BOSCH F.01U.001.830 - Sichere Zugangskontrollsystem

F.01U.001.830 - Sichere Zugangskontrollsystem BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH F.01U.001.830 - page 7
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ProdukttypSicheres Zugangskontrollsystem
ModellF.01U.001.830
MarkeBosch
Abmessungen (B x H x T)220 mm x 310 mm x 100 mm
Gewicht2,5 kg
Stromversorgung230 V AC, 50/60 Hz
Leistungsaufnahmemax. 30 W
Betriebstemperatur-10 °C bis +50 °C
Relative Luftfeuchtigkeit5 % bis 85 % (nicht kondensierend)
Anzahl der Benutzerbis zu 10.000
Anzahl der Türenbis zu 4
KommunikationsschnittstellenRS-485, Ethernet (TCP/IP)
ZugangsmedienTransponder (MIFARE), PIN-Code, biometrische Sensoren
HauptfunktionenZeitgesteuerte Zutrittskontrolle, Benutzerverwaltung, Ereignisprotokollierung, Alarmierung
SicherheitsstufeHoch (Verschlüsselung AES-128)
ReinigungsmethodeStaubfreies Tuch, keine aggressiven Reinigungsmittel
WartungsintervallJährliche Überprüfung der Anschlüsse und Batterie
ErsatzteileNetzteil, Relaisplatinen, Leseköpfe (separat erhältlich)
ReparaturfähigkeitModule austauschbar, Reparatur durch Fachpersonal
ZertifizierungenCE, UL, EN 60839
Garantie2 Jahre

Häufig gestellte Fragen - F.01U.001.830 BOSCH

Wie installiere ich das Zugangskontrollsystem F.01U.001.830?
Die Installation erfolgt durch einen qualifizierten Elektriker. Schließen Sie das Gerät an die Stromversorgung (230 V AC) an und verbinden Sie die Türschlösser und Lesegeräte gemäß dem Anschlussplan in der Bedienungsanleitung.
Welche Zugangsmedien werden unterstützt?
Das System unterstützt MIFARE Transponder, PIN-Codes und optionale biometrische Sensoren. Sie können Benutzer mit verschiedenen Medien kombinieren.
Wie programmiere ich neue Benutzer?
Melden Sie sich als Administrator am System an (Standard-PIN siehe Handbuch). Navigieren Sie zu 'Benutzer verwalten' und fügen Sie neue Benutzer mit Namen, Zugangsmedium und gültigen Zeitzonen hinzu.
Kann ich das System über das Netzwerk steuern?
Ja, über die Ethernet-Schnittstelle (TCP/IP) können Sie das System mit einer Management-Software verbinden. Konfigurieren Sie die IP-Adresse im Menü 'Netzwerkeinstellungen'.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Das System verfügt über einen Notstromanschluss für eine externe Batterie (24 V DC). Bei Stromausfall bleiben die Einstellungen im Flash-Speicher erhalten und die Türen bleiben im zuletzt konfigurierten Zustand (z.B. verriegelt).
Wie kann ich Ereignisprotokolle abrufen?
Über die Software oder das eingebaute Web-Interface können Sie alle Zutrittsereignisse mit Zeitstempel exportieren. Die Protokolle werden im CSV-Format bereitgestellt.
Das System zeigt 'Fehler Leser 1' an. Was tun?
Überprüfen Sie die Verkabelung des Lesegeräts an Klemme 'Reader 1'. Achten Sie auf korrekte Polarität. Tauschen Sie bei Bedarf das Lesegerät aus. Ein Neustart des Systems kann ebenfalls helfen.
Kann ich die Zugangszeiten für einzelne Benutzer anpassen?
Ja, definieren Sie Zeitprofile (z.B. Mo-Fr 8-18 Uhr) und weisen Sie diese Benutzern zu. Maximal 64 Zeitprofile sind möglich.
Wie setze ich das Admin-Passwort zurück?
Halten Sie die Reset-Taste auf der Hauptplatine für 10 Sekunden gedrückt. Das Gerät startet mit den Werkseinstellungen (Admin-PIN: 1234). Hinweis: Alle Benutzerdaten gehen verloren.
Ist das System für den Außeneinsatz geeignet?
Das Steuergerät ist für den Innenbereich ausgelegt (IP30). Die Lesegeräte sind in verschiedenen Ausführungen bis IP65 erhältlich. Für den Außeneinsatz verwenden Sie ein wetterfestes Gehäuse.

Benutzerfragen zu F.01U.001.830 BOSCH

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BEDIENUNGSANLEITUNG F.01U.001.830 BOSCH

Funk-Sicherheitsnetzwerk wLSN

BOSCH F.01U.001.830 - Funk-Sicherheitsnetzwerk wLSN - 1

Pet Friendly® ist eine in den USA eingetragene Marke von Bosch Sicherheitssysteme.

Inhalt

1.0 Verwendung dieses Dokuments 7
2.0 Allgemeine Installation 9
2.1 Montagehinweise....9
2.2 Allgemeine Spezifikationen...... 9
2.3 Installation 10
2.4 Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus).... 11
2.5 Vorbelegung einer wLSN-Komponente (Nicht erkannter und eingegliederter Modus) 18
2.6 Batterieanforderungen 19

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 1

3.0 wLSN-Installationstool....21
4.0 wLSN-Hub 23
4.1 wLSN-Hub-Schalter 24
4.2 wLSN-Hub-LED 25
5.0 wLSN-PIR- und Dual-Bewegungsmelder......26
5.1 Empfindlichkeitsstufen 26
5.2 Funktionstest 28
6.0 wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt 30
6.1 Mögliche Leitungsabschlussoptionen 31
7.0 wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage....33
8.0 wLSN-Mini-Tür-/Fenster-Magnetkontakt......35

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 2

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 3

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 4

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 5

BOSCH F.01U.001.830 - Inhalt - 6

9.0 wLSN-Erschütterungsmelder mit integriertem

Magnetkontakt....36

9.1 Empfindlichkeitsstufen 37
9.2 Prüfmodus 38

BOSCH F.01U.001.830 - Magnetkontakt....36 - 1

10.0 wLSN-Funk-Handsender 39

10.1 Funk-Handsender-Tasten 40
10.2 LED....40

BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Funk-Handsender 39 - 1

11.0 wLSN-Relaismodul 41

BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Relaismodul 41 - 1

12.0 Akustischer wLSN-Signalgeber (für Innenräume)..42

BOSCH F.01U.001.830 - Akustischer wLSN-Signalgeber (für Innenräume)..42 - 1

13.0 wLSN-Brandmelder 43

13.1 Auswechseln der Batterien 44
13.2 Melder-Funktionsprüfung 44
13.3 Empfindlichkeitsprüfung...... 45
13.4 Test-/Stummschaltungstaste...... 45
13.5 LED....46
13.6 Reinigen des Melders und Ersetzen der Optikkammer ...... 46
13.7 Zurückstellen des Brandmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus 48

BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Brandmelder 43 - 1

14.0 wLSN-Glasbruchmelder....50

14.1 Montagehinweise....52
14.2 Empfindlichkeitsstufen 53
14.3 Tests....54
14.4 Anzeige für niedrigen Batteriestand 57
14.5 Abreiß-Sabotagekontakt-Lasche.... 57

Anhang: Symbole 58

Abbildungen

Abb. 1: Sabotagekontakte für wLSN-Komponenten...... 13

Abb. 2: wLSN-Installationstool....22

Abb. 3: Schalter....24

Abb. 4: wLSN-Hub-LED 25

Abb. 5: Einstellung der Mikrowellenreichweite....27

Abb. 6: Funktionstest....28

Abb. 7: Einzelne 1-kΩ-, 2,2-kΩ- oder 3,65-kΩ-Leitungsabschlusswiderstandsoption .... 31

Abb. 8: 1,5-kΩ- oder 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstands- und Sabotageoption....32

Abb. 9: Meldergruppenverdopplung mit 1-kΩ- oder 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstandsoption .... 32

Abb. 10: Tür-/Fenster-Kontakt-Sabotagekontakt zur Unter-Putz-Montage 34

Abb. 11: Mini-Tür-/Fensterkontakt-Sabotagekontakt.... 35

Abb. 12: Platzierung des Sensors....37

Abb. 13: Verdrahtung 37

Abb. 14: Funk-Handsender-Tasten und LEDs 39

Abb. 15: wLSN-Brandmelder 44

Abb. 16: Entfernen der Melderkappe 46

Abb. 17: Entfernen der Melderkappe 47

Abb. 18: Zurückstellen des Brandmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus...... 49

Abb. 19: wLSN-Glasbruchmelder – Vorderseite .... 51

Abb. 20: Glasbruchmelder – Schalter zur Empfindlichkeitseinstellung 53

Abb. 21: Schallsensor-Testgerät 13-332 ....54

Abb. 22: Abreiß- und Deckel-Sabotagekontakte....58

Tabellen

Tabelle 1: wLSN-Produkte und Installationshinweise....8

Tabelle 2: Allgemeine Spezifikationen....9

Tabelle 3: LED-Blinkmuster im HFSS-Modus....13

Tabelle 4: Erklärung der Anzeige im Modus 2....16

Tabelle 5: Batterieanforderungen....20

Tabelle 6: Installationstool - Spezifikationen 21

Tabelle 7: wLSN-Installationstool LED-Status....21

Tabelle 8: wLSN-Hub - Spezifikationen....23

Tabelle 9: wLSN-Hub-LED-Anzeigen....25

Tabelle 10: wLSN-PIR- und Dual-Bewegungsmelder - Spezifikationen26

Tabelle 11: Funktionstest-LED-Anzeigen 29

Tabelle 12: wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt - Spezifikationen ..... 30

Tabelle 13: Tür-/Fenster-Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage – Spezifikationen und erforderliche Werkzeuge...... 33

Tabelle 14: wLSN-Mini-Tür-/Fenster-Magnetkontakt - Spezifikationen 35

Tabelle 15: wLSN-Erschütterungs-Kontaktmelder - Spezifikationen ... 36

Tabelle 16: wLSN-Funk-Handsender - Spezifikationen...... 40

Tabelle 17: Relaismodul - Spezifikationen 41

Tabelle 18: Akustischer Signalgeber - Spezifikationen......42

Tabelle 19: Brandmelder - Spezifikationen....43

Tabelle 20: Brandmelderempfindlichkeit - Zustände ....45

Tabelle 21: LED-Status....46

Tabelle 22: Glasbruchmelder - Spezifikationen....50

Tabelle 23: Glasbruchmelder - Empfindlichkeitsstufen...... 53

Tabelle 24: Symbole .... 59

1.0 Verwendung dieses Dokuments

Dieses Dokument enthält grundlegende Informationen, die ein geschulter Errichter zur Installation des wLSN (wireless Local SecurityNetwork) benötigt. Es ergänzt die in Tabelle 1 auf Seite 8 aufgeführten Dokumente.

