Touring (1991) - Campingvogn Hymer - Gratis brugsanvisning og manual
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BRUGSANVISNING Touring (1991) Hymer
BEDIENUNGSANLEITUNG
Nova / Touring
Lieber Eriba-Hymer-Freund,
bevor Sie mit der Lektüre der Bedienungsanleitung Ihres neuen Caravans beginnen, möchten wir Sie in der großen Eriba-Hymer-Familie herzlich begrüßen.
Die Bedienungsanleitung will Sie mit der Handhabung und Pflege Ihres Caravans vertraut machen. Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit und viele Tips und Anregungen sorgen dafür, daß Sie an Ihrem Caravan über viele Jahre hinweg Freude haben werden. Lesen und befolgen Sie die folgenden Ausführungen bitte unbedingt.
Wenden Sie sich zur Durchführung der Wartungsarbeiten und wann immer Sie Hilfe benötigen an Ihre autorisierte Eriba-Hymer-Fachwerkstatt. Denken Sie bei Kundendienstarbeiten daran, daß Ihre autorisierte Eriba-Hymer-Fachwerkstatt Ihr Fahrzeug am besten kennt und an der Zufriedenstellung all Ihrer Wünsche interessiert ist.
Mit Ihrem Fahrzeug überreichen wir Ihnen
- ein Kundendienst-Scheckheft sowie ein Scheckheft für die 6-Jahres-Garantie auf die Dichtigkeit der Aufbauten von Eriba-Hymer,
- ein Kundendienst-Scheckheft für das Basis-Fahrzeug sowie
- die separaten Bedienungsanleitungen für das Basis-Fahrzeug und die verschiedenen Einbaugeräte.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei Ihnen bedanken, daß Sie sich für ein Eriba-Hymer-Erzeugnis entschieden haben. Wir sind sicher, daß Sie mit Ihrem Caravan viel Freude haben werden und wünschen Ihnen immer und überall gute Fahrt.
Wenn Sie noch Fragen haben, wird Sie Ihr Eriba-Hymer-Händler gern bera- ten.
Ihre ERIBA-HYMER GmbH
1 Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
- Allgemeines 03
- Verkehrssicherheit 03
- Gasanlage 04
2 Vor der Fahrt
- Erste Inbetriebnahme.... 05
- Ankuppeln 05
- Zuladung....07
- Verkehrssicherheit prüfen ..... 08
- Reifendruck prüfen.... 08
- Gasanlage prüfen.... 08
3 Während der Fahrt
- Caravanbetrieb 09
- Bremsen....09
- Rückwärtsfahrt 09
4 Nach der Fahrt
- Feststellbremse 11
- Unterlegkeile.... 11
- Abkuppeln.... 11
5 Caravan aufstellen
- Kurbelstützen.... 13
- Eingangstür 13
- Außenanschluß 15
6 Wohnen
- Lüften.... 17
- Ausstellfenster 17
- Dachlüfter 19
- Rundsitzgruppe (Nova) 20
- Längssitzgruppe (Nova) 21
- Mittelsitzgruppe (Nova).... 22
- Bugsitzgruppe (Touring)...... 23
- Hecksitzgruppe (Touring) ..... 24
- Längssitzgruppe (Eribelle)...... 25
7 Gasanlage
- Allgemeines 27
- Heizung 27
- Kochstelle 28
- Kühlschrank.... 29
8 Elektrische Anlage
- Stromversorgung.... 31
- Kühlschrank.... 32
- Warmwasserbereiter 33
- Umluft 33
- Anschlußschema siebenpoli- ger Stecker 34
- Anschlußschema dreizehn- poliger Stecker 35
9 Sanitäre Einrichtung
- Wasserversorgung 37
- Spüle 37
- Waschraum 37
10 Pflege
- Äußere Pflege 39
- Innere Pflege 39
- Winterpflege 39
- Vorübergehende Stillegung..... 40
- Große Wagenpflege 40
11 Kundendienst und Wartung
- Wartungsarbeiten 41
- Amtliche Prüfung...... 41
- Ersatzteile 41
12 Im Notfall
- Radwechsel 43
- Fehlersuchtabelle.... 43
13 Verzeichnis der Servicestellen
- Händlerliste Inland 47
- Eriba-Hymer Euro-Service...... 51
14 Technische Daten
- Kennzeichnungsstelle 53
- Luftdrucktabelle für Reifen ..... 53
- Abmessungen, Gewicht und Reifengröße 54
15 Abkürzungsverzeichnis
BEVOR SIE SICH AUF "GROSSE FAHRT" BEGEBEN, UNBEDINGT DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG UND DIE SICHERHEITSHINWEISE LESEN UND BEACHTEN!

Mit diesem Warnschild sind alle Stellen versehen, die Ihre Sicherheit betreffen. Bei Nichtbeachtung kann es außerdem zu Schäden im bzw. am Fahrzeug kommen. Geben Sie bitte alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weiter.

Mit diesem Zeichen sind alle Stellen versehen, an denen wir Ihnen eine Empfehlung aussprechen bzw. Sie auf eine Besonderheit hinweisen wollen.

Mit diesem Zeichen sind alle Stellen versehen, an denen wir Ihnen umweltbewußtes Verhalten nahelegen wollen.
Allgemeines
o Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung, wenn Sie sich im Caravan aufhalten. Decken Sie die eingebaute Zwangsentlüftung (Dachlüfter) nie mit einer Wintermatte o. ä. ab; es droht sonst Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
Für die Einbaugeräte (Gasheizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sowie für das Fahrgestell (Kupplung, Bremsen usw.) sind die jeweiligen Betriebs-/Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten!
o Beachten Sie die Durchgangshöhe der Eingangstür.
o Schließen Sie beim Verlaßen Ihres Wohnwagens unbedingt alle Türen und Fenster!
Verkehrssicherheit
o Nach StVZO ist der Aufenthalt von Personen im Caravan während der Fahrt verboten.
o Beachten Sie beim Beladen des Caravans dessen zul. Gesamtgewicht.
Die Zuladung muß auf dem Caravan gleichmäßig verteilt werden (siehe Abschnitt 2 "Zuladung"). Dabei ist darauf zu achten, daß die am Zugfahrzeug angegebene zulässige Anhängelast nicht überschritten wird.
- Bitte beachten Sie auch, daß für die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs die maximal zulässige Stützlast nicht überschritten, die Mindest-Stützlast nicht unterschritten wird. Beladen Sie Ihren Caravan nach diesen Gesichtspunkten.
o Bitte beachten Sie, daß bei Caravanbetrieb zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht sein müssen.
o Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die vier Kurbelstützen und das Deichselstützrad ganz hochgekurbelt sind.
- Schließen Sie vor Fahrtantritt die Eingangstüre des Caravans ab, und vergewissern Sie sich, daß die montierte Trittstufe - soweit vorhanden - eingeklappt bzw. ganz eingeschoben ist.
o Achten Sie auch darauf, daß alle Fenster geschlossen sind.
o Lassen Sie Ihre Bremsanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren.
- Beachten Sie außerdem, daß sich durch Anbau von Zubehör die Abmessungen, das Gewicht sowie das Fahrverhalten ändern können (zum Teil TÜV-eintragungspflichtig).
- Beim Abstellen des Fahrzeugs muß die Feststellbremse am Caravan bis zur jeweils möglichen Endstellung angezogen werden; an Steigungen müssen Unterlegkeile verwendet werden.
o Im Winter muß vor Fahrtantritt das Dach schnee- und eisfrei gemacht werden.
Gasanlage
- An der Gasanlage keine Reparaturen bzw. Änderungen selbst vornehmen, sondern Fachwerkstatt aufsuchen.
- Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) sofort Anlage außer Betrieb setzen und gut lüften. Defekt sofort vom Fachmann beheben lassen. Bei Gasgeruch keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen, offenes Feuer und Rauchen verboten.
- Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher, Gasleuchte, Gasheizung, Boiler usw.) muß die Dachlüftung geöffnet sein (siehe auch Abschnitt 1 "Allgemeines").
- Der Gaskocher sowie der Backofen dürfen nicht für Heizzwecke verwendet werden.
o Bei Nichtbenutzung des Gaskochers bzw. anderer Gasgeräte ist das Gasflaschenventil zu schließen.
Sind mehrere Gasgeräte vorhanden, so ist für jede Entnahmestelle ein zusätzliches Geräteabsperrventil erforderlich, das bei Nichtgebrauch des Gerätes geschlossen werden muß. - Wegen der Explosionsgefahr darf beim Tanken keine offene Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Boiler usw.) in Betrieb sein.
Es können 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwendet werden. Campingflaschen (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) sind nicht zulässig. Achten Sie darauf, daß die Gasflaschen verdrehsicher festgezurrt sind. - Beachten Sie, daß Propangas bis -32 °C, Butangas dagegen nur bis -2 °C vergasungsfähig ist.
o Während der Fahrt müssen die Gasflaschenventile geschlossen sein.
Erste Inbetriebnahme
Das Nummernschild (amtliches Kennzeichen) wird je nach Modell unterhalb vom linken Rücklicht bzw. zwischen den Kennzeichenleuchten festgeschraubt.
Dazu
- Blechschrauben verwenden.
- In das Kennzeichen an geeigneter Stelle zwei Befestigungslöcher bohren, Durchmesser etwas größer als Blechschraubendurchmesser.
- Nummernschild lagerichtig an den Caravan halten und Bohrungen anzeichnen.
- Befestigungslöcher bohren, Durchmesser gleich Kerndurchmesser der verwendeten Blechschraube.
- Bohrloch mit Dichtmittel füllen oder Schrauben mit Dichtmittel einschmieren.
- Nummernschild anschrauben, Schrauben mäßig anziehen.
Das Nationalitätenkennzeichen bringen Sie am besten unterhalb des rechten Rücklichts an.
TIP
Prüfen Sie bitte, ob die Beleuchtungsanlage Ihres Zugfahrzeugs mit der des Caravans übereinstimmt (siehe auch Kapitel 8 "Anschlußschema siebenpoliger Stecker" bzw. "Anschlußschema dreizehnpoliger Stecker") und ob das Zugfahrzeug eine Nennspannung von 12 V liefert.

