Broom Service - Brettspiel RAVENSBURGER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Brettspiel |
| Marke | Ravensburger |
| Modell | Broom Service |
| Kategorie | Brettspiel |
| Altersempfehlung | ab 10 Jahren |
| Anzahl Spieler | 2-5 Spieler |
| Spieldauer | ca. 60-90 Minuten |
| Spielmechanik | Rollenspiel, Sammeln, Wetten |
| Verpackungsgröße (L x B x H) | 37 x 27 x 5 cm |
| Gewicht | ca. 1,2 kg |
| Material | Karton, Kunststoff |
| Stromversorgung | Keine erforderlich |
| Pflegehinweise | Mit trockenem Tuch reinigen, nicht nass wischen |
| Sicherheitshinweise | Enthält Kleinteile, nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren |
| Ersatzteile | Nicht erhältlich |
| Reparierbarkeit | Nicht reparierbar, bei Defekt Neuanschaffung nötig |
| Hersteller | Ravensburger Verlag GmbH |
| Erscheinungsjahr | 2015 |
| Sprache | Deutsch |
Häufig gestellte Fragen - Broom Service RAVENSBURGER
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BEDIENUNGSANLEITUNG Broom Service RAVENSBURGER
Verhext ... und zugestellt! Wer liefert die meisten Tränke?
SPIELIDEE
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Sammlern, Hexen und Druiden und versuchen, möglichst gewinnbringende Tränke herzustellen und diese dann über den Broom Service im gesamten magischen Reich auszuliefern. Durchgang für Durchgang wählen die magischen Mitstreiter aus zehn Rollenkarten immer wieder vier aus, die dann Runde um Runde ausgespielt werden. Jede Karte bietet eine mutige und eine feige Aktion. Die mutigen Aktionen sind zwar lohnender, bergen aber auch das Risiko, sie an nachfolgende Spieler zu verlieren und dann vollkommen leer auszugehen. Verhext ...! Die feigen Aktionen wiederum sind weniger einträglich, können dafür aber auch von niemandem weggeschnappt werden. ... und zugestellt! Wer wählt welche Rollenkarten? Wer spielt sie wann aus? Wer ist mutig? Wer feige?
Gewinner ist nach sieben Durchgängen der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
SPIELMATERIAL
2 Stanztafeln:
fürs Basisspiel:
- 24 Gewitterwolken
- 24 Zauberstäbe
- 2 Spielübersichten für die Varianten:
- 15 Amulette
- 17 Landschaftsplättchen
- 8 Sturmwolken
1 Spielplan (zweiseitig)
60 Tränke
10 Spielfiguren
5 Siegpunktemarker
60 Spielkarten:
- 5 x 10 Rollenkarten
- 10 Ereigniskarten
(Vor dem ersten Spiel müssen die Teile vorsichtig aus den Stanztafeln herausgelöst werden. Alle violett umrahmten Teile werden nur für die Varianten benötigt. Sie können zunächst in den Bögen verbleiben.)
SPIELIDEE
Mittels 10 verschiedener Rollen versuchen die Spieler, möglichst gewinnbringende Tränke herzustellen und auszuliefern
Alle Rollenkarten zeigen eine mutige und eine feige Aktion: Die mutige Aktion ist einträglicher, aber auch riskant; die feige Aktion ist weniger einträglich, dafür aber sicher
Wer am Ende die meisten Siegpunkte hat, gewinnt

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(Vor dem ersten Spiel müssen die Teile vorsichtig aus den Stanztafeln herausgelöst werden. Alle violett umrahmten Teile werden nur für die Varianten benötigt. Sie können zunächst in den Bögen verbleiben.)Sollten Sie diese Regel zum ersten Mal lesen, empfehlen wir, die fett geschriebenen Texte im Randbalken nicht zu beachten. Diese Texte dienen als Kurzspielregel, mit deren Hilfe man - auch nach einer längeren Spielabstinenz - wieder schnell ins Spiel findet.
SPIELVORBEREITUNG (GRUNDSPIEL)
Der Spielplan wird mit der Vorderseite nach oben in der Tischmitte ausgebreitet. Die Vorderseite ist u.a. daran zu erkennen, dass die zwei Burgen rötliche Banner zeigen (Rückseite: violett).

Jeder Spieler erhält:
- die 10 Rollenkarten einer Farbe (Rückseite),
- die 2 Spielfiguren derselben Farbe, die er in die zwei Gebiete mit den Burgen stellt,
- den Siegpunktemarker derselben Farbe, den er auf das Feld 10
der Siegpunkteleiste legt,
- 1 Trank pro Farbe sowie

- 1 oder 2 Zauberstäbe, die er vor sich ablegt: Der älteste Spieler wird Startspieler; er und sein rechter Nachbar (= der reihum letzte Spieler) erhalten je einen Zauberstab, alle anderen je zwei Zauberstäbe.
(Im 2er-Spiel erhält somit jeder Spieler einen Zauberstab.)
Die restlichen Tränke und Zauberstäbe (ab jetzt auch „Ressourcen“ genannt) werden als allgemeiner Vorrat neben dem Spielplan bereitgelegt.
Beide Spielübersichten werden zwischen den Spielern ausgelegt. Sie zeigen auf der Vorderseite den groben Ablauf eines Durchgangs und einer Runde sowie auf der Rückseite die Siegpunkte, die man nach Spielende zusätzlich erhalten kann.