Dieses Referenzhandbuch enthält:

  • Ein Beschreibung der allgemeinen wLSN-Installation (Abschnitt 2.0 Allgemeine Installation auf Seite 9).
  • Installationshinweise für alle Komponenten (Abschnitte 3.0 bis 14.0, beginnend auf Seite 21).
  • Eine Beschreibung der in der wLSN-Dokumentation verwendeten Symbole (Anhang auf Seite 59).

Verwenden Sie dieses Dokument zusammen mit der Dokumentation der Zentrale und den jeweiligen Installationsanleitungen der einzelnen Komponenten, um die Installation durchzuführen.

BOSCH F.01U.001.830 - Verwendung dieses Dokuments - 1

Wenn Sie das folgende Logo in der in Tabelle 1 auf Seite 8 aufgeführten wLSN-Installationsanleitung sehen, beziehen Sie sich bitte auf den entsprechenden Abschnitt in diesem Dokument.

BOSCH F.01U.001.830 - Verwendung dieses Dokuments - 2

Tabelle 1: wLSN-Produkte und Installationshinweise
ProduktDokumentDoku-Nr.
ISW-BIT1-HAXISW-BIT1-HBXISW-BIT1-HCXInstallationsanweisungen für wLSN-InstallationstoolsF01U008748
ISW-BHB1-WXAISW-BHB1-WXBISW-BHB1-WXCInstallationsanweisungen für wLSN-HubsF01U500915
ISW-BPR1-W13PXInstallationsanweisungen für wLSN-PIR-BewegungsmelderF01U500908
ISW-BDL1-W11PGXISW-BDL1-W11PHXISW-BDL1-W11PKXInstallationsanweisungen für wLSN Dual-BewegungsmelderF01U500901
ISW-BMC1-S135XInstallationsanweisungen für wLSN-Tür/Fenster-MagnetkontakteF01U500909
ISW-BMC1-R135XInstallationsanweisungen für wLSN-Tür-/Fenster-Kontakte zur Unter-Putz-MontageF01U011878
ISW-BMC1-M82XInstallationsanweisungen für wLSN Mini-Tür/Fenster-KontakteF01U011876
ISW-BIN1-S135XInstallationsanweisungen für wLSN-ErschütterungsmelderF01U011980
ISW-BKF1-H5XInstallationsanweisungen für wLSN-Funk-HandsenderF01U001565
ISW-BHB1-WXInstallationsanweisungen für wLSN-RelaismoduleF01U009264
ISW-BSR1-WXInstallationsanweisungen für akustische wLSN-SignalgeberF01U009265
ISW-BSM1-SXInstallationsanweisungen für wLSN-RauchmelderF01U012075
ISW-BGB1-SAXInstallationsanweisungen für wLSN-GlasbruchmelderF01U027173
ICP-EZM2Easy Series-InstallationshandbuchF01U025199

2.0 Allgemeine Installation

2.1 Montagehinweise

- wLSN-Komponenten sind nur für Anwendungen in trockenen Innenräumen konzipiert.

- Montieren Sie die wLSN-Komponenten auf flachen, biegesteifen Oberflächen. Manche Komponenten können optional in Ecken montiert werden, wenn dies in der Installationsanleitung angegeben ist.

- Vermeiden Sie die Montage von wLSN-Komponenten in Bereichen mit großen Metallobjekten, Elektroschalttafeln (z. B. Zentrale oder Sicherungskasten) oder Elektromotoren, da diese den HF-Bereich einer wLSN-Komponente beeinflussen können.

- Vermeiden Sie die Installation der wLSN-Komponenten in Bereichen mit übermäßiger Luftfeuchtigkeit bzw. Feuchte oder Temperaturen außerhalb des zulässigen Betriebsbereichs.

- Verdrahten Sie alle wLSN-Komponenten gemäß ihren Spezifikationen.

- wLSN-Komponenten verwenden Batterien unterschiedlicher Typen. Beachten Sie beim Einlegen der Batterien die Sicherheitshinweise und die Polarität, die in der Dokumentation dieser Produkte angegeben sind. Siehe auch Abschnitt 2.6 Batterieanforderungen auf Seite 19.

2.2 Allgemeine Spezifikationen

Tabelle 2: Allgemeine Spezifikationen
Luftfeuchtigkeitsbereich 0%bis 95%
Frequenzbereich 868 bis 869 MHz Europäisches Sicherheitsband

2.3 Installation

Planen Sie die Installation des wLSN-Netzwerks nach der Anordnung der wLSN-Komponenten in Verbindung mit dem wLSN-Hub und der wLSN-Signalstärke (HFSS).

Die wLSN-Installation besteht aus zwei Teilen:

  1. Prüfung der (HF) Signalstärke (HFSS) zwischen Remote-Geräten und dem wLSN-Hub.
  2. Montage aller wLSN-Komponenten.

BOSCH F.01U.001.830 - Installation - 1

Detaillierte Anweisungen zur wLSN-Parametrierung zur Konfiguration der Komponenten sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten.

2.4 Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus)

BOSCH F.01U.001.830 - Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus) - 1

Kontrollieren Sie vor der endgültigen Installation einer wLSN-Komponente, ob die Hochfrequenzsignalstärke (HFSS) zwischen dem geplanten Komponentenstandort und dem geplanten wLSN-Hub-Standort ausreichend ist.

BOSCH F.01U.001.830 - Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus) - 2

VORSICHT: Wenn Sie über Funk-Komponenten verfügen, die Sie nicht sofort installieren wollen, bringen Sie die Batterielaschen wieder an oder entfernen Sie die Batterien, um Batterieentleerung zu verhindern.

Zwei Methoden stehen zur Verfügung, um den Funkbetrieb zwischen einem wLSN-Gerät und dem wLSN-Hub zu gewährleisten:

  • Verwenden Sie den wLSN-Hub mit dem Remote-Gerät im HFSS-Modus
  • oder verwenden Sie den wLSN-Hub mit dem Installationstool.

2.4.1 Vorbereitung des wLSN-Hubs zur Prüfung der Funkverbindung und HFSS-Modus

BOSCH F.01U.001.830 - Vorbereitung des wLSN-Hubs zur Prüfung der Funkverbindung und HFSS-Modus - 1

Wenn der Hub bereits dem System zugeordnet ist, notieren Sie sich die ursprünglichen Schaltereinstellungen am wLSN-Hub, bevor Sie die Schalter für den HFSS-Modus einstellen.

  1. Drehen Sie die Gehäuseverriegelung auf dem wLSN-Hub auf die entsperrte Position und entfernen Sie den Hub vom Gehäuseboden.
  2. Stellen Sie Schalter S1 auf 9 und Schalter S2 auf 2 ein, um den HFSS-Modus zu aktivieren. Der Normalbetrieb wird deaktiviert.

Siehe Abschnitt 4.1 wLSN-Hub-Schalter auf Seite 24 für weitere Informationen zu den Schaltereinstellungen.

  1. Stellen Sie Schalter S3 auf einen Wert von 0 bis 4 ein. Der Wert richtet sich nach der HF-Leistungsstufe oder der EN50131-Sicherheitsklasse, die Sie verwenden möchten:

  2. 0= Maximale Leistung

  3. 1=3 dB niedriger als Maximum (Sicherheitsklasse 1)
  4. 2=6 dB niedriger als Maximum (Sicherheitsklasse 2)
  5. 3= 9 dB niedriger als Maximum (Sicherheitsklasse 3)

- 4= 12 dB niedriger als Maximum (Sicherheitsklasse 4) Die EN50131-Klassifizierung ist in den Spezifikationen der jeweiligen Komponente aufgeführt.

BOSCH F.01U.001.830 - Vorbereitung des wLSN-Hubs zur Prüfung der Funkverbindung und HFSS-Modus - 2

Sie müssen die Geräte mit derselben EN50131-Sicherheitsklasse prüfen, mit der die Zentrale die wLSN-Komponenten erkennt und eingliedert.

  1. Suchen Sie einen geeigneten Standort für den wLSN-Hub und versorgen Sie den Hub entweder durch Anschluss an die Zentrale (siehe Installationsanweisungen für die Zentrale) oder einen provisorischen Anschluss an eine 9-V-DC- oder 12-V-DC-Batterie mit Strom.
  2. Setzen Sie den wLSN-Hub wieder im Gehäuseboden ein. Drehen Sie die Verriegelung in die gesperrte Position.
  3. Fahren Sie mit dem entsprechenden Verfahren fort:

- Abschnitt 2.4.2 HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente

- Abschnitt 2.4.3 HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool auf Seite 14

BOSCH F.01U.001.830 - Vorbereitung des wLSN-Hubs zur Prüfung der Funkverbindung und HFSS-Modus - 3

Sie müssen das Installationstool mit dem wLSN-Brandmelder verwenden. Der HFSS-Wert kann nicht mit dem Brandmelder bestimmt werden.

2.4.2 HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente

  1. Bringen Sie die zu prüfende Komponente zum geplanten Montagestandort.
  2. Entfernen Sie die Batterien der Komponente und legen Sie sie wieder ein. Drücken Sie dann vier Mal kurz auf den Sabotagekontakt (siehe Abb. 1 auf Seite 13), um den HFSS-Modus zu aktivieren.

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente - 1

Sie müssen den HFSS-Modus innerhalb von 10 Sekunden aufrufen, nachdem Sie die Batterien wieder eingelegt haben.

