Busch-Jaeger

6131/10 - Bewegungsmelder Busch-Jaeger - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Busch-Jaeger 6131/10 - page 1
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Produkttyp Bewegungsmelder
Marke Busch-Jaeger
Modell 6131/10
Erfassungswinkel 180°
Reichweite ca. 12 m
Montageart Aufputz, Decken- oder Wandmontage
Schutzart (IP) IP20 (Innenbereich)
Betriebsspannung 230 V AC, 50 Hz
Leistungsaufnahme ca. 0,5 W (Standby)
Schaltleistung max. 1000 W (Glühlampe), 500 W (LED)
Einstellbare Nachlaufzeit ca. 10 s – 15 min
Dämmerungsschwelle einstellbar (Tag/Nacht)
Abmessungen (B × H × T) ca. 120 × 80 × 60 mm
Gewicht ca. 150 g
Farbe Reinweiß (ähnlich RAL 9010)
Material Kunststoff, thermoplastisch
Anschlussart Schraubklemmen (max. 2,5 mm²)
Reinigung Mit trockenem oder leicht feuchtem Tuch abwischen; keine aggressiven Reiniger
Wartung Keine besondere Wartung erforderlich
Umgebungstemperatur −5 °C bis +45 °C
Zubehör (optional) Abdeckrahmen, Ersatz-Linseneinsatz

Häufig gestellte Fragen - 6131/10 Busch-Jaeger

Wie schließe ich den Bewegungsmelder Busch-Jaeger 6131/10 richtig an?
Der Anschluss erfolgt gemäß Schaltplan in der Bedienungsanleitung. Achten Sie auf korrekte Phasen- und Nulleiterzuordnung. Bei Unsicherheit Elektriker hinzuziehen.
Kann der Bewegungsmelder auch im Außenbereich verwendet werden?
Nein, der 6131/10 hat die Schutzart IP20 und ist nur für den Innenbereich geeignet. Für Außenbereiche ein Modell mit höherem IP-Schutz wählen.
Wie stelle ich die Nachlaufzeit ein?
Drehen Sie den Regler für die Nachlaufzeit (meist mit 'Time' bezeichnet) im Inneren des Geräts. Einstellbereich ca. 10 Sekunden bis 15 Minuten.
Was tun, wenn der Bewegungsmelder ständig auslöst?
Mögliche Ursachen: Wärmequellen (Heizung, Sonneneinstrahlung) im Erfassungsbereich, falsche Montagehöhe oder zu empfindliche Einstellung. Überprüfen Sie den Erfassungsbereich und reduzieren Sie ggf. die Empfindlichkeit.
Welche maximale Leistung kann der Bewegungsmelder schalten?
Bei Glühlampen max. 1000 W, bei LED-Lampen max. 500 W. Beachten Sie die Kapazitive Last bei elektronischen Vorschaltgeräten.
Kann ich die Dämmerungsschwelle einstellen?
Ja, über den Lux-Regler (meist mit 'Lux' bezeichnet) kann die Lichtschwelle eingestellt werden. Drehen auf Tag-/Nacht-Modus möglich.
Wie groß ist der Erfassungswinkel?
Der Erfassungswinkel beträgt 180°, ideal für die Deckenmontage in Fluren oder Räumen.
Was ist die Reichweite des Bewegungsmelders?
Die maximale Reichweite beträgt ca. 12 Meter bei optimaler Montagehöhe von 2,5 Metern.
Kann der Bewegungsmelder mit einem Schalter in Reihe geschaltet werden?
Ja, ein Parallelschalter ist möglich, um das Licht dauerhaft ein- oder auszuschalten. Schaltplan in der Anleitung beachten.
Wo finde ich die Bedienungsanleitung für den 6131/10?
Die Bedienungsanleitung steht auf notice-facile.com kostenlos als PDF zum Download bereit. Sie enthält alle technischen Daten und Montagehinweise.

Benutzerfragen zu 6131/10 Busch-Jaeger

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BEDIENUNGSANLEITUNG 6131/10 Busch-Jaeger

1 Sicherheitshinweise

Busch-Jaeger 6131/10 - Sicherheitshinweise - 1

Arbeiten am 230 V-Netz dürfen nur von

Fachpersonal ausgeführt werden.

Vor Montage oder Demontage Netzspannung freischalten!

Durch Nichtbeachtung von Installations- und Bedienungshinweisen können Brand und andere Gefahren entstehen.

Busch-Jaeger 6131/10 - Sicherheitshinweise - 2

Haftungsausschluss

Trotz Überprüfung des Inhalts dieser

Druckschrift auf Übereinstimmung mit der

Hard- und Software sind Abweichungen nicht vollkommen ausgeschlossen. Daher können wir hierfür keine Gewähr übernehmen.

Notwendige Korrekturen fließen in neue

Versionen des Handbuchs ein.

Bitte teilen Sie uns Verbesserungsvorschläge mit.

Busch-Jaeger 6131/10 - Haftungsausschluss - 1

Die Geräte sind für die Deckenmontage konzipiert. Sie besitzen hochempfindliche Sensoren / Linsensysteme und in Abhängigkeit zur gewählten Applikation unterschiedliche Funktionen. Die volle Funktionalität der Geräte ist u. a. von der Montagehöhe abhängig.

Busch-Jaeger 6131/10 - Haftungsausschluss - 2

Der Busch-Wächter® Präsenz tech ist ausschließlich für den Innenbereich z. B. von Büros, Schulen oder von Privatgebäuden ausgelegt. Die Geräte dienen zur Schaltung und Regelung von z. B. Beleuchtungs- und / oder HKL-Anlagen in Abhängigkeit von Helligkeit und / oder Bewegung. Bitte beachten Sie, dass sich der Präsenzmelder nicht als Einbruch- und Überfallmelder eignet, da die hierfür vorgeschriebene Sabotagesicherheit lt. VdS fehlt.

2 Maßzeichnungen

Busch-Jaeger 6131/10 - Maßzeichnungen - 1

text_image 85 110 51

3 Technische Daten

Attribut Wert
Spannungsversorgung 5 V DC, < 10 mA
Wiedereinschaltzeit nach Ausschaltung Ca. 1 s
Einstellbarer Helligkeitsbereich Ca. 1 bis 1000 Lux
Öffnungswinkel für Helligkeitsmessung 60°
Temperaturbereich -5 °C bis 45 °C
Schutzart IP 20
Produktnorm EN 60669-2-1

4 Funktionen

Die hier beschriebenen Geräte sind Präsenzmelder. Der Unterschied von Bewegungsmeldern zu Präsenzmeldern liegt in der Auflösung der Segmente. Die Erfassungssegmente eines Präsenzmelders sind durch die höhere Auflösung kleiner und reagieren dadurch auch auf geringe Bewegungen eines Menschen. Zusätzlich messen diese Präsenzmelder in der Funktionsart Konstantlichtschalter und Konstantlichtregler kontinuierlich die Helligkeit.

Den Busch-Präsenz tech gibt es in zwei Varianten:

Der Busch-Wächter® Präsenz tech KNX (6131/10) bietet eine Bewegungserfassung mit 2 Kanälen sowie eine Konstantlichtschaltung. Die Konstantlichtschaltung schaltet Licht hinzu, wenn sich Personen im Erfassungsbereich bewegen und das Tageslicht ein gewünschtes Helligkeitsniveau im Raum nicht erfüllen kann. Dabei erkennt der Busch-Präsenz tech die Leuchtkraft der eingesetzten Leuchte. Sobald das natürliche Licht genügt, werden die angeschlossenen Lichtquellen wieder abgeschaltet.

Durch die Kombination dieser Funktionen werden zwei Vorteile deutlich:

  • Energie wird gespart, da Leuchten abgeschaltet werden, sobald das natürliche Licht hell genug ist.
  • Weitere Energie wird gespart, da Leuchten nur dann eingeschaltet werden, wenn sich Personen im Raum befinden.

Der Busch-Wächter® Präsenz tech DualLINE KNX (6131/11) kann Leuchten nicht nur schalten, sondern auch dimmen. Dadurch wird die Konstantlichtregelung deutlich exakter und das Helligkeitsniveau im Raum auf einem gewünschten Niveau gehalten.

Die integrierte HKL-Funktion ermöglicht es, Heizungen, Klimaanlagen und Lüftungen in Abhängigkeit von Anwesenheit im entsprechenden Erfassungsbereich zu steuern. Dadurch kann wieder Energie gespart werden. Für diese Funktion stehen zwei Kanäle zur Verfügung.

Besonderer Komfort wird durch die Einbindung des IR-Handsenders (6010-25) ermöglicht. Der Busch-Wächter®

Präsenz tech DualLINE KNX empfängt die Signale und setzt sie auf dem Bus um.

Darüber hinaus besitzt der Busch-Wächter® Präsenz tech DualLINE KNX eine Fülle an allgemeinen Funktionen, die Sie bitte der Tabelle auf Seite 7 entnehmen. Dort finden Sie auch einen Verweis zu weiteren Erklärungen.

Beide Geräte lassen sich bequem mit dem Inbetriebnahmeadapter auf den neuesten Stand der Software updaten. Die verschiedenen Betriebsarten der Geräte lassen den Präsenzmelder automatisch regeln oder erst dann, wenn er z. B. über ein Bedienelement aktiviert wurde.

Konstantlicht

Der Busch-Wächter® Präsenz tech bietet – je nach Ausstattungsvariante – verschiedene Möglichkeiten, die Helligkeit im Raum auf einem angenehmen Niveau zu gewährleisten. Es wird unterschieden zwischen den Funktionen Konstantlichtschalter und Konstantlichtregler. Beide Funktionen stellen sicher, dass in einem Raum, in dem sich Menschen aufhalten, eine gewisse Helligkeit nicht unterschritten wird. Besonders für Arbeitsplätze in Büroräumen ist es sinnvoll, einen Präsenzmelder einzusetzen, da auch kleine Bewegungen erfasst werden.

