SIEMENS WD52030 - Waschmaschine

WD52030 - Waschmaschine SIEMENS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SIEMENS WD52030 - page 1
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ProdukttypWaschtrockner (Kombigerät)
MarkeSiemens
ModellWD52030
Abmessungen (H x B x T)ca. 85 x 60 x 61 cm
Gewichtca. 82 kg
Anschlusswert230 V, 16 A
EnergieeffizienzklasseA (geschätzt)
Fassungsvermögen Waschen5 kg
Fassungsvermögen Trocknen2,5 kg
Schleuderdrehzahl max.1400 U/min (abstufbar)
WasseranschlussKaltwasser
ProgrammeKoch-/Buntwäsche, Pflegeleicht, Wolle, Trocknen, Sonderprogramme (Einweichen, Stärken, Extra-Spülen)
ZusatzfunktionenStartzeitvorwahl (6 Std.), Knitterschutz, Spülstop, Kurzprogramm, Eco, Wasser plus
SicherheitAqua-Stop (optional), Türverriegelung, Unwuchtkontrolle
WartungReinigung der Laugenpumpe, Siebe im Wasseranschluss, Entkalkung nach Bedarf
ErsatzteileÜber den Kundendienst erhältlich
LieferumfangWaschtrockner, Bedienungsanleitung

Häufig gestellte Fragen - WD52030 SIEMENS

Warum startet das Waschprogramm nicht und die LED 'Fenster öffnen' blinkt?
Das Einfüllfenster ist nicht richtig geschlossen. Schließen Sie das Fenster, bis es hörbar einrastet.
Wie reinige ich die Laugenpumpe?
Ziehen Sie den Netzstecker. Entfernen Sie die Sockelblende, nehmen Sie den Entleerungsschlauch heraus und lassen Sie das Wasser ab. Schrauben Sie den Pumpendeckel ab und entfernen Sie Fremdkörper. Reinigen Sie das Gehäuse und setzen Sie den Deckel wieder auf.
Was bedeutet die Anzeige 'Wasser in der Bodenwanne'?
Diese Anzeige erscheint nur bei Geräten mit Aqua-Stop. Das Gerät ist undicht. Schließen Sie sofort den Wasserhahn und benachrichtigen Sie den Kundendienst.
Kann ich Flüssigwaschmittel verwenden?
Ja. Setzen Sie den blauen Einsatz in Kammer II der Waschmittelschublade ein. Dosieren Sie nach Herstellerangaben. Bei Programmen mit Vorwäsche ist Flüssigwaschmittel nicht geeignet.
Wie kann ich den Programmstart verzögern?
Nach der Programmwahl drücken Sie die Taste für Startzeit-Verschiebung (9). Der Start wird um 6 Stunden verschoben. Vorzeitig starten durch Drücken der Start-/Schnelligangtaste.
Warum bleibt die Wäsche nach Programmende nass?
Mögliche Ursachen: Spülstop war aktiviert (Taste gedrückt) oder die Schleuderdrehzahl wurde reduziert. Prüfen Sie die Einstellungen. Bei Spülstop drücken Sie erneut die Spülstoptaste, um zu schleudern.
Wie dosiere ich Waschmittel richtig?
Die Dosierung richtet sich nach Wasserhärte, Verschmutzungsgrad und Wäschemenge. Stellen Sie die Wasserhärtemerkscheibe ein. Bei normaler Verschmutzung ohne Vorwäsche dosieren Sie 20% weniger als bei Vor- und Hauptwäsche.
Was tun bei Schaumaustritt aus der Waschmittelschublade?
Es wurde zu viel Waschmittel verwendet. Geben Sie als Schaumbremse einen Esslöffel Weichspüler mit 1/2 Liter Wasser vermischt in die Schublade. Reduzieren Sie künftig die Waschmittelmenge.
Kann ich Wäsche direkt nach dem Waschen trocknen?
Ja, für bis zu 2,5 kg. Stellen Sie das gewünschte Waschprogramm ein und wählen Sie zusätzlich eine Trocknungszeit am Trocknungszeitwähler. Der Trockenvorgang schließt sich automatisch an.
Wie behebe ich eine verstopfte Laugenpumpe?
Ziehen Sie den Netzstecker. Lassen Sie das Wasser über den Entleerungsschlauch ab. Schrauben Sie den Pumpendeckel ab und entfernen Sie Knöpfe, Klammern oder Flusen. Schrauben Sie den Deckel wieder fest.

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BEDIENUNGSANLEITUNG WD52030 SIEMENS

Bedienblende (Abb. ②)

1 Programmwähler mit Ein-/ Ausschalter
2 Trocknungszeitwähler
3 Schleuderwahltaste
4 Spülstoptaste
5 Kurzprogrammtaste
6 Eco-Taste
7 Taste „Wasser plus“
8 Taste für Vorwäsche bei stark verschmutzter Wäsche
9 Taste für Startzeit-Verschiebung
10 Start-/Schnelligangtaste
11 Ablaufanzeige Waschen
12 Ablaufanzeige Trocknen
13 LED Knitterschutz (LED = Licht-Emittierende-Diode)
14 LED „Fenster öffnen“
15 LED „Trocknungszeit gewählt“
16 LED „Betriebsanzeige“ (leuchtet, solange das Gerät eingeschaltet ist)

Geräteansicht (Abb. ①)

17 Schublade für Wasch- und Weichspülmittel
18 Bedienblende
19 Einfüllfenster
20 Öffnungsgriff
21. Sockelblende (läßt sich zum Reinigen der Laugenpumpe öffnen)
22 Höhenverstellbare Füße

Schublade für Waschmittel und Zusätze (Abb. ③)

23 Wasserhärtemerkscheibe
24 Waschmittel-Kammer II für Hauptwäsche
25 Einsatz für Flüssigwaschmittel
26 Weichspülmittel-Kammer
27 Waschmittel-Kammer I für Vorwäsche

23 24 25 26 27

SIEMENS SIWAMAT PLUS 17 18 19 20 21 22 ①

10 11 12 13 14 15 16 SIWAMAT PLUS 6 h Zeit- vorwahl Vor- wäsche Wasser plus eco kurz leicht Spül- stop 1400 900 ↓800 ② 9 8 7 6 5 4 3 2 1

D

Inhaltsverzeichnis

Gerät kennenlernen 4

Ihr neuer Waschtrockenautomat 5

Sicherheitshinweise 6

Vor der ersten Inbetriebnahme 6

Waschmittel / Menge / Dosierung 7

Waschen: Wäsche vorbereiten und einfüllen 9

Waschen: Programm wählen / Gerät einschalten 10

Anzeigescheibe des Programmwählers .... 11

Tastenfunktionen 12

Waschen: Programmende / Gerät ausschalten 14

Trocknen: Wäsche vorbereiten und einfüllen 15

Trocknen: Gerät einschalten und Programm einstellen 15

Trocknen: Programmablauf / Programmende / Gerät ausschalten 16

Waschen und Trocknen in einem Durchlauf . 17

Sonderprogramme 18

Fleckenentfernung 19

Wartung / Pflege/ Reinigung 20

Reinigen der Laugenpumpe 21

Kleine Störungen selbst beheben 22

Kundendienst 24

NL

Inhoud

Ihr neuer Waschtrockenautomat

Beim Betrieb Ihres neuen Waschtrockenautomaten ergeben sich beim Waschen, Spülen, Schleudern und Trocknen wesentliche Unterschiede gegenüber bisherigen Modellen