Wenn der HFSS-Modus aktiviert ist, leuchtet die LED 5 Sekunden lang stetig und blinkt dann.

Abb. 1: Sabotagekontakte für wLSN-Komponenten
BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente - 2

1- Sabotagekontakt mit Taste
2- Sabotagekontakt mit Hebel

  1. Positionieren Sie die wLSN-Komponente an der geplanten Montageposition.

  2. Beobachten Sie das LED-Blinkverhalten der Komponente und bestimmen Sie, ob die HF-Signalstärke akzeptabel ist (siehe Tabelle 3). Die LED blinkt 10 Minuten lang.

Tabelle 3: LED-Blinkmuster im HFSS-Modus

LED-Blinkmuster Signalstärke
Blinkt in 1-Sek.-IntervallenKeine Datenpakete empfangen bzw. Signalstärke ist nicht ausreichend
Blinkt schnell (0,2-Sek.-Intervalle)Akzeptable Signalstärke

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente - 3

Wenn die HF-Signalstärke nicht ausreichend ist, ändern Sie die Position der wLSN-Komponente, bis ein akzeptabler Wert erreicht wird. Ändern Sie ggf. die Position des wLSN-Hubs.

  1. Wiederholen Sie dieses Verfahren für jede zu überprüfende wLSN-Komponente. Wenn Sie die Prüfung der Geräte abgeschlossen haben, stellen Sie die Schalter des wLSN-Hubs auf ihre ursprüngliche Position zurück.

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und wLSN-Komponente - 4

Setzen Sie die DIP-Schalter des wLSN-Hubs auf ihre ursprünglichen Einstellungen zurück, um den HFSS-Modus zu deaktivieren. Siehe Abschnitt 2.4.1 Vorbereitung des wLSN-Hubs zur Prüfung der Funkverbindung und HFSS-Modus auf Seite 11.

Der HFSS-Modus eines Geräts wird durch kurzes Entfernen der Batterien deaktiviert. Nach 10 Minuten Inaktivität wird der HFSS-Modus von der jeweiligen wLSN-Komponente automatisch deaktiviert

2.4.3 HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool - 1

Sie müssen die Geräte mit derselben EN50131-Sicherheitsklasse prüfen, mit der die Zentrale die wLSN-Komponenten erkennt und eingliedert.

Die LCD-Anzeige hat 2 Zeilen mit jeweils 16 Zeichen. Die Anzeige blinkt und aktiviert den akustischen Signalgeber alle 4 Sekunden, also bei jeder Informationsaktualisierung.

  1. Positionieren Sie das Installationstool am geplanten Montagestandort des Geräts.
  2. Drücken Sie auf eine beliebige Taste am Installationstool, um das Tool zu aktivieren.

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool - 2

  1. Halten Sie gleichzeitig [*] und [#] gedrückt, um den HFSS-Modus zu aktivieren. Die LCD-Anzeige zeigt Folgendes an:

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool - 3

Drücken Sie zur Auswahl eines Modus auf die entsprechende numerische Taste. Drücken Sie beispielsweise für Modus 2 auf [2].

  1. Positionieren Sie das Installationstool am geplanten Montagestandort des Geräts.

Verwenden Sie Modus 1, um zu bestimmen, ob die Signalstärke akzeptabel ist oder nicht. Mit Modus 2 und Modus 3 können Sie bestimmen, wie akzeptabel die Signalstärke ist. Verwenden Sie Modus 2 und Modus 3, um den wLSN-Hub und die Komponente an den Standorten mit der besten Signalstärke zu positionieren.

Siehe Modus 1, Modus 2 (Seite 16) und Modus 3 (Seite 17) für weitere Informationen zu akzeptablen Signalstärken.

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool - 4

Wenn die HF-Signalstärke nicht akzeptabel ist, ändern Sie entweder die Position des wLSN-Hubs oder des Installationstools, bis ein akzeptabler Standort gefunden wird.

  1. Wiederholen Sie dieses Verfahren für die

Standortbestimmung jeder wLSN-Komponente. Wenn Sie die Prüfung der Standorte abgeschlossen haben, stellen Sie die Schalter des wLSN-Hubs auf ihre ursprüngliche Position zurück.

BOSCH F.01U.001.830 - HFSS-Prüfung zwischen wLSN-Hub und Installationstool - 5

30 Minuten nach dem letzten Tastendruck deaktiviert das Installationstool automatisch den HFSS-Modus. Sie können auch gleichzeitig [*] und [#] drücken und gedrückt halten, um den HFSS-Modus zu deaktivieren. 30 Sekunden nach dem letzten Tastendruck schaltet sich das Installationstool über das Hauptmenü ab.

Modus 1

Wählen Sie Modus 1, indem Sie auf [1] drücken. Wenn die HF-Signalstärke akzeptabel ist, wird Folgendes auf der LCD angezeigt:

M O D E 1 : + + + O K + + +

Wenn die HF-Signalstärke ungenügend ist, wird Folgendes auf der LCD angezeigt:

MODE 1 : - NOT OK -

Modus 2

Wählen Sie Modus 2, indem Sie auf [2] drücken.

M O D E 2 : ■ ■ ■ □ □ P A C K E T S = 3

Auf der Anzeige von Modus 2 werden links Leistungsbalken und rechts PACKETS = X eingeblendet. Die Balken zeigen die Signalstärke an. Je mehr Balken angezeigt werden, desto stärker ist das Signal. Das Installationstool zeigt die Anzahl der empfangenen Datenpakete an: 1, 2 oder 3. Der beste Standort für die wLSN-Komponenten ist der, bei dem die größte Anzahl von Balken mit der höchsten Anzahl von Datenpaketen angezeigt wird. Fünf Balken und DATENPAKETE = 3 ist das stärkste Signal und zeigt den besten Standort an.

Tabelle 4: Erklärung der Anzeige im Modus 2
LeistungsbalkenSignal-Rausch-AbstandDatenpaketeSignalstärke
0 < 9 dB≤2Ungenügend
19 dB≥2Grenzwertig (nicht empfohlen)
2 13 dB≥2Akzeptabel
316 dB≥2Gut
4 20 dB≥2Sehr gut
522 dB≥2Ausgezeichnet

Modus 3

Wählen Sie Modus 3, indem Sie auf [3] drücken.

M O D 3 : S E— x S N R y y N - x x d B

Auf der Anzeige von Modus 3 wird der Signal-Rausch-Abstand (SNR, „Signal-to-Noise Ratio“) am geprüften Standort eingeblendet. „S = Signal“ bezieht sich auf die Signalstärke der eingehenden Meldung vom wLSN-Hub an das Installationstool. „N = Rauschen (Noise)“ bezieht sich auf den Umgebungsrauschpegel am Standort. Das Signal muss größer als der Rauschpegel sein (S>N). Je höher der SNR-Wert ist, desto besser ist die Signalstärke an diesem Standort. Siehe Tabelle 4 auf Seite 16.

BOSCH F.01U.001.830 - Modus 3 - 2

Auf der Anzeige von Modus 3 beziehen sich „SNR yy“ auf den Signal-Rausch-Abstand in dB und „x“ auf den HFSS-Wert in dBm.

Striche auf den S- und N-Zeilen zeigen eine ungenügende Signalstärke an.

2.5 Vorbelegung einer wLSN-Komponente (Nicht erkannter und eingegliederter Modus)

Die Erkennung und Eingliederung ist der Prozess, mit dem der wLSN-Hub neue wLSN-Komponenten identifiziert und in das System aufnimmt. Der HFSS-Modus ist nur für wLSN-Geräte, die noch nicht im Netzwerk vorhanden sind, möglich. Testen Sie, ob das gewünschte wLSN-Gerät bereits zu dem Netzwerk gehört:

  1. Entfernen Sie die Batterien.
  2. Halten Sie den Sabotagekontakt gedrückt. Siehe Abb. 1 auf Seite 13.
  3. Legen Sie die Batterien wieder ein, während Sie den Sabotagekontakt gedrückt halten. Die LED der Komponente wird eingeschaltet.
  4. Lassen Sie den Sabotagekontakt innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten der LED der Komponente los. Die Komponenten-LED wird kurz aus- und wieder eingeschaltet, um anzuzeigen, dass die Komponente in den nicht erkannten und eingegliederten Modus zurückgestellt wurde.

BOSCH F.01U.001.830 - Vorbelegung einer wLSN-Komponente (Nicht erkannter und eingegliederter Modus) - 1

Dieser Prozess funktioniert nicht für den wLSN-Brandmelder. Siehe Abschnitt 13.7 Zurückstellen des Brandmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus auf Seite 48.

Wenn die Abreiß-Sabotagekontakt-Lasche des Glasbruchmelders entfernt wurde, siehe Abschnitt 14.5.2 Zurückstellen des Glasbruchmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus auf Seite 58, um den HFSS-Modus einzugeben oder um den Glasbruchmelder in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus zurückzustellen.

2.6 Batterieanforderungen

BOSCH F.01U.001.830 - Batterieanforderungen - 1

Entsorgen Sie verbrauchte Batterien gemäß den Anweisungen des Herstellers.

Wenn Sie in eine Funk-Komponente Batterien einlegen, leuchtet die LED ca. 5 Minuten lang auf, um anzuzeigen, dass die Batteriestärke ausreicht. Falls die LED nicht aufleuchtet, müssen die Batterien ausgetauscht werden.

BOSCH F.01U.001.830 - Batterieanforderungen - 2

Bei einem Tür-/Fenster-Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage (ISW-BMC1-R135X) befindet sich die LED auf der internen Leiterplatte. Die Anordnung dieser LED ist in Abb. 10 auf Seite 34 dargestellt.

Am Erschütterungs-Kontaktmelder (ISW-BIN1-S135X) leuchtet die LED 0,5 Sekunden auf, um ausreichende Batteriestärke anzuzeigen.

Am Glasbruchmelder (ISW-BGB1-SAX) leuchten die Alarm- und Ereignis-LEDs ca. 0,5 Sekunden auf. Die HFSS-Modus-LED leuchtet ca. 5 Sekunden auf. Die Anordnung dieser LEDs ist in Abb. 19 auf Seite 51 dargestellt.