Beachten Sie bitte, daß bei der ersten Fahrt die Radmuttern nach 50 km nachgezogen werden müssen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen (100 Nm ± 10 Nm).
Ankuppeln
Je nach Größe und Gewicht sind die einzelnen Modelle mit unterschiedlichen Kupplungssystemen ausgestattet.
Zum Ankuppeln:
- Deichselstützrad auf den Boden aufsetzen.
- Mit PKW rückwärts heranfahren bzw. Anhänger zum Kuppelpunkt rangieren.

o Kober AK 10/2 (Kugeldurchmesser 50 mm).
- Sicherungshebel (1) am Handgriff drücken und Handgriff (2) kräftig nach oben ziehen.
- Die geöffnete Kupplung auf die Anhängekugel des Zugfahrzeugs setzen und Handgriff loslassen. Er muß jetzt selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückgleiten. Drücken Sie ihn jedoch zusätzlich von Hand nach unten.
- Schließen und Sichern erfolgt automatisch.

o Kober AK 7 (Kugeldurchmesser 50 mm).
- Sicherungsknopf (1) am Handgriff drücken und Handgriff (2) kräftig nach oben ziehen.
- Die geöffnete Kupplung auf die Anhängekugel des Zugfahrzeugs setzen und Handgriff loslassen. Er muß jetzt selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückgleiten. Drücken Sie ihn jedoch zusätzlich von Hand nach unten.
- Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
TIP
Achten Sie bitte darauf, daß das Innere der Kupplung nicht verschmutzt ist und daß die beweglichen Teile der Kupplung geschmiert sind.
Bei Verwendung einer Super-Sicherheits-Kupplung (SSK-Westfalia, AKS2000-Kober) darf die Kugel nicht geschmiert sein.
Beachten Sie die separate Bedienungsanweisung von AL-KO.
Prüfen Sie vor jedem Fahrtantritt, ob richtig gekuppelt ist. Überzeugen Sie sich davon, daß das Kupplungsmaul und die Kugel ineinandergreifen und nicht lose aufeinanderliegen. Das Kupplungsmaul muß die Kugel vollständig umschließen.
Befestigen Sie das Seil der Abreißbremse mit der Schlaufe bzw. mit dem Karabinerhaken an der Abschleppöse oder einer anderen geeigneten Befestigungsmöglichkeit am Zugfahrzeug.

Das Seil der Abreißbremse darf nicht als Schlaufe über den Kugelhals der Kupplung gelegt werden.
Drehen Sie das Deichselstützrad ganz nach oben. Richten Sie die Laufrolle parallel zur Fahrtrichtung und zum Deichselkasten hin aus.
Stecken Sie den siebenpoligen bzw. dreizehnpoligen Stecker in die Steckdose des Zugfahrzeugs. Achten Sie darauf, daß die zwei Nasen des Schutzdeckels am Stecker eingreifen. Die Nasen verhindern, daß der Stecker sich während der Fahrt löst. Legen Sie das Verbindungskabel in einer lockeren Schlinge über die Deichsel, achten Sie aber darauf, daß es nicht auf dem Boden schleifen kann.

Überzeugen Sie sich davon, daß alle Kurbelstützen hochgekurbelt sind und die Trittstufe ganz eingeschoben (eingeklappt) ist.
Zuladung
Entsprechend der Differenz zwischen Eigengewicht und zulässigem Gesamtgewicht darf zugeladen werden. Ein Überladen ist unzulässig. Beladen Sie den Caravan so, daß die Zugdeichsel mit ca. 40 - 50 kg nach unten gedrückt wird. (Wenn es das Zugfahrzeug zuläßt, kann bei entsprechender Größe des Caravans durch höhere Stützlast eine Verbesserung der Fahreigenschaften erzielt werden. Die schweren Gegenstände sollen nahe der Achse liegen und ein Gewichtszentrum in der Wagenmitte bilden.)
TIP
Im Fahrzeugschein ist nur das zulässige Gesamtgewicht, nicht aber das Eigengewicht angegeben. Wir empfehlen Ihnen im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, das beladene Fahrzeug vor Fahrtantritt zu wiegen.
!
Beachten Sie also
- die maximal zulässige Zuglast,
- die maximal zulässige Stützlast (z. B. 50 kg) und
- die Mindeststützlast von 25 kg nach StVZO
beim Beladen ihres Caravans.
Entnehmen Sie diese Daten bitte aus der Betriebsanleitung Ihres Zugfahrzeugs.
Bedingt durch die im gesamten Fahrzeuginnern verteilten Staumöglichkeiten, läßt sich die in der Skizze empfohlene Anordnung der Zuladung natürlich nicht konsequent durchführen. Sie sollten jedoch darauf achten, daß schwere Teile in Achsnähe und im unteren Bereich, d. h. dicht über dem Fahrzeugboden ver- staut werden. Ferner ist bei reichhaltiger Zuladung grundsätzlich zu überlegen, ob Sie nicht diverse Teile wie Vorzelt, Trittstufe o. ä. eventuell vorn im PKW unterbringen.

natural_image
Technical line drawings of two vehicle components with no visible text or symbolso Falsch beladen
Zwei auseinanderliegende Gewichtszentren ergeben Schleuderneigung.

Beladen Sie Ihren Caravan nie hecklastig!

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Technical line drawings of two mechanical components with no visible text or symbolso Richtig beladen
Das Gewichtszentrum muß nahe der Achse liegen. Schwere Gegenstände wie Vorzelt, Konserven etc. nicht im Wagenheck unterbringen.
Verkehrssicherheit prüfen
o Vergewissern Sie sich, daß am Zugfahrzeug zwei Außenspiegel angebracht sind.
- Prüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die vier Kurbelstützen und das Deichselstützrad ganz hochgekurbelt sind.
- Schließen Sie die Eingangstür des Caravans ab, und vergewissern Sie sich, daß die angebaute Trittstufe - soweit vorhanden - eingeklappt bzw. ganz eingeschoben ist.
o Im Winter muß vor Fahrtantritt das Dach schnee- und eisfrei gemacht werden.
- Achten Sie darauf, daß alle Ausstellfenster und Dachlüfter geschlossen sind und das Hubdach - soweit vorhanden - eingeklappt ist.
- Prüfen Sie, ob Schiebetür und Tisch gesichert sind, die Schubladen und Klappen geschlossen sind und die Kühlschranktürsicherung eingerastet ist.
o Hängen Sie die Pendelleuchte aus, und lassen Sie den Tisch - falls möglich - ganz ab.
o Prüfen Sie vor jeder Fahrt die Fahrzeugbeleuchtung am Caravan.
- Verstauen Sie lose Teile oder befestigen Sie diese so, daß sie sich während der Fahrt nicht selbständig machen können (dies gilt auch für Teile in den Staukästen sowie für freistehende Tische).
Reifendruck prüfen
Prüfen Sie bitte regelmäßig vor der Fahrt den Reifendruck Ihres Caravans (siehe Abschnitt 14 "Technische Daten") und Ihres Zugfahrzeugs (siehe Betriebsanleitung Zugfahrzeug).
Gasanlage prüfen
Vergewissern Sie sich vor Antritt einer Fahrt, daß die Gasflaschenventile geschlossen und die Gasflaschen verdrehsicher festgezurrt sind.
Caravanbetrieb
Beachten Sie bitte beim Caravanbetrieb
- eine größere Fahrzeugbreite,
- eine geringere Beschleunigung und
- einen längeren Bremsweg
als wesentliche Abweichungen gegenüber dem Solobetrieb. Stellen Sie deshalb bitte Ihre Fahrweise mit der nötigen Umsicht auf die Erfordernisse des Gespannfahrens ein.

Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten (StVZO).
Bremsen
Prüfen Sie bitte zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung, ob
- die Auflaufbremse Ihres Caravans funktioniert (soweit vorhanden),
- die Bremsen gleichmäßig ziehen und
- das Gespann beim Bremsen in der Spur bleibt.

Sollten Sie irgendwelche Mängel an der Bremsanlage feststellen, lassen Sie diese bitte im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben.
Rückwärtsfahrt
Wollen Sie mit Ihrem Caravan zurücksetzen, so ist dies bei allen Modellen mit Rückfahrautomatik problemlos möglich. Beachten Sie aber, daß Sie zusätzlich zum Rollwiderstand noch eine gewisse Restbremskraft überwinden müssen. Bei verschiedenen Kupplungen besteht die Möglichkeit, durch manuelles Einlegen einer Rückfahrspere die Restbremskraft auszuschalten.

Ab Modell '87 ist keine Rückfahrsperre für Rückfahrautomatik mehr vorhanden.
Die Puck-Frankreich-Ausführung ist mit einer FTF-Achse ausgerüstet und besitzt keine Rückfahrautomatik. Bei Rückwärtsfahrt muß hier - falls erforderlich - die Rückfahrsperre eingelegt werden.

Feststellbremse
Beim Abstellen des Fahrzeugs muß die Feststellbremse (1) (besonders an Steigungen) bis zur jeweils möglichen Endstellung angezogen werden. Sie rastet dann selbsttätig ein.
Zum Lösen der Feststellbremse drücken Sie auf den Sicherungsknopf (2) und senken den Bremshebel ab.