Die Wasch- und Spültechnik

  • Die außen an der Waschtrommel liegen-den Schaufeln transportieren das Wasser nach oben. Durch viele Sprühöffnungen wird die Wäsche ständig von oben geduscht. Dieses Oberwasser-System wäscht und spült Ihre Wäsche mit wenig Wasser besonders schonend.
  • Die Mengenautomatik paßt den Wasserverbrauch an Wäschemenge und Textilart an.
  • Der Öko-Kugelverschluß des Laugenbehälters ermöglicht eine 100 %ige Nutzung des dosierten Waschmittels.
  • Das Waschsystem ist so wirksam, daß normale Haushaltswäsche stets ohne Vorwäsche gewaschen werden kann.
  • Vor jedem Spülgang wird die Wäsche sanft angeschleudert. Durch dieses Spülschleudern erhalten. Sie bei sparsamstem Spülwasserverbrauch gründlich gespülte Wäsche.
  • Die Schaumerkennung beim Spülschleudern unterstützt die optimale Spülwassernutzung.
  • Wolle wird in einem vom internationalen Wollsekretariat anerkannten Wollwaschprogramm mit einer besonderen Wolledrehzahl und einem speziellen Reversierrhythmus sanfter als von Hand gewaschen.

Die Schleudertechnik

  • Durch den sanften Trommelanlauf wird die Wäsche besonders schonend und leise geschleudert.
  • Die Unwuchtkennung kontrolliert und korrigiert die Wäscheverteilung in der Wäschetrommel und sorgt so für Standsicherheit.
  • Bei größeren bleibenden Unwuchten wird nach mehreren Schleuderanläufen die Schleuderdrehzahl begrenzt oder das Schleudern abgebrochen, um Ihr Gerät vor Beschädigung zu schützen.

Die Trocknungstechnik

  • Mit 3 textilgerechten Trocknungsprogrammen wird jede Wäscheart optimal und schonend getrocknet.
  • Ein leistungsstarkes Gebläse sorgt beim Trocknen dafür, daß die warme Luft gleichmäßig im Gerät zirkuliert und Ihre Wäsche schnell getrocknet wird.
  • Die entzogene Feuchtigkeit wird mit dem Kühlwasser abgepumpt: es dringt keine feuchtwarme Luft nach außen.

Gerätetypen mit Aqua-Stop sind mit einer Aqua-Stop-Sicherheitseinrichtung ausgestattet, die automatisch den Wasserzulauf bei Undichtigkeiten im System sperrt.

Sparhinweise / Umweltschutz

Aufgrund der besonderen Wasch- und Spültechnik wird die Wäsche mit niedrigsten Verbrauchswerten gewaschen.

Am sparsamsten und umweltfreundlich waschen Sie jedoch, wenn Sie

  • die maximale Wäschemenge einfüllen
  • das Waschmittel entsprechend Wasserhärte, Verschmutzungsgrad und Wäschemenge dosieren.

Unser Beitrag zum Umweltschutz: Wir verwenden Recycling-Papier

Sicherheitshinweise

  1. Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, lesen Sie die beiliegenden Druckschriften sorgfältig durch. Sie enthalten wichtige Informationen zum Anschluß, zum Gebrauch und zur Sicherheit des Gerätes. Der Hersteller haftet nicht, wenn die Hinweise in den Druckschriften nicht beachtet werden. Beiliegende Druckschriften, ggf. für Nachbesitzer, sorgfältig aufbewahren.

  2. Verpackungsmaterial ordnungsgemäß entsorgen. Verpackungsmaterial ist kein Spielzeug für Kinder.

  3. Ein beschädigtes Gerät (z.B. Transportschaden) nicht anschließen. Im Zweifelsfall Kundendienst oder Händler befragen.

  4. Gerät nur im Haushalt und für den angegebenen Zweck benutzen.

  5. Kinder nicht mit dem Gerät spielen lassen. Haustiere vom Gerät fernhalten.

  6. Nicht auf das Gerät steigen. Das Gerät nicht als Trittbrett oder als begehbaren Untersatz benutzen. Lehnen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür.

  7. Nicht mit feuchten Händen das Gerät bedienen.

  8. Beim Waschen mit hohen Temperaturen nicht das Einfüllfenster berühren. Vorsicht beim Abpumpen der heißen Waschlage.

  9. Nicht in die drehende Trommel greifen.

  10. Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Netzstecker ziehen, Anschlußkabel durchtrennen. Türschloß bzw. Schloß des Einfüllfensters zerstören. Gerät ordnungsgemäß entsorgen.

Vor der ersten Inbetriebnahme

Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, prüfen Sie, ob die Transportsicherung entfernt und ob die Installation des Gerätes entsprechend der Aufstellanweisung richtig durchgeführt ist.

Wasserhärtemerkscheibe einstellen:

Auf dem roten Einsatz in der Waschmittelschublade (17) befindet sich eine Scheibe (23) als Merkhilfe für die in Ihrem Bereich vorhandene Wasserhärte. Die Wasserhärte ist ausschlaggebend für die optimale Dosierung des Waschmittels. Mit Hilfe einer Münze stellen Sie den Härtebereich an der Pfeilmarkierung ein. Auskunft über die Wasserhärte erteilt das zuständige Wasserwerk, siehe auch Tabelle „Wasserhärteangaben“

Wasserhärteangaben

Härte-bereichEigenschaftGrad deutscher Härte °dH
1weich0 - 7
2mittel8 - 14
3hart15 - 21
4sehr hartüber 21

Die Verwendung von Regenwasser in der Waschmaschine kann aus hygienischen Gründen nicht empfohlen werden.

Außerdem kann durch Umwelteinflüsse verschmutztes Regenwasser (z.B. „Saurer Regen“) Bauteile angreifen. Regenwasser kann auch das Spülergebnis ungünstig beeinflussen.

Erster Waschgang

Den ersten Waschgang ohne Wäsche durchführen.

Wasserhahn öffnen.

In Kammer II einen halben Meßbecher Voll-waschmittel (kein Fein- oder Wollwaschmittel) füllen.

Programmwähler (1) auf A 95 stellen.

Start-/Schnelligangtaste (10) drücken.

Waschmittel / Menge / Dosierung

Sie können alle handelsüblichen Waschmittel für Trommelwaschmaschinen, Spezialwaschmittel und Waschmittel-Baukastensysteme verwenden.

Geben Sie keine Lösungsmittel in das Gerät.

Verwahren Sie Waschmittel und Wäsche-pflegezusätze immer so, daß sie für Kinder unzugänglich sind.

Vor dem Einfüllen des Waschmittels eventuell vorhandene Fremdkörper aus der Waschmittelschublade entfernen.

Empfehlungen zur Dosierung stehen auf je- der Verpackung und sollten von Ihnen genau beachtet werden.

Waschmittelmenge

Die Waschmittelmenge richtet sich nach:

- dem Wasserhärtebereich, den Sie bereits auf der Merkscheibe in der Waschmittel-schublade eingestellt haben. Bei Verwendung von separaten Enthärtungsmitteln (Dosierung nach Wasserhärte) das Waschmittel für Härtebereich 1 dosieren. Je nach Wasserhärtebereich und verwendetem Waschmittel kann dadurch das Waschmittel reduziert werden.

- dem Verschmutzungsgrad

Normal verschmutzte Wäsche ohne Vorwäsche waschen. Falls dafür keine Angaben auf der Verpackung stehen, die gesamte Waschmittelmenge für Vor- und Hauptwäsche um ca. 20% reduzieren. Bei nur leicht verschmutzter Wäsche das Waschmittel um weitere 10% verringern.