Für weitere Informationen über den wLSN-Brandmelder siehe Abschnitt 13.1 Auswechseln der Batterien auf Seite 44.

Siehe Tabelle 5 für Batterieanforderungen für jede wLSN-Komponente.

Tabelle 5: Batterieanforderungen
wLSN-KomponenteBatteriegrößeBatterietyp ZellenspannungAnzahl (Zellen)
Installationstool AAANiMH, wiederaufladbar1,2 V3
HubKeine
PIR-BewegungsmelderAA Alkali 1,5 V4
Dualbewegungs-melderAAAlkali1,5 V
Tür-/Fenster-MagnetkontaktAA Alkali 1,5 V2
Tür-/Fenster-Magnetkontakt zur Unter-Putz-MontageCR2Lithium3 V1
Mini-Tür-/Fenster-MagnetkontaktCR2Lithium3 V1
Erschütterungs-melderAAAlkali1,5 V
Funk-HandsenderCR 2032 (Knopfzelle)Lithium3 V2
RelaismodulAAAlkali1,5 V4
Akustischer SignalgeberAA Alkali 1,5 V4
BrandmelderCR123Lithium3 V2
GlasbruchmelderAAAlkali1,5 V2

3.0 wLSN-Installationstool

(ISW-BIT1-HAX, ISW-BIT1-HBX, ISW-BIT1-HCX)

Das wLSN-Installationstool dient zur genauen Bestimmung der Montageorte der wLSN-Geräte. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Die Fähigkeit, die Signalstärken, Rauschpegel, Signal-Rausch-Abstände und Datenpaketerfolgsraten auf einer LCD-Anzeige anzuzeigen.
    • Zwei Montagearten der Ladestation des Geräts:

- Die Ladestation kann entweder auf einem Tisch aufgestellt werden oder

- an einer Wand montiert werden.

Tabelle 6: Installationstool - Spezifikationen
BetriebÜber Ladestation12 VDC nom., 6 VDC bis 14 VDC (12-VDC-Steck-Spannungsversorgung im Lieferumfang enthalten)
Batterien3 wiederaufladbare AAA NiMH-Batterien, die vor dem ersten Betrieb mindestens 7 Stunden lang aufgeladen werden müssen.Nutzungsdauer: Bis zu 50 Stunden kontinuierlicher Betrieb bei einer Ladung.
EN50131-1Umweltklasse II

In einer Ladestation zeigt die sichelförmige LED den Ladestatus an (Tabelle 7).

Tabelle 7: wLSN-Installationstool LED-Status
LED (Abb. 2 auf Seite 22)Status
Ein Die Batterien sind vollständig aufgeladen.
AusDer Betrieb des Installationstools erfolgt nur mittels Batterien.
Blinkt Die Batterien werden aufgeladen.
Leistungsanzeige blinktDie Batterie ist schwach (Abb. 2 auf Seite 22).

Abb. 2: wLSN-Installationstool
BOSCH 1 2

1- Leistungsanzeige
2- Ladestatus-LED

4.0 wLSN-Hub

Der wLSN-Hub überwacht und koordiniert die Kommunikation zwischen der Zentrale und den Meldern. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Drei Schalter (S1, S2 und S3) zur Konfiguration des Gerätebetriebs und Aktivierung spezieller Diagnose- oder Installationsmodi
    • LED zur visuellen Darstellung des Gerätestatus
Tabelle 8: wLSN-Hub - Spezifikationen
Drahtstärke 0,14 mm(24 AWG) bis 1,5 mm (18 AWG)
Stromversorgung/ Spannung12 VDC nominal, 7 bis 14 VDC
Drahtlänge ≤300 m
Stromaufnahme max.60 mA
Abreiß- und Deckel- SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der Melder von seinem Unterteil entfernt oder von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Hub - 1

Weitere Informationen zum Drahtabstand und zur Anzahl der Geräte sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten.

4.1 wLSN-Hub-Schalter

Verwenden Sie die Schalter S1, S2 und S3 in der Innenabdeckung des wLSN-Hubs, um den Gerätebetrieb zu konfigurieren oder spezielle Diagnose- oder Installationsmodi zu aktivieren.

Abb. 3: Schalter
S1 S2 S3 5 3 4 6 7 2 3 4 6 7 1 0 6 8 3 4 6 7 2 3 4 6 7 1 0 6 8 5 3 4 6 7 2 3 4 6 7 1 0 6 8

BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Hub-Schalter - 2

Ordnen Sie jedem Optionsbusgerät eine andere Adresse zu. Für den wLSN-Hub stehen die Optionen S1=1 und S1=2 zur Verfügung.

Schalter 1 (S1) konfiguriert die wLSN-Hub-Adresse am Optionsbus. Um die Schalter für Normalbetrieb zu konfigurieren, stellen Sie S1 auf 1 oder 2 ein. Informationen zur Parametrierung an der Zentrale sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten. Stellen Sie Schalter 2 (S2) und Schalter 3 (S3) auf 0 (Null) ein.

4.2 wLSN-Hub-LED

Die grüne LED zeigt den Gerätestatus während des Einschaltens, des Selbsttests, der Netzwerkkonfiguration und des Normalbetriebs an (Tabelle 9).

Abb. 4: wLSN-Hub-LED
1

1 - LED

Tabelle 9: wLSN-Hub-LED-Anzeigen
Betrieb LED (Gerätestatus)
Selbsttest und HardwarefehlerLED blinkt 2x pro Sekunde. Dies zeigt einen Fehler an. Der wLSN-Hub ist nicht betriebsfähig.
StandardbetriebLED ein
Netzwerkkonfiguration LED blinkt 1x alle 2 Sekunden.
HFSS-Modus (siehe Abschnitt 2.4 Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus) auf Seite 11 für weitere Details)LED blinkt 1x alle 4 Sekunden.

5.0 wLSN-PIR- und Dual-Bewegungsmelder

(ISW-BPR1-W13PX, ISW-BDL1-W11PGX, ISW-BDL1-W11PHX, ISW-BDL1-W11PKX)

Der wLSN-Passiv Infrarotmelder (PIR) und der wLSN-Dual-Bewegungsmelder reagieren fast unmittelbar auf menschliche Eindringlinge. Der PIR-Bewegungsmelder verwendet einen Infrarotsensor. Der Dual-Bewegungsmelder verwendet sowohl PIR-als auch Mikrowellentechnologie. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

• Moderne Signalverarbeitung
• Haustierfreundlich (Pet Friendly®)
- Optionale Unterkriechschutzzone
- Eine Mehrzweck-LED für Funktionstest, HFSS und Erkennungsmodi

Tabelle 10: wLSN-PIR- und Dual-Bewegungsmelder - Spezifikationen

PIR-Bewegungsmelder Stromversorgung/SpannungVier 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
Dual-Bewegungsmelder Stromversorgung/SpannungSechs 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
PIR- und Dual-Bewegungsmelder Abreiß-und Deckel-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der Melder von seinem Unterteil entfernt oder von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse2, Umweltklasse II

5.1 Empfindlichkeitsstufen

Die Empfindlichkeitsstufen werden an der Zentrale eingestellt.

Detaillierte Informationen sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten.

5.1.1 Standardempfindlichkeit

Verwenden Sie diese Einstellung, wenn sich Haustiere im überwachten Bereich befinden. Die Standardempfindlichkeit bietet eine ausgezeichnete Detektionsleistung und ist gegenüber Fehlalarmen am wenigsten empfindlich.

5.1.2 Mittlere Empfindlichkeit

Verwenden Sie diese Einstellung nur bei Installationen ohne Haustiere und mit minimalen Umweltstörungen. Die mittlere Empfindlichkeit bietet die höchste Detektionsleistung.

5.1.3 Mikrowellenbereichseinstellung des Dual-Bewegungsmelders

BOSCH F.01U.001.830 - Mikrowellenbereichseinstellung des Dual-Bewegungsmelders - 1

Der Mikrowellenbewegungssensor des Dual-Bewegungsmelders ist werkseitig so eingestellt, dass Bewegungen in einem Abstand von bis zu mindestens 11 m detektiert werden.

  1. Zum Einstellen der Mikrowellenreichweite (rote oder gelbe LED leuchtet nicht) erhöhen oder reduzieren Sie die Reichweite nach Bedarf (Abb. 5).
  2. Wiederholen Sie den Funktionstest (Abschnitt 5.2 Funktionstest auf Seite 28).
  3. Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, bis der erforderliche Überwachungsbereich eingestellt ist.

Abb. 5: Einstellung der Mikrowellenreichweite
BOSCH F.01U.001.830 - Mikrowellenbereichseinstellung des Dual-Bewegungsmelders - 2

Zur Maximierung der Batterielebensdauer werden die LED-Elemente nur aktiviert, wenn sich der Melder im Funktionstestmodus befindet.

Führen Sie einen Funktionstest durch, um den Überwachungsbereich zu bestimmen. Der Funktionstestmodus kann wie folgt gestartet werden:

  • Zentrale: Geben Sie die entsprechende Befehlssequenz an der Zentrale ein, um den Funktionstestmodus zu starten (siehe Dokumentation der Zentrale).
  • Melder: Öffnen und schließen Sie die Melderabdeckung, um einen 90 Sekunden langen Funktionstestmodus aufzurufen. Der Funktionstestmodus ist jetzt aktiviert.

Eine Bewegung, die im Überwachungsbereich des Bewegungsmelders detektiert wird, aktiviert die rote LED, sendet ein Signal an die Zentrale und startet einen 90-Sekunden-Zeitschalter. Wenn innerhalb von 80 Sekunden keine Bewegung detektiert wird, blinkt die rote LED die letzten 10 Sekunden lang, um anzuzeigen, dass der Funktionstestmodus deaktiviert wird. Wenn während der letzten 10 Sekunden eine Bewegung detektiert wird, wird der Funktionstestmodus neu gestartet.

  1. Durchqueren Sie den Überwachungsbereich, ausgehend von dessen erwarteter Bereichsgrenze. Bewegen Sie sich bei jeder Durchquerung näher zum Melder und beobachten Sie die LED (Abb. 6). Siehe Tabelle 11 auf Seite 29 für LED-Anzeigen.