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Spindablauf 1. Vertragsgegen von den Gruppe: 2. Ertragsteuerungen der Gesellschaften: 1. Einlagen am 3. Derivate aus dem 4. Derivate aus dem 5. Derivate aus dem 6. Derivate aus dem 7. Derivate aus dem 8. Derivate aus dem 9. Derivate aus dem 10. Derivate aus dem 11. Derivate aus dem 12. Derivate aus dem 13. Derivate aus dem 14. Derivate aus dem 15. Derivate aus dem 16. Derivate aus dem 17. Derivate aus dem 18. Derivate aus dem 19. Derivate aus dem 20. Derivate aus dem 21. Derivate aus dem 22. Derivate aus dem 23. Derivate aus dem 24. Derivate aus dem 25. Derivate aus dem 26. Derivate aus dem 27. Derivate aus dem 28. Derivate aus dem 29. Derivate aus dem 30. Derivate aus dem 31. Derivate aus dem 32. Derivate aus dem 33. Derivate aus dem 34. Derivate aus dem 35. Derivate aus dem 36. Derivate aus dem 37. Derivate aus dem 38. Derivate aus dem 39. Derivate aus dem 40. Derivate aus dem 41. Derivate aus dem 42. Derivate aus dem 43. Derivate aus dem 44. Derivate aus dem 45. Derivate aus dem 46. Derivate aus dem 47. Derivate aus dem 48. Derivate aus dem 49. Derivate aus dem 50. Derivate aus dem 51. Derivate aus dem 52. Derivate aus dem 53. Derivate aus dem 54. Derivate aus dem 55. Derivate aus dem 56. Derivate aus dem 57. Derivate aus dem 58. Derivate aus dem 59. Derivate aus dem 60. Derivate aus dem 61. Derivate aus dem 62. Derivate aus dem 63. Derivate aus dem 64. Derivate aus dem 65. Derivate aus dem 66. Derivate aus dem 67. Derivate aus dem 68. Derivate aus dem 69. Derivate aus dem 70. Derivate aus dem 71. Derivate aus dem 72. Derivate aus dem 73. Derivate aus dem 74. Derivate aus dem 75. Derivate aus dem 76. Derivate aus dem 77. Derivate aus dem 78. Derivate aus dem 79. Derivate aus dem 80. Derivate aus dem 81. Derivate aus dem 82. Derivate aus dem 83. Derivate aus dem 84. Derivate aus dem 85. Derivate aus dem 86. Derivate aus dem 87. Derivate aus dem 88. Derivate aus dem 89. Derivate aus dem 90. Derivate aus dem 91. Derivate aus dem 92. Derivate aus dem 93. Derivate aus dem 94. Derivate aus dem 95. Derivate aus dem 96. Derivate aus dem 97. Derivate aus dem 98. Derivate aus dem 99. Derivate aus demDie 24 Gewitterwolken (mit weißem Stern auf der Vorderseite) werden verdeckt gemischt. Dann wird auf jeder entsprechend markierten Fläche des Spielplans (Vorderseite 18 Flächen, Rückseite 19 Flächen) offen eine zufällige Wolke platziert.

Die 10 Ereigniskarten werden gemischt. Dann werden drei Karten verdeckt zurück in die Schachtel gelegt und die restlichen sieben Ereig-
niskarten als verdeckter Stapel neben dem Spielplan platziert. Die oberste Karte des Stapels wird offen daneben gelegt. Dieses Ereignis gilt für den ersten der sieben Durchgänge.

Spielplan mit Vorderseite nach oben in Tischmitte legen
Jeder Spieler erhält:
• 10 Rollenkarten
• 2 Spielfiguren (auf Burgen)
• 1 Siegpunktemarker (auf 10)
• 1 Trank pro Farbe
• 1 oder 2 Zauberstäbe
Restliche Ressourcen bilden allgemeinen Vorrat
Spielübersichten bereitlegen
Gewitterwolken zufällig auf den entsprechenden Flächen offen platzieren
7 zufällige Ereigniskarten als Nachziehstapel bereitlegen; oberste Karte aufdecken
Nehmen nur 2-4 Spieler teil, müssen noch die „verwunschenen Rollen“ (Details siehe Seite 5 unten) ausgelegt werden: Dazu werden die 10 Rollenkarten einer nicht benutzten Farbe gemischt und als verdeckter Stapel neben dem Stapel mit den Ereigniskarten platziert. Je nach Spielerzahl wird anschließend eine bestimmte Anzahl „verwunschener Rollen“ aufgedeckt:
2 Spieler → 3 Karten / 3 Spieler → 2 Karten / 4 Spieler → 1 Karte (Merksatz hier: Spieleranzahl + „verwunschene Rollen“ = 5.)
Das restliche Material (Landschaftsplättchen, Amulette, Sturmwolken) wird nur für die Varianten benötigt (siehe ab Seite 9).
SPIELVERLAUF
Das Spiel verläuft über sieben Durchgänge. Zu Beginn jedes Durchgangs wählen alle Spieler zunächst je vier Rollenkarten aus. Dann wett-eifern sie in einer Art Stichspiel Runde für Runde um die Aktionen der ausgewählten Rollenkarten. Wurden von allen Spielern nach mindestens vier und höchstens zehn Runden alle ausgewählten Karten ausgelegt, endet ein Durchgang, und der nächste beginnt ...
ROLLENKARTEN AUSWÄHLEN
Zu Beginn jedes Durchgangs wählen alle Spieler gleichzeitig aus ihren 10 Rollenkarten je vier aus, die sie in diesem Durchgang einsetzen wollen (Ausnahme: Ereignis „Mehr oder weniger“; s.u.). Die ausgewählten vier Karten nimmt jeder Spieler so auf die Hand, dass seine Mitspieler sie nicht einsehen können. Die übrigen sechs Rollenkarten legt jeder verdeckt vor sich ab, sie haben in diesem Durchgang keine Funktion. Haben dies alle Spieler gemacht, heißt es:

DER MAGISCHE WETTSTREIT BEGINNT!
Der Startspieler beginnt, indem er eine seiner vier Handkarten offen vor sich ausspielt (= der „Ausspieler“). Dann liest er entweder den oberen oder den unteren Text dieser Karte laut vor: „Ich bin die mutige Waldhexe und möchte in einen benachbarten Wald fliegen ... (usw.)“ oder „Ich bin ein feiger Früchtesammler und ... (usw.)“.
Hat er den oberen, „mutigen“ Text vorgelesen (gut, aber riskant!), meldet er damit seinen Anspruch auf diese Aktion an, die ihm die nachfolgenden Spieler aber noch streitig machen können. Er führt sie also noch nicht aus, sondern wartet erst den weiteren Rundenverlauf ab.
Hat er den unteren, „feigen“ Text vorgelesen (nicht so gut, aber sicher!), führt er diese Aktion nun umgehend aus. (Mehr zu den einzelnen Rollen/Aktionen siehe ab Seite 6.)


Bei 2, 3 oder 4 Spielern noch die „verwunschenen Rollen“ bereitlegen und 3, 2 oder 1 Karte/n aufdecken
SPIELVERLAUF
Spiel verläuft über 7 Durchgänge; jeder Durchgang besteht aus 4-10 Runden
Zunächst wählen alle Spieler gleichzeitig 4 ihrer 10 Rollenkarten aus
Erster Ausspieler beginnt und liest entweder den „mutigen“ oder den „feigen“ Text seiner Karte vor
Hat er sich für „mutig“ entschieden, muss er den restlichen Rundenverlauf abwarten ...
Hat er sich für „feige“ entschieden, führt er sofort die Aktion aus
Wie auch immer sich der Ausspieler entschieden hat, anschließend muss der im Uhrzeigersinn nächste Spieler die ausgespielte Rollenkarte „bedienen“. Dabei gilt:
1) Hat er sie nicht auf der Hand, kann er nicht „bedienen“ und sagt einfach „weiter“, womit der reihum nächste Spieler mit Bedienen an die Reihe kommt usw.
2) Hat er sie auf der Hand, muss er diese Karte nun offen vor sich auslegen und anschließend entweder 2 a) oder 2 b) ausführen:
2 a) Er liest laut den oberen Text vor („Ich bin die mutige Waldhexe ...“) und übernimmt damit die mutige Aktion vom zuvor letzten Mutigen, falls es bereits wenigstens einen solchen Spieler gab. Der so ausgestochene Spieler geht nun bezüglich dieser Rolle komplett leer aus, d.h. er führt in diesem Durchgang mit dieser Rolle weder die mutige noch die feige Aktion aus. Allerdings ist diese Aktion damit auch für den neuen mutigen Spieler noch nicht sicher, denn nachfolgende Spieler können ihn möglicherweise auch noch ausstechen ...
2 b) Er liest den unteren Text vor („Ich bin eine feige Waldhexe …“) und führt diese Aktion direkt anschließend aus.
Die feige Aktion ist stets schwächer als die mutige Aktion, kann aber nicht ausgestochen werden und ist somit in einem Durchgang von beliebig vielen Spielern ausführbar.
Nachdem alle Spieler reihum einmal an der Reihe waren, darf nun der Spieler, der sich als Letzter für die mutige Aktion entschieden hat, diese ausführen. (Mehr zu den einzelnen Rollen/Aktionen siehe ab Seite 6.)
Danach wird dieser Spieler zum nächsten „Ausspieler“, d.h. er wählt eine seiner restlichen Handkarten aus, legt sie offen vor sich und liest entweder den oberen oder den unteren Text laut vor, z.B. „Ich bin eine feige Wetterfee …“. Usw.
Beispiel: Albert beginnt die Runde und legt die „Waldhexe“ mit den Worten „Ich bin eine feige Waldhexe ...“ offen vor sich aus. Anschließend versetzt er eine seiner Spielfiguren in ein benachbartes Waldgebiet.
Dann folgt Beate. Auch sie hat die Waldhexe auf der Hand und muss sie deswegen nun offen auslegen. Sie entscheidet sich für „Ich bin die mutige Waldhexe ...!“; sie muss nun abwarten, was die drei nachfolgenden Spieler tun.
Auch Carla hat diese Rollenkarte auf der Hand und legt sie aus. Auch sie ist zuversichtlich und verkündet: „Ich bin die mutige Waldhexe ...!“ Damit ist Beate „raus“; die Waldhexe ist für sie in diesem Durchgang verloren.
Dann folgen noch Daniel und Emily. Beide haben die Waldhexe nicht auf der Hand und sagen dementsprechend, einer nach dem anderen, „weiter“.
Die Runde ist zu Ende. Carla ist die (letzte) mutige Waldhexe und versetzt nun eine ihrer Spielfiguren in ein benachbartes Waldgebiet und liefert dort zusätzlich noch einen violetten Trank an einen violetten Turm, wofür sie die dort angegebenen Siegpunkte erhält.
Anschließend beginnt Carla die nächste Runde, indem sie eine neue Rollenkarte auslegt und verkündet: „Ich bin ein feiger Taldruide ...“. Umgehend liefert sie einen Trank an einen freien Turm in dem Waldgebiet. Dann folgt Daniel mit „weiter“, da er den Taldruiden nicht auf der Hand hat ... Usw.
Reihum müssen die Mitspieler „bedienen“, indem sie ...
... „weiter“ sagen, falls sie diese Rollenkarte nicht auf der Hand haben oder
- ... entweder den „mutigen“ Text vorlesen und den weiteren Rundenverlauf abwarten
- ... oder den „feigen“ Text vorlesen und die entsprechende Aktion sofort ausführen
Am Ende der Runde führt der letzte mutige Spieler die entsprechende Aktion aus
Anschließend spielt dieser Spieler eine neue Rollenkarte aus usw.