Heben Sie vor dem Lösen der Feststellbremse den Bremshebel etwas an, dann läßt sich der unter Federdruck stehende Sicherungsknopf leichter eindrücken.

natural_image
Technical line drawing of a mechanical assembly with a bracket and gear (no text or symbols)Unterlegkeile
Verwenden Sie auch bei nur leichtem Gefälle stets die beiden Unterlegkeile. Sie befinden sich jeweils vor den Rädern des Caravans.
Wenn Sie den Haltebügel nach unten drücken, können Sie den Unterlegkeil entnehmen.
Abkuppeln
Ziehen Sie zuerst die Feststellbremse des Caravans an.
Setzen Sie die beiden Unterlegkeile an.
Lösen Sie den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs, und stecken Sie ihn in die Halterung an der Deichsel.
Entfernen Sie das Seil der Abreißbremse vom Zugfahrzeug.
Drehen Sie das Deichselstützrad ganz hinunter, und lösen Sie die Kupplung (sinngemäß Abschnitt 2 "Ankuppeln").
Heben Sie nun mit Hilfe des Deichselstützrads die Deichsel soweit an, daß das Zugfahrzeug ohne Gefahr weggefahren werden kann.
Kurbelstützen
Verwenden Sie zum Aufstellen des Caravans die vier Kurbelstützen.
- Zunächst bei Schrägneigung des Caravans nach vorne die hinteren Kurbelstützen ablassen.
- Caravan vorne mit dem Deichselstützrad anheben und vordere Kurbelstützen ablassen.
- Mit Hilfe der vier Kurbelstützen den Caravan waagerecht stellen. Deichselstützrad entlasten.
TIP
Im Gelände verwenden Sie am besten kleine Holzbrettchen als Unterlage für die Kurbelstützen.

flowchart
graph TD
A["①"] --> B["②"]
B --> C["③"]
C --> D["Center Point"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
Eingangstür
Öffnen der Eingangstür bei abgeschlossener Türe:
- Schlüssel in Türschloß einstecken und im Uhrzeigersinn drehen, bis Türschloß entriegelt (1).
- Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (2) und abziehen.
Bei nicht abgeschlossener Tür drehen Sie den Türknauf im Uhrzeigersinn (3), bis Türschloß entriegelt.

Zum Abschließen der Tür:
- Schlüssel in Türschloß einstecken und um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (1).
- Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (2) und abziehen.

Um die Tür von innen zu öffnen, drehen Sie den Türknauf entgegen dem Uhrzeigersinn (1).
Möchten Sie die Tür von innen verriegeln, drehen Sie den Türknauf um ca. 45° im Uhrzeigersinn und lassen ihn in dieser Stellung stehen (2).

Sie können auch nur das Türoberteil öffnen. Dazu - verriegeln Sie das Türunterteil, indem Sie den Verriegelungshebel um 90° nach unten drücken (1), und

- stellen Sie den Verriegelungshebel am Türoberteil waagerecht (2).

Außenanschluß
Die Verbindung vom Caravan zum 220-V-Netz ist über eine dreidrige flexible Gummischlauchleitung mit einem Mindestquerschnitt von 3 x 2,5 mm ^2 und Steckvorrichtungen nach DIN 49462 herzustellen.
Um für alle Fälle gerüstet zu sein, empfehlen wir Ihnen folgende Kombination:
- Adapterkabel: EG-Steckdose (1) → Schuko-Stecker (2),
- Kabeltrommel: Schuko-Steckdose (3) → Schuko-Stecker (4),
- Adapterkabel: Schuko-Steckdose (5) → EG-Stecker (6).
Ihr Eriba-Hymer-Händler steht Ihnen jederzeit gern zur Beschaffung der notwendigen Zubehörteile zur Verfügung.

Im Zubehörkatalog werden Kabeltrommeln mit Thermo-Sicherung gegen Überhitzung angeboten. Nur bei Verwendung dieser Kabeltrommeln ist ein Abrollen des Kabels nicht mehr erforderlich.
Lüften
Denken Sie bitte immer daran, daß der Sauerstoff im Wageninnern durch
- Atmung des Menschen,
- Kochstelle sowie
- Gasleuchte usw.
verbraucht wird. Daher ist es notwendig, immer neuen Sauerstoff zuzuführen. Um eine ausreichende Luftzufuhr zu gewährleisten, haben wir in Ihr Fahrzeug eine Zwangsentlüftung eingebaut (z. B. in der Dachluke).
Sorgen Sie zusätzlich durch gezieltes Belüften für ständigen Luftaustausch. Nur auf diese Weise meistern Sie bei kühler Witterung das Schwitzwasserproblem. In Verbindung mit einer wirksamen Heizung können Sie durch gut abgestimmte Dosierung von Heizleistung, Be- und Entlüftung während der kühlen Jahreszeit oder beim Wintercamping immer ein angenehmes Wohnklima schaffen.
Denken Sie daran, Ihr Fahrzeug auch zu Hause ab und zu durchzulüften.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. Boden-Fahrwerkverschraubung).
Auch an Durchbrüchen (z. B. Dachlüfterrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.

Decken Sie unter keinen Umständen die von uns eingebaute Zwangsentlüftung ab (z. B. mit einer Wintermatte), denn sonst besteht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO _2 -Gehalt.
Ausstellfenster
o Fenster mit Klemmbeschlägen
Zum Öffnen:
- Fensterverschlüsse öffnen.
- Scheibe unten nach außen drücken.
- Nach Erreichen der gewünschten Stellung die Griffe der Klemmbeschläge festdrehen.
Zum Schließen: - Griffe lösen, bis keine Klemmwirkung mehr vorhanden ist.
- Scheibe an den Fensterverschlüssen zuziehen und verriegeln.


natural_image
Technical line drawing of a curved mechanical component with directional arrows indicating motion (no text or symbols)
o Fenster mit Arretierautomatik
Zum Öffnen:
- Sicherungsknopf drücken (1).
- Verriegelungshebel senkrecht stellen (2).
- Beim Bug- und Heckfenster Sicherungsschraube an der Teleskopschiene lösen.
- Sicherungsschraube aus Haltebügel herausschwenken.
- Fenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen; die Teleskopschiene rastet selbsttätig ein.
Zum Schließen:
- Fenster ein wenig weiter ausstellen, bis Arretierung freigegeben wird.
-
Fenster schließen.
-
Sicherungsknopf drücken (1).
- Verriegelungshebel waagerecht stellen (2).
- Bei Bug- und Heckfenster Sicherungsschraube an der Teleskopschiene in Haltebügel einhängen und mäßig festdrehen.

Bei Fenstern mit Rasterausstellern ist ein völliges Öffnen der Fenster erforderlich, um die Arretierung freizugeben. Wird die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen, so besteht die Gefahr, daß das Fenster wegen des großen Gegendruckes reißt.
o Fenster mit Dauerbelüftung
Mit den Verriegelungshebeln läßt sich das Fenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
- Stellung mit Lüftungsspalt oder
- fest verschlossene Stellung.
Dachlüfter
o Dachlüfter mit Schnappeffekt für Nova Modelle
Das Öffnen und Schließen erfolgt durch leichten Druck bzw. Zug auf die beiden Griffe. Durch Umlegen von Distanzhaltern wird eine Spaltstellung der heruntergezogenen Haube zum Zweck der Dauerlüftung möglich.
o Kurbelhub-Dachlüfter der Nova-Luxusmodelle
Je nach Drehrichtung an der Dachlüfterkurbel können Sie diesen heben (öffnen) oder senken (schließen). Die Verstellbarkeit ist beliebig.
Das Moskitonetz wird über die Gummidichtung hinweg an den vier Eckknöpfen (von innen nicht sichtbar) eingehängt.
o Dachlüfter mit Spindeleffekt
Je nach Drehrichtung der Dachlüfterkurbel läßt sich der Lüfter stufenlos öffnen und schließen.
o Dachlüfter für Puck, Pan, Familia, Triton, Troll
Zum Anheben
- Federspanner lösen.
- Hubdach nach oben drücken.
Zum Senken
- Hubdach nach unten ziehen.
- Federspanner arretieren.
TIP
Je nach Witterung Dachlüfter oder Fenster soweit schließen, daß keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Um das Schließen der großen Hublüfter (Troll, Triton) zu erleichtern, kann zuerst die vordere Hälfte und anschließend die hintere Hälfte gleichmäßig nach unten gezogen werden.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

flowchart
graph TD
A["Zusatzbrett"] --> B["Tisch"]
C["Bettkasten"] --> D["Flow Indicator"]
E["Bettkasten"] --> F["Flow Indicator"]
G["Flow Indicator"] --> H["Return Path"]
I["Return Path"] --> J["Return Path"]
Nach dem Umbau

Rundsitzgruppe (Nova)
Umbau zum Schlafen:
- Sitzpolster und Rückenpolster beiseite legen.
-
Rückenpolster 1, 2, 3 und die Ecken unter dem Tisch ablegen.
-
Schwenk-, Scheren- oder Kurbeltisch auf die Höhe des Bettkastens ablassen.
- Zusatzbrett aus Bettkasten entnehmen und zwischen hinteren Bettkasten und Tisch auflegen.
-
Anschlagleisten für Sitzpolster umklappen.
-
Die beiden Sitzpolster in die Mitte legen.
- Die Rückenpolster zwischen Sitzpolster und Außenwand schieben. Keilform der Rückenpolster beachten.
TIP
Wir empfehlen Ihnen, den Tisch während der Fahrt ganz abzulassen.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

Nach dem Umbau

Längssitzgruppe (Nova)
Umbau zum Schlafen:
- Tischplatte vorne leicht anheben.
- Tischfuß oben zusammendrücken und an die Tischunterseite klappen.
- Tischplatte um ca. 45° anheben, aus der oberen Halteschiene heben und beiseite stellen.
-
Polster beiseite legen.
-
Bettstange aus Bettkasten entnehmen.
- Beide Bettkastenklappen anheben und Bettstange vorne quer zwischen die beiden Bettkästen einlegen. Bettkastenklappen schließen.
- Tischplatte im 45° Winkel in die untere Halteschiene einsetzen und absenken; vorne auf die Bettstange auflegen.
-
Anschlagleisten für Sitzpolster umklappen.
-
Die beiden Sitzpolster in die Mitte legen.
- Die Rückenpolster zwischen Sitzpolster und Außenwand schieben. Keilform der Rückenpolster beachten.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