Abb. 6: Funktionstest
BOSCH F.01U.001.830 - Mikrowellenbereichseinstellung des Dual-Bewegungsmelders - 3

Wenn der Funktionstestmodus am wLSN-Dual-Bewegungsmelder aktiviert ist, wird ein detektierter Alarm nur dann an die Zentrale gesendet, wenn die rote LED blinkt (Tabelle 11). Bei einem Funktionstest blinkt die LED des Dual-Bewegungsmelders kurz grün oder gelb, bevor sie rot aufblinkt. Dies ist normal.

Tabelle 11: Funktionstest-LED-Anzeigen
MelderLED-FarbeFunktion
PIRRot – schnelles BlinkenEinschalten (Funktionstest deaktiviert)
Rot – leuchtet 4 Sek. lang Alarm,Bewegung detektiert
DualBlinkt grün, dann gelb, dann rotEinschalten (Funktionstest deaktiviert)
Grün – leuchtet 3 Sek. lang Bewegung durch PIR detektiert
Gelb – leuchtet 3 Sek. langBewegung durch Mikrowellen detektiert (für weitere Details siehe Abschnitt 5.1.3 Mikrowellenbereichseinstellung des Dual-Bewegungsmelders)
Rot – leuchtet 4 Sek. langAlarm, Bewegung durch PIR und Mikrowellen detektiert
  1. Führen Sie einen Funktionstest von der entgegengesetzten Seite durch, um den Überwachungsbereich von beiden Seiten zu bestimmen.
  2. Nach dem Funktionstest:

- Zentrale: Geben Sie an der Zentrale die entsprechende Befehlssequenz ein, um den Funktionstestmodus auszuschalten.

- Melder: Der Melder kehrt nach 90 Sekunden Inaktivität zum Normalbetrieb zurück.

6.0 wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt

(ISW-BMC1-S135X)

Der wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt ist ein magnetischer Funk-Reed-Schalter, der zur Überwachung von Türen, Fenstern und Sensorik mit potentialfreiem Kontakt verwendet wird. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Interner Reed-Schalter zur Verwendung mit einer externen Magneteinheit
  • Gehäuse- und Abreiß-Sabotagekontakt
  • Widerstandsüberwachter Melder zur Überwachung externen Geräte
  • Eine LED für HFSS und Erkennungsmodi
Tabelle 12: wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt - Spezifikationen
Max. Abstand zwischen Kontakt und Magnet≤12,7 mm, wobei der Magnet auf jeder Längsseite angebracht werden kann. Das Unterteil ist markiert, um die Magnetposition anzuzeigen.
Deckel- und Abreiß-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn die Abdeckung von seinem Unterteil entfernt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
Drahtstärke 0,14 mm(22 AWG) bis 1,5 mm (16 AWG)
Stromversorgung/ SpannungZwei 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
AnschlussklemmeZum Anschluss anderer Schwachstromkontakte wie z. B. eines anderen magnetischen Reed-Schalters.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

6.1 Mögliche Leitungsabschlussoptionen

BOSCH F.01U.001.830 - Mögliche Leitungsabschlussoptionen - 1

Beziehen Sie sich bei der Melderanordnung auf die Dokumentation der Zentrale. Berücksichtigen Sie die Leitungsabschlusswiderstände der Meldergruppe.

6.1.1 Einzelne 1-kΩ-, 2,2-kΩ-, oder 3,65-kΩ-Leitungsabschlusswiderstandsoption

Siehe Abb. 7. Verwenden Sie eine beliebige Anzahl von mit dem Stromkreis in Reihe geschalteten Ruhekontakten (NC). Verwenden Sie eine beliebige Anzahl von Arbeitskontakten (NO) im Stromkreis. Diese Art von Stromkreis kann ohne Leitungsabschlusswiderstand verwendet werden, um einen Zweipunkt-Stromkreis zu erhalten, wenn keine Leitungsüberwachung erforderlich ist.

Abb. 7: Einzelne 1-kΩ-, 2,2-kΩ- oder 3,65-kΩ-Leitungsabschlusswiderstandsoption
1 2

1 - Arbeitskontakt
2 - Ruhekontakt

6.1.2 1,5-kΩ- oder 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstands- und Sabotageoption

Siehe Abb. 8. Schalten Sie bis zu fünf Ruhekontakte in Serie mit dem 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstand. Über jedem Kontakt ist entweder ein 1,5-kΩ- oder 2,2-kΩ-Widerstand. Parallel zum Stromkreis können keine Kontakte verwendet werden. Die Meldergruppe erkennt, dass einer oder mehrere Kontakte geöffnet sind, jedoch nicht welche oder wie viele.

Abb. 8: 1,5-kΩ- oder 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstands- und Sabotageoption
1 2 3 4

1 - 1,5 kΩ oder 2,2 kΩ
2 - 1,5 kΩ oder 2,2 kΩ (optional, bis zu 4)
3 - 2,2 kΩ
4 - Ruhekontakt-Sabotagekontakt (optional)

6.1.3 Meldergruppenverdoppelung 1 kΩ- oder 2,2 kΩ-Leitungsabschlusswiderstands- und Sabotageoption Siehe Abb. 9. Mit dem 1-kΩ-Widerstand können nur zwei in Reihe geschaltete Ruhekontakte verwendet werden. Der andere Kontakt hat einen 2,2-kΩ-Widerstand. Die Meldergruppe erkennt, ob ein Kontakt, beide Kontakte oder keiner der Kontakte geöffnet ist.

Abb. 9: Meldergruppenverdopplung mit 1-kΩ- oder 2,2-kΩ-Leitungsabschlusswiderstandsoption
1 2 3 4

1 - 1 kΩ, erste Zone
2 - 2,2 kΩ, zweite Zone
3 - 1 kΩ
4 - Ruhekontakt-Sabotagekontakt (optional)

7.0 wLSN-Tür-/Fenster-

Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage

(ISW-BMC1-R135X)

Der wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt ist ein Funk-Reed-Schalter zur Unter-Putz-Montage für die Überwachung von Türen und Fenstern. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Unter-Putz-Montage
  • Interner Reed-Schalter zur Verwendung mit einer externen Magneteinheit
    • Gehäuse-Sabotagekontakt
    • HFSS-Modus- und Erkennungsmodus-LED
Tabelle 13: Tür-/Fenster-Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage - Spezifikationen und erforderliche Werkzeuge
Stromversorgung/Spannung Eine CR2-Lithiumbatterie, 3 VDC
Max. Abstand zwischen Reed-Schalter und Magnet≤12,7 mm
Gehäuse-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn die Abdeckung entfernt wird.
Bohrwerkzeuge19-mm-Bohreinsatz und 22-mm-Spitzbohrer sind erforderlich.
Entnahme der Leiterplatte Flachrundzangen werden empfohlen.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

BOSCH F.01U.001.830 - Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage - 1

In Metallrahmen eingebaute wLSN-Magnetkontakte können die HF-Signalstärke reduzieren.

Siehe Abb. 10 für die Anordnung des Sabotagekontakts und der LED der Komponente.

Abb. 10: Tür-/Fenster-Kontakt-Sabotagekontakt zur Unter-Putz-Montage
BOSCH F.01U.001.830 - Magnetkontakt zur Unter-Putz-Montage - 2

1 - Sabotagekontakt
2 - HFSS-Modus- und Erkennungsmodus-LED

8.0 wLSN-Mini-Tür-/Fenster-Magnetkontakt

(ISW-BMC1-M82X)

Der wLSN-Mini-Tür-/Fenster-Magnetkontakt ist dem wLSN-Tür-/Fenster-Magnetkontakt ähnlich und ist ein Funk-Reed-Schalter zur Überwachung von Türen und Fenstern.

Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Kompakte Größe
  • Interner Reed-Schalter zur Verwendung mit einer externen Magneteinheit
  • Gehäuse- und Abreiß-Sabotagekontakt
  • Eine LED für HFSS und Erkennungsmodi
Tabelle 14: wLSN-Mini-Tür-/Fenster-Magnetkontakt - Spezifikationen
Stromversorgung/SpannungEine CR2-Lithiumbatterie, 3 VDC
Max. Abstand zwischen Reed-Schalter und Magnet≤12,7 mm, wobei der Magnet auf jeder Seite des Melders angebracht werden kann.
Abreiß- und Deckel-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der Kontakt von seinem Unterteil entfernt oder von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse2, Umweltklasse II

Siehe Abb. 11 für die Anordnung des Sabotagekontakts der Komponente.

Abb. 11: Mini-Tür-/Fensterkontakt-Sabotagekontakt

9.0 wLSN-Erschütterungsmelder mit integriertem Magnetkontakt

(ISW-BIN1-S135X)

Der wLSN-Erschütterungsmelder ist ein Vibrationsmelder mit Reed-Kontakt zur Überwachung von Türen oder Fenstern. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Interner Reed-Schalter zur Verwendung mit einer externen Magneteinheit
    • Erschütterungselement zur Detektion von Erschütterungen
  • Gehäuse- und Abreiß-Sabotagekontakt
  • Eine Mehrzweck-LED für Test, HFSS und Erkennungsmodi
Tabelle 15: wLSN-Erschütterungs-Kontaktmelder - Spezifikationen
Max. Abstand zwischen Melder und Magnet≤12,7 mmDer Magnet kann auf jeder Längsseite des Melders angebracht werden.
Stromversorgung/ SpannungZwei 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
Platzierung des SensorsStellen Sie die Position des Sensorelements so ein, dass der Pfeil immer nach oben zeigt, indem Sie das Element entfernen und wieder einsetzen, um die möglichen Positionen zu erhalten (Abb. 12 auf Seite 37).Verlegen Sie die Anschlussdrähte des Sensorelements so, dass die Anschlussdrähte die Sabotageschutzfeder nicht berühren (Abb. 13 auf Seite 37).
Deckel- und Abreiß- SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn die Abdeckung von seinem Unterteil entfernt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

Abb. 12: Platzierung des Sensors
BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Erschütterungsmelder mit integriertem Magnetkontakt - 1

Die ordnungsgemäße Ausrichtung des Sensorelements ist für den Betrieb des Melders wichtig. Der Pfeil auf dem Sensorgehäuse muss stets nach oben zeigen.