WEITERE WICHTIGE REGELN:
* Man darf ausdrücklich eine Aktion auch dann wählen, wenn man sie gar nicht ausführen kann oder will. Ebenso kann man auf das Ausführen einer Aktion verzichten, obwohl man die Möglichkeit dazu hätte (um z.B. Ressourcen für eine andere Rolle oder das Ereignis zurückzuhalten ...).
Speziell für die Hexen (s.u.) gilt: Als mutige Hexe darf man auch in ein entsprechendes Nachbargebiet ziehen, ohne dort etwas abzuliefern. Die Umkehrung gilt aber nicht: Keine Hexe darf stehenbleiben und einen Trank abliefern, wohl aber darf sie stehenbleiben und nichts tun.
* Der letzte mutige Spieler muss auf jeden Fall eine neue Runde mit dem Ausspielen einer Rollenkarte beginnen, auch dann, wenn er die Aktion nicht oder nur teilweise ausgeführt hat.
* Spielen alle beteiligten Spieler eine Rolle „feige“, muss der Ausspieler dieser Rolle auch die nächste Rolle ausspielen.
* Hat der Ausspieler keine Handkarten mehr, muss der im Uhrzeigersinn nächste Spieler, der noch Handkarten besitzt, die nächste Rolle ausspielen.
* Es herrscht „Bedienpflicht“! Wer eine Rolle ausspielt, die bereits in einer früheren Runde des laufenden Durchgangs gespielt wurde, legt diese Karte wirkungslos ab und ist gleich wieder an der Reihe.
* Die ausgelegten Rollenkarten sollten leicht versetzt fächerartig vor jedem Spieler abgelegt werden. So kann man jederzeit erkennen, welche Rollenkarten schon ausgespielt wurden und wie viele Handkarten jeder Spieler noch hat.

* Die wichtigste Regel beim Auslegen: Bevor man nicht selbst mit „bedienen“ an der Reihe ist, ist es verboten, irgendeinen Hinweis darauf zu geben, ob man die betreffende Rollenkarte auf der Hand hat oder nicht. Also immer abwarten, bis der Vordermann fertig ist, bevor man selbst entweder „weiter“ bzw. „Ich bin ...“ sagt.
* Die „verwunschenen Rollen“, die bei 2-4 Spielern offen ausliegen, gilt es bereits beim Auswählen seiner vier Rollenkarten zu beachten, denn: Jeder, der eine Rolle auslegt, die im aktuellen Durchgang „verwunschen“ ist, muss sofort nach dem Auslegen seinen Siegpunktemarker um 3 Siegpunkte zurückziehen, vollkommen unabhängig davon, ob er mutig oder feige ist und ob er die Aktion ausführt.
Hinweise:
- Durch diese Minuspunkte (und auch durch die Minuspunkte aufgrund von Ereignissen) wird der Siegpunktemarker eines Spielers möglichweise unter 0 gezogen.
- Sobald der Stapel mit den verwunschenen Rollen nicht mehr zum Nachlegen ausreicht, werden alle 10 Karten gemischt und als neuer Nachziehstapel benutzt.
Es dürfen auch Aktionen gewählt werden, die nicht ausführbar sind bzw. darf darauf verzichtet werden
Letzter mutiger Spieler ist immer neuer Ausspieler
Sind alle feige, muss alter Ausspieler erneut ausspielen
Pflicht zum Ausspielen wandert reihum
Es herrscht Bedienpflicht!
Karten fächerartig auslegen, um Überblick zu bewahren
Stets warten, bis man an der Reihe ist, bevor man sich äußert!
Das Auslegen einer „verwunschenen Rolle“ kostet immer 3 Siegpunkte!
DIE NÄCHSTEN DURCHGÄNGE
Ein Durchgang endet, wenn kein Spieler mehr Handkarten besitzt. Unter Umständen hat ein Spieler gegen Ende eines Durchgangs als einziger noch Handkarten; diese spielt er dann eben konkurrenzlos aus. Zu guter Letzt wird noch das aktuelle Ereignis ausgeführt, sofern es sich auf das Ende des Durchgangs bezieht (s. ab Seite 8: „Die Ereignisse“).
Danach beginnt der nächste Durchgang:
* Die nächste Ereigniskarte wird aufgedeckt und offen auf die vorherige gelegt.
* Ebenso werden bei 2, 3 oder 4 Spielern die nächsten 3, 2 oder 1 „verwunschenen Rolle/n“ aufgedeckt und offen auf die vorherige/n gelegt.
* Jeder Spieler wählt wieder aus allen seinen 10 Rollenkarten vier aus und nimmt sie auf die Hand.
* Der letzte mutige Spieler des gerade beendeten Durchgangs (bzw. der letzte Ausspieler, wenn in der letzten Runde alle feige waren) ist Ausspieler der ersten Rolle des neuen Durchgangs usw.
SPILENDE
Nach sieben Durchgängen endet das Spiel. Jeder Spieler erhält nun noch Siegpunkte für seine gesammelten Blitze (siehe Rückseite der Übersichten) und seine restlichen Ressourcen: Für je vier verschiedene Ressourcen erhält man 4, für je drei verschiedene 2 Siegpunkte. Wer die meisten Siegpunkte hat, ist Gewinner. Bei Gleichstand gewinnt von diesen Spielern derjenige, der mehr Ressourcen besitzt. Bei erneutem Gleichstand gibt es mehrere Gewinner.