Nach dem Umbau

Mittelsitzgruppe (Nova)
Umbau zum Schlafen:
- Tischplatte vorne leicht anheben.
- Steckfuß ausklinken und beiseite legen.
- Tischplatte um ca. 45° anheben, aus der Halteschiene heben und beiseite stellen.
-
Polster beiseite legen.
-
Bettstange aus Bettkasten entnehmen.
- Beide Bettkastenklappen anheben und Bettstange vorne quer zwischen die beiden Bettkästen einlegen. Bettkastenklappen schließen.
-
Tischplatte hinten auf Ablage und vorne auf die Bettstange auflegen.
-
Die beiden Sitzpolster in die Mitte legen.
- Die Rückenpolster zwischen Sitzpolster und Außenwand schieben. Keilform der Rückenpolster beachten.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

Nach dem Umbau

Bugsitzgruppe (Touring)
Umbau zum Schlafen:
- Tischplatte vorne leicht anheben.
- Steckfuß ausklinken und beiseite legen.
- Tischplatte um ca. 45° anheben, aus der Halteschiene heben und beiseite stellen.
-
Rückenpolster beiseite legen.
-
Bettstange aus Bettkasten entnehmen.
- Beide Sitzpolster anheben und Bettstange vorne quer zwischen den beiden Bettkästen in die Nut einlegen.
-
Sitzpolster wieder auflegen. Darauf achten, daß die Führungsklötze des Sitzpolsters innerhalb des Bettkastenrahmens liegen.
-
Tischplatte hinten auf die Ablage und vorne auf die Bettstange auflegen.
- Die Rückenpolster zwischen die beiden Sitz-polster legen.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

flowchart
graph TD
A["Sitzpolster"] --> B["←"]
B --> C["Sitzpolster"]
C --> D["→"]
D --> E["Sitzpolster"]
E --> F["Bettkasten"]
E --> G["Bettgestell"]
E --> H["Bettgestell"]
E --> I["Bettkasten"]
Nach dem Umbau

Hecksitzgruppe (Touring)
Umbau zum Schlafen:
- Tischplatte vorne leicht anheben.
- Tischfuß oben zusammendrücken und an die Tischunterseite klappen.
- Tischplatte um ca. 45° anheben, aus der oberen Halteschiene heben und beiseite stellen. Der Tisch wird nicht zum Bettenbau benötigt.
- Die beiden Bettgestelle mit Sitzpolster jeweils leicht anheben und bis zur Mitte herausziehen.
- Die Rückenpolster zwischen Sitzpolster und Außenwand schieben. Keilform der Rückenpolster beachten.
Vor dem Umbau

Während des Umbaus

Nach dem Umbau

Längssitzgruppe (Eribelle)
Umbau zum Schlafen:
- Tischplatte vorne leicht anheben.
- Tischfuß oben zusammendrücken und an die Tischunterseite klappen.
- Tischplatte um ca. 45° anheben, aus der Halteschiene heben und beiseite stellen.
-
Sitzpolster hochklappen.
-
Zusatzpolster 1, Zusatzpolster 2 und Zusatzbrett aus den Bettkästen entnehmen und beiseite legen.
- Tischplatte zwischen den beiden Bettkästen auflegen und an der Ablage anschließen.
-
Zusatzbrett vorne zwischen den beiden Bettkästen auflegen.
-
Beide Sitzpolster nebeneinander auf die linke Seite legen.
- Beide Rückenpolster übereinander neben die Sitzpolster legen.
- Die beiden Zusatzpolster zwischen Rückenpolster und Außenwand schieben.
Das Modell NOVA 400 ist im Bugbereich mit einem Stockbett ausgestattet. Dieses kann ohne zusätzliche Umbauten sofort benutzt werden.
Ab der Modellreihe 1991 befindet sich in allen NOVA-Modellen (außer 390 und 400) im Bugbereich ein französisches Bett, das durch Betätigung von zwei Stellhebeln (links und rechts außen) hochgehoben werden kann.
Allgemeines
Die installierten Geräte sind für einen Betrieb mit Propangas und Butangas bzw. einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasregler sowie alle installierten Geräte sind auf einen Betriebsdruck von 50 mbar festgelegt.

Propangas ist bis -32 °C, Butangas nur bis -2 °C vergasungsfähig.
Nach den bestehenden Richtlinien dürfen im Deichselbehälter an den vorgesehenen Halterungen zwei Gasflaschen mit max. je 15 kg Füllgewicht aufgestellt werden. Die Lagerung weiterer Gasflaschen ist hier nicht zulässig.
Bei Nichtbenützung des Kochers bzw. anderer Gasgeräte ist das Hauptabsperrventil an der Gasflasche zu schließen.
Beim Vorhandensein von mehreren Gasgeräten ist für jede Entnahmestelle ein zusätzliches Gerät-Absperrventil erforderlich, das bei Nichtgebrauch des Gerätes geschlossen werden muß.
Bei Inbetriebnahme offener Brennstellen (Kocher, Gasleuchte) muß die Zwangsentlüftung des Dachlüfters immer offen sein (siehe auch Abschnitt 1 "Allgemeines").
Der Gaskocher darf nicht für Heizzwecke verwendet werden.
Die Zündsicherungen sind selbstschließende Stellglieder. Prüfen Sie die Funktion von Zeit zu Zeit. Nach Erlöschen der Gasflamme an dem jeweiligen Gerät muß innerhalb von 1 Minute die Zündsicherung schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar.

Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum und deshalb nicht gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt.

Heizung
Zum Anschalten der Heizung:
- Hauptabsperrventil (Flaschenventil) und Geräteabsperrventil (Heizung) öffnen.
- Drehregler an der Heizung auf gewünschten Wert einstellen.
- Der Zündautomat erzeugt Zündfunken. Es ist ein klickendes Geräusch zu hören (Kontroll-lampe blinkt).
- Drehregler niederdrücken, bis Flamme brennt. Weitere 10 Sekunden gedrückt halten, bis Zündsicherung anspricht. Bei Störungen vor erneutem Zündversuch 2 Minuten warten.

Ab Heizungsstufe 3 bis 4 muß wegen Überhitzungsgefahr der Heizung das Umluftgebläse eingeschaltet werden.
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Zum Abschalten der Heizung:
- Drehregler auf "0" stellen (Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet).
- Geräteabsperrventil und Hauptabsperrventil (Flaschenventil) schließen.
TIP
Der Zündautomat zündet solange, bis das Gas brennt. Ist kein Gas vorhanden, so zündet der Zündautomat weiter, bis die Batterie, aus der er gespeist wird, leer ist.
Stellen Sie deshalb den Drehregler bei Nichtgebrauch der Heizung immer auf "0", um eine vorzeitige Entleerung der Batterie zu verhindern.
Blinkt die Kontrollampe während des Zündvorgangs überhaupt nicht oder nur in Zeitabständen von mehr als einer Sekunde, so ist ein Batteriewechsel vorzunehmen.
Für die Bedienung ist die Gebrauchsanweisung der eingebauten Gasheizung maßgebend.

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B{Decision}
B -->|Yes| C["Process"]
B -->|No| D["End"]
Kochstelle
Zur Inbetriebnahme der Kochstelle:
- Hauptabsperrventil (Flaschenventil) und Geräteabsperrventil (Kochstelle) öffnen.
- Reglerknopf auf "große Flamme" oder "kleine Flamme" stellen, eindrücken und halten. Warten, bis Gas zur Brennstelle strömt.
- Brenner mit Zündholz oder anderen geeigneten Zündeinrichtungen anzünden.
- Der Reglerknopf muß nach dem Anzünden des Brenners noch ca. 15 Sekunderr lang gedrückt werden, bis das Zündsicherungsventil die Gas-zufuhr selbst offen hält.
- Am Reglerknopf gewünschte Brennerstellung einstellen.
Zum Abschalten:
- Drehknopf im Uhrzeigersinn auf 0-Stellung bringen. Die Flamme erlischt.
- Geräteabsperrventil und Hauptabsperrventil (Flaschenventil) schließen.
TIP
Beim Verlöschen der Flamme sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der separaten "Bedienungsanleitung für Flüssiggas-Einbaukocher".

Der gesamte Zündvorgang muß von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtöpfe verdeckt werden.
Die Kochstelle darf nicht für Heizzwecke verwendet werden.
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Kühlschrank
Der Kühlschrank hat zwei Betriebsarten:
- Flüssiggasbetrieb,
- elektrischer Betrieb (220-V-Wechselstrom oder 12-V-Gleichstrom; siehe elektrische Anlage).

natural_image
Diagram of two electrical outlets with switches and a battery symbol above (no text or labels)

natural_image
Pure technical diagram of a hexagonal nut with a separate arrow pointing to its top section (no text or symbols)Bei Flüssiggasbetrieb
- Schalter für 220 V und 12 V auf "0" stellen.
- Hauptabsperrventil (Flaschenventil) und Geräteabsperrventil (Kühlschrank) öffnen.
- Reglerknopf auf "max." stellen, eindrücken und halten. Warten, bis Gas zum Brenner strömt.
- Gaszünderknopf zweimal kurz hintereinander kräftig drücken.
- Der Reglerknopf muß nach dem Zünden noch ca. 15 Sekunden gedrückt werden, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr selbst offen hält.
- Die bläulich brennende Gasflamme kann bei geöffneter Tür links im Innenbehälter geprüft werden.
- Brennt die Flamme nicht, ist der Zündvorgang zu wiederholen.
Nachdem der Kühlschrank 24 Stunden bei Einstellung "max." in Betrieb war, kann bei ausreichender Kühlleistung eine etwas geringere Gaszufuhr eingestellt werden.
TIP
Beim Verlöschen der Flamme sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der separaten "Gebrauchsanweisung Kühlschrank".
!
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.

