das Gehäuse
- Die Bodenwanne
Auslaufendes Wasser durch Undichtigkeiten des Waschautomaten wird in der Bodenwanne aufgefangen. Durch einen Schwimmerschalter werden die Wasserzulaufventile abgeschaltet. Die weitere Wasserzufuhr ist gesperrt; im Laugenbehälter befindliches Wasser wird abgepumpt.
- Der Überlaufschutz
Hierdurch wird ein Überlaufen des Waschautomaten durch unkontrollierten Wasserzulauf verhindert. Steigt der Wasserstand über ein bestimmtes Niveau, wird die Laugenpumpe eingeschaltet und das Wasser kontrolliert abgepumpt.
3) Der Ablaufschlauch
Der Ablaufschlauch ist durch ein Belüftungssystem gesichert. Hierdurch wird ein Leersaugen des Waschautomaten verhindert.
Wasserzulauf
⚠ Das Sicherheitsventil enthält elektrische Bauteile. Deshalb darf es nicht in einem Spritzwasserbereich, z.B. Badewannen oder Duschen, montiert werden.

Sicherheitsventil nicht in Flüssigkeit tauchen!

Die Schutzhülle darf nicht beschädigt oder geknickt werden.
Der Waschautomat darf ohne Rückflussverhinderer an eine Trinkwasserleitung angeschlossen werden, da er nach den gültigen DIN-Normen gebaut ist.
Der Fließdruck muss mindestens 100 kPa betragen und darf 1.000 kPa Überdruck nicht übersteigen. Ist er höher als 1.000 kPa Überdruck, muss ein Druckreduzierventil eingebaut werden.
Zum Anschluss ist ein Wasserhahn mit ^3/_4 "-Verschraubung erforderlich. Fehlt ein solcher, so darf der Waschautomat nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden.
⚠️ Die Schraubverbindung steht unter Wasserleitungsdruck. Kontrollieren Sie deshalb durch langsames Öffnen des Wasserhahns, ob der Anschluss dicht ist. Korrigieren Sie gegebenenfalls den Sitz der Dichtung und die Verschraubung.
Der Waschautomat ist nicht für einen Warmwasseranschluss geeignet.
Wartung
Verwenden Sie im Falle eines Austausches nur das Miele Waterproof-System.
Das Schmutz sieb in der Überwurf-mutter des Sicherheitsventils darf zum Schutz des Wassereinlaufventils nicht entfernt werden.
Zubehör-Schlauchverlängerung
Als Zubehör ist ein Metallgewebeschlauch von 1,5 m Länge beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.
Dieser Schlauch besitzt einen Platzdruck von über 14.000 kPa und kann als flexible Verlängerung der Wasserleitung benutzt werden.
Wasserablauf
Die Lauge wird durch eine Ablaufpumpe mit 1 m Förderhöhe abgepumpt. Um den Wasserablauf nicht zu behindern, muss der Schlauch knickfrei verlegt werden. Der Krümmer am Schlauchen-de ist drehbar und ggf. abziehbar.
Falls notwendig, kann der Schlauch bis zu 5 m verlängert werden. Zubehör ist beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst erhältlich.
Für Ablaufhöhen über 1 m (bis 1,8 m maximale Förderhöhe) ist beim Miele Fachhandel oder Miele Kundendienst eine Austauschlaugenpumpe erhältlich.
Möglichkeiten des Wasserablaufs:
- Einhängen in ein Wasch- oder Ausgussbecken:
Beachten Sie:
- Sichern Sie den Schlauch gegen Abrutschen!
- Wird das Wasser in ein Waschbecken abgepumpt, muss es schnell genug abfließen. Sonst besteht die Gefahr, dass Wasser überfließt oder ein Teil des abgepumpten Wassers in den Waschautomaten zurückgesaugt wird.
- Anschließen an ein Kunststoff-Abflussrohr mit Gummimuffe (Siphon nicht unbedingt erforderlich).
- Auslauf in einen Bodenablauf (Gully).
- Anschließen an ein Waschbecken mit Kunststoffnippel.
Beachten Sie:

① Adapter
② Waschbecken-Überwurfmutter
③ Schlauchschelle
④ Schlauchende
■ Installieren Sie den Adapter ① mit der Waschbecken-Überwurfmutter ② am Waschbeckensiphon.