Der Konstantlichtschalter kann Leuchten ein- und ausschalten. Der Konstantlichtregler kann Leuchten zusätzlich dimmen, um ein möglichst gleichbleibendes Niveau zu erhalten. Beide Funktionen arbeiten in Abhängigkeit von Lichtverhältnissen und Bewegung im Erfassungsbereich. Die Geräte können entweder im Betrieb „Automatik“ oder „Zeitautomatik“ arbeiten. Ist Zeitautomatik gewählt, kann das Licht z. B. über einen Tastsensor von Hand eingeschaltet werden. Das Licht bleibt an, so lange Bewegung detektiert wird und das Tageslicht nicht ausreicht. Wird keine Bewegung erfasst, läuft die Nachlaufzeit ab, bevor ein AUS-Telegramm über den Ausgang auf den Bus gesendet wird. Im Automatikbetrieb übernimmt der Bewegungssensor zusätzlich das Einschalten, sobald der Raum betreten wird.

Konstantlichtschalter

Der Konstantlichtschalter wird Leuchten im Raum einschalten, sobald Bewegung von Personen erfasst wird und ein gewünschter Helligkeitswert nicht vom einfallenden Tageslicht alleine erfüllt werden kann.

Der parametrierte Sollwert wird mindestens gehalten, so lange sich Menschen im Erfassungsbereich aufhalten. Die Applikation erkennt, wann das Tageslicht ausreicht. Die Leuchten werden dann wieder ausgeschaltet, um Energie zu sparen.

Busch-Jaeger 6131/10 - Konstantlichtschalter - 1

1 Sollwert (lx)
2 Verzögerungszeit nach Einschalten bis zur Messung des Kunstlichtanteils
3 Mindestzeit oberhalb der Ausschaltschwelle (min)

Für die Einrichtung einer Konstantlichtschaltung wird das ETS plug-in Power-Tool benötigt. Hier finden sich einige

Parameter wieder, die Abhängigkeiten mit sich bringen. Diese Abhängigkeiten werden mit dem Schaubild dargestellt.

Es kann eine Nachlaufzeit eingestellt werden. Diese Zeit läuft ab, wenn der Präsenzmelder keine Bewegung mehr feststellen kann. Nach Ablauf wird ein AUS-Telegramm auf den Ausgang gesendet. Angeschlossene Leuchten werden ausgeschaltet.

Die Nachlaufzeit sollte immer größer sein, als die „Verzögerung nach Einschalten bis zur Messung des Kunstlichtanteils“ (2). Im unglücklichsten Fall würde der Lichtsensor den Kunstlichtanteil bei ausgeschalteten Leuchten messen.

Da die gesamte Konstantlichtschaltung auf diesem Wert basiert, sollte dies vermieden werden.

Die „Verzögerung nach Einschalten bis zur Messung des Kunstlichtanteils“ (2) ist insbesondere bei Leuchtmitteln anzuwenden, die ihre volle Helligkeit erst nach einigen Sekunden erreichen. So benötigen Leuchtstofflampen bis zu ca. 250 Sekunden, wo hingegen Glühlampen ihre volle Helligkeit nahezu sofort erreichen.

Die „Mindestzeit oberhalb der Ausschaltschwelle“ (3) stellt sicher, dass der Anteil des natürlichen Lichts im Raum einen stabilen Wert erreicht, bevor das Kunstlicht ausgeschaltet wird. Bei zu geringer Zeit kann es zu ungewolltem Ein- und Ausschalten der Leuchten im Raum kommen.

KNX Technisches Handbuch

Busch-Präsenz tech

Busch-Jaeger 6131/10 - Busch-Präsenz tech - 1

Abb. 1: Konstantlichtschaltung mit zwei Lichtbändern

Regelungsparameter:

1 Sollwert (lx)
2 Verzögerungszeit nach Einschalten bis zur Messung des Kunstlichtanteils
3 Mindestzeit oberhalb der Ausschaltschwelle (min)

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Anschluss der Leuchten in Kapitel 9.4 „Zeitautomatik Konstantlichtregler für zwei Lichtbänder“ auf Seite 16.

Konstantlichtregler

Der Konstantlichtregler sorgt ebenso wie der Konstantlichtschalter dafür, dass ein gewünschtes Niveau für die Helligkeit im Raum nicht unterschritten wird. Allerdings ist der Helligkeitsregler zusätzlich in der Lage, Telegramme zum Dimmen von Leuchten auf den KNX-Bus zu senden. So kann ein gleichbleibendes Niveau erreicht werden, indem Leuchten heller und dunkler gedimmt werden – immer in Abhängigkeit des natürlichen Lichts im Raum. Dabei nimmt die Genauigkeit der Regelung mit der Betriebsdauer zu. Der Konstantlichtregler merkt sich die Leuchtstärke der eingesetzten Leuchten. Aus diesem Grund müssen bei Inbetriebnahme des Präsenzmelders mit der Konstantlichtreglerfunktion genau die Leuchten benutzt werden, die auch später benutzt werden.

Neben der Helligkeit reagiert der Konstantlichtregler auch auf die Anwesenheit von Personen im Raum.

Busch-Jaeger 6131/10 - Konstantlichtregler - 1

line | t | Line 1 | Line 2 | Line 3 | Line 4 | | ------ | ------ | ------ | ------ | ------ | | 0 | - | - | - | - | | 12:00 | - | - | - | - | | End | - | - | - | - |

1 Natürliches Licht | 2 Helligkeit im Raum | 3 Parametrierte Helligkeitsschwelle | 4 Kunstlicht

Hinweis:

Ist der Ausgang 2 aktiviert, erfolgt weiterhin die Konstantlichtregelung auf den eingestellten / abgespeicherten Sollwert. Dabei ist der Ausgang 1 der führende Ausgang. Durch die Abhängigkeit und den Faktor zwischen den Ausgängen 1 und 2 können die Leuchten unterschiedliche Helligkeiten / Schaltzustände aufweisen, z. B. sind die Leuchten im hinteren Bereich des Raumes (Ausgang 1) heller als die dem Fenster näher installierten Leuchten (Ausgang 2).

KNX Technisches Handbuch

Busch-Präsenz tech

Funktionen6131/106131/11
BewegungserfassungSiehe Seite 20
Heizung, Klima, LüftungSiehe Seite 22
IR-Empfang
KonstantlichtregelungSiehe Seite 23
KonstantlichtschaltungSiehe Seite 25
HelligkeitserfassungSiehe Seite 27
Updatefähigkeit ● ●
Allgemeine Funktionen
VerzögerungSiehe Seite 28
TreppenhauslichtSiehe Seite 29
LichtszenenaktorSiehe Seite 30
SequenzSiehe Seite 30
PresetSiehe Seite 31
Telegramm zyklisch sendenSiehe Seite 31
BlinkenSiehe Seite 32
LogikSiehe Seite 32
TorSiehe Seite 33
Min-/MaxwertgeberSiehe Seite 34
Schwellwert/HystereseSiehe Seite 35
PWM-UmsetzerSiehe Seite 36
PrioritätSiehe Seite 37

Seite

5 Erfassungsbereich

Der Erfassungsbereich des KNX-Präsenzmelders ist abhängig von der Bewegung der Personen und der Montagehöhe im Raum. Dabei werden auch kleinste Bewegungen durch den Bewegungssensor erfasst, z. B. bei PC-Arbeitsplätzen, an Schreibtischen, etc. Hierbei muss unterschieden werden zwischen innerem und äußerem Erfassungsbereich und der Montagehöhe des Präsenzmelders.

Busch-Jaeger 6131/10 - Erfassungsbereich - 1

text_image 2.5 m 1.0 m 6.0 m

Busch-Jaeger 6131/10 - Erfassungsbereich - 2

MontagehöheSitzendePersonen*Gehende
2,0 m 4 m 6 m
2,5 m 6 m 8 m
3,0 m 8 m 10 m
3,5 m 10 m 12 m
4,0 m 12 m**14 m
5,0 m 16 m**18 m

* Sitzhöhe: 1 m

** Für reine „Schreibtischarbeiten“ nicht mehr geeignet oder Ausschaltverzögerung > 15 Min.

Innerer Erfassungsbereich (sitzende Personen)

Sitzende Personen müssen sich komplett im Erfassungsbereich befinden. Je geringer die Distanz zwischen der zu erfassenden Person und dem Präsenzmelder ist, desto geringer kann auch die Bewegung sein, die noch erfasst wird. Die Bezugsebene für die Erfassung sitzender Tätigkeiten beläuft sich auf ca. 1 m. Auf dieser Höhe beträgt der Erfassungsbereich 6 m Durchmesser (Montagehöhe des Präsenzmelder = 2,5 m). Durch eine größere Montagehöhe vergrößert sich der Erfassungsbereich, wohingegen die Erfassungsdichte abnimmt.

Äußerer Erfassungsbereich (gehende Personen)

Bei der Erfassung gehender Personen ist ein größerer Erfassungsbereich vorhanden. Die Bezugsebene für die Erfassung ist der Fußboden. Dadurch ergibt sich bei einer Montagehöhe von 2,5 m ein Durchmesser von ca. 8 m für den Erfassungsbereich.

Eingeschränkte Erfassung

Der Erfassungsbereich des Präsenzmelders kann eingeschränkt werden. Hierzu muss das Gerät nicht mechanisch abgedeckt werden. Einzelne Sektoren lassen sich einfach in der Applikation abschalten.