Abb. 13: Verdrahtung
BOSCH F.01U.001.830 - wLSN-Erschütterungsmelder mit integriertem Magnetkontakt - 2

9.1 Empfindlichkeitsstufen

Alle Empfindlichkeitsstufen werden an der Zentrale parametriert (siehe die Dokumentation der Zentrale für weitere Informationen). Das Sensorelement hat zwei Einstellungen:

• Starke Erschütterung
• Schwache Erschütterung

Die Einstellung für starke Erschütterungen ist stets aktiviert. Die Einstellung für schwache Erschütterungen ist sehr empfindlich und kann deaktiviert werden.

9.1.1 Empfindlichkeitsstufen für starke Erschütterung

Die Einstellung der starken Erschütterung misst die Erschütterungsaktivität in einer bestimmten Zeit. Vier Einstellungen stehen zur Verfügung:

  • Niedrig
    • Niedrig bis mittel
  • Mittel bis hoch
  • Hoch

Diese Einstellungen bestimmen die Zeitdauer, während der die Erschütterungsaktivität gemessen wird.

9.1.2 Schwache Erschütterung

Die Parametrierung an der Zentrale bestimmt, wie viele vom Sensor detektierte Anklopfereignisse (einzelne Erschütterungen) eine schwache Erschütterung anzeigen. Die Einstellung der schwachen Erschütterung ist entweder „aktiviert“ oder „deaktiviert“. Wenn sie aktiviert ist, stehen zwei Einstellungen zur Verfügung:

  • 4x Anklopfen
  • 8x Anklopfen

Bei einem Anklopfereignis startet ein 90-Sekunden-Zeitschalter. Wenn die Anklopfhäufigkeit innerhalb von 90 Sekunden den Schwellenwert von 4x oder 8x Anklopfen überschreitet, wird ein Alarm übertragen.

BOSCH F.01U.001.830 - Schwache Erschütterung - 1

Ein einzelnes Anklopfereignis, wie z. B. ein Baumzweig, der bei Wind leicht gegen eine Fensterscheibe gedrückt wird, kann den Zeitschalter der schwachen Erschütterung und die Zählung der Anklopfhäufigkeit auslösen. Wenn vereinzelte Erschütterungen möglich sind, verwenden Sie die Einstellung der schwachen Erschütterung nicht, damit Fehlalarme vermieden werden.

9.2 Prüfmodus

Der Prüfmodus ist während der ersten 10 Minuten nach dem Einschalten der Einheit automatisch aktiviert.

Die grüne LED blinkt:

  • 1 x, um den Abschluss der Initialisierung und den Testmodus des Geräts anzuzeigen
    • 2 x, um einen Test mit schwacher Erschütterung anzuzeigen
  • 3 x, um einen Test mit starker Erschütterung anzuzeigen

10.0 wLSN-Funk-Handsender

(ISW-BKF1-H5X)

Den wLSN-Funk-Handsender trägt der Benutzer bei sich; er wird zur Scharf- und Unscharfschaltung der Zentrale verwendet. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

- Fünf Tasten: Die Tasten 2 und 3 werden zur Scharfschaltung und Unscharfschaltung der Zentrale verwendet. Die Tasten 4 und 5 können zur Steuerung der Hausbeleuchtung, Garagentüren usw. über die Zentrale belegt werden. Zur Bedienung der parametrierbaren Tasten halten Sie die jeweilige Taste mindestens 1 Sekunde lang gedrückt. Die fünfte Taste aktiviert eine blaue LED, die zur Verwendung als Taschenlampe geeignet ist.

- Zwei LEDs: Eine LED zeigt den Status an und die andere LED ist zur Verwendung als Taschenlampe geeignet.

Abb. 14: Funk-Handsender-Tasten und LEDs
1 2 3 4 5

1 - Hochintensive LED
2 - Status-LED
3 - Unscharfschaltungstaste
4 - Scharfschaltungstaste
5 - Parametrierbare Tasten

Tabelle 16: wLSN-Funk-Handsender - Spezifikationen
Stromversorgung/ SpannungZwei CR2032-Lithiumbatterien, 3 VDC
DichtungenAuswechselbar; verschiedene Farben für mehrere Benutzer erhältlich.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

10.1 Funk-Handsender-Tasten

Informationen zur Parametrierung der Funktionen der parametrierbaren Tasten sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten.

Bei Betätigung der Scharfschaltungs- oder Unscharfschaltungstaste blinkt die LED ca. 15 Sekunden lang abwechselnd rot und grün. Dies zeigt an, dass Befehle an die Zentrale gesendet wurden.

Wenn die Scharfschaltungs- und Unscharfschaltungstaste gleichzeitig 1 Sekunde lang gedrückt werden, wird ein Überfallsignal an die Zentrale gesendet.

10.2 LED

Eine rot blinkende LED bei einem inaktiven Funk-Handsender zeigt an, dass die Batterien ersetzt werden müssen.

Spezifische Informationen zu den verschiedenen LED-Zuständen sind in der Dokumentation der Zentrale enthalten.

11.0 wLSN-Relaismodul

(ISW-BRL1-WX)

Das wLSN-Relaismodul ermöglicht der Zentrale, externe Komponenten über den Ausgang (potentialfreies Relais) zu schalten. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

• Die Fähigkeit, externe Komponenten per Funk über ein potenzialfreies Relais zu steuern.
• Die Fähigkeit, den Ausgang mehrerer wLSN-Komponenten (z. B. akustische Signalgeber) zu synchronisieren.
- Widerstandsüberwachter Melder zur Überwachung externer Geräte (siehe Abschnitt 6.1 Mögliche Leitungsabschlussoptionen auf Seite 31).
- Sekundäre externe Stromversorgung.
- Eine LED für HFSS und Erkennungsmodi.

Tabelle 17: Relaismodul - Spezifikationen
Drahtstärke 0,14 mm (22 AWG) bis 1,5 mm (14 AWG)
Betrieb Vier 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
Externe Stromversorgung (optional)12 VDC nom., 6 bis 14 VDC
AnschlussklemmenDC+ und DC-Externe Stromquelle, 12 VDC nom., 6 bis 14 VDC
PT + und PT-(Eingang)Widerstandsüberwachter Meldergruppeneingang
NO, C, NC (Ausgang)Relaisausgang zur Steuerung von externen Komponenten
Relaisausgang 2 A bei 30 VDC (ohmsche Belastung)
Deckel- und Abreiß-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn die Abdeckung von seinem Unterteil entfernt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

BOSCH F.01U.001.830 - (ISW-BRL1-WX) - 1

Die externe Stromversorgung ist nur als zusätzliche (sekundäre) Stromquelle vorgesehen. Das Relaismodul darf nur mit eingesetzten Batterien betrieben werden.

12.0 Akustischer wLSN-Signalgeber (für Innenräume)

(ISW-BSR1-WX)

Der akustische wLSN-Signalgeber ist ein akustisches Funkgerät. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Synchroner Betrieb mit allen anderen Funkausgängen im wLSN-System
  • Eine LED für HFSS und Erkennungsmodi
  • Sekundäre externe Stromversorgung
Tabelle 18: Akustischer Signalgeber - Spezifikationen
Drahtstärke 0,14 mm(22 AWG) bis 1,5 mm (14 AWG)
Betrieb Vier 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
Externe Stromversorgung (optional)12 VDC nom., 6 bis 14 VDC
Anschlussklemmen DC+ und DC – (Eingang)Externe Stromquelle, 12 VDC nom., 6 bis 14 VDC
Akustischer Signalgeber85 dB in 3 m Entfernung
Deckel- und Abreiß-SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der akustische Signalgeber von seinem Gehäuseboden getrennt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
EN50131-1 Sicherheitsklasse 2, Umweltklasse II

BOSCH F.01U.001.830 - Akustischer wLSN-Signalgeber (für Innenräume) - 1

Die externe Stromversorgung ist nur als zusätzliche (sekundäre) Stromquelle vorgesehen. Der akustische Signalgeber darf nur mit eingesetzten Batterien betrieben werden.

BOSCH F.01U.001.830 - Akustischer wLSN-Signalgeber (für Innenräume) - 2

13.0 wLSN-Brandmelder

(ISW-BSM1-SX)

Zu den Leistungsmerkmalen des wLSN-Brandmelders zählen:

• LED zur visuellen Statusdarstellung
- Integrierter akustischer Signalgeber für Alarmmeldungen
Bei normalen Bedingungen blinkt die rote LED alle 8 Sekunden, während der Sensor die Umgebung überwacht. Wenn der Sensor Rauch detektiert, ändert sich die blinkende LED und leuchtet stetig, und der akustische Signalgeber erzeugt einen lauten, kontinuierlichen Ton. Siehe Tabelle 21 auf Seite 46.

Tabelle 19: Brandmelder - Spezifikationen
Auswechselbare OptikkammerZur einfachen Wartung
Stromversorgung/ SpannungZwei Lithiumbatterien, 3 VDC
Empfindlichkeit 0,14 ± 0,04 dB/m
Deckel- und Abreiß- SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der wLSN-Glasbruchmelder von seinem Gehäuseboden entfernt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
Driftausgleichseinstellung max. 1,64 %/m
Mittlerer Alarmstrom 70 mA
Akustischer Signalgeber 85 dBA in 3 m Entfernung
EigendiagnosefunktionÜberwacht die Melderempfindlichkeit und den Betriebsstatus.
EN14604

Abb. 15: wLSN-Brandmelder
1 2

1 - Hochintensive LED
2 - Test-/Stummschaltungstaste

13.1 Auswechseln der Batterien

Die LED blinkt standardmäßig alle 8 Sekunden. Wechseln Sie die Batterien aus, wenn die LED nicht mehr blinkt und der Sensor alle 45 Sekunden piept.

Die Pieptöne bei niedrigem Batterieladezustand können durch Drücken der Test-/Stummschaltungstaste für 24 Stunden stumm geschaltet werden. Siehe Abb. 15 für die Anordnung der Test-/Stummschaltungstaste

13.2 Melder-Funktionsprüfung

Prüfen Sie Brandmelder jährlich. Verwenden Sie hierzu einen zugelassenen Aerosolrauchtester, mit dem ein Alarm simuliert werden kann. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Dose.