■ Stecken Sie das Schlauchende ④ auf den Adapter ①.
■ Ziehen Sie die Schlauchschelle ③ direkt hinter der Waschbecken-Überwurfmutter mit einem Schraubendreher fest.
Elektroanschluss
Der Waschautomat ist mit einem Anschlusskabel und Netzstecker anschlussfertig ausgerüstet.
Die Zugänglichkeit des Netzsteckers muss immer gewährleistet sein, um den Waschautomaten von der Netzversorgung zu trennen.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
In keinem Fall sollte der Waschautomat an Verlängerungskabeln, wie z.B. Mehrfach-Tischsteckdosen o. ä., ange- schlossen werden, um eine potentielle Gefahrenquelle (Brandgefahr) auszu- schließen.
Über die Nennaufnahme und die entsprechende Absicherung gibt das Typenschild Auskunft. Vergleichen Sie die Angaben auf dem Typenschild mit den Daten des Elektronetzes.
Verbrauchsdaten
| Beladung Verbrauchsdaten | ||||||
| Baumwolle | 90°C | 7,0 kg | 2,20 | 52 | 2 Std. 29 Min. | 50% |
| 60°C | 7,0 kg | 1,33 | 52 | 1 Std. 59 Min. | 50% | |
| 60°C | 3,5 kg | 1,00 | 45 | 1 Std. 59 Min. | 50% | |
| <60^ * | 7,0 kg | 0,95 | 52 | 2 Std. 59 Min. | 50% | |
| <60^ * | 3,5 kg | 0,82 | 45 | 2 Std. 59 Min. | 50% | |
| 40°C | 7,0 kg | 0,84 | 67 | 2 Std. 29 Min. | 50% | |
| 40°C | 3,5 kg | 0,73 | 45 | 2 Std. 29 Min. | 50% | |
| <40^ 7,0 kg | ||||||
| <40^ * | 3,5 kg | 0,58 | 45 | 2 Std. 59 Min. | 50% | |
| Pflegeleicht | 40°C | 3,5 kg | 0,56 | 50 | 1 Std. 52 Min. | 30% |
| Automatic plus | 40°C | 5,0 kg | 0,52 | 62 | 1 Std. 29 Min. | - |
| Dunkles/Jeans | 40°C | 3,0 kg | 0,60 | 52 | 1 Std. 12 Min. | - |
| Express | 40°C | 3,0 kg | 0,30 | 34 | 34 Min. | - |
| Oberhemden | 60°C | 2,0 kg | 0,95 | 59 | 1 Std. 11 Min. | - |
| Wolle 📊 | 30°C | 2,0 kg | 0,23 | 39 | 39 Min. | - |
| Feinwäsche | 30°C | 2,0 kg | 0,35 | 69 | 59 Min. | - |
Hinweis für die Vergleichsprüfungen:
* Prüfprogramm nach EN 60456 und Energieetikettierung gemäß Verordnung 1061/2010
Die Verbrauchsdaten können je nach Wasserdruck, Wasserhärte, Wasserein-lauftemperatur, Raumtemperatur, Wäscheart, Wäschemenge, Schwankungen in der Netzspannung und gewählten Extras von den angegebenen Werten ab-weichen.
| Höhe 850 mm | |
| Breite 595 mm | |
| Tiefe 580 mm | |
| Tiefe bei geöffneter Tür | 975 mm |
| Höhe für Unterbau 820 mm | |
| Breite für Unterbau 600 mm | |
| Tiefe für Unterbau 600 mm | |
| Gewicht 98 kg | |
| Fassungsvermögen 7 kg Trockenwäsche | |
| Anschlussspannung siehe Typenschild | |
| Anschlusswert siehe Typenschild | |
| Absicherung siehe Typenschild | |
| Verbrauchsdaten siehe Kapitel Verbrauchsdaten | |
| Wasserfließdruck minimal | 100 kPa (1 bar) |
| Wasserfließdruck maximal | 1.000 kPa (10 bar) |
| Länge des Zulaufschlauches 1,60 m | |
| Länge des Ablaufschlauches | 1,50 m |
| Länge des Anschlusskabels | 1,60 m |
| Abpumphöhe maximal | 1,00 m |
| Abpumlänge maximal 5,00 m | |
| Erteilte Prüfzeichen | siehe Typenschild |
| Leistungsaufnahme im Aus-Zustand | 0,3 W |
| Leistungsaufnahme im unausgeschalteten Zustand | 2,0 W |
Mit den Programmierfunktionen können Sie die Elektronik des Waschautomaten wechselnden Anforderungen anpassen.