Personen*

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Busch-Präsenz tech

6 Störquellen

Das Schalten wird durch Bewegung ausgelöst. Befindet sich in unmittelbarer Nähe eine Fremdwärmequelle, kann diese Fehlschaltungen auslösen. Dabei muss zwischen Fremdwärmequellen und eingeschränkten Sichtverhältnissen als Störquelle unterschieden werden.

Busch-Jaeger 6131/10 - Störquellen - 1

Eingeschränkte Sicht des Busch-Wächter® Präsenz tech

Der Erfassungsbereich des Busch-Wächter ^® kann durch verschiedene Gegenstände verdeckt werden, z. B.:

  • Lampenleisten, die tiefer als der Präsenzmelder angebracht wurden
  • große Pflanzen
  • Stellwände
  • Glasscheiben

Fremdwärmequellen

Schnelle Veränderungen der Temperatur in der Umgebung des Präsenzmelders können ebenfalls ungewollte Schaltungen auslösen, z. B.:

  • Zusatzlüfter
  • Ein-/Ausschalten von Lampen, die sich in direkter Nähe (< 1,5 m) des Präsenzmelders befinden, vornehmlich Glüh- und Halogenlampen
  • bewegte Maschinen, pendelnde Poster etc.

Wärmequellen ohne störenden Einfluss

Verändert sich die Temperatur nur langsam, hat dies keinen Einfluss auf das Schaltverhalten des Präsenzmelders, z. B. bei:

  • Heizungsradiatoren (Abstand > 1,5 m)
    – von der Sonne erwärmte Flächen
  • EDV-Anlagen (Computer, Drucker, Bildschirme)
  • Belüftungsanlagen, wenn die warme Luft nicht direkt in den Erfassungsbereich des Präsenzmelders strömt

7 Fernbedienung

Der Präsenzmelder DualLINE besitzt einen Sensor zum Empfang von Infrarot-Signalen. So kann z. B. der IR-Handsender 6110-25 benutzt werden. Für die Bedienung stehen zwei Kanäle zur Verfügung, die auf dem Sender ausgewählt werden können. Der blaue und der weiße Kanal.

Das folgende Beispiel soll bei der Inbetriebnahme helfen.

Die Infrarotfunktionen können im Präsenzmelder parametriert werden. Für die Taste M1 (blau und / oder weiß) wird die Funktion „Schalten Wippe links / rechts“ gewählt. Innerhalb dieser Funktion erscheint der Parameter „Reaktion bei steigender Flanke“. Dieser Parameter ist auf „EIN“ zu setzen. Die Funktion besitzt das Kommunikationsobjekt „Schalten“. Dieses Objekt muss nun mit dem Objekt „Sollwert speichern“ der Konstantlichtapplikation verbunden werden. So wird der aktuelle Lichtwert als Sollwert gespeichert, sobald die Taste M1 gedrückt wird.

Das Licht kann z. B. mit dem Handsender eingestellt werden. Dazu werden einfach ein oder mehrere Tastenpaare mit der Funktion „Dimmen Wippe gesamt“ belegt und direkt mit dem Dimmaktor verknüpft.

Benutzen Sie nun das gewählte Tastenpaar, um die gewünschte Helligkeit einzustellen und speichern Sie den Wert mit der Taste M1.

RC-5 Code

Kanal 29 (weiß)BezeichnungBef.-Nr. (dez.)Kanal 30 (bla
1 EIN / HELL 571 EIN / HELL 57
1 AUS / DUNKEL58 1 AUS / DUNKEL 58
2 EIN / HELL 612 EIN / HELL 61
2 AUS / DUNKEL62 2 AUS / DUNKEL 62
3 EIN / HELL 593 EIN / HELL 59
3 AUS / DUNKEL60 3 AUS / DUNKEL 60
4 EIN / HELL 494 EIN / HELL 49
4 AUS / DUNKEL50 4 AUS / DUNKEL 50
5 EIN / HELL 535 EIN / HELL 53
5 AUS / DUNKEL54 5 AUS / DUNKEL 54
M151Busch-Jaeger 6131/10 - Fernbedienung - 1
M252M1
M348M2
M455M3
(rot)63M4
MEMO56(rot)
MEMO

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Busch-Präsenz tech

8 Inbetriebnahme

Für die Inbetriebnahme des Präsenzmelders mit einer Konstantlichtfunktion stehen Ihnen im Power-Tool diverse Parameter zur Verfügung. Diese Parameter erlauben vielfältige Einstellmöglichkeiten, um die Arbeitsweise des Gerätes auf individuelle Bedürfnisse und Umstände anzupassen.

So ist es von Bedeutung, welche Möbel, Bodenbeläge oder auch Störquellen im Raum vorhanden sind. Der einzustellende Sollwert in einem Raum mit dunklen Möbeln wird geringer ausfallen als in einem Raum mit hellem Boden und hellen Möbeln.

Auch der Einfluss von Störgrößen, wie Wärmequellen oder kurzzeitige Änderungen der Helligkeit, z. B. durch vorbeiziehende Wolken, können berücksichtigt werden.

Sollwert

Bitte beachten Sie, dass der in den Parametern einzustellende Sollwert in Lux nicht dem Wert entspricht, welcher etwa auf Höhe der Schreibtischfläche gewünscht ist. Der Lichtsensor ist unter der Decke installiert und kann lediglich die Lichtstärke messen, welche von gegenüberliegenden Flächen reflektiert wird. Der einzugebende Sollwert ist dementsprechend niedriger, als der gewünschte Lichtwert auf Arbeitshöhe.

Dimmen Sie die Leuchten auf die gewünschte Intensität. Speichern Sie anschließend den gemessenen Lichtwert über das Speichern-Objekt des Präsenzmelders. Der gespeicherte Wert kann über das Objekt für den Sollwert auch ausgelesen werden.

Ausgänge

Der Präsenzmelder ist in der Lage, über die beiden Ausgänge zwei unabhängige Lichtkreise pro Kanal zu regeln.

Der Wert des Ausgangs 2 ergibt sich aus dem Wert des Ausgangs 1 und dem entsprechenden Proportionalitätsfaktor. Wird der gewünschte Sollwert nicht erreicht, wird auch darüber hinaus geregelt.

Beispiel:

Ein Büro ist mit zwei Lichtbändern ausgestattet. Ausgang 1 regelt das Lichtband im dunkleren Teil des Raumes.

Lichtband 2 im vorderen Fensterbereich ist mit Ausgang 2 verbunden. Für die maximale Helligkeit am Tag reicht ein

Proportionalitätsfaktor von 70 % für Ausgang 2 aus. Nachts reicht die volle Helligkeit im Raum von Ausgang 1 und

Ausgang 2 nicht aus. Ausgang 2 würde jetzt über den Proportionalitätsfaktor hinaus regeln, bis der eingestellte Sollwert oder die volle Helligkeit des Leuchtmittels erreicht wurde.

Nachlaufzeit

Der Präsenzmelder wird die Leuchten im Raum ausschalten bzw. dimmen, wenn er keine Bewegung erfasst. Damit das Licht nicht sofort ausgeschaltet wird, kann eine Nachlaufzeit eingestellt werden. Diese Zeit läuft ab, sobald keine Bewegung detektiert wird. Sie startet immer wieder von Anfang an.

Hysterese

Die Hysterese ist ein Prozentwert (+/-), der sich auf den Sollwert in Lux bezieht. Die Hysterese beschreibt eine Toleranz zur Einhaltung des Sollwertes. Der voreingestellte Wert ist für die meisten Anwendungen ausreichend.

9 Anwendungsbeispiele

9.1 Bewegungserfassung mit einem Master und zwei Slaves

Busch-Jaeger 6131/10 - Bewegungserfassung mit einem Master und zwei Slaves - 1

  • 1 x Master
  • 2 x Slave
  • Bewegungserkennung
    – Slave sendet zyklisch an Master
  • Master schaltet Aktor

In einem Raum sind 3 Präsenzmelder zum bewegungsabhängigen Schalten installiert. Eines der drei Geräte wird als Master bestimmt, die anderen beiden arbeiten als Slave. Die Slave-Geräte senden bei Bewegung das Telegramm EIN zyklisch, bei keiner Bewegung wird kein Telegramm gesendet. Sollte in keinem der Erfassungsbereiche eine Bewegung erfasst werden sendet das Mastergerät nach Ablauf der Nachlaufzeit ein AUS-Telegramm an den Aktor.

Busch-Jaeger 6131/10 - Bewegungserfassung mit einem Master und zwei Slaves - 2

flowchart
graph TD
    A["Slave 1: Präsenz tech KNX\nBewegungserfassung 1:\nBewegung starten"] --> C["Master: Präsenz tech KNX\nBewegungserfassung 1: Bewegung extern"]
    B["Slave 1: Präsenz tech KNX\nBewegungserfassung 1:\nBewegung starten"] --> C
    C --> D["Ausgang"]
    D --> E["Schaltaktor REG\nAusgang A: Schalten"]

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9.2 Manueller Eingriff

Busch-Jaeger 6131/10 - Manueller Eingriff - 1

  • Manuelles Einschalten
  • Sollwert wird erfüllt
  • Abschalten mit Nachlaufzeit

Wird durch den Nutzer die Raumhelligkeit über das Bedienelement an der Tür verändert, so wird die Regelung deaktiviert. Die Regelung kann nur manuell über den EIN-Schaltbefehl des Bedienelementes wieder aktiviert werden. Die Bewegungserkennung bleibt auch bei abgeschalteter Konstantlichtregelung aktiv. Die Dimmfunktion muss über das Objekt des Präsenzmelders realisiert werden.