- der Wäschemenge

Möglichst die maximale Wäschemenge in das Gerät geben (siehe auch Programmtabelle). Bei kleinen Mengen von Koch- und Buntwäsche und im Pflegeleichtprogramm auch das Waschmittel reduzieren.

Bei Verwendung von Vollwaschmitteln wie folgt dosieren:

Beladung: 4 - 5 kg = 100%

$$ 3 - 4 \mathrm{kg} = 80 \% $$

$$ 2 - 3 \mathrm{kg} = 70 \% $$

$$ 1 - 2 \mathrm{kg} = 60 \% $$

der Packungsangaben,

Die Angaben bei Feinwaschmitteln beziehen sich häufig schon auf geringe Beladungsmengen. Dosierempfehlungen besonders beachten!

Bei richtiger Dosierung bewirken moderne Waschmittel keine oder nur geringe Schaumbildung.

Wenn zuviel Waschmittel verwendet wird, kommt es zu einer verstärkten Schaumbildung, die das Waschergebnis verschlechtert.

Achten Sie deshalb darauf, daß beim Waschen nie das gesamte Einfüllfenster mit Schaum bedeckt ist.

Dosierung pulverförmiger Waschmittel

In der Waschmittelschublade (17) muß sich der blaue Einsatz für Flüssigwaschmittel im Aufbewahrungsschlitz befinden.

Für normal und gering konzentrierte Voll-waschmittel gilt:

Bei normal verschmutzter Wäsche wählen Sie ein Programm ohne Vorwäsche aus. Waschmittel in Kammer II der Waschmittelschublade geben.

Bei Verwendung von separaten Wasserenthärtungsmitteln zuerst das Waschmittel, dann das Enthärtungsmittel in Kammer II einfüllen. Bei stark verschmutzter Wäsche ein Programm mit Vorwäsche wählen.

14 des Waschmittels in Kammer I, 34 in Kammer II der Waschmittelschublade geben.

Für hochkonzentrierte Vollwaschmittel ohne Füllstoffe beachten Sie bitte genau die Packungsangaben über Art und Menge der Dosierung. Um eventuell auftretende Einspül- schwierigkeiten zu vermeiden, benutzen Sie bitte die in den Waschmittelpackungen enthaltenen Dosierhilfen.

Waschmittel / Menge / Dosierung

Dosierung flüssiger Waschmittel

Flüssigwaschmittel können nach Angabe der Hersteller bei allen Programmen ohne Vorwäsche verwendet werden. Hierzu nehmen Sie den blauen Einsatz aus der Waschmittelschublade heraus und setzen ihn in Kammer II ein (Abb. ⑤). Die Skala auf dem blauen Einsatz erleichtert die Dosierung des Flüssigwaschmittels. Die Dosierbehälter, die einigen Flüssigwaschmitteln beigefügt werden, können ebenfalls verwendet werden. Sie werden zu der Wäsche in die Trommel gegeben.

Dosierung von Waschmittel-Bauka- stensystemen

Am Märkt gibt es die unterschiedlichsten Baukastensysteme. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vollwaschmitteln zeichnen sie sich dadurch aus, daß die verschiedenen Waschmittelinhaltsstoffe in meist 3 Komponenten getrennt vorliegen, z.B. Grundwaschmittel, Enthärter und Bleichmittel. Diese Komponenten werden nach den jeweils vorliegenden Anforderungen dosiert. Es lassen sich dadurch beträchtliche Chemieinsparungen erreichen. Bitte achten Sie deshalb besonders auf die Dosiervorschriften der einzelnen Anbieter. Bei eventuell auftretenden Einspülschwierigkeiten die Komponenten in anderer Reihenfolge in die Waschmittelschublade einfüllen.

Weichspüler

Weichspüler in Kammer ☉ der Waschmittelschublade gießen. Verwenden Sie die vom Hersteller angegebenen Mengen. Die Skala auf dem roten Weichspülmitteleinsatz erleichtert die Dosierung des Weichspülmittels. Höchstens bis zur Markierung „max“ einfüllen, da sonst der Weichspüler von selbst sofort ausläuft. Dickflüssige Weichspüler vor dem Einfüllen mit etwas Wasser klümpchenfrei verrühren, damit der Überlauf nicht verstopft.

Formspüler und Wäschesteife

Formspüler und Wäschesteife können wie Weichspüler in Kammer eingefüllt werden. Sie werden dann beim letzten Spülgang automatisch eingespült. Bei der Verwendung von Wäschesteife muß mit Vergrauung oder leichten Anfärbungen gerechnet werden, da Wäschesteife Schmutz- und Farbanteile an die Textilien binden kann und sich nicht mehr auswaschen läßt.

Mit Formspülern wird je nach Dosierung ein starker, mittlerer oder schwacher Effekt erzielt, ohne die eventuellen Nachteile der Wäschesteife befürchten zu müssen, da sich Formspüler wieder auswaschen lassen.

Feinappreturen und Naturstärke

Naturstärke aus Reis, Mais oder Kartoffeln sind nur für Baumwolle verwendbar und lassen sich im Gegensatz zu Feinappreturen nicht auswaschen.

Wenn Sie Ihre Wäsche mit diesen Mitteln behandeln wollen, können Sie dafür das Programm Stärken anwenden (siehe Seite 18).

Waschen: Wäsche vorbereiten und einfüllen

Wäsche sortieren

Bitte waschen Sie ausschließlich maschinenwaschbare Textilien in Waschlauge (nicht in chemischen Reinigungsmitteln). Wäsche nach Art, Verschmutzung und Waschtemperatur sortieren. Pflegekennzeichen der Textilhersteller beachten.

Weiße und farbige Wäsche getrennt waschen.

Besonders empfindliche Wäsche, z. B. Feinstrumpfhosen oder Gardinen nur in einem Netz oder Kissenbezug waschen.

Strickwaren aus Wolle oder mit Wollanteil müssen mit dem Zusatz „filzt nicht“, „nicht filzend“ oder „waschmaschinenfest“ gekennzeichnet sein.

Bei Strickwaren und gewirkten Textilien (Trikotwäsche) Innenseite nach außen wenden

Pflegesymbole
Maschinenwaschbare Textilien
Kochwäsche SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 1
Buntwäsche SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 2 SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 3 SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 4
Pflegeleichte Wäsche SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 5 SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 6 SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 7
Maschinenwaschbare Wolle SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 8
Handwäsche / chemische Reinigung
Handwäsche SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 9nicht waschen SIEMENS WD52030 - Wäsche sortieren - 10Zeichen für chem. Reinigung A P Fnicht chemisch reinigen ✉
  • Fremdkörper und Metallteile, z. B. Sicherheitsnadeln, Büroklammern, aus der Wäsche entfernen.
  • Reißverschlüsse schließen, Bezüge zuknöpfen.
  • Gardinenröllchen entfernen oder in ein Netz oder einen Beutel einbinden.

Einfüllfenster öffnen

Öffnungsgriff (20) am Einfüllfenster nach vorn ziehen.

Aus Sicherheitsgründen ist das Einfüllfenster während des Programmablaufes und der Knitterschutzphase verriegelt.