Der Spieler erhält am Spielende noch 4(1) + 2(2) + 19(3) = 25 Siegpunkte dazu. Die restlichen 3 Ressourcen (4) bringen nichts ein.
DIE ROLLEN
Sammler: Mit ihrer Hilfe erhalten die Spieler neue Ressourcen. Die Ressourcen werden immer so vor den Spielern abgelegt, dass sie jederzeit von den Mitspielern gezählt werden können. Je nachdem, ob eine solche Rolle mutig oder feige gespielt wird, liegt die Anzahl der Ressourcen, die sich ein Spieler aus dem allgemeinen Vorrat nimmt, bei 3 oder 1.
Hinweis: Es ist nicht vorgesehen, dass die Tränke oder Zauberstäbe im Vorrat nicht ausreichen. Sollte trotzdem einmal etwas nicht vorrätig sein, muss es kurzfristig ersetzt werden.

Wurden alle Handkarten ausgelegt (und evtl. noch das Ereignis ausgeführt), endet ein Durchgang
Der nächste Durchgang wird vorbereitet:
- neue Ereigniskarte aufdecken
- neue „verwunschene Rollen“ aufdecken (2-4 Sp.)
- jeder Spieler wählt wieder 4 seiner 10 Karten aus
- letzter mutiger Spieler spielt als Erster aus
SPILENDE
Nach 7 Durchgängen endet das Spiel
Es werden noch Siegpunkte für die gesammelten Blitze und restlichen Ressourcen vergeben
Spieler mit den meisten Sieg- punkten ist Gewinner

Hexen: Mit ihrer Hilfe bewegen die Spieler ihre Spielfiguren über den Spielplan (feige und mutig). Zudem liefern mutige Hexen auch Tränke bei den Türmen zu den dort angegebenen Siegpunkten ab.
Druiden: Mit ihrer Hilfe liefern die Spieler Tränke bei den Türmen für die dort angegebenen Siegpunkte ab (mutig und feige). Mutige Druiden erhalten zusätzliche 3 Siegpunkte.
Tränke liefern (als mutige Hexe):
* Zunächst zieht der Spieler mit einer seiner zwei Spielfiguren in ein der ausgelegten Hexe entsprechendes Nachbargebiet. Dieses Gebiet darf beliebig viele weitere Spielfiguren enthalten, aber keine Wolkenplättchen (siehe unten: „Die Wolken“).
* Dann legt er in dem neuen Gebiet einen beliebigen seiner Tränke auf einen leeren, runden Turm derselben Farbe. Gibt es keinen passenden freien Turm (mehr), kann der Spieler nicht liefern.
Wenn der Pfeil zum Turm hin zeigt, wird der Trank darauf gelegt; der Turm ist nun „belegt“.

* Schließlich rückt er seinen Siegpunktemarker um so viele Siegpunkte vor, wie beim belieferten Turm angegeben sind. Sind dort zusätzlich noch ein oder zwei Zauberstäbe abgebildet, nimmt sich der Spieler diese aus dem allgemeinen Vorrat und legt sie vor sich ab. Der Turm ist nun „belegt“ und nimmt keinen weiteren Trank mehr an.
Anstatt an einen runden Turm kann ein Spieler aber auch an einen eckigen Turm liefern (falls vorhanden). In diesem Fall wird der Trank aber
nicht auf den Turm, sondern immer in den allgemeinen Vorrat gelegt. Die eckigen Türme können also nicht nur einmal, sondern dauerhaft beliefert werden und bleiben im gesamten Spielverlauf frei. Auch in diesem Fall erhält man beim Liefern die beim Turm angegebenen Siegpunkte. Auch bei den eckigen Türmen darf jeder Spieler pro Rolle nur einen Trank abliefern!
Wenn der Pfeil vom Turm weg zeigt, wird der Trank in den allgemeinen Vorat gelegt, diese kann immer wie fert werden.

Tränke liefern (als Druide):
Für das Liefern eines Trankes durch einen Druiden (mutig oder feige) gelten dieselben Regeln, mit folgender Ausnahme: Hier wird keine Spielfigur bewegt, sondern es muss bereits wenigstens eine eigene in dem entsprechenden Gebiet stehen.
Als mutiger Druide erhält ein Spieler 3 Siegpunkte mehr als beim belieferten Turm angegeben sind. Diese zusätzlichen 3 Siegpunkte erhält er aber nur, wenn er auch einen Trank liefert; lediglich „mutig sein“ genügt nicht.

Diese vier Türme können von folgenden Gebieten aus beliefert werden (entscheidend ist stets die Turmbasis): Der linke Turm (violett) vom Wald, dem Hügel oder der Heide aus (und zwar immer wieder, für je 4 Punkte), der mittlere Turm (violett) – genau einmal! – vom Hügel oder der Heide aus (für 6 Punkte), der obere Turm (orange) nur vom Hügel aus (für 5 Punkte) und der untere Turm (violett) nur von der Heide aus (für 3 Punkte + 1 Zau-berstab) – beide ebenfalls nur genau einmal!