Busch-Jaeger 6131/10 - Manueller Eingriff - 2

flowchart
graph LR
    A["Bedienelement 1-fach\nWippe 1: Dimmen"] --> B["Präsenzt tech DualLINE KNX\nKonstantlicht 1: Ausgang 1"]
    B --> C["Universal-Dimmaktor REG\nDimmergruppe 1: Wert"]
    A --> D["Konstantlicht 1: Eingang relatives Dimmen"]

9.3 Zeitautomatik

Busch-Jaeger 6131/10 - Zeitautomatik - 1

  • Manuelles Einschalten
  • Sollwert wird erfüllt
  • Abschalten mit Nachlaufzeit

Im Raum befindet sich ein bewegungs- und helligkeitsabhängiger Präsenzmelder. Über ein separates Bedienelement wird das Gerät aktiviert. So lange Bewegung detektiert wird, regelt der Präsenzmelder die Beleuchtung. Wird keine Bewegung erkannt, läuft die Nachlaufzeit ab und das Licht wird ausgeschaltet.

Wird durch den Nutzer die Raumhelligkeit über das Bedienelement an der Tür verändert, wird die Regelung deaktiviert. Die Regelung kann nur manuell über den Schaltbefehl EIN des Bedienelements wieder aktiviert werden. Die Bewegungserkennung bleibt auch bei abgeschalteter Konstantlichtregelung aktiv.

Busch-Jaeger 6131/10 - Zeitautomatik - 2

flowchart
graph LR
    A["Bedienelement 1-fach"] --> B["Wippe 1: Schalten"]
    A --> C["Wippe 1: Dimmen"]
    B --> D["Präsenzt tech DualLINE KNX"]
    C --> D
    D --> E["Universal-Dimmaktor REG"]
    D --> F["Konstantlicht 1: Ausgang 1"]
    D --> G["Konstantlicht 1: Schalten"]
    D --> H["Konstantlicht 1: Eingang relatives Dimmen"]
    E --> I["Dimmergruppe 1: Wert"]

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9.4 Zeitautomatik Konstantlichtregler für zwei Lichtbänder

Busch-Jaeger 6131/10 - Zeitautomatik Konstantlichtregler für zwei Lichtbänder - 1

– Proportionalitätsfaktor

Es handelt sich um ein Büro mit zwei Lichtbändern. Das Lichtband im hinteren Bereich des Büros ist mit Ausgang 1 verbunden. Das Lichtband im Fensterbereich ist mit Ausgang 2 verbunden. Für ausreichende Helligkeit am Tag reicht ein Proportionalitätsfaktor von 70 % für Ausgang 2 aus. Dies bedeutet, dass der Wert an Ausgang 2 70 % des Wertes an Ausgang 1 entspricht.

Nachts reicht diese Helligkeit im Raum nicht aus. Ausgang 2 wird jetzt über den Proportionalitätsfaktor hinaus regeln, bis der eingestellte Sollwert oder die volle Helligkeit des Leuchtmittels erreicht ist. Der Proportionalitätsfaktor kann für Ausgang 2 eingerichtet werden und er bezieht sich immer auf Ausgang 1. Der Faktor kann höchstens einen Wert von 100 % erhalten. Aus diesem Grunde ist darauf zu achten, dass der Ausgang 2 die Leuchte im helleren Bereich eines Raumes ansteuert.

Busch-Jaeger 6131/10 - Zeitautomatik Konstantlichtregler für zwei Lichtbänder - 2

flowchart
graph TD
    A["Bedienelement 1-fach"] --> B["Präsenz tech DualLINE KNX"]
    B --> C["Wippe 1: Schalten"]
    B --> D["Wippe 1: Dimmen"]
    B --> E["Konstantlicht 1: Eingang Schalten"]
    B --> F["Konstantlicht 1: Eingang relatives Dimmen"]
    E --> G["Konstantlicht 1: Ausgang 1"]
    E --> H["Konstantlicht 1: Ausgang 2"]
    G --> I["Dimmergruppe 1: Wert"]
    G --> J["Dimmergruppe 2: Wert"]
    F --> K["Dimmergruppe 1: Dimmen"]
    F --> L["Dimmergruppe 2: Dimmen"]
    M["Universal-Dimmaktor REG"] --> N["Dimmergruppe 1: Wert"]
    M --> O["Dimmergruppe 2: Wert"]
    M --> P["Dimmergruppe 1: Dimmen"]
    M --> Q["Dimmergruppe 2: Dimmen"]

9.5 Externe Helligkeitserfassung

Busch-Jaeger 6131/10 - Externe Helligkeitserfassung - 1

- 3 Kanäle zur Helligkeitserfassung - Gewichtung

Je nach räumlichen Gegebenheiten wird die Genauigkeit der Helligkeitserfassung mit weiteren Sensoren erhöht. Neben dem eigenen Helligkeitssensor des Busch-Wächter® stehen zwei Eingänge für externe Sensoren bereit. So können auch weitere Busch-Wächter® Präsenz tech DualLINE eingesetzt werden. Die empfangenen Werte werden vom Gerät gewichtet.

Busch-Jaeger 6131/10 - Externe Helligkeitserfassung - 2

flowchart
graph TD
    A["Präsenz tech DuAILINE KNX\nKonstantlicht 1: Ist-Helligkeit"] --> B["Helligkeitserfassung: Eingang 2"]
    C["Präsenz tech DualLINE KNX\nKonstantlicht 1: Eingang Ist-Helligkeit"] --> D["Helligkeitserfassung: Ausgang"]
    D --> E["Helligkeitserfassung: Eingang 1"]
    F["Präsenz tech DualLINE KNX\nKonstantlicht 1: Ist-Helligkeit"] --> G["Helligkeitserfassung: Eingang 2"]
    G --> H["Helligkeitserfassung: Eingang 1"]
    I["Präsenz tech DuAILINE KNX\nKonstantlicht 1: Ist-Helligkeit"] --> J["Helligkeitserfassung: Eingang 2"]
    J --> K["Helligkeitserfassung: Eingang 1"]
    L["Präsenz tech DuAILINE KNX\nKonstantlicht 1: Ist-Helligkeit"] --> M["Helligkeitserfassung: Eingang 2"]
    M --> N["Helligkeitserfassung: Eingang 1"]
    O["Präsenz tech DuAILINE KNX\nKonstantlicht 1: Ist-Helligkeit"] --> P["Helligkeitserfassung: Eingang 2"]
    P --> Q["Helligkeitserfassung: Eingang 1"]

KNX Technisches Handbuch

Busch-Präsenz tech

9.6 Jalousiefunktion

Busch-Jaeger 6131/10 - Jalousiefunktion - 1

  • Manuelles Einschalten
  • Sollwert wird erfüllt
    – Abschalten mit Nachlaufzeit

Über die zweite Wippe des Bedienelements kann die Jalousie am Fenster gefahren werden. Dabei soll sich beim Herauf-/Herunterfahren des Behangs die Regelung schnell an den parametrierten Helligkeitswert anpassen. Nach einer parametrierten Zeit wechselt die Regelung aus dem Jalousiebetrieb wieder in den normalen Regelbetrieb.

Busch-Jaeger 6131/10 - Jalousiefunktion - 2

flowchart
graph TD
    A["Bedienelement 2-fach"] --> B["Präsenz tech DualLINE KNX"]
    A --> C["Jalousieaktor REG"]
    D["Wippe 2: Fahren"] --> C
    E["Wippe 2: Verstellen"] --> C
    B --> F["Konstantlicht 1: Eingang Jalousie fahren / verstellen"]
    B --> G["Konstantlicht 1: Eingang Jalousie fahren in Position"]
    C --> H["Ausgang A: Jalousie Auf-Abfahren"]
    C --> I["Ausgang A: Lamellenverstellung / Stopp Auf-Ab"]

9.7 Tag- und Nachtumschaltung

Busch-Jaeger 6131/10 - Tag- und Nachtumschaltung - 1

- Umschaltung per Freigabe

Busch-Jaeger 6131/10 - Tag- und Nachtumschaltung - 2

In diesem Beispiel soll die Regelung des Lichts im Raum am Tag anders sein als in der Nacht. Es soll eine Tag-/Nachtumschaltung eingerichtet werden. Sowohl für die Regelung am Tag als auch für die Regelung in der Nacht wird jeweils ein Kanal der Konstantlichtsteuerung benötigt. Diese werden mit Hilfe des Freigabeobjektes umgeschaltet. Die Umschaltung kann über einen Tastbefehl oder auch von einer Uhr ausgehen. Entweder ist der Kanal mit der Regelung für den Tag aktiv, oder dieser ist gesperrt und der Kanal für die Regelung in der Nacht ist aktiv.

Busch-Jaeger 6131/10 - Tag- und Nachtumschaltung - 3

flowchart
graph LR
    A["Wochenschaltuhr"] --> B["Zeit: Schalten"]
    C["Präsenz tech DualLINE KNX"] --> D["Konstantlicht 1: Freigabe"]
    C --> E["Konstantlicht 2: Freigabe"]

10 Applikationsbeschreibungen

10.1 Bewegungsmelder

Die Applikation „Bewegungsmelder“ kann zum einen Telegramme auf dem Bus auslösen, wenn eine Bewegung im Erfassungsbereich erkannt wird. Weiterhin können beim Empfang von Telegrammen auf dem 1-Bit-Kommunikationsobjekt „externer Tastereingang“ Telegramme auf den Bus gesendet werden. Somit kann das Gerät von weiteren KNX-Geräten angesteuert werden, als wäre eine Bewegung erkannt worden. Wann ein Telegramm ausgesendet wird, hängt vor allem von der eingestellten Betriebsart ab. Der Bewegungsmelder kann in den Betriebsarten „Melden“, „Zeitautomatik“, „Halbautomatik“ oder „Automatik“ arbeiten.