Die LED sollte eingeschaltet bleiben, während der Melder einen kontinuierlichen Ton erzeugt. Der Melder setzt sich automatisch zurück, wenn kein Rauch mehr vorhanden ist. Wenn sich ein Melder während der Funktionsprüfung nicht aktiviert, kann eine Reinigung oder ein Auswechseln erforderlich sein.

BOSCH F.01U.001.830 - Melder-Funktionsprüfung - 1

Informieren Sie die Hilfe leistende Stelle oder aktivieren Sie den Testmodus des Melders, bevor Sie die Funktionsprüfung des Melders aktivieren, um die Feuerwehr nicht zu alarmieren.

13.3 Empfindlichkeitsprüfung

BOSCH F.01U.001.830 - Empfindlichkeitsprüfung - 1

Die Zentrale erkennt den Testmodus als eine Prüfung. Es wird kein Alarm gesendet.

Im Testmodus können Empfindlichkeitsstufen des Melders bestimmt werden:

  1. Halten Sie die Test-/Stummschaltungstaste 4 Sekunden lang gedrückt. Die LED blinkt 1- bis 9-mal.

  2. Zählen Sie, wie oft die LED blinkt, und verwenden Sie Tabelle 20, um den Status der Melderempfindlichkeit und die jeweils erforderliche Maßnahme zu bestimmen.

Tabelle 20: Brandmelderempfindlichkeit - Zustände

Blinkt Empfohlene Maßnahme
1Eigendiagnose fehlgeschlagen. Gerät zur Wartung einschicken oder um Ersatz bitten.
2x bis 3xMelder wird unempfindlich. Melder reinigen und neu testen. Wenn der Fehler weiterhin besteht, Melder ersetzen.
4x bis 7xMelder ist innerhalb des normalen Empfindlichkeitsbereichs.
8x bis 9xMelder wird zu empfindlich. Das ordnungsgemäße Einrasten der Rauchkammer überprüfen. Sensor reinigen und noch einmal testen.

13.4 Test-/Stummschaltungstaste

Siehe Abb. 15 auf Seite 44.

  • Prüfungen: Drücken Sie die Test-/Stummschaltungstaste 4 Sekunden lang. Der Melder führt einen Test des akustischen Signalgebers und eine Empfindlichkeitsprüfung durch.
  • Stummschalten des Alarms: Drücken Sie die Taste, um den akustischen Signalgeber während eines Alarms stumm zu schalten. Der akustische Signalgeber und der Alarm aktivieren sich nach ein paar Minuten wieder, so lange noch Rauch vorhanden ist.

13.5 LED

Tabelle 21: LED-Status
LED Status
Blinkt Blinkt bei Normalbetrieb alle 8 Sekunden.
Ein Detektiert Rauch und sendet einen Alarm.
AusFunktionsstörung. Nach Bedarf Batterien ersetzen, Melder reinigen oder Optikkammer ersetzen.

13.6 Reinigen des Melders und Ersetzen der Optikkammer

Reinigen Sie die Abdeckung des Melders nach Bedarf mit einem trockenen oder feuchten Tuch, um Staub und Schmutz zu entfernen. Reinigen Sie das Innere des Melders mindestens einmal jährlich und ersetzen Sie die Optikkammer bei Bedarf. Verwenden Sie für den Ersatz nur ISW-BSM1-CHAMBR-Optikkammern von Bosch.

So wird der Melder gereinigt:

  1. Nehmen Sie den Melder vom Gehäuseboden ab.
  2. Entfernen Sie die Batterien.
  3. Führen Sie einen Schlitz-Schraubendreher in den Schlitz auf der Melderkappe ein und drücken Sie die Kappe vorsichtig nach unten weg (Abb. 16).

Abb. 16: Entfernen der Melderkappe
BOSCH F.01U.001.830 - Reinigen des Melders und Ersetzen der Optikkammer - 1

  1. Drücken Sie die Optikkammer wie abgebildet nach unten, ziehen Sie sie vom Melder ab und entsorgen Sie sie (Abb. 17).

Abb. 17: Entfernen der Melderkappe
1 2 3 4

1 - Rauchkammerunterteil
2 - Optikkammer
3 - Ausrichtungspfeile
4 - Melderkappe

  1. Entfernen Sie Staub und Schmutz mit Druckluft oder einer weichen Bürste vom Rauchkammerunterteil.
  2. Richten Sie die neue Optikkammer mit dem Unterteil aus und verriegeln Sie sie.
  3. Richten Sie zum Befestigen der Melderkappe diese mit dem Melder aus, drücken Sie die Kappe auf den Melder und drehen Sie die Kappe im Uhrzeigersinn, um sie zu verriegeln.
  4. Achten Sie auf die richtige Polarität, setzen Sie die Batterien ein und bringen Sie die Batterieabdeckung an. Der Melder passt nicht richtig auf das Montageunterteil, wenn die Batterien nicht installiert sind.
  5. Montieren Sie den Melder auf dem Montageunterteil.
  6. Prüfen Sie die Empfindlichkeit des Melders. Siehe Abschnitt 13.3 Empfindlichkeitsprüfung auf Seite 45.

13.7 Zurückstellen des Brandmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus

So wird der Brandmelder in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus zurückgestellt (Abb. 18 auf Seite 49):

  1. Nehmen Sie den Melder vom Gehäuseboden ab.
  2. Entfernen Sie die Batterien.
  3. Entfernen Sie die Gehäuseabdeckung, indem Sie einen Schlitz-Schraubendreher zwischen die Gehäuseabdeckung und das Gehäuseunterteil einführen und die Abdeckung und das Unterteil voneinander trennen.
  4. Drehen Sie das Gehäuseunterteil um, um sich Zugang zur Leiterplatte des Senders zu verschaffen.
  5. Entfernen Sie die Drahtbrücke von der Leiterplatte des Senders und stecken Sie sie auf beide Stifte auf.
  6. Legen Sie die Batterien wieder ein. Schließen Sie das Gehäuseunterteil nicht. Das Produkt ist jetzt nicht erkannt und nicht eingegliedert.
  7. Entfernen Sie die Drahtbrücke und stecken Sie sie wieder in ihre Ausgangsposition.
  8. Setzen Sie die Gehäuseabdeckung wieder auf das Gehäuseunterteil auf. Richten Sie den akustischen Signalgeber mit der Aussparung auf der Gehäuseabdeckung aus und drücken Sie, bis die Abdeckung und das Unterteil einrasten.
  9. Schließen Sie das Batteriefach und montieren Sie den Melder auf dem Gehäuseboden.

Abb. 18: Zurückstellen des Brandmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus

1 - Melder 2 - Zwischenabdeckung 3 - Kerbe 4 - Akustischer Signalgeber 5 - Batteriefach6 - Leiterplatte des Senders 7 - Gehäusedecke 8 - Gehäuseboden 9 - Brücke geöffnet: Normalbetrieb 10 - Brücke im nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus: Rücksetzposition

14.0 wLSN-Glasbruchmelder

(ISW-BGB1-SAX)

Der wLSN-Glasbruchmelder detektiert akustisch zerbrechendes Glas. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

• Überwachter Batteriestatus
• Vier Empfindlichkeitsstufen

Tabelle 22: Glasbruchmelder - Spezifikationen
Stromversorgung/ SpannungZwei 1,5-V-Alkalibatterien (AA)
Deckel- und Abreiß- SabotagekontaktÜberträgt eine Sabotagemeldung, wenn der wLSN-Glasbruchmelder von seinem Gehäuseboden entfernt oder die Einheit von der Wand abgerissen wird.
Akustische SignaleGlastypen und - stärkenTyp Stärke
Flachglas 0,24 cm bis 0,95 cm
Sicherheitsglas 0,32 bis 0,95 cm
Verbundglas* 0,32 bis 1,43 cm
Verdrahtet0,64 cm
Mindestscheiben große für alle Glastypen Bereich max. 7,6* Nur dann geschützt, wenn beide Scheiben brechen.28 cm x 28 cm

Abb. 19: wLSN-Glasbruchmelder - Vorderseite
10 9 8 7 6 LED ENABLE ALARM EVENT ON OFF SPINS2 SENS1 TEST MODE 1 2 3 5 4

1 - Sabotagekontakt - Zugangsklappe
2 - AA-Batterien
3 - Zugangsklappe
4 - Testmodus-Prüfflächen, SW4
5 - Empfindlichkeits-DIP-Schalter, SWS
6 - Ereignis-LED
7 - Alarm-LED
8 - LED ENABLE-Schalter (AUS-Stellung)
9 - Gehäuseschraube
10 - HFSS-Modus-LED (Gehäuseschraube und Abdeckung abnehmen)

14.1 Montagehinweise

Zur Gewährleistung optimaler Meldeleistungen wählen Sie eine Montagestelle, die folgende Bedingungen erfüllt:

  • maximal 7,6 m vom geschützten Glas entfernt
  • im freien Sichtfeld des Glases (kein Mindestbereich)
  • mindestens 2 m über dem Boden
  • mindestens 1 m von Heiz- und Belüftungskanälen entfernt

- mindestens 1 m von akustischen Signalgebern oder Zutrittssignalen, deren Durchmesser mehr als 5 cm beträgt, entfernt

- am Fensterrahmen, wenn schwere Fenstervorhänge, Jalousien oder dergleichen vorhanden ist

Folgende Montagestellen sind zu vermeiden:

  • Ecken
    • dieselbe Wand wie das zu schützende Glas
  • frei stehende Pfeiler oder Säulen
  • Räume mit lärmintensiven Geräten (z. B. Kompressoren, Glocken und Elektrowerkzeuge)

14.2 Empfindlichkeitsstufen

  1. Wenn das Vordergehäuse befestigt ist, öffnen Sie vorsichtig die Zugangsklappe (Position 3 auf Abb. 19).
  2. Aktivieren Sie zu Testzwecken die LEDs; schieben Sie hierzu den LED ENABLE-Schalter (Position 8 auf Abb. 19) in die über dem Schalter markierte Pfeilrichtung. An der Seite des Melders ragt ein orangefarbenes Fähnchen heraus.