Trank liefern (Hexen):
- Spielfigur in Nachbargebiet ziehen
- Trank auf gleichfarbigen Turm legen
- Siegpunktemarker entsprechend vorrücken; evtl. plus 1-2 Zauberstäbe
Belegter Turm nimmt keinen Trank mehr an
Eckige Türme nehmen dau- erhaft Tränke an (diese Trän- ke immer in den allgemeinen Vorrat legen)
Trank liefern (Druiden):

- einen Trank auf gleichfarbigen Turm bzw. in den allgemeinen Vorrat legen
- Siegpunktemarker entsprechend vorrücken
Die Wolken
Keine Spielfigur darf auf oder über Wassergebiete gezogen werden. Ebenso wenig dürfen sie in oder über Gebiete gezogen werden, in denen wenigstens noch ein Wolkenplättchen liegt. Deswegen müssen die Spieler versuchen, diese Wolken mit Hilfe der Wetterfee wegzuzaubern. Außerdem bringen die Blitze der weggezauberten Wolken am Spielende noch Siegpunkte ein (siehe Rückseite der Spielübersichten).
Zum Wegzaubern einer Wolke müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
* Der Spieler muss die Wetterfee auslegen und mindestens eine eigene
Spielfigur muss benachbart zu der wegzuzau- bernden Wolke stehen.
* Der Spieler muss die im Stern der Wolke angegebene Anzahl an Zauberstäben zurück in den allgemeinen Vorrat legen.
Anschließend nimmt der Spieler die weggezauberte Wolke und legt sie offen vor sich. Als mutige Wetterfee erhält der Spieler zusätzlich zum Wolkenplättchen noch 3 Siegpunkte. Diese zusätzlichen 3 Siegpunkte erhält er aber nur, wenn er auch eine Wolke wegzaubert; lediglich „mutig sein“ genügt nicht.

Zum Wegzaubern dieser Wolke werden 3 Zauberstäbe benötigt.
Die Ereignisse
Es gibt 10 verschiedene Ereignisse. Eines gilt noch vor dem Auswählen der Rollenkarten, drei während des Durchgangs und sechs erst an dessen Ende.
Die Texte der Ereigniskarten sind weitgehend selbsterklärend, deswegen werden hier nur noch Details geklärt.
„Mehr oder weniger?“
Nachdem alle Spieler (am besten verborgen unterm Tisch) ihre Auswahl getroffen haben, zeigen alle simultan die Anzahl ihrer ausgewählten Rollenkarten und erhalten bzw. verlieren entsprechend viele Siegpunkte. Der Durchgang verläuft danach wie gehabt.
„Schwarzmarkt“ & „Schwarzbrennerei“
Jedes Mal wieder, wenn ein Spieler eine Rollenkarte „feige“ spielt, kann er entscheiden, ob er die Aktion oder das Ereignis nutzt.
„Gefährliche Gebiete“
Beispiel: Daniels beide Spielfiguren stehen jeweils in Waldgebieten: Er rückt um 2 Siegpunkte zurück.
Emilys beide Spielfiguren stehen auf einer Heide und in einem Wald: Sie rückt um 4 Siegpunkte zurück.
„Gefällige Gebiete“
Beispiel: Daniels beide Spielfiguren stehen auf einem Hügel und auf einem Berg: Er rückt weder vor noch zurück.
Emilys beide Spielfiguren stehen auf einer Heide und in einem Wald: Sie rückt um 2 Siegpunkte vor.
DIE WOLKEN

Wolke wegzaubern:
- Wetterfee auslegen
• eigene Spielfigur muss be- nachbart zur Wolke stehen - benötigte Zauberstäbe zurück in den Vorrat legen
• Wolke offen vor sich ablegen
• + 3 Siegpunkte (falls mutige Wetterfee)
DIE EREIGNISSE
... wirken entweder vor, während oder nach einem Durchgang

Zunächst gibt jeder Spieler bekannt, über wie viele Ressourcen er verfügt. Dann nehmen alle Spieler gleichzeitig eine beliebige Anzahl ihrer Ressourcen in die geschlossene Faust und halten sie über den Tisch. Haben dies alle gemacht, werden die Fäuste geöffnet und die Mengen der gebotenen Ressourcen verglichen ...
„Mit leeren Händen“
Die Ressourcen müssen nicht abgegeben werden.
„Einmal alles!“
Jeder Spieler darf nur maximal einen Satz an Ressourcen abgeben.
„Gleichgesinnte“
Die beiden Spielfiguren eines Spielers müssen nicht im selben Gebiet stehen (können aber).
Die VARIANTEN
Nach und nach können die folgenden Varianten, auch beliebig miteinander kombiniert, ausprobiert werden.
Es kommen die Sturmwolken (mit hellblauem Stern auf der Vorderseite), die Landschaftsplättchen und die Amulette sowie die Rückseite des Spielplans ins Spiel.
DIE STURMWOLKEN

... können sowohl auf der Vorder- wie auch der Rückseite des Spielplans benutzt werden. Sie werden zu Spielbeginn zusammen mit den Gewitterwolken verdeckt gemischt. Dann werden wie gehabt alle dafür vorgesehenen Flächen mit zufälligen Wolkenplättchen offen belegt. Die restlichen Wolkenplättchen kommen zurück in die Schachtel.
Wer möchte, kann auch weniger Gewitterwolken einmischen, um so die Wahrscheinlichkeit, dass Sturmwolken auf den Spielplan gelegt werden, zu erhöhen.