Das Fenster läßt sich öffnen:

  • nach der Knitterschutzphase, wenn die LED „Fenster öffnen“ leuchtet (gegebenalis Knitterschutzphase mit der Start-/Schnellgangtaste abbrechen);

- nachdem die Maschine ausgeschaltet wurde (etwa 1 Minute danach)

Wäsche einfüllen

Vor dem Einfüllen der Wäsche darauf achten, daß sich keine Fremdkörper oder eventuell eingesperrte Tiere in der Trommel befinden.

Wäsche auseinandergefaltet und locker in die Trommel legen, große und kleine Stücke gemischt.

Angaben über die Wäschemengen für die verschiedenen Waschprogramme enthält die Programmtabelle. Bitte überschreiten Sie diese Einfüllmengen nicht.

Einfüllfenster schließen

Einfülfenster zuklappen und gegen den Rahmen drücken, bis der Verschluß hörbar einschnappt.

Keine Wäschestücke zwischen Einfüllfenster und Gummidichtung einklemmen.

Achtung:

Bei nicht richtig verschlossenem Einfüllfenster verhindert ein Sicherheitsschalter die Inbetriebnahme des Gerätes.

Waschmittel zugeben

Bitte beachten Sie die Hinweise auf den Seiten 7 und 8.

Waschen: Programm wählen / Gerät einschalten

Bitte wählen Sie das Waschprogramm nach beiliegender Programmtabelle bzw. nach der Kurzanleitung auf der Waschmittelschublade.

Programm wählen / Gerät einschalten

Programmwähler (1) auf das gewünschte Waschprogramm stellen, z. B. B 60. Dabei wird das Gerät eingeschaltet. (Anzeige-scheibe des Programmwählers siehe Abb. ④).

Die Grundwaschprogramme sind optimal für normal verschmutzte Haushaltswäsche ausgelegt. Durch Wahl einer oder mehrerer Zusatzfunktionen kann das gewählte Waschprogramm noch gezielter an die Besonderheiten ihrer Wäsche und ihre individuellen Waschgewohnheiten angepaßt werden. (Genaue Beschreibung siehe Seite 12)

Programm-Start

Start-/Schnelligangtaste (10) 1 – 2 Sekunden drücken. Während des Verriegelns des Türverschlusses (ca. 10 Sekunden) blinkt die LED „Fenster öffnen“ (14). Danach beginnt der Programmablauf, und es leuchtet die LED des ersten Programmabschnittes des gewählten Programmes.

Sie können aber auch durch Drücken der Taste für Startzeit-Verschiebung (9) den Programmbeginn um 6 Stunden verschieben.

Programmablauf

Während des Waschens zeigen Ihnen die LED in der Programmstandsanzeige (11, 13, 14) den jeweiligen Programmstand an (siehe Seite 11).

Programm ändern

Waschprogramm ändern

Programmwähler auf Neuwahl X stellen. Sobald die LED „Fenster öffnen“ leuchtet oder blinkt, kann das neue Programm gewählt und gestartet werden.

Vorwäsche vorzeitig beenden

Start-/Schnelligangtaste einmal ca. 2 Sekunden drücken – Waschlauge wird abgepumpt und Vorwäsche beendet.

Hauptwäsche vorzeitig beenden

Start-/Schnellgangtaste einmal ca. 2 Sekunden drücken – Hauptwäsche wird beendet, je nach Programm Beginn einer speziellen Abkühlphase bzw. Waschlauge wird abgepumpt.

Spülen vorzeitig beenden

Start-/Schnelligangtaste mehrmals (je nach momentanem Programmstand 1 bis max. 3mal) ca. 2 Sekunden drücken, bis die Anzeige Weichspülen leuchtet – die einzelnen Abschnitte des Spülens werden übersprungen.

Welchspülen vorzeitig beenden

Start-/Schnelligangtaste einmal ca. 2 Sekunden drücken – Spülwasser wird abgepumpt, Beginn des Endschleuderns.

Endschleudern abbrechen

Start-/Schnellgangtaste einmal ca. 2 Sekunden drücken – das Endschleudern wird beendet – Programmende – je nach Programm Beginn der Knitterschutzphase.

Knittervermeidung

Für knitterempfindliche Textilien empfehlen wir:

  • eine niedrige Beladung
  • besonders für Textilien mit Synthetikanteil Waschtemperaturen nur bis 40 °C
  • Schleuderdrehzahl reduzieren bzw. Schonschleudern wählen

Anzeigescheibe des Programmwählers

SIEMENS WD52030 - Anzeigescheibe des Programmwählers - 1

radar | Programme | Angle (°) | |---|---| | Aus | 0 | | Neuwahl | 15 | | Trocknungsprogramme | 30 | | Schleuderprogramme | 4 | | Teilprogramme | 6 | | Wollprogramme | 9 | | Pflegeleichtprogramme | 12 | | Koch-/Buntwaschprogramme | 15 |

Programmablauf Waschen

VorwäscheHaupt-wäscheSpülenWeich-spülen oder SpülstopSchleudern30 min Knitterschutz *) ProgrammendeFenster öffnen

Programmablauf Trocknen

50-95 min25-50 min Trocknen5-25 min5 min Abkühlen30 min Knitterschutz *) ProgrammendeFenster öffnen

*) Der Knitterschutz kann mit der Start-/Schnelligangtaste abgebrochen werden.

Tastenfunktionen

Durch Drücken einer oder mehrerer Tasten kann das gewählte Waschprogramm noch gezielter auf die Besonderheiten Ihrer Wäsche abgestimmt werden. Beigedrückter Taste leuchtet die dazugehörige LED auf.

SIEMENS WD52030 - Tastenfunktionen - 1

Schleuderwahltaste (3)

Die Schleuderdrehzahlen sind abhängig von der Geräteausführung, zum Beispiel: 1400 – 900 – 600 oder 1200 – 800 – 600 Umdrehungen pro Minute Das Grundprogramm bietet eine auf die Text- tilart abgestimmte Schleuderdrehzahl. Durch Drücken der Schleuderwahltaste kann eine niedrigere Drehzahl eingestellt werden, z. B. bei den Koch- und Buntwaschprogrammen 900 statt 1400, bei den Pflegeleicht- und Wollprogrammen 600 statt 900 Umdrehungen pro Minute.

a) Taste nicht gedrückt:

Es wird mit der höheren Drehzahl geschleudert. Das ist besonders wichtig, wenn die Wäsche anschließend im Gerät getrocknet werden soll. Gut entwässerte Wäsche braucht zum maschinellen Trocknen deutlich weniger Energie und Zeit.

b) Taste gedrückt:

Es wird mit der niedrigeren Drehzahl geschleudert. Empfindliche, wenig strapa-zierfähige Wäsche zur Wäscheschonung mit der niedrigeren Drehzahl schieudern.

SIEMENS WD52030 - Schleuderwahltaste (3) - 1

Spülstoptaste (4)

Sie können bei allen Waschprogrammen wählen, ob die Wäsche nach dem letzten Spülgang im Spülwasser liegen bleiben oder automatisch geschleudert werden soll.

a) Taste nicht gedrückt:

Die Wäsche wird ohne Spülstop geschleudert.

Damit die Wäsche nicht knittert, sollte sie möglichst unmittelbar nach Programmende aus dem Waschtrockner genommen werden.

b) Taste gedrückt:

Die Wäsche bleibt im letzten Spülwasser liegen.

Sie können das Programm mit Schleudern oder Abpumpen ohne Schleudern beenden.

- Zum Schleudern die Spülstop-Taste erneut drücken (LED erlischt).