Stromversorgung
Der 220-V-Anschluß (siehe Außenanschluß) ist durch einen zweipoligen Sicherungsautomat abgesichert.
Bei Netzanschluß können in den Nova-Modellen
- die 220-V-Leuchten (Theke),
- die Schuko-Steckdosen und
- der Kühlschrank
benutzt werden.
Bei den Nova-Modellen versorgt ein Netzgerät
- die Wasserpumpe,
- den Dunstabzug sowie
- die Beleuchtung
mit 12-V-Gleichstrom.
Ohne Netzanschluß wird die 12-V-Versorgung von der Batterie des Zugfahrzeugs übernommen, sofern die Klemme 54g an der Steckdose des Zugfahrzeugs angeschlossen ist. Das Netzgerät schaltet automatisch von Netz- auf Batteriebetrieb um. Bei Anschluß am Zugfahrzeug kann außerdem die 12-V-Beleuchtung benutzt werden.
TIP
Das Netzgerät ist unter der Abdeckplatte im Kleiderschrank installiert. Eine im Netzgerät eingebaute Thermosicherung verhindert die Zerstörung des Geräts durch Überlastung. Hat die Thermosicherung ausgelöst, so
- entfernen Sie die Abdeckplatte im Kleiderschrank, und
- drücken Sie nach einer gewissen Wartezeit (zur Abkühlung des Geräts) den roten Knopf so weit ein, bis er einrastet.
!
Beachten Sie bei Stromversorgung über Batterie (Zugfahrzeug), daß die Kapazität der Batterie beschränkt ist. Die Startfähigkeit Ihres Zugfahrzeugs kann dadurch beeinträchtigt werden.
Bei allen Touring-Modellen sind die Leuchten für den Betrieb mit 220-V-Wechselstrom und 12-V-Gleichstrom ausgelegt. Der Anschluß und die Absicherung ist mit den Nova-Modellen identisch. Eine Ausnahme bildet die elektrische Wasserversorgung, die Wasserpumpe wird hier durch zwei 6-V-Trockenbatterien gespeist. Ein Netzgerät wie bei den Nova-Modellen ist nicht vorhanden.
!
Die Batterien sind entweder im Küchenblock oder im Waschraum untergebracht. Achten Sie beim Austausch der Batterien auf die richtige Polarität.



Kühlschrank
Der Kühlschrank hat zwei Betriebsarten:
- Flüssiggasbetrieb (siehe Gasanlage),
- elektrischer Betrieb (220-V-Wechselstrom oder 12-V-Gleichstrom).
Bei 220-V-Betrieb
- Schalter "12 V" auf "0" und Schalter "220 V" auf "I".
- Drehregler (Thermostat) je nach gewünschter Kühltemperatur zwischen "1" und "7" einstellen.
- Bei Stellung "0" ist das Gerät auf der 220-V-Seite stromlos.
Bei 12-V-Betrieb
- Schalter "220 V" auf "0" und Schalter "12 V" auf "I".
TIP
Bei 12-V-Betrieb ist der Thermostat nicht wirksam.
Die Stromentnahme aus der Autobatterie (12 V) soll möglichst nur bei Fahrbetrieb erfolgen, da andernfalls die Batterie schnell entladen wird.
12-V-Betrieb erzeugt keine volle Kühleistung, sondern hält die Temperatur etwa auf dem zuvor erzeugten Niveau.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der separaten "Gebrauchsanweisung Kühlschrank".

natural_image
Line drawing of a switch device with a curved arrow indicating rotation (no text or symbols)Warmwasserbereiter
Der Warmwasserbereiter kann wahlweise mit
- 220-V-Wechselstrom,
- Warmluft oder
- beiden Energiearten
betrieben werden.
Bei 220-V-Betrieb schalten Sie den Betriebsschalter auf "I".

Vergewissern Sie sich vorher, daß der Warmwasserbereiter auch mit Wasser gefüllt ist. Die THERME darf nie ohne Wasserinhalt elektrisch betrieben werden.
Bei Warmluft-Betrieb wird durch die Heizung und die Umluft das Wasser im Warmwasserbereiter erwärmt.

natural_image
Line drawing of a medical or laboratory device with a cylindrical cap and attached clip, no text or symbols present
Wenn der Warmwasserbereiter außer Betrieb ist, bei Frostgefahr entleeren! Pumpenstrom unterbrechen und Warmwasserhahn öffnen. Dann Ablaßventil öffnen.

Beachten Sie außerdem bitte die separate "Bedienungsanleitung TRUMA-THERME".

Umluft
Das Trumavent-Umluftgebläse sorgt in Verbindung mit der Gasheizung für eine bessere Wärmeverteilung im Caravan-Innern. Stellen Sie mit dem Drehknopf die gewünschte Leistung des Umluftgebläses ein. In der Stellung "0" ist das Umluftgebläse abgeschaltet.

Beachten Sie bitte die separate Gebrauchsanweisung.
Anschlußschema siebenpoliger Stecker
| Nr. | Kurzbe-zeichnung | Funktion | Kabel-farbe bis 1976 | Kabel-farbe ab 1976 | Leitungsquer-schnitt | Kabelfarbe an der Steckdose Ihres Zug-fahrzeuges |
| 1 | L | Blinklicht links | gelb | gelb | 1,0 mm^2 | ...... |
| 2 | 54g | Innenbeleuchtung Zugwagenbatterie (+) | violett | blau | 2,5 mm^2 | ...... |
| 3 | 31 | Masse | rot | weiß | 2,5 mm^2 | ...... |
| 4 | R | Blinklicht rechts | grün | grün | 1,0 mm^2 | ...... |
| 5 | 58R | Schlußlicht rechts | blau | braun | 1,0 mm^2 | ...... |
| 6 | 54 | Bremslicht | grau | rot | 1,0 mm^2 | ...... |
| 7 | 58L | Schlußlicht links | schwarz | schwarz | 1,0 mm^2 | ...... |

Caravan-Stecker, Anschlußseite

Zugfahrzeug-Steckdose, Steckseite

Es empfiehlt sich, vom Zugfahrzeug die Farben der Anschlußkabel an die siebenpolige Steck-dose zu notieren. Ein später evtl. erforderlich werdender Neuanschluß wird damit wesentlich erleichtert.
Zum Anschließen des siebenpoligen Steckers an eine dreizehnpolige Steckdose verwenden Sie am besten ein im Handel erhältliches Adapterstück. Ihr Eriba-Hymer-Händler berät Sie gern.
Anschlußschema dreizehnpoliger Stecker
- entfällt zur Zeit -
TIP
Es empfiehlt sich, vom Zugfahrzeug die Farben der Anschlußkabel an die dreizehnpolige Steckdose zu notieren. Ein später evtl. erforderlich werdender Neuanschluß wird damit wesentlich erleichtert.
Zum Anschließen des dreizehnpoligen Steckers an eine siebenpolige Steckdose verwenden Sie am besten ein im Handel erhältliches Adapterstück. Ihr Eriba-Hymer-Händler berät Sie gern.
Wasserversorgung
Die Wasserversorgung des Caravans erfolgt durch einen Wasserkanister im Waschraum. In dem Kanister befindet sich eine elektrische Tauchpumpe. Sie wird über elektrische Drehregler, Warm- und Kaltwasserhahn an der Spüle und im Waschraum, angesteuert. Das über einen Schlauch nach außen geführte Abwasser kann in einem Kanister o. ä. aufgefangen werden.
TIP
Pumpe niemals ohne Wasser betreiben.
Bei Neubefüllung des Wassertanks kann sich unter Umständen eine Luftblase am Pumpenboden bilden. Dies verhindert ein Ansaugen des Wassers. Schütteln Sie die Pumpe kräftig im Wasser auf und ab.
In Gegenden mit stark verunreinigtem Wasser (Sand, Kalk usw.) sollten die im Wasserkanister angesammelten Rückstände (Sand, Kalk usw.) von Zeit zu Zeit ausgespült werden.
In extremen Fällen kann durch Überziehen eines einfachen Nylonstrumpfes gewährleistet werden, daß die Pumpe keine Schmutzpartikel ansaugt.
Stehendes Wasser wie z. B. in Tanks, Kanistern oder Leitungen wird nach relativ kurzer Zeit ungenießbar.
!
Bei Frostgefahr gesamte Wasseranlage entleeren (siehe Abschnitt 10).
Spüle
Öffnen Sie die Abdeckung für die Spüle, und arretieren Sie sie in der gewünschten Stellung. Schwenken Sie nun den Wasserhahn nach oben.
TIP
Schwenken Sie bitte immer erst den Wasserhahn nach unten, bevor Sie die Abdeckung schließen.
Waschraum
Unter dem Waschbecken kann das Porta-Potti (Sonderzubehör) aufgestellt werden. Wollen Sie die Toilette benutzen, so klappen Sie das Waschbecken an die Seitenwand hoch.
TIP
Beachten Sie bitte die separate Gebrauchsanweisung.
Ab Modellreihe '91 ist die Toilette fest eingebaut.
!
Bei Frostgefahr gesamte Toilettenanlage entleeren.
[Non-Text]
Entleeren Sie die Thetford-Cassette bitte umweltgerecht; d. h. nur auf Campingplätzen mit entsprechenden Kläranlagen.
Als Sanitärflüssigkeit empfehlen wir Ihnen AQUA KEM GREEN. Dieses Produkt entspricht den OECD-Vorschriften, ist ungiftig und 100 % biologisch abbaubar.
Äußere Pflege
Waschen Sie Ihren Caravan so oft wie möglich mit reichlich Wasser ab. Teerflecken und tote Insekten sollten möglichst bald entfernt werden. Vermeiden Sie alles, wodurch Kratzer und Riefen auf der Lackierung entstehen können, also nicht mit Bürste, hartem Tuch, grober Watte oder ungeeigneten Pflegemitteln die Lackierung bearbeiten. Es empfiehlt sich, die Außenlackierung bzw. die Polyesterdachhaut von Zeit zu Zeit mit einem guten Lackpflegemittel (Autopolitur) zu behandeln.
TIP
Wir empfehlen Ihnen, die im Kundendienst-Scheckheft aufgeführte "Große Wagenpflege" einmal jährlich durchführen zu lassen.
Des weiteren empfehlen wir Ihnen, den im "Gewährleistungsheft für die 6-Jahres-Garantie auf die Dichtigkeit der Aufbauten" aufgeführten Inspektionsplan regelmäßig in den vorgesehenen Intervallen durchführen zu lassen.
!
Acrylglas-Fensterscheiben bedürfen wegen ihrer Empfindlichkeit einer ganz besonders sorgfältigen Behandlung. Niemals trocken abreiben! Keinesfalls chemische Reinigungsmittel oder Klarsichtreiniger verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheibe und anschließende Rißbildungen wären die Folgen. Auch beim Ausstellen der Doppelfenster darauf achten, daß keine Verwindungen auftreten, d. h. gleichmäßiges Ausstellen und Schließen.
Acrylglas-Fensterscheiben nur mit einem sauberen Schwamm und einem weichen Tuch naß abwischen, dabei möglichst viel Wasser verwenden. Bei hartnäckigem Schmutz verwenden Sie bitte "Unipol", Art.-Nr. 994519.
Schmieren Sie die Außenscharniere regelmäßig mit einem säurefreien Polfett, um die Leichtgängigkeit der Außentüren und Klappen zu erhalten.
Innere Pflege
Verwenden Sie hier bitte die im Haushalt üblichen Reinigungs- und Pflegemittel. Benutzen Sie keine ätzen- den Reinigungsmittel.
Reinigen Sie das Spülbecken nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel. Vermeiden Sie alles, was Kratzen und Riefen verursachen könnte. Die Chromstahl-Küchenabdeckung können Sie mit "Wiener Kalk" immer wieder schön blank reiben.
Wischen Sie die Möbel mit einem wollenen Tuch feucht ab. Bei Bedarf pflegen Sie die Lackflächen mit Möbelpolitur.
Falls erforderlich, reinigen Sie die Polster vorsichtig mit dem Schaum eines milden Waschmittels bzw. mit Trockenschaum (keinesfalls waschen). Die Gardinen lassen Sie am besten in einer chemischen Reinigung behandeln.
Winterpflege
Die vermehrte Verwendung von Auftausalzen im Winter schadet dem Fahrzeugunterboden und den spritzwasserausgesetzten Teilen. Es empfiehlt sich deshalb, das Fahrzeug von allen Seiten im Winter häufiger zu waschen, damit anhaftende Auftausalze entfernt werden. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile sowie die Fahrzeugunterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.
Vorbeugend können Sie den Fahrzeugunterboden mit Konservierungsmitteln auf Wachsbasis oder aber einem von EHW empfohlenen Unterbodenschutz Art.-Nr. 217026 behandeln. Mechanische Teile, die einem
konstruktionsbedingten Abrieb unterliegen, sollten (im Winterbetrieb) öfters geschmiert werden (z. B. Schlösser, Scharniere, Seilzüge usw.).
Bei allen Modellen ist die untere Kühlschrankabdeckung, bei extremen Außentemperaturen auch die obere Kühlschrankabdeckung durch eine Winterisoliermatte abzudecken; bei Nova-Modellen empfehlen wir eine zusätzliche Abdeckung für die Gaskastenklappen.