(2x) So lange eine solche Wolke ausliegt, erhält man beim Liefern jedes Trankes 2 Siegpunkte mehr als angegeben, wenn die abliefernde Spielfigur dabei in einem zu dieser
Wolke benachbarten Gebiet steht. Befinden sich beide Wolken in ihrer Nachbarschaft, werden 4 Siegpunkte hinzugezählt.
Hat hier beispielsweise jemand eine Spielfigur neben diesen beiden Wolken stehen und liefert als mutiger Druide an einen 2er-Turm + 1 Zauberstab, erhält er 2 + 2 + 2 + 3 = 9 Siegpunkte + 1 Zauberstab.
Dies ist die einzige Sturmwolke, die dauerhaft wirkt, während sie ausliegt. Alle anderen Sturmwolken wirken nur (einmal!) in dem Moment, in dem sie weggezaubert werden:

(2x) Wer eine solche Wolke wegzaubert, darf anschließend eine beliebige seiner zwei Spielfiguren in ein Nachbargebiet seiner Wahl ziehen, gerade so, als ob er die entspre-
chende feige Hexe ausgespielt hätte.

... werden zu Beginn mit den Gewitterwolken zusammengemischt und dann wie gehabt ausgelegt
Diese Wolke bringt + 2 Siegpunkte, wenn die liefernde Spielfigur benachbart steht
Eine Spielfigur in beliebiges Nachbargebiet versetzen

(1x) Wer diese Wolke wegzaubert, darf anschließend mit einer beliebigen seiner zwei Spielfiguren einen Trank seiner Wahl abliefern, gerade so, als ob er den entsprechenden feigen Druiden ausgespielt hätte.

(3x) Wer eine solche Wolke wegzaubert, rückt umgehend um die darauf angegebenen Siegpunkte vor, wenn er mindestens so viele Tränke derselben Farbe in seinem Besitz hat, wie auf der Wolke abgebildet sind, also mindestens 3 orangefarbene bzw. 4 violette bzw. 4 grüne Tränke. Diese Tränke müssen nicht abgegeben werden!
Besitzt ein Spieler beim Wegzaubern die geforderte Mindestmenge an Tränken nicht, erhält er diese Siegpunkte nicht, das Wolkenplättchen aber schon.
DIE BERGPLÄTTCHEN UND DIE AMULETTE

... können auf der Vorderseite des Spielplans benutzt werden. Wird auf der Rückseite des Spielplans gespielt, müssen sie benutzt werden. Die fünf Plättchen werden zu Spielbeginn verdeckt gemischt. Dann wird zufällig je eines offen auf den dafür vorgesehenen Flächen der drei entsprechenden Berggebiete platziert. Werden dadurch Türme abgedeckt, verlieren diese ihre Funktion. Die restlichen zwei Bergplättchen kommen zurück in die Schachtel.
Jeder Spieler legt ein Amulett seiner Farbe neben jedes Bergplättchen.
Sobald ein Spieler mit einer Spielfigur in ein solches Berggebiet zieht, macht er – in beliebiger Reihenfolge – Folgendes:
* Er nimmt sein dort bereitliegendes Amulett und legt es für jedermann sichtbar vor sich ab. Die Amulette bringen dem Spieler am Spielende Siegpunkte ein: Für ein Amulett erhält er am Spielende 4 Siegpunkte, für zwei erhält er zusammen 9 und für alle drei Amulette zusammen 15 Siegpunkte (siehe auch Rückseite der Spielübersichten).
* Er nutzt die Funktion des Bergplättchens (s.u.), ohne dieses zu entfernen. Möchte ein Spieler ein Plättchen nicht nutzen, verfällt es damit für ihn; er kann es in einem späteren Zug nicht mehr nutzen! (Auch erkennbar daran, dass er sein Amulett dort bereits an sich genommen hat.)
* Er kann einen Trank abliefern, falls er die mutige Berghexe ist.
Die einzelnen Plättchen bedeuten:

Der Spieler nimmt sich einen Trank pro Farbe aus dem allgemeinen Vorrat. Einen dieser drei neuen Tränke dürfte er auch sofort liefern, falls er die mutige Berghexe ist.

Der Spieler nimmt sich zwei Zauberstäbe aus dem allgemeinen Vorrat.
Einen beliebigen Trank liefern
Um entsprechende Siegpunkte vorrücken, falls geforderte Tränke im eigenen Besitz sind
DIE BERGPLÄTTCHEN
... können auf der Vorderseite und müssen auf der Rückseite benutzt werden
Drei zufällige offen in entsprechenden Berggebieten auslegen, zusammen mit je einem Amulett pro Spieler
Wer in ein solches Berggebiet zieht
• ... legt sein Amulett vor sich: 1-3 Amulette bringen am Spielende 4, 9 oder 15 Siegpunkte
• ... nutzt das Bergplättchen, wenn er möchte
• ... liefert einen Trank, falls er die mutige Berghexe ist
+ 1 Trank pro Farbe
+ 2 Zauberstäbe

Der Spieler darf mit einer beliebigen eigenen Spielfigur einen Trank seiner Wahl abliefern, gerade so, als ob er den entsprechenden feigen Druiden ausgespielt hätte. Achtung: Auch das Liefern an einen eckigen Turm ist hier erlaubt.

Der Spieler darf bis zu zwei Bewegungen mit einer beliebigen eigenen Spielfigur oder je eine Bewegung mit beiden Spielfiguren ausführen, gerade so, als ob er die entsprechenden feigen Hexen ausgespielt hätte.