In der Betriebsart „Melden“ ist der Bewegungsmelder in der Lage, Telegramme zyklisch auf dem 1-Bit-Kommunikationsobjekt „Bewegung starten“ auszusenden.

In der Betriebsart „Zeitautomatik“ muss der Bewegungsmelder über den Empfang eines EIN-Telegramms auf dem Objekt „externer Tastereingang“ manuell eingeschaltet werden. Das Ausschalten erfolgt nach der eingestellten Nachlaufzeit ab letzter Erfassung oder manuell.

In der Betriebsart „Halbautomatik“ schaltet der Bewegungsmelder automatisch bei Bewegungserkennung ein. Das Ausschalten erfolgt durch den Empfang eines AUS-Telegramms auf dem Objekt „externer Tastereingang“. Hinweis: Nach 6 Stunden schaltet der Bewegungsmelder automatisch ab.

In der Betriebsart „Automatik“ schaltet der Bewegungsmelder bei Bewegungserkennung automatisch ein. Das Ausschalten erfolgt nach der eingestellten Nachlaufzeit ab letzter Erfassung oder durch Empfang eines AUS-Telegramms auf dem Objekt „externer Tastereingang“. Bei manuellem Ausschalten wird die Bewegungserfassung über den internen Sensor für die parametrierte Totzeit unterdrückt.

Über das 1-Bit-Kommunikationsobjekt „Umschaltung des externen Tastereingangs“ kann der Bewegungsmelder permanent aktiv geschaltet werden. Die Funktion kann z. B. bei Reinigungseinsätzen genutzt werden, um alle Bewegungsmelder zu veranlassen, sich einzuschalten, auch wenn keine Bewegung erkannt wurde.

Wenn der Bewegungsmelder in einer Betriebart mit Nachlaufzeit arbeitet, kann diese über ein separates Kommunikationsobjekt während des Betriebs angepasst werden. Somit wäre es möglich, morgens andere Nachlaufzeiten zu verwenden als abends.

Damit nach einem Busspannungsausfall und anschließender -wiederkehr kein undefinierter Zustand entsteht, ist das Verhalten nach der Busspannungswiederkehr parametrierbar.

Der Bewegungsmelder kann über ein Freigabeobjekt gesperrt werden.

Der Bewegungsmelder kann helligkeitsabhängig oder -unabhängig schalten. Die Einstellung der Schaltschwelle für den Lichtfühler kann mit Hilfe der Einstellungsparameter vorgenommen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Helligkeitsschaltschwelle über Kommunikationsobjekte über den Bus zu verändern.

Objekte Bewegungsmelder

NrObjektnameDatentypFlags
0Freigabe1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
1Nachlaufzeit2 Byte / DPT 7.005 K, S, A
2 Nebenstelleneingang1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
3 Eingang Aktorstatus1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
4 Helligkeitsunabhängige Erfassung1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
5 Externe Helligkeit2 Byte EIS 5 / DPT 9.004 K, S, A
6 Helligkeitsschwelle extern2 Byte EIS 5 / DPT 9.004 K, S, A
7 Helligkeitsschwelle intern1 Byte EIS 5 / DPT 9.004 K, S, A
8LED Ausgang1 Bit EIS 1 / DPT 1.001K, S, A
9 Bewegung schalten1 Bit EIS 1 / DPT 1.001K, Ü
9 Bewegung schalten1 Byte EIS 5 / DPT 5.001 K, Ü
9 Bewegung schalten1 Byte EIS 6 / DPT 5.010 K, Ü
10Bewegung starten1 Byte EIS 1 / DPT 1.001 K, Ü
11Umschaltung des externen Tastereingangs1 Bit EIS 1 / DPT 1.001K, S, A
13Externer Tastereingang1 Bit EIS 1 / DPT 1.001K, S, A

10.2 Heizung, Klima, Lüftung

Die HKL-Funktion dient zur bewegungsabhängigen Steuerung von Heizungs- und / oder Kühlanlagen sowie Lüftungsanlagen im Bereich des Melders. Die Funktion arbeitet helligkeitsunabhängig. Kurzzeitige Veränderungen der Bewegung im Erfassungsbereich führen nicht zur Veränderung des Schaltzustands der HKL-Funktion.

Objekte Heizung, Klima, Lüftung

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
0 Ausgang 11 Bit DPT_switchK, S, Ü Überden Ausgang wird das bewegungsabhängige Steuern von Heizungs- und/oder Kühlanlagen sowie Lüftungsanlagen in dem Bereich des Melders realisiert. Der Ausgang arbeitet helligkeitsunabhängig. Kurzzeitige Veränderungen der Bewegung im Erfassungsbereich führen nicht zur Veränderung des Schaltzustands der HKL-Funktion.
1 Byte DPT_scaling
1 Byte DPT_Value_1_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Float
2 Byte DPT_Value_2_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Count
4 Byte DPT_Value_4_Float
4 Byte DPT_Value_4_Ucount
4 Byte DPT_Value_4_Count
4 Byte DPT_Value_4_Float
0 Eingang Bewegung ext. 1 Bit DPT_switch K, S Über das Objekt kann von einem anderenBewegungs- oder Präsenzmelder die HKL-Funktion mit einer 1 bewegungsabhängig geschaltet werden.
1 Freigabe 1 Bit DPT_switch K, S, A Die Funktion kann über das Objekt gesperrt oderfreigegeben werden. Die Freigabe hat Vorrang vor allen anderen Objekten.
1 Nachlaufzeit 2 Byte DPT_TimePeriod Sec K, S. A Wird keine Bewegung erkannt geht die Funktion in die parametrierte Nachlaufzeit und schaltet danach z.B. aus. Die Nachlaufzeit kann über dieses Objekt von einem anderen Bedienelement jederzeit ohne zu Hilfenahme der ETS neu parametriert werden. Wenn dieser Wert nicht bei jedem Download überschrieben werden soll, ist der Parameter "Einstellung bei Download überschreiben" entsprechend zu parametrieren.
2 Zwangsstellung 1 Bit DPT_switch K, S, A Durch die Funktion Zwangsstellung (1) wird die Reglung deaktiviert und das Gerät geht auf einen parametrierten Wert, so lange bis die Zwangsstellung wieder deaktiviert (0) wird. Die Zwangsstellung besitzte eine der Freigabe untergeordnete Priorität.

10.3 Konstantlichtregler

Die Applikation „Konstantlichtregler“ ermöglicht das Dimmen der Helligkeit in einem dafür vorgesehenen Erfassungsbereich. Die Reglung kann auch in Abhängigkeit von der Bewegung aktiviert werden. So kann z. B. ein Raum bei Anwesenheit von Personen auf einem bestimmten Beleuchtungslevel gehalten werden.

Objekte Konstantlichtregler

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
0Ausgang 18 Bit DPT_scaling8 Bit DPT_Value_1_UcountK, S, Ü, AÜber den Ausgang wird der entsprechende Regelwert an den Aktor gesendet. Wenn Ausgang 2 aktiv, sollte der Ausgang1 das im hinteren Bereich des Raumes befindlichem Lichtband ansteuern.
0Ausgang 28 Bit DPT_scaling8 Bit DPT_Value_1_UcountK, S, Ü, AÜber den Ausgang wird der entsprechende Regelwert an den Aktor gesendet. Wenn Ausgang 2 aktiv, sollte dieser den vorderen helleren Bereich des Lichtbandes ansteuern.
1Eingang schalten1 Bit DPT_switch KS, A Über das Objekt kann die Reklung aktiviert(Automatik) oder deaktiviert (manuell) werden. Ist das Objekt mit einem Bedienelement verbunden wird mit einer 1 die Reglung deaktiviert.
1Eingang relatives Dimmen4 Bit DPT_control_dimmingK, S, ADas Objekt kann mit einem Bedienelement verbunden werden. Damit ist ein Heller/Dunkler Dimmen der Beleuchtung im Raum möglich. Die Konstantlichtreglung ist deaktiviert.
2Eingang Wert8 Bit DPT_Value_1_Ucount K, S, ADas Objekt kann mit einem Wertsender verbunden werden. Damit ist ein manuelles Regeln der Beleuchtung im Raum möglich. Die Konstantlichtreglung ist deaktiviert.
2Eingang Jalousie Fahren/Verstellen1 Bit DPTUpDownK, SDas Objekt wird mit dem Fahren-Befehl des Bedienelementes verknüpft. Beim Empfang eines Wertes 1 oder 0 werden die eingestellten Parameter unter "Regelparameter bei Jalousiebewegung" aktiv. Die Anwendung deaktiviert sich nach einer parametrierten Zeit und wechselt in den normalen Regelalgorithmus zurück.
2Eingang Jalousie Position8 Bit DPT_scalingK, SDas Objekt wird mit einem 1Byte Positions-Befehl des Bedienelementes/ Aktors verknüpft. Beim Empfang eines Wertes werden die eingestellten Parameter unter "Regelparameter bei Jalousiebewegung" aktiv. Die Anwendung deaktiviert sich nach einer parametrierten Zeit und wechselt in den normalen Regelalgorithmus zurück.
2Eingang Bewegung ext.1 Bit DPT_switchK, SÜber das Objekt kann von einem anderen Bewegungs- oder Präsenzmelder die Konstantlichtregelung mit einer 1 bewegungsabhängig geschaltet werden.
3Eingang Helligkeit ext.2 Byte DPT_Value_2_FloatK, SÜber das Objekt ist es möglich einen externen Wert von einem anderen Helligkeitsfühler mit der Konstantlichtreglung zu verknüpfen. Der interne Helligkeitssensor ist für die Konstantlichtreglung inaktiv.