Bitte beachten Sie beim Wintercamping, daß auch nachts bei Frost die Heizung mit ca. 15 °C betrieben wird und - sofern vorhanden - das Umluftgebläse wenigstens auf Automatik gestellt ist. Bei ganz extremen Außentemperaturen sollten außerdem Möbelklappen und -türen leicht geöffnet werden. Dadurch strömt Warmluft in die Stauräume, und es kann einem vorzeitigen Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen usw., entgegengewirkt werden. Auch das mögliche Auftreten von Kondenswasser in diesen Bereichen kann dadurch positiv beeinflußt werden.
Halten Sie den Kamin schneefrei, und verwenden Sie eine Kaminverlängerung.
Sollten Sie Ihren Caravan im Winter nicht benutzen, so lassen Sie bitte das in den Schläuchen verbliebene Wasser ab, um Schäden am Fahrzeug (vor allem am Warmwasserbereiter) zu vermeiden. Die Ablaßventile öffnen sie, indem Sie die Ventilkappen entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen.
Vorübergehende Stillegung
Wollen Sie Ihren Caravan vorübergehend stillegen, so stellen Sie ihn bitte auf die vier Kurbelstützen. Sie vermeiden dadurch Druckstellen an Reifen und Radlager. Sprühen Sie die Kontakte am siebenpoligen Stekker mit Kontaktspray ein. Schmieren Sie die beweglichen Teile der Kupplung mit Fett ab, um Korrosion zu verhindern (nicht bei Super-Sicherheits-Kupplung (SSK-Westfalia)).

Vor Beginn einer Fahrt nach längerer Standzeit ist es erforderlich, eine autorisierte Fachwerkstatt aufzusuchen, um die gesamte Bremsanlage überprüfen zu lassen.
Selbst bei einer nur kurzen Stillegung Ihres Fahrzeugs empfehlen wir dringend, die gesamte Wasseranlage zu entleeren. In den Schläuchen verbliebenes Restwasser durch Herausdrücken entfernen.
Vor der Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs sollten Sie die Leitungen unbedingt mit mehreren Litern Frischwasser durchspülen. Öffnen Sie hierzu die einzelnen Wasserhähne.
Auch nach relativ kurzer Zeit wird das Wasser ungenießbar.
Große Wagenpflege
Die "Große Wagenpflege" umfaßt (Auszug aus EHW Kundendienst-Scheckheft)
- Waschen mit Waschkonservierer,
- Säubern des Unterbodens und Ausbessern des Unterbodenschutzes,
- Behandeln korrosionsgefährdeter Teile mit Unterbodenschutz,
- Polieren der Acrylfenster,
- Polieren mit Hartwachs o. ä.,
- Abschmieren mechanischer Teile und
- Ausbessern von Lackschäden.
TIP
Wir empfehlen Ihnen, die im Kundendienst-Scheckheft aufgeführte "Große Wagenpflege" einmal jährlich durchführen zu lassen.
Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich in erster Linie nach den oft stark unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen muß das Fahrzeug in kürzeren Abständen, als für den normalen Betrieb vorgesehen, gewartet werden.
Für Inspektions- und Wartungsarbeiten werden spezielle Fachkenntnisse vorausgesetzt, die im Rahmen dieser Anleitung nicht vermittelt werden können. Es empfiehlt sich, diese Arbeiten von geschultem Fachpersonal ausführen zu lassen, das bei allen Eriba-Hymer Servicestationen zur Verfügung steht. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für fachgerechte und den neuesten Erkenntnissen entsprechende Betreuung des Fahrzeuges. Im Kundendienst-Scheckheft bestätigt die Eriba-Hymer Servicestation die jeweils durchgeführten Arbeiten.
Auch im Zuge der Werterhaltung Ihres Fahrzeuges ist es unerläßlich, daß die von EHW empfohlenen und vorgeschriebenen Wartungs- und Serviceintervalle eingehalten werden.

Beachten Sie bitte die im Kundendienst-Scheckheft aufgeführten Wartungsarbeiten (Inspektion bzw. großer Bremsen- und Schmierdienst), und lassen Sie diese im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig von einer autorisierten Fachwerkstatt durchführen.

Das Kundendienst-Scheckheft gilt zugleich als Nachweis bei evtl. auftretenden Schäden und Garantiefällen.
Amtliche Prüfung
Beachten Sie bitte, daß in der Bundesrepublik Deutschland zugelassene Caravans gemäß § 29 StVZO alle zwei Jahre einer amtlichen Prüfung ("TÜV", "DEKRA") unterzogen werden müssen. Für andere Länder gelten entsprechend die dort gültigen Bestimmungen.
Alle zwei Jahre muß die Gasanlage durch einen Gas-Sachverständigen geprüft werden. Die ordnungsgemäß durchgeführte Prüfung wird durch den Gas-Sachverständigen in einer Gasprüfbescheinigung bestätigt. Die Gasprüfplakette wird am Fahrzeugheck, nahe dem Kennzeichen, angebracht.
Ersatzteile
Für den Ersatzteilbedarf stehen Ihnen unsere Vertretungen und Service-Stellen jederzeit zur Verfügung.
Die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Fahrzeuge sind nach Werksnormen konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird zusätzlich nützliches Sonderzubehör angeboten. Ihr Eriba-Hymer-Händler berät Sie gerne.

Die Firma Eriba-Hymer GmbH übernimmt wegen der möglichen Gefahr für Menschen und Sachen keinerlei Haftung für Zubehör, Bauteile u. ä., wenn es nicht vom Werk (Werks-Prospekt oder werkseigenen Zubehörkatalog) angeboten und wenn es nicht vom Werk selbst oder einem autorisierten Werkshändler (bzw. Niederlassung) montiert wurde.
Radwechsel
Das Reserverad befindet sich bei Nova-Modellen im Deichselkasten, bei Touring-Modellen unter dem Heck.
Setzen Sie den Wagenheber in Radnähe an dem Vierkantrohr an. Bei Modellen ohne Vierkantrohr setzen Sie den Wagenheber unter der Achse an, auf keinen Fall aber direkt unter dem Fahrzeugboden. Verwenden Sie zur Sicherung und Unterstützung die Kurbelstützen und das Deichselstützrad.