- Zum Abpumpen Start-/Schnelligangtaste (10) drücken.

SIEMENS WD52030 - Spülstoptaste (4) - 1

Kurzprogrammtaste (5)

Bei allen Waschprogrammen können Sie Kurzprogramme wählen.

Durch Drücken dieser Taste werden alle Programmabschnitte (Waschen, Spülen, Schleudern) verkürzt. Die Gesamtdauer reduziert sich um bis zu 55 % (siehe Programm-tabelle).

Diese Programme sind besonders geeignet für kleine Mengen gering verschmutzter oder nur verschwitzter Textilien, z. B. Gästehandtücher, Sportbekleidung usw.

Bei diesen Programmen sollte generell auf eine Vorwäsche verzichtet werden.

Tastenfunktionen

SIEMENS WD52030 - Tastenfunktionen - 1

Eco-Taste (6)

Normal verschmutzte Wäsche kann häufig mit einer verringerten Temperatur gewaschen werden, z.B. Kochwäsche mit 60 °C statt mit 95 °C. Um dennoch ein gutes Waschergebnis zu erreichen, die Eco-Taste drücken. Die Hauptwäsche wird dadurch verlängert und eine eventuell gewählte Vorwäsche läuft kalt ab. Sie können so bis zu 40% Energie sparen.

Die Eco-Taste kann auch dazu benutzt werden, um bei allen niedrigen Waschtemperaturen, z.B. Buntwäsche 60 °C oder 40 °C, das Waschergebnis noch weiter zu verbessern, da die Verlängerung der Hauptwäsche generell zu einer Waschkraftverstärkung führt.

SIEMENS WD52030 - Eco-Taste (6) - 1

SIEMENS WD52030 - Eco-Taste (6) - 2

SIEMENS WD52030 - Eco-Taste (6) - 3

eco (6) + kurz (5)

Programme für leicht verschmutzte Wäsche

Leicht verschmutzte Wäsche ohne Flecken kann zeitsparend gewaschen werden. Hierzu die Eco-Taste (6) und die Kurzprogrammtaste (5) vor Programmstart drücken.

Gegenüber der Normalwäsche wird die Programmdauer je nach Temperatur um bis zu 30 Minuten verkürzt.

SIEMENS WD52030 - Programme für leicht verschmutzte Wäsche - 1

Taste „Wasser plus“ (7)

Die Waschtechnik Ihres Waschtrockners ist auf geringsten Energie- und Wasserbedarf im Normalfall ausgelegt.

Einen höheren Wasserstand benötigt man zum Waschen sehr empfindlicher Textilien (z.B. Acryl, Gardinen, Oberbekleidung) oder beim Einweichen.

Weiterhin empfehlen wir den Gebrauch dieser Taste für Gebiete mit sehr weichem Wasser.

Durch Drücken dieser Taste werden die folgenden Funktionen ausgelöst:

ProgrammFunktionAKoch-,Bunt-wäscheBPflege-leichtCWolle
Wasserstand erhöhen beim Waschen
Wasserstand erhöhen beim Spülen
zusätzlicher Spülgang
Zwischen-schleudern nach der Vor-wäsche aus-schalten
Spül-schleudern ausschalten
Schongang

Im Wolle-Programm wird immer im höchsten Wasserstand und mit Schongang gewaschen und gespült.

Tastenfunktionen

SIEMENS WD52030 - Tastenfunktionen - 1

Taste für Vorwäsche (8)

Nur bei stark verschmutzter Wäsche sollte ein Programm mit Vorwäsche gewählt werden (z. B. starke Eiweißverfleckungen, Blut, Berufswäsche).

SIEMENS WD52030 - Taste für Vorwäsche (8) - 1

Taste für Startzeit-Verschiebung (9)

Nach der Programmwahl, kann mit Hilfe der Taste für Startzeit-Verschiebung der Programmstart um 6 Stunden verschoben werden (LED blinkt). Wollen Sie vor Ablauf der 6 Stunden das Gerät starten, einfach die Start-/Schnellgangtaste (10) drücken. Sie können damit günstige Stromtarife nutzen. Beginn und damit auch Ende eines Programms können an individuelle Lebensgewohnheiten angepaßt werden. Durch die Wahl einer geeigneten Zeit (später Nachmittag bis zum frühen Morgen) tragen Sie zur Entlastung der Elektrizitäts- und Klärwerke bei.

Waschen: Programmende / Gerät ausschalten

Alle Wasch- und Trockenprogramme (außer Programme für Wolle und Pflegeleichtprogramme mit Zusatzfunktion „Wasser plus“) enden mit dem Knitterschutz. Um zu verhindern, daß sich in der feuchten bzw. warmen Wäsche Knitter fixieren, werden die Textilien bis zur Entnahme (jedoch maximal 30 Minuten lang) regelmäßig umgeschichtet.

Knitterschutzphase beenden

Start-/Schnelligangtaste einmal ca. 2 Sekunden drücken – LED „Fenster öffnen“ blinkt, bis das Einfüllfenster entriegelt ist. Nach ca. 1 Minute leuchtet die LED „Fenster öffnen“ und die Wäsche kann entnommen werden.

Gerät ausschalten

Gedrückte Tasten durch nochmaliges Drücken zurückstellen.

Stellen Sie den Programmwähler (1) in Position O. Die Anzeigelampen erlöschen.

Wasserhahn schließen

(Dies ist bei Gerätetypen mit Aqua-Stop nicht erforderlich, da die Sicherheitseinrichtung automatisch am Programmende den Wasserzulauf direkt hinter dem Wasserhahn sperrt.) Das Einfüllfenster etwas geöffnet lassen.

Trocknen: Wäsche vorbereiten und einfüllen

Bitte trocknen Sie nur Textilien, die gewaschen, gespült und geschleudert wurden.

Auch pflegeleichte Wäsche muß vor dem Trocknen in dem entsprechenden Schleuderprogramm (siehe Programmtabeile) geschleudert werden.

Legen Sie folgende Textilien nicht in das Gerät:

  • Wolle oder Textilien mit Wollanteil. Verfilzungsgefahr!
  • Empfindliche Gewebe (Seide, synthetische Gardinen). Knitterbildung!
  • Wäsche, die Schaumgummi oder ähnliches Material enthält.
  • Wäschestücke, die mit feuergefährlichen Lösungsmitteln, z. B. Fleckentfernern, Benzin. Lackverdünnung behandelt wurden. Explosionsgefahr!
  • Wäsche, die Reste von Haarspray oder ähnlichen Mitteln enthält. Gasbildung!
  • Tropfnasse Wäsche. Energievergeudung!

Einfüllfenster öffnen

Bitte die Hinweise auf Seite 9 beachten Beim Trocknen wird das Glas des Einfüllfensters heiß.

Vorsicht beim Berühren des Einfüllfen- sters!

Wäsche einlegen

Möglichst gleichartige Textilien einlegen, gegebenenfalls den Wäscheposten nach „schranktrocken“ oder „bügeltrocken“ trennen.

Angaben über die Wäschemengen für die verschiedenen Trocknungsprogramme enthält die Programmtabelle. Bitte überschreiten Sie diese Einfüllmengen nicht.

Beim Trocknen dürfen sich keinesfalls Dosierbehälter für Waschmittel im Gerät befinden.

Einfüllfenster schließen

Bitte die Hinweise auf Seite 9 beachten

Trocknen: Gerät einschalten und Programm einstellen

Programm wählen / Gerät einschalten Beachten Sie bitte die Trocknungs-Symbole in den Textilien.