Die Programmierfunktionen können Sie jederzeit ändern.
System Wasser plus
Mit der Programmierfunktion Wasser Plus können Sie eine von drei Optionen für die Taste Wasser plus festlegen.
Einstellung 1:
(Auslieferungszustand)
Der Wasserstand (mehr Wasser) wird im Waschen und Spülen erhöht.
Einstellung 2:
Es wird ein zusätzlicher Spülgang durchgeführt.
Einstellung 3:
Eine Wasserstandserhöhung im Waschen und im Spülen und ein zusätzlicher Spülgang wird durchgeführt.
Das Programmieren und Speichern erfolgt in den Schritten ① bis ⑦:
Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Taste Start und des Programmwählers aktiviert. Die Taste Start und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.
Voraussetzung:
- Der Waschautomat ist ausgeschaltet.
- Der Waschautomat ist geschlossen.
- Der Programmwähler steht auf der Position Ende.
① Drücken Sie die Taste Start und halten Sie diese während der Schritte ② bis ③ gedrückt.
② Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
3 Warten Sie, bis die Kontrollleuchte der Taste Start wieder statisch leuchtet ...
- . . und lassen Sie die Taste Start danach los.
⑤ Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Baumwolle 60°C:
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen blinkt 2 x kurz nach jeweils zwei Sekunden, da die Einstellung 1 werkseitig eingestellt ist.
6 Durch jedes Drücken auf die Taste Start wählen Sie jeweils eine andere Einstellung.
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen:
- blinkt 2x = Einstellung 1
- blinkt 3x = Einstellung 2
- blinkt 4x = Einstellung 3
⑦ Mit der Taste ① den Waschautomaten ausschalten.
Die Taste Wasser plus ist jetzt mit der gewählten Einstellung belegt. Diese bleibt so lange gespeichert, bis eine andere Einstellung programmiert wird.
Schongang
Bei aktiviertem Schongang wird die Trommelbewegung reduziert. So können leicht verschmutzte Textilien schonender gewaschen werden.
Der Schongang kann für die Programme Baumwolle und Pflegeleicht aktiviert werden.
Der Schongang ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Das Programmieren und Speichern erfolgt in den Schritten ① bis ⑦:
Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Taste Start und des Programmwählers aktiviert. Die Taste Start und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.
Voraussetzung:
– Der Waschautomat ist ausgeschaltet.
– Der Waschautomat ist geschlossen.
- Der Programmwähler steht auf der Position Ende.
① Drücken Sie die Taste Start und halten Sie diese während der Schritte ② bis ③ gedrückt.
② Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
3 Warten Sie, bis die Kontrollleuchte der Taste Start wieder statisch leuchtet ...
4. . . und lassen Sie die Taste Start danach los.
5 Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Baumwolle 60°C:
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen:
blinkt nicht = der Schongang ist ausgeschaltet.
blinkt = der Schongang ist eingeschaltet.
6 Durch Drücken auf die Taste Start, schalten Sie den Schongang ein oder wieder aus.
⑦ Mit der Taste ① den Waschautomaten ausschalten.
Die gewählte Einstellung der Programmierfunktion ist jetzt abgespeichert und bleibt so lange erhalten, bis sie wieder geändert wird.
Laugenabkühlung
Am Ende der Hauptwäsche läuft zusätzliches Wasser in die Trommel, um die Lauge abzukühlen.
Die Laugenabkühlung erfolgt bei Anwahl des Programms Baumwolle 90°C.
Die Laugenabkühlung sollte aktiviert werden:
- beim Einhängen des Ablaufschlauches in ein Wasch- oder Ausgussbecken, um der Verbrühungsgefahr vorzubeugen.
– bei Gebäuden, deren Abflussrohre nicht der DIN 1986 entsprechen.