Objekte Konstantlichtregler, Fortsetzung

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
3Freigabe 1 Bit DPT_switch K, S, ADie Konstantlichtreglung kann über das Objektgesperrt oder freigegeben werden. Die Freigabe hat Vorrang vor allen anderen Objekten.
4Nachlaufzeit 2 Byte DPT_TimePeriodSec K, S, AWird keine Bewegung erkannt geht dieFunktion in die parametrierte Nachlaufzeit und schaltet danach z.B. aus. Die Nachlaufzeit kann über dieses Objekt von einem anderen Bedienelement jederzeit ohne zu Hilfenahme der ETS neu parametriert werden. Wenn dieser Wert nicht bei jedem Download überschrieben werden soll, ist der Parameter "Einstellung bei Download überschreiben" entsprechend zu parametrieren.
5Sollwert 2 Byte DPT_Value_2_FloatK, L, S, ÜÜber dieses Kommunikationsobjekt könnenWerte von außen vorgegeben werden. Dieser Wert wird als neuer Sollwert verwendet.Der aktuelle Sollwert kann über dieses Kommunikationsobjekt gelesen werden.Hinweis: Der hier einzugebende oder ausgelesene Wert ist kleiner als der im Raum über ein Luxmeter eingestellte Regelwert.Beispiel: Die Helligkeit soll an der Schreibtischoberfläche 500 lx betragen. Der Präsenzmelder ermittelt aber seine benötigte Helligkeit an der Position an der er angebracht wurde, z.B. an der Decke. Das bedeutet, dass zwischen der Helligkeit an dem Tisch und an der Decke ein Delta besteht.Wenn dieser Wert nicht bei jedem Download überschrieben werden soll, ist der Parameter "Einstellung bei Download überschreiben" entsprechend zu parametrieren.
5Sollwert speichern 1 Bit DPT_switchK, SÜber die KommunikationsobjekteEingang schalten,Eingang dimmen und/oder Eingang Wert wird über ein Bedienelement der gewünschte Helligkeitswert eingeregelt. Zeigt das Luxmeter den Wert an, z.B. 500 lx, so wird dieser Helligkeitswert mit Beschreiben einer 1 auf dieses Kommunikationsobjekt als neuer Sollwert der Regelung gespeichert.Hinweis: Beim Einregeln der gewünschten Helligkeit, z.B. 500lx, ist die Einbrennzeit der Leuchte zu berücksichtigen.
6Ist-Helligkeitswert2 Byte DPT_Value_2_FloatK, L, S, ÜÜber das Kommunikationsobjekt "Ist-Helligkeit" wird der aktuelle (gefilterte) Helligkeitswert zur Verfügung gestellt.

10.4 Konstantlichtschalter

Die Applikation „Konstantlichtschalter“ ermöglicht das gezielte Ab- und Zuschalten von Leuchtenbändern in Abhängigkeit der Raumhelligkeit.

Die Regelung kann auch in Abhängigkeit von Bewegung aktiviert werden.

Objekte Konstantlichtschalter

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
0 Ausgang 11 Bit DPT_switchK, S, Ü, AÜber den Ausgang wird der parametrierte Wert beim Über- oder Unterschreiten des parametrierten Sollwerts inkl Hysterese an den Aktor gesendet. Wenn Ausgang 2 aktiv ist, sollte der Ausgang 1 das im hinteren Bereich des Raumes befindliche Lichtband ansteuern.
1 Byte DPT_scaling
1 Byte DPT_Value_1_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Float
2 Byte DPT_Value_2_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Count
4 Byte DPT_Value_4_Float
4 Byte DPT_Value_4_Ucount
4 Byte DPT_Value_4_Count
0 Ausgang 21 Bit DPT_switchK, S, Ü, AÜber den Ausgang wird der parametrierte Wert beim Über- oder Unterschreiten des parametrierten Sollwerts inkl Hysterese an den Aktor gesendet. Wenn Ausgang 2 aktiv ist, sollte der Ausgang 1 das im hinteren Bereich des Raumes befindliche Lichtband ansteuern.
1 Byte DPT_scaling
1 Byte DPT_Value_1_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Float
2 Byte DPT_Value_2_Ucount
2 Byte DPT_Value_2_Count
4 Byte DPT_Value_4_Float
4 Byte DPT_Value_4_Ucount
4 Byte DPT_Value_4_Count
1 Eingang schalten1 Bit DPT_switch K, S, AÜber das Objekt kann die Regelung aktiviert (Automatik) oder deaktiviert (manuell) werden. Ist das Objekt mit einem Bedienelement verbunden wird mit einer 1 die Regelung deaktiviert.
1 Eingang relatives Dimmen4 Bit DPT_control_dimming K, S, ADas Objekt kann mit einem Bedienelement verbunden werden. Damit ist ein heller/dunkler Dimmen der Beleuchtung im Raum möglich. Die Konstantlichtreglung ist deaktiviert.
2 Eingang Wert8 Bit DPT_Value_1_Ucount K, S, ADas Objekt kann mit einem Wertsender verbunden werden. Damit ist ein Regeln der Beleuchtung im Raum möglich. Die Konstantlichtreglung ist deaktiviert.
2 Eingang Bewegung ext.1 Bit DPT_switch K, SÜber das Objekt kann von einem anderen Bewegungs- oder Präsenzmelder die Konstantlichtregelung mit einer 1 bewegungsabhängig geschaltet werden.
3 Eingang Helligkeit ext.2 Byte DPT_Value_2_Float K, SÜber das Objekt ist es möglich einen externen Wert von einem anderen Helligkeitsfühler mit der Konstantlichtreglung zu verknüpfen.
3 Freigabe1 Bit DPT_switch K, S, ADie Konstantlichtreglung kann über das Objekt gesperrt oder freigegeben werden. Die Freigabe hat Vorrang vor allen anderen Objekten.

Objekte Konstantlichtschalter, Fortsetzung

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
4 Nachlaufzeit 2 Byte DPT_TimePeriodSec K, S, AWird keine Bewegung erkannt geht die Funktion in die parametrierte Nachlaufzeit und schaltet danach z.B. aus. Die Nachlaufzeit kann über dieses Objekt von einem anderen Bedienelement jederzeit ohne zu Hilfenahme der ETS neu parametriert werden. Wenn dieser Wert nicht bei jedem Download überschrieben werden soll, ist der Parameter "Einstellung bei Download überschreiben" entsprechend zu parametrieren.
5 Sollwert 2 Byte DPT_Value_2_FloatK, L, S, ÜÜber dieses Kommunikationsobjekt können Werte von außen vorgegeben werden. Dieser Wert wird als neuer Sollwert verwendet.Der aktuelle Sollwert kann über dieses Kommunikationsobjekt gelesen werden.Hinweis: Der hier einzugebende oder ausgelesene Wert ist kleiner als der im Raum über ein Luxmeter eingestellte Regelwert.Beispiel: Die Helligkeit soll an der Schreibtischoberfläche 500 lx betragen. Der Präsenzmelder ermittelt aber seine benötigte Helligkeit an der Position an der er angebracht wurde, z.B. an der Decke. Das bedeutet, dass zwischen der Helligkeit an dem Tisch und an der Decke ein Delta besteht.
5 Sollwert speichern 1 Bit DPT_switchK, SÜber die Kommunikationsobjekte Eingang schalten, Eingang dimmen und/oder Eingang Wert wird über ein Bedienelement der gewünschte Helligkeitswert eingeregelt. Zeigt das Luxmeter den Wert an, z.B. 500 lx, so wird dieser Helligkeitswert mit Beschreiben einer 1 auf dieses Kommunikationsobjekt als neuer Sollwert der Regelung gespeichert.Hinweis: Beim Einregeln der gewünschten Helligkeit, z.B. 500lx, ist die Einbrennzeit der Leuchte zu berücksichtigen.
6 Ist-Helligkeitswert 2 Byte DPT_Value_2_FloatK, L, S, ÜÜber das Kommunikationsobjekt "Ist-Helligkeit" wird der aktuelle (gefilterte) Helligkeitswert zur Verfügung gestellt.

10.5 Helligkeitserfassung

Das Gerät besitzt einen internen Helligkeitssensor. Es können bis zu zwei externe Helligkeitsfühler angeschlossen werden, für die die Funktion „Helligkeitserfassung“ zur Verfügung steht. Hiermit lassen sich die einzelnen Fühler gewichten, bevor der gemittelte Wert (z. B. an die Konstantlichtregelung) gesendet wird. Die Eingänge der externen Helligkeitsfühler können überwacht werden, so dass ein sicherer Betrieb des Gerätes gewährleistet ist.

Objekte Helligkeitserfassung

NrObjektnameDatentypFlagsInfo
0 Ausgang2 Byte DPT_Value_2_FloatK, ÜSind neben dem internen Helligkeitsfühler desPräsenzmelders noch andere Helligkeitsfühler, die in die Konstantlicht-Funktionen integriert werden sollen, im Raum platziert, so kann über die Funktion "Helligkeitserfassung" eine Mittlung der anstehenden Helligkeitswerte erfolgen. Der gemittelte Wert wird dann über das Ausgangsobjekt ausgegeben und mit dem Kommunikationsobjekt "Eingang Helligkeit ext." verknüpft. Dabei ist der Parameter "Eingang Helligkeit" auf "...extern" einzustellen.
0 Alarm1 Bit DPT_alarm K, Ü Die Funktion überwacht die Eingänge der externenHelligkeitsfühler. Sollte innerhalb der parametrierten Zeit kein Telegramm an dem jeweiligen Eingang empfangen werden, wird dieses als Störung über das Kommunikationsobjekt ausgegeben.
1 Eingang1 / Eingang 2 2 Byte DPT_Value_2_Float K, S, ADas Objekt dient zum Empfang eines externen

KNX Technisches Handbuch

Busch-Präsenz tech

10.6 Verzögerung

Mit der Applikation „Verzögerung“ können über das Objekt „Eingang“ Telegramme empfangen werden. Mit einer eingestellten Verzögerungszeit werden die empfangenen Telegramme auf dem Objekt „Ausgang“ ausgesendet. Für die unterschiedlichen Anwendungsfälle sind die Objekttypen für „Eingang“ und „Ausgang“ gemeinsam parametrierbar.