Der Caravan sollte wenn möglich auf ebenem Boden stehen.
Vor dem Anheben des Caravans muß die Feststellbremse bis zur jeweils möglichen Endstellung angezogen werden.
Sichern Sie das Rad auf der gegenüberliegenden Seite mit den Unterlegkeilen gegen Wegrollen ab.
Fehlersuchtabelle
| Fahrwerk | ||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe |
| Kupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein | Kugel größer als ∅ 50 mm | Fachwerkstatt aufsuchen |
| Die Innenteile der Kupplung sind verschmutzt und arbeiten nicht mehr selbsttätig | Gut säubern und anschließend gut abschmieren (nicht SSK) | |
| Hänger läßt sich nicht abkuppeln | Unrunde Kugel | Hänger und PKW in gleiche Richtung bringen und abkuppeln. Unrunde Kugel möglichst bald wechseln |
| Bremsergebnisse schlecht oder Bremse zieht einseitig | Bremsanlage nicht nachgestellt | Fachwerkstatt aufsuchen |
| Bowdenzug nicht abgeschmiert | Bowdenzug schmieren (lassen) | |
| Bowdenzug gebrochen | Fachwerkstatt aufsuchen | |
| Bowdenzug geknickt | Fachwerkstatt aufsuchen | |
| Auflaufvorrichtung nicht abgeschmiert | Auflaufvorrichtung schmieren (lassen) | |
| Radbremsen verölt | Fachwerkstatt aufsuchen | |
| Bremsbeläge verschlissen | Fachwerkstatt aufsuchen | |
| Ruckartiges Bremsen und Fahren | Zugstange wird zu weit eingeschoben | Bremsanlage von Fachwerkstatt nachstellen lassen |
| Anhänger bremst ungewolltschon beim Gaswegnehmen | Bremsanlage nicht nachgestelltSchwingungsdämpfer defekt | Bremsanlage von Fachwerkstattnachstellen lassenFachwerkstatt aufsuchen |
Lassen Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit Bremsreparaturen und Einstellarbeiten ander Bremsanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt durchführen. | ||
| Elektrische Anlage | ||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe |
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühbirne defekt | Gehäusedeckel der betreffenden Leuchte abschrauben, Glühbirne ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten |
| Kontakte am siebenpoligen bzw. dreizehnpoligen Stecker und/oder Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kon-taktspray einsprühen | |
| Kurzschluß durch Wasser im Stecker und/oder Steckdose | Stecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kontakt-spray einsprühen | |
| Kabelunterbrechung am Stecker | Stecker öffnen, ggf. neu anschlie-ßen (siehe Anschlußschema) | |
| Kein 220-V-Netzstrom trotz An-schluß | Sicherungsautomat hat ausge-löst | Sicherungsautomat einschalten |
| Gasanlage | |||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe | |
| Gasgeruch, hoher Gasverbrauch | Gasanlage undicht | ![]() | Sofort Anlage außer Betrieb setzen, Flaschenventile schließen, Fenster und Türen öffnen und durchlüften. Fachmann hinzuziehen und Gasanlage prüfen lassen. Keine Elektroschalter be-tätigen, offenes Feuer und Rauchen verboten. |
| Kochstelle | ||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe |
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme bleibt nach dem Loslassen der Reglergriffe nicht brennen) | Kocherblende steht zu weit hervor | Blende mit der Hand weiter nach hinten drücken, bis Reglergriffe frei betätigt werden können |
| Zündsicherung defekt | Fachmann aufsuchen | |
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig Stellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm über-ragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Fachmann auf-suchen |
Kühlschrank und Heizung
Bei Defekt an Kühlschrank oder Heizung nächstgelegene Kundendienstwerkstätte des betreffenden Geräte-Fabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Gegebenenfalls kurzen sachlichen Bericht über Art der Störung machen, nach Möglichkeit Gerätenummer feststellen und mit genauer Adressenangabe an uns (Kundendienst-Abteilung) einsenden bzw. direkt an TRUMA- oder Elektrolux-Service wenden.
| Wasserversorgung | ||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe |
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Versorgungsschläuche neu aufklemmen |
| Kein Wasser | Wasservorratskanister leer | Wasser auffüllen |
| Trockenbatterie leer (Touring) | Trockenbatterie austauschen | |
| Pumpe defekt | Pumpe austauschen (lassen) | |
| Netzgerät defekt (Nova) | Fachmann aufsuchen | |
| Schlauch geknickt | Schlauch geradelegen bzw. aus-tauschen | |
| Aufbau | ||
| Fehlerbild | Ursache | Abhilfe |
| Hubdach schwergängig | Gasdruckfedern defekt | Neue Gasdruckfedern einsetzen lassen |
| Kurbelhubdach schwergängig | Gewindespindel nicht geschmiert | Gewindespindel einfetten |
| Gewindespindel defekt | Neue Gewindespindel einsetzen lassen | |