Der Spieler darf mit einer beliebigen eigenen Spielfigur eine benachbarte Wolke wegzaubern, gerade so, als ob er die feige Wetterfee ausgespielt hätte.
DIE WALDPLÄTTCHEN

... werden immer benutzt, wenn auf der Rückseite des Spielplans gespielt wird. Die sechs Plättchen werden zu Spielbeginn verdeckt gemischt. Dann wird zufällig je eines offen auf den dafür vorgesehenen Flächen der vier entsprechenden Waldgebiete platziert. Die restlichen zwei Waldplättchen kommen zurück in die Schachtel.
Sobald ein Spieler mit einer Spielfigur in ein solches Waldgebiet zieht, nimmt er das Waldplättchen vom Spielplan und legt es offen und für jedermann sichtbar vor sich ab. Ab der nächsten Runde kann er es einmal einsetzen, danach legt er es verdeckt neben den Spielplan. Pro Rollenkarte bzw. zu Beginn eines Durchgangs kann ein Spieler maximal ein solches Plättchen einsetzen.
Die einzelnen Plättchen bedeuten:

(2x) Wer eine Rolle „feige“ spielt und ein solches Plättchen abgibt, darf anschließend anstelle der feigen die mutige Akti-on ausführen. Der Spieler bleibt aber im Sinne der restlichen
Regeln „feige“. Er sticht damit also weder den bisherigen mutigen Spieler aus noch wird er dadurch zum nächsten Ausspieler. Beim Ereignis „Wie in alten Zeiten“ kann sich ein Ausspieler mit einem solchen Plättchen nicht davor drücken, mutig ausspielen zu müssen.

(2x) Wer ein solches Plättchen zu Beginn eines Durchgangs abgibt, darf eine Karte mehr auf die Hand nehmen.
Dieses Plättchen darf beim Ereignis „Mehr oder weniger“ auch noch eingesetzt werden, nachdem alle Spieler ihre Handkartenanzahl bekannt gegeben haben; die eine Karte mehr wird bei der Siegpunktevergabe dieses Ereignisses nicht berücksichtigt.

(2x) Wer eine Rolle „feige“ spielt und ein solches Plättchen abgibt, rückt, anstatt die feige Aktion auszuführen, seinen Marker um 5 Siegpunkte vor.
Wird dieses Plättchen während der Ereignisse „Schwarzmarkt“ bzw. „Schwarz-brennerei“ abgegeben, erhält der Spieler trotzdem nur 5 Siegpunkte (und nicht noch weitere 3 Siegpunkte bzw. eine beliebige Ressource).
1x liefern
2x bewegen
1 Wolke wegzaubern
DIE WALDPLÄTTCHEN
... werden auf der Spielplan-rückseite benutzt
Vier zufällige offen in entsprechenden Waldgebieten auslegen
Wer als Erster in ein solches Waldgebiet zieht, nimmt das Plättchen an sich
„feige“ spielen, aber mutige Aktion ausführen
+ 1 Karte auf die Hand
5 Siegpunkte statt feiger Aktion
DIE HÜGELPLÄTTCHEN

... werden immer benutzt, wenn auf der Rückseite des Spielplans gespielt wird. Die sechs Plättchen werden zu Spielbeginn verdeckt gemischt. Dann wird zufällig je eines offen auf den dafür vorgesehenen Flächen der vier entsprechenden Hügelgebiete platziert. Die restlichen zwei Hügelplättchen kommen zurück in die Schachtel.
Die einzelnen Plättchen bedeuten:

(5x) Sobald ein Spieler mit einer Spielfigur in ein Hügelgebiet mit einem solchen Plättchen zieht, zündet er umgehend den „Turbo“ seines Besens und versetzt diese Spielfigur auf einen der beiden auf dem Plättchen angegebenen Steinkreise. In dem neuen Zielgebiet darf er, wenn er die mutige Hügelhexe ist, einen Trank abliefern.

Anmerkung: Es kann sein, dass die Insel mit dem Steinkreis „B“ nicht erreichbar ist oder man von dort nicht mehr herunter kommt, sollte dort das folgende Hügelplättchen ausliegen. Von der Insel mit dem Steinkreis „D“ kommt man nie wieder herunter. Natürlich dürfen beim Turbo-Nutzen sowohl Wassergebiete als auch Gebiete mit Wolken überflogen werden.

(1x) In diesem Hügelgebiet wird kein „Turbo“ gezündet, sondern hier kann jeder Spieler als mutige Hügelhexe einen orangefarbenen Trank für 7 Siegpunkte in den allgemeinen Vorrat liefern, gerade so, als wäre der Turm auf dem Spielplan abgebildet (siehe auch Seite 7). Dasselbe gilt, wenn hier jemand als Gipfeldruide einen Trank abliefert.
DIE HÜGELPLÄTTCHEN
... werden auf der Spielplan-rückseite benutzt
Vier zufällige offen in entsprechenden Hügelgebieten auslegen
Spielfigur umgehend auf einen der beiden angegebenen Steinkreise versetzen
(und dort als mutige Hügelhexe evtl. Trank liefern)
einen orangefarbenen Trank für 7 Siegpunkte liefern (zurück in den Vorrat!)
Autoren und Verlag bedanken sich ganz besonders bei Michael Rien- eck für die Initialzündung zu diesem Spiel. Desweiteren bei:
Michael Gantner, Gerhard Heinzle, Peter Hofbauer, Wolfgang Lehner, Dennis Rappel, Harald Schatzl, Walter Schranz, Julian Steindorfer und Stefan Widerin sowie den Spielegruppen aus Bad Aibling, Bödefeld, Grassau, Oberhof, Reutte, Siegsdorf und Wien.
Sollten Sie Kritik, Fragen oder Anregungen zu diesem Spiel haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie an:
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Fon: 08051 - 970720 | Fax: 08051 - 970722
© 2014 Andreas Pelikan & Alexander Pfister
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