Objekte Verzögerung

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
0Eingang (1 Bit)1 Bit EIS7 / DPT 1.008 K, S
0Eingang (1 Bit)1 Bit EIS7 / DPT 1.007 K, S
0Eingang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, S
0Eingang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S
0Eingang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxx K, S
0Eingang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, S
0Eingang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, S
0Eingang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxx K, S
0Eingang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, S
0Eingang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, S
1Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
1Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS7 / DPT 1.008 K, Ü
1Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS7 / DPT 1.007 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, Ü
1Ausgang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxx K, Ü
1Ausgang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, Ü
1Ausgang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, Ü
1Ausgang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxx K, Ü
1Ausgang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, Ü
1Ausgang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, Ü
2Verzögerungszeit (2 Byte)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, L, S

10.7 Treppenhauslicht

Mit der Applikation „Treppenhauslicht“ können Schalttelegramme oder Werttelegramme mit einer Nachlaufzeit versehen werden. Die Applikation stellt dazu je nach Parametrierung unterschiedliche Kommunikationsobjekte dar:

- ein 1-Bit-Objekt für Ein- und Ausgang

Wird über das Objekt „Eingang / Ausgang“ ein EIN-Telegramm empfangen, wird die Nachlaufzeit unmittelbar gestartet. Es kann eine Nachlaufzeit von 10 s bis 88:45 min, einstellbar in 1 s-Schritten, eingestellt werden. Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird das Objekt „Eingang / Ausgang“ ein AUS-Telegramm aussenden.

- zwei 1-Bit-Objekte für Ein- und Ausgang

- zwei 1-Byte-Objekte für Ein- und Ausgang

Wird über das Objekt „Eingang“ ein Telegramm empfangen, wird die Nachlaufzeit unmittelbar gestartet und ein Telegramm mit demselben Wert des am Eingang empfangenen Telegramms auf dem Objekt „Ausgang“ ausgesendet. Es kann eine Nachlaufzeit von 10 s bis 88:45 min, einstellbar in 1 s-Schritten, eingestellt werden. Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird das Objekt „Ausgang“ ein AUS-Telegramm (1 Bit) bzw. ein Telegramm mit dem Wert „0“ (1 Byte) aussenden.

Über zwei zusätzliche Kommunikationsobjekte ist es möglich, die Nachlaufzeit und die Ausschaltvorwarnzeit neu vorzugeben. Die empfangenen Werte werden in den Speicher des Geräts geschrieben und bleiben auch bei Spannungsausfall und anschließender -wiederkehr erhalten.

Objekte Treppenhauslicht

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
0Eingang (1 Byte)1 Bit EIS14 / DPT 5.010 K, S
0Eingang_Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, Ü
1Nachlaufzeit (2 Byte)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, L, S
2Ausschaltvorwarnung (2 Byte)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, L, S
3Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
3Ausgang (1 Byte)1 Bit EIS14 / DPT 5.010 K, Ü

10.8 Lichtszenenaktor

Mit der Applikation „Lichtszenenaktor“ ist es möglich, Szenen, die im Gerät hinterlegt sind, über den Empfang einer Szenennummer auf dem 1-Byte-Kommunikationsobjekt „Szenenaufruf“ aufzurufen. Es können maximal acht Szenen mit bis zu acht Aktorobjekten angelegt werden.

Zur Ansteuerung unterschiedlicher Aktoren ist die Größe der Aktorgruppen-Kommunikationsobjekte unter dem Parameter „Typ Aktorgruppe“ einstellbar.

Der Anwender hat die Möglichkeit, Szenen selbst abzuspeichern. Dazu muss ein entsprechendes Speichertelegramm empfangen werden (siehe Beschreibung der einzelnen Parameter).

Objekte Lichtszenenaktor

NrObjektnameDatentypFlags
0 Lichtszenenaufruf (1 Byte) 1 Byte / DPT18.001 K, S, A
1...10Aktorgruppe A [B...J] (1 Bit Schalten) 1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, Ü, A
1...10Aktorgruppe A [B...J] (1 Bit Jalousie) 1 Bit EIS7 / DPT 1.008 K, S, Ü, A
1...10Aktorgruppe A [B...J] (1 Byte 0..100 %) 1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, S, Ü, A
1...10Aktorgruppe A [B...J] (1 Byte Lichtszenennummer) 1 Byte / DPT 18.001 K, S, Ü, A
1...10Aktorgruppe A [B...J] (Temperaturwert absolut) 2 Byte EIS5 / DPT 9.001 K, S, Ü, A
10...19Freigabe Szene 1 [Szene 2 ... Szene 10]1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, S, Ü

10.9 Sequenz

Mit der Applikation „Sequenz“ ist es möglich, mehrere Telegramme mit unterschiedlichen Werten in einer vordefinierten Reihenfolge (Sequenz) nacheinander über dasselbe Objekt auszusenden.

Im Gegensatz zur Szene besitzt die Applikation „Sequenz“ nur ein Kommunikationsobjekt, auf dem bis zu zwölf individuelle Werte hintereinander in zwölf fest eingestellten Zeiten ausgesendet werden. Die Zeiten können von 1 s bis 12 h frei eingestellt werden. Die Applikation „Sequenz“ bietet sich an, um z. B. Showrooms anzusteuern.

Über ein Freigabeobjekt kann die Funktion vorübergehend gesperrt werden.

Objekte Sequenz

NrObjektnameDatentypFlags
0Wert Sequenz (1 Bit Schalten)1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, S, Ü, A
0Wert Sequenz (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001K, S, Ü, A
0Wert Sequenz (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010K, S, Ü, A
0Wert Sequenz (1 Byte Lichtszenennummer)1 Byte / DPT 18.001K, S, Ü, A
0Wert Sequenz (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxxK, S, Ü, A
0Wert Sequenz (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001K, S, Ü, A
1Sequenz Start1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, S
2Sequenz Status1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, Ü
4Freigabe1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, S

10.10 Preset

Die Applikation „Preset“ stellt ein Eingangs- und ein Ausgangs-Kommunikationsobjekt zur Verfügung. Bei Empfang eines Schalttelegramms auf dem 1-Bit-Eingangsobjekt wird unmittelbar ein Telegramm auf dem 1-Byte-Ausgangsobjekt ausgesendet. Dabei kann ein voreingestellter prozentualer Wert oder alternativ eine Lichtszenennummer ausgesendet werden.

Objekte Preset

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
0Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
0Ausgang (1 Byte Lichtszenennummer)1 Byte / DPT 18.001 K, Ü

10.11 Telegramm zyklisch

Über die Applikation „Telegramm Zyklisch“ wird nach Empfang eines Telegramms auf dem Objekt „Eingang“ ein Telegramm mit demselben Inhalt auf dem Objekt „Ausgang“ zyklisch ausgesendet. Für die unterschiedlichen Anwendungsfälle sind die Objekttypen für „Eingang“ und „Ausgang“ gemeinsam parametrierbar. Die Zeiten für das zyklische Senden auf dem Objekt „Ausgang“ sind einstellbar. Über ein zusätzliches Objekt „Freigabe“ besteht die Möglichkeit, die Funktion vorübergehend zu sperren.

Objekte Telegramm zyklisch

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Bit Schalten)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
0Eingang (1 Bit Alarm)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
0Eingang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, S
0Eingang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S
0Eingang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxxK, S
0Eingang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, S
0Eingang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, S
0Eingang (2 Byte Temperatur)2 Byte EIS5 / DPT 9.001 K, S
0Eingang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxxK, S
0Eingang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, S
0Eingang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, S
1Ausgang (1 Bit Schalten)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
1Ausgang (1 Bit Alarm)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, Ü
1Ausgang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxxK, Ü
1Ausgang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, Ü
1Ausgang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, Ü
1Ausgang (2 Byte Temperatur)2 Byte EIS5 / DPT 9.001 K, Ü
1Ausgang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxxK, Ü
1Ausgang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001K, Ü
1Ausgang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001K, Ü
2Freigabe1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S

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10.12 Blinken

Um eine Blinksequenz auf dem Ausgangsobjekt auszulösen, muss zuvor ein Telegramm auf dem Eingangsobjekt empfangen werden.

Über den Parameter „Blinken“ wird festgelegt, ob die Blinksequenz mit einem EIN- oder einem AUS-Telegramm auf dem Eingangsobjekt gestartet wird. Alternativ kann die Blinksequenz auch bei einem „Zustandswechsel“ gestartet werden, d. h. wenn das Eingangssignal von „0“ auf „1“ oder von „1“ auf „0“ wechselt.

Objekte Blinken

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
1Ausgang1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü

10.13 Logik

Objekte Logik

NrObjektnameDatentypFlags
0Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, Ü
0Ausgang (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, Ü
1Eingang 1 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
1Eingang 1 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
2Eingang 2 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
2Eingang 2 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
3Eingang 3 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
3Eingang 3 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
4Eingang 4 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
4Eingang 4 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
5Eingang 5 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
5Eingang 5 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
6Eingang 6 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
6Eingang 6 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
7Eingang 7 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
7Eingang 7 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
8Eingang 8 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
8Eingang 8 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
9Eingang 9 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
9Eingang 9 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A
10Eingang 10 (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S, A
10Eingang 10 (1 Byte)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S, A

Tor

Mit der Applikation „Tor“ lassen sich bestimmte Signale filtern und der Signalfluss vorübergehend sperren. Die Funktion besitzt drei Kommunikationsobjekte: „Steuereingang“, „Eingang“ und „Ausgang“.