Die Symbole bedeuten:

= Trocknen mit normaler Temperatur Für Baumwolle Programm 1, für Pflegeleicht Programm 2 wählen
= Trocknen mit niedriger Temperatur Für Baumwolle Programm 2, für Pflegeleicht Programm 3 wählen

☒ = nicht maschinell trocknen

Programmwähler (1) auf das gewünschte Trocknungsprogramm stellen. Den Trocknungzeit-Wähler (2) auf die benötigte Trocknungszeit stellen (siehe Programmtabelle). Die Trocknungszeit können Sie je nach Wäschemenge und Feuchte länger oder kürzer einstellen. Bei weniger Wäsche kürzere Zeiten, bei feuchterer Wäsche längere Zeiten einstellen. Trocknungszeiten nicht zu lang wählen, um ein Übertrocknen der Wäsche zu vermeiden. Hierdurch kann die Wäsche einlaufen oder knittern. Außerdem wird unnötig Energie verbraucht.

Programm-Start

Start-/Schnelligangtaste (10) 1 – 2 Sekunden drücken. Während des Verriegelns des Türverschlusses (ca. 10 Sekunden) blinkt die LED „Fenster öffnen“ (14). Danach beginnt der Programmablauf, und es leuchtet je nach gewählter Trocknungszeit eine LED der Trocknungszeitablaufanzeige (12).

Sie können aber auch durch Drücken der Taste für Startzeit-Verschiebung (9) den Programmbeginn um 6 Stunden verschieben.

Achtung:

Auch während des Trocknens muß der Wasserhahn geöffnet sein.

Trocknen: Programmablauf / Programmende / Gerät ausschalten

Programmablauf

Während des Trocknens zeigt Ihnen die LED in der Programmstands-Anzeige (12 –14) den jeweiligen Programmstand an.

Programm ändern

Trocknungsprogramm ändern

Den Trocknungszeit- bzw. Programmwähler in die gewünschte Position drehen.

Trocknungprogramm abbrechen

Start-/Schnelligangtaste 1 – 2 Sekunden drücken. Dadurch beginnt die Abkühlphase. Die LED für 5 – 25-Minuten-Trocknungszeit und Knitterschutz leuchten. Die Abkühlphase soll ablaufen, damit Wäsche und Gerät abkühlen können.

Programmende

Nach einem Trocknungsprogramm bitte die Wäsche entnehmen, ggf. das Programm Flusenspülen durchführen.

Flusenspülen (nach dem Trocknen)

Beim Gebrauch der, Wäsche entstehen Wäscheflusen, die sich beim Trocknen von der Wäsche lösen und nach dem Trock- nungsvorgang zum geringen Teil im Gerät värbleiben können. Die beim Trocknungsvorgang abgesetzten Flusen werden im nachfolgenden Wasch- gang normalerweise wieder ausgespült. Bei stark flusender Wäsche empfehlen wir, die Flusen aus der Gummimanschette zu ent- fernen. Um zu verhindern, daß sich z. B. die Flusen von dunklen Frottiertüchern auf weißer Tisch- wäsche absetzen oder umgekehrt, sollte in solchen Fällen ein Flusenspülen durchgeführt werden. Hierzu bei leerer Maschine den Programm- wähler auf 7 stellen und Start-/Schnelligang- taste drücken. Kein Waschmittel zugeben. Es läuft ein Spülgang mit anschließendem Schleudern ab. Dabei werden die Flusen ausgespült.

Gerät ausschalten

Stellen Sie den Programmwähler (1) in Position ○ und den Trocknungszeit-Wähler (2) in Position Ⓜ. Die Anzeigelampen erlöschen.

Wasserhahn schließen

(Dies ist bei Gerätetypen mit Aqua-Stop nicht erforderlich, da die Sicherheitseinrichtung automatisch am Programmende den Wasserzulauf direkt hinter dem Wasserhahn sperrt.) Das Einfüllfenster etwas geöffnet lassen.

Waschen und Trocknen in einem Durchlauf

Bitte beachten Sie die vorstehenden Hinweise zum Waschen und Trocknen.

Als max. Wäschemengen können Sie

2,5 kg ohne Unterbrechung waschen, schleudern und trocknen.

Programm wählen / Gerät einschalten

Programmwähler (1) das gewünschte Waschprogramm stellen. Zusätzlich den Trocknungszeitwähler (2) auf die gewünschte Trocknungszeit stellen.

Durch Einstellen einer Trocknungszeit schließt sich an das Waschen und Schleudern automatisch ein auf die Wäscheart abgestimmtes Trocknungsprogramm an.

Bei Acryltextilien Taste „Wasser plus“ drücken. Dadurch wird die Trocknungstemperatur gesenkt.

Bei den Wollprogrammen wird auch bei irrtümlicher Einstellung einer Trocknungszeit zum Schutz der Wäsche kein Trocknen durchgeführt.

Sonderprogramme

Einweichen

In Ihrem Gerät können Sie Ihre Wäsche beliebig lange einweichen.

Maximal 2,5 kg Wäsche einlegen und das Einfüllfenster schließen.

Waschmittel zum Einweichen in Kammer I füllen.

Programmwähler auf B 30 oder B 40 stellen.

Tasten Vorwäsche und „Wasser plus“ drücken.

Start-/Schnelligangtaste drücken.

Nach ca. 15 Minuten den Programmwähler auf O stellen.

Beenden des Einweichprogramms:

Programmwähler auf X stellen und abwarten, bis die LED „Fenster öffnen“ blinkt oder leuchtet. Anschließend

  • ein textilgerechtes Schleudern wählen. Start-/Schnelligangtaste drücken.
  • Damit sich kein übermäßiger Schaum bildet, nach dem Schleudern ein Programm mit Vorwäsche wählen, jedoch kein Waschmittel in Kammer I füllen oder
  • wenn das Einweichwasser zum Waschen genutzt werden soll:

Programmwähler auf das gewünschte Waschprogramm stellen, Taste Vorwäsche durch Drücken zurückstellen und ohne weitere Waschmittelzugabe starten.

Stärken

Feinappretur oder Naturstärke nach Anleitung in Wasser auflösen.

Die gewaschene und nicht weichgespülte Wäsche einlegen und Einfüllfenster schließen.

Programmwähler (1) auf 8 stellen, Tasten „Wasser plus“ und Start-/Schnelligangtaste drücken.

Sobald das Wasser einläuft, die Waschmittelschublade zu 34 herausziehen und das Stärkemittel in Kammer II einfüllen. Waschmittelschublade schließen.

Soll die Wäsche tropfnaß entnommen werden, vor dem Starten die Spülstoptaste (4) drücken.

Soll die Wäsche anschließend im Gerät getrocknet werden, die Dosierung des Stärkemittels um 30 – 50% erhöhen.

Extra-Spülen

In Ihrem Gerät können Sie einen textilgerechten Spülgang mit anschließendem Schleudern durchführen.

Bei allen Waschprogrammen wird der letzte Spülgang (Weichspülen) durch die LED angezeigt. Um einen Extraspülgang ablaufen zu lassen, stellen Sie den Programmwähler auf ein zur jeweiligen Wäscheart passendes Programm (Koch- Buntwäsche, Pflegeleicht oder Wolle). Durch mehrmaliges Drücken der Start-/Schnellgangtaste werden die Hauptwäsche sowie die ersten Spülgänge übersprungen – bis zum Beginn des Weichspülens (LED leuchtet, Gerät läßt Wasser ein).