Die Laugenabkühlung ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Das Programmieren und Speichern erfolgt in den Schritten ① bis ⑦:
Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Taste Start und des Programmwählers aktiviert. Die Taste Start und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.
Voraussetzung:
- Der Waschautomat ist ausgeschaltet.
- Der Waschautomat ist geschlossen.
- Der Programmwähler steht auf der Position Ende.
① Drücken Sie die Taste Start und halten Sie diese während der Schritte ② bis ③ gedrückt.
② Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
3 Warten Sie, bis die Kontrollleuchte der Taste Start wieder statisch leuchtet ...
- . . und lassen Sie die Taste Start danach los.
⑤ Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Baumwolle 40°C:
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen:
blinkt nicht = die Laugenabkühlung ist ausgeschaltet.
blinkt = die Laugenabkühlung ist eingeschaltet.
6 Durch Drücken auf die Taste Start, schalten Sie die Laugenabkühlung ein oder wieder aus.
⑦ Mit der Taste ① den Waschautomaten ausschalten.
Die gewählte Einstellung der Programmierfunktion ist jetzt abgespeichert und bleibt so lange erhalten, bis sie wieder geändert wird.
Memory-Funktion
Wird zu einem Programm ein Extra angewählt und/oder die Schleuder-drehzahl geändert, speichert der Waschautomat diese Einstellungen bei Programmstart ab.
Bei erneuter Anwahl des Waschprogramms zeigt der Waschautomat dieses abgespeicherte Extra und/oder Schleuderdrehzahl an.
Die Memory-Funktion ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet.
Das Programmieren und Speichern erfolgt in den Schritten ① bis ⑦:
Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Taste Start und des Programmwählers aktiviert. Die Taste Start und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.
Voraussetzung:
– Der Waschautomat ist ausgeschaltet.
– Der Waschautomat ist geschlossen.
- Der Programmwähler steht auf der Position Ende.
① Drücken Sie die Taste Start und halten Sie diese während der Schritte ② bis ③ gedrückt.
② Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
3 Warten Sie, bis die Kontrollleuchte der Taste Start wieder statisch leuchtet ...
4. . . und lassen Sie die Taste Start danach los.
5 Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Baumwolle 40^ :
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen:
blinkt nicht = die Memory-Funktion ist ausgeschaltet.
blinkt = die Memory-Funktion ist eingeschaltet.
6 Durch Drücken auf die Taste Start, schalten Sie die Memory-Funktion ein oder wieder aus.
⑦ Mit der Taste ① den Waschautomaten ausschalten.
Die gewählte Einstellung der Programmierfunktion ist jetzt abgespeichert und bleibt so lange erhalten, bis sie wieder geändert wird.
Einweichzeit
Sie können die Taste Einweichen mit einer Einweichzeit - wählbar zwischen 30 Minuten und 2 Stunden (in 30 Minuten-Schritten) - belegen.
Die gewählte Einweichzeit wird bei Anwahl des Extras Einweichen dem gewählten Waschprogramm vorangestellt.
Die Taste Einweichen ist im Auslieferungszustand mit einer Einweichzeit von 2 Stunden belegt.
Das Programmieren und Speichern erfolgt in den Schritten ① bis ⑦:
Die Programmierfunktionen werden mit Hilfe der Taste Start und des Programmwählers aktiviert. Die Taste Start und der Programmwähler besitzen hier eine Zweitfunktion, die nicht auf der Blende erkennbar ist.
Voraussetzung:
– Der Waschautomat ist ausgeschaltet.
- Der Waschautomat ist geschlossen.
- Der Programmwähler steht auf der Position Ende.
① Drücken Sie die Taste Start und halten Sie diese während der Schritte ② bis ③ gedrückt.
② Schalten Sie den Waschautomaten mit der Taste ① ein.
3 Warten Sie, bis die Kontrollleuchte der Taste Start wieder statisch leuchtet ...
4. . . und lassen Sie die Taste Start danach los.
⑤ Drehen Sie den Programmwähler auf die Position Baumwolle 30°C:
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen blinkt 1 x kurz nach jeweils zwei Sekunden, da werkseitig eine Einweichzeit von 2 Stunden eingestellt ist.