Abb. 20: Glasbruchmelder - Schalter zur Empfindlichkeitseinstellung
BOSCH F.01U.001.830 - Empfindlichkeitsstufen - 1

1 - Prüfflächen
2 - Schalter zur Einstellung der Empfindlichkeit

  1. Legen Sie die gewünschte Empfindlichkeitsstufe fest (siehe Tabelle 23).

Tabelle 23: Glasbruchmelder - Empfindlichkeitsstufen

EmpfindlichkeitSENS1SENS2Ungefährer Bereich
Maximum AUS AUS7,6 m
MittelEINAUS4,6 m
NiedrigAUSEIN3 m
MinimumEINEIN1,5 m
  1. Verschieben Sie die Empfindlichkeitsschalter mit einem kleinen Schraubendreher anhand der in Schritt 3 festgelegten Werte.

  2. Schalten Sie alle Lärmquellen (z. B. Maschinen oder Büro- und Audiogeräte) im Raum ein.

  3. Beobachten Sie die grüne Ereignis-LED (Position 6, Abb. 19 auf Seite 51) ca. 1 Minute lang. Wenn die grüne LED blinkt, positionieren Sie den wLSN-Melder an einer anderen Stelle oder reduzieren Sie die Empfindlichkeit mit dem Empfindlichkeitsschalter.

  4. Wiederholen Sie Schritt 3 bis 4 so lange, bis Sie die optimale Empfindlichkeitsstufe erzielt haben.
  5. Schieben Sie im Anschluss an die Einstellung der Empfindlichkeit den LED ENABLE-Schalter (Position 8, Abb. 19 auf Seite 51) wieder in die AUS-Stellung.

14.3 Tests

Der Melder sollte mindestens einmal jährlich getestet werden. Benutzen Sie hierzu das Schallsensor-Testgerät 13-332.

Abb. 21: Schallsensor-Testgerät 13-332
ACTIVATE TEST FLEX MAN 13-332 1 2 3

1 - ACTIVATE/TEST-Schalter
2 - Starttaste
3 - FLEX/MAN-Schalter

14.3.1 Aktivieren des Testmodus

Aktivieren Sie den Testmodus am wLSN-Glasbruchmelder. Im Testmodus wird der LED Disable-Schalter des Melders (Position 8, Abb. 19 auf Seite 51) außer Kraft gesetzt. Sie können den Testmodus von einem lokalen oder entfernten Standort aus aktivieren.

Aktivierung des Testmodus am Melder:

  1. Öffnen Sie vorsichtig die Zugangsklappe des Melders.
  2. Stecken Sie einen Schraubendreher in die Aussparung mit den Prüfflächen (neben den Empfindlichkeitsschaltern) (Position 1, Abb. 20 auf Seite 53).
  3. Berühren Sie mit dem Ende der Schraubendreherklinge beide Prüfflächen gleichzeitig.
    Die Ereignis-LED (grün) (Position 6, Abb. 19 auf Seite 51) blinkt einmal pro Sekunde. Sollte die grüne LED nicht blinken, wiederholen Sie Schritte 2 und 3.

BOSCH F.01U.001.830 - Aktivieren des Testmodus - 1

Das Schallsensor-Testgerät 13-332 erzeugt extrem laute Geräusche und kann bei Einsatz im Nahbereich Hörschäden verursachen. Der 13-332 darf niemals auf umstehende Personen gerichtet werden.

Aktivierung des Testmodus mittels Testgerät:

  1. Stellen Sie sich in die Nähe des wLSN-Glasbruchmelders (höchstens 3 m entfernt).
  2. Stellen Sie die Schalter oben am 13-332-Tester auf ACTIVATE und MAN (Positionen 1 und 3, Abb. 21 auf Seite 54).
  3. Richten Sie die Vorderseite des Testers auf den wLSN-Glasbruchmelder und drücken Sie die rote Starttaste auf der Oberseite (Position 2, Abb. 21 auf Seite 54).

Der Tester summt und die grüne LED am Melder leuchtet einmal pro Sekunde auf. Sollte die grüne LED nicht blinken, treten Sie näher an den Melder heran und wiederholen das Verfahren.

14.3.2 Funktionsprüfung des wLSN-Glasbruchmelders mittels Testgerät (Flex- und Audiosignale)

  1. Stellen Sie die Schalter am 13-332-Tester auf TEST und FLEX (Positionen 1 und 3, Abb. 21 auf Seite 54).
  2. Drücken Sie die rote Starttaste (Position 2, Abb. 21 auf Seite 54). Damit wird das Testgerät aktiviert und eine acht Sekunden lange Scharfschaltung eingeleitet.
  3. Wenn Vorhänge, Jalousien usw. vorhanden sind, schließen Sie diese vollständig.
  4. Halten Sie das Testgerät 13-332 an die Stelle des Fensters, die am weitesten vom Melder entfernt ist. Sind Vorhänge oder dergleichen vorhanden, halten Sie das Testgerät zwischen Glas und Vorhang.
  5. Schlagen Sie mit einem gepolsterten Werkzeug vorsichtig gegen das Glas. Das Testgerät 13-332 reagiert mit einem Glasbruchgeräusch.

Wenn der Melder sowohl das Flex- als auch das Audiosignal einwandfrei empfängt, leuchtet seine rote Alarm-LED drei Sekunden lang auf.

Sollte sie nicht aufleuchten, müssen Sie den Melder gemäß Abschnitt 2.4 Prüfung der Funkverbindung (HFSS-Modus) auf Seite 11 anders positionieren.

14.3.3 Deaktivierung des Testmodus

Deaktivierung am wLSN-Glasbruchmelder:

  1. Öffnen Sie vorsichtig die Zugangsklappe des Melders.
  2. Stecken Sie einen Schraubendreher in die Aussparung mit den Prüfflächen (neben den Empfindlichkeitsschaltern) (Position 1, Abb. 20 auf Seite 53).
  3. Berühren Sie mit dem Ende der Schraubendreherklinge beide Prüfflächen gleichzeitig.

Sobald der Testmodus deaktiviert wird, hört die grüne Ereignis-LED (Position 6, Abb. 19 auf Seite 51) auf dem Melder auf zu blinken. Sollte sie weiterhin blinken, wiederholen Sie Schritte 2 und 3.

Deaktivierung mittels Testgerät:

  1. Stellen Sie sich in die Nähe des Melders (höchstens 3 m entfernt).
  2. Stellen Sie die Schalter oben am 13-332-Tester auf ACTIVATE und MAN (Positionen 1 und 3, Abb. 21 auf Seite 54).
  3. Richten Sie die Vorderseite des Testers auf den wLSN-Glasbruchmelder und drücken Sie die rote Starttaste auf der Oberseite (Position 2, Abb. 21 auf Seite 54). Der Tester summt.

14.4 Anzeige für niedrigen Batteriestand

Zur Anzeige eines niedrigen Ladezustands im Melder gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Wenn die LEDs aktiviert sind, blinken beide gleichzeitig einmal pro Sekunde.
  • Eine Batteriezustandsmeldung wird an die Zentrale gesendet. Diese beiden Funktionen sind voneinander unabhängig und treten nicht unbedingt gleichzeitig auf. Beide zeigen jedoch einen unzureichenden Batterieladezustand an.

14.5 Abreiß-Sabotagekontakt-Lasche

14.5.1 Eingabe des HFSS-Modus

Eingabe des HFSS-Modus bei abgenommener Abreiß-Sabotagekontakt-Lasche:

  1. Bringen Sie den Melder zum geplanten Montagestandort.
  2. Entfernen und setzen Sie die Batterien wieder ein.
  3. Halten Sie den Abreiß-Sabotagekontakt gedrückt. Siehe Abb. 22.
  4. Drücken Sie innerhalb von 10 Sekunden nach erneutem Einlegen der Batterien viermal kurz auf den Deckel-Sabotagekontakt. Siehe Abb. 22. Der Melder aktiviert den HFSS-Modus.

Abb. 22: Abreiß- und Deckel-Sabotagekontakte
BOSCH F.01U.001.830 - Eingabe des HFSS-Modus - 1

1 - Abreiß-Sabotagekontakt (Melderückseite)
2 - Deckel-Sabotagekontakt (im Melder)

14.5.2 Zurückstellen des Glasbruchmelders in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus

Wenn die Abreiß-Sabotagekontakt-Lasche entfernt wurde und der Melder in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus zurückgestellt werden muss:

  1. Entfernen Sie die Batterien aus dem Melder.
  2. Legen Sie den Melder auf eine flache Oberfläche, um den Abreiß-Sabotagekontakt zu drücken. Siehe Abb. 22 auf Seite 58.
  3. Halten Sie den Deckel-Sabotagekontakt gedrückt. Siehe Abb. 22 auf Seite 58.
  4. Setzen Sie die Batterien wieder ein, während Sie beide Sabotagekontakte gedrückt halten. Die HFSS-Modus-LED wird eingeschaltet. Siehe Abb. 19 auf Seite 51 für die Anordnung der HFSS-Modus-LED.
  5. Lassen Sie den Deckel-Sabotagekontakt innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten der HFSS-Modus-LED los. Der Melder wird in den nicht erkannten und nicht eingegliederten Modus zurückgestellt.

Anhang: Symbole

Tabelle 24: Symbole
SymbolBedeutung
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 1Ohne Pet Friendly®(nicht störfest gegenüber Haustieren)
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 2≥45 kg (10 0 lb )Störfestigkeit gegenüber Haustieren (ungefähres Gewicht unterhalb der Grafik)
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 3Nicht auf rotierende Maschinen richten.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 4Nicht auf Objekte mit starken Temperaturschwankungen richten.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 5Nicht an Standorten unter Sonneneinstrahlung montieren.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 6Nicht auf Fenster richten.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 7Nicht im Freien montieren.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 8Gerät hat Abreiß- oder Deckel-Sabotagekontakt.
BOSCH F.01U.001.830 - Anhang: Symbole - 9Nicht störfest gegenüber Haustieren, wenn Unterkriechschutzzone aktiviert ist.
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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : F.01U.001.830

Kategorie : Sichere Zugangskontrollsystem