Färben

Färben ist in Ihrem Gerät mit Einschränkungen möglich.

Bitte verwenden Sie umweltfreundliche Färbungsmittel und beachten Sie genau die Herstellerangaben über die Anwendung und die Eignung für Waschmaschinen.

Ein späteres Verfärben der Wäsche durch Farbablagerungen auf Geräteteilen kann nicht ausgeschlossen werden.

Achtung: Nach jedem Färben einen Waschgang ohne Wäsche im Programm A 95 durchführen. Geben Sie 12 Meßbecher Vollwaschmittel nur in Kammer II.

Fleckenentfernung

Fleckenentfernung

Hartnäckige Flecken sind durch einmaliges Waschen z. T. nicht zu entfernen. Flecken sollten deshalb möglichst sofort, solange sie frisch sind, entfernt werden. Eingetrocknete Flecken sind schwerer, z.T. gar nicht mehr zu entfernen.

Probieren Sie es zunächst mit Wasser und Seife. Nicht auf dem Stoff reiben, sondern nur tupfen

Lösungsmittelhaltige Fleckenentferner niemals im Waschautomaten verwenden! Es besteht Brand- oder Explosionsgefahr!

Entfärben

Entfärben ist im Gerät nicht möglich. Entfärbungsmittel oder aggressive Bleichmittel können schwefel- oder chlorhaltig sein und Geräteteile beschädigen.

Wartung / Pflege/ Reinigung

Bei allen Wartungsarbeiten Netzstecker ziehen oder elektrische Sicherung ausschalten.

Gerät reinigen

Gehäuse und Bedienteile nur mit Seifenlauge oder mit einem handelsüblichen, lösungsmittelfreien, nicht scheuernden Reinigungsmitteln reinigen.

Keine Lösungsmittel verwenden! Diese Mittel können Geräteteile beschädigen, entwickeln giftige Dämpfe und sind explosionsgefährlich!

Gerät nicht mit einem Wasserstrahl ab-spritzen!

Überlauf und Waschmittelschublade Abb. ⑥

Nach mehrmaligem Weichspülen muß der Überlauf gereinigt werden. Weichspülmittelreste können sonst den Überlauf verstopfen. Hierzu ziehen Sie die Waschmittelschublade ganz aus dem Gerät heraus (federnde Sperre durch kurzen Ruck überwinden). Nehmen Sie den Überlauf heraus und spülen Sie alles unter fließendem Wasser aus. Stecken Sie den Überlauf wieder bis zum Anschlag ein. Vor dem Einschieben der Waschmittelschublade entfernen Sie eventuell vorhandene Wasch- bzw. Weichspülmittelablagerungen im Schalengehäuse des Waschautomaten.

Trommel und Gummimanschette

Keine Metallteile, z.B. Büroklammern oder Sicherheitsnadeln, in der Trommel oder im Falz der Gummimanschette liegen lassen.

Gefahr von Rostflecken! Eventuelle Rostflecken mit einem chlorfreien Putzmittel beseitigen. Niemals Stahlwolie benutzen!

Gerät entkalken

Bei richtiger Waschmitteldosierung ist ein Entkalken im allgemeinen nicht erforderlich.

Entkalkungsmittel enthalten Säuren, können Geräteteile angreifen und Wäscheverfärbungen verursachen.

Falls Sie doch entkalken möchten, beach- ten Sie die Herstellerangaben über die An- wendung.

Siebe im Wasseranschluß

Die Siebe befinden sich in der Schlauchverschraubung am Wasserhahn (Abb. ⑦) und im Stutzen des Magnetventils an der Rückseite des Gerätes (Abb. ⑧). Vor allem das Sieb am Wasserhahn sollte gelegentlich gereinigt werden.

Reinigen:

Wasserhahn schließen.

Zum Abbau des Wasserdrucks im Zulauf- schlauch den Programmwähler auf A 30 stellen und Start-/Schnellgangtaste drücken.

Nach 30 Sekunden den Programmwähler kurz auf X, dann auf O stellen.

Netzstecker ziehen.

Schlauch abschrauben.

Danach Sieb im Magnetventil mit einer Flachzange herausziehen (Abb. ⑧). Die Siebe können Sie unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen.

Bitte achten Sie beim Anschrauben des Schlauches auf einwandfreien Sitz der Siebe und Dichtungen.

Für Gerätetypen mit Aqua-Stop:

Das Sieb in der Schlauchverschraubung am Wasserhahn (Abb. ⑨) sollte gelegentlich gereinigt werden.

Reinigen:

Wasserhahn schließen.

Schlauchverschraubung lösen.

Sieb aus dem Stutzen mit einer Flachzange herausziehen (Abb. ⑨) und unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen.

Bitte achten Sie beim Anschrauben des Schlauches auf einwandfreien Sitz des Siebes und der Dichtung.

Wartung / Pflege/ Reinigung

Frostschutz

Steht das Gerät in einem frostgefährdeten Raum, muß der in der Laugenpumpe verbliebene Wasserrest abgelassen werden. In diesem Fall gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Wasserhahn schließen
  • Zulaufschlauch entleeren: für Gerätetypen ohne Aqua-Stop:
    Wasserschlauch vom Wasserhahn lösen und leerlaufen lassen (siehe Reinigen der Siebe im Wasseranschluß).
    für Gerätetypen mit Aqua-Stop:
    Wasserschlauch vom Wasserhahn lösen und flach auf den Boden (Wischtuch) legen. Ein beliebiges Waschprogramm wählen und starten. Restwasser läuft aus.
  • Laugenpumpe entleeren: Siehe „Reinigen der Laugenpumpe“ (Ziffer 1-3 und 7-9).

' Wasserzu- und Ablaufschläuche

nur für Gerätetypen ohne Aqua-Stop: Um Wasserschäden zu vermeiden, empfehlen wir, nach ca. 5 Jahren den einwandfreien Zustand der Schläuche von einem Fachmann überprüfen zu lassen.

Reinigen der Laugenpumpe

(Abb. ⑩ und ⑪)

Das Reinigen der Laugenpumpe ist nur dann erforderlich, wenn die Pumpe durch Knöpfe, Klammern oder ähnliche Gegenstände blokkiert wird und das Wasser nicht abgepumpt wird.

Nach dem Waschen von stark flusenden Textilien empfehlen wir, die Pumpe auf eventuelle Flusenablagerungen zu kontrollieren.

Vor dem Reinigen muß das Wasser über den Entleerungsschlauch abgelassen werden.

Vorsicht: Heiße Waschlauge vorher abkühlen lassen!

Waschlauge oder Spülwasser nicht trinken!

Vorgehensweise für die Reinigung:

  1. Netzstecker ziehen.

  2. Verschlüsse der Sockelblende an der Gerätevorderseite mit einer Münze drehen, bis die Schlitze senkrecht stehen, Sockelblende herunterklappen.

  3. Entleerungsschlauch (b) herausnehmen, den Verschlußstöpsel (c) ziehen und das Wasser in ein niedriges Gefäß (den Rest auf ein Wischtuch) auslaufen lassen.
  4. Pumpendeckel (a) abschrauben (links-herum drehen).
  5. Fremdkörper aus dem Pumpengehäuse entfernen. Gehäuse innen sowie Pumpenflügel (d) säubern.
  6. Pumpendeckel fest zuschrauben.
  7. Entleerungsschlauch wieder fest zustöpseln und in das Gerät zurücklegen.
  8. Sockelblende zuklappen und durch Vierteldrehung der Verschlüsse befestigen. Schlitze müssen waagerecht stehen.
  9. Um zu verhindern, daß sich bei der nächsten Wäsche Waschmittel ungenutzt im Ablaufsystem absetzt, muß der Laugenverschluß wieder aktiviert werden. Dazu 2 Liter Wasser in die geöffnete Waschmittelschublade gießen. Anschließend Programm 9 (Abpumpen) durchführen.