Das Eingangs- bzw. Ausgangsobjekt kann unterschiedliche Größen annehmen.

Mit der Einstellung „nicht zugewiesen“ kann die Bitgröße frei zugeordnet werden. Das bedeutet, die erste interne oder externe Gruppenadresse / Aktion, die zugewiesen wird und schon mit irgendeinem anderen Kommunikationsobjekt verbunden ist, legt die Größe fest.

Die Steuerung kann vom „Eingang zum Ausgang“ oder auch vom „Ausgang zum Eingang“ erfolgen, sofern der Steuereingang dies zulässt. Die Freigabe über den Steuereingang kann über ein EIN- oder ein AUS-Telegramm erfolgen.

Wird zum Beispiel die Einstellung „Steuereingang“ auf „EIN-Telegramm“ gesetzt, werden nur Telegramme vom Eingang an den Ausgang geleitet, wenn vorher der Steuereingang ein EIN-Telegramm empfangen hat.

Zudem ist es möglich, Signale über die Einstellung „Filterfunktion“ zu blocken. Entweder wird „nichts ausgefiltert“ oder es wird das Signal „EIN ausgefiltert“ bzw. das Signal „AUS ausgefiltert“. Diese Funktion wird z. B. immer dann notwendig, wenn von einem Sensor nur das EIN-Telegramm interessant ist und dieser in seinem Applikationsprogramm keine Filterfunktionalität anbietet.

Objekte Tor

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang-K,S,
1Ausgang-K,S,
2Steuereingang1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S

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10.14 Min-/Maxwertgeber

Mit der Applikation „Min- / Maxwertgeber“ können bis zu acht Eingangswerte miteinander verglichen werden. Die Applikation kann auf dem Ausgang den höchsten Eingangswert, den kleinsten Eingangswert oder den Durchschnitt aller Eingangswerte ausgeben.

Für die unterschiedlichsten Anwendungen kann die Größe der Eingangsobjekte und somit auch die Größe des Ausgangsobjekts angepasst werden. Aus folgenden Objekttypen kann gewählt werden:

  • 1 Byte 0..100 %, zum Vergleich prozentualer Werte
  • 1 Byte 0..255, zum Vergleich von dezimalen Werten zwischen 0 und 255
    – 2 Byte Float, zum Vergleich von 2-Byte-Gleitkommawerten (physikalische Werte wie Temperatur, Helligkeitswert, etc.)
  • 2 Byte Signed, zum Vergleich von dezimalen Werten zwischen -32.768 und +32.767
  • 2 Byte Unsigned, zum Vergleich von dezimalen Werten zwischen 0 und 65.535
  • 4 Byte Float, zum Vergleich von 4-Byte-Gleitkommawerten (physikalische Werte wie Beschleunigung, elektrischer Strom, Arbeit, etc.)
  • 4 Byte Signed, zum Vergleich von dezimalen Werten zwischen -2.147.483.648 und 2.147.483.647
  • 4 Byte Unsigned, zum Vergleich von dezimalen Werten zwischen 0 und 4.294.967.295

Hinweis:

Bei ganzen Zahlen wird der Mittelwert abgerundet.

Objekte Min- / Maxwertgeber

NrObjektnameDatentypFlags
0Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
0Ausgang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, Ü
0Ausgang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxx K, Ü
0Ausgang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, Ü
0Ausgang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, Ü
0Ausgang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxx K, Ü
0Ausgang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, Ü
0Ausgang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, Ü
1...10Eingang 1 [2...8] (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxx K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, S
1...10Eingang 1 (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxx K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, S
1...10Eingang 1 [2...8] (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, S

10.15 Schwellwert / Hysterese

Mit der Applikation „Schwellwert / Hysterese“ können Werttelegramme auf einem Eingangs-Kommunikationsobjekt empfangen werden und mit im Gerät vorgegebenen Schwellwerten verglichen werden.

Bei Überschreiten des oberen bzw. Unterschreiten des unteren Schwellwerts werden vordefinierte Werte auf dem Kommunikationsobjekt „Ausgang“ ausgesendet. Die Größe des Objekts ist für unterschiedliche Anwendungen einstellbar. Über ein Freigabeobjekt kann die Funktion vorübergehend gesperrt werden.

Wenn der Wert der unteren Schwelle oberhalb des Wertes für die obere Schwelle liegt, wird die Funktion nicht ausgeführt.

Objekte Schwellwert / Hysterese

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, S
0Eingang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, S
0Eingang (2 Byte Float)2 Byte EIS5 / DPT 9.xxx K, S
0Eingang (2 Byte Signed)2 Byte EIS10 / DPT 8.001 K, S
0Eingang (2 Byte Unsigned)2 Byte EIS10 / DPT 7.001 K, S
0Eingang (4 Byte Float)4 Byte EIS9 / DPT 14.xxx K, S
0Eingang (4 Byte Signed)4 Byte EIS11 / DPT 12.001 K, S
0Eingang (4 Byte Unsigned)4 Byte EIS11 / DPT 13.001 K, S
1Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..255)1 Byte EIS14 / DPT 5.010 K, Ü
2Freigabe1 Bit EIS1 / DPT 1.001K, S

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10.16 PWM-Umsetzer

Mit der Applikation „PWM-Umsetzer“ kann ein 1-Byte-Eingangssignal über eine äquivalente Puls-Weiten-Modulation in ein 1-Bit-Signal oder in ein 1-Byte-Signal gewandelt werden. Diese Funktion wird z. B. benötigt, wenn ein Raumtemperaturregler eine stetige Stellgröße ausgibt, die einen schaltenden Heizungsaktor (für elektrothermische Stellantriebe) steuert.

Die Funktion der 1 Byte großen Ansteuerung wird benötigt, wenn der Raumtemperaturregler nur stetige Stellgrößen senden kann oder eine stetige Stellgröße für andere Funktionen (wie zentrale Vorlauftemperatur-Regelung) benötigt wird.

Es besteht die Möglichkeit, eine Zwangsstellung zu aktivieren. Die Zwangsstellung dient dazu, bei bestimmten Ereignissen, wie z. B. das Öffnen eines Fensters oder beim Taupunktalarm, einen anzusteuernden Heizungsaktor in eine bestimmte Position zu fahren.

Wird „Störmeldung“ aktiviert, steht ein weiteres Kommunikationsobjekt „Störung“ zur Verfügung. Eine Störung tritt dann auf, wenn das Objekt „Eingang“ innerhalb einer gewissen Zeit kein Telegramm mehr bekommen hat. Mögliche Gründe dafür könnten z. B. sein, dass der zugehörige Raumtemperaturregler ausfällt oder bei einer linienübergreifenden Funktion die Telegramme nicht mehr den Koppler passieren. In diesem Fall wird auf dem Kommunikationsobjekt „Störung“ ein EIN-Telegramm ausgesendet und das Objekt „Eingang“ nimmt den „Wert bei Störung“ an.

Über ein zusätzliches Objekt „Freigabe“ besteht die Möglichkeit, die Funktion vorübergehend zu sperren.

Objekte PWM-Umsetzer

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang (1 Byte)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
1Ausgang (1 Bit)1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
1Ausgang (1 Byte 0..100 %)1 Byte EIS6 / DPT 5.001 K, Ü
2Freigabe1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
3Störung1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü
4Zwangstellung1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S

10.17 Priorität

Die Applikation „Priorität“ verfügt über 3 Kommunikationsobjekte, ein 1-Bit-Objekt „Eingang Schalten“, ein 2-Bit-Objekt „Eingang Priorität“ und ein 1-Bit-Objekt „Ausgang“. Die auf dem „Eingang Schalten“ empfangenen Telegramme werden in Abhängigkeit vom Zustand des Objekts „Eingang Priorität“ an den „Ausgang“ weitergeleitet.

Das 2-Bit-Objekt „Eingang Priorität“ kann vier unterschiedliche Werte empfangen und unterscheiden (0, 1, 2 und 3). Hierüber wird das Objekt „Ausgang“ zwangsgeführt. Dabei werden drei unterschiedliche Zustände unterschieden:

  • „Eingang Priorität“ hat den Wert „3“: Der Wert, der auf „Eingang Schalten“ anliegt, ist ohne Bedeutung. Der „Ausgang“ ist zwangsgeführt eingeschaltet und hat den Wert „1“.
  • „Eingang Priorität“ hat den Wert „2“. Der Wert, der auf „Eingang Schalten“ anliegt, ist ohne Bedeutung. Der „Ausgang“ ist zwangsgeführt ausgeschaltet und hat den Wert „0“.
  • „Eingang Priorität“ hat den Wert „1“ oder "0". Der „Ausgang“ wird nicht zwangsgeführt. Der "Eingang Schalten" wird mit dem Zustandsbit des Prioritätsobjektes ODER verknüpft und an den „Ausgang“ weitergeleitet.

Während einer Zwangsführung werden Änderungen des „Eingang Schalten“ Objekts gespeichert, auch wenn der aktuelle Zustand am Objekt „Ausgang“ sich hierdurch nicht unmittelbar ändert. Wird die Zwangsführung beendet, erfolgt eine Telegrammaussendung am „Ausgang“ entsprechend des aktuellen Wertes des Objekts „Eingang Schalten“.

Objekte Priorität

NrObjektnameDatentypFlags
0Eingang Schalten1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, S
1Eingang Priorität2 Bit EIS8 / DPT 2.001 K, S
2Ausgang1 Bit EIS1 / DPT 1.001 K, Ü

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Produktinformationen

Marke : Busch-Jaeger

Modell : 6131/10

Kategorie : Bewegungsmelder