Für den Ersatzteilbedarf stehen Ihnen unsere Vertretungen und Service-Stellen jederzeit zur Verfügung.
Händlerliste Inland
1000 Wohnwagen Dr. Schötzau + Sohn Inh. Jörg Schötzau Breisgauer Str. 1a 1000 Berlin 38 Tel. 0 30/80 33 00 93
2000 Wohnwagen-Bergmann Holsteiner Chaussee 402 (B 4) 2000 Hamburg-Schnelsen Tel. 0 40/5 50 20 67 Telex 2 16 45 13 Telefax 0 40/5 59 12 73
2313 Krüger Caravan KG Gewerbegebiet B 76 2313 Raisdorf bei Kiel Tel. 0 43 07/70 52
2350 Caravan Hofmann Wasbeker Straße 349 2350 Neumünster Tel. 0 43 21/6 55 76 Telefax 0 43 21/6 49 34
2805 Caravan und Freizeit Claus Jürgen Vörtmann Bremer Straße 40-44 2805 Brinkum (Stuhr 1) bei Bremen Tel. 04 21/89 09 39 und 89 13 56
2900 Wohnwagen + Reisemobile H. J. Faßbender Wilhelmshavener Heerstraße 49 2900 Oldenburg Tel. 04 41/3 07 70
2942 Friesischer Caravan-Vertrieb Inh. H. G. Söker Postfach 211 Mühlenstraße 68, an der B 210 2942 Jever (Oldb.) Tel. 0 44 61/20 95-96 Telefax 0 44 61/44 14
3004 Eriba-Hymer-Verkaufsniederlassung Hannoversche Straße 31 3004 Isernhagen 1 (Altwarmbüchen) Tel. 05 11/61 21 91
3223 Wohnwagen Brendes OHG Dörshelf 1 3223 Delligsen 1 Tel. 0 51 87/15 55
3300 Caravan-Center Günter Gerking Hauptstr. 17 3300 Braunschweig Tel. 0 53 07/30 04
3392 Wohnwagen Brendes OHG Andreas-Berger-Str. 21 3392 Clausthal-Zellerfeld Tel. 0 53 23/36 08
3578 Reisemobil- und Caravan-Center Dickhaut (Autohaus Kohl) Wierastraße 3-7 3578 Schwalmstadt-Treysa Tel. 0 66 91/2 02 17 Telefax 0 66 91/2 02 17
4050 Caravan- und Reisemobilvertrieb Ortmann GmbH Krefelder Straße 81 4050 Mönchengladbach Tel. 0 21 61/20 76 00
4130 Ortmann GmbH Caravan- und Reisemobilvertrieb Werkstatt, Ersatzteile, Zubehör Essenberger Straße 27 Fahrzeug-Ausstellung u. Verkauf Klever Str. 58 (B57) 4130 Moers 1 Tel. 0 28 41/5 40 37
4330 T.E. Caravans GmbH Kölner Straße 35-37 4330 Mühlheim/Ruhr Tel. 02 08/48 50 51 Telex 85 69 15 Telefax 02 08/48 16 79
4350 MOHAG Freizeit-Center Hertener Straße 88-100 Postfach 10 25 4350 Recklinghausen-Stadt Tel. 0 23 61/58 04 20 Telefax 0 23 61/11 79 96
4400 Caravan-Reisemobil-Centrum C. H. Brackmann Gildenstraße 16 4400 Münster-Handorf Tel. 02 51/32 82 60 Telefax 02 51/32 71 23
4500 Heinrich Unnewehr GmbH & Co KG Anhängerzentrale Lengericher Landstraße 11 4500 Osnabrück-Hellern Tel. 05 41/44 11 41-42 Telefax 05 41/44 33 59
4600 Wohnwagen Dürrwang GmbH & Co Nortkirchenstraße 63 (B 54, Abfahrt Romberg-Park) 4600 Dortmund 30 (Hörde) Tel. 02 31/43 60 68 Telefax 02 31/43 56 32
4790 Caravan-Vertrieb Paderborn J. Palmowski Detmolder Straße 55 4790 Paderborn Tel. 0 52 51/5 66 98
4800 Caravan- und Reisemobil- Vertrieb J. Palmowski Herforder Straße 475 4800 Bielefeld Tel. 05 21/7 29 81
5000 Reisemobile Gerhard Beck Unterbuschweg 87 Gewerbegebiet Rodenkirchen 5000 Köln 50 Tel. 0 22 36/6 13 34
5030 Camping-Center H. Twiestme Luxemburger Straße 114-116 Autobahnausfahrt Köln-Klettenberg 5030 Hürth 5 (Efferen) Tel. 0 22 33/6 49 35 Telefax 0 22 33/6 47 33
5138 EWO-Caravan- und Reisemobil-Center Von-Liebig-Straße (gegenüber Allkauf) 5138 Heinsberg Tel. 0 24 52/44 66 Telex 83 28 67 ewo
5238 Camping Wessler Koblenzer Straße 32/B 413 5238 Hachenburg Tel. 0 26 62/22 87 Telefax 0 26 62/34 38
5275 Karosseriebau Faulenbach GmbH Kölner Straße 304 5275 Bergneustadt Tel. 0 22 61/4 19 24 Telefax 0 22 03/4 42 77
5472 Camping-Center Klein GmbH An der A61 Postfach 12 07 5472 Plaidt Tel. 0 26 32/7 29 25 Telefax 0 26 32/7 29 25
5650 Zierold GmbH ERIBA-Caravan- und Reisemobile Merscheider Straße 215-221 5650 Solingen 11 (Ohligs) Tel. 02 12/33 40 95
5900 Caravanpark Siegerland GmbH Porschestraße 42 5900 Siegen 1 Tel. 02 71/40 32 11 Teletex 27 13 43 AUWAL Telefax 02 71/4 69 14
6000 Reisemobile Rutenkolk Herbert Rutenkolk Friedberger Landstraße 434 6000 Frankfurt 60 Tel. 0 69/47 45 45 Telefax 0 69/47 42 07
6254 WEWO M.T. Welzenberg Reisemobil-Camping-Caravan Vor der Eichen 16 6254 Elz-Limburg Tel. 0 64 31/5 12 99 Telefax 0 64 31/5 45 99
6300 Kunze Caravan und Sport Gottlieb-Daimler-Straße 15 6300 Gießen Tel. 06 41/6 10 34 und 35 Telefax 06 41/6 75 45
6434 Reisemobil- und Caravan-Center Dickhaut (Autohaus Kohl) Hattenbacher Straße 38 6434 Niederaula Tel. 0 66 25/76 44
6500 Moser Wohnwagen und Reisemobile GmbH Curiestraße 24 6500 Mainz-Hechtsheim Tel. 0 61 31/5 90 03 und 5 90 04 Telex 4 18 77 26 Telefax 0 61 31/59 20 72
6600 Wohnwagen Vogt GmbH Koblenzer Straße 53 6600 Saarbrücken 5 Tel. 06 81/79 12 00 Telex 4 42 11 08 Telefax 06 81/79 12 00
6900 Hans Schneider KG Speyerer Straße 20 6900 Heidelberg 1 Tel. 0 62 21/1 33 33 und 3 33 33
7032 Wohnwagen Rall GmbH Mahdentalstraße 72 7032 Sindelfingen Tel. 0 70 31/83 04-1
7100 R. Sperrfechter GmbH Lämlinstraße 13 7100 Heilbronn-Böckingen Tel. 0 71 31/4 40 58-59 Telex 72 89 24 Telefax 0 71 31/4 41 59
7500 Autohaus Bauer GmbH Killisfeldstr. 36 7500 Karlsruhe 41 (Durlach) Tel. 07 21/69 51 88
7590 Caravan- und Reisemobil- vertrieb Hermann Schnurr Neulandstraße 6 (Gewerbegebiet) 7590 Achern Tel. 0 78 41/50 14 Telefax 0 78 41/50 70
7750 Wohnwagen und Reisemobile Walter Wiest 7750 Konstanz 19 - Dettingen Tel. 0 75 33/47 06 Telefax 0 75 33/42 45
7800 Wohnwagen und Reisemobile Walter Wiest Niederlassung Industriegebiet auf der Haid Friedrich-Neff-Straße 7800 Freiburg Tel. 07 61/48 47 25 und 48 47 17 Telefax 07 61/49 98 98
7967 ERIBA-HYMER GmbH Verkaufsniederlassung Biberacher Straße 98 7967 Bad Waldsee Tel. 0 75 24/70 01 06 und 70 01 08 Telex 73 27 92 Telefax 0 75 24/70 01 07
8000 ERIBA-HYMER GmbH Verkaufsniederlassung München Bodenseestraße 200 8000 München 60 Tel. 0 89/8 34 38 93 und 87 74 09 Telefax 0 89/8 71 27 55
13 Verzeichnis der Servicestellen
8200 Schrempf + Lahm OHG Kolbermoorer Str. 24 8200 Rosenheim Tel. 0 80 31/4 23 25 Telefax 0 80 31/4 67 65
8360 Autohaus Stieler Hengersberger Str. 88 8360 Deggendorf Tel. 09 91/50 58 und 50 59 Telefax 09 91/3 29 06
8400 Lanzinger Caravan GmbH Donaustaufer Str. 112 8400 Regensburg Tel. 09 41/4 51 60
8500 Diepold GmbH Wohnmobile Haeberleinstr. 4 8500 Nürnberg 10 Tel. 09 11/52 30 38 Telefax 09 11/5 21 66 32
8670 Autohaus Fränkel Caravan und Reisemobile An der Angerbrücke 8670 Hof-Saale Tel 0 92 81/8 48 87 und 8 69 87 Telefax 0 92 81/22 29
8781 Volkert GmbH Wohnwagen Campingplatz 8781 Weickersgrüben über Gemünden am Main Tel. 0 93 57/4 85 Telefax 0 93 57/12 08
8868 Wohnwagenvertrieb H. Meyer KG Romantische Straße 14-17 8868 Möttingen Tel. 0 90 83/6 10 und 6 19 Telefax 0 90 83/2 74
8870 HEWA Reisemobile und Freizeit GmbH Heidenheimer Str. 115 8870 Günzburg Tel. 0 82 21/63 67 Telefax 0 82 21/3 26 57
8901 Bauer Caravan und Freizeit GmbH Augsburger Straße 36 8901 Affing-Mühlhausen Tel. 0 82 07/10 77 und 10 78 Telefax 0 82 07/84 54
8965 Allgäuer-Wohnwagen-Zentrale Peter Mair 8965 Wertach/Allgäu Tel. 0 83 65/3 26 Funk-Tel. 0 16 12 82 11 60
Eriba-Hymer Euro-Service
| Belgien | P. V. B. A. Campirama Ringlaan 9B-8710 Heule-KortrijkTel. 0 56/35 62 58 | Niederlande | Eriba-Nederland B. V.Ambachtsstraat 10NL-3371 XA Hardinxveld-GiessendamTel. 0 18 46/35 46 |
| Dänemark | Camping Grossisten Fabriksvej 9DK-6000 KoldingTel. 05/52 11 86 | Norwegen | T. Wiken Nielsen A/SPostbox 274N-3251 LarvikTel. 0 34/1 57 40 |
| Finnland | Touring Cars Majaniementie 1SF-70420 KuopioTel. 9 71/34 18 00Kodika OySF-28400 UlvilaTel. 9 39/38 77 20 | Österreich | Eriba-Hymer GeneralimporteurSterneckstraßeA-5020 SalzburgTel. 06 62/7 36 35 |
| Frankreich | Hymermobil SARLImportateur ExclusifRN 66 - BP No. 46F-68700 CernayTel. 89/75 64 87 | Schweiz | Husbilar I Stockholm ABGirgis AzizGlömsstavägen 31S-14144 HuddingeTel. 08/7 46 75 70 |
| Griechenland | Mac Nic Camping Hellas Co.P. C. 16 675GR-Glyfada AthensTel. 01/9 62 72 45 | Spanien | Eriba-Hymer GmbHHolzstr. 19D-7967 Bad WaldseeTel. 0 75 24/7 00-0Telefax 0 75 24/7 00-2 20 |
| Großbritannien | Madisons Hymermobile CentreBlackpool Road, Clifton 48Preston Lancs. PR4 OXNTel. 07 72/68 46 19Telefax 07 72/67 12 00Telex 6 71 45 | Motorcaravan S. AC/Manllei 30N.I.F.A 58 406 9278500 Vic (Barcelona)Tel. 93/8 86 06 33Caravanning 4 CaminosArmando TregonCtra. N-II, de Madrida Barcelona KM 607,2Aportado de Correo 96 | |
| Italien | Michael EcklVia Portofino 8I-30038 Spinea/VeneziaTel. 041-4 35 58 50 | Türkei | Molins de Rei (Barcelona)Tel. 93/6 56 12 81 |
| Luxemburg | Camping-LoisirsPaul Johanns6 KellereisweeL-5450 StadtbredimusTel. 6 96 75 | HEWATurizm ve Ticaret A.S.Kira OtokaravanP.K.1848670 Güllük/MilasTel. 2 31 79 48 |
ERIBA-HYMER
AUFBAU-NR.
Kennzeichnungsstelle
Das Kennzeichnungsschild mit der Aufbau-Nr. ist links oder rechts unten im Eingangsbereich angebracht.
TIP
Die Aufbau-Nr. ist gleichbedeutend mit der Seriennummer. Bei Rückfragen an die Kundendienststelle bitte immer die Serien-Nr. mit angeben.
Luftdrucktabelle für Reifen
Nach WDK-Leitlinie 195
| Reifengröße Modell | 135 SR13 | 155 SR13 | 175/70 SR13 | 185/70 SR13 | 165/70 SR13 | 175/70 SR14 | 205/65 VR15 | 185R 14C |
| Puck | 2,5 | |||||||
| Pan | 2,5 | 2,5 | ||||||
| Familia | 2,5 | 2,5 | ||||||
| Triton | 2,6 | 2,7 | ||||||
| Troll | 2,6 | 2,7 | ||||||
| Eribelle | 2,5 | |||||||
| Nova 390 | 2,7 | |||||||
| Nova 400 | 2,7 | |||||||
| Nova 460 | 2,7 | |||||||
| Nova 480 | 2,7 | |||||||
| Nova 490 | 2,7 | |||||||
| Nova 520 | 2,7 | |||||||
| Nova 530 | 2,7 | |||||||
| Nova 540 | 2,7 | |||||||
| Nova 580 | 2,5 | |||||||
| Nova 680 | 2,5 |
Angabe des Luftdrucks in bar.
Max. zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Auslastung nach WDK-Leitlinie = 100 km/h
Abmessungen, Gewicht und Reifengröße
| Länge cm | Breite cm | Höhe cm | Zul. Gesamt-gewicht/kg | Reifengröße | |
| Touring Puck | 408 | 165 | 195 | 550 | 135 SR 13 |
| Touring Pan | 455 | 200 | 214 | 750 | 155 SR 13 |
| Touring Familia | 455 | 200 | 214 | 750 | 155 SR 13 |
| Touring Triton | 507 | 200 | 217 | 1000 | 185/70 R 13 |
| Touring Troll | 551 | 200 | 219 | 1000 | 185/70 R 13 |
| Eribelle | 447 | 170 | 199 | 630 | 135 SR 13 |
| Nova C/L 390 T | 540 | 210 | 247 | 1000 | 175/70 R 13 |
| Nova C/L 400 T | 540 | 210 | 247 | 1000 | 175/70 R 13 |
| Nova C/L 460 T | 599 | 210 | 249 | 1100 | 205/65 VR 15 |
| Nova C/L 480 LE | 635 | 220 | 250 | 1200 | 205/65 VR 15 |
| Nova C/L 490 T | 635 | 220 | 250 | 1200 | 205/65 VR 15 |
| Nova C/L 520 T | 658 | 220 | 250 | 1200 | 205/65 VR 15 |
| Nova C/L 530 V | 696 | 220 | 250 | 1300 | 205/65 VR 15 |
| Nova L 540 V | 733 | 240 | 250 | 1500 | 185 R 14 C |
| Nova L 580 V | 738 | 240 | 253 | 1500 | 155 SR 13 |
| Nova L 680 V | 809 | 240 | 253 | 1600 | 155 SR 13 |

Durch die Montage von Zubehör können sich die Abmessungen sowie das Eigengewicht des Fahrzeugs verändern.
Lassen Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit Bremsreparaturen und Einstellarbeiten ander Bremsanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt durchführen.