Kleine Störungen selbst beheben

Dieses Gerät entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen. Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparatur können erhebliche Schäden für den Benutzer entstehen.

StörungenMögliche Ursachen / Abhilfe
Die LED Betriebsanzeige leuchtet nichtStecker ist nicht oder nur lose in die Schutzkontaktsteck-dose gesteckt.Sicherungsautomat in der Wohnung hat ausgelöst.
Der Waschablauf beginnt nicht, LED „Fenster öffnen“ blinktEinfüllfenster nicht richtig geschlossen.
Schaum tritt aus der WaschmittelschubladeEs wurde zuviel Waschmittel verwendet.Ais Schaumbremse einen Eßlöffel Weichspüler mit 12 Liter Wasser vermischt in die Waschmittelschublade geben
Die Wäsche wurde nicht geschleudertGroße Wäscheteile (z.B. ein Bademantel) haben sich zusammengerollt und nicht gleichmäßig in der Trommel verteilt. Aus Sicherheitsgründen wurde das hochtourige End-schleudern automatisch verhindert.Immer große und kleine Teile in die Waschtrommel geben.
Wasser läuft unter dem Gerät hervor.Schlauchverschraubung oder Schlauchschelle am Wasser-zulauf- oder Ablaufschlauch lose. Zulaufschlauch nicht richtig angeschlossen.
Beim Anlauf der Laugen-pumpe ist ein kurzes Geräusch zu hörenKein Fehler! Dieses kurze Anlaufgeräusch ist-normal.
Nach dem letzten Spülgang ist noch Schaum zu sehenEinzelne Waschmittel neigen zu starker Schaumbildung, was jedoch keinen Einfluß auf das Spülergebnis hat.
Nach Programmende sind auf der Wäsche Waschmittel-rückständeDies ist nicht auf ein schlechtes Spülergebnis Ihrer Waschmaschine zurückzuführen, sondern es handelt sich um unlösliche Rückstände von einzelnen phosphatfreien Waschmitteln, die mitunter dazu neigen, sich als helle Flecken auf der Wäsche abzulagern.Abhilfe: Trocknen und Ausbürsten oder sofort den gesamten Spülvorgang wiederholen. Eventuell Waschmittel wechseln.
Das Gerät trocknet nichtProgrammwähler nicht auf 1, 2 oder 3 eingestellt.Start-/Schnellgangtaste nicht gedrückt.Trocknungszeit zu kurz eingestellt.Wasserhahn nicht aufgedreht.Einfüllfenster nicht geschlossen.Laugenpumpe verstopft.
StromausfallBei einem Stromausfall oder Gerätedefekt kann vor dem Öffnen des Einfüllfensters eine Notentwässerung erfolgen (siehe „Reinigen der Laugenpumpe“, Punkte 1 bis 3 und 7 bis 9)

Kleine Störungen selbst beheben

Wenn in der Programmablaufanzeige auf der Blende eine gelbe Lampe leuchtet und eine rote Lampe blinkt, wird eine Abweichung im Programmablauf oder eine Betriebsstörung angezeigt. In diesem Fall das Gerät aus- und wieder einschalten.

Dazu den Programmwähler auf O stellen, 5 Sekunden warten und das gewünschte Programm neu wählen und starten.

Leuchten und blinken die Lampen danach weiter, liegt eine Betriebsstörung vor.

Sie können die Störung selbst beheben, wenn eine der hier aufgeführten Anzeigen erscheint.

AnzeigeMögliche Ursachen / Abhilfe
+ Wasser in der Bodenwanne(Nur bei Geräten mit Aqua-Stop)Das Gerät ist undicht.Wasserhahn schließen und Kundendienst benachrichtigen.
+ Pumpenfehler- Wasserablaufschlauch geknickt;Abhilfe: Knicke im Ablaufschlauch beseitigen- Laugenpumpe verstopft;Abhilfe: Laugenpumpe reinigen- zuviel Schaum;Abhilfe: kurz warten, bis der Schaum zerfällt, Abpumpen (Programm 9) wählen.
+ WassermangelWasserhahn nicht geöffnet oder Sieb im Wasseranschluß verstopft (wie unter „Wartung beschrieben reinigen) oder Wasserdruck kurzzeitig vermindert.Kurz warten. Programm nochmals starten.

Bei allen anderen Anzeigen liegt ein Gerätefehler vor, der nur vom Kundendienst behoben werden kann.

Kundendienst

Bevor Sie den Kundendienst rufen, prüfen Sie bitte, ob Sie die Störung selbst beheben können. (Hierzu siehe Kapitel „Kleine Störungen selbst beheben“)

Wenn Sie eine Störung nicht selbst beheben können, Gerät ausschalten, Netzstecker ziehen, Wasserhahn zudrehen und den Kundendienst rufen.

Den für Sie nächsten Kundendienst können Sie aus dem Verzeichnis entnehmen.

Geben Sie bitte dem Kundendienst die Erzeugnisnummer (E-Nr.) und die Fertigungsnummer (FD) des Gerätes an. Sie finden diese Angaben auf dem Typschild im Rahmen des geöffneten Einfüllfensters und im dick umrandeten Feld des Geräteschildes auf der Geräterückseite.

E-Nr. FD Erzeugnisnummer Fertigungnummer

Bitte helfen Sie durch Nennung der Erzeugnisnummer und der Fertigungsnummer mit, unnötige Anfahrten zu vermeiden. Sie sparen damit verbundene Mehrkosten ein.

Hinweis:

In Beratungsfällen entstehen Ihnen, auch während der Garantiezeit, Kosten für einen eventuellen Monteureinsatz.

Aqua-Stop-Garantie

(entfällt bei Geräten ohne Aqua-Stop)

Zusätzlich zu Gewährleistungsansprüchen gegen den Verkäufer aus dem Kaufvertrag und zusätzlich zu unserer Gerätegarantie leisten wir Ersatz zu folgenden Bedingungen:

  1. Sollte durch einen Fehler unseres Aqua-Stop-Systems ein Wasserschaden verursacht werden, so ersetzen wir Schäden privater Gebraucher.
  2. Diese Haftungsgarantie gilt für die Lebensdauer des Geräts.
  3. Voraussetzung des Garantieanspruchs ist, daß das Gerät mit Aqua-Stop fachgerecht entsprechend unserer Anleitung aufgestellt und angeschlossen ist. Unsere Garantie erstreckt sich nicht auf defekte. Zuleitungen oder Armaturen bis zum Aqua-Stop-Anschluß am Wasserhahn.
  4. Geräte mit Aqua-Stop brauchen Sie grundsätzlich während des Betriebs nicht zu beaufsichtigen bzw. danach durch Schließen des Wasserhahns zu sichern. Lediglich für den Fall einer längeren Abwesenheit von Ihrer Wohnung, z. B. bei mehrwöchigem Urlaub, ist der Wasserhahn zu schließen.
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Produktinformationen

Marke : SIEMENS

Modell : WD52030

Kategorie : Waschmaschine