6 Durch jedes Drücken auf die Taste Start wählen Sie jeweils eine andere Einstellung.
Die Kontrollleuchte Einw./Vorwaschen:
- blinkt 1x = 2 h Einweichzeit
- blinkt 2x = 1 h 30 min Einweichzeit
- blinkt 3x = 1 h Einweichzeit
- blinkt 4x = 30 min Einweichzeit
⑦ Mit der Taste ① den Waschautomaten ausschalten.
Die Taste Einweichen ist jetzt mit der gewählten Einweichzeit belegt. Diese bleibt so lange gespeichert, bis eine andere Einweichzeit programmiert wird.
Miele steht für perfekte Wäschepflege. Die Miele Waschautomaten verfügen über eine Vielzahl von Spezialprogrammen, deren Ablauf optimal auf die jeweiligen Textilien eingestellt ist. Mit der Entwicklung eigener Spezialwaschmittel (CareCollection) und Pflegeprodukte bietet Ihnen Miele ein einzigartiges System zur schonenden Reinigung und Pflege Ihrer Textilien.
Nachfolgend stellen wir Ihnen die Miele CareCollection und die Miele Pflegeprodukte vor. Diese und viele weitere interessante Produkte können Sie im Internet bestellen.

Alle Produkte erhalten Sie auch beim Miele Kundendienst.
CareCollection
Miele Spezialwaschmittel
"Outdoor"
Das Miele Spezialwaschmittel "Outdoor" bietet eine besonders schonende, effektive Reinigungs- und Pflegemöglichkeit für Ihre wasserabweisende Outdoor-Bekleidung.
"Sport"
Das Miele Spezialwaschmittel "Sport" reinigt Sporttextilien und Mikrofasergewebe besonders schonend. Ihre Wäsche ist schnell wieder frisch und unangenehme Gerüche haben keine Chance.
"Daunen"
Auf der Basis milder Tenside und natürlicher Hilfsstoffe sorgt das Spezial-waschmittel für lockere Daunen und erhält somit die natürliche Elastizität der Daune.
Miele Imprägniermittel
Das Miele Imprägniermittel umschließt die Fasern des Stoffes und macht sie so wasser-, wind- und schmutzabweisend, ohne die Oberfläche der Textilien zu verkleben. Dadurch behält der Stoff seine Atmungsaktivität und Elastizität zuverlässig.
Vollwaschmittel "UltraWhite"
Das Miele Vollwaschmittel in Pulverform eignet sich besonders zum Einsatz für weiße und helle Wäsche sowie stark verschmutzte Buntwäsche.
Das Miele Colorwaschmittel "UltraColor" eignet sich besonders zur Reinigung von bunter und schwarzer Wäsche. Durch seine besondere Zusammensetzung sorgt es bereits bei niedrigen Temperaturen für eine effektive Fleckenentfernung und schützt Ihre Lieblingsfarben vor dem Ausbleichen und Verfärben.
Feinwaschmittel "Für Feines"
Für eine besonders schonende Reinigung und Pflege Ihrer empfindlichen Textilien, wie Wolle oder Seide, eignet sich das Miele Feinwaschmittel "Für Feines". Durch seine besondere Formel reinigt es bereits ab einer Temperatur von 20°C ausgezeichnet und schützt die Farben Ihrer Feinwäsche.
Weichspüler
Einen besonders frischen und natürlichen Duft verleiht Ihrer Wäsche der Miele Weichspüler. Er verhindert die elektrostatische Aufladung beim elektrischen Trocknen und macht die Wäsche weich und kuschelig.
Deutschland:
Herstelleradresse
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 89-0
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 800
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu

www.miele-shop.com

Werkkundendienst
Deutschland
0800 2244666*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa+So 9 - 18 Uhr
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Mo-Fr 7 - 18 Uhr
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Luxemburg
00352 49711-30
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Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr

Produktinformationen
Deutschland
0180 5252100*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa 9 - 13 Uhr
*0,14 € pro Minute
aus dem Festnetz,
Mobilfunkgebühren
max. 0,42 € pro Minute
Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7 - 18 Uhr
Sa 10 - 15 Uhr
**Festnetz zum
Ortstarif
Mobilfunkgebühren
abweichend
Luxemburg
00352 49711-45
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13 - 17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr


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